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DE19623712A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Fixieren eines Gegenstandes - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Fixieren eines Gegenstandes

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Publication number
DE19623712A1
DE19623712A1 DE19623712A DE19623712A DE19623712A1 DE 19623712 A1 DE19623712 A1 DE 19623712A1 DE 19623712 A DE19623712 A DE 19623712A DE 19623712 A DE19623712 A DE 19623712A DE 19623712 A1 DE19623712 A1 DE 19623712A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fixing device
height position
projection
projection part
predetermined
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19623712A
Other languages
English (en)
Inventor
Akira Itoh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
3M Co
Original Assignee
Minnesota Mining and Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Minnesota Mining and Manufacturing Co filed Critical Minnesota Mining and Manufacturing Co
Publication of DE19623712A1 publication Critical patent/DE19623712A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/004Mounting of windows
    • B60J1/005Mounting of windows using positioning means during mounting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Fixiervorrichtung im allgemeinen und insbesondere eine Fixiervorrichtung zum festen Verbinden eines Gegenstandes mit einem Körper unter Wahrung eines vorbestimmten Abstandes dazwischen sowie ein Verfahren zum Fixieren des Gegen­ standes an dem Körper unter Verwendung einer derartigen Fixier­ vorrichtung.
Im allgemeinen ist es beim festen Verbinden einer mit hoher Präzision bearbeiteten Fläche (glatte Fläche) mit einer mit geringer Präzision bearbeiteten Fläche wie einer unebenen oder rauhen Fläche von Vorteil, beide Flächen miteinander zu verbin­ den, indem ein zwischen ihnen bestehender Spalt mit einer Klebe­ schicht von vorbestimmter Dicke gefüllt wird. Ferner ist es beim festen Verbinden eines relativ zerbrechlichen Gegenstandes mit einem relativ robusten Gegenstand von Vorteil, beide Gegenstände durch Einbringen einer Klebeschicht von vorbestimmter Dicke als Pufferschicht miteinander zu verbinden, damit ein vorbestimmter Raum dazwischen verbleibt, um zu verhindern, daß der zerbrechli­ che Gegenstand durch untereinander übertragene Schwingung oder dergleichen beschädigt wird.
Beim Fixieren eines feststehenden Fensterglases (d. h. einem Gegenstand) an einem Fensterrahmen (d. h. einem Körper) bei der Automobilherstellung und beim Bau beispielsweise weist die Flä­ che des Fensterrahmens häufig unnötig unebene und rauhe Bereiche auf, und die Schwingung des Fensterrahmens könnte zuweilen sogar das Risiko des Zerbrechens des Fensterglases herbeiführen, so daß generell ein Verfahren zum Verbinden des Fensterglases mit dem Fensterrahmen unter Beibehaltung eines vorbestimmten Abstan­ des dazwischen angewandt wird. Insbesondere bei der Automobil­ herstellung wird auf den gesamten Randbereich eines fest stehen­ den Fensterglases, wie beispielsweise ein Heckfensterglas des Wagens, eine Klebeschicht aufgetragen, die aus einem Kleber mit Dicht- und Dämpfungseigenschaften, wie beispielsweise einem Urethankleber, besteht, und dann wird das Fensterglas fest mit dem Wagenfensterrahmen verbunden, wobei es passend positioniert wird. Um dann zu verhindern, daß das Fensterglas durch während des Automobilherstellungsprozesses unweigerlich auftretende Schwingungen der Karosserie und Druckschwankungen im Wagenraum aus seiner korrekten Position verschoben wird und um ferner eine Beschädigung der Klebeschicht zu verhindern, wird als Hilfsmit­ tel eine Fixiervorrichtung verwendet, die bis zum vollständigen Verfestigen der Klebeschicht das Fensterglas sicher in einer vorbestimmten Position fixiert, wobei zwischen dem Fensterglas und dem Fensterrahmen ein vorbestimmter Raum belassen wird.
Als diese oben erwähnte Fixiervorrichtung ist ein in der Japa­ nischen Offenlegungsschrift Nr. 5-92718 bekannter Abstandhalter offenbart. Dieser Abstandhalter weist ein Basisteil, das sowohl mit dem Fensterglas als auch mit dem Flansch des Fensterrahmens fest verbunden ist, und ein Vorsprungsteil auf, das aus dem Basisteil herausragt, wobei zwischen diesen beiden ein dünner Verbindungsteil angeordnet ist. Wenn auf das Vorsprungsteil eine zu dem Basisteil hin gerichtete Schubkraft aufgebracht wird, zerbricht der Verbindungsteil, wodurch das Vorsprungsteil zu dem Basisteil zurückgeschoben wird.
Bei Verwendung dieses Abstandhalters wird zunächst ein doppel­ seitig beschichtetes Klebeband auf die dem Fenster und dem Flansch zugewandten Flächen des Basisteils aufgebracht und das Basisteil haftend an dem Fensterglas befestigt; dann wird auf der Fensterglasfläche, angrenzend an den Abstandhalter, eine Klebeschicht derart aufgetragen, daß ihre Stärke geringer als die Höhe des Vorsprungsteils, aber höher als die Höhe des Ba­ sisteils ist. Wenn das Fensterglas positioniert ist, wobei das Vorsprungsteil an dem Flansch des Fensterrahmens anliegt, hat die Klebeschicht keinerlei Kontakt zu dem Flansch. Dementspre­ chend wird nicht nur die Positionierung des Fensterglases er­ leichtert, sondern es wird auch ein Verschmutzen des Fensterrah­ mens durch versehentlich an dem Flanschbereich hängengebliebenen Kleber verhindert. Nach der Positionierung des Fensterglases wird, wenn das Fensterglas mit einer vorbestimmten Kraft in Richtung auf den Flansch geschoben wird, das Vorsprungsteil des Abstandhalters zu dem Basisteil zurückbewegt und das Basisteil haftet durch das doppelseitig beschichtete Klebeband an dem Flansch des Fensterrahmens. Dann entsteht zwischen dem Fenster­ glas und dem Flansch des Fensterrahmens ein vorbestimmter Raum, der gleich der Dicke des Basisteils ist, und die Klebeschicht wird mit dem Flansch des Fensterrahmens in Kontakt gebracht. Wenn die Klebeschicht in diesem Zustand vollständig verfestigt ist, sind das Fensterglas und der Flansch des Fensterrahmens unter Beibehaltung eines vorbestimmten Zwischenraums fest anein­ ander fixiert.
Bei dem oben erwähnten Abstandhalter ist das Basisteil mit einem Klebemittel, wie beispielsweise dem beidseitig beschichteten Klebeband, sowohl an dem Fensterglas als auch an dem Flansch des Fensterrahmens fixiert. Wenn das auf oben erwähnte Weise an dem Flansch des Fensterrahmens haftende Fensterglas zum nächsten Herstellungsschritt überführt wird, bevor das Klebemittel zum Fixieren des Abstandhalters seine volle Haftkraft an dem Flansch des Fensterrahmens entwickelt hat, kann demnach durch Vibratio­ nen der Autokarosserie und Druckveränderungen im Wagenraum das Ablösen des Klebemittels verursacht werden, so daß sich das Fensterglas aus einer vorbestimmten Position verschieben kann. Insbesondere beim Automobilherstellungsprozeß werden die Wagen­ türen häufig geöffnet und geschlossen, selbst nachdem die fest­ stehenden Fenstergläser an den jeweiligen Fensterrahmen fixiert sind. Demnach kann eine Veränderung des Wagenraumdrucks, wie sie unter dieser Bedingung verursacht wird, leicht zum Ablösen des Klebemittels, wie beispielsweise dem doppelseitig beschichteten Klebeband, führen, wodurch das Fensterglas von dem Fensterrahmen abgehoben wird. Wird die Klebeschicht zum Fixieren des Fenster­ glases an dem Fensterrahmen unter dieser Bedingung, nämlich bei verschobenem Fensterglas, fest, wäre das Erscheinungsbild des Wagens beeinträchtigt und die wirksame Abdichtung zwischen dem Fensterglas und dem Fensterrahmen wäre nicht mehr gegeben, was zum Eindringen von Wasser führen würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fixiervorrichtung und ein Verfahren zum Fixieren eines Gegenstandes unter Verwen­ dung dieser Vorrichtung zu schaffen, wobei diese beim Verkleben eines Gegenstandes mit einer glatten Oberfläche mit einem Gegen­ stand mit einer rauhen Oberfläche oder beim Verkleben eines relativ zerbrechlichen mit einem relativ robusten Gegenstand, wie dies beim Verkleben eines Gegenstandes wie Fensterglas mit einem Körper wie einem Fensterrahmen der Fall ist, als Hilfsteil wirken kann, welches imstande ist, beide Gegenstände sicher zu fixieren, bis eine dazwischen vorgesehene Klebeschicht mit vor­ bestimmter Dicke vollständig festgeworden ist, und welches den Gegenstand und den Körper unter Beibehaltung eines vorbestimmten Zwischenraums gegenüber externer Kraft fest und unverschiebbar miteinander verbinden kann.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bzw. 8 gelöst.
Weitere vorteilhafte Merkmale und Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung kann die Verriegelungseinrichtung einen Vorsprung aufweisen, der in einem Endbereich des Vorsprungsteils einstückig mit diesem ausgebildet ist, um an dem Körper verriegelt zu werden. Ferner kann die Hal­ teeinrichtung einen mit der Fixiervorrichtung einstückig ausge­ bildeten elastischen Haken sowie eine in der Fixiervorrichtung ausgebildete und bei Anordnung des Vorsprungsteils in der zwei­ ten Höhenposition mit dem Haken zusammengreifende Vertiefung aufweisen.
Nach anderen bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung kann das Vorsprungsteil in der ersten Höhenposition durch ein durch eine vorbestimmte Kraft zerbrechbares Verbindungsteil mit dem Basisteil verbunden sein, und das Basisteil kann mit einem Hohlbereich versehen sein, der das durch Zerbrechen des Verbin­ dungsteils in die zweite Höhenposition verschobene Vorsprungs­ teil aufnimmt. Alternativ kann das Vorsprungsteil einen von dem Basisteil abstehenden unteren Teil und einen entlang des unteren Teils verschiebbar angeordneten oberen Teil aufweisen, wobei der obere Teil in der ersten Höhenposition, in der er sich von dem unteren Teil aus erstreckt, durch einen durch eine vorbestimmte Kraft zerbrechbaren Verbindungsteil mit dem unteren Teil ver­ bunden ist und der obere Teil mit einem Hohlbereich versehen ist, der bei Verschieben des oberen Teils in die zweite Höhenpo­ sition durch Zerbrechen des Verbindungsteils den unteren Teil aufnimmt. In diesem Fall können das Vorsprungsteil und der Hohl­ bereich so bemessen sein, daß die Außenfläche des in dem Hohlbe­ reich aufzunehmenden Vorsprungsteils stets mit der Innenfläche des Hohlbereiches in Kontakt ist, wenn das Vorsprungsteil aus der ersten in die zweite Höhenposition verschoben wird.
Die Fixiervorrichtung läßt sich besonders zweckmäßig verwenden, wenn der Gegenstand ein feststehendes Fensterglas eines Fahr­ zeugs und der Körpern ein Fensterrahmen einer Fahrzeugkarosserie ist.
Die Fixiervorrichtung, deren Basisteil an dem Gegenstand fixiert ist, wird an dem Körper an einer vorbestimmten Position fixiert, indem das sich in der ersten Höhenposition befindende Vor­ sprungsteil an dem Körper zur Anlage gebracht und an der vor­ bestimmten Position an dem Körper verriegelt wird. Danach wird das Vorsprungsteil durch eine vorbestimmte Kraft in die zweite Höhenposition verschoben und durch die Halteeinrichtung mecha­ nisch in der zweiten Höhenposition gehalten. Auf diese Weise können der Gegenstand und der Körper unter Beibehaltung eines vorbestimmten Zwischenraums gegenüber der Einwirkung einer ex­ ternen Kraft fest miteinander verbunden werden.
Ist die Verriegelungseinrichtung als einstückig im Endbereich des Vorsprungsteils ausgebildeter Vorsprung vorgesehen, kann das Vorsprungsteil bei Anordnen seines Endes an dem Körper durch die Kopplung zwischen Vorsprung und Körper an letzterem an einer vorbestimmten Position einfach und mechanisch verriegelt werden. Bei Ausbildung der Halteeinrichtung mit dem elastischen Haken und der Vertiefung, die einstückig mit der Fixiervorrichtung ausgebildet sind, lassen sich der Haken und die Vertiefung ein­ fach miteinander koppeln, ohne daß sie bei Verschiebung des Vor­ sprungsteils in die zweite Höhenposition zerstört werden.
Der Verbindungsteil, der das sich in der ersten Höhenposition befindende Vorsprungsteil mit dem Basisteil verbindet, hält das Vorsprungsteil in der ersten Höhenposition, wenn dieses auf dem Körper plaziert wird, wodurch die Positionierung des Gegenstan­ des vereinfacht wird. Wird der Verbindungsteil mit vorbestimmter Kraft zerbrochen, wird das Vorsprungsteil an der Wand des Hohl­ bereiches entlang geführt und glatt und sanft, mit geringer Reibung, in die zweite Höhenposition verschoben. Der zerbrochene Verbindungsteil kann das Vorsprungsteil nicht zurück in die erste Höhenposition bewegen, so daß die Halteeinrichtung es leicht und sicher in der zweiten Höhenposition halten kann. Ist die Fixiervorrichtung derart konstruiert, daß die in dem Hohlbe­ reich zu haltende Außenfläche des Vorsprungsteils stets in Kon­ takt mit der Innenfläche des Hohlbereiches gehalten wird, ist diese Führungsfunktion weiter verbessert, wodurch der Gegenstand präziser an der vorbestimmten Position an dem Körper befestigt wird.
Die Fixiervorrichtung, bei der das Vorsprungsteil einen unteren und einen oberen Teil aufweist, die in der ersten Höhenposition durch den Verbindungsteil untereinander verbunden sind, kann ähnlich wie oben beschrieben wirksam sein. Hier jedoch ist der Hohlbereich in dem oberen Teil ausgebildet, so daß auf der Rück­ seite des Basisteils keine Öffnung des Hohlbereiches ausgebildet ist. Dementsprechend ist es möglich, eine angemessene Fläche auf der Rückseite des Basisteils für die Verwendung beim Fixieren der Fixiervorrichtung an dem Gegenstand zu reservieren, wodurch verhindert wird, daß die Fixiervorrichtung versehentlich von dem Gegenstand herabfällt.
Wird eine Fixiervorrichtung wie die oben beschriebene zum Mon­ tieren eines feststehenden Fensterglases an dem Fensterrahmen der Fahrzeugkarosserie verwendet, ist es möglich, das Fenster­ glas an einer vorbestimmten Position an dem Fensterrahmen zu positionieren, ohne daß die Klebeschicht zum Fixieren des Fen­ sterglases an dem Fensterrahmen mit dem Fensterglas in Berührung kommt, indem das Vorsprungsteil in Anlage an den Körper gebracht und in einer vorbestimmten Position durch die Verriegelungsein­ richtung verriegelt wird. Wird in diesem Zustand das Vorsprungs­ teil in die zweite Höhenposition verschoben, hält die Halteein­ richtung es mechanisch in der zweiten Höhenposition und die Klebeschicht kommt mit dem Fensterglas in Berührung. Die von der Verriegelungseinrichtung ausgeübte mechanische Verriegelungs­ funktion sowie die von der Halteeinrichtung ausgeübte mechani­ sche Haltefunktion tragen zur festen Verbindung des Fenstergla­ ses mit dem Fensterrahmen an einer vorbestimmten Position des­ selben gegenüber Karosserieschwingungen und Wagenraumdruck­ schwankungen während des Fahrzeugherstellungsprozesses bis zur vollständigen Verfestigung der Klebeschicht bei.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfin­ dung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungsbei­ spiels der erfindungsgemäßen Fixiervorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Fixiervorrichtung von Fig. 1 entlang der Linie II-II,
Fig. 3(a) eine vergrößerte Draufsicht auf das Vorsprungsteil der Fixiervorrichtung von Fig. 1,
Fig. 3(b) eine Vorderansicht des Vorsprungsteils der Fixiervor­ richtung in Richtung des Pfeils III in Fig. 1,
Fig. 4(a) eine Schnittansicht der Fixiervorrichtung von Fig. 1, wobei der Positionierschritt dargestellt ist, in dem sich das Vorsprungsteil in der ersten Höhenposition befindet,
Fig. 4(b) eine Schnittansicht der Fixiervorrichtung von Fig. 4(a) mit sich in zweiter Höhenposition befindendem Vorsprungsteil,
Fig. 5 eine perspektivische Teilansicht eines Fensterrahmens als Körper,
Fig. 6(a) und 6(b) Darstellungen einer Modifizierung eines Fensterrah­ mens, wobei Fig. 6(a) eine zum Teil perspektivische Ansicht und Fig. 6(b) ein Schnitt entlang der Linie VI-VI ist,
Fig. 7(a), (b) und (c) Darstellungen einer Modifizierung der Fixiervorrich­ tung von Fig. 1, wobei Fig. 7(a) eine Schnittansicht, Fig. 7(b) eine vergrößerte Ansicht der an dem unteren Teil vorgesehenen Vorsprünge und Fig. 7(c) eine ver­ größerte Ansicht von an dem unteren Teil vorgesehenen modifizierten Vorsprüngen ist,
Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer Fixiervorrichtung nach einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 9(a), (b) und (c) Darstellungen eines anderen Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Fixiervorrichtung, wobei Fig. 9(a) eine Teildraufsicht, Fig. 9(b) ein Schnitt entlang der Linie B-B und Fig. 9(c) eine Seitenansicht in Richtung des Pfeiles C ist,
Fig. 10 eine Schnittansicht eines weiteren Ausführungsbei­ spiels der erfindungsgemäßen Fixiervorrichtung,
Fig. 11 eine Schnittansicht eines wieder anderen Ausführungs­ beispiels der erfindungsgemäßen Fixiervorrichtung,
Fig. 12 eine Schnittansicht einer Fixiervorrichtung zusammen mit einem Gegenstand und einem Körper zum Vorstellen einer Modifikation der Verriegelungseinrichtung,
Fig. 13(a) und 13(b) Darstellungen der Modifizierung der Verriegelungsein­ richtung, wobei Fig. 13(a) eine Schnittansicht der Fixiervorrichtung zusammen mit einem Gegenstand und einem Körper und Fig. 13(b) ein Schnitt entlang der Linie XIII-XIII ist, und
Fig. 14(a) und 14(b) Darstellungen eines Wagenfensterglases, an dem die Fixiervorrichtung von Fig. 1 installiert ist, wobei Fig. 14(a) ein Schnitt entlang der Linie XIV-XIV und Fig. 14(b) eine Draufsicht ist.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Fixiervorrichtung 10 gemäß dem Aus­ führungsbeispiel der Erfindung. Vorzugsweise ist die Fixiervor­ richtung 10 einstückig aus einem Polymermaterial geformt und weist ein Basisteil 12, das als eine im wesentlichen ebene Plat­ te ausgebildet ist, und ein Vorsprungsteil 14 auf, das von der Mitte der Hauptfläche 12a des Basisteils 12 im wesentlichen aufrecht absteht. Das Vorsprungsteil 14 weist einen unteren Teil 16, der einstückig an das Basisteil 12 angeformt ist, und einen oberen Teil 18 auf, welcher entlang des unteren Teils 16 beweg­ bar angeordnet ist. Der obere Teil 18 ist in einer ersten Höhen­ position H1, in der er sich gemäß der Figur von dem unteren Teil 16 aus erstreckt, über einen durch eine vorbestimmte Kraft zer­ brechbaren Verbindungsteil 20 mit dem unteren Teil 16 verbunden. Wird der Verbindungsteil 20 zerbrochen und der obere Teil 18 an dem unteren Teil 16 entlang in Richtung auf das Basisteil 12 verschoben, wird der obere Teil 18 aus der ersten Höhenposition H1 in die unter der ersten Höhenposition H1 liegende zweite Höhenposition H2 verschoben (siehe Fig. 4(b)).
Gemäß Fig. 3(a), (b) hat der obere Teil 17 ein im wesentlichen rechtwinkliges Profil, und ein einen im wesentlichen kreuzförmi­ gen Querschnitt aufweisender Hohlbereich 22 ist zwischen seiner Oberseite 18a und seiner Unterseite 18b verlaufend ausgebildet. Der untere Teil 16 hat die Form eines Prismas mit einem im we­ sentlichen kreuzförmigen Querschnitt und ist in dem Hohlbereich 22 des oberen Teils 18 aufgenommen, wobei bei Verschiebung des oberen Teils 18 in die zweite Höhenposition H2 ein winziger Spalt dazwischen verbleibt. Der Verbindungsteil 20 ist ein dün­ ner, strukturell geschwächter Teil, der zwischen dem oberen Rand des unteren Teils 16 und dem unteren Rand des Hohlbereiches 22 des oberen Teils 18 ausgebildet ist. An jeder Spitze des kreuz­ förmigen Querschnitts des unteren Teils 16 ist jeweils ein Ver­ bindungsteil 20 vorgesehen, so daß insgesamt vier Verbindungs­ teile vorhanden sind.
Die Fixiervorrichtung 10 ist mit einer Klinke 24 versehen, die als Verriegelungseinrichtung zum mechanischen Verriegeln des Vorsprungsteils 14 an einer vorbestimmten Position des Körpers dient. Die Klinke 24 ist einstückig mit dem oberen Teil 18 aus­ gebildet-und steht angrenzend an die Oberseite 18a und seitlich von der Seitenfläche 18c des oberen Teils 18 ab, wobei sich die Seitenfläche 18c in Längsrichtung des Basisteils 12 erstreckt. Die Klinke 24 kann, wie in Fig. 4(a) gezeigt, in eine in dem Körper 38 vorgesehene Nut bzw. Loch 44 eingehakt werden, wodurch die Verschiebung des Vorsprungsteils 14, zumindest weg von dem Körper 38, mechanisch gestoppt wird. Demnach wird bevorzugt, daß die dem Basisteil 12 zugewandte Verriegelungsfläche 24a so an­ geordnet ist, daß sie die Seitenfläche 18c des oberen Teils 18 unter einem größeren Winkel als 90° schneidet.
Ferner ist die Fixiervorrichtung 10 mit einem einstückig mit dem Basisteil 12 ausgebildeten elastischen Haken 26 und einer in dem oberen Teil 18 des Vorsprungsteils 14 ausgebildeten Vertiefung 28 als Einrichtung zum Halten des Vorsprungsteils 14 in der zweiten Höhenposition H2 versehen. Der Haken 26 weist einen Arm 30, der einstückig im wesentlichen aufrecht von der Hauptfläche 12a des Basisteils 12 entlang dessen Längskante absteht, wobei der Arm gegenüber der Klinke 24 und neben dem Vorsprungsteil 14 angeordnet ist, und eine Rastnase 32 auf, die von dem freien Ende des Arms 30 in Richtung auf das Vorsprungsteil 14 absteht. Die Vertiefung 28 ist an der Seitenfläche 18d des oberen Teils 18 gegenüber der Klinke 24 und in Längsrichtung des Basisteils 12 ausgebildet. Bei Verschiebung des oberen Teils 18 aus der ersten Höhenposition H1 in die zweite Höhenposition H2 gleitet die Rastnase 32 des Hakens 26 auf der Seitenfläche 18d des obe­ ren Teils 18, wobei sie aufgrund der elastischen Verformung des Arms 30 verschoben wird, und schnappt in die Vertiefung 28 ein, wenn der obere Teil 18 die zweite Höhenposition H2 erreicht hat. Auf diese Weise wird die Verschiebung des oberen Teils 18 zurück in die erste Höhenposition H1 mechanisch blockiert. Dementspre­ chend wird bevorzugt, daß die Fläche 32a der Rastnase 32, die dem Basisteil 12 zugewandt ist, die Seitenfläche 30a des Arms 30 unter einem Winkel von mehr als 90° schneidet.
Im folgenden wird der Ablauf der Befestigung des Gegenstandes an dem Körper unter Verwendung der Fixiervorrichtung 10 unter Be­ zugnahme auf die Fig. 4 und 5 beschrieben. Bei der folgenden Beschreibung sei angenommen, daß der Gegenstand ein feststehen­ des Fensterglas 34 von Fahrzeugen oder Gebäuden und der Körper der Flansch 38 eines Fensterrahmens 36 ist.
Der Fensterrahmen 36, an dem das Fensterglas 34 befestigt wird, ist mit dem sich zu einer Fensteröffnung hin erstreckenden Flansch 38 versehen, beispielsweise über eine winklig zu dem Flansch 38 verlaufende Wand 40, die einen vorbestimmten Versatz im Fensterrahmen bildet. Die Wand 40 dient zur Verringerung der Abstufung zwischen den Außenflächen von Fensterglas 34 und Fen­ sterrahmen 36 bei an dem Flansch 38 fixiertem Fensterglas 34. Als vorbereitender Schritt wird an der Kante des Flansches 38 eine einstückig ausgebildete Lasche 42 vorgesehen, die vorzugs­ weise von der Glasbefestigungsfläche 38a des Flansches 38 winklig absteht. Die Lasche 42 ist mit einem Loch 44 zur Aufnahme der an dem Vorsprungsteil 14 der Fixiervorrichtung 10 ausgebildeten Klinke 24 versehen. Die Fläche 38a des Flansches 38 und die Fläche 42a der Lasche 42 können mit der Oberseite 18a bzw. der Seitenfläche 18c des oberen Teils 18 des Vorsprungsteils 14 der Fixiervorrichtung 10 in Kontakt sein.
Zum Befestigen des Fensterglases 34 an dem Flansch 38 wird zu­ nächst ein Klebemittel 46 wie ein doppelseitig beschichtetes Klebeband auf die im wesentlichen ebene Rückseite 12b des Ba­ sisteils 12 aufgebracht und dann wird die Fixiervorrichtung 10 durch das Klebemittel 46 an dem Fensterglas 34 fixiert, und zwar an der Position, die an den Randbereich des Fensterglases 34 angrenzt, an dem eine Klebeschicht (oder ein Siegler) 48 auszu­ bilden ist. Als nächstes wird die Klebeschicht 48 in geeigneter Weise wie ein Anstrich bis zu einer Höhe zwischen der ersten Höhenposition H1 und der zweiten Höhenposition H2 aufgetragen, die beide von der Oberseite 18a des oberen Teils 18 okkupiert sein könnten.
Als nächster Schritt wird die Fixiervorrichtung 10 in die Nähe des Flansches 38 des Fensterrahmens 36 gebracht, so daß das Fen­ sterglas 34 dem Flansch 38 zugewandt ist, und dann wird die Oberseite 18a des oberen Teils 18, der sich in der ersten Höhen­ position H1 befindet, auf der Fläche 38a des Flansches 38 zur Anlage gebracht. In diesem Zustand wird das Fensterglas 34 auf dem Flansch 38 leicht bewegt, damit die an dem oberen Teil 18 des Vorsprungsteils 14 ausgebildete Klinke 24 in das Loch 44 der Lasche 42 eindringen kann. Infolgedessen wird die Fixiervorrich­ tung 10, d. h. das Fensterglas 34, zumindest im Hinblick auf dessen Verschiebung weg von dem Flansch 38, mechanisch gestoppt. Ferner gelangt die Seitenfläche 18c des oberen Teils 18 des Vorsprungsteils 14 in engen Kontakt mit der Fläche 42a der La­ sche 42, wodurch das Fensterglas in einer vorbestimmten Position an dem Flansch 38 angeordnet wird (siehe Fig. 4(a)).
Als nächster Schritt wird auf den Randbereich des Fensterglases 34 in Richtung auf den Flansch 38 eine vorbestimmte Schubkraft aufgebracht, die Verbindungsteile 20 der Fixiervorrichtung 10 werden verformt und zerbrechen schließlich, so daß sich das Fensterglas 34 dem Flansch 38 nähert und der obere Teil 18 des Vorsprungsteils 14 entlang des unteren Teils 16 in die zweite Höhenposition H2 verschoben wird. In der zweiten Höhenposition H2 wird der untere Teil 16 vollständig in dem Hohlbereich 22 des oberen Teils 18 aufgenommen, und die Rastnase 32 des Hakens 26 der Fixiervorrichtung 10 hakt sich elastisch in die Vertiefung 28 des oberen Teils 18 ein. Dadurch wird die Verschiebung des oberen Teils 18 zurück in die erste Höhenposition H1 mechanisch gestoppt, und somit wird der obere Teil 18 in der zweiten Höhen­ position H2 gehalten.
Da, wie oben beschrieben, das Vorsprungsteil 14 der Fixiervor­ richtung 10 mittels der Klinke 24 mechanisch mit dem Flansch 38 verriegelt ist und die Verschiebung des Vorsprungsteils 14 durch den Haken 26 mechanisch gestoppt ist, ist das Fensterglas 34 fest mit dem Flansch 38 verbunden, wobei ein vorbestimmter Raum S gewahrt bleibt, der gleich einem sich aus der Addition des Abstandes H2 der zweiten Höhenposition und der Dicke des Basis­ teils 12 der Fixiervorrichtung 10 einschließlich der Dicke des Klebemittels 46 ergebenden Gesamtwert ist (siehe Fig. 4(b)). Nun wird die Klebeschicht 48 mit der Fläche 38a des Flansches 38 in Kontakt gebracht. Die von der Klinke 24 gemeinsam mit dem Haken 26 bereitgestellte mechanische Haltekraft reicht aus, um ein Wegrutschen des Fensterglases 34 von dem Flansch 38 zu verhin­ dern und es gegenüber Schwingungen des Fensterrahmens 36 und Schwankungen des auf das Fensterglas 34 ausgeübten Drucks gesi­ chert zu halten. Wenn die Klebeschicht 48 unter dieser Bedingung verfestigt ist, können demnach das Fensterglas 34 und der Flansch 38 in einer vorbestimmten positionellen Beziehung zuein­ ander fest aneinander fixiert werden und der Zwischenraum kann sicher abgedichtet werden. Der Raum S zwischen dem Fensterglas 34 und dem Flansch 38 beläuft sich auf einen Wert von z. B. 5 mm bis 8 mm, und der Abstand H1 der ersten Höhenposition des Vor­ sprungsteils 14 hat einen Wert von beispielsweise 8 mm bis 14 mm.
Wie oben beschrieben, ermöglicht es das Vorsprungsteil 14 der Fixiervorrichtung 10 während des Schritts der Positionierung eines Gegenstandes (z. B. eines Fensterglases 34), den Gegenstand an einer vorbestimmten Position an dem Körper (z. B. einem Flansch 38) anzuordnen, ohne zuzulassen, daß die Klebeschicht 48 mit dem Körper in Kontakt kommt; dies liegt an den Verbindungs­ teilen 20, die den oberen Teil 18 in der ersten Höhenposition H1, in der er sich von dem unteren Teil 16 aus erstreckt, hält. Dementsprechend ist die Positionierung des Gegenstandes in hohem Maße vereinfacht und es wird sicher verhindert, daß der Körper versehentlich mit dem Klebstoff verunreinigt wird. Da der erste Kontakt zwischen der Klebeschicht 48 und dem Körper dann er­ folgt, wenn die Verbindungsteile 20 zerbrochen sind und der obere Teil 18 verschoben ist, ist es möglich, den Zustand der Befestigung des Gegenstandes durch einen beim Zerbrechen der Verbindungsteile und einen beim Eingreifen der Rastnase 12 in die Vertiefung 28 erzeugten Ton zu bestätigen.
Bei der vorliegenden Erfindung liegt die zum Bewirken der Ver­ schiebung des Vorsprungsteils erforderliche Kraft vorzugsweise bei 49 N bis 490 N (5 kg bis 50 kg), und bevorzugter bei 98 N bis 147 N (10 kg bis 15 kg). Beträgt die Kraft weniger als 49 N, läßt sich das Vorsprungsteil während des Vorgangs des Positionierens des Gegenstandes mit geringer Kraft aus der ersten Höhenposition H1 verschieben, und somit käme die Klebeschicht mit dem Körper in Kontakt und würde ihn verderben. Insbesondere bei obigem Ausführungsbeispiel, bei dem sich die Verschiebung des Vor­ sprungsteils aus dem Zerbrechen der Verbindungsteile ergibt, ist der Ton des Zerbrechens bei einer Kraft von weniger als 49 N leiser, so daß eine Bestätigung des Zustands der Befestigung des Fensterglases schwierig wird. Ist dagegen die Kraft größer als 490 N, wird das Verschieben des Vorsprungsteils schwierig, so daß der Vorgang des Befestigens des Gegenstandes schwierig werden könnte.
Bei obigem Ausführungsbeispiel kann die zum Bewirken der Ver­ schiebung des Vorsprungsteils erforderliche Kraft durch beliebi­ ges Wählen der Form, Größe, Anordnung und Anzahl der Verbin­ dungsteile gesteuert werden, wobei die Einfachheit ihrer Gestal­ tung berücksichtigt wird. In obigem Ausführungsbeispiel hat der Verbindungsteil 20 gemäß Fig. 3(b) im Vertikalschnitt die Form eines Trapezoids, dessen mit dem oberen Teil 18 verbundener Teil dicker als der mit dem unteren Teil 16 verbundene Teil ist. Infolgedessen erfolgt in diesem Fall der Bruch auf einfache Weise an dem mit dem unteren Teil 16 verbunden Teil. Der mit dem unteren Teil 16 verbundene Teil des Verbindungsteils 20 hat eine Dicke T1 von z. B. 0,1 bis 2 mm und der mit dem oberen Teil 18 verbundene Teil hat eine Dicke T2 von z. B. 0,2 bis 3 mm. Ferner weist der Verbindungsteil 20 eine Breite W von beispielsweise mehr als 1 mm auf.
Das Loch 44, das in der Lasche 42 des Flansches 38 vorgesehen ist, wie in Fig. 5 gezeigt, kann in angemessener Weise länger als die Länge L (siehe Fig. 3(a)) der Klinke 24 ausgebildet sein, die an den oberen Teil 18 des Vorsprungsteils 14 der Fi­ xiervorrichtung 10 angeformt ist. In diesem Fall ist es möglich, das Fensterglas 34 an dem Flansch 38 innerhalb des Bereiches der Differenz zwischen den Längen der Klinke 24 und des Loches 44 in dem Zustand, in dem die Klinke 24 in das Loch 44 eingeführt wird und die Seitenfläche 18c des oberen Teils 18 mit der Fläche 42a der Lasche 42 in Kontakt ist, zu verschieben. Dies ermöglicht es daher bei der Anbringung, die Position des Fensterglases 34 an dem Flansch 38 fein einzustellen. In einem anderen Fall kann die Kontur des Loches 44 fast identisch mit derjenigen der Klinke 24, von der Abmessung her jedoch ein wenig größer sein. In die­ sem Fall wird eine Bewegung des Vorsprungsteils 14 in Längsrich­ tung des Loches 44 mechanisch blockiert, so daß des Fensterglas 34 bei präziser Fixierung der Fixiervorrichtung 10 an einer vor­ bestimmten Position des Fensterglases 34 leicht und genau an einer vorbestimmten Position des Flansches 38 angebracht werden kann. Die Abmessung des Loches 44 wird entsprechend der Abmes­ sung der Klinke 24 bestimmt und die Länge α des Loches beträgt z. B. 4 mm bis 50 mm und die Höhe β des Loches beträgt z. B. 1 mm bis 5 mm.
Wenn, wie in Fig. 4, das Loch 44 von der Höhe β her größer als die Klinke 24 ist, läßt sich diese leichter in das Loch 44 ein­ führen. Ist die Höhe β jedoch sehr viel größer als die Klinke 24, kann das Fensterglas 34 bis zum völligen Festwerden der Klebeschicht 48 von dem Flansch 38 weg verschoben werden. Zur Lösung dieses Problems kann gemäß den Fig. 6(a), (b) das Loch 44 bis in den Übergangsbereich der Lasche 42 zu dem Flansch 38 ausgebildet sein, wodurch ein leichtes Einführen der Klinke 24 in das Loch 44 möglich ist, ohne daß die Höhe β des Loches 44 größer als die Größe der Klinke 24 ist.
Die erfindungsgemäße Fixiervorrichtung kann verschiedene Formen und Abmessungen haben, die von den oben beschriebenen abweichen. Die Höhe des unteren Teils 16 des Vorsprungsteils 14 z. B. kann identisch mit der Höhe seines oberen Teils 18 sein oder davon abweichen. Ferner kann der Hohlbereich 22 eine solche Bemessung aufweisen, daß er wenigstens einen Teil des unteren Teils 16 aufnehmen könnte, damit eine Verschiebung des oberen Teils 18 aus der ersten Höhenposition H1 in die zweite Höhenposition H2 möglich ist.
Was die Querschnitte des Hohlbereiches 22 und des in dem Hohlbe­ reich 22 aufzunehmenden unteren Teils 16 anbelangt, können ande­ re Formen als die Kreuzform in Betracht gezogen werden, bei­ spielsweise Kreisform, Ellipse, Rechteck, Dreieck usw. Vorzugs­ weise jedoch sind diese Querschnittsformen einander ähnlich, und in diesem Fall beträgt der Spalt G (siehe Fig. 3(a)) beispiels­ weise 0,1 bis 2 mm. Einer solchen Konstruktion entsprechend glei­ tet die Innenfläche des Hohlbereiches 22 während der Verschie­ bung des oberen Teils 18 aus der ersten Höhenposition H1 in die zweite Höhenposition H2 auf der Außenfläche des unteren Teils 16, wodurch der obere Teil 18 glatt an dem unteren Teil 16 ent­ langgeführt werden kann. Folglich wird die Tätigkeit des Anbrin­ gens des Gegenstandes an dem Körper vereinfacht und ein Verrücken des Gegenstandes aus seiner vorbestimmten Position während der Verschiebung des Vorsprungsteils 14 wird verhindert. Ferner ist es möglich, die seitliche Verschiebung des oberen Teils 18 relativ zu dem unteren Teil 16 einzuschränken, wodurch die Ge­ nauigkeit bei der Positionierung des Gegenstandes verbessert und ein versehentliches Verschieben von Klinke 24 und Haken 26 ver­ hindert werden kann.
Wenn der Querschnitt des unteren Teils 16 und des Hohlbereiches 22 elliptisch oder polygonal ist, kann eine relative Drehung zwischen dem unteren Teil 16 und dem oberen Teil 18 während dessen Verschiebung aus der ersten Höhenposition H1 in die zwei­ te Höhenposition H2 verhindert werden. Dadurch kann die Tätig­ keit der Anbringung des Gegenstandes vereinfacht und ein Ver­ rücken desselben aus seiner vorbestimmten Position während des Verschiebens des Vorsprungsteils 14 verhindert werden.
Zur Verbesserung der oben beschriebenen Führungsfunktion des Vorsprungsteils wird, wie in Fig. 7(a) gezeigt, bevorzugt, die Außenfläche des unteren Teils 16 mit einer Vielzahl von Vorwöl­ bungen 50 zu versehen, so daß diese Vorwölbungen 50 während der Verschiebung des oberen Teils 17 aus der ersten Höhenposition H1 in die zweite Höhenposition H2 stets mit der Innenfläche des Hohlbereiches 22 in Kontakt sind. Entsprechend dieser Konstruk­ tion ist es möglich, die Führungsfunktion des Vorsprungsteils zu verbessern, ohne die Reibung zwischen dem unteren Teil 16 und dem oberen Teil 18 zu erhöhen. Die Vorwölbungen 50 können eine zum punkt- oder linienförmigen Kontakt (siehe Fig. 7(b), (c)) mit der Innenfläche des Hohlbereiches geeignete Form haben. Die Höhe der Vorwölbung 50 von der Außenfläche des unteren Teils 16 aus ist nahezu gleich dem Spalt G zwischen dem unteren Teil 16 und dem oberen Teil 18; ist die Vorwölbung 50 jedoch elastisch ver­ formbar, kann der Betrag der Höhe ein wenig größer als der des Spaltes G sein. Demnach beträgt die Höhe der Vorwölbung 50 z. B. 0,1 bis 2,0 mm.
Vorzugsweise ist die Breite D des Basisteils 12 der Fixiervor­ richtung 10 (siehe Fig. 1) so gering wie möglich, insbesondere für den Fall des Installierens des Fensterglases 34 an dem Flansch 38. Bei den in einem Wagen verwendeten feststehenden Fenstergläsern z. B. ist derjenige Teil des Fensterglases 34, der den Flansch 38 überdecken soll, mit schwarzer keramischer Farbe gestrichen, um den Flansch 38 abzudecken; ist der schwarz ge­ strichene Teil jedoch zu groß, ist das äußere Erscheinungsbild des Wagens verdorben. Daher wird der Flansch 38 so schmal wie möglich gehalten; so, daß er das Fensterglas 34 halten kann. Ferner muß in dem Randbereich des Fensterglases 34 ein Bereich zur Ausbildung der Klebeschicht 48 reserviert werden, der für die feste Befestigung des Fensterglases 34 auf dem Flansch 38 ausreicht. In Anbetracht dieser Forderungen beträgt die Breite D des Basisteils 12 der Fixiervorrichtung 10 vorzugsweise 4 bis 30 mm und bevorzugter 5 bis 10 mm.
Unter den oben erwähnten verschiedenen Zahlenwertbereichen sieht das Beispiel der bevorzugten Zusammensetzung des Produkts der in Fig. 1 gezeigten Fixiervorrichtung 10 wie folgt aus. Abmessung: Breite D des Basisteils 12 = 10 mm; erste Höhe H1 des Vorsprung­ steils 14 = 8,2 mm; zweite Höhe H2 desselben = 4,2 mm; Dicke T1 des Verbindungsteils 20 = 0,1 mm; Dicke T2 desselben = 0,3 mm; Spalt G zwischen dem unteren Teil 16 und dem Hohlbereich 22 = 0,2 mm (dessen Toleranz beträgt +0 mm und -0,1 mm); Höhe des Hakens 26 von dem Basisteil 12 aus = 3,9 mm; Höhe der Lasche 42 von Flansch 38 aus = 4,5 mm; Länge α des Loches 44 der Lasche 42 = 14 mm; dessen Höhe β = 3,0 mm. (Die Toleranzen dieser Werte außer dem Spalt G liegen in einem üblichen Bereich). Das Material ist 6-Nylon und die zum Verschieben des Vorsprungsteils erforderli­ che Kraft beträgt 100 N.
Das zum Befestigen der Fixiervorrichtung 10 an dem Fensterglas 34 verwendete Klebemittel 46 ist vorzugsweise ein beidseitig beschichtetes Klebeband mit Schaumbasis, beispielsweise ein beidseitig beschichtetes elastisches Acrylschaumband oder ein beidseitig beschichtetes elastisches Neoprenschaumband. Ein bevorzugtes beidseitig beschichtetes Acrylschaumband ist bei­ spielsweise "#4215" und "#4213", von Sumitomo 3M Co. Ltd., Japan, im Handel erhältlich, und ein bevorzugtes beidseitig beschichte­ tes Neoprenschaumband ist das von Sumitomo 3M Co. Ltd., Japan, im Handel erhältliche "#4265".
Zur Verringerung der Breite D des Basisteils 54 ist bei der Fixiervorrichtung 52 nach Fig. 8 der Haken 60 zum Halten des oberen Teils 58 des Vorsprungsteils 56 in der zweiten Höhenposi­ tion quer zum Basisteil 54 angeordnet. Dementsprechend befindet sich der Haken 60 in Längsrichtung des Basisteils 54 neben dem Vorsprungsteil 56. In diesem Fall ist die Vertiefung 64, die mit der Rastnase 62 des Hakens 60 in Eingriff zu bringen ist, an der Seitenfläche 58a des oberen Teils 58 ausgebildet und verläuft quer zum Basisteil 54. Mit dieser Konstruktion ist es möglich, die Haken 60 und Vertiefungen 64 auf beiden Seiten des Vor­ sprungsteils 56 in bezug auf die Längsrichtung des Basisteils 54 anzuordnen, ohne die Breite D des Basisteils 54 zu vergrößern, so daß die Kraft zum Halten des oberen Teils 58 in der zweiten Höhenposition verbessert ist.
Bei der Fixiervorrichtung 66 gemäß den Fig. 9(a) bis (c) sind, ebenfalls zum Verringern der Breite D des Basisteils 68, die Haken 74 zum Halten des oberen Teils 72 des Vorsprungsteils 70 in der zweiten Höhenposition in der Nähe des unteren Teils 76 des Vorsprungsteils 70 so angeordnet, daß sie in den Hohlbereich 78 des oberen Teils 72 eingeführt werden können. In Längsrich­ tung des Basisteils 68 sind die Haken 74 quer zum Basisteil 68 auf beiden Seiten des unteren Teils 76 angeordnet. In diesem Fall ist die Vertiefung 82, die mit der Rastnase 80 des Hakens 74 in Eingriff zu bringen ist, auf der Oberseite 72a des oberen Teils 72 ausgebildet. Der obere Teil 72 und der untere Teil 76 sind mittels, zweier Verbindungsteile 84 miteinander verbunden. Bei dieser Fixiervorrichtung 66 ist der untere Teil 76 des Vor­ sprungsteils 70 im Querschnitt kleiner als der Hohlbereich 78. Während der Verschiebung des oberen Teils 72 aus der ersten Höhenposition in die zweite Höhenposition jedoch sind die Rast­ nasen 80 der beiden Haken 74 jeweils aufgrund der elastischen Verformung der Haken 74 in Gleitkontakt mit der Innenfläche des Hohlbereiches 78, wodurch der obere Teil 72 sanft an dem unteren Teil 76 entlanggeführt wird.
Fig. 10 zeigt eine Fixiervorrichtung 86 nach einem anderen Aus­ führungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Fixiervorrich­ tung 86 weist ein an dem Körper zu befestigendes Basisteil 88 und einen entlang des Basisteils 88 verschiebbar angeordnetes Vorsprungsteil 90 auf. In einer ersten Höhenposition H1 von dem Basisteil 88 aus ist das Vorsprungsteil 90, wie in der Figur gezeigt, über einen durch eine vorbestimmte Kraft zerbrechbaren Verbindungsteil 90 mit dem Basisteil 88 verbunden. Das Basisteil 88 weist einen Hohlbereich 94 auf, der durch einen Teil zwischen der Hauptfläche 88a und der Rückseite 88b des Basisteils durch­ gehend ausgebildet ist. Wird der Verbindungsteil 92 zerbrochen, wird das Vorsprungsteil 90 aus der ersten Höhenposition H1 in die unter der ersten Höhenposition H1 liegende Höhenposition H2 verschoben und in dem Hohlbereich 94 aufgenommen, wobei ein kleiner Spalt dazwischen verbleibt. Es sei angemerkt, daß sich dieses Ausführungsbeispiel auf eine Fixiervorrichtung mit einem Vorsprungsteil bezieht, das einen unteren Teil (einschließlich eines Basisteils) und einen oberen Teil aufweist, ähnlich dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel, wobei der untere Teil mit einem Hohlbereich zur Aufnahme des oberen Teils versehen ist.
Das Vorsprungsteil 90 ist abseits von dem Basisteil 88 mit einem Fortsatz 96 versehen, der seitlich von seinem oberen Bereich absteht und über das Basisteil 88 überragt. Wenn der Gegenstand an dem Körper befestigt ist, liegt die Oberseite 90a des Vor­ sprungsteils 90 einschließlich des Fortsatzes 96 an dem Körper an, und die Unterseite 96a des Fortsatzes 96 wird mit der Haupt­ fläche 88a des Basisteils 88 in Kontakt gebracht, wenn das Vor­ sprungsteil 90 in die zweite Höhenposition verschoben wird. Der Fortsatz 96 weist an einem Rand eine einstückig angeformte Klin­ ke 98 auf, die als Verriegelungseinrichtung zum mechanischen Verriegeln des Vorsprungsteils 90 mit dem Körper dient. An dem der Klinke 98 entgegengesetzten anderen Rand des Fortsatzes 96 sind eine Aussparung 100 und ein an diese angrenzender und in Richtung auf das Basisteil 88 abstehender Vorsprung 102 ausge­ bildet. Das Basisteil 88 weist einen einstückig mit ihm ausge­ bildeten elastischen Haken 104 auf, der nahezu aufrecht von seiner Hauptfläche 88a absteht. Beim Verschieben des Vorsprung­ steils 90 aus der ersten Höhenposition H1 in die zweite Höhenpo­ sition schnappt eine an dem freien Ende des Hakens 104 ausgebil­ dete, zu dem Vorsprungsteil 90 hin abstehende Rastnase 106 in die Aussparung 100 ein. Dann greifen eine in dem Basisteil 88 in der Nähe der Rastnase 106 ausgebildete Vertiefung 108 und der an die Aussparung 100 angrenzende Vorsprung 102 zusammen. Auf diese Weise wird ein Verschieben des Vorsprungsteils 90 zurück in die erste Höhenposition H1 dauerhaft und mechanisch blockiert, wo­ durch das Vorsprungsteil in der zweiten Höhenposition gehalten wird.
Ferner kann die Fixiervorrichtung 86 den Gegenstand unter Bei­ behaltung eines vorbestimmten Zwischenraums mit dem Körper ver­ binden. Mit einem Klebemittel, wie beispielsweise einem beidsei­ tig beschichteten Klebeband, das auf eine im wesentlichen ebene Rückseite 88b des Basisteils 88 aufgebracht wird, wird die Fixiervorrichtung 86 an einer vorbestimmten Position an dem Ge­ genstand fixiert. Die Rückseite 88b des Basisteils 88 wird je­ doch in einem Formungsvorgang wie dem Spritzgießen unausweich­ lich mit der Öffnung des Hohlbereiches 94 versehen. Folglich ist bei der Fixiervorrichtung 86 die Fläche der Rückseite 88b des Basisteils 88 schmaler als diejenige der Fixiervorrichtung 10 von Fig. 1, so daß die von dem Klebemittel bereitgestellte Fi­ xierkraft geringer sein kann.
Bei der Fixiervorrichtung 86 kann eine Halteeinrichtung zum Halten des Vorsprungsteils 90 in der zweiten Höhenposition gemäß Fig. 11 aus einem elastischen Haken 110, der einstückig mit dem Fortsatz 96 des Vorsprungsteils 90 ausgebildet ist, und einer in dem Basisteil 88 ausgebildeten Vertiefung 112 bestehen. Der Haken 110 weist einen mit der Unterseite 96b des Fortsatzes entlang dessen der Klinke 98 entgegengesetzten Randes einstückig ausgebildeten und davon im wesentlichen gerade abstehenden Arm 114 und eine Rastnase 116 am freien Ende des Arms 114 auf, die in Richtung auf das Basisteil 88 absteht. Auf derselben Seite wie der Haken 110 ist an der Seitenfläche 88c des Basisteils 88 eine Vertiefung 112 ausgebildet. Während des Verschiebens des Vorsprungsteils 90 aus der ersten Höhenposition H1 in die zweite Höhenposition gleitet die Rastnase 116 des Hakens 110 auf der Seitenfläche 88c des Basisteils 88, wobei sie aufgrund der ela­ stischen Verformung des Arms 114 verschoben wird, und schnappt in die Vertiefung 112 ein, wenn das Vorsprungsteil 90 die zweite Höhenposition erreicht hat.
Bei jedem der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele kann, wie beispielsweise in Fig. 12 gezeigt, eine Verriegelungseinrichtung zum mechanischen Verriegeln des Vorsprungsteils 14, 19 an einer vorbestimmten Position an dem Körper mit einem Vorsprung 118 ausgebildet sein, der auf der Seitenfläche 18c des oberen Teils 18 des Vorsprungsteils 14 vorgesehen ist. In diesem Fall kann der Randbereich des Körpers 120 so gebogen werden, daß er eine Vertiefung 122 bildet, in die der Vorsprung 118 eingehakt wird. Ferner kann die Verriegelungsvorrichtung gemäß Fig. 13(a), (b) aus einem Vorsprung 128 mit einem von der Oberseite 90a des Vorsprungsteils 90 abstehenden Schaft 124 und einer durch Ver­ größern der Spitze des Schaftes 124 gebildeten kreisförmigen Platte 126 bestehen. In diesem Fall kann der Körper 120 mit einem Durchgangsloch 130 wie einem Schlüsselloch versehen sein, das einen rechtwinkligen Teil, in den der Schaft 124 eingeführt werden kann, und einen kreisförmigen Teil aufweist, in den die kreisförmige Platte 126 eingeführt werden kann. Dieser Ausbil­ dung gemäß kann das Vorsprungsteil 90 in Querrichtung des recht­ winkligen Teils des Durchgangsloches 130 mechanisch verriegelt werden, so daß der Gegenstand 132 bei genauer Befestigung der Fixiervorrichtung 86 an einer vorbestimmten Position des Gegen­ standes 132 leicht und präzise an der vorbestimmten Position an dem Körper 120 befestigt werden kann.
Fig. 14(a), (b) zeigen ein unter Verwendung der in Fig. 1 ge­ zeigten Fixiervorrichtung 10 an dem Wagenfensterrahmen 134 zu befestigendes Heckfensterglas 136. Wie dargestellt, ist es durch Anbringen der Fixiervorrichtungen 10 an wenigstens zwei Punkten im Randbereich des Heckfensterglases 136 möglich, dieses an einer vorbestimmten Position an dem Fensterrahmen 134 gegenüber Fahrzeugkarosserieschwingungen und Wagenraumdruckschwankungen in der Fahrzeugfertigungsstraße sicher festzuhalten, bis eine Kle­ beschicht 138 vollständig festgeworden ist. Ferner wird im all­ gemeinen auf die Innenseite des Fensterrahmens 134 eine Innen­ leiste 140 aufgebracht. Bei der Fixiervorrichtung 10 steht die Klinke 24 zum mechanischen Verriegeln des Vorsprungsteils 14 mit einem Fensterrahmenflansch 142 seitlich von dem Vorsprungsteil 14 ab, so daß die Klinke 24 weder ins Wageninnere ragt noch die Innenleiste 140 stört, so daß das Erscheinungsbild des Wagen­ inneren nicht leidet. Ferner besteht die Möglichkeit, an dem anderen Teil des Randbereiches des Heckfensterglases 136, an dem keine Fixiervorrichtung 10 angeordnet ist, eine aus Kunstharz bestehende Sperrschicht 144, als Dämmgummi bezeichnet, vorzuse­ hen, um zu verhindern, daß die Klebeschicht 138 aus der Fenster­ öffnungsseite herausdringt. Außerdem kann zwischen dem Fenster­ rahmen 134 und dem Heckfensterglas 136 eine (nicht dargestellte) Fenster-Abdeckung zur Verbesserung des Erscheinungsbildes des Klebebereiches durch Abdecken desselben angeordnet werden.
Bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen ist die Fixier­ vorrichtung jeweils so konstruiert, daß das Vorsprungsteil 14, 90 durch Zerbrechen des Verbindungsteils 20, 92 durch Aufbringen einer vorbestimmten Kraft auf dieses aus der ersten Höhenposi­ tion in die zweite Höhenposition verschoben werden kann. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung nicht auf diese Ausführungsbeispiele beschränkt ist und daß die Ver­ schiebung des Vorsprungsteils aus der ersten Höhenposition in die zweite Höhenposition durch durch eine vorbestimmte Kraft verursachte plastische oder elastische Verformung des Vorsprung­ steils erfolgen kann.
Die erfindungsgemäße Fixiervorrichtung kann aus Polymermateria­ lien wie Polyamidharz, Polyesterharz, Polypropylenharz, Poly­ ethylenharz, Polyacetalharz usw. bestehen. Besonders Polyamid­ harz ist ein bevorzugtes Material aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften hinsichtlich Wärmebeständigkeit, mechanische Fe­ stigkeit und Spritzgießeigenschaften. Ferner können den Polymer­ materialien bekanntermaßen Weichmacher, Gummi, Kohlenstoff-Fa­ sern und Glasfasern zugesetzt werden. Zudem läßt sich die erfin­ dungsgemäße Fixiervorrichtung durch bekannte Spritzgieß- oder Strangpreßverfahren herstellen.
Wie aus obenstehender Beschreibung ersichtlich, ist die erfin­ dungsgemäße Fixiervorrichtung mit einer Verriegelungseinrichtung zum mechanischen Verriegeln eines Vorsprungsteils an einer vor­ bestimmten Position an einem Körper und einer Halteeinrichtung zum mechanischen Halten des Vorsprungsteils in einer zweiten Höhenposition versehen, so daß der Gegenstand und der Körper unter Beibehaltung eines vorbestimmten Zwischenraums gegenüber externen Kräften fest und unverrückbar miteinander verbunden werden können. Daher besteht gemäß der vorliegenden Erfindung beim Verkleben eines Gegenstandes mit einer glatten Oberfläche mit einem Gegenstand mit einer rauhen Oberfläche bzw. dem Ver­ kleben eines relativ zerbrechlichen Gegenstandes mit einem rela­ tiv robusten Gegenstand die Möglichkeit, beide Gegenstände ge­ genüber externen Kräften dauerhaft und fest zu halten, bis eine zwischen ihnen vorgesehene Klebeschicht mit vorbestimmter Dicke vollständig festgeworden ist.

Claims (8)

1. Fixiervorrichtung mit einem an einem Gegenstand befestig­ baren Basisteil und einem von dem Basisteil bis zu einer ersten Höhenposition aufragenden und mittels einer vorbe­ stimmten Kraft aus der ersten Höhenposition in eine unter der ersten Höhenposition liegenden zweiten Höhenposition verschiebbaren Vorsprungsteil, wobei die Fixiervorrichtung zum Positionieren des Gegenstandes an einer vorbestimmten Position an einem Körper durch Anlegen des Vorsprungsteils an den Körper bei in der ersten Höhenposition befindlichem Vorsprungsteil und zum festen Verbinden des Gegenstandes mit dem Körper unter Beibehaltung eines vorbestimmten Zwi­ schenraums bei in der zweiten Höhenposition befindlichem Vorsprungsteil verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiervorrichtung aufweist:
  • - eine Verriegelungseinrichtung zum mechanischen Ver­ riegeln des Vorsprungsteils an einer vorbestimmten Position an dem Körper, und
  • - eine Halteeinrichtung zum mechanischen Halten des Vorsprungsteils in der zweiten Höhenposition.
2. Fixiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung einen Vorsprung aufweist, der einstückig mit einem Endbereich des Vorsprungsteils derart ausgebildet ist, daß er an dem Körper verriegelt werden kann.
3. Fixiervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Halteeinrichtung einen einstückig mit der Fixiervorrichtung (Basisteil oder Vorsprungsteil) ausgebil­ deten elastischen Haken und eine in der Fixiervorrichtung (Vorsprungsteil oder Basisteil) ausgebildete und bei in der zweiten Höhenposition befindlichem Vorsprungsteil mit dem Haken zusammengreifende Vertiefung aufweist.
4. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsprungsteil in der ersten Höhen­ position über einen durch eine vorbestimmte Kraft zerbrech­ baren Verbindungsteil mit dem Basisteil verbunden ist, und daß das Basisteil mit einem Hohlbereich versehen ist, der das durch Zerbrechen des Verbindungsteils in die zweite Höhenposition verschobene Vorsprungsteil aufnimmt.
5. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsprungsteil einen von dem Ba­ sisteil abstehenden unteren Teil und einen entlang des unteren Teils verschiebbar angeordneten oberen Teil auf­ weist, wobei der obere Teil in der ersten Höhenposition, in der er auf der von dem unteren Teil absteht, durch einen durch eine vorbestimmte Kraft zerbrechbaren Verbindungsteil mit dem unteren Teil verbunden ist und der obere Teil mit einem Hohlbereich versehen ist, der bei Verschiebung des oberen Teils durch Zerbrechen des Verbindungsteils den unteren Teil aufnimmt.
6. Fixiervorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Vorsprungsteil und der Hohlbereich derart bemessen sind, daß eine Außenfläche des in dem Hohlbereich aufzunehmenden Vorsprungsteils beim Verschieben des Vor­ sprungsteils aus der ersten Höhenposition in die zweite Höhenposition stets mit einer Innenfläche des Hohlbereiches in Kontakt ist.
7. Fixiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Gegenstand ein feststehendes Fen­ sterglas eines Fahrzeuges und der Körper ein Fensterrahmen einer Fahrzeugkarosserie ist.
8. Verfahren zum Fixieren eines Gegenstandes an einem Körper unter Verwendung der Fixiervorrichtung nach einem der An­ sprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verfahren die folgenden Schritte aufweist:
  • - Befestigen der Fixiervorrichtung an einem Gegenstand,
  • - Vorsehen einer Klebeschicht auf einer Gegen­ standsfläche angrenzend an die Fixiervorrichtung bis zu einer zwischen der ersten und der zweiten Höhenpo­ sition des Vorsprungsteils liegenden Höhe,
  • - Anlegen des Vorsprungsteils in der ersten Höhenposi­ tion an den Körper und mechanisches Verriegeln der Fixiervorrichtung mittels einer Verriegelungseinrich­ tung an einer vorbestimmten Position an dem Körper und dadurch erfolgendes Positionieren des Gegenstandes an der vorbestimmten Position an dem Körper,
  • - Verschieben des Vorsprungsteils in die zweite Höhenpo­ sition durch Aufbringen einer vorbestimmten Kraft und mechanisches Halten des Vorsprungsteils mittels der Halteeinrichtung in der zweiten Höhenposition und dadurch erfolgendes festes Verbinden des Gegenstandes mit dem Körper unter Beibehaltung eines vorbestimmten Zwischenraums, und
  • - Verfestigen der Klebeschicht zwischen dem Gegenstand und dem Körper.
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