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DE10217886A1 - Medizinisches Datenverarbeitungssystem - Google Patents

Medizinisches Datenverarbeitungssystem

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Publication number
DE10217886A1
DE10217886A1 DE10217886A DE10217886A DE10217886A1 DE 10217886 A1 DE10217886 A1 DE 10217886A1 DE 10217886 A DE10217886 A DE 10217886A DE 10217886 A DE10217886 A DE 10217886A DE 10217886 A1 DE10217886 A1 DE 10217886A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
data
server program
medical
request
processing system
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE10217886A
Other languages
English (en)
Inventor
Detlef Becker
Karlheinz Dorn
Michael Peter
Michael Schnitzke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE10217886A priority Critical patent/DE10217886A1/de
Priority to US10/419,846 priority patent/US20040078226A1/en
Publication of DE10217886A1 publication Critical patent/DE10217886A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G16INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR SPECIFIC APPLICATION FIELDS
    • G16HHEALTHCARE INFORMATICS, i.e. INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR THE HANDLING OR PROCESSING OF MEDICAL OR HEALTHCARE DATA
    • G16H10/00ICT specially adapted for the handling or processing of patient-related medical or healthcare data
    • G16H10/60ICT specially adapted for the handling or processing of patient-related medical or healthcare data for patient-specific data, e.g. for electronic patient records
    • GPHYSICS
    • G16INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR SPECIFIC APPLICATION FIELDS
    • G16HHEALTHCARE INFORMATICS, i.e. INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR THE HANDLING OR PROCESSING OF MEDICAL OR HEALTHCARE DATA
    • G16H30/00ICT specially adapted for the handling or processing of medical images
    • G16H30/20ICT specially adapted for the handling or processing of medical images for handling medical images, e.g. DICOM, HL7 or PACS
    • GPHYSICS
    • G16INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR SPECIFIC APPLICATION FIELDS
    • G16HHEALTHCARE INFORMATICS, i.e. INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGY [ICT] SPECIALLY ADAPTED FOR THE HANDLING OR PROCESSING OF MEDICAL OR HEALTHCARE DATA
    • G16H40/00ICT specially adapted for the management or administration of healthcare resources or facilities; ICT specially adapted for the management or operation of medical equipment or devices
    • G16H40/60ICT specially adapted for the management or administration of healthcare resources or facilities; ICT specially adapted for the management or operation of medical equipment or devices for the operation of medical equipment or devices
    • G16H40/67ICT specially adapted for the management or administration of healthcare resources or facilities; ICT specially adapted for the management or operation of medical equipment or devices for the operation of medical equipment or devices for remote operation

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein medizinisches Datenverarbeitungssystem zum lokalen und Internet (8) basierten Zugriff auf in einem Datenspeicher (1, 20, 21) einer medizinischen Einrichtung (2) gespeicherte medizinische Daten. Das medizinische Datenverarbeitungssystem weist ein Server-Programm (4) zum lokalen Zugriff auf die Daten des Datenspeichers (1, 20, 21) und ein um ein Web-Applikation-Server-Programm (7, 22) erweitertes Web-Server-Programm (6, 26) zum Internet (8) basierten Zugriff auf die Daten des Datenspeichers (1, 20, 21) auf, wobei bei einer Anforderung von Daten aus dem Datenspeicher (1, 20, 21) über das Internet (8) das Web-Server-Programm (6, 26) und das Web-Applikation-Server-Programm (7, 22) keinen im Zusammenhang mit der Anforderung stehenden Prozesszustand über die Anforderung hinaus zwischenspeichern.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein medizinisches Datenverarbeitungssystem zum lokalen Zugriff auf in einem Datenspeicher einer medizinischen Einrichtung gespeicherte medizinische Daten.
  • Medizinische Einrichtungen, worunter im vorliegenden Falle medizinische Systeme, Anlagen oder Geräte, beispielsweise bildgebende Geräte wie Computertomographen oder MR-Geräte verstanden werden, weisen in der Regel Datenspeicher für Bilddaten oder andere medizinische Daten auf, welche mit den Systemen, Anlagen oder Geräten selbst erzeugt worden sind oder nur in den Systemen, Anlagen oder Geräten gespeichert werden. Bei derartigen Systemen, Anlagen oder Geräten handelt es sich häufig um sogenannte "Single User Systeme", welche ein Server-Programm zum lokalen Zugriff auf die Daten des Datenspeichers aufweisen, so dass die medizinischen Daten beispielsweise auf einer Anzeigevorrichtung des Single User Systems zur Anzeige gebracht werden können. Um beispielsweise ein Bild aus einer Studie eines Patienten anzeigen zu können, muss ein Benutzer der medizinischen Einrichtung dabei zunächst in einer in der Regel sehr langen Liste von Patienten den entsprechenden Patienten suchen, aus einer potentiell großen Anzahl von Studien die relevante Studie des Patienten finden und aus einer potentiell großen Anzahl von Bildern das relevante Bild der Studie finden und auswählen.
  • Nachteilig an dieser Architektur ist, dass auf die Daten in dem Datenspeicher nur lokal, also nur von dem jeweiligen Single User System aus zugegriffen werden kann.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein medizinisches Datenverarbeitungssystem der eingangs genannten Art derart auszubilden, dass in effizienter Weise weitere Zugriffe auf die in dem Datenspeicher der medizinischen Einrichtung gespeicherten medizinischen Daten möglich sind.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch ein medizinisches Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 1. Erfindungsgemäß ist neben dem lokalem Zugriff auf die medizinischen Daten des Datenspeichers ein zusätzlicher Internet basierter Zugriff auf die medizinischen Daten des Datenspeichers möglich. Das medizinische Datenverarbeitungssystem weist hierzu ein Web-Server-Programm zur Kommunikation und zum Datentransfer zwischen dem Datenspeicher der medizinischen Einrichtung und einem mit einem Web-Browser, beispielsweise Netscape der Firma Netscape Communications Corporation, versehenen Rechner eines Interessenten an den medizinischen Daten, einem sogenannten Klienten auf. Um mehreren verschiedenen Klienten quasi parallel von verschiedenen Orten aus einen effizienten Zugriff, d. h. einen Zugriff unter verbesserter Nutzung von Ressourcen mit kurzen Antwortzeiten, mit mit Web-Browsern versehenen Rechnern auf die medizinischen Daten des Datenspeichers zu ermöglichen, speichert das Web-Server- Programm zur Abwicklung von Internet basierten Anforderungen von medizinischen Daten aus dem Datenspeicher seitens der Klienten pro Klient bzw. pro Anforderung eines Klienten keinen im Zusammenhang mit der Anforderung stehenden Prozesszustand über die jeweilige Anforderung hinaus zwischen. Unter einem Prozesszustand versteht man dabei einen Status einer Anforderung eines Klienten, von dem aus bei weiteren Anforderungen von Daten seitens des Klienten das Web-Server-Programm weiterverfahren kann. Ein an sich bekanntes Web-Server- Programm würde nach einer Anforderung von Daten seitens eines Klienten wenigstens einen im Zusammenhang mit der Anforderung stehenden, Klienten spezifischen Prozesszustand im Zuge der Abarbeitung der Anforderung in einem Speicher auch über die abgearbeitete Anforderung hinaus zwischenspeichern, um bei einer weiteren Anforderung des Klienten von einem bekannten Zustand aus fortfahren zu können, d. h. die weitere Anforderungen bearbeiten zu können. Bei n Klienten würden also n-mal Klienten spezifische Prozesszustände zwischengespeichert, welche Ressourcen selbst zu Zeiten belegen, in denen ein Klient nach einer ersten Anforderung keine weiteren Daten anfordert. Dies begrenzt die Skalierbarkeit des Web-Server- Programms, worunter die Anzahl der Klienten, welche innerhalb eines Zeitintervalls von dem Web-Server-Programm mit Daten versorgt werden können, verstanden wird. Erfindungsgemäß arbeite das Web-Server-Programm daher zustandslos, speichert also keinen im Zusammenhang mit einer Anforderung eines Klienten stehenden Prozesszustand über die Anforderung hinaus zwischen. Auf diese Weise werden keine Ressourcen pro Klient bzw. pro Anforderung eines Klienten, insbesondere kein Speicherplatz für die Zwischenspeicherung von Prozesszuständen, über die Anforderung hinaus belegt und somit ein effizienter Zugriff über das Internet auf die in dem Datenspeicher gespeicherten Daten ermöglicht. Ein Klient benötigt bei dieser Architektur also nur dann Rechenzeit bzw. belegt nur dann Ressourcen, wenn er und nur solange er aktuell medizinische Daten anfordert, wodurch die Skalierbarkeit gegenüber einem an sich bekannten, zustandsbehafteten Web-Server-Programm deutlich erhöht wird. Im Falle der vorliegenden Erfindung muss daher der Web-Browser eines Klienten nicht nur medizinische Daten für die Anzeige an einem Sichtgerät, sondern auch wenigstens einen im Zusammenhang mit einer ersten Anforderung von medizinischen Daten aus dem Datenspeicher stehenden Prozesszustand über den Anforderungsablauf oder Workflow zwischenspeichern, um dem Web-Server-Programm mitteilen zu können, wie ausgehend von einer ersten Anforderung von Daten bei einer zweiten oder weiteren Anforderung von Daten weiter zu verfahren ist.
  • Das medizinische Datenverarbeitungssystem ist derart angelegt, dass das Server-Programm zum lokalen Zugriff und das Web-Server-Programm zum Internet basierten Zugriff unabhängig voneinander und rückwirkungsfrei zueinander arbeiten. Auch wenn lokal auf Daten in dem Datenspeicher der medizinischen Einrichtung zugegriffen wird, kann quasi parallel von verschiedenen Klienten von verschiedenen Orten aus ohne gegenseitige Beeinflussung auf Daten des Datenspeichers zugegriffen werden. Das Server-Programm zum lokalen Zugriff und das Web-Server-Programm zum Internet basierten Zugriff können im Übrigen auch auf denselben Datenspeicher der medizinischen Einrichtung direkt zugreifen. Unter einem direkten Zugriff wird dabei verstanden, dass die Daten des Datenspeichers der medizinischen Einrichtung für den lokalen oder den Internet basierten Zugriff nicht in einen oder mehrere zusätzliche Datenspeicher umkopiert werden, auf die dann zugegriffen würde, was mit großen Datentransfers verbunden wäre und doppelten Speicherplatz beanspruchen würde.
  • Das medizinische Datenverarbeitungssystem kann für beliebige, auch bereits bestehende medizinische Systeme verwendet werden.
  • Nach einer Realisierungsform der Erfindung ist das Web- Server-Programm um ein Web-Applikation-Server-Programm erweitert, wobei sowohl das Web-Server-Programm als auch das Web- Applikation-Server-Programm zustandslos arbeitet. Bei einer Anforderung eines Klienten von Daten aus dem Datenspeicher der medizinischen Einrichtung über das Internet speichern das Web-Server-Programm und das Web-Applikation-Server-Programm pro Anforderung demnach keinen im Zusammenhang mit der Anforderung stehenden Prozesszustand über die Anforderung hinaus zwischen.
  • Gemäß einer Variante der Erfindung ist das Web-Server- Programm oder das Web-Applikation-Server-Programm um ein Plug-In erweitert. Unter einem Plug-In wird dabei ein Softwarebaustein verstanden, welcher als Schnittstelle zwischen dem Web-Server-Programm und dem Datenspeicher oder dem Web- Applikation-Server-Programm und dem Datenspeicher der medizinischen Einrichtung fungiert. Das Plug-In interagiert also zwischen dem Web-Server-Programm und dem Datenspeicher oder dem Web-Applikation-Server-Programm und dem Datenspeicher der medizinischen Einrichtung.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist das Plug-In zwei Softwarekomponenten auf, wobei die erste Komponente die angeforderten Daten aus dem Datenspeicher der medizinischen Einrichtung abruft und die zweite Komponente die aus dem Datenspeicher abgerufenen Daten zur Weitergabe an einen die Daten anfordernden Klienten vorbereitet. Die zweite Softwarekomponente sorgt dabei dafür, dass die aus dem Datenspeicher abgerufenen Daten in geeigneter Weise modifiziert bzw. mit Zusatzinformationen versehen werden, damit diese über das Internet an den die Daten anfordernden Klienten geliefert werden können.
  • Nach einer Varianten der Erfindung umfasst die erste Softwarekomponente ein Datenformatwandlerprogramm, einen sogenannten "Data Connector". Das Datenformatwandlerprogramm liest basierend auf einer Anforderung von medizinischen Daten die entsprechenden medizinischen Daten aus dem Datenspeicher aus, konvertiert die Daten gegebenenfalls in ein von dem Web- Server-Programm oder von dem Web-Applikation-Server-Programm unterstütztes Datenformat und liefert die gegebenenfalls konvertierten medizinischen Daten nach einer Bearbeitung durch die zweite Komponente des Plug-In an das Web-Server-Programm oder das Web-Applikation-Server-Programm. Somit ist mit dem medizinischen Datenverarbeitungssystem ein Zugriff auf praktisch jeden beliebigen medizinischen Datenspeicher unabhängig von dem Datenformat der in dem Datenspeicher gespeicherten medizinischen Daten möglich, wenn für den Datenspeicher ein derartiges Datenformatwandlerprogramm zur Verfügung steht. Nach einer Variante der Erfindung liefert das Datenformatwandlerprogramm die Daten vorzugsweise als String oder XML- Dokument an das Web-Applikation-Server-Programm.
  • Um zu verhindern, dass bei einer Anforderung von medizinischen Daten, beispielsweise von Identifikationsdaten von Patienten, alle hierzu verfügbaren Daten aus dem Datenspeicher ausgelesen werden, obwohl unter Umständen nur ein Teil der Daten von dem Klienten benötigt wird, was die Skalierbarkeit negativ beeinflussen würde, werden nach einer Variante der Erfindung bei einer Anforderung von Daten aus dem Datenspeicher über das Internet die Daten in Datenpaketen bestimmter Größe, sogenannten "Chunks", übermittelt. Bei einer Anforderung von Identifikationsdaten von Patienten wird demnach zunächst nur ein Datenpaket mit Identifikationsdaten von einer bestimmten Anzahl von Patienten zu dem Rechner des Klienten transferiert. Benötigt der Klient weitere Identifikationsdaten von Patienten muss er diese extra anfordern. Auf diese Weise wir die Skalierbarkeit erhöht, da der Umfang der pro Anforderung transferierten medizinischen Daten unabhängig von dem Umfang der die Anforderung betreffenden medizinischen Daten in dem Datenspeicher ist. Darüber hinaus wird durch diese Form der Übermittlung von medizinischen Daten der Speicherbedarf für eine Bearbeitung einer Vielzahl von parallelen Anforderungen reduziert. Gemäß einer Variante der Erfindung ist die Größe der Datenpakete einstellbar.
  • Nach einer anderen Variante der Erfindung wird bei einer Anforderung von Daten aus dem Datenspeicher, deren Umfang so groß ist, dass diese nicht in einem Datenpaket übermittelt werden sollten, ein erstes Datenpaket übermittelt und, falls die gewünschten Daten noch nicht in dem ersten Datenpaket enthalten waren, werden weitere Datenpakte auf Anforderung übermittelt, wobei kein Datum der angeforderten Daten aus dem Datenspeicher mehrfach übermittelt wird. Die für die Anforderung in Frage kommenden Daten werden also in Datenpaketen, welche sich bezüglich ihres Inhaltes nicht überschneiden, aufgeteilt und entsprechend an den anfordernden Klienten übermittelt. Auf diese Weise kann ein Klient beispielsweise auf der Suche nach einem bestimmten Bild eines Patienten in einer Studie des Patienten iterativ zu dem gesuchten Bild gelangen, ohne dass Daten doppelt in Datenpaketen an den Klienten übertragen werden, was eine unnötige Belegung von Ressourcen bedeuten würde.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den beigefügten schematischen Zeichnungen dargestellt. Es zeigen:
  • Fig. 1 ein erfindungsgemäßes medizinisches Datenverarbeitungssystem zum lokalen und Internet basierten Zugriff auf in einem Datenspeicher einer medizinischen Einrichtung gespeicherte Daten,
  • Fig. 2 den Ablauf einer Anforderung von Daten über das Internet mit dem medizinischen Datenverarbeitungssystem aus Fig. 1,
  • Fig. 3 den Ablauf einer Anforderung von Daten über das Internet mit dem medizinischen Datenverarbeitungssystem aus Fig. 1, welches Datenpakete an einen Klienten übermittelt, und
  • Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem der Datentransfer zwischen Datenspeichern und dem Web- Applikation-Server-Programm über Datenformatwandlerprogramme erfolgt.
  • In der Fig. 1 ist die Architektur eines erfindungsgemäßen medizinischen Datenverarbeitungssystem zum lokalen und Internet basierten Zugriff auf in einem Datenspeicher 1 einer medizinischen Einrichtung 2 gespeicherte medizinische Daten gezeigt. Bei der medizinischen Einrichtung 2 handelt es sich im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels um ein MR-Gerät 2, in dessen Datenspeicher 1 Identifikationsdaten, Studien und Bilddaten von mehreren Patienten gespeichert sind. Das nur blockbildartig dargestellte MR-Gerät 2 weist außerdem einen Rechner 3 zur Ausführung verschiedener Programme für den Zugriff auf die Daten des Datenspeichers 1 auf.
  • Bei dem MR-Gerät 2 handelt es sich an sich um ein sogenanntes "Single User Medical Imaging System", also ein Gerät, auf dessen in dem Datenspeicher 1 gespeicherte Daten nur lokal zugegriffen werden kann. Das MR-Gerät 2 weist hierzu ein Server-Programm 4, welches auch als "Single User Server" bezeichnet wird, auf. Mit Hilfe des Server-Programms 4 können beispielsweise medizinische Bilddaten aus dem Datenspeicher 1 abgerufen werden und einem Programm 5, einem sogenannten "Single User Client", zur weiteren Handhabung der Bilddaten, beispielsweise zur Anzeige der Bilddaten auf einer nicht dargestellten Anzeigeeinrichtung des MR-Gerätes 2, zur Verfügung gestellt werden.
  • Um die in dem Datenspeicher 1 des MR-Gerätes 2 gespeicherten medizinischen Daten auch anderen Interessenten, sogenannten Klienten, zur Verfügung stellen zu können, weist das MR-Gerät 2 im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ein um ein Web-Applikation-Server-Programm 7 erweitertes Web-Server- Programm 6 auf. Das Web-Server-Programm 6 und das Web- Applikation-Server-Programm 7 ermöglichen es Klienten, welche über einen mit einem Web-Browser, z. B. Netscape der Firma Netscape Communications Corporation, versehenen Rechner verfügen, über das Internet 8 auf die medizinischen Daten des Datenspeichers 1 zuzugreifen, auf den auch das Server- Programm 4 zugreifen kann. Das Web-Applikation-Server- Programm 7 ist im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels um ein Plug-In 11 erweitert, welches als Schnittstelle zwischen dem Web-Applikation-Server-Programm 7 und dem Datenspeicher 1 dient. Bei dem Plug-In 11 handelt es sich um einen Softwarebaustein, welcher zwei Komponenten 12, 13 aufweist, wobei die erste Komponente 12 den Datentransfer zwischen dem Web-Applikation-Server-Programm 7 und dem Datenspeicher 1 des MR-Gerätes 2 abwickelt und die zweite Komponente 13 für die Vorbereitung der aus dem Datenspeicher 1 abgerufenen Daten zur Weitergabe an einen die Daten anfordernden Klienten K1, K2 zuständig ist. Die erste Komponente 12 umfasst ein Datenformatwandlerprogramm, welches basierend auf einer Anforderung von Daten die Daten aus dem Datenspeicher 1 ausliest, falls erforderlich in ein von dem Web-Applikation-Server- Programm 7 unterstütztes Datenformat konvertiert und die gegebenenfalls konvertierten Daten nach einer Bearbeitung durch die zweite Komponente 13 des Plug-In 11, bei der die Daten mit Zusatzinformationen versehenen werden, an das Web- Applikation-Server-Programm 7 liefert.
  • In Fig. 1 sind exemplarisch zwei an das Internet 8 angeschlossenen Rechner 9, 10 zweier Klienten K1, K2 gezeigt. Die Klienten K1 und K2 können von verschiedenen Orten aus parallel zueinander auf die Daten des Datenspeichers 1 und parallel zu einem lokalen Zugriff auf die Daten des Datenspeichers 1 zugreifen. Die lokalen und die Internet 8 basierten Zugriffe sind dabei unabhängig voneinander und rückwirkungsfrei zueinander, d. h. sie beeinflussen sich nicht gegenseitig. Sowohl der lokale als auch Internet 8 basierte Zugriff erfolgen direkt auf den Datenspeicher 1, was bedeutet, dass die Daten des Datenspeichers 1 nicht in einen anderen, beispielsweise für den Internet basierten Zugriff vorgesehenen Datenspeicher umkopiert werden.
  • Damit Klienten, wie die Klienten K1 und K2, in effizienter Weise auf die medizinischen Daten des Datenspeichers 1 zugreifen können, wirken das Web-Server-Programm 6 und das Web-Applikation-Server-Programm 7 derart zusammen, dass keine im Zusammenhang mit einer Anforderung von medizinischen Daten seitens eines Klienten stehende Prozesszustände in einem Speicher des MR-Gerätes 2 über die Bearbeitung der Anforderung hinaus zwischengespeichert werden. Pro Anforderung eines Klienten belegt der Klient also keine Ressourcen über die Anforderung hinaus.
  • In Fig. 2 ist exemplarisch der Ablauf einer Anforderung von medizinischen Daten aus dem Datenspeicher 1 über das Internet 8 seitens des Klienten K1 gezeigt. Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels fordert der Klient K1 mit seinem mit einem Web-Browser versehenen Rechner 9 von dem um das Web- Applikation-Server-Programm 7 erweiterte Web-Server-Programm 6 Identifikationsdaten von Patienten an. Das Web-Applikation- Server-Programm 7 ruft mit Hilfe des Plug-In 11 die Identifikationsdaten der Patienten aus dem Datenspeicher 1 ab und das Web-Server-Programm 6 übermittelt die Identifikationsdaten der Patienten an den Web-Browser des Klienten K1. Wesentlich ist dabei, dass das Web-Server-Programm 6 und das Web- Applikation-Server-Programm 7 zustandslos arbeiten, also keine im Zusammenhang mit der Anforderung der Identifikationsdaten der Patienten seitens des Klienten K1 stehende Prozesszustände über die Bearbeitung der aktuellen Anforderung hinaus zwischenspeichern. Unter einem Prozesszustand versteht man dabei einen Status der Anforderung eines Klienten, von dem aus bei weiteren Anforderungen seitens des Klienten das Web- Server-Programm weiterverfahren kann. Für die Speicherung eines oder mehrerer derartiger Prozesszustände ist vielmehr der Web-Browser des Klienten K1 zuständig. Der Web-Browser des Klienten K1 erhält demnach die Identifikationsdaten der Patienten und hält wenigstens einen Prozesszustand für das weitere Vorgehen bereit. Fordert der Klient K1 Studien eines bestimmten Patienten an, dessen Identifikationsdaten zuvor geliefert worden sind, indem der Klient K1 beispielsweise einen entsprechenden den Identifikationsdaten zugeordneten Hyperlink durch Anklicken mit einer Computermouse aktiviert, ruft das Web-Applikation-Server-Programm 7 mit Hilfe des Plug-In 11 die Identifikationsdaten des Patienten nochmals und die Studien des Patienten erstmals aus dem Datenspeicher 1 ab und das Web-Server-Programm 6 liefert diese an den Web-Browser des Klienten K1. Das Web-Server-Programm 6 und das Web- Applikation-Server-Programm 7 halten wiederum keinen Prozesszustand über die Bearbeitung der aktuelle Anforderung des Klienten K1 hinaus. Vielmehr erhält der Web-Browser des Klienten K1 die Identifikationsdaten sowie die Studien des Patienten und hält wenigstens einen Prozesszustand für das weitere Vorgehen bereit. Da das Web-Server-Programm 6 und das Web-Applikation-Server-Programm 7 also keine die Anforderung von Daten aus dem Datenspeicher 1 seitens des Klienten K1 betreffende Prozesszustände speichern, wird für die Bearbeitungen der Anforderungen des Klienten K1 nur dann Rechenzeit benötigt bzw. belegt der Klient K1 für dann Speicherressourcen, wenn er und nur solange er aktuell Daten anfordert. Auf diese Weise wird die Skalierbarkeit gegenüber einem an sich bekannten zustandbehafteten Web-Server-Programm, welches bei Anforderungen von Daten durch Klienten für jeden Klienten Prozesszustände für das weiter Vorgehen speichert, wodurch Speicherressourcen belegt werden und somit nicht mehr für die Bearbeitung weiterer Anforderungen von Daten zur Verfügung stehen, deutlich erhöht.
  • Im Folgenden ist exemplarisch ein Abschnitt einer HTML-Page eines Web-Browsers eines Klienten wiedergegeben, welche eine Liste von Namen von Patienten und drei Links aufweist. Jeder Link des Abschnitts beinhaltet Prozesszustände in Form von Parametern für die Patientenidentifikation und einem Kommando für das weitere Vorgehen zur Lieferung von Studien. Mit diesen Prozesszuständen kann das Web-Server-Programm feststellen, wie der Prozesszustand ist und was als nächstes zu tun ist.



  • Der folgende exemplarisch angegebene Code betrifft die Ausführung einer Anforderung von Studien durch einen Klienten durch die Web-Server-Programme.



  • Die Skalierbarkeit des medizinischen Datenverarbeitungssystems kann nochmals verbessert werden, wenn bei einer Anforderung von Daten aus dem Datenspeicher 1 über das Internet 8 die Daten in Datenpaketen bestimmter Größe, sogenannten "Chunks" übermittelt werden. Diese Form des Datentransfers ist in Anlehnung an den in Fig. 2 gezeigten Ablauf einer Anforderung von Identifikationsdaten von Patienten über das Internet 8 seitens eines Klienten K1 in Fig. 3 veranschaulicht. Fordert der Klient K1 mit seinem Web-Browser Identifikationsdaten von Patienten an, ruft das Web-Applikation-Server- Programm 7 mit Hilfe des Plug-In 11 ein erstes Datenpaket bestimmter Größe von Identifikationsdaten von Patienten aus dem Datenspeicher 1 ab und das Web-Server-Programm 6 übermittelt das erste Datenpaket von Identifikationsdaten von Patienten an den Web-Browser des Klienten K1. In der Regel kann dabei die Größe eines Datenpaktes festgelegt werden. Der Web- Browser des Klienten K1 erhält das erste Datenpaket und hält Prozesszustände für das Abrufen eines zweiten Datenpaketes bereit. Auf eine weitere Anforderung des Klienten K1 hin, ruft das Web-Applikation-Server-Programm 7 mit Hilfe des Plug-In 11 ein zweites Datenpaket bestimmter Größe von Identifikationsdaten von Patienten aus dem Datenspeicher 1 ab und das Web-Server-Programm 6 übermittelt das zweite Datenpaket von Identifikationsdaten von Patienten an den Web-Browser des Klienten K1. Der Web-Browser des Klienten K1 erhält das zweite Datenpaket und hält Prozesszustände für das Abrufen des ersten und eines weiteren Datenpaketes bereit. Der Klient K1 kann nunmehr in der geschilderten Weise weitere Datenpakte von Identifikationsdaten von Patienten anfordern oder zu einem oder mehreren Patienten Studien anfordern, welche ebenfalls in Form von Datenpakten übermittelt werden. Vorteilhafter Weise überschneiden sich die Inhalte der Datenpakete, welche nur Daten einer bestimmten Kategorie, beispielsweise nur Patientenidentifikationsdaten oder nur Bilddaten, enthalten, dabei nicht, so dass keine unnötige Belegung von Speicherressourcen bei der Übermittlung der Datenpakete erfolgt. Der Klient K1 kann auf diese Weise iterativ zu dem gesuchten Patienten bzw. zu einem gesuchten Bild einer Studie des gesuchten Patienten gelangen. Das Web-Server-Programm 6 und das Web-Applikation-Server-Programm 7 arbeiten dabei wiederum zustandslos, speichern also keine im Zusammenhang mit den Anforderungen der Datenpakete stehende Prozesszustände über die jeweilige Anforderung hinaus zwischen. Vorteilhaft an dieser Form des Datentransfers ist, dass der Umfang der zu übertragenden Daten reduziert werden kann, da der Umfang der pro Anforderung übertragenen Daten unabhängig von dem Umfang der die Anforderung betreffenden Daten in dem Datenspeicher 1 ist, d. h. es wird in der Regel immer nur ein Teil der zu einer Anforderung gehörenden Daten an den Web-Browser eines Klienten übermittelt. Auch auf diese Weise wird also die Skalierbarkeit erhöht, insbesondere wenn sich die Datenpakete bezüglich ihres Inhaltes nicht überschneiden. Außerdem werden auf diese Weise die Antwortzeiten auf Anforderungen von Klienten verbessert.
  • Im folgenden ist exemplarisch ein Link wiedergegeben, wie ihn der Web-Browser eines Klienten hält, um ein nächstes Datenpaket anzufordern.

  • Anhand des "command"-Parameters erkennt das Web-Server- Programm, dass das nächste Datenpaket geliefert werden soll. Der "lastPatientName"-Parameter identifiziert dabei den letzten Namen eines Patienten eines bereits gelieferten Datenpaketes und der "chunksize"-Parameter gibt die Größe des zu liefernden nächsten Datenpaketes an.
  • Nachfolgen ist exemplarisch ein Code-Fragment für die Ausführung der Anforderung eines nächsten Datenpaketes angegeben.



  • In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, bei dem der Datentransfer zwischen zwei Datenspeicher 20, 21 und einem um ein Plug-In 27 erweitertes Web- Applikation-Server-Programm 22 nochmals genauer erläutert werden soll. Das Plug-In 27 weist, wie bereits vorstehend erwähnt, ein Datenformatwandlerprogramm, im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels sogar zwei Datenformatwandlerprogramme 23, 24, sogenannten "Data Connectors", auf. Die Datenspeicher 20, 21 können dabei zu einer oder auch zu verschiedenen medizinischen Einrichtungen gehören. Fordert ein Klient K3 mit seinem mit einem Web-Browser versehenen Rechner 25 Daten von einem Web-Server-Programm 26 an, so ruft das Web- Applikation-Server-Programm 22 je nachdem, welche Daten angefordert wurden, die angeforderten Daten entweder über das Datenformatwandlerprogramm 23 des Plug-In 27 aus dem Datenspeicher 20 oder über das Datenformatwandlerprogramm 24 des Plug- In 27 aus dem Datenspeicher 21 ab und das Web-Server-Programm 26 übermittelt diese nach entsprechender Bearbeitung durch die nicht näher dargestellte zweite Komponente des Plug-In 27 über das Internet 8 an den Web-Browser des Klienten K3. Das Datenformatwandlerprogramm 20 oder das Datenformatwandlerprogramm 21 liest dabei die angeforderten Daten aus dem Datenspeicher 20 bzw. 21 aus und liefert die Daten vorzugsweise als String oder XML-Dokument an das Web-Applikation-Server- Programm 22. Auf diese Weise ist mit dem medizinischen Datenverarbeitungssystem ein Zugriff auf praktisch jeden beliebigen medizinischen Datenspeicher möglich, wenn für den Datenspeicher ein derartiges Datenformatwandlerprogramm zur Verfügung steht, welches in einem Datenspeicher vorhandene Daten in einen String oder ein XML-Dokument konvertiert.
  • Die folgenden exemplarischen Code-Zeilen zeigen eine Anforderung für drei Studien eines Patienten mit der Patientenidentifikation 3711 für die in Fig. 4 gezeigte Architektur.

  • Im Folgenden ist exemplarisch eine XML-Antwort auf die Anforderung wiedergegeben.

  • Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen medizinischen Datenverarbeitungssystems wurde vorstehend am Beispiel eines MR- Gerätes erläutert. Das medizinische Datenverarbeitungssystems kann jedoch auch bei anderen medizinischen Anlagen, Systemen oder Geräten eingesetzt werden.
  • Das medizinische Datenverarbeitungssystem muss im Übrigen nicht notwendigerweise ein Web-Applikation-Server-Programm aufweisen. Vielmehr ist auch eine Architektur mit nur einem um ein Plug-In erweiterten Web-Server-Programm möglich.
  • Es versteht sich von selbst, dass jegliche Mischformen zwischen den anhand der Figuren exemplarisch dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfindung möglich sind.

Claims (9)

1. Medizinisches Datenverarbeitungssystem zum lokalen und Internet (8) basierten Zugriff auf in einem Datenspeicher (1, 20, 21) einer medizinischen Einrichtung (2) gespeicherte medizinische Daten aufweisend ein Server-Programm (4) zum lokalen Zugriff auf die Daten des Datenspeichers (1, 20, 21) und ein Web-Server-Programm (6, 26) zum Internet (8) basierten Zugriff auf die Daten des Datenspeichers (1, 20, 21), wobei das Server-Programm (4) zum lokalen Zugriff und das Web-Server-Programm (6, 26) zum Internet (8) basierten Zugriff unabhängig voneinander und rückwirkungsfrei zueinander arbeiten,
das Server-Programm (4) zum lokalen Zugriff und das Web- Server-Programm (6, 26) zum Internet (8) basierten Zugriff auf denselben Datenspeicher (1, 20, 21) der medizintechnischen Einrichtung (2) zugreifen können, und
wobei bei einer Anforderung von Daten aus dem Datenspeicher (1, 20, 21) über das Internet (8) das Web-Server-Programm (6, 26) pro Anforderung keinen im Zusammenhang mit der Anforderung stehenden Prozesszustand über die Anforderung hinaus zwischenspeichert.
2. Medizinisches Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 1, bei dem das Web-Server-Programm (6, 26) um ein Web- Applikation-Server-Programm (7, 22) erweitert ist, wobei bei einer Anforderung von Daten aus dem Datenspeicher (1, 20, 21) über das Internet (8) das Web-Server-Programm (6, 26) und das Web-Applikation-Server-Programm (7, 22) pro Anforderung keinen im Zusammenhang mit der Anforderung stehenden Prozesszustand über die Anforderung hinaus zwischenspeichern.
3. Medizinisches Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 1 oder 2, bei dem das Web-Server-Programm (6, 26) oder das Web- Applikation-Server-Programm (7, 22) um ein Plug-In (11, 27) erweitert ist, welches als Schnittstelle zwischen dem Web- Server-Programm (6, 26) und dem Datenspeicher (1, 20, 21) oder dem Web-Applikation-Server-Programm (7, 22) und dem Datenspeicher (1, 20, 21) der medizinischen Einrichtung (2) fungiert.
4. Medizinisches Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 3, bei dem das Plug-In (11, 27) zwei Komponenten (12, 13) aufweist, wobei die erste Komponente (12) die angeforderten Daten aus dem Datenspeicher (1, 20, 21) der medizinischen Einrichtung (2) abruft und die zweite Komponente (13) die aus dem Datenspeicher (1, 20, 21) abgerufenen Daten zur Weitergabe an einen die Daten anfordernden Klienten (K1, K2) vorbereitet.
5. Medizinisches Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 4, bei dem die erste Komponente (12) ein Datenformatwandlerprogramm (23, 24) umfasst, welches basierend auf einer Anforderung von Daten die Daten aus dem Datenspeicher (1, 20, 21) ausliest, die Daten falls erforderlich in ein von dem Web- Server-Programm (6, 26) oder in ein von dem Web-Applikation- Server-Programm (7, 22) unterstütztes Datenformat konvertiert und die gegebenenfalls konvertierten Daten nach einer Bearbeitung durch die zweite Komponente des Plug-In (11, 27) an das Web-Server-Programm (6, 26) oder das Web-Applikation- Server-Programm (7, 22) liefert.
6. Medizinisches Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 5, bei dem die Daten als String oder XML-Dokument geliefert werden.
7. Medizinisches Datenverarbeitungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem bei einer Anforderung von Daten aus dem Datenspeicher (1, 20, 21) über das Internet (8) die Daten in Datenpaketen bestimmter Größe übermittelt werden.
8. Medizinisches Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 7, bei dem die Größe der Datenpakete einstellbar ist.
9. Medizinisches Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 7 oder 8, bei dem bei einer Anforderung von Daten aus dem Datenspeicher, deren Umfang so groß ist, dass diese nicht in einem Datenpaket übermittelt werden sollten, ein erstes Datenpaket übermittelt wird und, falls die gewünschten Daten noch nicht in dem ersten Datenpaket enthalten waren, weitere Datenpakte auf Anforderung übermittelt werden, wobei sich die Datenpakete bezüglich ihres Inhaltes nicht überschneiden.
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