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DE19626856A1 - Traggestell für einen höhenverstellbaren Tisch - Google Patents

Traggestell für einen höhenverstellbaren Tisch

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DE19626856A1
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Peter Heckmann
Martin Heckmann
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B9/00Tables with tops of variable height
    • A47B9/12Tables with tops of variable height with flexible height-adjusting means, e.g. rope, chain

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Traggestell für einen höhenver­ stellbaren Tisch mit zwei durch einen Quersteg untereinander verbundenen Standsäulen und je einer teleskopartig in diesen geführten Tragsäule für eine Tischplatte.
Traggestelle dieser Art sind beispielsweise aus der DE 39 00 687 A1 bekannt, wo eine Feststelleinrichtung für einen sol­ chen höhenverstellbaren Tisch beschrieben ist, bei der man das Gasfedergehäuse als Verstellmechanismus für eine Fest­ stellbremse ausgenützt hat.
Bei diesen bekannten Bauarten werden sowohl für die Tragsäu­ le, als auch für die Standsäule geschlossene Rohrprofile ver­ wendet, die zum einen verhältnismäßig aufwendig in der Her­ stellung und der Verarbeitung sind, zum anderen aber auch ein verhältnismäßig hohes Gewicht aufweisen und für manche Monta­ gearten zur Synchronisierung der Bewegung beider Tragsäulen nicht oder nur unter Inkaufnahme größeren Aufwandes geeignet sind.
Die Synchronisierung der Bewegung von zwei Tragsäulen in ei­ nem Zweisäulentisch kann über Gewindespindeln und jeweils mit beiden Tragsäulen in Eingriff kommende Zahnräder erreicht werden, die gemeinsam mit der Gewindespindel kämmen. Wesent­ lich einfacher ist jedoch eine Synchronisierung (DE-GM 83 10 826), bei der man Seilzüge verwendet, die wechselseitig je­ weils mit dem oberen Ende der einen bzw. mit dem unteren Ende der anderen Tragsäule verbunden und über Umlenkrollen in dem Quersteg geführt sind.
Soll eine solche Synchronisierung für Traggestelle für Zwei­ säulentische der eingangs genannten Art verwendet werden, er­ geben sich erhebliche Montageschwierigkeiten zur Einführung und Befestigung der Seilzüge.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Trag­ gestell der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ins­ besondere eine Seilzugsynchronisierung ohne großen Aufwand realisiert werden kann.
Die Erfindung besteht bei einem Traggestell der eingangs ge­ nannten Art darin, daß die Standsäulen aus einem C-Profil be­ stehen, daß die offenen Seiten dieser C-Profile gegeneinander gerichtet sind und daß der Quersteg an den beiden aufeinan­ derzuweisenden Schenkeln der offenen Seiten befestigt ist. Durch diese Ausgestaltung können die aus dem Quersteg austre­ tenden Enden der Seilzüge von den offenen Seiten der Stand­ säulen her an den Tragsäulen befestigt werden, was, da keine geschlossenen Querschnitte vorliegen, in einfacher Weise durch das Einhängen der freien Enden der Seilzügen in ent­ sprechende Schlitze der Tragsäulen geschehen kann. Dabei er­ weisen sich die an sich einseitig offenen C-Profile im Zusam­ menhang mit der Anordnung des Quersteges als stabil genug für die Aufnahme und Lagerung der teleskopartig verstellbaren Tragsäulen. Die offene Seite der Standsäulen wird durch den angesetzten und in der Regel verschweißten Quersteg ausrei­ chend sicher zusammengehalten.
In Weiterbildung der Erfindung kann als Quersteg ein ge­ schlossenen Rohr mit rechteckigem Querschnitt vorgesehen sein, das in Aussparungen der aufeinanderzuweisenden Schenkel des C-Profiles zur Positionierung eingeschoben und mit den Schenkeln verschweißt ist. Dieser geschlossene Quersteg weist eine hohe Stabilität auf. Er besitzt außerdem den Vorteil, daß die in seinem Inneren verlegten Seilzüge geschützt sind. In Weiterbildung der Erfindung kann der Quersteg dabei mit Umlenkrollen für Synchronisierseilzüge versehen sein, deren Enden an den Tragsäulen befestigt sind und im Bereich des of­ fenen Schlitzes der Standsäulen verlaufen. Der Durchmesser der Umlenkrollen kann dabei der lichten Weite des Quersteges in einer Richtung senkrecht zu den Drehachsen der Umlenkrol­ len entsprechen, so daß die auf den Umlenkrollen in üblichen Nuten geführten Seilzüge im Quersteg vormontiert werden kön­ nen, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Seilzüge von den Umlenkrollen herunterlaufen. Die so vormontierten Querstege werden dann in der vorher erwähnten Weise an ihre Positio­ nierstelle gebracht, in die Aussparungen eingesetzt und brau­ chen dann nur noch angeschweißt zu werden, wonach die Enden der Seilzüge in dem offenen Teil der Standsäulen zu ihrem Be­ festigungsort verlegt werden können.
In Weiterbildung der Erfindung können dabei die Tragsäulen an ihren Enden mit einseitig offenen Einhängeschlitzen für die Seilenden versehen sein. Die Montage wird dadurch äußerst einfach.
Diese Seilzusynchronisierung macht besonders dann Sinn, wenn die beiden Tragsäulen jeweils unter der Wirkung einer Gasfe­ der nach oben gedrückt sind und wenn, wie an sich bekannt, eine Feststellvorrichtung für die Sicherung der jeweils ge­ wünschten Höhenposition vorgesehen ist.
Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch das Tragge­ stell eines Zweisäulentisches nach der Erfindung, wo­ bei jedoch die zur Höhenverstellung vorgesehene Gas­ feder nicht eingezeichnet ist,
Fig. 2 den schematischen Schnitt längs der Schnittlinie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Teildarstellung der Lagerungssi­ tuation zwischen Tragsäule und Standsäule,
Fig. 4 den schematischen Schnitt längs der Linie IV in Fig. 2, jedoch mit der eingesetzten Gasfeder,
Fig. 5 die Darstellung des Schnittes nach der Schnittlinie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 den Schnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 1,
Fig. 7 den Schnitt nach der Linie VII-VII in Fig. 6,
Fig. 8 den Schnitt nach der Linie VIII-VIII in Fig. 6, je­ weils in der Position der niedrigsten Tischhöhe,
Fig. 9 einen Schnitt gemäß Fig. 6, jedoch in der Position mit der höchsten einstellbaren Tischhöhe, und
Fig. 10 eine Darstellung gemäß Fig. 7, jedoch ebenfalls in der Position der höchsten einstellbaren Tischhöhe.
In den Fig. 1 und 2 ist schematisch ein Traggestell für einen höhenverstellbaren Tisch gezeigt, das mit zwei Stand­ säulen (1) jeweils in der Form eines C-Profiles und mit je­ weils in diesen Standsäulen (1) geführten Tragsäulen (2) in der Form von Rohren mit einem rechteckigen Querschnitt verse­ hen ist. Wie die Fig. 1 und 2, aber auch die Fig. 3 und 4 erkennen lassen, sind diese Tragsäulen (2) über eine Wälz­ lageranordnung in den Standsäulen (1) geführt, die zum einen aus Walzen (3) besteht, die in der Richtung der Achse (4) der Tragsäulen (2) in einem Abstand zueinander angeordnet sind und jeweils auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Tragsäule (2) und an den diesen Seiten zugeordneten Innenwänden der Standsäule (1) anliegen. Die Achsen dieser Walzen (3) sind dabei senkrecht zur Bewegungsrichtung und parallel zu den ge­ genüberliegenden Seiten der Tragsäule (2) ausgerichtet. Die Walzen (3) werden jeweils auf jeder Seite von einem Käfig in der Form eines flachen Streifen (5) gehalten, der mit einem Längsschlitz (6) versehen ist. Mit diesem Längsschlitz (6) ist der Streifen (5) an dem verdickten Teil (7) (Fig. 4) ei­ nes Lagerbolzens (8) geführt, der an der Tragsäule (2) befe­ stigt ist und in deren Inneres hereinragt, und der zur Befe­ stigung eines Rades (9) dient, das zusammen mit einem weite­ ren identischen Rad (9), das jedoch in Richtung der Achse (4) um einen bestimmten Abstand nach unten versetzt an der Trag­ säule (2) angeordnet ist, neben den Walzen (3) zur Lagerung der Tragsäule (2) in der Standsäule (1) liegt. Zu diesem Zweck entspricht der Durchmesser des Rades (9) jeweils der lichten Weite (a) (siehe Fig. 1) der Standsäule (1), und die Achsen der Tragbolzen (8) sind jeweils senkrecht zu den Ach­ sen der Walzen (3) angeordnet. Auf diese Weise übernehmen je­ weils die beiden, auf gegenüberliegenden Seiten der Tragsäule (2) angeordneten, Räder (9) die Führung der Tragsäule (2) in der Standsäule (1) in Richtung der Pfeile (10) (Fig. 3), wäh­ rend die Walzen (3) die Führung in Richtung der Pfeile (11) innerhalb der Tragsäule (1) übernehmen. Da diese Richtungen (10 bzw. 11) senkrecht aufeinanderstehen, ergibt sich eine einwandfreie ruckfreie Führung der Tragsäule (2) innerhalb der Standsäule (1).
Die Standsäule (1) ist an ihrem unteren Ende durch eine Bo­ denplatte (12) abgeschlossen, die mit einem nicht näher ge­ zeigten Standfuß versehen sein kann. Beide Standsäulen (1) sind über einen Quersteg (13) miteinander zu dem Traggestell verbunden. Dieser Quersteg (13) ist beim Ausführungsbeispiel als ein geschlossenes Rohr mit rechteckigem Querschnitt aus­ gebildet. Der Quersteg (13) ist mit seinen beiden Enden form­ schlüssig in entsprechende Ausprägungen (14) (Fig. 3) der beiden aufeinanderzuweisenden Schenkel (1a, 1b) der Stand­ säule (1) eingesetzt und in dieser Lage mit dem C-Profil der Standsäule (1) verschweißt. Er bildet damit auch ein Stabili­ sierungselement für das ansonsten einseitig offene C-Profil der Standsäule (1).
Der Quersteg (13) enthält an seinen beiden Enden jeweils Um­ lenkrollen (15 bzw. 16), die parallel auf einer gemeinsamen Achse (17) nebeneinander liegen. Die Achse (17) ist dabei im Quersteg (13) gelagert. Um jeweils die dem Betrachter in der Fig. 1 zugewandten Seite liegenden Umlenkrollen (15) ist ein erster Seilzug (18) geführt, dessen eines Ende (18a) am obe­ ren Ende der in Fig. 1 rechts gelegenen Tragsäule (2) dadurch befestigt ist, daß sein mit einem Klemmnippel versehenes Ende in einen nach oben offenen Schlitz (19) der Tragsäule (2) eingehängt ist, dessen Breite (siehe auch Fig. 6) in etwa der Dicke des Seilzuges (18) entspricht. Der um die beiden Um­ lenkrollen (15) innerhalb des Quersteges (13) herumgelegte Seilzug (18) ist mit seinem anderen Ende (18b) analog in ei­ nem Schlitz (20a) in dem in der Fig. 1 links angeordneten Rohr für die Tragsäule (2) befestigt. Dieser Schlitz (20a) entspricht dem Schlitz (20b), der in der Fig. 6 gezeigten Tragsäule (2). Ein zweiter Seilzug (21) ist über das Um­ lenkrollenpaar (16) geführt und verbindet über seine Enden (21a und 21b) jeweils das obere Ende der linken Tragsäule (2) der Fig. 1 mit dem unteren Ender der rechten Tragsäule (2) in Fig. 1. Durch diese Anordnung der beiden Seilzüge (18 und 21), die sich im Bereich des Quersteges (13) überkreuzen, wird eine Synchronisierung der Bewegung der beiden Tragsäulen (2) erreicht.
Eine aus Fig. 6 erkennbare Gasfeder (22) sorgt in an sich be­ kannter Weise dafür, daß beide Tragsäulen (2) jeweils mit ei­ ner Kraft beaufschlagt sind, die dafür sorgt, daß die beiden Tragsäulen (2) aus ihren Standsäulen (1) nach oben herausge­ drückt werden. Beide Tragsäulen (2) sind ebenfalls in bekann­ ter Weise an ihrem oberen Ende noch mit Befestigungsflanschen (23) für eine nicht gezeigte Tischplatte versehen. Durch die Gasfederanordnung wird daher die Tischplatte stets nach oben gedrückt, kann aber durch eine Feststelleinrichtung (24), wie sie beispielsweise in der älteren DE-Anmeldung 195 33 934.7 (P 11134) beschrieben ist, in einer jeweils gewünschten Hö­ henlage arretiert werden. Zu diesem Zweck ist zur Erleichte­ rung der Handhabung die Kraft der beiden Gasfedern in etwa auf das Gewicht der Tischplatte abgestimmt. Durch Drücken auf die Tischplatte oder durch Gegenhalten der Tischplatte kann daher nach Lösen der Feststelleinrichtung (24) in einfacher Weise die gewünschte Tischhöhe selbsttätig eingestellt und anschließend wieder arretiert werden.
Wie die Fig. 6 und 8 verdeutlichen, ragen die Tragbolzen (8) für die Räder (9), die jeweils an der Tragsäule (2) befe­ stigt sind, in den Innenraum der Tragsäule (2) herein und zwar so, daß sie mit ihren Enden (Fig. 8) einen Abstand (b) zueinander aufweisen, der in etwa der lichten Weite (c) der hohlen Tragsäule (2) entspricht. Die Tragsäule (2) selbst weist beim Ausführungsbeispiel einen rechteckigen Querschnitt auf, und die lichte Weite senkrecht zu den Achsen der Trag­ bolzen (8) hat das Maß (c). Möglich wäre es natürlich auch, die lichte Weite der Tragsäule senkrecht zu den Achsen der Tragbolzen (8) größer zu wählen und durch Einprägungen o. dgl. die Weite (c) in der Mitte zwischen den freien Enden der Tragbolzen (8) herzustellen.
Beim Ausführungsbeispiel entspricht nun der Durchmesser des Zylinders der Gasfeder (22) in etwa dieser Abmessung (c), so daß, wie auch Fig. 5 zu entnehmen ist, die Gasfeder (22) in­ nerhalb des mit rechteckigem Querschnitt versehenen Rohres der Tragsäule (2) zentriert gehalten werden kann. Die Gasfe­ der (22) kann auf diese Weise lose in die Tragsäule (2) von oben her eingeschoben werden, bis sie mit ihrer Kolbenstange (25) auf einer Anschlagplatte (26) aufliegt, die in die Standsäule (3) im Bereich von deren unterem Ende fest einge­ setzt ist. Diese Anschlagplatte (26) ist beim Ausführungsbei­ spiel dadurch in der Standsäule (1) gehalten, daß sie in schlitzartigen Aussparungen (27) der beiden aufeinanderzuwei­ senden Schenkel (1a und 1b) der Standsäule (1) zur Lagefixie­ rung eingeschoben und dann, beispielsweise durch Verschwei­ ßen, befestigt ist. Das obere Ende (22a) der Gasfeder (22) stützt sich am Schaft (28) einer Schraube (29) ab, welche die Tragsäule (2) im Bereich von deren oberen Ende durchquert (Fig. 5). Die Gasfeder (22) läßt sich auf diese Weise in sehr einfacher Weise zusammen mit der Tragsäule (2) innerhalb der Standsäule (1) montieren, wobei nach dem Anordnen der Schrau­ be (29) lediglich noch der Flansch (23) aufgesetzt werden muß. Eine Befestigung des unteren Endes der Gasfeder (22) oder ihrer Kolbenstange (25), oder eine Befestigung der Gas­ feder an ihrem oberen Ende (22a) entfällt. Die Gasfeder wird lediglich durch die schon beschriebenen Mittel innerhalb des Tragrohres (2) zentriert und an Anschlägen der Standsäule (1) und der Tragsäule (2) gehalten. Eine sehr einfache Montage ist dadurch möglich.
An dieser Stelle darf noch einmal darauf hingewiesen werden, daß auch die Montage der beiden Seilzüge (18 und 21) durch die gewählte Konstruktion sehr einfach ist. Die Seilzüge (18 und 21) sind zunächst innerhalb des Quersteges (13) vormon­ tiert. Der Durchmesser der Umlenkscheiben (15 und 16) ist zu diesem Zweck so gewählt, daß ihr Umfang in etwa an der Innen­ wand des Quersteges (13) anliegt. Die über die Umlenkrollen gezogenen Seilzüge (18 und 21) können daher nicht von diesen Umlenkrollen springen. Bei der Montage wird dann jeweils das Ende (18a) an einer der Tragsäulen (2) oben und das Ende (18b) an der anderen Tragsäule unten in den jeweils zugeord­ neten Schlitz (19 bzw. 20a) eingehängt. Da die Standsäulen (1) zur Innenseite hin offen sind, kann der zwischen den Schenkeln (1a und 1b) verbleibende Schlitz in einfacher Weise zur Führung und Montage der Seilzüge (18 und 21) ausgenützt werden. Dies ist ein entscheidender Vorteil des neuen Tragge­ stelles. Vor dem Einhängen der Seilzüge (18 und 21) kann die Gasfeder (22) in der beschriebenen Weise montiert werden, so daß anschließend nur noch die Befestigungsflansche (23) auf­ gesetzt zu werden brauchen. Das neue Traggestell ist be­ triebsfertig. Wird die Festsetzeinrichtung (24) nach der er­ folgten Montage gelöst, so drückt die Gasfeder (siehe Fig. 9 und 10) die Tragsäule (2) in ihre obere ausgefahrene Stel­ lung, die durch das Anschlagen der oberen Walzen (3) an ent­ sprechende, beim Ausführungsbeispiel durch Nieten (29) gebil­ dete Vorsprünge begrenzt ist. Durch Drücken auf die Tisch­ platte kann diese hochgefahrene Stellung wieder in die Aus­ gangsstellung oder in jede Zwischenstellung zurückgeführt werden. Die Kolbenstange (25) ist bei hochgefahrener Tisch­ platte (siehe Fig. 9) aus dem Zylinder der Gasfeder (22) aus­ gefahren.
Durch die Anordnung der Anschlagplatte (26) im Abstand zum unteren Ende der Standsäule (1) entsteht unterhalb dieser An­ schlagplatte (26) ein Hohlraum (30), der durch die Anordnung einer Ausnehmung (31) auf der nach außen gewandten Seite der Standsäule (1) von außen zugängig wird, beispielsweise dazu, um eine Holzverschalung und einen Holzverbindungssteg zur zweiten Standsäule (1) in diesem Fußbereich festschrauben zu können.

Claims (5)

1. Traggestell für einen höhenverstellbaren Tisch mit zwei durch einen Quersteg (13) untereinander verbundenen Standsäulen (1) und je einer teleskopartig in diesen geführ­ ten Tragsäule (2) für eine Tischplatte, dadurch gekennzeich­ net, daß die Standsäulen (1) aus einem C-Profil bestehen, daß die offenen Seiten dieser C-Profile gegeneinander gerichtet sind und daß der Quersteg (13) an den beiden aufeinanderzu­ weisenden Schenkeln (1a, 1b) der offenen Seiten befestigt ist.
2. Traggestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (13) als ein geschlossenes Rohr mit recht­ eckigem Querschnitt ausgebildet ist, das in Aussparungen (14) der aufeinanderzuweisenden Schenkel (1a, 1b) zur Positionie­ rung eingeschoben und mit den Schenkeln verschweißt ist.
3. Traggestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (13) mit Umlenkrollen (15, 16) für Synchro­ nisierseilzüge (18, 21) versehen ist, deren Enden (18a bzw. 18b) an den Tragsäulen (2) befestigt sind und im Bereich des offenen Schlitzes der Standsäulen (1) verlaufen.
4. Traggestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsäulen (2) jeweils an ihren Enden mit Einhänge­ schlitzen (19, 20a) für die Seilenden versehen sind.
5. Traggestell nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkrollen (15, 16) einen Durchmesser aufweisen, der der lichten Weite des Quersteges (13), in Richtung quer zur Längsachse des Quersteges gemessen, entspricht.
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