DE3118034A1 - "verfahren und besatzampulle zum verdaemmen von bohrloechern mit pastenbesatz" - Google Patents
"verfahren und besatzampulle zum verdaemmen von bohrloechern mit pastenbesatz"Info
- Publication number
- DE3118034A1 DE3118034A1 DE19813118034 DE3118034A DE3118034A1 DE 3118034 A1 DE3118034 A1 DE 3118034A1 DE 19813118034 DE19813118034 DE 19813118034 DE 3118034 A DE3118034 A DE 3118034A DE 3118034 A1 DE3118034 A1 DE 3118034A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ampoule
- filling
- paste
- water
- concentrate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42D—BLASTING
- F42D1/00—Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
- F42D1/08—Tamping methods; Methods for loading boreholes with explosives; Apparatus therefor
- F42D1/24—Tamping methods; Methods for loading boreholes with explosives; Apparatus therefor characterised by the tamping material
- F42D1/28—Tamping with gelling agents
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42D—BLASTING
- F42D1/00—Blasting methods or apparatus, e.g. loading or tamping
- F42D1/08—Tamping methods; Methods for loading boreholes with explosives; Apparatus therefor
- F42D1/20—Tamping cartridges, i.e. cartridges containing tamping material
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Medical Preparation Storing Or Oral Administration Devices (AREA)
Description
JS-
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verdammen von Bohrlöchern
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1; ferner betrifft die Erfindung eine Besatzampulle zur Durchführung
dieses Verfahrens.
Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf das Besetzen von Bohrlöchern, die im Untertagebetrieb, vorzugsweise im Steinkohlenbergbau
für Spreng tetriebe benutzt werden, weil unter solchen sprengtechnischen Voraussetzungen auf die Verminderung
der lungengängigen Stäube und gegebenenfalls auf die Vermeidung von Schlagwetter- und Kohlenstaubexplosionen ein besonderes
Augenmerk gerichtet, werden muß. Anders als die Verdammung von Sprengladungen mit dem sogenannten Lettenbesatz
hat Wasserbesatz den Vorteil, daß durch den Besatz selbst solchen Gefahren vorgebeugt wird. Der Wasserbesatz kann
jedoch schon bei geringfügigen Beschädigungen der Wasserbesatzpatronen
im Bohrloch auslaufen. Da die leere Hülle keine Verdämmwirkung hat, kann es in solchen Fällen zu erheblichen
Schwierigkeiten kommen. Diese lassen sich durch Pastenbesatz vermeiden, weil die pastösen Eigenschaften dieses
Verdämmaterials weg'in ihrer Zähflüssigkeit in der Umgebung
der Besatzpatrone 3ine Haftung erzeugen und dadurch verhindern, daß die Ladung freigelegt wird. Geeignete Pasten
weisen allerdings ihrerseits einen erheblichen Wasseranteil auf, welcher die Verdämmwirkung garantiert und enthalten
außerdem Gelierstoffe, welche ihrerseits keine gefährlichen Wirkungen auslösen dürfen, d.h. insbesondere hygienisch
einwandfrei sind. Dafür eignen sich z.B. Carboxylmethylzellulose, gegebenenfalls unter Einsatz von bestimmten
Anregerstoffen oder Bentonit und Alkalien.
Es ist bekannt, die über Tage fertig zubereitete Paste vor
* m
-JfI-
Ort und außerhalb des Bohrloches mit Hilfe einer Pumpe in die Bohrlöcher einzubringen. Dieses Verfahren ist jedoch
aus verschiedenen Gründen nachteilig. Einerseits ist es bedenklich, weil nur schwer kontrollierbar ist, ob die
Paste die Ladung erreicht und vorschriftsmäßig verdämmt hat.
Andererseits benötigt man verhältnismäßig viel Paste, was aus wirtschaftlichen Gründen vermieden werden muß. Dann
wirkt sich der Transport des erheblichen Wasseranteils der Paste besonders schädlich aus.
Die Erfindung geht deshalb von einem anderen bekannten Verfahren aus, bei dem man die je für ein Bohrloch bestimmte
Pastenmenge in einer odor mehreren Besatzampullen unterbringt und diese aus PVC oder Polyäthylen bestehenden Ampullen in
das Bohrloch einbringt, nachdem man sie an der Spitze angeschnitten oder in anderer Weise perforiert hat. Insbesondere
handelt es sich hierbei um schlauchförmige Ampullen aus flexibler Kunststoffolie. Man erreicht bei solchen Ampullen
die Verdämmwirkung mit Sicherheit dadurch, daß man die Paste, d.h. jedenfalls den aus der Besatzampulle ausgepreßten Anteil
der Pastenfüllung im Bohrloch freimacht, wo er sich mit den Unebenheiten der Bohrloi:hwände verzahnt und/oder in etwaige
Risse eindringt.
Solche Pastenbesat?:patronen müssen über Tage hergestellt
werden, hauptsächlich weil man aus wirtschaftlichen Gründen
nur Mengen an Besatzpaste produzieren kann, die für einen Sprengbetrieb zu groß sind. In entsprechenden Anlagen erfolgt
die Zubereitung der Paste und deren Einfüllen in die Ampullenhüllen. Da die Paste u.U. bis zu 90 % aus Wasser besteht
und wegen der großen Anzahl von Sprengbohrlöchern z.B. im Steinkohlenbergbau erhebliche Besatzmengen über weite Strecken
• ί
transportiert werden müssen, ergibt sich aus diesem Verfahren ein erheblicher wirtschaftlicher Nachteil aufgrund des
damit verbundenen Wassertransportes. Es kommt hinzu, daß Wasser in genügender Menge und ausreichender Qualität unmittelbar
vor Ort in aller Regel zur Verfügung gestellt werden kann.
Beim Wasserbesatz ist es deshalb schon bekannt geworden (DBP 10 66 929), unter Verwendung vorgeformter Wasserbesatzampullen
mit zugeschweißter glatter Spitze die Wasserfüllung unter Druck vor Ort, aber außerhalb des Bohrloches in die
Ampullen einzubringen, die1. Ampullen druckdicht zu verschliessen
und dann mit diesen Ampullen die Bohrlöcher zu besetzen. Wegen der Eigenschaften des Pastenbesatzes und der vor Ort
herrschenden ungünstigen Bedingungen kann man aber eine für den Pastenbesatz geeignete Paste nicht vor Ort in eine
leere Patronen- oder Ampullenhülle einbringen.
Der Erfindung liegt die 7.ufgabe zuqrunde, das Besetzen von Bohrlöchern mit Pastenbesatz rationell und so auszugestalten,
daß der Wassertransport :.m wesentlichen entfällt, jedoch ein ordnungsgemäßes Verdammen der Ladungen erreicht werden kann.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche gelöst.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren liefert man die mit dem
Vorprodukt gefüllten Patronen- oder Ampullenhüllen an, wodurch man das ordnungsgemäße Einfüllen der Paste über Tage
gewährleisten kann. Vor Ort füllt man nur noch den fehlenden Wasseranteil auf, was unproblematisch ist, weil man dafür
die vielfach bewährte Technik einsetzen kann. Die Herstellung
der Besatzampulle reduziert sich dadurch auf die Durchmischung bzw. Auflösungties Vorproduktes in dem Wasseranteil.
Das läßt sich in der verschlossenen Ampulle selbsttätig oder auch durch verschiedene Hilfsmaßnahmen, z.B. durch einfaches
Schütteln der mit dem Wasseranteil aufgefüllten Ampulle erreichen.
Am geringsten ist der Transportaufwand mit den Merkmalen des Anspruches 2.
Gegebenenfalls empfiehlt sich eine Sicherung der Besatzampulle gegen Verlust des Konzentrates bzw. der Trockenmasse,
was durch die Merkmale dor Ansprüche 3 und 4 erreicht werden kann. Hierbei kann der dir; Trockensubstanz enthaltende Bohiilter
in der verschlossenen Ampulle geöffnet werden. Vorgesehen ist aber alternativ ein Behältermaterial, das sich in dem
aufgefüllten Wasser mehr oder weniger selbsttätig auflöst.
Die Einzelheiten und weiteren Merkmale sowie andere Vorteile
der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Besatzampullen ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen anhand der Figuren in dec Zeichnung; es zeigen
Fig. 1 eine erste Ausfüirungsform der Erfindung in teilweise
abgebrochener Darstellung und im Längsschnitt,
Fig. 2 in der Fig. 1 entsprechender Darstellung eine abgeänderte Ausführungsform einer Pastenbesatzampulle gemäß der
Erfindung,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III der Fig. 2
und
Fig. 4 in Ansicht und Draufsicht eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
In allen Ausführungsformen der Erfindung wird eine an sich
bekannte Wasserbesatzpatrone bzw. -ampulle 1 verwendet, weicheentsprechend
den Abmessungen des Bohrloches vorgeformt ist. Gemäß den dargestellten Ausführungsbeispielen handelt
es sich um eine geblasene Kunststoffolie mit abgerundeter bzw. kegelförmiger Spitze 2. Dieser Ampullenkörper besteht
z.B. aus Polyäthylen oder PVC. An seinem der Spitze 2 gegenüberliegenden Ende hat er eine Schulter 3 und einen kurzen
Hals 4, der eine Einfüllöffnung 5 für Wasser umgibt. Die
Einfüllöffnung 5 läßt sich mit einem Stopfen 6 verschließen, der eine radiale Rippe 7 aufweist, welche mit einer radialen
Nut 8 .im Hals 4 zusammenwirkt, so daß ein druckdichter Verschluß
gegeben ist.
Die Erfindung läßt sich auch auf nicht dargestellte, aber jedenfalls vorbekannte Folienschläuche anwenden, die an
einem Ende abgeschweißt sind und am anderen Ende ein selbstschließendes Lippenventil aufweisen, durch das Wasser eingefüllt
werden kann, das aber den Austritt von Wasser verhindert.
Gemäß Fig. 1 enthält die Ampulle 1 zwei Tabletten 9 bzw. 10,
in denen die im wesentlichen wasserfreie Trockenmasse des Pastenbesatzes vereinigt ist. Die mit Ausnahme der beiden
Tabletten 9 bzw. 10 leere Ampulle wird vor Ort angeliefert, d.h. die Ampulle wird über Tage hergestellt und mit den
Tabletten gefüllt. Die Fig. 1 läßt erkennen, daß vor Ort Wasser eingefüllt worden ist, das in der Ampulle bis zu dem
Spieqel 13 angestiegen ist. Außer dem eingefüllten Wasser-
anteil und der in den Tabletten 9, 10 vereinigten Trockenmasse wird vor ort die Paste in der Ampulle hergestellt.
Die Zubereitung kann dadurch erfolgen, daß man die Tabletten in dem eingefüllten Wasser zerfallen und gelieren läßt.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung liegt gemäß Fig. 2 vor, an die Innenwand 11 einen oben bei 12 und unten bei 14
verschlossenen Folienschlauch 15 anzubringen, z.B. mit der Wand der Hülle 1 zu verschweißen. In dem Folienschlauch 15
befindet sich die Trockenmasse in Form eines Pulvers 16 mit Instant-Eigenschaft.
Der Folienschlauch bestehL aus einem leicht mit Wasser auflöslichen
Material, z.B. einer Gelatine, so daß nach Einbringen der Wasserfüllung der Schlauch 15 das Instant-Pulver
freigibt und die Gelierunq eintritt.
Ähnlich ist eine Ausführiingsform, wie sie in den beiden Darstellungen
der Fig. 4 wiedergegeben ist. Danach befindet sich das Pulver 16 in einem Folienschlauch 17, der an seinen
Enden bei 18 und 19 abgeschweißt ist und daher kissenartige
Ausbildung aufweist. Dur^h das Abschweißen erzielt man einen erhöhten Innendruck, der die Freigabe des Pulvers 16 und die
Wasserfüllung erleichtert.
Anstelle von Tabletten 9, 10 kommt auch die Einbringung der Trockensubstanz bzw. eines Konzentrates in Form von Flocken,
Stäbchen oder ähnlichen Formkörpern in Betracht, die bei geöffnetem Stopfen 6 ebenfalls verhältnismäßig schwer die
Einfüllöffnung 5 passieren können.
Jf-
Die Besatzpaste kann man in der Ampulle aus dem Konzentrat
bzw. der Trockensubstanz und dem Wasseranteil mit den die Verdammung geforderten Eigenschaften hergestellt werden.
Man kann die Stärke der Paste durch Messung der Penetrierung im voraus bestimmen und durch den Anteil des Konzentrates
bzw.·des Vorproduktes festlegen.
Vorzugsweise stellt die Paste eine homogene Mischung dar, wobei nur wenig Energie zur Bereitung der Mischung erforderlich
ist; diese Energie läßt sich durch Schütteln der gefüllten Ampulle während einer kurzen Zeit aufbringen.
Wenn man den Zeitraum zwischen dem Einfüllen des Wassers in die Ampulle und der Fertigstellung der Besatzpaste verringern
will, verwendet nan ein Konzentrat in Form eines Geles oder einer Paste, aus dem sich in· wenigen Minuten die
Besatzpaste durch die Hinzufügung des Wasseranteiles herstellen läßt. Vorzugsweise verwendet man als Trockensubstanz
eine Mischung aus einem Borat und aus Gummi bzw. Harz.
Vorzugsweise wird eine M;.schung aus Polyvinylalkohol und Natriumtetraborat benutzt, um eine geeignete Besatzpaste
herzustellen. Hierbei hängt die Zeit und die Fertigstellung der Besatzpaste in der Anpulle im wesentlichen von den Anteilen
der Mischungsstofi:e ab.
Um die Bildung von Klumpen in der nesatzpaste zu verhindern,
stellt man die Besatzpaste so schnell wie möglich in der Patrone her. Das läßt sich durch Verteilung des Konzentrates
bzw. der Trockensubstanz über die Länge der Ampulle erreichen. Besonders geeignet sind dafür die dargestellten Ausführungsformen, bei denen das Konzentrat bzw. die Trockensubstanz in
auflösbaren Behältern untergebracht: ist. Verwendet man
- 12 -
-wr-
jedoch das Konzentrat bzw. die Trockensubstanz in granulierter Form, dann können die beispielsweise aus Polyvinylalkohol
und Natriumtetraborat bestehenden Partikel mit einer wasserlöslichen bzw. im Wasser verteilbaren Masse
umhüllt sein, die beispielsweise aus Polyäthylenglykol besteht. Diese Umhüllung der Partikel läßt sich gleichmäßig im Wasser
verteilen, bevor das Konzentrat bzw. die Trockensubstanz aufgelöst wird.
Je nach Ampullenkonstruktion kann man das Wasser mit Hilfe einer Einfülldüse, die ihrerseits an eine Wasserleitung angeschlossen
ist, einbringejn. In einer solchen aus einem Folienschlauch mit Lippenventil bestehenden Ampulle wurde
bei einem praktischen Versuch eine Mischung aus 11,5 g PVA, 4,75 g Natriumtetraborat und eine Ummantelung aus Polyäthylenglykol
mit einem Gewicht von 1,15 g als Konzentrat benutzt. Diese Ampulle wurde mit 170 ml aufgefüllt. Nach dem Auffüllen
wurde die Ampulle von Hand 5 Sekunden lang geschüttelt. Dann bildete sich oine homogene Paste, und die
Ampulle war nach 30 Minu:on so weitf daß sie in das Bohrloch
zum Verdammen eingebracht werden konnte. Die Stärke
des Gels wurde mit einem die Penetration messenden Gerät festgestellt.
it
Leerseite
Claims (10)
- Patentansprüche(1. Verfahren zur Verdammung von Bohrlöchern, bei dem eine in das Bohrloch eingebrachte Ladung mit einem Wasser enthaltenden Pastenbesatz dadurch verdämmt wird, daß wenigstens eine mit der mit Wasser versetzten Paste gefüllte Besatzampulle in das Bohrloch eingebracht wird , dadurch gekennzeichnet , daß die ein Konzentrat (9, 10; 16) enthaltende und mit einer druckdicht verschließbaren Einfüllöffnung (5) versehene Besatzampulle (1) vor Ort, aber außerhalb des BohrJoches mit Wasser aufgefüllt und dann aus dem Wasser und aus dem Konzentrat die Paste in der verschlossenen Besatzampulle hergestellt wird, bevor diese mit der fertigen Paste in das Bohrloch eingebracht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1 ,dadurch gekennzeichnet, daß das Konzentrat als im wesentlichen wasserfrei« Trockensubstanz (9, 10; 16) in der vor Ort angelieferten Besatzampulle enthalten ist und mit der Wasserfüllung aufgelöst wird.
- 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet , daß die in der Besatzampulle(1) enthaltene Trockensubstanz (9, 10; 16) ihrerseits in einem Behälter eingeschlossen wird, aus dem sie zum Übertreten in die Wasserfüllung (13) gebracht wird.
- 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet , daß der die Trockensubstanz (16) enthaltende Behälter (15, 17) mit dem Wasseranteil der Paste aufgelöst wird.
- 5. Besatzampulle zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4 ,gekennzeichnet durch eine Füllung mit einem Konzentrat oder einer im wesentlichen wasserfreien Trockensubstanz (9, 10; 16) einer Besatzpaste und einer geschließbaren Einfüllöffnung oder einem selbstschließenden Einfüllventil zum Einbringen einer Wasserfüllung (13), welche den Flüssigkeitsanteil des Pastenbesatzes ausmacht.
- 6. Besatzampulle nach Anspruch 5 , dadurch gekennzeichnet , daß das Konzentrat bzw. die Trockensubstanz aus einer oder mehreren Tabletten (9, 10) bestehen.
- 7. Besatzampulle nach Anspruch 5 ,dadurch gekennzeichnet, daß das Konzentrat bzw. die Trockensubstanz granuliert oder in Flocken vorliegen und Instanteigenschaftrm besitzen..
- 8. Besatzampulle nach ein 5m der Ansprüche 5 bis 7 ,egekennzeichiet durch eine Umhüllung■
(15, 17) der TrockensuDstanz (16), die an der Innenwand(11) der Besatzampullenhülle befestigt ist. - 9. Besatzampulle nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daßdas Konzentrat bzw. die Trockensubstanz aus einer Mischung aus Borat und Gummi bzw. Harz bf-steh.t .
- 10. Besatzampulle nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Konzentrat bzw. die Trockensubstanz aus einer Mischung aus Polyvinylalkohol und Natriumtetraborat bestehen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813118034 DE3118034A1 (de) | 1981-05-07 | 1981-05-07 | "verfahren und besatzampulle zum verdaemmen von bohrloechern mit pastenbesatz" |
| GB8213273A GB2099117B (en) | 1981-05-07 | 1982-05-07 | Stemming shot holes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813118034 DE3118034A1 (de) | 1981-05-07 | 1981-05-07 | "verfahren und besatzampulle zum verdaemmen von bohrloechern mit pastenbesatz" |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3118034A1 true DE3118034A1 (de) | 1982-11-25 |
Family
ID=6131656
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813118034 Ceased DE3118034A1 (de) | 1981-05-07 | 1981-05-07 | "verfahren und besatzampulle zum verdaemmen von bohrloechern mit pastenbesatz" |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3118034A1 (de) |
| GB (1) | GB2099117B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4135777A1 (de) * | 1991-10-30 | 1993-02-04 | Wilhelm Leppak | Fuell-, druck- und dichtverschluss fuer wasserbesatzpatronen |
| CN109238059A (zh) * | 2018-11-02 | 2019-01-18 | 玉溪矿业有限公司 | 一种炮孔填塞装置 |
| CN115235309A (zh) * | 2022-06-24 | 2022-10-25 | 东北大学 | 一种炮孔堵塞用自膨胀填塞体及其制备与施工方法 |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB8604060D0 (en) * | 1986-02-19 | 1986-03-26 | Dobson F T | Hygroscopic explosives containers |
| ES2046916B1 (es) * | 1991-04-10 | 1994-11-01 | Invest Tecnologica De Equipos | Tuberia perfeccionada para efectuar coladuras con carga confinada. |
| WO1998030864A2 (en) * | 1997-01-10 | 1998-07-16 | Wathen Boyd J | Blasting with shock absorbing gel |
| AU746434B1 (en) * | 2000-11-27 | 2002-05-02 | Bis Industries Limited | A method of stemming a blast hole and a blast hole stemming material |
| GB0226312D0 (en) * | 2002-11-12 | 2002-12-18 | Cintec Int Ltd | A blast-absorbing device |
| RU2350897C1 (ru) * | 2007-07-18 | 2009-03-27 | Аркадий Владимирович Дугарцыренов | Способ забойки нисходящих отбойных скважин при массовых взрывах на карьерах |
| EP3011261B1 (de) * | 2013-06-17 | 2019-01-02 | Allen Park | Detonationssysteme und -verfahren |
| CN109238048B (zh) * | 2018-09-10 | 2021-06-08 | 兖州中材建设有限公司 | 一种露天石灰石矿山爆破降尘方法 |
| CN114264207B (zh) * | 2021-08-16 | 2024-01-09 | 北方工业大学 | 一种炮眼自动封堵炮泥装置及炮眼封堵方法 |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD30791A (de) * | ||||
| DE1066929B (de) * | 1958-06-16 |
-
1981
- 1981-05-07 DE DE19813118034 patent/DE3118034A1/de not_active Ceased
-
1982
- 1982-05-07 GB GB8213273A patent/GB2099117B/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD30791A (de) * | ||||
| DE1066929B (de) * | 1958-06-16 |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4135777A1 (de) * | 1991-10-30 | 1993-02-04 | Wilhelm Leppak | Fuell-, druck- und dichtverschluss fuer wasserbesatzpatronen |
| CN109238059A (zh) * | 2018-11-02 | 2019-01-18 | 玉溪矿业有限公司 | 一种炮孔填塞装置 |
| CN115235309A (zh) * | 2022-06-24 | 2022-10-25 | 东北大学 | 一种炮孔堵塞用自膨胀填塞体及其制备与施工方法 |
| CN115235309B (zh) * | 2022-06-24 | 2023-09-01 | 东北大学 | 一种炮孔堵塞用自膨胀填塞体及其制备与施工方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2099117B (en) | 1985-05-01 |
| GB2099117A (en) | 1982-12-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3118034A1 (de) | "verfahren und besatzampulle zum verdaemmen von bohrloechern mit pastenbesatz" | |
| DE4106311C1 (de) | ||
| DE19955766A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Spaltabdichtung | |
| DE2450998A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum sichern eines standrohres in einem bohrloch | |
| CH640795A5 (de) | Zweikomponenten-klebepatrone. | |
| DE2309339A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung und verpackung von slurry-sprengstoffen in stabform | |
| DE3152743C2 (de) | Einrichtung zum Transport und Verarbeiten von Abdichtungs- und Zementationsmaterialien in einem vorgegebenen Bohrlochintervall | |
| DE2713873C2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Steckkapsel | |
| EP0039693A1 (de) | Vorrichtung zur aufnahme von komponenten für eine mischung oder verbindung in mindestens zwei getrennten behältern | |
| DE2010140A1 (de) | Verfahren zum Verfestigen von zum Aus laufen neigender Kohle und lockeren Ge birgsformationen | |
| DE2203488C (de) | Besatzpatrone und Verfahren zum Besetzen von Sprengladungen in Bohrlöchern | |
| DE102017127220B4 (de) | Verfahren zum Herstellen von mindestens einem verbrauchsfertigen, in einem geschlossenem Behälter verpackten Trägerkörper mit einem Wirkmedium sowie Behälter mit einem entsprechenden Trägerkörper und Verfahren zum Herstellen einer Kapillarwassersperre unter Verwendung eines derartigen Trägerkörpers | |
| DE10218222A1 (de) | Plastische Sprengstoffzusammensetzung, insbesondere für eine kleinkalibrige Initialzündung für den Tunnelbau, und ein Verfahren zu dessen Herstellung und einen Booster zu dessen Anwendung | |
| DE1646367C (de) | Verfahren zum Verdammen und ge gebenenfalls gleichzeitigem Laden von Bohrlochern | |
| DE2339601A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum einbringen schlamm- und pulverfoermiger sprengstoffe in bohrloecher | |
| DE19526480C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum inerten Einbringen von Stoffen in ein Behältersystem | |
| DE4129812A1 (de) | Verfahren zum verschliessen von hohlraeumen und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE1684439A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Einspritzen einer Fuellmasse in feine Risse | |
| DE9216828U1 (de) | Besatz zum Verdämmen von Sprengladungen | |
| DE3208471A1 (de) | Gebirgsverfestigungspatrone ii | |
| DE1962260C3 (de) | Verfahren zum Aufbrechen einer durch eine Produktionssonde erschlossenen Erdgasoder Erdöllagerstätte | |
| DE102004052854A1 (de) | Verfahren zur Langzeitverwahrung von Kavernen und Kavernensystemen | |
| DE1646367A1 (de) | Verfahren zum Verdaemmen mit Sprengstoff geladener Bohrloecher unterschiedlicher Groesse und elastische Huelle zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE2558833A1 (de) | Vorrichtung zur anwendung von pulverfoermigen stoffen, vor allem als lidschatten bei der augenkosmetik | |
| DE8706608U1 (de) | Verlorener Bohrlochverschluß |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: F42D 1/08 |
|
| 8131 | Rejection |