DE19622028C2 - Fahrzeugtürsperrvorrichtung - Google Patents
FahrzeugtürsperrvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugtürsperrvorrichtung nach
dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Herkömmlicherweise umfaßt eine Türsperrvorrichtung einen Schalter, um
einen Voll-Sperrzustand oder eine Voll-Sperrposition einer Klinke bzw. ei
nes Gabelelements, die mit einem Bolzen in Eingriff steht, zu erfassen,
und ein Signal von diesem Schalter wird verwendet, um eine Raumlampe,
eine Warnlampe für einen Sitzgurt oder dgl. zu steuern.
Beispielsweise offenbart die japanische veröffentliche Patentschrift Nr. 61-
49471 eine Türsperrvorrichtung mit einer Klinke, die mit einem an einer
Fahrzeugkarosserie befestigten Bolzen in Eingriff bringbar ist, einer Sper
re, die mit der Klinke in Eingriff bringbar ist, um den Eingriff zwischen der
Klinke und dem Bolzen zu halten, einem Öffnungshebel, der mit dem Öff
nungsgriff einer Fahrzeugtür gekoppelt ist, um die Sperre von der Klinke
zu lösen und so die Tür zu öffnen, einem Verriegelungshebel, der zwischen
einer verriegelten Position zur Verhinderung eines Türöffnungsvorgangs
des Öffnungshebels und einer entriegelten Stellung zur Ermöglichung des
Türöffnungsvorgangs des Öffnungshebels verstellbar ist, einem Gehäuse
mit einem Kanal, in den der Bolzen eintritt, und einem ersten Raum zur
Speicherung der Klinke und der Sperre, und einem Schalter, der einge
schaltet wird, wenn die Klinke in eine Voll-Sperrstellung durch den Ein
griff mit dem Bolzen kommt, wobei der erste Raum mit der Außenseite
durch den Kanal in Verbindung steht.
Bei dieser herkömmlichen Vorrichtung besteht ein Problem dadurch, daß
der Schalter in dem ersten Raum angeordnet ist, in dem die Klinke und
die Sperre vorgesehen sind. Da der erste Raum mit der Außenseite durch
den Kanal in Verbindung steht, können Staub und Wasser leicht in den
ersten Raum eintreten. Entsprechend ist es erforderlich gewesen, einen
teuren Schalter zu verwenden, der eine hohe Wasserfestigkeit und eine
hohe Staubfestigkeit hat, um ihn in den ersten Raum einzubauen. Weiter
hin muß der erste Raum eine große Kapazität haben, um den Schalter
darin aufzunehmen.
Das US-Patent Nr. 5,072,975 offenbart eine Türsperrvorrichtung mit einer
Klinke, die mit einem an einer Fahrzeugkarosserie befestigten Bolzen in
Eingriff bringbar ist, einer Sperre, die mit der Klinke in Eingriff bringbar
ist, um den Eingriff zwischen der Klinke und dem Bolzen zu halten, einem
Öffnungshebel, der mit einem Öffnungshebel einer Tür gekoppelt ist, um
die Sperre von der Klinke zu lösen, um die Tür zu öffnen, einem Verriege
lungshebel, der zwischen einer verriegelten Stellung zur Verhinderung ei
nes Türöffnungsvorgangs des Öffnungshebels und einer entriegelten Stel
lung zur Ermöglichung des Türöffnungsvorgangs des Öffnungshebels ver
stellbar ist, einem Betätigungselement, um den Verriegelungshebel zwi
schen der verriegelten Stellung und der entriegelten Stellung zu verstellen,
einem Gehäuse mit einem Kanal, in den der Bolzen eintritt, einem ersten
Raum zur Aufnahme der Klinke und der Sperre und einem zweiten Raum
zur Aufnahme des Betätigungselements, und einem Schalter, der einge
schaltet wird, wenn die Klinke in eine Voll-Sperrposition durch den Ein
griff mit dem. Bolzen kommt, worin der erste Raum im wesentlichen mit
der Außenseite durch den Kanal in Verbindung steht, wobei der zweite
Raum im wesentlichen geschlossen ist, um von dem Kanal isoliert zu sein,
wobei der Schalter an der Rückseite des Gehäuses befestigt ist.
Bei diesem Stand der Technik besteht ein ähnliches Problem wie bei dem
zuerst erläuterten Stand der Technik. Da die Rückseite des Gehäuses der
Außenseite ausgesetzt ist, muß der Schalter wasserfest und staubfest
sein. Da weiterhin der Verriegelungshebel, der Öffnungshebel und dgl. an
der Rückseite des Gehäuses vorgesehen sind, ist es sehr schwierig, einen
Raum zur Befestigung des Schalters zu gewährleisten.
Eine Fahrzeugtürsperrvorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der
DE 196 11 972 A1 bekannt. Bei dieser Fahrzeugtürsperrvorrichtung ist in
dem zweiten gegenüber dem ersten Raum abgedichteten Raum ein nicht
näher beschriebener Innenschalter zur Erfassung des Betriebszustandes
der Einschnappklinke vorhanden. Anhand Fig. 4 dieser Druckschrift ist
erkennbar, daß es sich dabei um einen verhältnismäßig komplexen und
damit teuren Schalter handelt.
Weitere Fahrzeugtürsperrvorrichtungen sind aus der GB-PS 22 04 354 A,
der DE 87 15 925 U1 und der DE 36 36 828 A1 bekannt. Auch bei diesen
bekannten Fahrzeugtürsperrvorrichtungen ist das Problem nicht gelöst,
einen einfachen und damit preiswerten Schalter für die Erfassung des
Betriebszustandes der Einschnappklinke verwenden zu können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fahrzeugtürsperrvorrich
tung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, daß unter gleichzeiti
ger Gewährleistung einer hohen Betriebssicherheit und Dauerhaltbarkeit
ein preiswerter Schalter zur Erfassung des Betriebszustandes der Klinke
verwendet werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale von Anspruch 1
gelöst.
Hinsichtlich vorteilhafter Ausgestaltung und Weiterbildungen der Erfin
dung wird auf die Unteransprüche sowie die nachfolgende Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeich
nung verwiesen. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 in teilweise geschnittener Vorderansicht eine Sperrvorrichtung
gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Rückansicht der in Fig. 1 dargestellten
Sperrvorrichtung;
Fig. 3 eine Querschnittsansicht eines Gehäuses;
Fig. 4 in perspektivischer Explosionsansicht die Sperrvorrichtung nach
Fig. 1;
Fig. 5 einen Halb-Sperrzustand;
Fig. 6 einen Voll-Sperrzustand; und
Fig. 7 eine Ansicht, die Hebel darstellt, welche in einem
dritten Raum in dem Gehäuse angeordnet sind.
Bezugnehmend auf die Fig. 1 bis 4 der Zeichnung hat ein
aus synthetischem Kunstharz gebildetes Gehäuse 1 einer Sperr
vorrichtung, die an einer Fahrzeugtür befestigt ist, einen
ersten Raum 2 in einer Vorderseite seines unteren Teils,
einen zweiten Raum 20 in seinem oberen Teil und einen drit
ten Raum 48 an der Rückseite seines unteren Teils.
Eine Klinke oder ein Gabelelement 3, die mit einem an der
Fahrzeugkarosserie befestigten Bolzen 7 in Eingriff bringbar
ist, ist innerhalb des ersten Raums 2 angeordnet und drehbar
durch eine Klinkenachse 5 gehalten. Eine Sperre 4, die eine
Drehung der Klinke 3 in umgekehrter Richtung verhindert, ist
auch innerhalb des ersten Raums 2 angeordnet und drehbar
durch eine Sperrenachse 6 gehalten. Die Klinke 3 wird durch
eine nicht dargestellte Feder in Uhrzeigersinn beaufschlagt,
wie in Fig. 1 gezeigt ist. Eine Abdeckplatte 46 aus Metall
ist an dem Gehäuse 1 befestigt, um den ersten Raum 2 abzudec
ken.
Das Gehäuse hat einen Kanal 45, in den der Bolzen 7 ein
tritt. Der Kanal 45 ist zwischen der Klinkenachse 5 und der
Sperrenachse 6 angeordnet und steht mit dem ersten Raum 2 in
Verbindung. Die Abdeckplatte 46 weist einen ausgeschnittenen
Teil 47 auf, der dem Kanal 45 entspricht. Somit steht der
erste Raum 2 im wesentlichen mit der Außenseite durch den
Kanal 45 und den ausgeschnittenen Teil 47 in Verbindung.
Die Klinke 3 wird im entgegengesetzten Uhrzeigersinn durch
den Eingriff mit dem Bolzen 7 gedreht. Wenn die Klinke 3 in
die Halb-Sperrstellung kommt, kommt die Sperre 4 mit einem
Halbsperrstufenteil 8 (Fig. 5) der Klinke 3 in Eingriff, und
wenn die Klinke 3 in die Voll-Sperrstellung kommt, kommt die
Sperre 4 mit einem Vollsperrstufenteil 9 der Klinke 3 in Ein
griff (Fig. 6).
Hebel, die in Fig. 7 gezeigt sind, sind in den dritten Raum
48 in der Rückseite des unteren Teils des Gehäuses 1 ange
ordnet. Ein T-förmiger Öffnungshebel 10, der mit einem Öff
nungsgriff 11 der Tür gekuppelt ist, ist drehbar an der Sper
renachse 6 gehalten. Ein Verriegelungshebel 14, der zwischen
einer verriegelten Stellung und einer entriegelten Stellung
verstellbar ist, ist drehbar an der Klinkenachse 5 gehalten.
Der Verriegelungshebel 14 ist mit einem Türzylinder und/oder
einem Innenverriegelungsknopf, die nicht gezeigt sind, ver
bunden. Ein Sperrenhebel 12, der mit der Sperre 4 durch
einen Verbindungszapfen 13 verbunden ist, ist auch an der
Sperrenachse 6 gehalten. Eine Verbindung 15 hat ein offenes
Ende, das schwenkbar mit dem Verriegelungshebel 14 verbunden
ist, und ein unteres Ende mit einem Zapfen 44, der verschieb
bar in eine längliche Öffnung 16 des Öffnungshebels 10 ein
greift.
Der in Fig. 7 gezeigte Verriegelungshebel 14 befindet sich
in der entriegelten Stellung. Wenn in diesem Zustand der Öff
nungshebel 10 im entgegengesetzten Uhrzeigersinn bei einem
Öffnungsvorgang durch den Öffnungshebel 11 gedreht wird,
wird der Sperrenhebel 12 durch den Zapfen 44 gestoßen und so
im entgegengesetzten Uhrzeigersinn gedreht, um dadurch die
Sperre 4 außer Eingriff von der Klinke 3 zu bringen.
Wenn der Verriegelungshebel 14 aus der in Fig. 7 gezeigten
Stellung im entgegengesetzten Uhrzeigersinn gedreht wird,
kommt er in die verriegelte Stellung. In der verriegelten
Stellung gleitet der Zapfen 44 der Verbindung 15 in eine
Stellung, wo er nicht mit dem Sperrenhebel 12 in Eingriff ge
bracht werden kann. Entsprechend kann die Klinke 3 in dem
verriegelten Zustand nicht freigesetzt werden, auch wenn ein
Öffnungsvorgang mit dem Öffnungsgriff 11 ausgeführt wird.
Ein Betätigungselement 17 zur Verstellung des Verriegelungs
hebels 14 zwischen der verriegelten Stellung und der entrie
gelten Stellung ist in dem zweiten Raum 20 angeordnet, der
in dem oberen Teil des Gehäuses 1 ausgebildet ist. Der zwei
te Raum 20 ist von einem Grundgehäuse 18, einer ringförmigen
Wand 40 und einer Gehäuseabdeckung 19 umgeben, um im wesent
lichen zu verhindern, daß Staub oder Wasser in ihn eintre
ten. Das Grundgehäuse 18 und die ringförmige Wand 40 sind in
tegral mit dem Gehäuse 1 ausgebildet.
Bezugnehmend auf die Fig. 2 umfaßt das Betätigungselement 17
einen Motor 21, ein Zahnrad 22, das an einer Abtriebswelle
des Motors 21 befestigt ist, ein Zahnrad 23, das mit dem
Zahnrad 22 kämmt, und ein Zahnrad 24, das integral mit dem
Zahnrad 23 dreht. Ein Teilzahnrad 25 ist drehbar an einer
Achse 26 gelagert und kämmt mit dem Zahnrad 24. Das Teilzahn
rad 25 wird in einer neutralen Mittelstellung durch eine
Feder, die nicht gezeigt ist, gehalten. Ein Schwinghebel 27
ist an der Achse 26 gehalten und steht an seinem freien Ende
28 mit einer Ausnehmung 29 in dem Teilzahnrad 25 in Ein
griff, wobei ein Leerlauf dazwischen besteht. Ein Ausgangs
zahnrad 31 ist auf ein Ende der Achse 26 aufgesetzt, das
durch eine Achsenöffnung 30 aus der Gehäuseabdeckung 19 her
aussteht (Fig. 4). Das Ausgangszahnrad 31 kämmt mit einem
Zahnradteil 32, das an dem Verriegelungshebel 14 ausgebildet
ist, wie in Fig. 7 gezeigt ist.
Bezugnehmend auf die Fig. 3 hat das Betätigungselement 17
einen Rahmen, an dem ein Schalter 34 durch Schrauben oder
dergleichen befestigt ist, der eingeschaltet werden kann,
wenn die Klinke 3 in die Voll-Sperrposition kommt. Wenn das
Betätigungselement 17 in den zweiten Raum 20 eingesetzt wor
den ist, ist der Schalter 34 automatisch in ein Speicherteil
33 eingesetzt, das durch ein Tragteil 35 definiert ist, wel
ches integral mit dem Grundgehäuse 18 ausgebildet ist.
Die ersten und zweiten Räume 22 sind voneinander durch eine
Trennwand 36 getrennt, die ein Teil der ringförmigen Wand 40
sein kann. Die Trennwand 36 ist mit einer Verbindungsöffnung
37 versehen, die die ersten und zweiten Räume 22 miteinander
verbindet. Ein stangenähnlicher beweglicher Anschluß 38 des
Schalters 34 ragt in den ersten Raum 2 durch die Verbindungs
öffnung 37 hinein. In dem Türöffnungszustand, wie er in Fig.
1 gezeigt ist, steht der bewegbare Anschluß 38 nicht in Kon
takt mit der Klinke 3. Wenn jedoch die Klinke 3 im entgegen
gesetzten Uhrzeigersinn in Richtung der Voll-Sperrstellung
gedreht wird, wird der Anschluß 38 durch eine Nockenfläche
39, die an einem Außenumfangsteil der Klinke 3 ausgebildet
ist, gedrückt und in eine Betätigungsrichtung von diesem ver
schoben. Der bewegbare Anschluß 38 schaltet den Schalter 34
an, wenn die Klinke 3 in die Vollsperrstellung kommt. Ein
Einschaltsignal von dem Schalter 34 wird verwendet, um eine
Warnlampe eines Sitzgurtes, eine Raumlampe und dgl. zu steu
ern.
Die Nockenfläche 39 der Klinke 34 ist so ausgebildet, daß
sie an dem bewegbaren Anschluß 38 unter einem Winkel an
liegt, mit dem sie im wesentlichen senkrecht zu der Betäti
gungsrichtung des bewegbaren Anschlusses 38 liegt, oder
unter einem Pfeilwinkel, so daß der bewegbare Anschluß 38
weich gedrückt werden kann.
Ausgeschnittene Teile 42 und 43, die der Verbindungsöffnung
37 entsprechen, sind, wenn es notwendig ist, in der ringför
migen Wand 40 und einer Bodenwand 41 des ersten Raums 2 aus
gebildet, so daß der Schalter 34 leicht in das Speicherteil
33 eingesetzt werden kann. Der bewegbare Anschluß 38 des
Schalters, der in das Speicherteil 33 eingesetzt ist, kann
mit der Klinke 3 fluchten.
Verbindungsdrähte oder Verbindungsleiterplatten für den
Motor 21 und den Schalter 34 sind durch ein Sockelteil 49,
das in dem Gehäusedeckel 19 ausgebildet ist, herausgenommen.
Im Betrieb werden zunächst die Klinke 3 und die Sperre 4 in
den ersten Raum 2 eingesetzt, und verschiedene Hebel, die in
Fig. 7 gezeigt sind, werden in dem dritten Raum 48 ange
ordnet. Dann wird die Deckplatte 46 an dem Gehäuse 1 befe
stigt, um den ersten Raum 2 abzudecken. Nachdem der Schalter
34 an dem Betätigungselement 17 durch Schrauben oder dgl. be
festigt worden ist, wird das Betätigungselement 17 in den
zweiten Raum 20 eingesetzt und die Gehäuseabdeckung 19 an
dem Gehäuse 1 befestigt, um den zweiten Raum 20 abzudecken.
Mit der so zusammengebauten Sperrvorrichtung gemäß der vor
liegenden Erfindung wird der Schalter 34 gut passend in das
Speicherteil 33 in dem Grundgehäuse 18 nur dadurch einge
setzt, daß das Betätigungselement eingesetzt wird. Weiterhin
steht der bewegbare Anschluß 38 des Schalters 34 in den er
sten Raum 2 durch die Verbindungsöffnung 37 hinein, und ent
sprechend kann der Zusammenbau der Sperrvorrichtung verein
facht werden.
Wenn die Gehäuseabdeckung 19 an dem Gehäuse 1 befestigt ist,
ist der zweite Raum 20 vollständig umgeben, um im wesentli
chen zu verhindern, daß Staub oder Wasser in das Gehäuse ein
tritt. Entsprechend ist keine spezielle wasserdichte
und/oder staubdichte Anordnung für den Schalter 34, der in
dem zweiten Raum 20 angeordnet ist, erforderlich, und damit
kann ein preiswerter Schalter für den Schalter 34 verwendet
werden.
Da die Verbindungsöffnung 37, welche den zweiten Raum 20 mit
dem ersten Raum 2 verbindet, eine minimale Größe hat, und da
der zweite Raum 20 oberhalb des ersten Raums 2 angeordnet
ist, kann im wesentlichen verhindert werden, daß Wasser oder
Staub, der in den ersten Raum 2 durch den Kanal 45 des Gehäu
ses und den ausgeschnittenen Teil 47 der Deckplatte 46 einge
treten ist, in den zweiten Raum 20 durch die Öffnung 47 ein
tritt.
Weiterhin können die Verbindungskabel von dem Schalter 34
zur Außenseite des Gehäuses unter Verwendung des Sockelteils
49, durch die die Verbindungskabel von dem Motor 21 herausge
führt sind, herausgenommen werden, und entsprechend ist es
nicht erforderlich, zusätzliche Öffnungen in dem Grundge
häuse 18 und der Gehäuseabdeckung 19 auszubilden.
Weiterhin liegt die Nockenfläche 39 der Klinke 3 an dem be
wegbaren Anschluß 38 des Schalters 34 senkrecht zu der Bewe
gungsrichtung des bewegbaren Schalters 38 des Schalters 34
an bzw. unter einem Pfeilwinkel, und entsprechend kann der
bewegbare Abschluß 38 weich auf der Nockenfläche 39 gleiten,
wenn er an der letzteren anliegt.
Claims (4)
1. Fahrzeugtürsperrvorrichtung mit:
einer Klinke (3), die mit einem an einer Fahrzeugkarosserie befe stigten Bolzen (7) in Eingriff bringbar ist;
einer Sperre (4), die mit der Klinke (3) in Eingriff bringbar ist, um den Eingriff zwischen der Klinke (3) und dem Bolzen (7) zu halten;
einem Öffnungshebel (10), der mit einem Öffnungsgriff (11) einer Fahrzeugtür verbunden ist, um die Sperre (4) von der Klinke (3) zu lösen, um die Tür zu öffnen;
einem Verriegelungshebel (14), der zwischen einer verriegelten Stel lung zur Verhinderung eines Türöffnungsvorgangs des Öffnungshe bels (10) und einer entriegelten Stellung zur Ermöglichung des Tür öffnungsvorgangs des Öffnungshebels (10) verstellbar ist;
einem Betätigungselement (17), um den Verriegelungshebel (14) zwi schen der verriegelten Stellung und der entriegelten Stellung zu ver stellen;
einem Gehäuse (1) mit einem Kanal (45), in den der Bolzen (7) ein tritt, wenn die Tür geschlossen wird, einem ersten Raum (2) zur Aufnahme der Klinke (3) und der Sperre (4), einem zweiten Raum (20) zur Aufnahme des Betätigungselements (17), wobei der erste Raum (2) mit der Außenseite des Gehäuses (1) durch den Kanal (45) in Verbindung steht und der zweite Raum (20) von dem Kanal (45) isoliert und abgeschlossen ist, um gegen den ersten Raum (2) abge dichtet zu sein; und
einem Schalter (34), der eingeschaltet werden kann, wenn die Klinke (3) in eine Vollsperrstellung durch den Eingriff mit dem Bolzen (7) kommt;
wobei der erste Raum (2) und der zweite Raum (20) voneinander durch eine Trennwand (36), die integral mit dem Gehäuse (1) ausge bildet ist, getrennt sind und der Schalter (34) in dem zweiten Raum (20) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennwand (36) eine Öffnung (37) aufweist, die den ersten und den zweiten Raum (2, 20) verbindet, daß der Schalter (34) einen Schaltkörper und einen stangenförmigen, bewegbaren Anschluß (38) aufweist, welcher in einer Druckrichtung verschiebbar ist und in den ersten Raum (2) hineinsteht, so daß ein Anschlagende des be wegbaren Anschlusses (38) mit der Klinke (3) in Eingriff bringbar ist,
daß der Querschnitt der Öffnung (37) unter Gewährleistung der notwendigen Beweglichkeit des Anschlusses (38), dem Querschnitt des Anschlusses (38) angepaßt so gering wie möglich gewählt ist und daß der damit und durch einen eigenen Gehäusedeckel (19) staub- und wasserdicht verschlossene zweite Raum (20) mit Schal ter (34) oberhalb des ersten Raumes (2) angeordnet ist.
einer Klinke (3), die mit einem an einer Fahrzeugkarosserie befe stigten Bolzen (7) in Eingriff bringbar ist;
einer Sperre (4), die mit der Klinke (3) in Eingriff bringbar ist, um den Eingriff zwischen der Klinke (3) und dem Bolzen (7) zu halten;
einem Öffnungshebel (10), der mit einem Öffnungsgriff (11) einer Fahrzeugtür verbunden ist, um die Sperre (4) von der Klinke (3) zu lösen, um die Tür zu öffnen;
einem Verriegelungshebel (14), der zwischen einer verriegelten Stel lung zur Verhinderung eines Türöffnungsvorgangs des Öffnungshe bels (10) und einer entriegelten Stellung zur Ermöglichung des Tür öffnungsvorgangs des Öffnungshebels (10) verstellbar ist;
einem Betätigungselement (17), um den Verriegelungshebel (14) zwi schen der verriegelten Stellung und der entriegelten Stellung zu ver stellen;
einem Gehäuse (1) mit einem Kanal (45), in den der Bolzen (7) ein tritt, wenn die Tür geschlossen wird, einem ersten Raum (2) zur Aufnahme der Klinke (3) und der Sperre (4), einem zweiten Raum (20) zur Aufnahme des Betätigungselements (17), wobei der erste Raum (2) mit der Außenseite des Gehäuses (1) durch den Kanal (45) in Verbindung steht und der zweite Raum (20) von dem Kanal (45) isoliert und abgeschlossen ist, um gegen den ersten Raum (2) abge dichtet zu sein; und
einem Schalter (34), der eingeschaltet werden kann, wenn die Klinke (3) in eine Vollsperrstellung durch den Eingriff mit dem Bolzen (7) kommt;
wobei der erste Raum (2) und der zweite Raum (20) voneinander durch eine Trennwand (36), die integral mit dem Gehäuse (1) ausge bildet ist, getrennt sind und der Schalter (34) in dem zweiten Raum (20) befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennwand (36) eine Öffnung (37) aufweist, die den ersten und den zweiten Raum (2, 20) verbindet, daß der Schalter (34) einen Schaltkörper und einen stangenförmigen, bewegbaren Anschluß (38) aufweist, welcher in einer Druckrichtung verschiebbar ist und in den ersten Raum (2) hineinsteht, so daß ein Anschlagende des be wegbaren Anschlusses (38) mit der Klinke (3) in Eingriff bringbar ist,
daß der Querschnitt der Öffnung (37) unter Gewährleistung der notwendigen Beweglichkeit des Anschlusses (38), dem Querschnitt des Anschlusses (38) angepaßt so gering wie möglich gewählt ist und daß der damit und durch einen eigenen Gehäusedeckel (19) staub- und wasserdicht verschlossene zweite Raum (20) mit Schal ter (34) oberhalb des ersten Raumes (2) angeordnet ist.
2. Fahrzeugtürsperrvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der bewegbare Anschluß (38) des Schalters (34) und die Klinke
(3) miteinander fluchten.
3. Fahrzeugtürsperrvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil (39) der Klinke (3) an dem bewegbaren Anschluß (38)
des Schalters (34) unter einem Winkel, bei dem der Teil (39) im we
sentlichen orthogonal zu der Gleitrichtung des bewegbaren An
schlusses (38) steht, oder unter einem positiven Pfeilwinkel zu dem
selben, anliegt.
4. Fahrzeugtürsperrvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Raum (2) mit einer Deckplatte (46) abgedeckt ist, die
einen dem Kanal (45) entsprechenden, ausgeschnittenen Teil (47)
aufweist, und daß der Gehäusedeckel (19) unabhängig von dem Ge
häuse (1) ausgebildet ist, wobei in der Gehäuseabdeckung (19) ein
Sockelkeil (49) ausgebildet ist, durch das Verbindungsleitungen
oder Verbindungsleiterplatten von dem Betätigungselement (17) und
dem Schalter (34) zur Außenseite des Gehäuses (1) genommen wer
den.
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