DE19622171C1 - Vorrichtung zur Steuerung der Wasserausgabe an einem Waschbecken - Google Patents
Vorrichtung zur Steuerung der Wasserausgabe an einem WaschbeckenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der Wasserausgabe an
einem Waschbecken, mit einem in ein Heißwasserzulaufrohr einsetzbaren
Heißwasserabsperrventil und mit einem in ein Kaltwasserzulaufrohr
einsetzbaren Kaltwasserabsperrventil, die beide von einem gemeinsamen
Betätigungselement schaltbar sind, wobei das Betätigungselement
mehrstufig derart ausgelegt ist, daß nach dessen Aktivierung zunächst nur
das Kaltwasserabsperrventil öffnet und das Heißwasserabsperrventil erst nach
weiterer Betätigung des Betätigungselementes öffnet, und wobei das
Heißwasserabsperrventil und das Kaltwasserabsperrventil mittels je einer
Rückholfeder geschlossen gehalten werden.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE-G 81 23 892.4 bekannt. Diese
Vorrichtung umfaßt zwei Absperrventile, die nachträglich in bestehende
Wasserleitungen eingebaut werden können. Diese Absperrventile besitzen
einen durch eine Rückholfeder vorgespannten Ventilkörper, der über einen
Bowdenzug mit einem Fußschalter verbunden ist. Dieser Fußschalter ist so
ausgebildet, daß er an beiden Bowdenzügen gleichzeitig angreift, und somit
die Ventilkörper der beiden Ventile zur selben Zeit mehr oder weniger
öffnet, beziehungsweise schließt.
Derartige Vorrichtungen können jederzeit, insbesondere nachträglich, an
Wasserzulaufrohre von Mischbatterien an Waschbecken angebaut werden.
Hierbei wird an dem jeweiligen Wasserzulaufrohr ein kleines Stück
herausgeschnitten und an dieser Stelle wird dann das entsprechende Ventil
eingesetzt. An den Enden der Vorrichtung sind selbstschneidende,
beziehungsweise selbstquetschende, Überwurfmuttern vorgesehen, mit
denen das Ventil an das jeweilige Rohrende schnell und einfach
angeschlossen werden kann.
Bei der aus der DE-G 81 23 892.4 bekannten Vorrichtung können die
beiden, in die Warm- und Kaltwasserleitung eingebauten Absperrventile
lediglich gleichzeitig geöffnet beziehungsweise geschlossen werden.
Hierdurch ist es möglich, die beim Händewaschen oder dergleichen
benötigte Wassermenge zu senken, da die Wasserzufuhr mit dem Fuß
unterbrochen werden kann, sobald und solange kein Wasser benötigt wird.
Der hierdurch erreichte Einspareffekt am Rohstoff Wasser und an Energie
für entsprechendes Warmwasser ist beachtlich.
Die bekannte Vorrichtung wird den allgemein üblichen Mischbatterien an
Waschbecken vorgeschaltet, so daß der Benutzer zunächst an der
Mischbatterie die gewünschte Temperatur einstellt und dann mit dem
Fußschalter lediglich die Wasserzufuhr ein-, beziehungsweise ausschaltet.
Allerdings ist es in vielen Situationen, zum Beispiel beim Reinigen von
Gegenständen, nicht immer erforderlich, daß das Wasser die hohe,
voreingestellte Temperatur aufweist. Beispielsweise ist es zum Reinigen
der Gegenstände ganz vorteilhaft, warmes Wasser zur Verfügung zu haben,
damit eventuell vorhandene Fettreste besser gelöst werden können und
damit man keine kalten Hände bekommt, jedoch zum nachträglichen
Abspülen des Gegenstandes wäre es ausreichend, kaltes Wasser zu
benutzen.
Aus der DE-PS 8 30 277 und aus der DE-OS 29 30 348 sind Vorrichtungen
zur Steuerung der Wasserausgabe an einem Waschbecken bekannt, bei
denen jedes Ventil einzeln schaltbar ist und bei denen zunächst nur das
Kaltwasserabsperrventil öffnet und das Heißwasserabsperrventil erst nach
einer weiteren Betätigung öffnet. Die Vorrichtungen aus der DE-PS 830
277 und der DE-OS 29 30 348 sind sehr aufwendig und kostspielig
hergestellt.
Aus der DE-PS 2 78 325 ist eine Mischbatterie zur voneinander
unabhängigen, einstellbaren Regelung der Auslaufmenge des
Mischungsverhältnisses von Wasser bekannt, bei der in den jeweiligen
Zuleitungen Rückschlagventile vorgesehen sind, die mittels eines
Fußbetätigers bedient werden können. Dieser Fußbetätiger ist so ausgelegt,
daß er in einer einmal eingestellten Position verharrt und eine selbsttätige
Verstellung ausschließt.
Davon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zur Steuerung der Wasserausgabe an einem Waschbecken
zu schaffen, mit deren Hilfe der Benutzer neben der Wassermenge auch die
Wassertemperatur einstellen kann und die kostengünstig herzustellen ist.
Als technische Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß
vorgeschlagen, die Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend
weiterzubilden, daß die Federkraft der Rückholfeder des
Heißwassersabsperrventils größer ist, als diejenige der Rückholfeder des
Kaltwasserabsperrventils.
Eine nach dieser technischen Lehre ausgebildete Vorrichtung zur Steuerung
der Wasserausgabe an einem Waschbecken hat den Vorteil, daß der
Benutzer bei vollständigem Betätigen des Betätigungselementes das an der
Mischbatterie voreingestellte Warmwasser erhält, daß der Benutzer bei nur
teilweise betätigtem Betätigungselement kein warmes Wasser, sondern
nunmehr nur noch kaltes Wasser erhält, und daß der Benutzer die
Wasserzufuhr vollständig absperren kann, sobald er das Betätigungselement
vollständig losläßt. Hierdurch ist es dem Benutzer möglich, neben der
Wassermenge auch die Wassertemperatur zu beeinflussen, um einen
optimalen Umgang mit dem Rohstoff Wasser und den zur Erwärmung
benötigten Energien zu realisieren.
Außerdem wird durch die schwächere Feder des Kaltwasserabsperrventils
erreicht, daß beim Betätigen des Betätigungselementes zunächst das
Kaltwasserabsperrventil öffnet, da die hierfür aufzuwendende Kraft
niedriger ist, als beim Heißwasserabsperrventil. Erst wenn das
Kaltwasserabsperrventil vollständig geöffnet ist und das
Betätigungselement weiter betätigt wird, also eine weitergehende Kraft
ausgeübt wird, wird die Rückholfeder des Heißwasserabsperrventils
zusammengedrückt, so daß letzteren öffnet.
In einer bevorzugten Weiterbildung ist das Betätigungselement in jeder
Stufe arretierbar, um den jeweils eingestellten Wasserzufluß dauerhaft und
mühelos zu gewährleisten. Hierdurch kann der Benutzer auch einmal den
Fuß vom Betätigungselement nehmen, was die Bedienungsfreundlichkeit
der Vorrichtung erhöht.
In einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist das eine
Betätigungselement über eine hydraulisch, pneumatisch oder mechanisch
betriebene Verbindungsleitung sowohl mit dem Heißwasserabsperrventil als
auch mit dem Kaltwasserabsperrventil verbunden. Hierdurch wird die
gemeinsame Betätigung beider Absperrventile durch ein einziges
Betätigungselement ermöglicht.
Eine derartige Vorrichtung hat den Vorteil, daß der Bediener, beispielsweise
mit einem Fuß, die Wasserzufuhr insgesamt steuern kann und
darüberhinaus auch steuern kann, ob er kaltes oder warmes Wasser haben
möchte.
Weitere Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus der
Beschreibung und aus der beigefügten Zeichnung. Ebenso können die
vorstehend genannten und die noch weiter ausgeführten Merkmale
erfindungsgemäß jeweils einzeln oder in beliebigen Kombinationen
miteinander verwendet werden. Die erwähnten Ausführungsformen sind
nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr
beispielhaften Charakter.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und
anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1-1c eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungs
form einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur
Steuerung der Wasserausgabe an einem Waschbecken;
Fig. 2 eine schematische Darstellung zweiten Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 3-3c eine schematische Darstellung einer dritten
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Doppelventiles für
eine erfindungsgemäße Vorrichtung.
Die einzelnen Figuren der Zeichnung zeigen den erfindungsgemäßen
Gegenstand teilweise überproportional vergrößert dargestellt, damit ihr
Aufbau besser gezeigt werden kann.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrich
tung zur Steuerung der Wasserausgabe an einem Waschbecken. Hierbei ist
in eine zu einer nicht dargestellten Mischbatterie führende Heißwasser
zufuhr 102 ein Heißwasserabsperrventil 104 integriert. Analog ist in eine
zur Mischbatterie führende Kaltwasserzufuhr 106 ein Kaltwasserabsperr
ventil 108 eingebaut. Dies geschieht in einfacher Weise dadurch, daß die
Heiß- und Kaltwasserzufuhr 102, 106 durchtrennt wird und daß in die
jeweilige Lücke das entsprechende Absperrventil 104, 108 eingesetzt wird.
An den den Zufuhrleitungen zugeordneten Seiten der Absperrventile 114,
116 sind Überwurfmuttern 110, 112 mit Quetschdichtungen vorgesehen,
die über die freien Enden des jeweiligen Zulaufrohres 102, 104 geschoben
und angezogen werden.
Sowohl im Heißwasserabsperrventil 104, als auch im Kaltwasserabsperr
ventil 108, ist ein durch eine Rückholfeder 114, 116 vorgespannter
Ventilkörper 118, 120 vorgesehen. Diese Ventilkörper 118, 120 sind über
eine mechanisch betriebene Verbindungsleitung 122 mit einem als
Fußschalter 124 ausgeführten Betätigungselement wirkverbunden.
Diese Verbindungsleitung 122 setzt sich aus 2 Bowdenzügen 126, 128,
130 und einem T-Stück 132 zusammen. Dabei ist der Bowdenzug 126 mit
dem Ventilkörper 118 des Heißwasserabsperrventils 104 und der linken
Seite des T-Stücks 132 verbunden, während der Bowdenzug 128 mit dem
Ventilkörper 120 des Kaltwasserabsperrventils 108 verbunden ist und
während der Bowdenzug 130 mit dem T-Stück 132 und dem Fußschalter
124 verbunden ist.
In Fig. 1a ist das T-Stück in seiner Ruheposition gezeigt, das heißt in der
Phase, in der der Fußschalter 124 nicht betätigt ist. In dieser Position
sperren die Absperrventile die Wasserzufuhr, so daß aus der Mischbatterie
des Waschbeckens kein Wasser strömt. Durch Betätigen des Fußschalter
124 zieht der Bowdenzug 130 am T-Stück 132 mit einer Kraft N1. Da die
Federkraft der Rückholfeder 114 des Heißwasserabsperrventils 104 größer
als N1 und die Federkraft der Rückholfeder 116 des Kaltwasserabsperr
ventiles 108 kleiner als N1 ist, wird durch das zuvor genannte Betätigen
des Fußschalters 124 lediglich das Kaltwasserabsperrventil 108 geöffnet,
während das Heißwasserabsperrventil 104 noch verschlossen bleibt. Dieser
Zustand ist in Fig. 1b dargestellt. Durch weiteres Betätigen des Fußschal
ters 124, das heißt durch Erhöhen der auf das T-Stück 132 wirkenden
Kraft, wird auch die Federkraft der Rückholfeder 114 des Heißwasserab
sperrventils 104 überwunden und das Heißwasserabsperrventil 104
geöffnet, so daß an der nicht dargestellten Mischbatterie nunmehr das
voreingestellte heiße und kalte Wasser fließt. Dieser Zustand ist in Fig. 1c
dargestellt.
Durch kontrolliertes Loslassen des Fußschalters 124 kann nun zunächst das
Heißwasserabsperrventil 104 wieder verriegelt werden, bevor das Kalt
wasserabsperrventil 108 schließt, falls dies vom Benutzer gewünscht ist.
In einer zweiten, in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Vorrichtung zur Steuerung der Wasserausgabe an einem Wasch
becken ist die Verbindung zwischen dem Betätigungselement und den
Absperrventilen durch eine hydraulische Anlage realisiert. Auch in dieser
Ausführungsform ist ein Fußschalter 224 gleichzeitig mit einem Heiß
wasserabsperrventil 204 und einem Kaltwasserabsperrventil 208 mittels
einer hydraulischen Verbindungsleitung 222 verbunden. Auch in dieser
Ausführungsform ist die Rückholfeder 214 des Heißwasserabsperrventiles
204 stärker ausgelegt, als die Rückholfeder 216 des Kaltwasserabsperr
ventiles 208.
Analog zur in Fig. 1 beschriebenen ersten Ausführungsform wird auch hier
durch Aufbringen der Kraft N1 auf den Fußschalter 224 zunächst die Rück
holfeder 216 überwunden und das Kaltwasserabsperrventil 208 geöffnet,
bevor durch Erhöhen der am Fußschalter 224 wirkenden Kraft auch die
Federkraft der Rückholfeder 214 des Heißwasserabsperrventils 204 über
wunden wird und letzteres ebenfalls öffnet, so daß an der Mischbatterie das
voreingestellte Heiß- und Kaltwasser fließen kann.
In einer dritten, in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform einer erfindungs
gemäßen Vorrichtung zur Steuerung der Wasserausgabe an einem Wasch
becken ist sowohl in die Heißwasserzufuhr 302, als auch in die Kaltwasser
zufuhr 306 jeweils ein Doppel-T-Stück 307, 309 eingebaut. Das Doppel-T-
Stück ist über Wasserleitungen 311, 313 mit dem Heißwasserabsperrventil
304 verbunden, während das Doppel-T-Stück 309 über Wasserleitungen
315, 317 mit dem Kaltwasserabsperrventil 308 verbunden ist.
Wie aus den Fig. 3a bis 3c zu entnehmen ist, sind die Absperrventile
304, 308 im Fußschalter 324 integriert.
Analog zu den beiden zuvor beschriebenen Ausführungsformen funktioniert
auch diese dritte Ausführungsform dadurch, daß auf den Fußschalter 324
eine Kraft N1 ausgeübt wird. Nachdem in Fig. 3a der Fußschalter 324 in
Ruhestellung dargestellt ist, zeigt Fig. 3b den Fußschalter 324 nach
Einleiten der Kraft N1. Auch hier bewirkt die Kraft N1 lediglich, daß die
Rückstellkraft der Rückstellfeder 316 des Kaltwasserabsperrventils 308
überwunden wurde und daß Kaltwasserabsperrventil 308 geöffnet wurde,
so daß aus der nicht dargestellten Mischbatterie nunmehr Kaltwasser fließt.
Erst nach Erhöhen der am Fußschalter 324 eingeleiteten Kraft wird auch die
Rückstellkraft der Rückstellfeder 314 des Heißwasserabsperrventils 304
überwunden, so daß nun auch das Heißwasserabsperrventil 304 geöffnet
ist und aus der Mischbatterie zusätzlich Heißwasser fließt. Dieser Zustand
ist in Fig. 3c dargestellt.
Das in Fig. 4 dargestellte Doppelventil 400 umfaßt ein mit einem Fuß
schalter 402 versehenes Fußventil 404 und ein mit einem (nicht dargestel
lten) Hand- oder Knieschalter versehbares Handventil 406. Beide Ventile
404 und 406 können durch Betätigen des jeweiligen Schalters einzeln und
unabhängig voneinander geschaltet werden. Erst wenn beide Ventile 404
und 406 geöffnet sind, werden das Kalt- und/oder das Warmwasserventil
geschaltet.
Sowohl das Fußventil 404, als auch das Handventil 406 sind in ihrer
Offenstellung arretierbar um dieses außer Betrieb zu setzen, damit das
Doppelventil gegebenenfalls auch mit nur einem der beiden Ventile
betrieben werden kann oder damit das Wasser dauerhaft fließen kann.
Dieses Doppelventil 400 kann beispielsweise in die in Fig. 3 dargestellte,
dritte Ausführungsform eingesetzt werden, so daß diese Vorrichtung zur
Steuerung der Wasserausgabe an einem Waschbecken wahlweise mit
einem Fuß- und/oder einem Hand- oder Knieschalter betrieben werden kann.
An dem in Fig. 4 dargestellten Doppelventil 400 ist ein als Gummiball 410
ausgeführter Fußschalter 402 angebracht, der besonders vorteilhaft für den
Einsatz in Duschbecken geeignet ist. Dieser Gummiball ist je nach System
art mit Hydraulikflüssigkeit oder Pneumatikfluid gefüllt. Bei Zusammen
drücken des Gummiballes, beispielsweise mit dem Fuß des Bedieners,
erhöht sich der Druck im System, so daß zunächst das Kaltwasserventil
öffnet und bei weiterer Erhöhung des Druckes auch das Warmwasserventil
(vorausgesetzt das Handventil 406 ist auch geöffnet).
An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, daß das Betätigungselement nicht
unbedingt ein Fußschalter 124, 224, 324 sein muß, sondern auch ein
durch das Knie, den Ellenbogen oder andere Körperteile betätigbarer
Schalter sein kann.
Außerdem sei darauf hingewiesen, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung
zur Steuerung der Wasserausgabe an einem Waschbecken in analoger
Weise auch durch eine Pneumatikvorrichtung oder durch eine elektrische
Anlage verwirklicht werden kann.
In einer anderen, nicht dargestellten Ausführungsform, ist das
Betätigungselement, insbesondere der Fußschalter 124, 224, 324 in jeder
Stufe arretierbar ausgeführt, um den Bediener zu entlasten, falls ein
konstanter Wasserfluß gewünscht ist.
Bezugszeichenliste
102, 302 Heißwasserzufuhr
104, 204, 304 Heißwasserabsperrventil
106, 306 Kaltwasserzufuhr
307 Doppel-T-Stück
108, 208, 308 Kaltwasserabsperrventil
309 Doppel-T-Stück
110 Überwurfmutter
311 Wasserleitung
112 Überwurfmutter
313 Wasserleitung
114, 214, 314 Rückholfeder/Rückstellfeder
315 Wasserleitung
116, 216, 316 Rückholfeder/Rückstellfeder
317 Wasserleitung
118 Ventilkörper
120 Ventilkörper
122, 222 Verbindungsleitung
124, 224, 324 Fußschalter
126 Bowdenzug
128 Bowdenzug
130 Bowdenzug
132 T-Stück
400 Doppelventil
402 Fußschalter
404 Fußventil
406 Handventil
410 Gummiball
104, 204, 304 Heißwasserabsperrventil
106, 306 Kaltwasserzufuhr
307 Doppel-T-Stück
108, 208, 308 Kaltwasserabsperrventil
309 Doppel-T-Stück
110 Überwurfmutter
311 Wasserleitung
112 Überwurfmutter
313 Wasserleitung
114, 214, 314 Rückholfeder/Rückstellfeder
315 Wasserleitung
116, 216, 316 Rückholfeder/Rückstellfeder
317 Wasserleitung
118 Ventilkörper
120 Ventilkörper
122, 222 Verbindungsleitung
124, 224, 324 Fußschalter
126 Bowdenzug
128 Bowdenzug
130 Bowdenzug
132 T-Stück
400 Doppelventil
402 Fußschalter
404 Fußventil
406 Handventil
410 Gummiball
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Steuerung der Wasserausgabe an einem
Waschbecken, mit einem in eine Heißwasserzufuhr (102, 302)
integrierbaren Heißwasserabsperrventil (104, 204, 304), und mit
einem in eine Kaltwasserzufuhr (106, 306) integrierbaren
Kaltwasserabsperrventil (108, 208, 308), die beide von einem
gemeinsamen Betätigungselement (124, 224,324) schaltbar sind,
wobei das Betätigungselement (124, 224, 324) mehrstufig derart
ausgelegt ist, daß nach dessen Aktivierung zunächst nur das
Kaltwasserabsperrventil (108, 208, 308) öffnet und das
Heißwasserabsperrventil (104, 204, 304) erst nach weiterer
Betätigung des Betätigungselementes (124, 224, 324) öffnet, und
wobei das Heißwasserabsperrventil (104, 204, 304) und das
Kaltwasserabsperrventil (108, 208, 308) mittels je einer
Rückholfeder (114, 116, 214, 216, 314, 316) geschlossen gehalten
werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Federkraft der Rückholfeder (114, 214, 314) des
Heißwasserabsperrventils (104, 204, 304) größer ist, als diejenige
der Rückholfeder (116, 216, 316) des Kaltwasserabsperrventils
(108, 208, 308).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Betätigungselement (124, 224, 324) in jeder Stufe
arretierbar ist.
3. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Betätigungselement (124, 224) über eine hydraulisch,
pneumatisch oder mechanisch betriebene Verbindungsleitung (122,
222) mit dem Heißwasserabsperrventil (104, 204) und dem
Kaltwasserabsperrventil (108, 208) verbunden ist.
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