DE19625641A1 - Klappdeckel am Tankverschluß eines Fahrzeugs - Google Patents
Klappdeckel am Tankverschluß eines FahrzeugsInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Klappdeckel am
Tankverschluß eines Fahrzeuges gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1.
Ein Deckel der oben beschriebenen Art ist in vielen ver
schiedenen Ausführungen bekannt. Demnach ist es üblich
gewesen, durch Spritzgießen eines Kunststoffes den Deckel und
ein Teil des Gelenkes in einem Stück herzustellen. Diese
Herstellung ist sicherlich rationell, gewährleistet aber
nicht eine annehmbare Qualität. Der Grund hierfür ist, daß
das Kunststoffmaterial dazu neigt, sich mit der Zeit zu
verformen, so daß die Außenseite des Deckels nicht mehr als
eine Fortsetzung umgebender Karosserieflächen empfunden wird.
Der Deckel kann sich verziehen, sich aufgrund von
Unterschieden bei der Materialdicke verformen usw. Darüber
hinaus neigt die Lackierung des Deckels dazu, anders zu
altern als die Lackierung umgebender Blechoberflächen.
Früher sind auch Konstruktionen vorgekommen, bei denen der
Deckel aus Blech hergestellt war, das entlang der Außenlinie
einen doppelt gebogenen Randbereich aufweist. Zwischen diesen
gegenüberliegenden Blechflächen an der Außenlinie des Deckels
wurde ein Innenteil mit Deckelgelenk eingespannt.
Das Erscheinungsbild von Deckeln dieser Art ist nicht an
sprechend, da der schmale, doppelt gebogene Randbereich als
nicht eben mit der übrigen Deckeloberfläche empfunden wird.
Darüber hinaus waren Deckel dieser Art häufig mit Nachteilen
hinsichtlich der Genauigkeit verbunden, da der Deckel nicht
mit ausreichender Präzision zusammengesetzt werden konnte,
wodurch die Fuge zwischen dem Randbereich des Deckels und
umgebenden Karosserieteilen leicht ungleichmäßig wurde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Deckel der
einleitend beschriebenen Art zu schaffen und auf eine Weise
auszugestalten, daß die bei den bisher bekannten technischen
Lösungen auftretenden Probleme ausgeschlossen werden.
Dabei geht die Erfindung im allgemeinen von einem Deckel aus,
der über ein Gelenk mit der Karosserie des Fahrzeuges
verbunden ist und zwischen einer geschlossenen Stellung, in
der die Außenseite des Deckels mit umgebenden
Karosserieteilen eine Ebene bildet, und einer geöffneten
Stellung schwenkbar ist, wobei das Gelenk aus einem ersten,
mit dem Deckel verbundenen Gelenkteil und einem zweiten, mit
der Fahrzeugkarosserie verbundenen Gelenkteil besteht.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird gelöst,
indem der einleitend erwähnte Deckel dadurch gekennzeichnet
ist, daß an der Innenseite und mindestens entlang dem
Hauptteil seines Randbereiches ein Rahmen angeordnet ist, von
dem das erste Gelenkelement ein Teil bildet, und daß der
Deckel ein äußeres, aus Blech hergestelltes Abdeckteil
besitzt, das mit dem Rahmen verbunden ist.
Weitere vorteilhafte Ausführungen, Vorteile, Merkmale und
Aspekte der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der Beschreibung sowie den dazugehörigen Zeichnungen. Dabei
bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten
Merkmale für sich oder in sinnvoller Kombination den
Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer
Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
Gemäß einem besonderen Aspekt zielt die Erfindung
insbesondere auf die Schaffung einer Verschließvorrichtung
mit einem aus Blech hergestellten Deckel. Desweiteren sieht
die Erfindung einen Deckel vor, bei dem nicht die Gefahr
besteht, daß er sich verzieht oder verformt, dessen
Außenseite als unmittelbare Fortsetzung umgebender
Karosserieteile empfunden wird und der sowohl in der eigenen
Konstruktion als auch in seiner Montage eine hohe Genauigkeit
aufweist. Darüber hinaus bezweckt die Erfindung die Schaffung
eines Deckels, der auf eine einfache und rationelle Weise
hergestellt und montiert werden kann.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf beigefügte Zeich
nungen näher beschrieben. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Deckels gemäß
der Erfindung von der Innenseite des Deckels aus
gesehen und mit dem getrennten, am Fahrzeug be
festigten Gelenkteil,
Fig. 2 den Deckel gemäß Fig. 1 in montiertem Zustand,
Fig. 3 eine Fig. 1 ungefähr entsprechende Darstellung, die
jedoch eine etwas abgeänderte Ausführungsform auf
weist, und
Fig. 4 eine Fig. 3 entsprechende Darstellung, mit dem am
Fahrzeug zu befestigenden Gelenkteil in montiertem
Zustand.
Aus Fig. 1, die den Gegenstand der Erfindung von der Innen
seite her zeigt, ist ersichtlich, daß die Verschließvor
richtung einen Deckel 1 umfaßt, der über ein Gelenk mit der
Karosserie eines Fahrzeuges verbunden ist. Das Gelenk besteht
aus einem ersten, mit dem Deckel 1 verbundenen Gelenkteil 2
und einem zweiten, mit der Fahrzeugkarosserie verbundenen
Gelenkteil 3. Mit Hilfe des Gelenkes ist der Deckel zwischen
einer geschlossenen Stellung, bei der dessen Außenseite mit
umgebenden Karosserieflächen eine Ebene bildet, und einer
geöffneten Stellung schwenkbar. Das Gelenk ist vorzugsweise
so ausgeführt, daß es eine eigene Federungsfunktion bietet,
wodurch der Deckel aus der vollkommen geschlossenen Stellung
in einem gewissen Grad nach außen gedrückt wird. Zudem umfaßt
das Gelenk eine Stoppfunktion, die ein zu weites Öffnen des
Deckels verhindert und auch eine Sperrfunktion beinhaltet,
durch die der Deckel in geöffneter Stellung bleibt.
Der Deckel 1 besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, nämlich
aus einem Abdeckteil 4, das aus einem Blechmaterial gefertigt
ist und die Außenseite des Deckels bildet, die auf eine Weise
geformt ist, daß sie sich an die Form umgebender
Karosserieflächen anschließt, so daß sie als eine Fortsetzung
dieser empfunden wird. Der Abdeckteil 4 weist entlang seiner
Außenlinie einen schmalen, gebogenen Randbereich 5 auf, der
quer zur Ausbreitungsebene des Abdeckteiles 4 verläuft. Der
Randbereich 5 verläuft vorzugsweise ungefähr rechtwinkelig
zum Abdeckteil.
Der Deckel 1 besitzt an der Innenseite des Abdeckteiles 4 und
im unmittelbaren Anschluß an den Randbereich einen Rahmen 6,
der das zweite Hauptelement des Deckels bildet und sich im
wesentlichen entlang der gesamten Außenlinie des Deckels und
im unmittelbaren Anschluß an die Innenseite des Randbereiches
5 erstreckt. Der Rahmen 6 umfaßt den ersten Gelenkteil 2, der
aus einem Metalldraht hergestellt ist. Der Metalldraht
besitzt gegenüberstehende Endteile, die sich in das
Rahmenmaterial, das vorzugsweise aus gespritztem Kunststoff
ist, erstrecken. Der Metalldraht hat eine solche Länge, daß
er sich mit seinen Endteilen in gekröpfte Eckbereiche 7 des
Rahmens und eventuell noch an diesen vorbei erstreckt.
Dadurch kann der erste Gelenkteil 2 als ein integriertes
Element des Rahmens 6 angesehen werden.
Der Rahmen 6 hat eine Dicke (quer oder rechtwinkelig zur
Ausbreitungsebene des Deckels 1), die größer ist als die
Breite des Randbereiches 5. Dadurch erstreckt sich der Rahmen
6 außerhalb des Randbereiches 5, wodurch etwaige scharfe
Kanten durch den Rahmen "verdeckt" werden, so daß sie keinen
Schaden verursachen können.
In den Ausführungsformen gemäß den Zeichnungen sind der
Abdeckteil 4 und der Rahmen 6 durch eine Anzahl von Zungen 8,
die mit dem Abdeckteil in einem Stück gefertigt sind und
daher aus dem gleichen Blechmaterial wie der Abdeckteil
bestehen, miteinander verbunden. Die Zungen 8 sind gebogen
und gepreßt, so daß sie zusammen mit dem Abdeckteil 4 und
dessen Randbereich 5 den Rahmen zumindest teilweise, vor
zugsweise an drei Seiten, umschließen. Insbesondere soll eine
Zunge 8 im Anschluß an jedes Ende des ersten Gelenkteiles 2
angeordnet werden.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 1 und Fig. 2 hat der Rahmen
einen Querschnitt, dessen Außenprofil einem Rechteck oder
möglicherweise einem Paralleltrapez entspricht, bei dem die
Innenkante 9 des Rahmens mit der Ebene des Abdeckteiles 4
einen etwas spitzen Winkel bildet, so daß die gegen das
Abdeckteil gewandte Fläche des Rahmens breiter ist als dessen
vom Abdeckteil abgewandte Fläche.
Die Zusammenfügung des Abdeckteiles 4 und des Rahmens 6
erfolgt, wie oben angedeutet, indem die Zungen 8 zumindest
teilweise um den Rahmen 6 gebogen und gepreßt werden. Um
zwischen dem Rahmen und dem Abdeckteil einen guten Zusam
menhalt ohne Spiel zu erreichen, ist es wichtig, ein Zu
rückfedern der Zungen 8 nach dem Pressen und das Entstehen
von Spiel zu verhindern. Gemäß der Erfindung wird dies
dadurch erreicht, daß der Rahmen zumindest in den Bereichen
für die Zungen 8 nachgebende Abschnitte besitzt, die sich
beim Einpressen der Zungen in einem gewissen Grad verformen
und nach dem Pressen wieder zurückformen, so daß trotz einer
gewissen Rückfederung des Metalls der Zungen 8 ein
spielfreier Verbund gebildet wird. In der Ausführungsform
gemäß Fig. 1 und Fig. 2 wird diese Nachgiebigkeit dadurch
erreicht, daß der Rahmen 6 längsverlaufende Ausnehmungen mit
etwa V- oder U-förmigem Querschnitt besitzt. Dadurch erhält
der Rahmen einen kehlförmigen Querschnitt mit gegen den
Abdeckteil 4 angeordneter Öffnung.
In der Ausführungsform gemäß Fig. 3 und Fig. 4 wird die Nach
giebigkeit des Rahmens 6 dadurch erreicht, daß im Bereich für
die Zungen 8 Ausnehmungen 10 an der dem Abdeckteil 4
zugewandten Seite des Rahmens 6 angeordnet sind. Daher
besitzt der Rahmen 6 zwischen den Ausnehmungen 10 Nasen 11,
die an der Innenseite des Abdeckteiles 4 anliegen. Die Länge
der Ausnehmungen 10 ist vorzugsweise etwas größer als die
Breite der Zungen 8, so daß das übrige Rahmenmaterial bei den
Ausnehmungen 10 beim Pressen der Zungen 8 etwas gegen die
Innenseite des Abdeckteiles 4 federn kann.
Für die gelenkfähige Zusammensetzung des Deckels 1 und der
Fahrzeugkarosserie wird, wie oben erwähnt, ein Gelenk mit
einem ersten Gelenkteil 2 und einem zweiten Gelenkteil 3
verwendet. Der erste Gelenkteil 2 besteht, wie oben erwähnt,
aus einem aus Metalldraht hergestellten Teil, das an seinen
gegenüberliegenden Enden Lagerelemente 12 besitzt, die sich
über die Endflächen 13 des aus Kunststoff gefertigten
Rahmenteils hinaus erstrecken. Die Lagerelemente 12 sind
vorzugsweise rechtwinkelig zu den Endflächen angeordnet,
wobei die Lagerelemente 12 zur Radiallagerung zwischen dem
ersten und dem zweiten Lagerelement dienen, während die
Endflächen 13 zur Axiallagerung in Verbindung mit den
entsprechenden Seitenflächen 14 am zweiten Gelenkteil 3, der
auch Lagerführungen 15 zum Einrasten der Lagerelemente 12
besitzt, dienen.
Der zweite Gelenkteil 3 umfaßt eine Montageplatte 16, ver
sehen mit vorstehenden Haken-Zapfen 17, die in entsprechende
Öffnungen an der Fahrzeugkarosserie einrastbar sind, wodurch
die komplette Deckeleinheit in der Karosserie des Fahrzeuges
einrasten kann. Die Zapfen können eventuell
Durchführungsöffnungen zur Einführung sperrender Spreizdorne
aufweisen, um dadurch das Entfernen des Deckels zu
verhindern.
Um die oben beschriebene Federungsfunktion zu erhalten, durch
die der Deckel 1 vom geschlossenen Zustand einen begrenzten
Weg wegfedert, um leicht erfaßt und vollständig geöffnet
werden zu können, besitzt der erste Gelenkteil 2 in seinem
Mittelbereich einen Öffnungsabschnitt 18, der im
geschlossenen Zustand des Deckels an der Montageplatte 16
(deren vom Betrachter abgewandten Seite in Fig. 1, 2 und 4)
anliegt. Durch die im Prinzip am gesamten ersten Gelenkteil 2
auftretende Federwirkung wird ein Moment erzeugt, das das
Öffnen des Deckels anstrebt, und dieses Moment wird wir
kungsvoll auf den Deckel dadurch übertragen, daß der Ge
lenkteil 2 an seinen gegenüberliegen Enden gebogene Ab
schnitte aufweist, die sich in den Eckbereich 7 des Rahmens
erstrecken.
Der erste Gelenkteil 2 besitzt zwischen dem Öffnungsabschnitt
18 und den beiden Lagerelementen 12 Stoppabschnitte 19, die
beim Öffnen des Deckels in entsprechenden Ausnehmungen 20 am
zweiten Gelenkteil 3 einrasten. Dadurch wird ein zu weites
Öffnen des Deckels verhindert und gleichzeitig der Deckel in
geöffnetem Zustand gehalten.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß die Zapfen 17 am zweiten
Gelenkteil 3 Längsbohrungen 21 zur Aufnahme der oben er
wähnten Spreizdorne aufweisen.
Bei beiden oben beschriebenen Ausführungsformen besitzt der
Rahmen 6 an seinem vom ersten Gelenkteil 2 abgewandten Ende
ein Eingriffelement 22 zur Zusammenwirkung mit einem Ver
schließmechanismus zum Fixieren des Deckels im geschlossenen
Zustand. Der Rahmen kann auch entlang seiner Unterkante eine
Fixiervorrichtung 23 besitzen, die zur Fixierung eines
Tankverschlusses während eines Tankvorganges dient.
Gemäß obiger Beschreibung wird die Zusammenfügung des
Abdeckteiles 4 und des Rahmens 6 ausschließlich durch
mechanischen oder formgebundenen Eingriff zwischen dem
Randbereich 5 des Abdeckteiles 4 und den Zungen 8 einerseits
und dem Rahmen 6 andererseits erreicht. Gemäß der Erfindung
ist es jedoch möglich, als Ergänzung zur oben beschriebenen
Zusammenfügung auch Leim, Kitt oder ähnliche Mittel mit guter
Haftfähigkeit am Rahmen 6 wie auch am Abdeckteil 4 zu
verwenden.
Der Leim oder Kitt kann sowohl zwischen der Innenseite des
Randbereiches 5 und der benachbarten Seite des Rahmens 6 als
auch zwischen der Innenseite des Abdeckteiles 4 und der
abgewandten Seite des Rahmens 6 aufgebracht werden. Wahlweise
kann auch eine dieser zwei Aufbringungsstellen herangezogen
werden.
Wenn der Leim oder Kitt an der dem Randbereich 5 zugewandten
Seite des Rahmens aufgebracht wird, kann er einen Ausgleich
beim stufenweisen Übergang zwischen dem Randbereich und dem
Rahmen bilden.
Gemäß der Erfindung ist es weiters möglich, die Zungen 8
durch eine Leim- oder Kittverbindung ganz oder teilweise zu
ersetzen. Dies bedeutet, daß auf alle Zungen 8 verzichtet
werden kann, wenn eine Leim- oder Kittverbindung gemäß obiger
Beschreibung verwendet wird. Eine weitere Möglichkeit hierbei
besteht darin, zumindest eine oder mehrere Zungen,
beispielsweise die zwei beiderseits des Gelenkteiles 2, zu
belassen.
Claims (15)
1. Deckel am Tankverschluß eines Fahrzeuges, bestehend aus
einem Deckel (1), der über ein Gelenk (2, 3) mit der
Karosserie des Fahrzeuges verbunden ist und zwischen
einer geschlossenen Stellung, in der die Außenseite des
Deckels (1) mit umgebenden Karosserieteilen eine Ebene
bildet, und einer geöffneten Stellung schwenkbar ist,
wobei das Gelenk aus einem ersten, mit dem Deckel (1)
verbundenen Gelenkteil (2) und einem zweiten, mit der
Fahrzeugkarosserie verbundenen Gelenkteil (3) besteht,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Deckels
(1) und mindestens entlang dem Hauptteil seines
Randbereichs ein Rahmen (6) angeordnet ist, von dem der
erste Gelenkteil (2) einen Teil bildet, und daß der
Deckel (1) einen äußeren, aus Blech hergestellten
Abdeckteil (4) besitzt, der mit dem Rahmen verbunden ist.
2. Deckel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rahmen einen aus Kunststoff gefertigten Teil umfaßt und
der erste Gelenkteil (2) aus Metall besteht und
Abschnitte aufweist, die sich in den Kunststoff
erstrecken.
3. Deckel gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen (6) an beiden Seiten des ersten
Gelenkteiles (2) gebogene Abschnitte (7) aufweist und der
erste Gelenkteil (2) mit gegenüberstehenden Endbereichen
sich in diese gebogenen Abschnitte und eventuell an
diesen vorbei erstreckt.
4. Deckel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abdeckteil (4) einen Randbereich (5)
aufweist, der mit der Ausbreitungsebene des Abdeckteiles
(4) einen Winkel, vorzugsweise einen rechten Winkel,
bildet und an den Außenrand des Rahmens (6) grenzt.
5. Deckel gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Randbereich (5) des Abdeckteiles (4) eine geringere
Breite aufweist als die Dicke des Rahmens (6) quer zur
Ausbreitungsebene des Deckels (1) ist.
6. Deckel gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste Gelenkteil (2) im Anschluß an
Endflächen (13) des Kunststoffmaterials des Rahmens (6)
Lagerelemente (12) besitzt, die in entsprechenden Ausneh
mungen (15) im zweiten Gelenkteil (3) zur Radiallagerung
des Deckels (1) aufnehmbar sind.
7. Deckel gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Endflächen (13) des Rahmens (6) im wesentlichen recht
winkelig zu den Lagerelementen (12) sind und der zweite
Gelenkteil (3) im Anschluß an die Endflächen (13) zur
Axiallagerung des Deckels (1) Seitenflächen (14) besitzt.
8. Deckel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste Gelenkteil (2) in seinem Mittel
bereich einen Öffnungsabschnitt (18) besitzt, der in ge
schlossener Stellung am zweiten Gelenkteil (3) anliegt
und durch die Federwirkung am ersten Gelenkteil so
angeordnet ist, daß der Deckel in die Öffnungsrichtung
bewegt wird.
9. Deckel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste Gelenkteil (2) Stoppabschnitte
(19) aufweist, die in geöffneter Stellung des Deckels (1)
aufgrund ihrer Anordnung in entsprechenden Ausnehmungen
(20) am zweiten Gelenkteil (3) einrasten, um dadurch ein
zu weites Öffnen des Deckels (1) zu verhindern und diesen
in geöffneter Stellung zu halten.
10. Deckel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abdeckteil (4) und der Rahmen (6) durch
eine Leim- oder Kittverbindung zusammengefügt sind.
11. Deckel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abdeckteil (4) Zungen (8) besitzt, die
zur Zusammenfügung des Rahmens (6) und des Abdeckteiles
(4) mindestens teilweise um den Rahmen gebogen sind.
12. Deckel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abdeckteil mindestens eine Zunge
(8) besitzt, die zur Zusammenfügung des Rahmens (6) und
des Abdeckteiles (4) mindestens teilweise um den Rahmen
(6) gebogen ist, und zusätzlich zur Zunge Leim oder Kitt
zur Zusammenfügung von Rahmen und Abdeckteil aufgebracht
ist.
13. Deckel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 sowie gemäß An
sprüchen 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rahmen (6) zumindest in den Bereichen der Zungen (8)
federnde Abschnitte aufweist.
14. Deckel gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
federnden Abschnitte des Rahmens (6) durch auf der dem
Abdeckteil (4) zugewandten Seite des Rahmens (6) angeord
nete Ausnehmungen (10) gebildet werden, durch die der
Rahmen in den Bereichen der Zungen (8) quer zur Ausbrei
tungsebene des Deckels (1) eine geringere Dicke aufweist.
15. Deckel gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die
federnden Abschnitte des Rahmens (1) dadurch gebildet
werden, daß der Rahmen (6) an seiner dem Abdeckteil (4)
zugewandten Seite längsverlaufende Kehlen oder
Ausnehmungen aufweist, wodurch der Rahmen (6) im Bereich
dieser Kehlen einen ungefähr V- oder U-förmigen
Querschnitt hat.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE9502293A SE504484C2 (sv) | 1995-06-26 | 1995-06-26 | Luckarrangemang |
| SE9503955A SE504478C2 (sv) | 1995-06-26 | 1995-11-09 | Luckarrangemang |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19625641A1 true DE19625641A1 (de) | 1997-01-02 |
Family
ID=26662326
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996125641 Withdrawn DE19625641A1 (de) | 1995-06-26 | 1996-06-26 | Klappdeckel am Tankverschluß eines Fahrzeugs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19625641A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10253881A1 (de) * | 2002-11-11 | 2004-05-27 | Decoma (Germany) Gmbh | Vorrichtung zum Abdecken einer Aussparung in einer Außenhülle eines Kraftfahrzeuges |
| FR2956621A1 (fr) * | 2010-02-24 | 2011-08-26 | Coutier Moulage Gen Ind | Trappe de protection |
| EP3342687A1 (de) * | 2016-12-29 | 2018-07-04 | Compagnie Plastic Omnium | Karosserieteil, das eine öffnung zur aufnahme einer klappe umfasst |
-
1996
- 1996-06-26 DE DE1996125641 patent/DE19625641A1/de not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10253881A1 (de) * | 2002-11-11 | 2004-05-27 | Decoma (Germany) Gmbh | Vorrichtung zum Abdecken einer Aussparung in einer Außenhülle eines Kraftfahrzeuges |
| DE10253881B4 (de) * | 2002-11-11 | 2005-12-29 | Decoma (Germany) Gmbh | Vorrichtung zum Abdecken einer Aussparung in einer Außenhülle eines Kraftfahrzeuges |
| FR2956621A1 (fr) * | 2010-02-24 | 2011-08-26 | Coutier Moulage Gen Ind | Trappe de protection |
| EP3342687A1 (de) * | 2016-12-29 | 2018-07-04 | Compagnie Plastic Omnium | Karosserieteil, das eine öffnung zur aufnahme einer klappe umfasst |
| FR3061463A1 (fr) * | 2016-12-29 | 2018-07-06 | Compagnie Plastic Omnium | Piece de carrosserie comportant une ouverture apte a recevoir une trappe. |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |