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DE19624738A1 - Pfostenvorrichtung mit Schrauberdanker - Google Patents

Pfostenvorrichtung mit Schrauberdanker

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DE19624738A1
DE19624738A1 DE19624738A DE19624738A DE19624738A1 DE 19624738 A1 DE19624738 A1 DE 19624738A1 DE 19624738 A DE19624738 A DE 19624738A DE 19624738 A DE19624738 A DE 19624738A DE 19624738 A1 DE19624738 A1 DE 19624738A1
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DE
Germany
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post
anchor
screwdriver
lever arm
ground
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DE19624738A
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English (en)
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Guenter Frick
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Franken Plastik GmbH
Original Assignee
Franken Plastik GmbH
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
    • E04H12/22Sockets or holders for poles or posts
    • E04H12/2207Sockets or holders for poles or posts not used
    • E04H12/2215Sockets or holders for poles or posts not used driven into the ground
    • E04H12/2223Sockets or holders for poles or posts not used driven into the ground by screwing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/60Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs
    • E01F9/658Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by means for fixing
    • E01F9/673Upright bodies, e.g. marker posts or bollards; Supports for road signs characterised by means for fixing for holding sign posts or the like
    • E01F9/685Subsoil means, e.g. foundations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Pfostenvorrichtung mit Schrauberdanker, bei der ein oberes Endstück eines mit einem Gewinde versehenen Schrauberdankers und ein unteres Endstück eines Pfostens koaxial, drehfest und zugfest zusammengehalten sind, bei der ein Erdober­ fläche-Querbereich zum Anordnen in einer Erdoberfläche eines Erdbodens, in den der Schrauberdanker einschraubbar ist, vorgesehen ist und bei der oberhalb des Erdoberfläche-Quer­ bereichs ein Widerlager für einen Hebelarm zum Drehen des Schrauberdankers vor­ gesehen ist.
Eine bekannte (DE-GM 93 13 258) Pfostenvorrichtung dieser Art dient unter anderem dem Anbringen von Hinweis- oder Verkehrsschildern. Es sind der Erdoberfläche-Querbereich und das Hebelarm-Widerlager unterhalb des Verbindungsquerstücks am Schrauberdanker angeordnet. Die Montage erfolgt, indem zunächst der Schrauberdanker für sich in den Erdboden geschraubt wird, wobei der Hebelarm zum Drehen und Schrauben des Schraub­ erdankers an diesem angesetzt ist. Der Erdanker kann nur soweit in den Erdboden ge­ schraubt werden, daß das Hebelarm-Widerlager noch oberhalb der Erdoberfläche bleibt. Sodann wird der Pfosten auf den Schrauberdanker aufgesteckt und mit diesem mittels einer quer hindurchgesteckten Schraube verbunden. Die Schraube stellt einen drehfesten Ineinan­ dergriff dar und bildet eine zugfeste Halterung des Pfostens an dem Schrauberdanker. Der Sitz des Schrauberdankers im Erdboden ist häufig ungenügend stabil und es ist aufwendig, den Pfosten an dem Schrauberdanker stabil und fest anzubringen. Die mittels des Verbin­ dungsquerstücks gebildete Verbindung von Schrauberdanker und Pfosten befindet sich bei fertig montierter Pfostenvorrichtung außerhalb des Erdbodens, ist leicht zugänglich und kann ohne weiteres von Unbefugten gelöst werden. Dies ist insbesondere dann uner­ wünscht, wenn die Pfostenvorrichtung zum Anbringen von Hinweis- oder Verkehrsschil­ dern vorgesehen ist.
Eine Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Pfostenvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Verbindung zwischen dem Schrauberdanker und dem Pfosten bei voll eingeschraubtem Schrauberdanker auf einfache Weise gegen leichten Zugriff ge­ sichert ist. Die erfindungsgemäße Pfostenvorrichtung ist, diese Aufgabe lösend, dadurch gekennzeichnet, daß der Erdoberfläche-Querbereich und das Hebelarm-Widerlager ober­ halb der Verbindung Pfosten-Schrauberdanker am Pfosten angeordnet sind.
Mit anderen Worten: Die Erfindung sieht eine Pfostenvorrichtung mit Schrauberdanker vor, bei der ein Pfosten an einem Ende mit einem ein Gewinde aufweisenden Schrauberd­ anker versehen ist, bei der der Schrauberdanker, wenn er durch Drehen mittels eines Hebelarms über seine Länge in einen Erdboden eingeschraubt ist, mit seinem pfosten­ seitigen Ende etwa in Höhe der Erdoberfläche liegt, und bei der dann unter Angriff des Hebelarms am Pfosten der Pfosten gedreht und somit der Schrauberdanker tiefer in den Erdboden geschraubt wird und der Pfosten von dem Schrauberdanker mit einem unteren Pfosten-Teil in den Erdboden gezogen wird, bis der Pfosten mit dem unteren Teil im Erdboden steckend gehalten ist.
Bei der erfindungsgemäßen Pfostenvorrichtung sind der Schrauberdanker und der Pfosten zunächst miteinander verbunden. Sodann wird der Schrauberdanker tiefer und tiefer in den Erdboden eingeschraubt, wobei sich der Pfosten mitdreht und, geschleppt vom Schrauberd­ anker, in den Erdboden eindringt. Hierzu ist der Hebelarm am Pfosten angesetzt, um diesen und den Schrauberdanker zu drehen. Hierbei dringen der Schrauberdanker und das untere Endstück des Pfostens in den Erdboden ein, so daß sich die Verbindung zwischen dem Pfosten und dem Schrauberdanker im Erdboden befindet und von diesem verdeckt ist. Diese Verbindung ist also bei voll eingeschraubtem Schrauberdanker durch den Erdboden gegen leichten Zugriff gesichert. Bei voll eingeschraubter Pfostenvorrichtung befindet sich der Erdoberfläche-Querbereich in Höhe der Erdoberfläche und der Erdoberfläche-Quer­ bereich ist ein der Erdoberfläche zugeordneter gedachter Bereich des Pfostens. Das Verbindungsquerstück ist im Erdboden verborgen. Es gelangt der Pfosten ohne Aufgraben des Erdbodens mehr oder weniger tief in den Erdboden. Dadurch wird der Sitz des Pfostens im nicht aufgegrabenen Erdboden besser und dessen Verbindung zum Schraub­ erdanker stabiler. Der Pfosten ist primär im Erdboden festgelegt und weniger am Schraub­ erdanker.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn der Erdoberfläche-Querbereich sich mindestens um die halbe Länge des Schraubbereichs des Schrauberdankers oberhalb der Verbindung von Schrauberdanker und Pfosten befindet. Wenn die Pfostenvorrichtung voll eingeschraubt ist, befindet sich die Verbindung so tief im Erdboden, daß sie nur unter Aufwand zugänglich ist. In der Regel wird ein Pfosten um mindestens 50 cm, z. B. um 80 cm in den Erdboden eingebracht. Es ist der Pfosten mittels des Schrauberdankers ohne Aufgraben des Erdbodens im Erdboden tief versenkt.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es sodann, wenn das Hebelarm-Widerlager sich mindestens ein Meter oberhalb des Erdoberfläche-Querbereichs befindet. Diese Verhält­ nisse liegen vor, wenn ein durchschnittlich großer Mensch die erfindungsgemäße Pfosten­ vorrichtung im Stehen montiert, wobei sich der Hebelarm zum Drehen etwa in Bauchhöhe des Menschen befindet.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es ebenso, wenn der Pfosten und der Schrauberd­ anker unter einem drehfesten Ineinandergriff ineinandergesteckt sind und wenn der dreh­ feste Ineinandergriff von ineinanderpassenden unrunden Querschnitten der beiden End­ stücke gebildet ist. Bei dieser Gestaltung hält der drehfeste Ineinandergriff diejenige erhöhte Belastung verbessert aus, die auftritt, weil der Schrauberdanker von dem Pfosten her in den Erdboden geschraubt wird.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn eine das Hebelarm-Widerlager bildende Ausnehmung des Pfostens radial begrenzt und in Achsrichtung länglich ist. Man muß also den Hebelarm nicht durch den Pfosten hindurchstecken und das längliche Widerlager ist dem axialen Wandern des Pfostens beim Schrauben angepaßt.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es weiterhin, wenn ein in die Widerlager-Aus­ nehmung steckbares Paßstück des Hebelarms in Achsrichtung länglich ist. Die Kräfte, die von dem Hebelarm auf den Pfosten ausgeübt werden, können das Widerlager weniger stark beschädigen, wenn das Hebelarm-Paßstück verlängert und damit die Einwirkungs­ fläche des Paßstücks auf die Ausnehmungswandung vergrößert ist.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es, wenn der Hebelarm anschließend an ein in den Pfosten einsteckbares Paßstück ein an den Umfang des Pfostens legbares Rundstück und ein von diesem radial wegragendes Armstück aufweist. Ein derartiger Hebelarm greift besonders schonend am Pfosten an.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es dabei, wenn der Pfosten mit einer längs­ verlaufenden Nut versehen ist, die den drehfesten Ineinandergriff und das Hebelarm-Wider­ lager bildet. Der an sich bekannten längsverlaufenden Nut des Pfostens sind zwei neue zusätzliche Funktionen zugeordnet.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es auch, wenn ein zapfenartiges Verbindungs­ querstück eine selbstschneidende Blechtreibschraube ist, die durch aneinanderliegende Wandungen der beiden Endstücke von Pfosten und Schrauberdanker ohne Vorbohrung geschraubt ist. Diese eine Blechtreibschraube genügt, um die Zugsicherheit der Verbindung zu gewährleisten.
Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es weiterhin, wenn der Schrauberdanker mit einem Kern versehen ist, dessen Querschnittsaußenabmessungen im wesentlichen nicht größer sind als die Querschnittsaußenabmessungen des Pfostens. Das vom Schrauberdanker mittels dessen Kern erzeugte langgestreckte Loch im Erdboden nimmt den Pfosten passend, d. h. ohne Luft bzw. Spiel auf. Dies verbessert den Sitz des Pfostens im Erdboden und erschwert ein Herausziehen des Pfostens.
Der Pfosten hat die Festigkeit seines Sitzes im Erdboden primär deshalb, weil er aus­ reichend tief in den verdichteten Erdboden ragt. Der Schrauberdanker dient nicht nur dem zugsicheren Verankern im Erdboden, sondern insbesondere dem ausreichend tiefen Ein­ bringen des Pfostens in den Erdboden ohne Aufgraben des Erdbodens. Der Pfosten besteht in der Regel aus Aluminium, kann aber auch aus Kunststoff bestehen. Der Schrauberdanker besteht in der Regel aus Kunststoff. Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der Pfosten mit einer radialen Bohrung versehen, durch die ein stangenartiger Hebelarm gesteckt wird; es ist möglich, den Pfosten mit einer Reihe solcher Bohrungen zu versehen, die beim axialen Wandern des Pfostens nacheinander benutzt werden. Die Pfostenvor­ richtung dient in der Regel dem Anbringen von Hinweis- und Verkehrsschildern. Der Hebelarm ist am Pfosten z. B. dauerhaft angelenkt.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung dargestellt und zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Pfostenvorrichtung mit Schrauberdanker,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt eines Teils einer zweiten Pfostenvorrichtung mit Schrauberd­ anker und
Fig. 5 einen Schnitt gemäß Linie V-V in Fig. 4.
Die Pfostenvorrichtung gemäß Zeichnung umfaßt einen im Querschnitt im wesentlichen runden hohlen Pfosten 1, der rechtwinkelig von einer Erdoberfläche 2 nach oben ragt und am oberen Endstück ein Schild 3 trägt. Der Pfosten 1 befindet sich mit einem unteren Teil, das mindestens ein Viertel der Gesamtlänge des Pfostens ausmacht, im Erdboden 4 unter der Erdoberfläche 2. Ein unteres Endstück 5 des Pfostens 1 ist mit einem oberen Endstück 6 eines Schrauberdankers 7 zusammengesteckt, wobei das obere Endstück 6 wie ein hohler Zapfen in das als Muffe dienende untere Endstück 5 ragt. Das obere Endstück 6 ist Bestandteil eines hohlen Kerns 8 des Schrauberdankers 7 und auf dem Kern 8 ist eine Gewindewendel 9 vorgesehen. In dem von den Endstücken 5, 6 gebildeten Verbindungsbe­ reich ist ein Verbindungsquerstück 10 vorgesehen, das als selbstschneidende Blechtreib­ schraube ausgebildet und durch Wandungen der beiden Endstücke schraubgetrieben ist. Der Pfosten 1 passiert die Erdoberfläche 2 mit einem strichpunktiert angedeuteten Erd­ oberfläche-Querbereich 11.
Der Pfosten 1 ist an einer Seite über seine gesamte Länge mit einer Nut 12 versehen, die zur Außenseite des Pfostens hin offen ist und von zwei Wandungen begrenzt ist, die radial im Inneren des Pfostens einspringen und somit einen nach innen springenden Sims 13 bilden, der in Fig. 2 gezeigt ist. Bei dem unteren Endstück 5 greift dieser Sims 13 in eine Rinne 14, die an der Außenseite des oberen Endstücks 6 gebildet ist, so daß ein drehfester Ineinan­ dergriff der beiden Endstücke vorgesehen ist. Gemäß Fig. 1 und 3 ist mit einem beacht­ lichen Abstand von der Erdoberfläche 2 an dem Pfosten 1 ein Hebelarm 15 angesetzt, indem in die Nut 12 ein längliches Paßstück 16 geschoben ist, an das sich ein Rundstück 17 anschließt, das um 90° um den Pfosten herumgeführt ist. Von dem Rundstück 17 ragt ein Armstück 18 radial weg. Die eine Wandung der Nut 12 bildet für das Paßstück 16, d. h. für den Hebelarm 15 ein Widerlager 19.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 und 5 ist der Pfosten 1 ebenfalls mit einer längs­ verlaufenden Nut 12 versehen, deren Wandung den nach innen einspringenden Sims 13 bildet. Das obere Endstück 6 des Schrauberdankers 7 ist in das untere Endstück 5 des Rohrs 1 geschoben und mit einem längsverlaufenden Spalt 20 versehen, durch den der Sims 13 eingreift und in das Innere des oberen Endstücks 6 ragt. Das obere Endstück 6 ist mit einem Durchbruch versehen, in dem ein Querstück 21 eines Bügels sitzt, dessen beiden Schenkel jeweils ein Streifenstück 22 sind, das mit einer Endkante am Sims 13 abstützend verkeilt ist. Jedes Streifenstück 22 ist von der Halterung her abwärts gebogen. Die zugfeste Verbindung von Pfosten und Schrauberdanker ist also dadurch erreicht, daß im Bereich der beiden ineinandergesteckten Endstücke 5, 6 ein Streifenstück 22 aus Stahlblech schräg angeordnet vorgesehen ist, das einerends am Endstück 6 des Erdspießes 7 gehalten und anderenends am Endstück 5 des Pfostens 1 mit einer Kante verkrallt ist.

Claims (12)

1. Pfostenvorrichtung mit Schrauberdanker, bei der ein oberes Endstück eines mit einem Gewinde versehenen Schrauberdankers und ein unteres Endstück eines Pfostens koaxial, drehfest und zugfest zusammen­ gehalten sind, bei der ein Erdoberfläche-Querbereich zum Anordnen in einer Erdoberfläche eines Erdbodens, in den der Schrauberdanker einschraubbar ist, vorgesehen ist und bei der oberhalb des Erdoberfläche-Querbereichs ein Widerlager für einen Hebelarm zum Drehen des Schrauberdankers vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Erdoberfläche-Querbereich (11) und das Hebelarm-Widerlager (19) oberhalb der Verbindung (10) Pfosten-Schrauberdanker am Pfosten (1) angeordnet sind.
2. Pfostenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pfosten (1) an einem Ende mit dem das Gewinde (9) aufweisenden Schrauberdanker (7) versehen ist, der Schrauberdanker (7), wenn er durch Drehen mittels des Hebelarms (15) über seine Länge in den Erdboden (4) eingeschraubt ist, mit seinem pfostenseitigen Ende etwa in Höhe der Erdoberfläche (2) liegt, dann unter Angriff des Hebelarms (15) am Pfosten (1) der Pfosten gedreht und somit der Schrauberdanker (7) tiefer in den Erdboden (4) geschraubt wird und der Pfosten (1) von dem Schrauberdanker mit einem unteren Pfosten-Teil in den Erdboden gezogen wird, bis der Pfosten mit dem unteren Teil im Erdboden (4) steckend gehalten ist.
3. Pfostenvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Erd­ oberfläche-Querbereich (11) sich mindestens um die halbe Länge des Schraubbereichs (9) des Schrauberdankers (7) oberhalb der Verbindung (10) von Schrauberdanker und Pfosten befindet.
4. Pfostenvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hebelarm-Widerlager (19) sich mindestens ein Meter oberhalb des Erdoberfläche- Querbereichs (11) befindet.
5. Pfostenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Pfosten und der Schrauberdanker unter einem drehfesten Ineinandergriff eineinandergesteckt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der drehfeste Ineinandergriff (13, 14) von inein­ anderpassenden unrunden Querschnitten der beiden Endstücke (5, 6) gebildet ist.
6. Pfostenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß eine das Hebelarm-Widerlager (19) bildende Ausnehmung (12) des Pfostens (1) radial begrenzt und in Achsrichtung länglich ist.
7. Pfostenvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein in die Wider­ lager-Ausnehmung (12) steckbares Paßstück (16) des Hebelarms (15) in Achsrichtung länglich ist.
8. Pfostenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß der Hebelarm (15) anschließend an ein in den Pfosten (1) einsteckbares Paßstück (16) ein an den Umfang des Pfostens legbares Rundstück (17) und ein von diesem radial wegragendes Armstück (18) aufweist.
9. Pfostenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß der Pfosten (1) mit einer längsverlaufenden Nut (12) versehen ist, die den drehfesten Ineinandergriff (13, 14) und das Hebelarm-Widerlager (19) bildet.
10. Pfostenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß ein zapfenartiges Verbindungsquerstück (10) eine selbstschneidende Blech­ treibschraube ist, die durch aneinanderliegende Wandungen der beiden Endstücke (5, 6) von Pfosten und Schrauberdanker ohne Vorbohrung geschraubt ist.
11. Pfostenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß der Schrauberdanker (7) mit einem Kern versehen ist, dessen Querschnitts­ außenabmessungen im wesentlichen nicht größer sind als die Querschnittsaußenab­ messungen des Pfostens.
12. Pfostenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß im Bereich der beiden ineinandergesteckten Endstücke (5, 6) ein Streifenstück (22) aus Stahlblech schräg angeordnet vorgesehen ist, das einerends am Endstück (6) des Erdspießes (7) gehalten und anderenends am Endstück (5) des Pfostens (1) mit einer Kante verkrallt ist.
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