DE19626074C1 - Zündsystem zum verzögerten Zünden einer Munition - Google Patents
Zündsystem zum verzögerten Zünden einer MunitionInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C11/00—Electric fuzes
- F42C11/06—Electric fuzes with time delay by electric circuitry
- F42C11/065—Programmable electronic delay initiators in projectiles
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Description
Die Erfindung betrifft ein Zündsystem zum verzögerten Zünden
einer Munition mit einer Schnittstelle zum Empfangen eines
elektrischen Zündimpulses, der in einer Abschußvorrichtung
erzeugt wird, sowie mit einer Zündverzögerungseinrichtung
zum Zünden eines Munitionselements, insbesondere Zündsysteme
zur Einstellung des Wirkpunkts auf der ballistischen Wurf
bahn von Wurfkörpern. Sie betrifft weiterhin Munition, ins
besondere Wurfkörper, mit derartigen Zündsystemen.
Es sind Geschosse mit elektronischer Zündung der Treibladung
bekannt, bei denen die Zündverzögerung pyrotechnisch bewirkt
wird. Aus der DE 38 27 374 C1 ist weiterhin ein Geschoß mit
einer elektronischen Zündverzögerungseinrichtung bekannt.
Diese Zündverzögerungseinrichtung wird vor dem Laden des
Geschosses in der Abschußvorrichtung über eine induktive
Schnittstelle programmiert. Das Auslösen der Zündverzöge
rungseinrichtung erfolgt durch einen Flugschalter, der nach
dem Abschuß des Geschosses betätigt wird. Die dort verwende
te elektronische Zündverzögerungseinrichtung hat gegenüber
einer pyrotechnischen Zündverzögerung den Vorteil der
größeren Genauigkeit und der größeren Zuverlässigkeit. Nach
teilig bei Geschossen mit einem derartigen Zündsystem ist
jedoch, daß die Abschußvorrichtung für ein solches Geschoß
zum einen eine Programmierschnittstelle zum Programmieren
der Verzögerungsschaltung vor dem Laden in der Abschußposi
tion und zum anderen eine Einrichtung zum Aktivieren des
Flugschalters nach dem Abschuß aufweisen muß. Abschußvor
richtungen, die für andere Geschosse, z. B. solche mit pyro
technischer Zündverzögerung, ausgelegt waren, konnten nicht
verwendet werden.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Zündsystem der ein
gangs genannten Art sowie damit ausgerüstete Munition zu
schaffen, welche eine zuverlässige Zündverzögerung gewähr
leisten und mit vorhandenen Abschußvorrichtungen kompatibel
sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Zündsystem der
eingangs genannten Art gelöst, die eine elektronische Zünd
schaltung aufweist, welche umfaßt:
- - mindestens einen Kondensator, der mit der Schnittstelle derart verbunden ist, daß er durch den von der Schnitt stelle empfangenen Zündimpuls geladen wird,
- - mindestens eine elektrische Zündeinrichtung zum Zünden eines Munitionselementes, welche über mindestens eine von einer Verzögerungsschaltung gesteuerte Schaltein richtung mit mindestens einem Kondensator verbunden ist,
wobei die Verzögerungsschaltung durch den Zündimpuls akti
viert wird und die Zündeinrichtung nach einer vorbestimmten
Zeitdauer durch Schließen der Schalteinrichtung auslöst.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß die Schnittstelle
eine Induktionsspule zum Erzeugen von Signalen, z. B. Impul
sen, umfaßt, die von einer Primärspule in der Abschußvor
richtung induziert werden.
Weiterhin kann das erfindungsgemäße Zündsystem eine oder
mehrere Kontaktschnittstellen aufweisen.
Die Erfindung schlägt auch vor, daß das Zündsystem mehrere
Zündeinrichtungen aufweist, die über jeweilige Schaltein
richtungen mit verschiedenen Kondensatoren verbunden sind,
wobei die Kondensatoren jeweils mit der Schnittstelle zum
Empfangen des Zündimpulses derart verbunden sind, daß sie
durch den von der Schnittstelle empfangenen Zündimpuls ge
laden werden.
Weiterhin kann vorgesehen sein, daß die Verzögerungsschal
tung mehrere Zündeinrichtungen gleichzeitig auslöst.
Außerdem ist vorgesehen, daß die Verzögerungsschaltung eine
Zeitgeberschaltung und einen Multiplexer aufweist, wobei der
Multiplexer ein Steuersignal von der Zeitgeberschaltung er
hält und mehrere Schaltungseinrichtungen ansteuert.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, daß die Zeitgeber
schaltung zu vorgegebenen Zeiten Steuerimpulse an den Multi
plexer abgibt und der Multiplexer diese Steuerimpulse ent
sprechend einer festgelegten Reihenfolge jeweils an minde
stens eine der Schalteinrichtungen weiterschaltet.
Außerdem ist vorgesehen, daß die Verzögerungsschaltung durch
von einer Schnittstelle empfangene Signale programmierbar
ist.
Dabei ist vorgesehen, daß die Verzögerungsschaltung ein pro
grammierbares Verzögerungsglied und einen Decoder aufweist,
wobei der Decoder Programmiersignale von der Induktionsspule
empfängt und ein Signal zum Programmieren einer oder mehre
rer Verzögerungszeiten an das programmierbare Verzögerungs
glied abgibt.
Das erfindungsgemäße Zündsystem kann mehrere voneinander
unabhängige Schnittstellen aufweisen.
Erfindungsgemäß kann eine erste Schnittstelle zum Empfangen
eines Zündimpulses und eine zweite Schnittstelle zum Empfan
gen von Signalen zur Programmierung der Verzögerungsschal
tung eingerichtet sein.
Es kann auch vorgesehen sein, daß eine Schnittstelle sowohl
für das Empfangen des Zündimpulses als auch für das Empfan
gen von Signalen zur Programmierung der Verzögerungsschal
tung eingerichtet ist.
Das erfindungsgemäße Zündsystem kann eine Schnittstelle,
welche eine Datenübertragung in beide Richtungen gestattet,
aufweisen.
Bei einer mit einem erfindungsgemäßen Zündsystem ausgerüste
ten Munition, z. B. einem Wurfkörper, kann vorgesehen sein,
daß sie verschiedene Submunitionen enthält und jeder Submu
nition zumindest eine elektrische Zündeinrichtung zugeordnet
ist, welche jeweils über eine von einer Verzögerungsschal
tung gesteuerte Schalteinrichtung mit einem Kondensator ver
bunden ist.
Die Erfindung schlägt auch vor, daß die Verzögerungsschal
tung Submunitionsteile zu verschiedenen Zeiten zündet.
Weiterhin ist vorgesehen, daß einem verzögert zu zündenden
Element der Munition mehrere Zündeinrichtungen zur Zündung
zugeordnet sind.
Erfindungsgemäß wird auch eine Abschußvorrichtung für eine
erfindungsgemäße Munition vorgeschlagen, welche eine Gegen
schnittstelle aufweist, die so angeordnet ist, daß sie in
der Abschußposition des Wurfkörpers elektrische Signale in
die Schnittstelle des Wurfkörpers eingeben kann, wobei die
Gegenschnittstelle mit einer Einrichtung zum Erzeugen eines
Zündimpulses und zum Erzeugen von Programmierimpulsen ver
bunden ist.
Weiterhin wird eine Abschußvorrichtung zum Abschuß einer
erfindungsgemäßen Munition vorgeschlagen, welche zwei oder
mehr Gegenschnittstellen aufweist, die so angeordnet sind,
daß sie in der Abschußposition der Munition elektrische Si
gnale in entsprechende Schnittstellen der Munition übertra
gen können.
Dabei kann vorgesehen sein, daß eine Gegenschnittstelle mit
einer Einrichtung zum Erzeugen eines Zündimpulses verbunden
ist und eine zweite Gegenschnittstelle mit einer Einrichtung
zum Erzeugen von Programmierimpulsen verbunden ist.
Eine erfindungsgemäße Abschußvorrichtung kann mindestens
eine Gegenschnittstelle, welche eine Datenübertragung in
zwei Richtungen gestattet, aufweisen.
Erfindungsgemäß werden die bislang getrennt ausgeführten
Schaltungen für den Abschuß aus der Abschußvorrichtung, z. B.
durch elektrisches Zünden einer Treibladung, einerseits und
zum Zünden von Munitionselementen nach dem Abschuß anderer
seits miteinander kombiniert, so daß die Gesamtschaltung
vereinfacht wird. Dies führt zu einer Reihe von Vorteilen.
Zum einen kann die entsprechende Munition aus vorhandenen
Abschußeinrichtungen mit einer Schnittstelle zum elektri
schen Zünden einer Treibladung oder dergleichen abgeschossen
werden. Die nach dem Stand der Technik erforderlichen Ein
richtungen zum Laden des Kondensators, der die Zündeinrich
tung mit Energie versorgt, kann entfallen, da durch den
Zündimpuls ausreichend Energie übertragen wird, um den Kon
densator zu laden. Durch das Auslösen der Verzögerung durch
den Zündimpuls kann die Verzögerung genau auf den Zeitpunkt
des Abschusses abgestellt werden, so daß ein wohldefinierter
Bezugszeitpunkt zur Verfügung steht und dementsprechend die
Munition präzise gezündet werden kann.
Weiterhin kann die mit dem erfindungsgemäßen Zündsystem ver
sehene Munition programmiert werden, wenn die Munition be
reits in der Abschußvorrichtung geladen ist. Korrekturen der
Programmierung können daher noch unmittelbar vor dem Abschuß
eingegeben werden. So kann z. B. eine entsprechende Munition
bereits zu einer beliebigen Zeit vor dem tatsächlichen Ab
schuß in die Abschußvorrichtung geladen und dort abschußbe
reit gehalten werden. Während eine derartige Programmierung
in der Abschußvorrichtung vorteilhaft ist, kann die mit dem
erfindungsgemäßen Zündsystem versehene Munition grundsätz
lich auch bereits bei der Herstellung oder vor dem Laden in
die Abschußvorrichtung in einer entsprechenden Programmier
einrichtung programmiert werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
der nachstehenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele
der Erfindung anhand von schematischen Zeichnungen im ein
zelnen näher erläutert werden. Es zeigen
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsge
mäßen Zündsystems zusammen mit einem Teil der
Schaltung eines zugehörigen Abschußsystems,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsge
mäßen Zündsystems für ein Geschoß mit mehreren
Submunitionsteilen, zusammen mit den entsprechen
den Schaltungsteilen der Abschußvorrichtung,
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform eines erfindungsge
mäßen Zündsystems, welches durch externe Signale
programmierbar ist, zusammen mit den entsprechen
den Schaltungsteilen der Abschußvorrichtung.
Fig. 1 zeigt als Beispiel einer ersten Ausführungsform der
Erfindung ein Zündsystem für eine Munition, z. B. ein Ge
schoß, bei dem ein einziges Munitionselement gezündet wird,
zusammen mit den zugehörigen Schaltungselementen auf der
Seite des Abschußsystems. Die Munitionsseite (Sekundärseite)
ist allgemein mit 1 und die Seite des Abschußsystems (Pri
märseite) ist allgemein mit 2 bezeichnet.
Das Zündsystem der Munition 1 weist eine Induktionsspule 11
auf, deren Anschlüsse mit einem Gleichrichter 12 verbunden
sind. Zwischen den Gleichspannungsanschlüssen 12₁ und 12₂ des
Gleichrichters 12 sind ein Kondensator 13 als Energiespei
cher sowie ein Zeitglied 14 parallel geschaltet. Das Zeit
glied 14 kann zum Beispiel aus einem spannungsgesteuerten
Oszillator bestehen, der mit einem Zähler gekoppelt ist,
wobei der Zähler die Perioden des Oszillators zählt und den
Wert seines Ausgangssignals ändert, wenn ein festgelegter
Wert überschritten worden ist. Das Zeitglied kann z. B. durch
das Auftreten einer Spannung mit einem bestimmten Wert zwi
schen den Anschlüssen des Kondensators 13 aktiviert werden.
Zwischen den beiden Anschlüssen des Kondensators 13 sind
weiterhin eine elektrische Zündeinrichtung 16 zum Zünden des
Geschosses und ein Halbleiterschalter 15 in Reihe geschal
tet. Der Halbleiterschalter 15 wird von dem Zeitglied 14
nach einer vorbestimmten Zeitdauer ab dem Aktivieren des
Zeitgliedes geschlossen. Die Induktionsspule 11 ist weiter
hin mit einer Zündeinrichtung zum Zünden einer Treibladung
der Munition beim Abschuß (nicht dargestellt) verbunden.
Um die Munition aus der Abschußvorrichtung abzuschießen,
wird auf der Primärseite 2 in einer Primärspule 21 der Ab
schußvorrichtung mittels eines Schalters 22 ein Zündimpuls
erzeugt, der einen entsprechenden Impuls in der Spule 11 der
Munition 1 induziert. Dieser induzierte Impuls zündet die
Treibladung der Munition und bewirkt dadurch den Abschuß.
Gleichzeitig erzeugt dieser Impuls an den Gleichspannungs
anschlüssen 12₁ und 12₂ des Gleichrichters einen Gleichspan
nungsimpuls, der dazu führt, daß der Kondensator 13 geladen
wird. Zu diesem Zeitpunkt ist der Halbleiterschalter 15 of
fen, so daß die Energie dieses Gleichspannungsimpulses in
dem Kondensator 13 gespeichert bleibt. Der Gleichspannungs
impuls löst weiterhin das Zeitglied 14 aus, das nun eine dem
Zeitglied intrinsisch eingegebene Zeitdauer abzählt. Nach
Ablauf dieser Zeitdauer wird der Halbleiterschalter 15 und
damit der Stromkreis zwischen dem Kondensator 13 und der
elektrischen Zündeinrichtung 16 geschlossen, so daß das Ge
schoß gezündet wird.
Zur Erhöhung der Betriebssicherheit kann die in Fig. 1 dar
gestellte Schaltung dahingehend abgewandelt werden, daß an
stelle eines einzelnen Kondensators 13 mehrere parallel ge
schaltete Kondensatoren vorgesehen sind, welche über den
Halbleiterschalter 15 mit der elektrischen Zündeinrichtung
16 in einem Stromkreis verbunden sind. Auf diese Weise kann
gewährleistet werden, daß eine Zündung auch bei Versagen
eines einzelnen Kondensators erfolgt. Eine mehrfache Ausle
gung ist natürlich auch hinsichtlich der elektrischen Zünd
einrichtung 16 und/oder des Schalters 15 möglich. Insbeson
dere können zwei oder mehr Zündschaltkreise, bestehend aus
einem Kondensator 13, einer elektrischen Zündeinrichtung 16
und einem Schalter 15 zur Zündung desselben Munitionsele
ments vorgesehen sein, die gleichzeitig von dem Zeitglied 14
aktiviert werden.
Die in Fig. 1 dargestellte Schaltung kann weiterhin dahinge
hend abgewandelt werden, daß anstelle der induktiven
Schnittstelle in Form der Induktionsspule 11 eine Kontakt
schnittstelle verwendet wird.
Fig. 2 zeigt als Beispiel einer zweiten Ausführungsform der
Erfindung ein Zündsystem für eine Munition, die mehrere Sub
munitionsteile aufweist, die zu verschiedenen Zeiten gezün
det werden. Dabei sind gleiche oder gleichwirkende Teile mit
gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen.
Bei dieser Ausführungsform ist ein erster Kondensator 13₁ mit
den beiden Gleichspannungsanschlüssen 12₁ und 12₂ des Gleich
richters 12 verbunden. Zu diesem ersten Kondensator ist eine
Reihenschaltung aus einer Diode 17₁ und einem zweiten Konden
sator 13₂ parallel geschaltet. Zu diesem zweiten Kondensator
13₂ ist wiederum eine weitere Reihenschaltung aus einer Diode
17₂ und einem dritten Kondensator 13₃ parallel geschaltet.
Diese Schaltung ist in Fig. 2 offen dargestellt, um anzudeu
ten, daß diese Reihe gegebenenfalls fortgesetzt werden kann.
Die Dioden sind jeweils immer so geschaltet, daß eine Ent
ladung eines geladenen Kondensators zu einem vorangehenden
Kondensator, der entladen ist, verhindert wird. Jeder der
Kondensatoren 13₁, 13₂, 13₃ ist einer elektrischen Zündein
richtung 16₁, 16₂ und 16₃ zugeordnet, wobei diese elek
trischen Zündeinrichtungen jeweils in Reihe mit einem Halb
leiterschalter 15₁, 15₂ bzw. 15₃ zwischen den beiden An
schlüssen des zugehörigen Kondensators geschaltet sind. Die
Halbleiterschalter 15₁, 15₂ und 15₃ werden von einem Multi
plexer 18 angesteuert, der wiederum von einem Zeitglied 19
gesteuert wird. Das Zeitglied 19 gibt zu vorbestimmten Zei
ten t₁, t₂ und t₃ nach dem Auftreten eines Gleichspannungs
impulses zwischen den Anschlüssen 12₁ und 12₂ des Gleichrich
ters 12 ein Steuersignal an den Multiplexer 18 ab. Der Mul
tiplexer 18 schaltet das erste auf diese Weise empfangene
Steuersignal von dem Zeitglied 19 auf den mit dem Halblei
terschalter 15₁ verbundenen Anschluß durch und schaltet da
nach auf dem nächstfolgenden Anschluß weiter, so daß das
nächste Steuersignal auf den Halbleiterschalter 15₂
durchgeschaltet wird. Dies wiederholt sich entsprechend für
die weiteren Steuersignale, so daß durch aufeinanderfolgende
Steuersignale von dem Zeitglied 19 nacheinander die Halblei
terschalter 15₁, 15₂ und 15₃ in dieser Reihenfolge geschlos
sen werden. Das Schließen der Halbleiterschalter 15₁, 15₂
bzw. 15₃ bewirkt die Zündung der zugehörigen elektrischen
Zündeinrichtungen 16₁, 16₂ bzw. 16₃, wobei die Dioden 17₁ und
17₂ verhindern, daß sich die Kondensatoren 13₂ und 13₃ bei
der Zündung der elektrischen Zündeinrichtung 16₁ bzw. 16₂
entladen, ohne daß ein entsprechendes Steuersignal an die
zugeordneten Halbleiterschalter 15₂ bzw. 15₃ von dem Multi
plexer abgegeben worden ist. Vorzugsweise ist dem Zeitglied
19 und dem Multiplexer 18 ein eigener Versorgungskondensator
(nicht dargestellt) als Spannungsquelle zugeordnet, der mit
den Gleichspannungsanschlüssen 12₁ und 12₂ des Gleichrichters
12 verbunden ist und eine Spannungsversorgung unabhängig von
den Kondensatoren 13₁, 13₂ und 13₃ gewährleistet.
Beim Abschuß der Munition wird wieder durch den Zündimpuls
für die Treibladung ein Gleichspannungsimpuls zwischen den
Anschlüssen 12₁ und 12₂ des Gleichrichters 12 erzeugt, wel
cher die Kondensatoren 13₁, 13₂ und 13₃ und dem Versorgungs
kondensator für das Zeitglied 19 auflädt und das Zeitglied
19 aktiviert. Das Zeitglied 19 gibt zu vorher eingespeicher
ten Zeitpunkten, die den Zündzeiten der jeweiligen Submuni
tionsteile entsprechen, Steuersignale an den Multiplexer 18
ab, die sukzessive auf die Halbleiterschalter 15₁, 15₂ und
15₃ weitergeschaltet werden, so daß die zugeordneten Submu
nitionsteile gezündet werden.
In einer Abwandlung dieser Ausführungsform können die elek
trischen Zündeinrichtungen 16₁, 16₂ und 16₃ demselben Ge
schoßelement zugeordnet sein, wobei der Multiplexer 18 auf
ein Signal von dem Zeitglied 19 die entsprechenden Halblei
terschalter nacheinander mit einer kurzen Zeitverzögerung
schließt. Auf diese Weise erfolgt auch dann noch eine Zün
dung, wenn einer der Zündschaltkreise versagt. Eine entspre
chende Mehrfachauslegung der Zündschaltkreise für die ein
zelnen Submunitionsteile ist natürlich auch möglich. So kön
nen zum Beispiel die elektrischen Zündeinrichtungen 16₁ und
16₂ einem ersten Submunitionsteil zugeordnet sein und kurz
nacheinander gezündet werden, während die elektrische Zünd
einrichtung 16₃ (und gegebenenfalls weitere Zündeinrichtun
gen) einem zweiten Submunitionsteil zugeordnet ist, das be
züglich des ersten Submunitionsteils verzögert gezündet
wird. Auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 kann anstel
le einer induktiven Schnittstelle eine Kontaktschnittstelle
vorgesehen sein.
Das Zündsystem gemäß der Ausführungsform der Fig. 3 unter
scheidet sich von dem Zündsystem gemäß Fig. 1 durch ein pro
grammierbares Zeitglied 34, das über einen Decoder 35 mit
der Induktionsspule 11 verbunden ist. Bei dieser Ausfüh
rungsform ist die Primärspule der Abschußvorrichtung mit
einer Programmiereinrichtung 36 verbunden, welche Program
mierimpulse auf die Primärspule 21 aufgibt. Diese Program
mierimpulse erzeugen in der Induktionsspule 11 in der Muni
tion entsprechende Sekundärimpulse, welche von dem Decoder
35 aufgenommen und in eine Zeitinformation umgewandelt wer
den, die über das Ausgangssignal des Decoders 35 in dem pro
grammierbaren Zeitglied 34 als Zündzeit für die Munition
einprogrammiert wird. Der Decoder 35 ist weiterhin in der
Lage, Programmierimpulse, die aus charakteristischen Impul
sen, z. B. Rechteckimpulsen, mit variabler Länge oder varia
blem Abstand bestehen können, zu erkennen und von sonstigen
bei der Induktionsspule 11 auftretenden Impulsen, insbeson
dere dem Zündimpuls, zu unterscheiden. Anstelle von indukti
ven Schnittstellen können auch hier Kontaktschnittstellen
verwendet werden.
Für den Abschuß der Munition mit einem Zündsystem gemäß die
ser dritten Ausführungsform wird die Munition in die Ab
schußposition in der Abschußvorrichtung geladen, so daß
Signale von der Primärspule 21 zu der Induktionsspule 11
übertragen werden können. Danach wird mit Hilfe der Program
mierimpulse der Programmiervorrichtung 36 eine Verzögerungs
zeit für das Geschoß über die Induktionsspule 11 und den
Decoder 35 in das programmierbare Zeitglied 34 eingegeben.
Danach wird durch den von der Schalteinrichtung 22 erzeugten
Zündimpuls die Treibladung der Munition 1 gezündet, wobei
wie bei der ersten Ausführungsform durch diesen Zündimpuls
der Kondensator 13 geladen wird und das programmierbare
Zeitglied ausgelöst wird. Nach Ablauf der einprogrammierten
Verzögerungszeit schließt das Zeitglied 34 den Halbleiter
schalter 15 und zündet damit die elektrische Zündeinrichtung
16.
Die vorangehend beschriebenen dritte Ausführungsform der
Erfindung läßt sich analog zu der Ausführungsform der Fig. 2
dahingehend abwandeln, daß mehrere Submunitionsteile mit
einer vorgegebenen individuellen Zündverzögerung gezündet
werden. Hierfür ist es lediglich erforderlich, bei dem Zünd
system gemäß Fig. 2 das Zeitglied 19 mit einer festen Zeit
steuerung durch ein Zeitglied mit einer programmierbaren
Zeitsteuerung zu ersetzen, wobei dieses programmierbare
Zeitglied wie bei der Ausführungsform der Fig. 3 über einen
Decoder mit der Induktionsspule der Munition verbunden ist.
Bei dieser Ausführungsform werden von der Programmiervor
richtung der Abschußvorrichtung Programmierimpulse abgege
ben, welche die Information über die verschiedenen Zündzei
ten enthalten. Der Decoder decodiert diese Information und
erzeugt entsprechende Programmiersignale für das program
mierbare Zeitglied, welches dann nach dem Abschuß zu den
einprogrammierten Zeiten zur Zündung der Submunitionsteile
Steuerimpulse an den Multiplexer abgibt, die nacheinander zu
den entsprechenden Halbleiterschaltern weitergeleitet wer
den, wie dies vorangehend mit Bezug auf Fig. 2 erläutert
wurde.
Während bei der Ausführungsform der Fig. 3 dieselbe Schnitt
stelle dem Übertragen des Zündimpulses und dem Programmieren
des Zeitglieds dient, kann die Munition in einer weiteren
Abwandlung der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform zwei oder
mehr weitgehend voneinander unabhängige Schnittstellen auf
weisen, von denen z. B. eine wie die Schnittstelle in Fig. 1
dem Übertragen des Zündimpulses und dem Aufladen des Konden
sators dient und eine weitere Schnittstelle der Programmie
rung des programmierbaren Zeitglieds und/oder dem Datenaus
tausch zwischen der Abschußvorrichtung und der Munition
dient.
Generell können bei allen Ausführungsformen der Erfindung
die Schnittstellen der Munition und der Abschußvorrichtung
bidirektional sein, so daß ein Datenaustausch in beide Rich
tungen möglich ist. Bei einer Munition mit einem program
mierbaren Zeitglied ermöglicht dies insbesondere die Verifi
zierung der in das Zeitglied eingegebenen Daten. Eine
Schnittstelle der Munition kann jedoch auch mit einem Daten
speicher der Munition verbunden sein, so daß es möglich ist,
Statusinformationen, z. B. Munitionsart, Anzahl der Submuni
tionen bzw. Wirkteile usw., aus der geladenen Munition aus
zulesen und dem Bediener mitzuteilen.
Anstelle der in den vorangehenden Ausführungsbeispielen be
schriebenen induktiven Schnittstellen können grundsätzlich
auch Kontaktschnittstellen bzw. im Fall von mehreren
Schnittstellen eine Kombination von induktiven Schnittstel
len und Kontaktschnittstellen verwendet werden.
Die in der voranstehenden Beschreibung sowie in den An
sprüchen und den Zeichnungen offenbarten Merkmale der Erfin
dung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombina
tion für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschie
denen Ausführungsformen wesentlich sein.
Bezugszeichenliste
1 Sekundärseite
2 Primärseite (Abschußvorrichtung)
11 Induktionsspule
12 Gleichrichter
12₁, 12₂ Gleichspannungsanschluß des Gleich richters
13, 13₁, 13₂, 13₃ Kondensator
14 Zeitglied
15, 15₁, 15₂, 15₃ Halbleiterschalter
16, 16₁, 16₂, 16₃ elektrische Zündeinrichtung
17₁, 17₂ Diode
18 Multiplexer
19 Zeitglied
21 Primärspule
22 Schalter
34 programmierbares Zeitglied
35 Decoder
36 Programmiervorrichtung
2 Primärseite (Abschußvorrichtung)
11 Induktionsspule
12 Gleichrichter
12₁, 12₂ Gleichspannungsanschluß des Gleich richters
13, 13₁, 13₂, 13₃ Kondensator
14 Zeitglied
15, 15₁, 15₂, 15₃ Halbleiterschalter
16, 16₁, 16₂, 16₃ elektrische Zündeinrichtung
17₁, 17₂ Diode
18 Multiplexer
19 Zeitglied
21 Primärspule
22 Schalter
34 programmierbares Zeitglied
35 Decoder
36 Programmiervorrichtung
Claims (22)
1. Zündsystem zum verzögerten Zünden einer Munition mit ei
ner Schnittstelle (11) zum Empfangen eines elektrischen
Zündimpulses, der in einer Abschußvorrichtung erzeugt wird,
sowie mit einer Zündverzögerungseinrichtung zum Zünden eines
Munitionselementes, gekennzeichnet durch
eine elektronische Zündschaltung, welche umfaßt:
eine elektronische Zündschaltung, welche umfaßt:
- - mindestens einen Kondensator (13), der mit der Schnitt stelle (11) derart verbunden ist, daß er durch den von der Schnittstelle (11) empfangenen Zündimpuls geladen wird,
- - mindestens eine elektrische Zündeinrichtung (16) zum Zün den eines Munitionselements, welche über mindestens eine von einer Verzögerungsschaltung (14) gesteuerte Schaltein richtung (15) mit mindestens einem Kondensator (13) ver bunden ist,
wobei die Verzögerungsschaltung (14) durch den Zündimpuls
aktiviert wird und die Zündeinrichtung (16) nach einer vor
bestimmten Zeitdauer durch Schließen der Schalteinrichtung
(15) auslöst.
2. Zündsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schnittstelle eine Induktionsspule (11) zum Erzeugen von
Signalen umfaßt, die von einer Primärspule (21) in der Ab
schußvorrichtung induziert werden.
3. Zündsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß es eine Kontaktschnittstelle aufweist.
4. Zündsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß es mehrere Zündeinrichtungen (16₁, 16₂,
16₃) aufweist, die über jeweilige Schalteinrichtungen (15₁,
15₂, 15₃) mit verschiedenen Kondensatoren (13₁, 13₂, 13₃) ver
bunden sind, wobei die Kondensatoren (13₁, 13₂, 13₃) jeweils
mit der Schnittstelle zum Empfangen des Zündimpulses (11)
derart verbunden sind, daß sie durch den von der Schnitt
stelle (11) empfangenen Zündimpuls geladen werden.
5. Zündsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung mehrere Zündein
richtungen gleichzeitig auslöst.
6. Zündsystem nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich
net, daß die Verzögerungsschaltung eine Zeitgeberschaltung
(19) und einen Multiplexer (18) aufweist, wobei der Multi
plexer ein Steuersignal von der Zeitgeberschaltung (19) er
hält und mehrere Schaltungseinrichtungen (15₁, 15₂, 15₃) an
steuert.
7. Zündsystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zeitgeberschaltung (19) zu vorgegebenen Zeiten Steuerim
pulse an den Multiplexer (18) abgibt und der Multiplexer
(18) diese Steuerimpulse entsprechend einer festgelegten
Reihenfolge jeweils an mindestens eine der Schalteinrichtun
gen (15₁, 15₂, 15₃) weiterschaltet.
8. Zündsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung (34, 35) durch
von einer Schnittstelle (11) empfangene Signale programmier
bar ist.
9. Zündsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verzögerungsschaltung ein programmierbares Verzögerungs
glied (34) und einen Decoder (35) aufweist, wobei der Deco
der Programmiersignale von der Induktionsspule (11) empfängt
und ein Signal zum Programmieren einer oder mehrerer Verzö
gerungszeiten an das programmierbare Verzögerungsglied (34)
abgibt.
10. Zündsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekenn
zeichnet durch mehrere voneinander unabhängige Schnittstel
len.
11. Zündsystem nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekenn
zeichnet durch eine erste Schnittstelle zum Empfangen eines
Zündimpulses und eine zweite Schnittstelle zum Empfangen von
Signalen zur Programmierung der Verzögerungsschaltung.
12. Zündsystem nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Schnittstelle (11) sowohl für das
Empfangen des Zündimpulses als auch für das Empfangen von
Signalen zur Programmierung der Verzögerungsschaltung einge
richtet ist.
13. Zündsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekenn
zeichnet durch mindestens eine Schnittstelle, welche eine
Datenübertragung in beide Richtungen gestattet.
14. Munition, gekennzeichnet durch ein Zündsystem nach einem
der Ansprüche 1 bis 13.
15. Munition nach Anspruch 14 mit einem Zündsystem nach ei
nem der Ansprüche 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sie
verschiedene Submunitionen enthält und jeder Submunition
zumindest eine elektrische Zündeinrichtung (16₁, 16₂, 16₃)
zugeordnet ist, welche jeweils über eine von einer Ver
zögerungsschaltung gesteuerte Schalteinrichtung (15 , 15₂,
15₃) mit einem Kondensator (13₁, 13₂, 13₃) verbunden ist.
16. Munition nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verzögerungsschaltung (18, 19) Submunitionsteile zu ver
schiedenen Zeiten zündet.
17. Munition nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch ge
kennzeichnet, daß einem verzögert zu zündenden Element der
Munition mehrere Zündeinrichtungen zugeordnet sind.
18. Abschußvorrichtung zum Abschuß einer Munition nach einem
der Ansprüche 14 bis 17, welche eine Gegenschnittstelle (21)
aufweist, die so angeordnet ist, daß sie in der Abschußposi
tion der Munition elektrische Signale in die Schnittstelle
(11) der Munition eingeben kann, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gegenschnittstelle (21) mit einer Einrichtung (22, 36)
zum Erzeugen eines Zündimpulses und zum Erzeugen von Pro
grammierimpulsen verbunden ist.
19. Abschußvorrichtung zum Abschuß einer Munition nach einem
der Ansprüche 14 bis 17, gekennzeichnet durch zwei oder mehr
Gegenschnittstellen, die so angeordnet sind, daß sie in der
Abschußposition der Munition elektrische Signale in entspre
chende Schnittstellen einer Munition übertragen können.
20. Abschußvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie eine Einrichtung zum Erzeugen eines Zünd
impulses und eine Einrichtung zum Erzeugen von Programmier
impulsen aufweist und eine Gegenschnittstelle mit der Ein
richtung zum Erzeugen eines Zündimpulses verbunden ist und
eine zweite Gegenschnittstelle mit der Einrichtung zum Er
zeugen von Programmierimpulsen verbunden ist.
21. Abschußvorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20,
gekennzeichnet durch mindestens eine Gegenschnittstelle,
welche eine Datenübertragung in zwei Richtungen gestattet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996126074 DE19626074C1 (de) | 1996-06-28 | 1996-06-28 | Zündsystem zum verzögerten Zünden einer Munition |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996126074 DE19626074C1 (de) | 1996-06-28 | 1996-06-28 | Zündsystem zum verzögerten Zünden einer Munition |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19626074C1 true DE19626074C1 (de) | 1998-01-22 |
Family
ID=7798357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996126074 Expired - Lifetime DE19626074C1 (de) | 1996-06-28 | 1996-06-28 | Zündsystem zum verzögerten Zünden einer Munition |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19626074C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1464916B1 (de) * | 2003-02-28 | 2011-04-06 | Alkan | Abschusseinheit mit Kupplungsvorrichtung für die Datenübertragung zur Munition |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4328751A (en) * | 1980-05-05 | 1982-05-11 | Atlas Powder Company | Electronic delay blasting circuit |
| DE3904563C2 (de) * | 1988-02-16 | 1990-03-22 | Nippon Oil And Fats Co., Ltd., Tokio/Tokyo, Jp | |
| DE3827374C1 (de) * | 1988-08-12 | 1994-07-28 | Honeywell Ag | Verfahren und Vorrichtung zur induktiven Laufzeitprogrammierung |
-
1996
- 1996-06-28 DE DE1996126074 patent/DE19626074C1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP1464916B1 (de) * | 2003-02-28 | 2011-04-06 | Alkan | Abschusseinheit mit Kupplungsvorrichtung für die Datenübertragung zur Munition |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
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|
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|
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|
| R071 | Expiry of right |