DE19625639C2 - Hörgerät - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Hörgerät mit mindestens einem Mik
rofon, einer verschiedene Signalverarbeitungsstufen umfassen
den Signalverarbeitungseinheit, Mittel zur Signalausgabe, ei
nem Speicher, in dem mindestens ein einer Hörsituation zuge
ordneter Parametersatz speicherbar ist, der die Anpassung der
Parameter der Signalverarbeitungsstufen an den Hörschaden er
möglicht, sowie Einstellmittel zur individuellen Anpassung
der einzelnen Signalverarbeitungsstufen.
Ein Hörgerät dieser Art ist aus der DE 44 19 901 A1 bekannt,
dessen Bedienung und/oder Steuerung durch vom Hörbehinderten
gesprochene Codewörter erfolgt. Hierzu sind bei einer pro
grammierbaren Ausführung des Hörhilfegeräts auf verschiedene
Hörsituationen/Umgebungssituationen abgestimmte Übertragungs
charakteristika gepeichert, die durch zugeordnete Codeworte,
wie z. B. "Programm 1" oder "Programm 2" angewählt werden kön
nen. Ein entsprechendes Hörhilfegerät muß bei der Ausgabe von
dem Hörbehinderten vom Hörgeräteakustiker unter Zuhilfenahme
eines Programmiergeräts individuell angepaßt werden. Dies
macht den Einsatz derartiger Hörhilfegeräte in Ländern, die
nicht über die notwendige Infrastruktur verfügen (Ausbil
dungsstand, PC-Verfügbarkeit etc.) nicht möglich.
Aus der DE 43 32 250 A1 ist ein programmierbares Hörgerät be
kannt, das auf zwei unterschiedliche Umgebungs-
Schallsituationen umschaltbar ist. Hierzu sind zwei Schaltun
gen über Schaltmittel verknüpft. Diese Verknüpfung ermöglicht
eine Umschaltung vorgegebener Anpaßparameter an die unter
schiedliche Umgebungssituation. Hierbei bleiben Einstellmit
tel signalverarbeitungsstufenabhängig, es wird lediglich zwi
schen vorgegebenen Anpaßparametern gewechselt. Das Hörgerät
erfordert eine Programmierung zur individuellen Anpassung und
ist zudem aufwendig aufgebaut.
Die bekannte DE 36 42 828 C2 betrifft ein fernsteuerbares,
programmierbares Hörgerät, das in einem ersten Speicher eine
Anzahl von Programmen für unterschiedliche Übertragungs
charakteristika des Hörgerätes darstellende Parameter sowie
ein Bedienungsfeld für den selektiven Aufbau eines jeden Sat
zes von Parametern enthält. Auch dieses Hörgerät muß bei der
Ausgabe an den Hörgeschädigten individuell programmiert wer
den.
Eine programmierbare Schaltung für Hörgeräte ist aus der EP 0 676 909 A1
bekannt. Diese Schaltung zeichnet sich durch
niedrige Leistungsaufnahme und vielseitige Einsetzbarkeit
aus. Dies wird dadurch erreicht, daß nur diejenigen Signal
verarbeitungsstufen wie z. B. Filter, Vorverstärkung, AGC und
dgl. durch Programmierung aktiviert werden, die einsatzspezi
fisch erforderlich sind. Bei diesem Programmierungsvorgang
werden ferner auch die Parameter der Signalverarbeitungsstu
fen, wie z. B. die Verstärkung festgelegt. Ein Nachteil der
bekannten Schaltung ist, daß die Einstellungen ausschließlich
programmierbar sind, d. h. eine Veränderung am Zustand, z. B.
Filterbandbreite oder AGC-Schwelle erfordert das Vorhanden
sein entsprechender technischer Infrastruktur und Fachkennt
nisse.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein
gattungsgemäßes Hörgerät zu schaffen, das bei reduziertem
Fertigungsaufwand eine individuelle Einstellung der Signal
verarbeitungsstufen auch in Ländern mit reduzierter Infra
struktur erlaubt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Hörgerät gemäß
Patentanspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Er
findung sind in den Patentansprüchen 2 bis 13 gekennzeichnet.
Beim erfindungsgemäßen Hörgerät sind signalverarbeitungsstu
fenunabhängige Einstellmittel vorgesehen, wobei die Zuordnung
der Einstellmittel zu den einzelnen Signalverarbeitungsstufen
wahlweise erfolgt. So kann z. B. ein und dasselbe Einstellmit
tel einmal die Bedeutung "NL" (Hochtonklangblende) und bei
einem anderen Gerät die Bedeutung "AGC" (automatische Ver
stärkungsregelung) haben. Diese Festlegung kann im Ferti
gungsprozeß bzw. im Anschluß an den Fertigungsprozeß erfol
gen, wobei die Festlegung, auf welche Signalverarbeitungsstu
fen Einfluß genommen werden soll, von den audiometrischen Da
ten des künftigen Trägers abhängen kann.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die
Hörgeräteschaltung über eine digitale Steuerung verfügt und
eine Zuordnung der Einstellmittel zu den einzelnen Signalver
arbeitungsstufen durch Programmierung erfolgt. Dies erlaubt,
daß die Zuordnung nach Abschluß des eigentlichen Fertigungs
prozesses vorgenommen werden kann. Daraus resultiert, daß im
wesentlichen Standardgeräte gefertigt werden können, da die
trägerspezifischen Vorgaben erst bei der Programmierung be
rücksichtigt werden müssen. Hierdurch können die Gerätetypen
vielzahl reduziert und die Stückkosten minimiert werden.
Erfindungsgemäß kann die Zuordnung der Einstellmittel zu ein
zelnen Signalverarbeitungsstufen in einem Speicher ablegbar
sein. Diese Auslegung erlaubt, daß die Zuordnung von Ein
stellmitteln zu Signalverarbeitungsstufen "umprogrammierbar"
ist. Hierdurch läßt sich eine Anpassung an sich änderndes
Hörvermögen bzw. an andere Träger realisieren.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, daß die
Anzahl der Einstellmittel geringer ist als die Anzahl der
Signalverarbeitungsstufen. In vorteilhafter Weise kann die
Anzahl der Einstellmittel aufgrund ihrer wahlweisen Zuordnung
klein gehalten werden. Dies wirkt sich vorteilhaft auf die
Abmessungen des Hörgeräts aus. Darüber hinaus läßt sich durch
das Weglassen unnötiger Einstellmittel Kosten sparen.
Ferner ist es möglich, daß die digitale Steuerung eine Stan
dardeinstellung aufweist, die für solche Signalverarbeitungs
stufen, die einem Einstellelement zugeordnet sind, veränder
bar ist. Durch diese Standardeinstellung wird sichergestellt,
daß ein Hörgerät, welches mit einer derartigen Schaltung aus
gestattet ist, von Anbeginn funktionsfähig ist. Es sind somit
alle Signalverarbeitungsstufen mit Parametern belegt, wobei
ein Eingriff auf solche Signalverarbeitungsstufen möglich
ist, welchen ein Einstellelement zugeordnet ist.
Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß mehrere Parameter
sätze abspeicherbar, insbesondere wahlweise abrufbar sind.
Dies bietet den Vorzug, daß verschiedene Hörprogramme reali
siert werden können. So kann z. B. ein Parametersatz abgelegt
werden, der für Telefongespräche, d. h. für einen begrenzten
Frequenzbereich, angepaßt ist. Das Abrufen der einzelnen Pa
rametersätze kann z. B. durch einen Umschalter erfolgen. Der
Träger hat somit Einfluß darauf, wie das empfangene Signal
aufbereitet wird.
Da die Einstellmittel mechanische Einstellmittel sind, wird
erreicht, daß die Einstell- bzw. Anpaßvorgänge einfach vor
nehmbar sind. So ist es denkbar, daß als Einstellmittel Wi
derstandspotentiometer oder dgl. zum Einsatz gelangen, deren
Einstellung z. B. mittels handelsüblicher Schraubendreher oder
ähnlichem erfolgen kann. Darüber hinaus wird hierdurch er
reicht, daß die Einstellung auch in Gebieten vorgenommen wer
den kann, in denen eine Umprogrammierung der Parameter an der
Verfügbarkeit von Programmiergeräten oder mangelnden Program
mierkenntnissen scheitern müßte. Ferner sind mechanische Ein
stellmittel gegebenenfalls leicht austauschbar.
Um zu gewährleisten, daß die digitale Steuerung die Parameter
der Einstellmittel verarbeiten kann, ist erfindungsgemäß
denkbar, die Parameter der Einstellmittel der Steuerung über
Analog/Digital-Umsetzer in digitalisierter Form zuzuführen.
Diese Werte können durch die digitale Steuerung exakt erfaßt
werden. Insbesondere können zeit- und kostenintensive Meßpro
zeduren zur Ermittlung von Kennlinien der Einstellmittel ent
fallen. Dies bietet sowohl Vorzüge beim erstmaligen Einsatz
von Einstellmitteln als auch bei einem später gegebenenfalls
erforderlichen Austausch.
Der Betrieb der Analog/Digital-Umsetzer erfolgt zweckmäßiger
weise intermittierend. Der intermittierende Betrieb gewähr
leistet, daß die Leistungsaufnahme des Analog/Digital-
Umsetzers gering gehalten werden kann, was den Einsatz klei
nerer, leistungsschwächerer Batterien ermöglicht. Hierdurch
lassen sich die äußeren Abmessungen des Hörgeräts reduzieren.
Das Abschalten des Analog/Digital-Umsetzers ist insbesondere
deshalb sinnvoll, weil sein Betrieb nur für den Einstellvor
gang erforderlich ist.
Insbesondere aus Gründen der Größenreduktion ist es möglich,
daß die Einstellmittel eine von der Schaltung lösbare Einheit
sind. Um die Einstellbarkeit von z. B. Trimmern zu gewährleis
ten, ist es erforderlich, diese mit z. B. einer Stellachse zu
versehen. Diese muß, um z. B. den sicheren Eingriff eines
Schraubendrehers zu gewährleisten, Mindestabmessungen aufwei
sen. Diese Abmessungen sind aus schaltungstechnischen Aspek
ten nicht erforderlich, nehmen aber nicht unerheblichen
Einfluß auf die äußeren Abmessungen. Die Verbindung der ab
nehmbaren Einstellmittel kann über einfache Steckkontakte an
der digitalen Steuerung erfolgen. Darüber hinaus ist in die
ser Ausgestaltungsform der Einsatz von Präzisionsstellelemen
ten möglich, wodurch sich die Einstellung einzelner Parameter
mit höherer Genauigkeit und insbesondere in kürzerer Zeit
vornehmen läßt.
Die Signalverarbeitung kann auch analog erfolgen. Bestehende
Gerätschaften, welche z. B. bereits zur Reparatur von konven
tionellen, analog arbeitenden Geräten in Gebrauch sind, kön
nen sowohl zur Wartung und Instandhaltung als auch zur Repa
ratur prinzipiell weiterhin verwendet werden. Hierdurch ist
eine hohe Akzeptanz der erfindungsgemäßen Schaltung als Be
standteil eines Hörgeräts und die Sicherstellung eines Servi
ce für diese Geräte zu erwarten.
Alternativ hierzu kann vorgesehen sein, daß die Parameterein
stellung digital erfolgt, wodurch die Vorteile, welche sich
aus der digitalen Signalverarbeitung ergeben, auch in den
Hörgeräten, welche mit einer erfindungsgemäßen Schaltung aus
gestattet sind, realisieren lassen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbei
spiels in der Zeichnungsfigur näher erläutert. Mehrere iden
tische Merkmale sind der Übersichtlichkeit halber nur einmal
mit Bezugsziffern versehen.
Die Figur zeigt eine Schaltung 1 des erfindungsgemäßen Hörge
rätes mit Mikrofon 2, Signalverarbeitungsstufen, einem Nach
verstärker 3 sowie einem Mittel zur Signalausgabe in Form ei
nes Lautsprechers 4. Ferner weist die Schaltung 1 eine über
Verbindungen 5 mit den Signalverarbeitungsstufen verbundene
digitale Steuerung 6 auf. Desweiteren steht die digitale
Steuerung 6 über Wirkverbindungen 7 (z. B. Kupferleitung) und
Analog/Digital-Umsetzer 8 mit insgesamt drei einzelnen Ein
stellmitteln 9, z. B. mechanischen Einstellmittel (Drehpoten
tio-meter) in Verbindung. Es ist gut erkennbar, daß die An
zahl von Einstellmitteln 9 geringer ist, als die Anzahl an
Signalverarbeitungsstufen. Jedes der drei Einstellmittel wird
jeweils einer bestimmten Signalverarbeitungsstufe zugeordnet.
Die Zuordnung ist anhand der gestrichelten Linien innerhalb
des digitalen Speichers 6 schematisch dargestellt. Darüber
hinaus ist als Bestandteil der digitalen Steuerung 6 ein
Speicher 10 sowie eine Schnittstelle 11 zum Anschluß eines
Programmiergeräts 12 darstellt.
In der Schaltung 1 sind die Signalverarbeitungsstufen als
(ausgehend vom Mikrofon 2 in Pfeilrichtung 14 gesehen) Vor
verstärker 15, automatische Verstärkungsregelung 16 (AGC),
Filter 17 sowie Peak-Clipping-Vorrichtung 18 ausgebildet.
Die "Identität" der Signalverarbeitungsstufen ist in dem
Speicher 10 abgelegt, z. B. einem PROM, um die Zuordnung der
Einstellmittel zu ermöglichen. Der Speicher 10 wird z. B.
durch die digitale Steuerung 6 mit den entsprechenden Infor
mationen beschrieben.
Nachdem die Schaltung 1 hardwaremäßig gefertigt ist, wird die
digitale Steuerung 6 über die Schnittstelle 11 mit einem Pro
grammiergerät 12 in Verbindung gebracht. Über dieses Program
miergerät 12 erfolgt eine Zuordnung der Einstellmittel 9 zu
den einzelnen Signalverarbeitungsstufen. Dies kann z. B. über
Adressierung im Bussystem geschehen. Nachdem diese Zuordnun
gen festgelegt sind, werden sie aus dem Programmiergerät 12
über die Schnittstelle 11 in die digitale Steuerung 6 einge
lesen und im Speicher 10 abgelegt.
Funktionstechnisch stellt sich die Schaltung 1 dann dar wie
gezeigt, d. h. sie besteht aus Mikrofon 2, Vorverstärker 15,
AGC 16, Filter 17, Peak-Clipping 18 sowie Nachverstärker 3
und Lautsprecher 4. Hiervon sind den Signalverarbeitungsstu
fen AGC 16, Filter 17, und Peak-Clipping 18 jeweils Einstell
mittel 9 zugeordnet, wie schematisch durch die gestrichelten
Linien dargestellt. Die weiteren Bestandteile der Schaltung,
denen kein Einstellmittel 9 zugordnet ist (z. B. Vorverstärker
15) werden über eine Standardeinstellung der digitalen Steue
rung 6 betrieben. Für den Träger eines mit dieser Schaltung 1
ausgestatteten Hörgeräts ist die Art der Programmierung uner
heblich und nicht feststellbar.
Über die Einstellmittel 9 können nun Eingriffe auf die Kenn
werte der Signalverarbeitungsstufen vorgenommen werden. So
kann z. B. der Wert für die Bandbreite des Filters 17, durch
Veränderung von Einstellwerten am zugeordneten Einstellmittel
9, an die Hörkurve des potentiellen Nutzers angepaßt werden.
Die standardmäßig vorgenommenen Einstellungen werden dadurch
abgeändert und die Schaltung 1 den individuellen Einsatzzwe
cken angepaßt.
Die Einstellung erfolgt derart, daß die vom jeweiligen Ein
stellmittel 9, z. B. einem Trimmer, ausgegebenen analogen Wer
te über den Analog/Digital-Umsetzer 8 und die Verbindung 7 an
die digitale Steuerung 6 gelangen. Dort erfolgt eine "Auswer
tung" und über Wirkverbindungen 5 die Korrektur der Einstell
werte der entsprechenden Signalverarbeitungsstufe.
In der Schaltung 1 ist ferner vorgesehen, die Wirkverbindun
gen 7 über Steckverbindungen 20 herzustellen. Hierdurch wird
es möglich, die Anzahl von Einstellmitteln 9 der Anzahl von
Signalverarbeitungsstufen anzupassen. Ebenfalls besteht die
Möglichkeit, die Einstellmittel 9 mit Analog/Digital-Umsetzer
8 nach Abschluß des Einstellvorgangs zu entfernen.
Ziel dieser oben genannten Ausführungsformen ist es, die An
zahl an Bauteilen klein zu halten, um zum einen kostenmäßig
Vorteile zu erzielen, als auch hinsichtlich Größenreduktion
der Schaltung 1 flexibel zu sein.
Claims (13)
1. Hörgerät mit mindestens einem Mikrofon, einer verschie
dene Signalverarbeitungsstufen umfassenden Signalverarbei
tungseinheit, Mittel zur Signalausgabe, einem Speicher, in
dem mindestens ein einer Hörsituation zugeordneter Parameter
satz speicherbar ist, der die Anpassung der Parameter der
Signalverarbeitungsstufen an den Hörschaden ermöglicht, sowie
Einstellmittel zur individuellen Anpassung der einzelnen Sig
nalverarbeitungsstufen,
dadurch gekennzeichnet, daß für die indi
viduelle Einstellung der Signalverarbeitungsstufen signalve
rarbeitungsstufenunabhängige Einstellmittel (9) vorgesehen
sind, die Zuordnung der Einstellmittel (9) zu den einzelnen
Signalverarbeitungsstufen durch Programmierung wahlweise
festlegbar ist und die Einstellmittel (9) mechanische Ein
stellmittel sind.
2. Hörgerät nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch eine digitale
Steuerung (6), wobei die Zuordnung der Einstellmittel (9) zu
den einzelnen Signalverarbeitungsstufen durch Programmierung
erfolgt.
3. Hörgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zuordnung
der Einstellmittel (9) zu den einzelnen Signalverarbeitungs
stufen in dem Speicher (10) ablegbar ist.
4. Hörgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl
der Einstellmittel (9) geringer ist als die Anzahl der Sig
nalverarbeitungsstufen.
5. Hörgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die digitale
Steuerung (6) eine Standardeinstellung aufweist und eine Än
derung der Einstellung der digitalen Steuerung (6) für solche
Signalverarbeitungsstufen erfolgt, die einem Einstellmittel
(9) zugeordnet sind.
6. Hörgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Para
metersätze abspeicherbar sind.
7. Hörgerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die verschie
denen Parametersätze wahlweise abrufbar sind.
8. Hörgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einstell
mittel (9) Analog/Digital-Umsetzer (8) aufweisen.
9. Hörgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ana
log/Digital-Umsetzer (8) intermittierend betrieben werden.
10. Hörgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einstell
mittel (9) als eine von der Schaltung (1) lösbare Einheit
vorgesehen sind.
11. Hörgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Signal
verarbeitung analog erfolgt.
12. Hörgerät nach einem der Ansprüche 1-10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Signal
verarbeitung digital erfolgt.
13. Hörgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß als Signal
verarbeitungsstufen mindestens ein Vorverstärker (15), eine
automatische Verstärkungsregelung (AGC) (16), ein Filter
(17), eine Peak-Clipping-Vorrichtung (18) und/oder ein Nach
verstärker vorgesehen sind.
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