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DE20004908U1 - Handprogrammer - Google Patents

Handprogrammer

Info

Publication number
DE20004908U1
DE20004908U1 DE20004908U DE20004908U DE20004908U1 DE 20004908 U1 DE20004908 U1 DE 20004908U1 DE 20004908 U DE20004908 U DE 20004908U DE 20004908 U DE20004908 U DE 20004908U DE 20004908 U1 DE20004908 U1 DE 20004908U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hand
hand programmer
programmer
telephone
treatment device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20004908U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Auric Horsysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
Auric Horsysteme GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auric Horsysteme GmbH and Co KG filed Critical Auric Horsysteme GmbH and Co KG
Priority to DE20004908U priority Critical patent/DE20004908U1/de
Publication of DE20004908U1 publication Critical patent/DE20004908U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/70Adaptation of deaf aid to hearing loss, e.g. initial electronic fitting
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R2225/00Details of deaf aids covered by H04R25/00, not provided for in any of its subgroups
    • H04R2225/55Communication between hearing aids and external devices via a network for data exchange
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/75Electric tinnitus maskers providing an auditory perception

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)
  • Control And Other Processes For Unpacking Of Materials (AREA)
  • Medical Treatment And Welfare Office Work (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

-1 -
auric Hörsysteme GmbH & Co. KG, Osnabrücker Str. 4-6, 48429 Rheine
"Handproqrammer"
5
Die Neuerung betrifft einen Händprogrammer nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Aus der DE 297 06 812 U1 ist ein derartiger Händprogrammer bekannt, wobei dieser Händprogrammer zur Programmierung
von Tinnitus Maskern ausgestaltet ist.
Die Möglichkeit, daß der hörgeschädigte Patient das Behandlungsgerät in seinem täglichen Umfeld an seine Hörbedürfnisse anpassen kann, ist ein großer Vorteil bei der Verwendung des
gattungsgemäßen Handprogrammers.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Händprogrammer dahingehend zu verbessern, daß dieser zur Programmierung von Hörgeräten geeignet ist.
Diese der Neuerung zugrundeliegende Aufgabe wird durch einen Händprogrammer mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Neuerung schlägt mit anderen Worten vor, einen Anschluß des Handprogrammers an ein Telefonnetz vorzusehen. Unter den Begriff des Telefonnetzes fallen im Rahmen der vorliegenden Neuerung sowohl die „klassischen" Telefonverbindungen über ein Festnetz oder über ein von den „Handies" bekanntes
drahtloses Funknetz als auch alternative Verbindungsarten wie das Telefonieren per Internet oder andere, der Öffentlichkeit zugängliche Verbindungsarten der Klang-Fernübertragung.
Hierzu kann der Händprogrammer Anschlußmittel an eine Fest
netz-Telefonleitung aufweisen, so daß er z. B. an eine häusliche
-2-
Telefon-Dose angeschlossen werden kann. Alternativ kann der Handprogrammer Anschlußmittel an ein drahtloses Telefonnetz aufweisen, z. B. an ein handelsübliches, als „Handy" bezeichnetes Funktelefon anschließbar sein.
5
Alternativ kann der Handprogrammer ein eingebautes GSM-Modul oder Anschlußmittel für ein externes GSM-Modul aufweisen, so daß Erwerb und Unterhaltskosten eines handelsüblichen, als „Handy" bezeichneten Funktelefons nicht erforderlich sind und dennoch deren drahtloses Telefonnetz genutzt werden
kann, z. B. zur Anpassung des Hörgerätes bei Arbeiten, beim Sport oder auf der Jagd im Freien, also zur Anpassung an die dortigen akustischen Umgebungsverhältnisse, die sich von denen innerhalb eines geschlossenen Gebäudes erheblich hinsichtlich von außen einwirkender Lautstärke, Hall oder Reso
nanzen unterscheiden können.
Auf diese Weise können Hörflächenbestimmungen und Hörflächenskalierungen über die Telefonverbindung erfolgen, so daß beispielsweise ein Akustiker die entsprechende Hörflächenbe
stimmung vornehmen kann, wie es ansonsten aus den Behandlungsräumen des Arztes bekannt ist, wobei erfindungsgemäß jedoch ermöglicht wird, daß der Patient sich während der Hörflächenbestimmung in seinem gewohnten akustischen Umfeld befindet, so daß akustische Einflüsse berücksichtigt werden
können, die möglicherweise in den Behandlungsräumen des Arztes nicht vorhanden sind.
Ein Hörgeräteakustiker kann von seinem Arbeitsplatz aus die Programmierung des Hörgerätes vornehmen, während der
Patient dieses trägt, wobei das Hörgerät dabei an den Handprogrammer angeschlossen ist und der Handprogrammer seinerseits über die Telefonleitung die Verbindung zum Hörgeräteakustiker ermöglicht.
35
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-3-
Neuerungsgemäß ist eine erste Bedienungsart als „Patientenmodus" vorgesehen, in welcher der Patient - abgesehen von der üblicherweise am Hörgerät selbst vorgesehen Möglichkeit der Lautestärkeregelung - in eingeschränktem Umfang einen oder einige Parameter des Hörgerätes mittels des Handprogrammers
beeinflussen kann, so daß nach der ärztlichen Grundeinstellung des Hörgerätes der Patient gewisse Feinanpassungen vornehmen kann.
Neuerungsgemäß gibt es zudem die Möglichkeit, daß der Arzt
nicht nur über die Telefonverbindung, sondern unmittelbar am Handprogrammer die Programmierung des Hörgerätes vornimmt. Der Handprogrammer kann zu diesem Zweck in eine zweite Betriebsart „Arzt- bzw. Spezialistenmodus" geschaltet werden, in welcher mehr Parameter oder ausschließlich andere
Parameter des Hörgerätes als im Patientenmodus beeinflußt werden können, z. B. die Parameter des Hörgerätes sehr umfangreich eingestellt werden können.
Vorteilhaft kann der Handprogrammer einen Tongenerator auf
weisen, der mehrere, beispielsweise vier, fünf oder mehr unterschiedliche Frequenzen mit einer vorgegebenen Intensität erzeugen kann, wobei hierdurch die Möglichkeit besteht, über die Hörflächenskalierung eine Hörschwäche des Patienten in einem bestimmten Frequenzbereich festzustellen und durch entspre
chende Programmierung des Hörgerätes auszugleichen.
Vorteilhaft kann der Handprogrammer ein Kartenlesegerät aufweisen, wobei zur einfacheren Handhabung dieses insbesondere eingebaut im Handprogrammer vorgesehen sein kann, alter
nativ ist jedoch ein Anschluß eines externen KartenIesegerätes möglich. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich, Chipkarten mit unterschiedlichen Programmierungs-Versionen in den Handprogrammer zu laden, so daß der Handprogrammer an unterschiedliche Typen von Behandlungsgeräten angepaßt
werden kann. So ist es beispielsweise möglich, unterschiedliche
-4-
Entwicklungsstufen von Hörgeräten mit entsprechend angepaßten Programmier-Programmen zu bedienen und unter Verwendung einer entsprechenden, auf einer Chipkarte vorgesehenen Schaltung kann der Handprogrammer auch dazu dienen, nicht nur zur Programmierung von Hörgeräten, sondern auch von
Tinnitusmaskern zu dienen.
Ein rein schematisches Ausführungsbeispiel der Neuerung wird anhand der Zeichnung im folgenden näher erläutert. Dabei zeigt
Fig. 1 schematisch eine Draufsicht auf einen Handpro
grammer,
Fig. 2 die obere bzw. kopfseitige Stirnansicht und
Fig. 3 die untere bzw. fußseitige Stirnansicht des Hand-
programmers.
In Fig. 1 ist mit 1 allgemein ein Handprogrammer bezeichnet, der einen schlankeren Fußteil und einen demgegenüber etwas breiteren Kopfbereich aufweist. Im Kopfbereich ist ein Anzeigen
feld 2 vorgesehen, welches beispielsweise als LCD ausgestaltet sein kann. Im Fußbereich weist der Handprogrammer 1 ein Tastenfeld 3 auf. Das Tastenfeld 3 kann beispielsweise als Folientastatur ausgestaltet sein, so daß eine einheitlich geschlossene und flüssigkeitsdichte sowie einfach zu reinigende Oberfläche
des Handprogrammers 1 ermöglicht wird.
Bei Einschalten des Handprogrammers 1 können Informationen über den Versionsstand der Software des Handprogrammers und über das angeschlossene Behandlungsgerät im Anzeigen
feld 2 angezeigt werden. Als Behandlungsgerät kommen Hörgeräte und Tinnitusmasker in Betracht. Ggf. kann ein Warnhinweis angezeigt werden, wenn der Software-Versionsstand nicht zu dem angeschlossenen Behandlungsgerät paßt. Unterschiedliehe Warnhinweise können z. B. in Abhängigkeit davon vorge
sehen sein, ob mit der Software-Version nur ein ggf. reduzierter
Umfang der Programmierfunktionen zur Verfügung steht oder eine völlige Inkompatibilität zu dem angeschlossenen Behandlungsgerät.
Eine einfachere Programmierungsmöglichkeit bietet der Hand-
programmer 1 im sogenannten „Patientenmodus", wobei der Handprogrammer 1 nach Einschalten automatisch diese Betriebsart einnimmt. Das Einschalten kann beispielsweise mit Hilfe einer Einschalttaste 4 erfolgen. Der Patient kann nun über eine Taste 5 „Sprachverständlichkeit" oder über eine Taste 6
„Störgeräusche" wählen, ob er diese Eigenschaften des Hörgerätes verändern möchte. Eine anschließende Beeinflussung ist über die Regulierungstasten 7 möglich, die beispielsweise mit „+" und „-" oder durch einen nach oben und einen nach unten gerichteten Pfeil gekennzeichnet sein können. Mehrfache
Korrekturen sind möglich, um die gewünschte Anpassung zu ermöglichen.
Wenn der Patient die gewünschte Veränderung des Hörgerätes abgeschlossen hat, kann die nun gewählte Einstellung des Behandlungsgerätes, sei es ein Hörgerät oder ein Tinnitusmasker, durch eine Speichertaste 8 „Abspeichern" im Hörgerät fixiert werden, so daß im Hörgerät nun die neue Parametereinstellung abgespeichert ist. Bei Abbruch der Einstellungen vor Betätigung der Speichertaste 8 „Abspeichern", z. B. Ausschalten des Hörgerätes mit Hilfe der Einschalttaste 4 oder fehlender Energieversorgung des Handprogrammers oder Trennung des Handprogrammers vom Behandlungsgerät, nimmt das Behandlungsgerät automatisch die Einstellung wieder an, die zuletzt in ihm abgespeichert war.
Zur Erleichterung der Bedienung des Hörgerätes bzw. des Handprogrammers kann im Anzeigenfeld 2 die jeweilige Einstellung der Parameter „Sprachverständlichkeit" und „Störgeräusehe" angezeigt sein, z. B. in Ziffern oder - optisch einfacher
erfaßbar - in Balkendiagrammen. Zudem kann eine zusätzliche
• ·
• ·
-6-
Anzeige vorgesehen sein, die - z. B. im Rahmen des Balkendiagrammes - den Wert anzeigt, der der bislang im Hörgerät abgespeicherten Einstellung des Parameters entspricht, so daß auf einfache Weise durch optischen Vergleich die Veränderung feststellbar ist, die bislang anhand des Handprogrammers 1
gegenüber der im Hörgerät abgespeicherten Einstellung vorgenommen wurde.
Aus Fig. 2 ist erkennbar, daß der Handprogrammer 1 eine Aufnahmeöffnung 9 für eine Karte, beispielsweise eine Chipkarte aufweist. Mit derartigen Chipkarten ist eine Anpassung des Handprogrammers 1 an unterschiedliche Typen von Behandlungsgeräten möglich, beispielsweise an unterschiedliche Hardware-Typen oder unterschiedliche Software-Entwicklungsstufen, die in den jeweiligen Behandlungsgeräten Verwendung finden.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, im Handprogrammer 1 Datenspeicher mit den verschiedenen Programmierungs-Software-Versionen zu hinterlegen. In diesem Fall kann vorgesehen sein, daß der Handprogrammer 1 selbsttätig die im Behandlungsgerät verwendete Software-Version erkennt und
seinerseits die entsprechende, an das Behandlungsgerät angepaßte Programmierungs-Software-Version verwendet.
Wird nach Veränderung der beispielhaft genannten beiden vom Patienten beeinflußbaren Parameter diese Neueinstellung der Parameter abgespeichert, so wird im Behandlungsgerät diese Einstellung übernommen, so daß das Behandlungsgerät in dieser Einstellung von nun an betrieben wird. In den Balkendiagrammen des Anzeigenfeldes 2 wird dementsprechend die erwähnte Einstellung, die im Behandlungsgerät abgespeichert ist,
im Balkendiagramm angezeigt, so daß demgegenüber vorgenommene weitere Veränderungen durch Abweichungen der zusätzlichen Markierungen in den Balkendiagrammen von diesen abgespeicherten Parametern erkennbar sind. 35
-7-
Wenn die Einschalttaste 4 vom Patienten betätigt wird, um den Handprogrammer 1 auszuschalten, so können zunächst die eingestellten Parameterwerte in Zahlendarstellung angezeigt werden. Gleichzeitig kann im Anzeigenfeld 2 die Aufforderung erscheinen „Daten bitte notieren". Das endgültige Ausschalten des
Gerätes kann dann durch erneutes Drücken der Einschalttaste 4 erfolgen, so daß der Patient ausreichend Zeit hat, die numerischen Werte der Parameter zu notieren. Alternativ kann vorgesehen sein, nach der Betätigung der Einschalttaste 4 zum Ausschalten, eine fest eingegebene zeitliche Verzögerung ablaufen
zu lassen, beispielsweise 60 Sekunden, so daß der Patient in dieser Zeit Gelegenheit hat, entsprechend der Aufforderung, die auf dem Anzeigenfeld 2 ausgegeben wird, die numerischen Parameterwerte zu notieren.
Die Parameter „Sprachverständlichkeit" und „Störgeräusche" können in allgemein verständlicher Form beispielsweise zwei unterschiedliche Frequenzbereiche beschreiben, beispielsweise einen Tiefton- und einen Hochtonfrequenzbereich, so daß der Patient in diesen beiden Frequenzbereiche jeweils den geeigne
ten Verstärkungsgrad mit Hilfe der Regulierungstasten 7 einstellen kann. Es können weitere einstellbare Parameter vorgesehen sein, z. B. eine größere Anzahl als die zwei erwähnten Einstellbereiche. Auch kann vorgesehen sein, die Übernahmefrequenz, also die „Trennstelle", bis zu der der eine Frequenzbereich sich
erstreckt und an der der zweite Frequenzbereich an den ersten Frequenzbereich anschließt, zu verändern.
Während der Bedienung des Handprogrammers 1 können im Anzeigenfeld 2 situationsbezogene Hinweise für den Patienten
erscheinen.
Außer dem erwähnten Patientenmodus kann eine Betriebsart „Arzt- bzw. Spezialistenmodus" für den Handprogrammer 1 gewählt werden. Hierzu kann vorgesehen sein, daß beim Einschal
ten des Handprogrammers 1 mit Hilfe der Einschalttasten 4
• ·
• ··
• ·
• t
«V« « »4
gleichzeitig eine weitere Taste wie z. B. die Speichertaste 8 festgehalten wird und anschließend eine bestimmte Tastenkombination gleichzeitig oder in einer vorgegebenen Reihenfolge gedrückt werden muß. In diesem Arzt- bzw. Spezialistenmodus kann der Handprogrammer 1 umfangreich bedient werden, und zwar wahlweise über das Tastenfeld 3 oder ferngesteuert, z. B. über einen PC, der mit dem Handprogrammer 3 über eine Telefonverbindung verbunden ist. Das anschließende Ausschalten des Handprogrammers 1 setzt den Handprogrammer 1 automatisch in den Patientenmodus zurück, so daß bei jedem
neuen Einschalten der Handprogrammer 1 automatisch zunächst im Patientenmodus startet.
Fig. 3 zeigt einerseits Anschlußmittel 10, mit denen der Handprogrammer 1 unmittelbar an eine Telefonleitung angeschlossen werden kann, wobei „unmittelbar" bedeutet, daß lediglich ein Verbindungskabel oder eine drahtlose Verbindung zum Telefonnetz vorgesehen ist. Abweichend von dem beschriebenen Ausführungsbeispiel können andere Anschlußmittel an ein drahtgebundenes, drahtloses oder ein Zwischenmedium wie das Internet benutzendes Telefonnetz vorgesehen sein. Alternativ kann vorgesehen sein, den Handprogrammer 1 mit Hilfe der Anschlußmittel 10 „mittelbar" an eine Telefonleitung anzuschließen, z. B. wenn ein Modem einerseits an die Anschlußmittel 10 und andererseits an die Telefonleitung anschließbar wäre oder
wenn ein GSM-Modul oder ein als „Handy" geläufiges Funktelefon an die Anschlußmittel 10 anschließbar wäre, um jeweils die Ankopplung an ein Telefonnetz zu ermöglichen.
Neben diesen Anschlußmitteln 10 ist ein Steckkontakt 11 in
Form einer Buchse dargestellt, wobei diese Buchse 11 zum direkten Anschluß des Handprogrammers 1 an einen PC dient. Nach Anschluß des Handprogrammers 1 an einen PC, direkt über den Steckkontakt 11 oder indirekt über die Anschlußmittel 10 und eine Telefonverbindung, können die im Handprogram
mer 1 abgespeicherten Daten, die die Einstellung des zuletzt
·· 4
-9-
programmierten Behandlungsgerätes enthalten können, zu einer zentralen Datenverarbeitung übermittelt werden.
Umgekehrt können dem Handprogrammer Daten übermittelt werden, beispielsweise können neue Entwicklungsversionen,
insbesondere neue Softwareversionen der Hörgeräte berücksichtigt werden, indem in den Handprogrammer entsprechende Programme eingeladen werden, damit der Handprogrammer auch bei Behandlungsgeräten eingesetzt werden kann, die diesen neuen Software-Entwicklungsstand aufweisen. Weiterhin ist
über diese mögliche Anbindung des Handprogrammers 1 an einen PC eine Diagnose des Handprogrammers 1 selbst möglich, so daß eventuelle Fehlfunktionen des Handprogrammers 1 erkannt und ggf. im Rahmen einer Femwartung behoben werden können.
Die gegenüber dem Patientmodus zusätzlichen Parameter können bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aufgerufen werden, indem eine bestimmteTastenfolge gedrückt wird. Abweichend von dem beschriebenen Ausführungsbeispiel kann
das Einschalten in den Arztmodus auch auf andere Weise erfolgen, z. B. durch eine Berechtigungskarte, die in die Aufnahmeöffnung 9 einführbar ist. Im Arztmodus können außer den erwähnten Parametern „Sprachverständlichkeit" und „Störgeräusche" zusätzliche Parameter aufgerufen werden, die dann
beispielsweise in der bereits beschriebenen Vorgehensweise verändert und abgespeichert werden können.
Vorteilhaft werden diese Parameter jeweils im Anzeigenfeld 2 dargestellt, um die Übersichtlichkeit für den Benutzer zu verbessern. Dabei können für den jeweiligen Parameter typische Darstellungen, beispielsweise Balkendiagramme oder ähnliche Darstellungen im Anzeigenfeld 2 angezeigt werden, aus denen die momentan im Behandlungsgerät abgespeicherte und die mit Hilfe des Handprogrammers 1 veränderte Einstellung dieses
betreffenden Parameters angezeigt wird. Eine weitere Taste 12
-10-
„Anzeigen" dient dazu, im Anzeigenfeld 2 sämtliche Parameter gleichzeitig darzustellen, um damit beispielsweise dem Arzt zunächst eine Orientierung über den momentanen Programmierungszustand des Behandlungsgerätes zu erleichtern. 5
Eine zusätzliche Anzeige kann im Anzeigenfeld 2 vorgesehen sein, um beispielsweise Hardware- und Software-Status des jeweils angeschlossenen Behandlungsgerätes anzuzeigen oder auch die Softwareversion anzuzeigen, mit der der Handprogrammer 1 selbst betrieben wird.
Zusätzliche Tasten können im Tastenfeld 3 vorgesehen sein, um die Betriebsweise des Handprogrammers 1 anzupassen, eine bestimmte Programmierungssoftware innerhalb des Handprogrammers 1 zu aktivieren. Dies kann beispielsweise vorgesehen
sein, wenn der Handprogrammer 1 nicht selbsttätig die Softwareversion im Behandlungsgerät erkennen kann, sei es durch einen technischen Defekt oder sei es bei Behandlungsgeräten, für die im Handprogrammer 1 keine eigene Programmierungssoftware hinterlegt ist. Dann kann mit diesen zusätzlichen Tasten
eines von mehreren Standardprogrammen ausgewählt werden, mit dem der Handprogrammer 1 betrieben wird.
Weiterhin können zusätzliche Tasten zu Diagnosezwecken am Handprogrammer 1 Verwendung finden.
Es kann vorgesehen sein, daß der Handprogrammer 1 eingeschaltet sein muß, wenn die Datenverbindung über PC oder über Modem zum Handprogrammer 1 aufgebaut wird. Alternativ kann eine Ferneinschaltung vorgesehen sein, so daß lediglich
der Kontakt zum PC - sei es über die Anschlußmittel 10 oder über den Steckkontakt 11 - hergestellt werden muß.
Im Anzeigenfeld 2 können während einer Online-Verbindung Hinweise auf die bestehende Online-Verbindung angezeigt wer
den, verbunden mit dem Hinweis, das Gerät nicht auszuschal-
-11 -
ten, um diese Online-Verbindung nicht vorzeitig zu unterbrechen. Im Anschluß, also nach Abbruch der Online-Verbindung, kann im Anzeigenfeld 2 demgegenüber der Hinweis angezeigt werden, daß der Handprogrammer 1 nun ausgeschaltet werden kann.

Claims (7)

1. Handprogrammer zur Programmierung von zur Korrektur des Hörvermögens dienenden Behandlungsgeräten,
mit Verbindungsmitteln zum Anschluß an das Behandlungsgerät,
und mit einer elektronischen Schaltung zur Programmierung der Klangparameter des Behandlungsgerätes, und mit Eingabemitteln zur Beeinflussung der Schaltung, wobei die Vorrichtung als handgehaltene Vorrichtung ausgestaltet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Handprogrammer Anschlußmittel an ein Telefonnetz aufweist oder ein eingebautes Telefon aufweist,
sowie eine Schaltung aufweist, die abhängig von telefonisch empfangenen Steuersignalen die Schaltung zur Programmierung des Behandlungsgerätes beeinflußt,
wobei der Handprogrammer zwischen zwei unterschiedlichen Bedienungsarten umschaltbar ist, wobei die erste Bedienungsart als Patientenmodus die Beeinflussung wenigstens eines programmierbaren Parameters des Behandlungsgerätes ermöglicht,
und wobei die zweite Behandlungsart die Beeinflussung von demgegenüber anderen Parametern ermöglicht.
2. Handprogrammer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Tongenerator zur Erzeugung vorgegebener Frequenzen in den Bereichen von etwa 250 Hz, 500 Hz, 1.000 Hz, 2.000 Hz und 4.000 Hz.
3. Handprogrammer nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein eingebautes Kartenlesegerät oder Anschlußmittel für ein externes Kartenlesegerät.
4. Handprogrammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Handprogrammer ein Mikrophon aufweist, welches den Anschlußmitteln bzw. dem eingebauten Telefon zugeordnet ist.
5. Handprogrammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Handprogrammer Anschlußmittel an eine Festnetz-Telefonleitung aufweist.
6. Handprogrammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Handprogrammer Anschlußmittel an ein drahtloses Telefonnetz aufweist.
7. Handprogrammer nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch ein eingebautes GSM-Modul oder Anschlußmittel für ein externes GSM-Modul.
DE20004908U 1999-03-20 2000-03-17 Handprogrammer Expired - Lifetime DE20004908U1 (de)

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DE29905172U DE29905172U1 (de) 1999-03-20 1999-03-20 Handprogrammer
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