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DE19626074C1 - Zündsystem zum verzögerten Zünden einer Munition - Google Patents

Zündsystem zum verzögerten Zünden einer Munition

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Publication number
DE19626074C1
DE19626074C1 DE1996126074 DE19626074A DE19626074C1 DE 19626074 C1 DE19626074 C1 DE 19626074C1 DE 1996126074 DE1996126074 DE 1996126074 DE 19626074 A DE19626074 A DE 19626074A DE 19626074 C1 DE19626074 C1 DE 19626074C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ignition
ammunition
interface
ignition system
delay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1996126074
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Dipl Ing Boehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Waffe Munition GmbH
Original Assignee
Buck Werke & Co 73337 Bad Ueberkingen De GmbH
Buck Chemisch Technische Werke GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Buck Werke & Co 73337 Bad Ueberkingen De GmbH, Buck Chemisch Technische Werke GmbH and Co filed Critical Buck Werke & Co 73337 Bad Ueberkingen De GmbH
Priority to DE1996126074 priority Critical patent/DE19626074C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19626074C1 publication Critical patent/DE19626074C1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C11/00Electric fuzes
    • F42C11/06Electric fuzes with time delay by electric circuitry
    • F42C11/065Programmable electronic delay initiators in projectiles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Zündsystem zum verzögerten Zünden einer Munition mit einer Schnittstelle zum Empfangen eines elektrischen Zündimpulses, der in einer Abschußvorrichtung erzeugt wird, sowie mit einer Zündverzögerungseinrichtung zum Zünden eines Munitionselements, insbesondere Zündsysteme zur Einstellung des Wirkpunkts auf der ballistischen Wurf­ bahn von Wurfkörpern. Sie betrifft weiterhin Munition, ins­ besondere Wurfkörper, mit derartigen Zündsystemen.
Es sind Geschosse mit elektronischer Zündung der Treibladung bekannt, bei denen die Zündverzögerung pyrotechnisch bewirkt wird. Aus der DE 38 27 374 C1 ist weiterhin ein Geschoß mit einer elektronischen Zündverzögerungseinrichtung bekannt. Diese Zündverzögerungseinrichtung wird vor dem Laden des Geschosses in der Abschußvorrichtung über eine induktive Schnittstelle programmiert. Das Auslösen der Zündverzöge­ rungseinrichtung erfolgt durch einen Flugschalter, der nach dem Abschuß des Geschosses betätigt wird. Die dort verwende­ te elektronische Zündverzögerungseinrichtung hat gegenüber einer pyrotechnischen Zündverzögerung den Vorteil der größeren Genauigkeit und der größeren Zuverlässigkeit. Nach­ teilig bei Geschossen mit einem derartigen Zündsystem ist jedoch, daß die Abschußvorrichtung für ein solches Geschoß zum einen eine Programmierschnittstelle zum Programmieren der Verzögerungsschaltung vor dem Laden in der Abschußposi­ tion und zum anderen eine Einrichtung zum Aktivieren des Flugschalters nach dem Abschuß aufweisen muß. Abschußvor­ richtungen, die für andere Geschosse, z. B. solche mit pyro­ technischer Zündverzögerung, ausgelegt waren, konnten nicht verwendet werden.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Zündsystem der ein­ gangs genannten Art sowie damit ausgerüstete Munition zu schaffen, welche eine zuverlässige Zündverzögerung gewähr­ leisten und mit vorhandenen Abschußvorrichtungen kompatibel sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Zündsystem der eingangs genannten Art gelöst, die eine elektronische Zünd­ schaltung aufweist, welche umfaßt:
  • - mindestens einen Kondensator, der mit der Schnittstelle derart verbunden ist, daß er durch den von der Schnitt­ stelle empfangenen Zündimpuls geladen wird,
  • - mindestens eine elektrische Zündeinrichtung zum Zünden eines Munitionselementes, welche über mindestens eine von einer Verzögerungsschaltung gesteuerte Schaltein­ richtung mit mindestens einem Kondensator verbunden ist,
wobei die Verzögerungsschaltung durch den Zündimpuls akti­ viert wird und die Zündeinrichtung nach einer vorbestimmten Zeitdauer durch Schließen der Schalteinrichtung auslöst.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß die Schnittstelle eine Induktionsspule zum Erzeugen von Signalen, z. B. Impul­ sen, umfaßt, die von einer Primärspule in der Abschußvor­ richtung induziert werden.
Weiterhin kann das erfindungsgemäße Zündsystem eine oder mehrere Kontaktschnittstellen aufweisen.
Die Erfindung schlägt auch vor, daß das Zündsystem mehrere Zündeinrichtungen aufweist, die über jeweilige Schaltein­ richtungen mit verschiedenen Kondensatoren verbunden sind, wobei die Kondensatoren jeweils mit der Schnittstelle zum Empfangen des Zündimpulses derart verbunden sind, daß sie durch den von der Schnittstelle empfangenen Zündimpuls ge­ laden werden.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß die Verzögerungsschal­ tung mehrere Zündeinrichtungen gleichzeitig auslöst.
Außerdem ist vorgesehen, daß die Verzögerungsschaltung eine Zeitgeberschaltung und einen Multiplexer aufweist, wobei der Multiplexer ein Steuersignal von der Zeitgeberschaltung er­ hält und mehrere Schaltungseinrichtungen ansteuert.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß die Zeitgeber­ schaltung zu vorgegebenen Zeiten Steuerimpulse an den Multi­ plexer abgibt und der Multiplexer diese Steuerimpulse ent­ sprechend einer festgelegten Reihenfolge jeweils an minde­ stens eine der Schalteinrichtungen weiterschaltet.
Außerdem ist vorgesehen, daß die Verzögerungsschaltung durch von einer Schnittstelle empfangene Signale programmierbar ist.
Dabei ist vorgesehen, daß die Verzögerungsschaltung ein pro­ grammierbares Verzögerungsglied und einen Decoder aufweist, wobei der Decoder Programmiersignale von der Induktionsspule empfängt und ein Signal zum Programmieren einer oder mehre­ rer Verzögerungszeiten an das programmierbare Verzögerungs­ glied abgibt.
Das erfindungsgemäße Zündsystem kann mehrere voneinander unabhängige Schnittstellen aufweisen.
Erfindungsgemäß kann eine erste Schnittstelle zum Empfangen eines Zündimpulses und eine zweite Schnittstelle zum Empfan­ gen von Signalen zur Programmierung der Verzögerungsschal­ tung eingerichtet sein.
Es kann auch vorgesehen sein, daß eine Schnittstelle sowohl für das Empfangen des Zündimpulses als auch für das Empfan­ gen von Signalen zur Programmierung der Verzögerungsschal­ tung eingerichtet ist.
Das erfindungsgemäße Zündsystem kann eine Schnittstelle, welche eine Datenübertragung in beide Richtungen gestattet, aufweisen.
Bei einer mit einem erfindungsgemäßen Zündsystem ausgerüste­ ten Munition, z. B. einem Wurfkörper, kann vorgesehen sein, daß sie verschiedene Submunitionen enthält und jeder Submu­ nition zumindest eine elektrische Zündeinrichtung zugeordnet ist, welche jeweils über eine von einer Verzögerungsschal­ tung gesteuerte Schalteinrichtung mit einem Kondensator ver­ bunden ist.
Die Erfindung schlägt auch vor, daß die Verzögerungsschal­ tung Submunitionsteile zu verschiedenen Zeiten zündet.
Weiterhin ist vorgesehen, daß einem verzögert zu zündenden Element der Munition mehrere Zündeinrichtungen zur Zündung zugeordnet sind.
Erfindungsgemäß wird auch eine Abschußvorrichtung für eine erfindungsgemäße Munition vorgeschlagen, welche eine Gegen­ schnittstelle aufweist, die so angeordnet ist, daß sie in der Abschußposition des Wurfkörpers elektrische Signale in die Schnittstelle des Wurfkörpers eingeben kann, wobei die Gegenschnittstelle mit einer Einrichtung zum Erzeugen eines Zündimpulses und zum Erzeugen von Programmierimpulsen ver­ bunden ist.
Weiterhin wird eine Abschußvorrichtung zum Abschuß einer erfindungsgemäßen Munition vorgeschlagen, welche zwei oder mehr Gegenschnittstellen aufweist, die so angeordnet sind, daß sie in der Abschußposition der Munition elektrische Si­ gnale in entsprechende Schnittstellen der Munition übertra­ gen können.
Dabei kann vorgesehen sein, daß eine Gegenschnittstelle mit einer Einrichtung zum Erzeugen eines Zündimpulses verbunden ist und eine zweite Gegenschnittstelle mit einer Einrichtung zum Erzeugen von Programmierimpulsen verbunden ist.
Eine erfindungsgemäße Abschußvorrichtung kann mindestens eine Gegenschnittstelle, welche eine Datenübertragung in zwei Richtungen gestattet, aufweisen.
Erfindungsgemäß werden die bislang getrennt ausgeführten Schaltungen für den Abschuß aus der Abschußvorrichtung, z. B. durch elektrisches Zünden einer Treibladung, einerseits und zum Zünden von Munitionselementen nach dem Abschuß anderer­ seits miteinander kombiniert, so daß die Gesamtschaltung vereinfacht wird. Dies führt zu einer Reihe von Vorteilen. Zum einen kann die entsprechende Munition aus vorhandenen Abschußeinrichtungen mit einer Schnittstelle zum elektri­ schen Zünden einer Treibladung oder dergleichen abgeschossen werden. Die nach dem Stand der Technik erforderlichen Ein­ richtungen zum Laden des Kondensators, der die Zündeinrich­ tung mit Energie versorgt, kann entfallen, da durch den Zündimpuls ausreichend Energie übertragen wird, um den Kon­ densator zu laden. Durch das Auslösen der Verzögerung durch den Zündimpuls kann die Verzögerung genau auf den Zeitpunkt des Abschusses abgestellt werden, so daß ein wohldefinierter Bezugszeitpunkt zur Verfügung steht und dementsprechend die Munition präzise gezündet werden kann.
Weiterhin kann die mit dem erfindungsgemäßen Zündsystem ver­ sehene Munition programmiert werden, wenn die Munition be­ reits in der Abschußvorrichtung geladen ist. Korrekturen der Programmierung können daher noch unmittelbar vor dem Abschuß eingegeben werden. So kann z. B. eine entsprechende Munition bereits zu einer beliebigen Zeit vor dem tatsächlichen Ab­ schuß in die Abschußvorrichtung geladen und dort abschußbe­ reit gehalten werden. Während eine derartige Programmierung in der Abschußvorrichtung vorteilhaft ist, kann die mit dem erfindungsgemäßen Zündsystem versehene Munition grundsätz­ lich auch bereits bei der Herstellung oder vor dem Laden in die Abschußvorrichtung in einer entsprechenden Programmier­ einrichtung programmiert werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand von schematischen Zeichnungen im ein­ zelnen näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsge­ mäßen Zündsystems zusammen mit einem Teil der Schaltung eines zugehörigen Abschußsystems,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsge­ mäßen Zündsystems für ein Geschoß mit mehreren Submunitionsteilen, zusammen mit den entsprechen­ den Schaltungsteilen der Abschußvorrichtung,
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform eines erfindungsge­ mäßen Zündsystems, welches durch externe Signale programmierbar ist, zusammen mit den entsprechen­ den Schaltungsteilen der Abschußvorrichtung.
Fig. 1 zeigt als Beispiel einer ersten Ausführungsform der Erfindung ein Zündsystem für eine Munition, z. B. ein Ge­ schoß, bei dem ein einziges Munitionselement gezündet wird, zusammen mit den zugehörigen Schaltungselementen auf der Seite des Abschußsystems. Die Munitionsseite (Sekundärseite) ist allgemein mit 1 und die Seite des Abschußsystems (Pri­ märseite) ist allgemein mit 2 bezeichnet.
Das Zündsystem der Munition 1 weist eine Induktionsspule 11 auf, deren Anschlüsse mit einem Gleichrichter 12 verbunden sind. Zwischen den Gleichspannungsanschlüssen 12₁ und 12₂ des Gleichrichters 12 sind ein Kondensator 13 als Energiespei­ cher sowie ein Zeitglied 14 parallel geschaltet. Das Zeit­ glied 14 kann zum Beispiel aus einem spannungsgesteuerten Oszillator bestehen, der mit einem Zähler gekoppelt ist, wobei der Zähler die Perioden des Oszillators zählt und den Wert seines Ausgangssignals ändert, wenn ein festgelegter Wert überschritten worden ist. Das Zeitglied kann z. B. durch das Auftreten einer Spannung mit einem bestimmten Wert zwi­ schen den Anschlüssen des Kondensators 13 aktiviert werden. Zwischen den beiden Anschlüssen des Kondensators 13 sind weiterhin eine elektrische Zündeinrichtung 16 zum Zünden des Geschosses und ein Halbleiterschalter 15 in Reihe geschal­ tet. Der Halbleiterschalter 15 wird von dem Zeitglied 14 nach einer vorbestimmten Zeitdauer ab dem Aktivieren des Zeitgliedes geschlossen. Die Induktionsspule 11 ist weiter­ hin mit einer Zündeinrichtung zum Zünden einer Treibladung der Munition beim Abschuß (nicht dargestellt) verbunden.
Um die Munition aus der Abschußvorrichtung abzuschießen, wird auf der Primärseite 2 in einer Primärspule 21 der Ab­ schußvorrichtung mittels eines Schalters 22 ein Zündimpuls erzeugt, der einen entsprechenden Impuls in der Spule 11 der Munition 1 induziert. Dieser induzierte Impuls zündet die Treibladung der Munition und bewirkt dadurch den Abschuß. Gleichzeitig erzeugt dieser Impuls an den Gleichspannungs­ anschlüssen 12₁ und 12₂ des Gleichrichters einen Gleichspan­ nungsimpuls, der dazu führt, daß der Kondensator 13 geladen wird. Zu diesem Zeitpunkt ist der Halbleiterschalter 15 of­ fen, so daß die Energie dieses Gleichspannungsimpulses in dem Kondensator 13 gespeichert bleibt. Der Gleichspannungs­ impuls löst weiterhin das Zeitglied 14 aus, das nun eine dem Zeitglied intrinsisch eingegebene Zeitdauer abzählt. Nach Ablauf dieser Zeitdauer wird der Halbleiterschalter 15 und damit der Stromkreis zwischen dem Kondensator 13 und der elektrischen Zündeinrichtung 16 geschlossen, so daß das Ge­ schoß gezündet wird.
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit kann die in Fig. 1 dar­ gestellte Schaltung dahingehend abgewandelt werden, daß an­ stelle eines einzelnen Kondensators 13 mehrere parallel ge­ schaltete Kondensatoren vorgesehen sind, welche über den Halbleiterschalter 15 mit der elektrischen Zündeinrichtung 16 in einem Stromkreis verbunden sind. Auf diese Weise kann gewährleistet werden, daß eine Zündung auch bei Versagen eines einzelnen Kondensators erfolgt. Eine mehrfache Ausle­ gung ist natürlich auch hinsichtlich der elektrischen Zünd­ einrichtung 16 und/oder des Schalters 15 möglich. Insbeson­ dere können zwei oder mehr Zündschaltkreise, bestehend aus einem Kondensator 13, einer elektrischen Zündeinrichtung 16 und einem Schalter 15 zur Zündung desselben Munitionsele­ ments vorgesehen sein, die gleichzeitig von dem Zeitglied 14 aktiviert werden.
Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung kann weiterhin dahinge­ hend abgewandelt werden, daß anstelle der induktiven Schnittstelle in Form der Induktionsspule 11 eine Kontakt­ schnittstelle verwendet wird.
Fig. 2 zeigt als Beispiel einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ein Zündsystem für eine Munition, die mehrere Sub­ munitionsteile aufweist, die zu verschiedenen Zeiten gezün­ det werden. Dabei sind gleiche oder gleichwirkende Teile mit gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen.
Bei dieser Ausführungsform ist ein erster Kondensator 13₁ mit den beiden Gleichspannungsanschlüssen 12₁ und 12₂ des Gleich­ richters 12 verbunden. Zu diesem ersten Kondensator ist eine Reihenschaltung aus einer Diode 17₁ und einem zweiten Konden­ sator 13₂ parallel geschaltet. Zu diesem zweiten Kondensator 13₂ ist wiederum eine weitere Reihenschaltung aus einer Diode 17₂ und einem dritten Kondensator 13₃ parallel geschaltet. Diese Schaltung ist in Fig. 2 offen dargestellt, um anzudeu­ ten, daß diese Reihe gegebenenfalls fortgesetzt werden kann. Die Dioden sind jeweils immer so geschaltet, daß eine Ent­ ladung eines geladenen Kondensators zu einem vorangehenden Kondensator, der entladen ist, verhindert wird. Jeder der Kondensatoren 13₁, 13₂, 13₃ ist einer elektrischen Zündein­ richtung 16₁, 16₂ und 16₃ zugeordnet, wobei diese elek­ trischen Zündeinrichtungen jeweils in Reihe mit einem Halb­ leiterschalter 15₁, 15₂ bzw. 15₃ zwischen den beiden An­ schlüssen des zugehörigen Kondensators geschaltet sind. Die Halbleiterschalter 15₁, 15₂ und 15₃ werden von einem Multi­ plexer 18 angesteuert, der wiederum von einem Zeitglied 19 gesteuert wird. Das Zeitglied 19 gibt zu vorbestimmten Zei­ ten t₁, t₂ und t₃ nach dem Auftreten eines Gleichspannungs­ impulses zwischen den Anschlüssen 12₁ und 12₂ des Gleichrich­ ters 12 ein Steuersignal an den Multiplexer 18 ab. Der Mul­ tiplexer 18 schaltet das erste auf diese Weise empfangene Steuersignal von dem Zeitglied 19 auf den mit dem Halblei­ terschalter 15₁ verbundenen Anschluß durch und schaltet da­ nach auf dem nächstfolgenden Anschluß weiter, so daß das nächste Steuersignal auf den Halbleiterschalter 15₂ durchgeschaltet wird. Dies wiederholt sich entsprechend für die weiteren Steuersignale, so daß durch aufeinanderfolgende Steuersignale von dem Zeitglied 19 nacheinander die Halblei­ terschalter 15₁, 15₂ und 15₃ in dieser Reihenfolge geschlos­ sen werden. Das Schließen der Halbleiterschalter 15₁, 15₂ bzw. 15₃ bewirkt die Zündung der zugehörigen elektrischen Zündeinrichtungen 16₁, 16₂ bzw. 16₃, wobei die Dioden 17₁ und 17₂ verhindern, daß sich die Kondensatoren 13₂ und 13₃ bei der Zündung der elektrischen Zündeinrichtung 16₁ bzw. 16₂ entladen, ohne daß ein entsprechendes Steuersignal an die zugeordneten Halbleiterschalter 15₂ bzw. 15₃ von dem Multi­ plexer abgegeben worden ist. Vorzugsweise ist dem Zeitglied 19 und dem Multiplexer 18 ein eigener Versorgungskondensator (nicht dargestellt) als Spannungsquelle zugeordnet, der mit den Gleichspannungsanschlüssen 12₁ und 12₂ des Gleichrichters 12 verbunden ist und eine Spannungsversorgung unabhängig von den Kondensatoren 13₁, 13₂ und 13₃ gewährleistet.
Beim Abschuß der Munition wird wieder durch den Zündimpuls für die Treibladung ein Gleichspannungsimpuls zwischen den Anschlüssen 12₁ und 12₂ des Gleichrichters 12 erzeugt, wel­ cher die Kondensatoren 13₁, 13₂ und 13₃ und dem Versorgungs­ kondensator für das Zeitglied 19 auflädt und das Zeitglied 19 aktiviert. Das Zeitglied 19 gibt zu vorher eingespeicher­ ten Zeitpunkten, die den Zündzeiten der jeweiligen Submuni­ tionsteile entsprechen, Steuersignale an den Multiplexer 18 ab, die sukzessive auf die Halbleiterschalter 15₁, 15₂ und 15₃ weitergeschaltet werden, so daß die zugeordneten Submu­ nitionsteile gezündet werden.
In einer Abwandlung dieser Ausführungsform können die elek­ trischen Zündeinrichtungen 16₁, 16₂ und 16₃ demselben Ge­ schoßelement zugeordnet sein, wobei der Multiplexer 18 auf ein Signal von dem Zeitglied 19 die entsprechenden Halblei­ terschalter nacheinander mit einer kurzen Zeitverzögerung schließt. Auf diese Weise erfolgt auch dann noch eine Zün­ dung, wenn einer der Zündschaltkreise versagt. Eine entspre­ chende Mehrfachauslegung der Zündschaltkreise für die ein­ zelnen Submunitionsteile ist natürlich auch möglich. So kön­ nen zum Beispiel die elektrischen Zündeinrichtungen 16₁ und 16₂ einem ersten Submunitionsteil zugeordnet sein und kurz nacheinander gezündet werden, während die elektrische Zünd­ einrichtung 16₃ (und gegebenenfalls weitere Zündeinrichtun­ gen) einem zweiten Submunitionsteil zugeordnet ist, das be­ züglich des ersten Submunitionsteils verzögert gezündet wird. Auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 kann anstel­ le einer induktiven Schnittstelle eine Kontaktschnittstelle vorgesehen sein.
Das Zündsystem gemäß der Ausführungsform der Fig. 3 unter­ scheidet sich von dem Zündsystem gemäß Fig. 1 durch ein pro­ grammierbares Zeitglied 34, das über einen Decoder 35 mit der Induktionsspule 11 verbunden ist. Bei dieser Ausfüh­ rungsform ist die Primärspule der Abschußvorrichtung mit einer Programmiereinrichtung 36 verbunden, welche Program­ mierimpulse auf die Primärspule 21 aufgibt. Diese Program­ mierimpulse erzeugen in der Induktionsspule 11 in der Muni­ tion entsprechende Sekundärimpulse, welche von dem Decoder 35 aufgenommen und in eine Zeitinformation umgewandelt wer­ den, die über das Ausgangssignal des Decoders 35 in dem pro­ grammierbaren Zeitglied 34 als Zündzeit für die Munition einprogrammiert wird. Der Decoder 35 ist weiterhin in der Lage, Programmierimpulse, die aus charakteristischen Impul­ sen, z. B. Rechteckimpulsen, mit variabler Länge oder varia­ blem Abstand bestehen können, zu erkennen und von sonstigen bei der Induktionsspule 11 auftretenden Impulsen, insbeson­ dere dem Zündimpuls, zu unterscheiden. Anstelle von indukti­ ven Schnittstellen können auch hier Kontaktschnittstellen verwendet werden.
Für den Abschuß der Munition mit einem Zündsystem gemäß die­ ser dritten Ausführungsform wird die Munition in die Ab­ schußposition in der Abschußvorrichtung geladen, so daß Signale von der Primärspule 21 zu der Induktionsspule 11 übertragen werden können. Danach wird mit Hilfe der Program­ mierimpulse der Programmiervorrichtung 36 eine Verzögerungs­ zeit für das Geschoß über die Induktionsspule 11 und den Decoder 35 in das programmierbare Zeitglied 34 eingegeben. Danach wird durch den von der Schalteinrichtung 22 erzeugten Zündimpuls die Treibladung der Munition 1 gezündet, wobei wie bei der ersten Ausführungsform durch diesen Zündimpuls der Kondensator 13 geladen wird und das programmierbare Zeitglied ausgelöst wird. Nach Ablauf der einprogrammierten Verzögerungszeit schließt das Zeitglied 34 den Halbleiter­ schalter 15 und zündet damit die elektrische Zündeinrichtung 16.
Die vorangehend beschriebenen dritte Ausführungsform der Erfindung läßt sich analog zu der Ausführungsform der Fig. 2 dahingehend abwandeln, daß mehrere Submunitionsteile mit einer vorgegebenen individuellen Zündverzögerung gezündet werden. Hierfür ist es lediglich erforderlich, bei dem Zünd­ system gemäß Fig. 2 das Zeitglied 19 mit einer festen Zeit­ steuerung durch ein Zeitglied mit einer programmierbaren Zeitsteuerung zu ersetzen, wobei dieses programmierbare Zeitglied wie bei der Ausführungsform der Fig. 3 über einen Decoder mit der Induktionsspule der Munition verbunden ist. Bei dieser Ausführungsform werden von der Programmiervor­ richtung der Abschußvorrichtung Programmierimpulse abgege­ ben, welche die Information über die verschiedenen Zündzei­ ten enthalten. Der Decoder decodiert diese Information und erzeugt entsprechende Programmiersignale für das program­ mierbare Zeitglied, welches dann nach dem Abschuß zu den einprogrammierten Zeiten zur Zündung der Submunitionsteile Steuerimpulse an den Multiplexer abgibt, die nacheinander zu den entsprechenden Halbleiterschaltern weitergeleitet wer­ den, wie dies vorangehend mit Bezug auf Fig. 2 erläutert wurde.
Während bei der Ausführungsform der Fig. 3 dieselbe Schnitt­ stelle dem Übertragen des Zündimpulses und dem Programmieren des Zeitglieds dient, kann die Munition in einer weiteren Abwandlung der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform zwei oder mehr weitgehend voneinander unabhängige Schnittstellen auf­ weisen, von denen z. B. eine wie die Schnittstelle in Fig. 1 dem Übertragen des Zündimpulses und dem Aufladen des Konden­ sators dient und eine weitere Schnittstelle der Programmie­ rung des programmierbaren Zeitglieds und/oder dem Datenaus­ tausch zwischen der Abschußvorrichtung und der Munition dient.
Generell können bei allen Ausführungsformen der Erfindung die Schnittstellen der Munition und der Abschußvorrichtung bidirektional sein, so daß ein Datenaustausch in beide Rich­ tungen möglich ist. Bei einer Munition mit einem program­ mierbaren Zeitglied ermöglicht dies insbesondere die Verifi­ zierung der in das Zeitglied eingegebenen Daten. Eine Schnittstelle der Munition kann jedoch auch mit einem Daten­ speicher der Munition verbunden sein, so daß es möglich ist, Statusinformationen, z. B. Munitionsart, Anzahl der Submuni­ tionen bzw. Wirkteile usw., aus der geladenen Munition aus­ zulesen und dem Bediener mitzuteilen.
Anstelle der in den vorangehenden Ausführungsbeispielen be­ schriebenen induktiven Schnittstellen können grundsätzlich auch Kontaktschnittstellen bzw. im Fall von mehreren Schnittstellen eine Kombination von induktiven Schnittstel­ len und Kontaktschnittstellen verwendet werden.
Die in der voranstehenden Beschreibung sowie in den An­ sprüchen und den Zeichnungen offenbarten Merkmale der Erfin­ dung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombina­ tion für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschie­ denen Ausführungsformen wesentlich sein.
Bezugszeichenliste
1 Sekundärseite
2 Primärseite (Abschußvorrichtung)
11 Induktionsspule
12 Gleichrichter
12₁, 12₂ Gleichspannungsanschluß des Gleich­ richters
13, 13₁, 13₂, 13₃ Kondensator
14 Zeitglied
15, 15₁, 15₂, 15₃ Halbleiterschalter
16, 16₁, 16₂, 16₃ elektrische Zündeinrichtung
17₁, 17₂ Diode
18 Multiplexer
19 Zeitglied
21 Primärspule
22 Schalter
34 programmierbares Zeitglied
35 Decoder
36 Programmiervorrichtung

Claims (22)

1. Zündsystem zum verzögerten Zünden einer Munition mit ei­ ner Schnittstelle (11) zum Empfangen eines elektrischen Zündimpulses, der in einer Abschußvorrichtung erzeugt wird, sowie mit einer Zündverzögerungseinrichtung zum Zünden eines Munitionselementes, gekennzeichnet durch
eine elektronische Zündschaltung, welche umfaßt:
  • - mindestens einen Kondensator (13), der mit der Schnitt­ stelle (11) derart verbunden ist, daß er durch den von der Schnittstelle (11) empfangenen Zündimpuls geladen wird,
  • - mindestens eine elektrische Zündeinrichtung (16) zum Zün­ den eines Munitionselements, welche über mindestens eine von einer Verzögerungsschaltung (14) gesteuerte Schaltein­ richtung (15) mit mindestens einem Kondensator (13) ver­ bunden ist,
wobei die Verzögerungsschaltung (14) durch den Zündimpuls aktiviert wird und die Zündeinrichtung (16) nach einer vor­ bestimmten Zeitdauer durch Schließen der Schalteinrichtung (15) auslöst.
2. Zündsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittstelle eine Induktionsspule (11) zum Erzeugen von Signalen umfaßt, die von einer Primärspule (21) in der Ab­ schußvorrichtung induziert werden.
3. Zündsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß es eine Kontaktschnittstelle aufweist.
4. Zündsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß es mehrere Zündeinrichtungen (16₁, 16₂, 16₃) aufweist, die über jeweilige Schalteinrichtungen (15₁, 15₂, 15₃) mit verschiedenen Kondensatoren (13₁, 13₂, 13₃) ver­ bunden sind, wobei die Kondensatoren (13₁, 13₂, 13₃) jeweils mit der Schnittstelle zum Empfangen des Zündimpulses (11) derart verbunden sind, daß sie durch den von der Schnitt­ stelle (11) empfangenen Zündimpuls geladen werden.
5. Zündsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung mehrere Zündein­ richtungen gleichzeitig auslöst.
6. Zündsystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich­ net, daß die Verzögerungsschaltung eine Zeitgeberschaltung (19) und einen Multiplexer (18) aufweist, wobei der Multi­ plexer ein Steuersignal von der Zeitgeberschaltung (19) er­ hält und mehrere Schaltungseinrichtungen (15₁, 15₂, 15₃) an­ steuert.
7. Zündsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitgeberschaltung (19) zu vorgegebenen Zeiten Steuerim­ pulse an den Multiplexer (18) abgibt und der Multiplexer (18) diese Steuerimpulse entsprechend einer festgelegten Reihenfolge jeweils an mindestens eine der Schalteinrichtun­ gen (15₁, 15₂, 15₃) weiterschaltet.
8. Zündsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung (34, 35) durch von einer Schnittstelle (11) empfangene Signale programmier­ bar ist.
9. Zündsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung ein programmierbares Verzögerungs­ glied (34) und einen Decoder (35) aufweist, wobei der Deco­ der Programmiersignale von der Induktionsspule (11) empfängt und ein Signal zum Programmieren einer oder mehrerer Verzö­ gerungszeiten an das programmierbare Verzögerungsglied (34) abgibt.
10. Zündsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekenn­ zeichnet durch mehrere voneinander unabhängige Schnittstel­ len.
11. Zündsystem nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekenn­ zeichnet durch eine erste Schnittstelle zum Empfangen eines Zündimpulses und eine zweite Schnittstelle zum Empfangen von Signalen zur Programmierung der Verzögerungsschaltung.
12. Zündsystem nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schnittstelle (11) sowohl für das Empfangen des Zündimpulses als auch für das Empfangen von Signalen zur Programmierung der Verzögerungsschaltung einge­ richtet ist.
13. Zündsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekenn­ zeichnet durch mindestens eine Schnittstelle, welche eine Datenübertragung in beide Richtungen gestattet.
14. Munition, gekennzeichnet durch ein Zündsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13.
15. Munition nach Anspruch 14 mit einem Zündsystem nach ei­ nem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie verschiedene Submunitionen enthält und jeder Submunition zumindest eine elektrische Zündeinrichtung (16₁, 16₂, 16₃) zugeordnet ist, welche jeweils über eine von einer Ver­ zögerungsschaltung gesteuerte Schalteinrichtung (15 , 15₂, 15₃) mit einem Kondensator (13₁, 13₂, 13₃) verbunden ist.
16. Munition nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung (18, 19) Submunitionsteile zu ver­ schiedenen Zeiten zündet.
17. Munition nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß einem verzögert zu zündenden Element der Munition mehrere Zündeinrichtungen zugeordnet sind.
18. Abschußvorrichtung zum Abschuß einer Munition nach einem der Ansprüche 14 bis 17, welche eine Gegenschnittstelle (21) aufweist, die so angeordnet ist, daß sie in der Abschußposi­ tion der Munition elektrische Signale in die Schnittstelle (11) der Munition eingeben kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenschnittstelle (21) mit einer Einrichtung (22, 36) zum Erzeugen eines Zündimpulses und zum Erzeugen von Pro­ grammierimpulsen verbunden ist.
19. Abschußvorrichtung zum Abschuß einer Munition nach einem der Ansprüche 14 bis 17, gekennzeichnet durch zwei oder mehr Gegenschnittstellen, die so angeordnet sind, daß sie in der Abschußposition der Munition elektrische Signale in entspre­ chende Schnittstellen einer Munition übertragen können.
20. Abschußvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie eine Einrichtung zum Erzeugen eines Zünd­ impulses und eine Einrichtung zum Erzeugen von Programmier­ impulsen aufweist und eine Gegenschnittstelle mit der Ein­ richtung zum Erzeugen eines Zündimpulses verbunden ist und eine zweite Gegenschnittstelle mit der Einrichtung zum Er­ zeugen von Programmierimpulsen verbunden ist.
21. Abschußvorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, gekennzeichnet durch mindestens eine Gegenschnittstelle, welche eine Datenübertragung in zwei Richtungen gestattet.
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EP1464916B1 (de) * 2003-02-28 2011-04-06 Alkan Abschusseinheit mit Kupplungsvorrichtung für die Datenübertragung zur Munition

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