[go: up one dir, main page]

DE1962260B2 - Verfahren zum Aufbrechen einer durch eine Produktionssonde erschlossenen Erdgas oder Erdöllagerstätte - Google Patents

Verfahren zum Aufbrechen einer durch eine Produktionssonde erschlossenen Erdgas oder Erdöllagerstätte

Info

Publication number
DE1962260B2
DE1962260B2 DE19691962260 DE1962260A DE1962260B2 DE 1962260 B2 DE1962260 B2 DE 1962260B2 DE 19691962260 DE19691962260 DE 19691962260 DE 1962260 A DE1962260 A DE 1962260A DE 1962260 B2 DE1962260 B2 DE 1962260B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slurry
probe
deposit
explosives
detonation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691962260
Other languages
English (en)
Other versions
DE1962260A1 (de
DE1962260C3 (de
Inventor
David Adams Mesa Fletcher
Leonard Noel Scottsdale Roberts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Talley Industries Inc Mesa Ariz (vsta)
Original Assignee
Talley Industries Inc Mesa Ariz (vsta)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Talley Industries Inc Mesa Ariz (vsta) filed Critical Talley Industries Inc Mesa Ariz (vsta)
Priority to DE19691962260 priority Critical patent/DE1962260C3/de
Publication of DE1962260A1 publication Critical patent/DE1962260A1/de
Publication of DE1962260B2 publication Critical patent/DE1962260B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1962260C3 publication Critical patent/DE1962260C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B43/00Methods or apparatus for obtaining oil, gas, water, soluble or meltable materials or a slurry of minerals from wells
    • E21B43/25Methods for stimulating production
    • E21B43/26Methods for stimulating production by forming crevices or fractures
    • E21B43/263Methods for stimulating production by forming crevices or fractures using explosives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description

.,nnt reichendes Rohr in die Lagerstätte gepreßt 1 Tb der Ringraum zwischen der Sondenver-
4 ere
am Boden der_Sonde f.a^Zt Medien veranlaßt wervorhandene strcmungsfahige_Med.e_ ium muß
K-,Sens nach unten gedrückt und das Rob-O' äSchlSiend dieses Roh, gezogen, de, Zünde, und dem Sprengstoff.
Der körnige fett Spreng
aiB mindestens den Sp«ng-
nicht
ff Ivn ii dir Sonde auf ihrem Weg nach unten M1üAt w?d oder sonstwie beeinträchtigt wird. VeDi^ Aufschlämmung ist vorzugsweise zusammen-7t ins einem Träeermedium, wie Wasser. Alkohol Sea da in d^errienem körnigem RDX, PETN. HMX TAT oder dner Mischung der vorigen Stoffe. H" . ·__ „;, dem entsprechenden Trägermedium S°d'dcm S "„«fjvertiglichen EMiclniuel. das 1, Hhiiist' eine flcithmäBige Verteilung des ' X unter Druck- und Temperaturtedinam.
sic "Sn?'Aufbrechen L Lagerstätte»
SSr im a„ge„ei„.» hei
gen in germgem MaSe
löslich and, bede^"
und ^
Sprengstoffe i
hygroskopisch
^ die teschnetenen löslich und nicht sind.
RDX (C\dotnmemyici.
,e.ramethylent.tran,.™,,, n)u
tarantlrall. TM kann a»cn
sicherzugehen, daß die ψΙ?
durch die *££*
™* ^yclo (Pentaenthryt-
TrilcheII ,„ „nd „lan«„ können. %%£* ein«, Ko^rote M.schen»e,,e ,k.eine, ,0mes»
ertösHchen Carboxyvinylpohmers bedingungen (bis ,» « 5C«-^ tei2uteh,„,„
ϊΙΙΙ1^|βΙ
angebrachten Dichtungsst
1 Sprengstoffaufschlämmung
Aufschlämmung aus. körnicen Sprengstoff
Das Verhältnis zachen dem körnig^ t ^
mmmm
"SSpS=
Es muß inert und fähig sein, den koi η ^n
etwa 25
der Aufschlämmung aus. Die Aufsch ammung
auf verschiedene Weisen vor^trt «i^
einem bevorzugten Verfahren ζ. Β zu Herste! ung
einer Aufsch ammung aus RD*«nd das Träger-Medium, der kornige p
das Eindickm.ttel ™ *7^ttJ^$
ann Berührung ist) nicht dispergierbar ist, so
B« 5 Sonde ,„^ fidJDichte bis P zum Aufbrechen
^β ^ Aufschlämmung direkt in dle
Sonde n;ben der aufzubrechenden Lagerstätte e.n-Verdünnung des festen Sprengstoffs
M fm Trägermedium ist zwar für die Desensibilisierung
eine dünne trübe
statt. Eine g.eich-
sein muß'um sie zur
Gewichtsteilen angegeben sind. Detonation erfolgte. Selbst bei direkter Einführung
B e i s ρ i e 1 1 3o kann es geschehen, daß keine Detonation stattfindet,
4g wenn die Aufschlämmung in strömungsfähigen Me-
RDX 51 5 dien in der Sonde an der Lagerstätte in einer kürzeren
Wasser ··.·■···· · · · · 0'5 als der bei dieser Methode zum Aufbrechen benötigten
Carboxylvmylpolymer up ^ dispergierbar ist. Nur wenn man die hier be-
Beispiel! 35 schriebene Aufschlämmung und die hier beschriebene
60 Verfahrensweise anwendet, kann ein Versager, der
57 39 Detonation stets und unter allen Umständen ver-
^ mieden werde. ^ ^ ^^ ^ ^ ^
4o duktionssonde 10 von der Oberfläche 11 in eine
Beispiel 3 potentiell produktive Risse 13 enthaltende Lager-
49 statte 12. Eine Sondenverrohrung 14 erstreckt sich
xui it W^wnVnaVurierti 49 von der Oberfläche bis unmittelbar oberhalb des
Äthylalkohol (denaturiert) « Laaerstättenhorizonts 12 und ist mit einer Zemcnt-
Carboxylvmylpolymer - ^ ^^.^^ 15 himerfuttert Die Sonde ,st innerhalb
Beispiel 4 der Lagerstätte nicht eingefaßt.
pFTN 50 Das Verfahren läßt sich zum Aufbrechen einer
f!r 49 Lagerstätte neben einer Einfassung einer Sonde z. B-
CarboxvivinVlpoiymer'".".'.'.".".'.'-''.'.- 1 ™t einigen produktiven Lagerstätten anwenden Wie
Carboxyivinyipoiym ^ bd .^^ Aufbrech.Verfahren dieser Art wird die
Einer nicht wäßrigen Aufschlämmung können fein Verrohrung aber beschädigt, und dies führt dann zu pulverisierte Metalle zugegeben werden, um die einer Menge Trümmern beim Aufbrechen und Je
wSkraft der Aufschlämmung zu erhöhen. Einfassung muß wieder repariert werden. Zum Auf
Sprengkraft der Auiscma s ^^ ^^ oberha,b ^ ßodens def produktlOns-
, . , A ,r^^„,k«n fipr τ aarrstätte 55 sonde liegenden Lagerstätte wird ein Überbrückungs-
2. D15 Vsrfaii«! zom Aafore.hen der Lagerstatte ~ ^^ ^ Dicht°ngSstopfen am unteren Ende der
Das Verfahren zum Aufbrechen einer Lagerstätte aufzubrechenden Lagerstätte angebracht. Wenn man umfaßt erfindungsgemäß das Einführen einer Spreng- Aufbrechen nach unten vermeiden wiU, z. B. weu SaufscWämmui' e sie oben beschrieben wurde, sich eine Wasserzone unter der Abbauzone befindet, ί die SondT direkt neben der aufzubrechenden 6o kann in ähnlicher Weise der Boden der Sonde nut Laeerstätte und zwar so, daß die Aufschlämmung Sand angefüllt werden, ehe die Aufschlämmung emvor Erreichen der Lagerstätte nicht mit strömungs- geführt bzw. eingespritzt wird. .
fähiaen Medien in der Sonde in Berührung kommen Vor dem Aufbrechen sollte die Sonde durcn Dtkann, das Einbringen eines Zünders mit einer hoch- kannte Verfahren von Schlamm, Paraffin u dgl. gfexDlosiven Ladung in die Aufschlämmung in der 65 reinigt sein. Dann wird, wie in F i g. 2 gezeigt em Sonde und das Detonieren der explosiven Ladung. Einspritzrohr 16 in die Sonde eingesetzt, das sich von Bei erfindunesgemäßen Verfahren zum Aufbrechen der Oberfläche bis zur Lagerstätte erstreckt. t>as η Lagerstätten ist es wesentlich, daß die Auf- Rohr 16 hat an seinem unteren Ende ein Rückschlag
ventil
fassi sehe Dor: fähit jede mun schli gegc eine ode wen dire Son vor strc We fäh me: grö diu sol· übt sto
ge: Rc Hc qu da ne zu
SU St,
vi b a d Ii I
taung angebracht, um den JJ
ten den, R0»M6und , r Ente«
Dort, wo uCi linier., .m
fähigen Medien gefüllt ,st, soUtt der
jedoch nicht verschlossen «f™"1'
mung in die Sonde gepackt
schlämmung kann dann in den
-5
^M ^
unesstopi Die Auf.
fähigen Medien gefüllt ,s, J^ ^
jedoch nicht verschlossen «f™"1' J Die Auf.
mung in die Sonde gepackt ^den * hrsl6
schlämmung kann dann in den oberen^e. .n an
der wird
20 die XhniU über dem Dichmlt Wasser 6=fü,., dami, « _er h Druck auircuuCn.ai^n
ihre jnnere Zeitein.
JbrKht und bringtihrerseits
diSt an die aufzubrechende ^
Sonde eingeführt, und es wird verhm
vor Erreichen der Lagerstatte in B.ri .
strömungsfähigen Medien ,n der Sonde ^
Wegen des Rückschlagventils 17 Unn κ ^ ^ P^^Siämmun« jeweils für eine gegebene ^ Aufsd lammung J n der Beschaffen-
Anwendung verwandt ^ , . nschaft der aufzu-
^^uSund vom gewünschten Grad L^. je(jer § de d rs
stopfen 22 vorbei die Sonde hinaul. f hläinnlUng Wenn die gewünschte Menge an A^ . 3
in die Sonde eingebracht ist. wird, * des
gezeigt, ein Gleitstopfen 23 in den obeie ^^ Rohrs 16 eingesetzt, und das Rohr nuto f_
Hochdruckpumpe 24 beispielswe·se:^ J ^ wird quelle angeschlossen. Der Djchtunj^^ ^ dann auf herkömmliche V-es- -_-,- de aD_
neben der Lagerstätte gelegenen Teil der ^^ zudichten. Die Aufschlämrnuiv wr d G)eit. stopfen 23 wird dann unter Pumpendruck m.
stopfen nach unten getrieben, wobeMhe A ^
mung durch Rohr und Bohrungssonae Wneingedrückt wird. die Lagerstätte
In einigen Fällen ^^Ädraulisch aufzuvor dem explosiven Aufbrechen J>draug brechen. Hierzu kann die S^^toffau^ Me_ als hydraulisch aufbrechendes strormmgst ^ ^ dium verwandt werden, indem man de te
lediglich genügend Druck zufuhrt, um hydraulisch aufzubrechen . herausgenom-
Der Dichtungsstopfen 22 wirdI dann η ^ men und zusammen mit dem Rohr J* . der Sonde entfernt. Wie hoch die Aufschlämmung · tur.
steht, läßt sich prüfen, indeffl.man^nen J Sonde fühler an einem Kabel {n.cht f£&} Kabellänge hinunterläßt und dann die ausgefah« w§minulIg mißt, wenn der Temperaturfühler di^mda
erreicht. Dieser Punkt Ifßt sichl di Ttr der Aufschläm der Erfindung
mißt, wenn der Temperaturfühler ^emda erreicht. Dieser Punkt Ifßt sichlest^ nied.
die Temperatur der AufschlämmungJf Medien
riger ist als die der übrigen ^o^fobi^che minin der Sonde die etwa 300 munter ac Zcjt.
24 m
nger ist ais aie uci um .&— - , obernacue mm in der Sonde, die etwa 300 munter der Zcjt
destens 50 C beträgt. Ein Zunder 24 m
Beispiels
,,,„emeinen produktive Sonde mit einer E'ne, !"1"Sr tätte bei etwa 600 m (2000 Fuß) o produkten Lager ta ^ wesentlichen aufgehort
^efe> dl ™t der ^,ichen verfahren gereinigt,
hatte, wurd m her ^ ^γ Abbau eine
Es w^beUnnt,^^^ ^ f verhinderung
"eSf"fr" h ns nach unten in die Wasserzoiie wu.»v.. ^ des Aufbrechens na Ende d£r Scnde
etwa 10 n, Sand ™ Einwegvenül an seinem
gebracht. Ein^ durch die Sonde in die
unteren Ende ^ur ^n Rjngstopfen ^,urdc
UgSohr i unteren Ende der Sondenverrohnmt 5» um α^°^Γ oberhalb der Lagerstatte hinabge f15""^^ Aufschlämmung der im Beispiel 1 be lassen. Eine A nsetzung wurde durch das Roh
schnebenenZusMim _ Es ^^ ^
in d^ Lagerstot g ^ ^ ^ wu ^ m G , schtemnum ve^ ^^ ^ Rohr ^h^ so d stopfen iinter Aufschlämmung nach hinten m di ff',!"=." rückgepreßt wurden. Dann wurden d£ S^fdie Pumpvorrichtung entfernt, und es wurc Rohr "1^n^ Temperaturfühler geprüft, wie hoch d m. emern^ lempe ^ ^^ ^ Dann wurc Auf schlamm«^tionsvorrichtungi d,e auf 2 S und« ene_TN^ eingestellt war, an einem Prahtse,
^SJLnmung herabgelassen und Ais Drahts, die Aufscma Ejn überbrückungsstOpfcr. ,, lir
6s wieder aufg ρ ^ Vem)h angebracht u; am unteren Wasser gefüm Vof dem E]
ίΟρΓεη& vergewisserte m
wieder g
am unteren
Je S°nde
seuen
sich, daß die Sonde unterhalb der Höhe des Stopfens oberhalb der Aufschlämmung mit Wasser gefüllt war. Nach der Detonation wurde der Überbrückungsstopfen entfernt und die von der Detonation herrührenden Trümmer ausgeräumt.
Beispiel 6
Hier ging man in der Arbeitsweise nach Beispiel 5 vor, wobei jedoch kein Sand in die Sonde eingebracht wurde, da bekannt war, daß unter der Abbauzone keine Wasserzone vorhanden war. Es wurde zwar ein Dichtungsstopfen verwendet, aber er wurde nicht fest angebracht, so daß bei Druckanwendung sich oberhalb der Aufschlämmung befindende strömungsfähige Medien der Sonde lediglich hinter den Gleitstopfen
10
in die Sonde aufstiegen. Demzufolge schätzt man, daß nur etwa 5 bis 10 Prozent Aufschlämmung in die Lagerstätte rückflossen. Etwa 550 kg der Aufschlämmung aus Beispiel 1 wurden in der Sonde zur Detonation gebracht, und ein Produktionsanstieg von etwa 800 Prozent wurde festgestellt. Die Produktionsleistung der Sonde bleibt auf dieser Höhe.
Beispiel 7
Hier ging man in der Arbeitsweise nach Beispiel 6
vor, wobei jedoch etwa 360 kg Aufschlämmung aus Beispiel 3 verwendet wurden. Man schätzt, daß etwa 5 Prozent der Aufschlämmung in die Lagerstätte rückflössen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. ρ , Bei einem vorgeschlagenen Verfahren, das wenig-
    raiv-niansprucn. stens diesen Nachteil zu vermeiden scheint, wird die
    Verfahren zum Aufbrechen einer durch eine Aufschlämmung in Polyäihylen-Säckchen eingepackt Produktionssonde erschlossenen Erdgas- oder Erd- und werden die verschlossenen Säckchen am Boden öllagerstätte durch Auslösung einer Detonation 5 der neben der aufzubrechenden Lagerstätte befindeiner in die Lagerstätte eingebrachten Sprengstoff- liehen Produktionssonde eingelagert, damit eine Veraufschlämmung, die aus einem Trägermedium be- dünnung der Aufschlämmung in den Säckchen vor steht, in welcher der nicht hygroskopische und der Detonation verhindert wird,
    hierin nicht lösliche, aus organischen Nitroverbin- Einige der bis heute entwickelten Aufschlämmungen
    düngen hoher Sprengkraft bestehende körnige io sind Dispersionen von körnigen festen Sprengstoffen Sprengstoff gleichmäßig verteilt und hierdurch in Wasser oder Kohlenwasserstoffen; Tests mit solchen entsensibilisiert ist, dadurch g?Venn- Aufschlämmungen verliefen jedoch selbst bei Verzeichnet, daß der Aufschlämmung zusätzlich wendung einer Sprengkapsel häufig erfolglos, hauptein Eindickmittel zur Erhöhung der Verteilung sächlich wegen Detonationsschwierigkeiten. Die des körnigen Sprengstoffes zugegeben wird und 15 Schwierigkeiten beim Detonieren solcher Aufschlämdiese über ein in die Sonde (10) eingeführtes, an mungen werden beispielsweise in der USA.-Patentseinem unteren Ende mit einem Rückschlag- schrift 2 867 172 erwähnt. Es wird darin betont, daß ventil (17) versehenes, bis in den Lagerstätten- es bei der Verwendung herkömmlicher Sprengkapseln horizont (12) reichendes Rohr (16) in die Lager- ausgedehnter Sicherheitsvorkehrungen bedarf, wobei statte gepreßt wird, wobei der Ringraum zwischen 20 die Sprengkapseln innig mit dem Grund-Sprengstoff tier Sondenverrohrung (14) und dem Rohr νίό) in der Sonde gemischt werden mußten, und insbesondurch einen Ringstopfen (22) oberhalb der Lager- dere, wie schwierig es ist, eine Detonation zu erzielen, statte abgedichtet ist, bei Beendigung des Einpreß- wenn die Aufschlämmung in die Lagerstätte eingevorganges die in dem Rohr (16) noch befindliche drückt werden mußte. In der L'SA.-Patentschrift wird Sprengstoffaufschlämmung mittels eines Gleit- 25 deshalb vorgeschlagen, zur Detonation der Aufstopfens (23) nach unten gedruckt und das Rohr schlämmung, welche insbesondere eine Dispersion (16) entleert, anschließend dieses Rohr (16) ge- aus RDX, Zusammensetzung-B, Ammoniumnitrat zogen, der Zünder (24) eingebracht, die Lager- oder ähnlichen Materialien in einem Trägermedium statte (12) gegenüber der Sonde (10) mit einem wie Wasser ist, eine komplizierte Anordnung geformter Dichtungsstopfen (25) abgeschlossen und die Sonde 30 Ladungen in die Sonde einzusetzen, daß die Sprengoberhalb des Stopfens (25) mit Flüssigkeit gefüllt Stoffteilchen in der Aufschlämmung in Rissen der wird. Lagerstätte gefangen werden und eine kontinuierliche
    Phase explosiven Materials bilden, das dann durch
    die Anordnung vieler geformter Ladungen (F i g. 2) 35 zur Detonation gebracht werden kann. Selbst wenn
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auf- man annimmt, daß dieses Verfahren arbeitet, so ist brechen einer durch eine Produktionssonde crschlcs- es doch in der Praxis wenig zufriedenstellend, weil senen Erdgas- oder Erdöllagerstätte durch Auslösung ein Detonationsverfahren mit einer komplexen geeiner Detonation einer in die Lagerstätte eingebrachten formten Ladung notwendig ist.
    Sprengstoffaufschlämmung, die aus einem Träger- 40 Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß es medium besteht, in welcher der nicht hygroskopische möglich ist, eine Lagerstätte völlig sicher aufzu- und hierin nicht lösliche, aus organischen Nitroverbin- brechen und gleichzeitig eine folgerichtig verlaufende düngen hoher Sprengkraft bestehende körnige Spreng- und zuverlässige Detonation zu erzielen, indem man stoff gleichmäßig verteilt und hierdurch entsensibiii- eine Sprengstoffaufschlämmung verwendet, die in siert ist. 45 den strömungsfähigen Stoffen der Lagerstätte während
    Seit Anfang der fünfziger Jahre wurden Versuche einer zum Aufbrechen benötigten Zeitspanne nicht mit Sprengstoffaufschlämmungen durchgeführt, die dispergierbar ist und ihre anfängliche Dichte bis zum Dispersionen von festen suspendierten Sprengstoffen Aufbrechen beibehält, und man eine solche Sprengoder einem oder mehreren zusammen einen Spreng- stoffaufschlämmung in die Sonde direkt neben der stoff bildenden Bestandteilen in Wasser oder einem 50 aufzubrechenden Lagerstätte in einer solchen Weise anderen Trägermedium sind. Sprengstoffaufschläm- einfüllt, daß die Sprengstoffaufschlämmung nicht mit mungen haben den Vorteil, daß sie sich der Produk- öl oder Wasser in der Sonde in Berührung kommen tionssonde in der Form anpassen und diese leichter kann und dadurch vor Erreichen der Lagerstätte füllen, was zu einer größeren Sprengkraft führt. Das emulgiert, ausgelaugt oder sonstwie verdünnt wird. Aufbrechen kann darüber hinaus verstärkt werden, 55 Auf Grund dieser Erkenntnis ist es Aufgabe der indem man die Aufschlämmung unter Druck direkt Erfindung, die Sprengstoffaufschlämmung so zuin die aufzubrechende Lagerstätte pumpt und dadurch sammenzusetzen und so bis zur Lagerstätte zu bedic Wirksamkeit der Ladung für das Erhöhen der fördern, daß sie ihr Detonationsvermögen bis zur Porosität verbessert. Durchführung der Detonation behält und auf ihrem
    Bei den meisten bis heute entwickelten Aufschläm- 60 Wege zur aufzubrechenden Lagerstätte weder entmungen, von denen viele Eindickmittel enthalten, mischt noch mit strömungsfähigen Medien der Lagerwurde Ammoniumnitrat als ein Hauptbestandteil statte vermischt oder durch diese geteilt wird,
    verwendet. Die Detonationseigenschaften solcher Auf- Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der
    schlämmungen lassen sich im allgemeinen nicht vor- Aufschlämmung zusätzlich ein Eindickmittel zur Eraussagen, und oft detonieren solche Aufschlämmungen 65 höhung der Verteilung des körnigen Sprengstoffes nach dem Einpumpen in die Sonde überhaupt nicht. zugegeben wird und diese über ein in die Sonde ein-Ein Grund dafür wird darin gesehen, daß Ammonium- geführtes, an seinem unteren Ende mit einem Rücknitrat relativ hygroskopisch und wasserlöslich ist. schlagventil versehenes, bis in den Lagerstätten-
DE19691962260 1969-12-12 1969-12-12 Verfahren zum Aufbrechen einer durch eine Produktionssonde erschlossenen Erdgasoder Erdöllagerstätte Expired DE1962260C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691962260 DE1962260C3 (de) 1969-12-12 1969-12-12 Verfahren zum Aufbrechen einer durch eine Produktionssonde erschlossenen Erdgasoder Erdöllagerstätte

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19691962260 DE1962260C3 (de) 1969-12-12 1969-12-12 Verfahren zum Aufbrechen einer durch eine Produktionssonde erschlossenen Erdgasoder Erdöllagerstätte

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1962260A1 DE1962260A1 (de) 1972-03-02
DE1962260B2 true DE1962260B2 (de) 1973-09-27
DE1962260C3 DE1962260C3 (de) 1974-04-25

Family

ID=5753618

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691962260 Expired DE1962260C3 (de) 1969-12-12 1969-12-12 Verfahren zum Aufbrechen einer durch eine Produktionssonde erschlossenen Erdgasoder Erdöllagerstätte

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1962260C3 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1962260A1 (de) 1972-03-02
DE1962260C3 (de) 1974-04-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2202246C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Füllen eines sich aufwärts geneigt in Gesteinsformationen erstreckenden Bohrlochs
US3561532A (en) Well fracturing method using explosive slurry
DE2015286A1 (de) Sprengverfahren und Zundladungsanord nung zur Durchfuhrung des Verfahrens
DE2239644A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer die herstellung und benutzung von explosiven aufschlaemmungen im bergbaubetrieb
US3270815A (en) Combination hydraulic-explosive earth formation fracturing process
DE2300933A1 (de) Bohrlochladevorrichtung
DE2360824A1 (de) Vorrichtung zur verdichtung einer masse innerhalb eines abgegrenzten raumes
DE1962260B2 (de) Verfahren zum Aufbrechen einer durch eine Produktionssonde erschlossenen Erdgas oder Erdöllagerstätte
DE2309339A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung und verpackung von slurry-sprengstoffen in stabform
DE2544411A1 (de) Sprengverfahren und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE3118034A1 (de) "verfahren und besatzampulle zum verdaemmen von bohrloechern mit pastenbesatz"
DE1949711C3 (de) Flussiger Sprengstoff und seine An wendung zum Aufbrechen von geologischen Formationen
DE2754966A1 (de) Nichtelektrisch zuendbare sprengkapsel und sprengsystem unter verwendung der sprengkapsel sowie zuendverfahren
DE2018372C3 (de) Verfahren zur Verbrennung von erdölhaltigen Formationen
DE3152743C2 (de) Einrichtung zum Transport und Verarbeiten von Abdichtungs- und Zementationsmaterialien in einem vorgegebenen Bohrlochintervall
EP2460975A2 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Bohrlochstimulation
US3587744A (en) Fracturing of subsurface formations
DE900201C (de) Vorrichtung zum Durchtrennen von Rohrleitungen, insbesondere von verlegten Tiefbohrrohren
DE1288544B (de) Verfahren zur Erhoehung der Sicherheit beim Schiessen im Kohlebergbau
DE285024C (de)
DE2309519A1 (de) Sprengvorrichtung fuer bohrloecher
DE1247238B (de) Verfahren zum Foerdern von Bitumina aus Lagerstaetten
US3825452A (en) Liquid explosive for well fracturing
US3718366A (en) Method for creating permeability in sulfur deposits
DE1227816B (de) Wasserfreier und sprengkapselunempfindlicher Sprengstoff

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
EHJ Ceased/non-payment of the annual fee