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DE19621724A1 - Aufstelldach - Google Patents

Aufstelldach

Info

Publication number
DE19621724A1
DE19621724A1 DE19621724A DE19621724A DE19621724A1 DE 19621724 A1 DE19621724 A1 DE 19621724A1 DE 19621724 A DE19621724 A DE 19621724A DE 19621724 A DE19621724 A DE 19621724A DE 19621724 A1 DE19621724 A1 DE 19621724A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
covering
roof
pop
closure
folded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19621724A
Other languages
English (en)
Inventor
Kozo Odoi
Tomoaki Matsunobu
Tsuyoshi Wakabayashi
Katsunori Itoh
Takashi Ogami
Eiko Matsunogi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mazda Motor Corp
Daikyo Webasto Co Ltd
Original Assignee
Mazda Motor Corp
Daikyo Webasto Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mazda Motor Corp, Daikyo Webasto Co Ltd filed Critical Mazda Motor Corp
Publication of DE19621724A1 publication Critical patent/DE19621724A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/08Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position
    • B60J7/16Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position non-foldable and rigid, e.g. a one-piece hard-top or a single rigid roof panel
    • B60J7/1628Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position non-foldable and rigid, e.g. a one-piece hard-top or a single rigid roof panel for covering the passenger compartment
    • B60J7/1635Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position non-foldable and rigid, e.g. a one-piece hard-top or a single rigid roof panel for covering the passenger compartment of non-convertible vehicles
    • B60J7/1657Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of non-sliding type, i.e. movable or removable roofs or panels, e.g. let-down tops or roofs capable of being easily detached or of assuming a collapsed or inoperative position non-foldable and rigid, e.g. a one-piece hard-top or a single rigid roof panel for covering the passenger compartment of non-convertible vehicles at least a major part of the roof pivoting about a stationary axis
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/043Sunroofs e.g. sliding above the roof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Aufstelldach mit einem heb- und senk­ baren Dachteil, wobei das Aufstelldach hauptsächlich für ein Fahrzeug einsetzbar ist, dessen Dach einen auf- und abbewegbaren Teil und eine Bespannung aufweist, die mit der Aufwärts- und Abwärtsbewegung auf- und zusammenfaltbar ist.
Ein derartiges Aufstelldach ist z. B. aus JP-Gebrauchsmuster­ offenlegung Hei 4-128934 bekannt, bei der das Dach ein auf- und abbewegbares Teil aufweist, das relativ zu einem Hauptteil des Dachs auf- und abbewegbar ist, wobei zwischen dem auf- und abbe­ wegbaren Teil und dem Hauptteil eine Bespannung angeordnet ist, die mit ihrem oberen Rand mit dem auf- und abbewegbaren Teil und mit ihrem unteren Rand mit dem Hauptteil verbunden ist, damit die Bespannung mit der Aufbewegung des auf- und abbewegbaren Teils gestreckt bzw. aufgefaltet und mit der Abbewegung zusam­ mengefaltet werden kann.
Das bekannte Fahrzeug mit dem Aufstelldach hat den Nachteil, daß die Bespannung nur ein kleines Fenster aufweist, welches keine große Öffnung der Bespannung ermöglicht und somit beengend wirkt, und nicht genügend Belüftung bietet, was z. B. bei Som­ merhitze den Komfort beeinträchtigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Aufstelldach zu schaffen, das eine große Öffnung der Bespannung ermöglicht.
Nach der Erfindung (Anspruch 1) wird ein Aufstelldach mit einem heb- und senkbaren Dachteil, und mit einem auf- und abbewegbaren Teil, der relativ zu einem Hauptteil des Dachs auf- und abbeweg­ bar ist angegeben, wobei zwischen dem auf- und abbewegbaren Teil und dem Hauptteil eine Bespannung mit beiden Seitenflächen und einer Stirn- und Rückfläche angeordnet ist, die mit ihrem oberen Endbereich am auf- und abbewegbaren Teil des Dachs und mit ihrem unteren Endbereich am Hauptteil des Dachs befestigt ist, damit die Bespannung mit der Auf- und Abbewegung des Teils streckbar und zusammenlegbar ist, welches sich dadurch auszeichnet, daß die Stirn- oder Rückfläche bis zur anderen Seitenfläche schließ­ bar geöffnet ist.
Gemäß der Erfindung wird die zwischen dem Hauptteil und dem auf- und abbewegbaren Teil des Dachs angeordnete Bespannung mit der Aufbewegung des auf- und abbewegbaren Teils gestreckt und aufge­ faltet und mit der Abbewegung dieses Teils zusammengefaltet. Wenn die aufgefaltete Bespannung mittig in der Höhenrichtung von der einen Seitenfläche über die Stirn- oder Rückfläche bis zur anderen Seitenfläche schließbar geöffnet wird, dann wird die Bespannung mittig in Höhenrichtung im ganzen Umfang geöffnet, so daß mehr Raum zur Verfügung steht und eine genügende Belüftung, besonders im Sommer zur Verbesserung des Komforts bereitgestellt wird. Zur größeren Öffnung der Bespannung ist es vorteilhaft, daß die sich aufwärtsbewegende Stirnfläche geöffnet wird, wenn die Bespannung dem aufwärts- und abwärtsbewegenden Teil des Dachs gelenkig verbunden ist und mit der hinteren bzw. vorderen Seite eine Aufstellbewegung ausführt.
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele ergeben sich aus den Unter­ ansprüchen. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein Netz vorgesehen, das den oberhalb eines Verschlußteils liegenden Teil der Bespannung abdeckt und sich entlang des Verschlußteils erstreckt, wobei das Netz mit seinem oberen Ende am auf- und abbewegbaren Teil des Dachs und mit seinem unteren Ende am un­ terhalb des Verschlußteils liegenden Teil der Bespannung so befestigt ist, daß das Netz mit der Hebe- und Senkbewegung des auf- und abbewegbaren Teils zusammen mit der Bespannung auf- und zusammenfaltbar ist (Anspruch 2).
Dadurch wird erreicht, daß bei der Öffnung des Verschlußteils der unterhalb desselben liegende Teil der groß geöffneten Be­ spannung in Form gehalten wird und auch beim Offenlassen des Verschlusses die Bespannung auf- und zusammenfaltbar ist.
Auch ist es möglich, daß die Stirn- oder Rückfläche der Bespan­ nung in beiden Eckenbereichen mit Hängestücken versehen ist, wobei diese mit ihren oberen Enden am auf- und abbewegbaren Teil des Dachs und mit ihren unteren Enden am unterhalb des Ver­ schlußteils liegenden Teil der Bespannung so befestigt sind, daß der unterhalb des Verschlußteils liegende Teil der Bespannung mit der Hebe- und Senkbewegung des auf- und abbewegbaren Teils auf- und zusammenfaltbar ist (Anspruch 3).
Auch ohne das Netz kann dadurch der unterhalb des Verschlusses liegende Teil der Bespannung in Form gehalten werden. Bei vor­ handenem Netz kann aber dieses ebenfalls geöffnet und geschlos­ sen werden.
Vorteilhaft ist es, daß ein Beaufschlagungsmittel zur Beaufschl­ agung der Bespannung nach innen bei der Abbewegung des auf- und abbewegbaren Teils des Dachs vorgesehen ist, durch das die Hän­ gestücke mit Beaufschlagungskräften zur Spannung und Streckung der aufgefalteten Bespannung beaufschlagt werden (Anspruch 4).
Dadurch, daß das Beaufschlagungsmittel bei der Abbewegung des auf- und abbewegbaren Teils die Bespannung nach innen beauf­ schlagt, ist die Bespannung ohne Vorstehen über das auf- und abbewegbare Teil zusammenlegbar. Im Falle, daß die Höhe des auf- und abbewegbaren Teils des Dachs in der Aufstellage etwas nied­ riger als eine vorbestimmte Höhe ist, verleihen die auf die Hängestücke wirkenden Beaufschlagungskräfte der Bespannung eine Spannung, so daß eine Entspannung der Bespannung und eine Fal­ tenbildung vermieden werden. Außerdem sind eine L-förmige Ab­ biegung der Bespannung durch die Beaufschlagungskraft und ein schlechtes Aussehen der aufgefalteten Bespannung ausgeschlossen.
Zweckmäßig ist es, daß die Bespannung so ausgebildet ist, daß beim Zusammenfalten die Stirn- oder Rückfläche zusammen mit den Seitenflächen übereinanderliegende Falten im Mittelbereich der Stirn- oder Rückfläche bildet, und daß eine Platte zur Bestim­ mung der Faltenbildung der Falten vorgesehen ist (Anspruch 5).
Da die übereinanderliegenden Falten der Bespannung dabei von den Enden der Platte abgebogen werden, kann die Bespannung immer regelmäßig gefaltet werden. Der Bespannung wird im gefalteten Zustand, in dem die Stirn- oder Rückfläche und die Seitenflächen in den Eckenbereichen aufeinanderliegen, eine Spannung gegeben, wodurch sich Falten schwer bilden und ein gutes Aussehen der aufgefalteten Bespannung erhalten wird.
Die Erfindung sieht vor, daß zwischen der rechten und der linken Ecke der Bespannung eine Führungsplatte quer verlaufend angeord­ net ist, deren rechter und linker Teil abwinkelbar sind, und daß der rechte und der linke Teil der Führungsplatte quer nach innen abwinkelbar so beaufschlagt sind, daß die beiden Eckenbereiche der Bespannung quer nach innen geführt und gefaltet werden kön­ nen (Anspruch 6).
Bei einfacher Konstruktion ist es dadurch möglich, die Bespan­ nung ohne Vorstehen über den auf- und abbewegbaren Teil zusam­ menzufalten. Hierbei kann die Bespannung durch die Führungsplat­ te immer regelmäßig in Falten gelegt werden. Vorteilhaft ist es, daß der auf- und abbewegbare Teil mit einer Längsseite mit dem Hauptteil so gelenkig verbunden ist, daß er mit einer anderen Längsseite relativ zum Hauptteil auf- und abbewegbar ist, und daß das Netz außenseitig an dem oberhalb des Verschlußteils liegenden Teil der Bespannung so angeordnet ist, daß es den oberhalb des Verschlußteils liegenden Teil der Bespannung über­ deckt und sich entlang des Verschlußteils erstreckt (Anspruch 7).
Gegenüber dem Aufstelldach, bei dem das Netz innerhalb der Be­ spannung angeordnet ist, hat diese Ausgestaltung den Vorteil, daß beim Aufrollen des oberhalb des Verschlußteils liegenden Teils der Bespannung der aufgerollte Teil die Netz-Befestigungs­ stellen nicht belastet.
Das hat nämlich seinen Grund in den folgenden Umständen: In der Ausgestaltung, in der der auf- und abbewegbare Teil des Dachs mit dem vorderen bzw. hinteren Ende des Hauptteils gelenkig verbunden ist, wird ein großer Wohnraum im auf- und abbewegbaren Teil im Zusammenwirken mit der Bespannung dadurch erhalten, daß die Hubhöhe des auf- und abbewegbaren Teils groß ist. Dies bringt aber mit sich, daß die Hebe- und Senkvorrichtung und die Antriebsvorrichtung groß werden, was zu einer kostenaufwendigen Ausgestaltung des Aufstelldachs führt. Daher soll eine zu große Hubhöhe des aufwärts- und abwärtsbewegbaren Teils vermieden werden.
Da die Länge des Hauptteils des Dachs, die bei den Ausführungs­ beispielen der Länge des Fahrzeugs entspricht, nicht zu groß sein soll, wird vorzugsweise der (in Fig. 4) mit a bezeichneten Steigungswinkel der Stirnfläche der Bespannung vergrößert. Bei einem großen Steigungswinkel a der Stirnfläche wird der aufge­ rollte Oberteil der Bespannung nach innen versetzt, so daß das Netz belastet wird, wenn dieses innerhalb der Bespannung ange­ ordnet ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher er­ läutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der Erfin­ dung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Bespannung,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der Bespannung,
Fig. 4 ein Oberteil des Fahrzeugs mit dem Aufstelldach,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Hebe- und Senkvorrichtung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf das Aufstelldach und die Hebe- und Senkvorrichtung,
Fig. 7 einen Schnitt durch den Eckbereich des Bespan­ nungsvorderteils,
Fig. 8 einen Seitenschnitt durch den aufgerollten Oberteil der Bespannung,
Fig. 9 einen Seitenschnitt des Aufstelldachs mit den Füh­ rungselementen,
Fig. 10 eine Schnittansicht des Aufstelldachs mit den Füh­ rungselementen,
Fig. 11 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 12 eine Draufsicht auf den hinteren Teil des Auf­ stelldaches,
Fig. 13 einen Seitenschnitt durch den unteren Bereich des Bespannungsvorderteils,
Fig. 14 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf das gefal­ tete Bespannungsvorderteil,
Fig. 15 eine perspektivische Darstellung eines anderen Aus­ führungsbeispiels der Bespannung,
Fig. 16 eine Vorderansicht der Bespannung bei einem anderen Ausführungsbeispiel eines Aufstelldaches,
Fig. 17 eine Draufsicht auf eine Führungsplatte,
Fig. 18 eine Vorderansicht der Bespannung bei einem anderen Ausführungsbeispiel des Aufstelldaches,
Fig. 19 eine perspektivische Darstellung der Bespannung im Faltungs- oder Auffaltvorgang und
Fig. 20 eine Draufsicht auf die Führungsplatte bei einem ande­ ren Ausführungsbeispiel.
In Fig. 4 ist ein Dach 1 eines Fahrzeugs 2 schematisch darge­ stellt, das aus einem Hauptteil 3, der den oberen Teil 4 des Fahrzeugs 2 bildet, und einem relativ zum Hauptteil 3 auf- und abbewegbaren Teil 4 besteht, wobei zwischen den beiden Teilen 3, 4 eine Bespannung 5 aufgefaltet ist. Der Hauptteil 3 und der auf- und abbewegbare Teil 4 haben in der Draufsicht jeweils eine rechteckige Form.
Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, ist der auf- und abbewegbare Teil 4 mit seinem hinteren Ende über ein Gelenk 6 um eine Quer­ achse schwenkbar gelagert und im Mittelbereich in Längsrichtung des Fahrzeugs 2 über ein Paar außerhalb der Bespannung 5 ange­ ordnete Dämpfungselemente 7, wie z. B. Gasfeder, hydraulische Zylinder oder dergleichen, mit dem Hauptteil 3 des Dachs 1 ver­ bunden.
Zwischen dem Hauptteil 3 und dem auf- und abbewegbaren Teil 4 des Dachs 1 sind beiderseits Hebe- und Senkvorrichtungen 8 für den auf- und abbewegbaren Teil vorgesehen, die außerhalb der Bespannung 5 liegen.
Jede Hebe- und Senkvorrichtung 8 besteht im wesentlichen aus einer oberen, an der Unterseite des auf- und abbewegbaren Teils 4 angebrachten Führungsschiene 9, einer mittleren an der Unter­ seite der oberen Führungsschiene 9 angebrachten Führungsschiene 10, einer unteren, an der Oberseite des Hauptteils 3 angebrach­ ten Führungsschiene 11, einer mit diesen Führungsschienen 9, 10, 11 verbundenen Lenkstange 12 und einem Antriebsmittel 13.
Jede Lenkstange 12 ist mit einem Ende über eine Rolle an der oberen Führungsschiene 9 und mit einem anderen Ende über eine Rolle an der unteren Führungsschiene 11 in Längsrichtung des Fahrzeugs verschiebbar gelagert, wobei der Mittelteil der Lenk­ stange 12 sich über Rollen an einer Führungsnut 10a der mitt­ leren Führungsschiene 10 abstützt.
Jedes Antriebsmittel 13 wird von einem auf der Unterseite des auf- und abbewegbaren Teils 4 angeordneten Motor gebildet, der über ein Antriebskabel, einen Schieber usw. mit einem Ende der Lenkstange 12 in Antriebsverbindung steht, um die Lenkstange 12 in Längsrichtung des Fahrzeugs zu bewegen.
In der Senklage des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1, wie in den gebrochenen Linien in Fig. 4 und 5 dargestellt, werden die Lenkstangen 12 in den vorderen Bereichen der Füh­ rungsschienen 9, 10, 11 angelegt. Wenn die Lenkstangen 12 von dieser Lage aus durch die Antriebsmittel 13 nach hinten bewegt und in die Aufstellage gebracht werden, dann wird der auf- und abbewegbare Teil 4 des Dachs 1, wie in den ausgezogenen Linien in Fig. 4 und 5 dargestellt, um das Gelenk 6 nach oben ge­ schwenkt und in eine Hochkipp- bzw. eine Hublage gebracht.
Von der Hublage wird umgekehrt der auf- und abbewegbare Teil 4 durch die Verschiebung der Lenkstangen 12 nach vorn und damit durch deren Einziehen in die Senklage gebracht.
Dabei unterstützt die Verlängerung und Verkürzung der Gasfedern 7 die Auf- und Abbewegung des Dachteils 4. In der Hublage des auf- und abbewegbaren Teils 4 tragen die Gasfedern 7 den vor­ deren Bereich dieses Teils 4.
Die Bespannung 5 besteht aus Kunststoff, wie Polyvinylchlorid oder aus wasserdichtem Stoff. Wie aus der Fig. 6 ersichtlich ist, hat die Bespannung 5 eine rechteckige Öffnung 14, die im Hauptteil des Dachs 1 ausgebildet ist. Aus den Fig. 1 bis 4 ist zu ersehen, daß die Bespannung 5 eine rechte und eine linke Seitenfläche 5A, eine Stirnfläche 5B und eine Rückfläche 5C umfaßt.
Die Bespannung 5 ist an ihrem oberen Rand mit einem oberen Befe­ stigungsstück 15 verbunden, das an der Unterseite des auf- und abbewegbaren Teils 4 angebracht ist und entlang dem Rechts- und Linksrand sowie dem Vorder- und Hinterrand des auf- und abbeweg­ baren Teils verlaufend rechteckig ausgebildet ist, während die Bespannung 5 an ihrem unteren Rand mit einem unteren Befesti­ gungsstück 16 verbunden ist, das an der Oberseite des Hauptteils 3 des Dachs 1 angebracht ist und entlang dem Rechts- und Links­ rand sowie dem Vorder- und Hinterrand des Hauptteils 3 verlau­ fend rechteckig ausgebildet ist. Somit ist die Bespannung 5 mit der Auf- und Abbewegung des Teils 4 auf- und zusammenfaltbar.
Die Stirnfläche 5B der Bespannung 5 ist zu dem Inneren der Be­ spannung hin bzw. nach hinten geneigt.
Aus Fig. 7 bis 10 ist es ersichtlich, daß das obere bzw. untere Ende der Bespannung 5 unter Faltung in einen Kanal einge­ führt ist, der in das obere bzw. untere Befestigungsstück 15 bzw. 16 in Längsrichtung verlaufend eingebracht ist, wobei durch jede durch das gefaltete Ende gebildete Öffnung durch eine Schnur geht, um das obere bzw. untere Ende der Bespannung 5 festzuhalten.
Mittig in der Höhenrichtung ist die Bespannung 5 vom hinteren Bereich der einen Seitenfläche 5A über die Stirnfläche 5A bis zum hinteren Bereich der anderen Seitenfläche 5A abgetrennt, wobei diese Abschnitte mit einem Reißverschluß (Verschlußmittel) 17 miteinander verbindbar sind, so daß eine Öffnung und Schlie­ ßung der Bespannung 5 möglich ist. Außenseitig, im oberen Be­ reich der Bespannung 5 ist ein Fliegennetz 18 vorgesehen, das den oberhalb des Reißverschlusses 17 liegenden Bereich der Be­ spannung 5 abdeckt. Das Netz 18 ist mit dem oberen Ende zusammen mit der Bespannung 5 am Befestigungsstück 15 angebracht und am unteren Ende an dem unterhalb des Reißverschlusses 17 liegenden Teil der Bespannung 5 angenäht.
In der Hublage des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 wird durch das Netz 18 verhindert, daß auch bei der Öffnung des Reißverschlusses 17 der unterhalb des Reißverschlusses 17 lie­ gende Teil der Bespannung 5 kippt, da das Netz 18 dann diesen Teil trägt. Auf diese Weise ist eine Formhaltung dieses Teils möglich.
Bei der Hebe- bzw. Senkbewegung des Dachs unter Öffnung des Reißverschlusses 17 wird somit das Netz 18 zusammen mit dem un­ terhalb des Reißverschlusses 17 liegenden Teils der Bespannung 5 aufgefaltet und in der Hublage des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 wird vermieden, daß bei geöffnetem Reißverschluß 17 z. B. das im Innenraum liegende Gepäck herausfällt.
Durch einen weiteren Reißverschluß 19, der sich vom hinteren Bereich der einen Seitenfläche 5A über die Stirnfläche 5B bis zum hinteren Bereich der anderen Seitenfläche 5A erstreckt, ist ferner eine Öffnung und Schließung des Netzes 18 im oberen Be­ reich möglich. Das obere Ende des Netzes 18 kann an die Bespan­ nung 5 angenäht sein.
Außenseitig an den beiden vorderen Ecken der Bespannung 5 bzw. an den vorderen Enden der Seitenflächen der Bespannung 5 sind Hängestücke 20 aus Stoff oder dergleichen in Höhenrichtung der Bespannung 5 angeordnet. Die Hängestücke 20 bestehen jeweils aus einem oberen Band 20A aus Kunststoff und einer unteren Schrau­ benfeder 20B.
Die Fig. 7 zeigt, daß der obere Endbereich jedes Bandes 20A an den oberen Endbereich der Bespannung angenäht ist, und daß jede Schraubenfeder 20B am oberen Ende in das untere Ende des Bandes 20A eingehängt und mit einem unteren Ende an dem unterhalb des Reißverschlusses 17 liegenden Teil der Bespannung 5 befestigt ist. Die Schraubenfedern 20B dienen dazu, in der Hublage des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 den unterhalb des Reißverschlusses liegenden Teil der Bespannung 5 nach oben auf­ zuschlagen und diesem Teil eine Spannung zu verleihen.
Es ist auch möglich, daß die Hängestücke 20 jeweils lediglich aus einem Band 20A bestehen, wobei der untere Teil des Bandes 20A an den unterhalb des Reißverschlusses 17 liegenden Teil der Bespannung 5 angenäht ist. Außerdem können die Hängestücke 20 jeweils lediglich aus einem Gummiband oder einer Feder bestehen. Auch ist es möglich, daß die Schraubenfedern 20B entweder über dem Band 20A oder zwischen den beiden Teilen des zweiteiligen Bandes angeordnet sind. Anstelle der Federn 20B können Gummiteile verwendet werden.
In der Hublage des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 wird durch die Hängestücke 20 verhindert, daß auch beim Öffnen der Reißverschlüsse 17 und 19 der unterhalb des Reißverschlusses 17 liegende Teil der Bespannung 5 kippt, wodurch eine Formhal­ tung dieses Teils ermöglicht wird.
Auch beim Heben und Senken des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 mit geöffneten Reißverschlüssen 17, 19 entsteht daher keine Schwierigkeit. In der Hublage des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 wird ferner vermieden, daß bei geöffneten Reißverschlüssen 17 und 19 z. B. das im Innenraum liegende Ge­ päck herausfällt.
Beim Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 8 dargestellt, sind Halte­ bänder 21 zum großen Öffnen der Bespannung 5 vorgesehen, mit denen der aufgerollte, oberhalb des Reißverschlusses 17 liegende Teil der Bespannung 5 im Aufrollzustand gehalten werden kann.
Die Haltebänder 21 sind mit ihren oberen Enden außenseitig an dem oberen Teil der Bespannung 5 angenäht und mit ihren unteren Enden innenseitig mittels Flach-Reißverschlüssen 22 mit dem oberen Teil der Bespannung 5 lösbar verbunden.
Der obere Teil der Stirnfläche 5B der Bespannung 5 kann mittels eines Reißverschlusses 23 zur Bildung eines kleinen Fensters geöffnet und geschlossen werden.
Innenseitig an den beiden vorderen Ecken der Bespannung 5, wie aus Fig. 9 und 10 ersichtlich ist, sind Führungselemente 24 angeordnet, die jeweils aus einem oberen Schaftstück 24A und einem unteren Befestigungsstück 24B bestehen. Die Schaftstücke 24A sind im oberen Endbereich des unterhalb des Reißverschlusses 17 liegenden Teils der Bespannung 5 entlang der Stirn- und der Seitenflächen 5A, 5B der Bespannung 5 angeordnet.
Wie auch in Fig. 11 gezeigt, sind die Schaftstücke 24A in einem Schafthalter 25 aus Kunststoff oder dergleichen eingeführt, die an den Ecken der Bespannung 5 angenäht sind, so daß sie entlang den Eckenbereichen der Bespannung 5 bewegbar sind. Auch ist es möglich, daß die Schaftstücke 24A mit einem Klebestoff, Flach- Reißverschlüssen, Schrauben oder dergleichen an der Bespannung 5 befestigt sind.
Die Befestigungsstücke 24B sind U-förmig und im Schnitt flach derart ausgebildet, daß sie in Querrichtung in außen offen sind. Ferner sind die Befestigungsstücke 24B mit ihren oberen Teilen durch Schweißen oder dergleichen mit den Schaftstücken 24A und mit ihren unteren Teilen über Grundstücke 26 mit dem hinteren Bereich des Dach-Hauptteils 3 fest verbunden. Die Grundstücke 26 sind an den unteren Befestigungsstücken 16 befestigt und weisen ein Paar vordere und hintere Tragwände 27 auf. Zwischen diesen Tragwänden 27 sind die Befestigungsstücke 24B mit ihren unteren Enden um Tragwellen 28 schwenkbar gelagert, um die Führungsele­ mente 24 einzuziehen und aufzustellen.
Die beiden Grundstücke 26 sind jeweils mit einer in Querrichtung bzw. nach innen abstehenden Öse 29 versehen, in die ein Ende einer Schraubenfeder (Beaufschlagungsmittel) 30 eingehakt ist, deren anderes Ende in eine obere Öffnung des Befestigungsstückes 24 eingehakt ist. Durch die Schraubenfeder 30 können die aufge­ stellten Führungselemente 24 in Querrichtung nach innen umgelegt werden.
Wie in Fig. 1, 3 und 12 dargestellt, ist an den beiden hinte­ ren Ecken der Bespannung 5 jeweils ein Hakenband 31 mittig in Höhenrichtung angeordnet, in das ein Ende einer Zug- Schraubenfeder 32 eingehakt ist. Das andere Ende der Zug- Schraubenfeder 32 ist in eine Öse 33 eingehakt, die an der unte­ ren Seite im hinteren Bereich des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 mittig in Querrichtung vorgesehen ist.
Innenseitig an der Stirnfläche 5B der Bespannung 5, wie aus den Fig. 2, 3 und 13 ersichtlich, ist unterhalb des Reißver­ schlusses 17 eine bandförmige Platte 34 zwischen den Führungs­ elementen 24 quer verlaufend angeordnet. Die bandförmige Platte 34 wird dadurch festgelegt, daß sie zwischen der Stirnfläche 5B der Bespannung 5 und einer Plattendecke 35 eingeführt ist, wobei diese an der Stirnfläche 5B der Bespannung 5 angenäht ist.
In der Hublage des auf- und abbewegbaren Teils des Dachs 1 ist die Bespannung 5 zwischen diesem Teil 4 und dem Hauptteil aufge­ faltet, wobei die Führungselemente 24 zur Führung der Bespannung 5 nach innen zusammen mit dieser die Aufstellage einnehmen. Die Schraubenfedern 30, 32 und die Federn 20B sind gespannt, wobei die Kräfte der Federn 20B größer sind als jene der Schraubenfe­ dern 30, um zu verhindern, daß die Führungselemente 24 durch die Kräfte der Schraubenfedern 30 von der Aufstellage in die waag­ rechte Lage im eingezogenen Zustand gebracht werden.
Wenn keine Federn 20B vorhanden sind, ergeben sich die folgenden Schwierigkeiten: Im Falle, daß die Höhe des aufwärts- und abwärtsbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 in der Hublage etwas ge­ ringer als die vorbestimmte Höhe ist, in der eine geeignete Spannung der Bespannung 5 verliehen wird, z. B. aus dem Grund, daß die Wirkungs- bzw. Tragkräfte der Gasfedern 7 wegen der Änderung der Umgebungstemperatur abgenommen haben, im Fall, daß der Zusammenstoß mit einem Gegenstand, der oberhalb des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 liegt, vermieden werden soll, oder im Fall, daß die Bespannung 5 einen Längsfehler in Höhen­ richtung hat, werden infolge der Entspannung der Bespannung 5 die Führungselemente 24 durch die Kräfte der Schraubenfedern 30 in die Schräglage gebracht, so daß die Bespannung 5 im Mittelbe­ reich etwa L-förmig abgewinkelt wird, was nachteilig für die Bildung der Falten ist und zum schlechten Aussehen führt.
Zur Vermeidung des Nachteils werden die Hängestücke 20 mit den Federkräften aufgefaltet, durch die die Führungselemente 24 in die stehende bzw. senkrechte Aufstellstellung gebracht werden können, auch wenn die Höhe des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs in der Hublage etwas kleiner als die vorbestimmte Höhe ist.
Wenn nun der auf- und abbewegbare Teil 4 des Dachs 1 in die Sen­ klage gebracht wird, dann werden die Führungselemente 24 unter der Wirkung der Schraubenfedern 30 um die Tragwellen 28 ge­ schwenkt und quer nach innen bewegt, so daß die Bespannung 5 durch die Führungselemente 24 nach innen gezogen wird und der vordere Teil der Bespannung 5 ohne Vorstehen über den auf- und abbewegbaren Teil 4 zusammengefaltet wird. Dabei nehmen die Schraubenfedern 30 zusammen mit den Führungselementen 24 eine waagrechte Stellung ein.
Ferner dadurch, daß bei obengenannter Ausgestaltung die Stirn­ fläche 5B der Bespannung 5 nach hinten geneigt ist und die Schaftstücke 24B der Führungselemente 24 an den beiden vorderen Ecken der Bespannung 5 angeordnet sind, können die Seitenflächen 5A und die Stirnfläche 5B der Bespannung 5 durch das Schwenken und das Niederbewegen der Führungselemente 24 um die Längsachse ohne Vorstehen über den auf- und abbewegbaren Teil 4 des Dachs 1 gleichzeitig zusammengefaltet werden.
Beim Zusammenlegen der Bespannung 5 wird die Bespannung 5 nicht im Bereich der bandförmigen Platte 34, sondern an den beiden Endbereichen der Platte 34 abgebogen, so daß die Stirnfläche 5B der Bespannung 5, wie in Fig. 14 gezeigt, immer regelmäßig so gefaltet wird, daß sie zusammen mit den Seitenflächen 5A über­ einandergefaltete Lagen im Mittelbereich der Stirnfläche 5B bilden.
Auch beim Zusammenlegen der Stirnseite 5B der Bespannung 5 bleibt eine Spannung erhalten, die eine Faltenbildung (Runzel­ bildung) verhindert und man somit ein gutes äußeres Erschei­ nungsbild der Bespannung 5 erhält.
Der hintere Teil der Bespannung 5 wird mittig in Höhenrichtung mittels der Schraubenfedern 32 quer nach innen gezogen, wodurch er nach innen gebogen und ohne Vorstehen über das Dach 1 zusam­ mengefaltet werden kann.
Bei der Bewegung des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 von der Hublage in die Senklage wird der Innendruck auf die Bespannung 5 größer, wodurch die Stirnfläche 5B der Bespannung 5 sich nach vorne auswölbt, wie in Fig. 4 in gebrochener Linie gezeigt ist. Durch die bandförmige Platte 34 wird aber die Aus­ wölbung begrenzt, so daß es gewährleistet ist, daß die Bespan­ nung 5 ohne Vorstehen über den auf- und abbewegbaren Teil 4 optimal zusammengefaltet werden kann.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel kann die Bespannung 5 durch die Federkräfte der Schraubenfedern 30, 32, die Anordnung der Füh­ rungselemente 24 usw. schnell zusammengefaltet werden. Mit der Aufbewegung des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 können die Führungselemente 24 und die Schraubenfedern 30 in die Auf­ stellage überführt werden.
Anstelle der Führungselemente 24 und der Schraubenfedern 30 kann eine in Fig. 16 und 17 dargestellte federnde Führungsplatte 37 angeordnet sein, um die Faltenbildung der Bespannung 5 bei der Abbewegung des auf- und abbewegbaren Teils 4 zu unterstüt­ zen.
Die Führungsplatte 37 ist innenseitig an der Stirnfläche 5B der Bespannung 5 angebracht und unmittelbar unter dem Reißverschluß 17 quer verlaufend angeordnet. Sie besteht aus einem mittleren Hauptteil 37a, beiderseitigen Nebenteilen 37b, und diese mit dem Hauptteil 37a verbindende Blattfedern 37c. Durch die elastische Verformung der Blattfedern 37c ist die Führungsplatte 37 in den beiden Endbereichen abbiegbar.
Bei aufgefalteter Bespannung 5 fluchtet unter elastischer Ver­ formung der Blattfedern 37c der Hauptteil 37a der Führungsplatte 37 mit den Nebenteilen 37b, was in gebrochener Linie in Fig. 17 dargestellt ist. Mit der Abbewegung des auf- und abbewegbaren Teils 4, wie in ausgezogener Linie gezeigt, werden die Neben­ teile 37b durch die elastischen Rückstellkräfte der Blattfedern 37c nach innen abgebogen, wodurch der linke und der rechte Ec­ kenbereich der Bespannung 5 zur Faltenbildung nach innen geführt werden.
Die Fig. 20 zeigt eine andere Ausführungsform der Führungsplat­ te 37, bei der der Hauptteil 37a und die Nebenteile 37b über Gelenke 37d miteinander verbunden sind, in die Schraubenfedern (nicht dargestellt) zur Beaufschlagung der Nebenteile 37b nach innen eingebaut sind.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der auf- und abbeweg­ bare Teil 4 des Dachs 1 um die hintere Querachse schwenkbar. Es ist aber auch möglich, den auf- und abbewegbaren Teil 4 um die vordere Querachse schwenkbar zu lagern. Auch kann der auf- und abbewegbare Teil 4 nicht in geneigter Lage wie beim dargestell­ ten Ausführungsbeispiel, sondern in horizontaler Lage bewegt werden. Ferner ist es möglich, die Bespannung 5 sowohl am vor­ deren Ende als auch am hinteren Ende mit den Schraubenfedern 32 nach innen zu beaufschlagen.
Zur Verbesserung der Gleichmäßigkeit bei der Faltenbildung des Vorderteils, wie in Fig. 15 gezeigt, kann beiderseits der Platte 34 jeweils eine Hilfsplatte 36 angeordnet sein. Es ist vorteil­ haft, wenn an den Faltenstellen des auf die in Fig. 19 gezeigte Weise gefalteten Bespannungsvorderteils Platten 38 zur Begren­ zung der Falten vorgesehen sind, wie in Fig. 18 dargestellt ist. Durch die Platten 38 wird eine zu starke Faltenbildung vermie­ den.
Ferner ist es auch möglich, daß die Bespannung 5 mittig in Hö­ henrichtung vom hinteren Endbereich der einen Seitenfläche 5A bis zum hinteren Endbereich der anderen Seitenfläche 5A offenbar ist.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbei­ spiele, die für Kraftfahrzeuge eingesetzt sind, beschränkt. Die Erfindung ist auch für andere Fahrzeuge, Zeltanhänger usw. ein­ setzbar, und zwar für alle Gegenstände, die zwischen einem Hauptteil und einem relativ zu diesem auf- und abbewegbaren Teil eine Bespannung aufweisen.
Bezugszeichenliste
1 Dach
2 Fahrzeug
3 Hauptteil des Dachs
4 Auf- und abbewegbarer Teil des Daches
5 Bespannung
5A Seitenfläche der Bespannung
5B Stirnfläche der Bespannung
5c Rückfläche der Bespannung
6 Gelenk
7 Gasfeder
8 Hebe- und Senkvorrichtung
9 Führungsschiene
10 Führungsschiene
11 Führungsschiene
12 Lenkstange
13 Antriebsmittel
14 Öffnung
15 Befestigungsstück
16 Befestigungsstück
17 Reißverschluß
18 Netz
19 Reißverschluß
20 Hängestück
20A Band
20B Schraubenfeder
21 Halteband
22 Flach-Reißverschluß
23 Reißverschluß
24 Führungselemente
24A Schaftstück
24B Befestigungsstück
25 Schafthalter
26 Grundstück
27 Tragwand
28 Tragwelle
29 Öse
30 Schraubenfeder
31 Hakenband
32 Schraubenfeder
33 Öse
34 Platte
35 Plattendecke
36 Hilfsplatte
37 Führungsplatte
37a Hauptteil der Führungsplatte
37b Nebenteil der Führungsplatte
37c Blattfeder
37d Gelenk
38 Platte zur Fal­ tenbegrenzung

Claims (7)

1. Aufstelldach mit einem heb- und senkbaren Dachteil, mit einem aufwärts- und abwärtsbewegbaren Teil (4), der relativ zu einem Hauptteil (3) des Dachs aufwärts- und abwärtsbe­ wegbar ist, wobei zwischen dem aufwärts- und abwärtsbeweg­ baren Teil (4) und dem Hauptteil (3) eine Bespannung (5) mit beiden Seitenflächen (5A) und einer Stirn- und Rück­ fläche (5B, 5C) angeordnet ist, die mit ihrem oberen Endbe­ reich am auf- und abbewegbaren Teil (4) des Dachs (1) und mit ihrem unteren Endbereich am Hauptteil (3) des Dachs (1) befestigt ist, damit die Bespannung (5) mit der Auf- und Abbewegung des Teils (4) auf- und zusammenfaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bespannung (5) mittig in der Höhenrichtung von der einen Seitenfläche (5A) über die Stirn- oder Rückfläche (5B oder 5C) bis zur anderen Seite (5A) schließbar geöffnet ist.
2. Aufstelldach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Netz (18) vorgesehen ist, das den oberhalb eines Ver­ schlußteils (17) liegenden Teil der Bespannung (5) über­ deckt und sich entlang des Verschlußteils (17) erstreckt, wobei das Netz (18) mit seinem oberen Ende am auf- und abbewegbaren Teil (4) des Dachs (1) und mit seinem unteren Ende am unterhalb des Verschlußteils (17) liegenden Teil der Bespannung (5) so befestigt ist, daß das Netz (18) mit der Hebe- und Senkbewegung des aufwärts- und abbewegbaren Teils (4) zusammen mit der Bespannung (5) auf- und zusam­ menfaltbar ist.
3. Aufstelldach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß die Stirn- oder Rückfläche (5B) der Bespannung (5) in beiden Eckenbereichen mit Hängestücken (20) versehen ist, wobei diese mit ihren oberen Enden am aufwärts- und abwärtsbewegbaren Teil (4) des Daches (1) und mit ihren unteren Enden am unterhalb des Verschlußteils (17) liegen­ den Teil der Bespannung (5) so befestigt sind, daß der unterhalb des Verschlußteils (17) liegende Teil der Bespan­ nung (5) mit der Hebe- und Senkbewegung des auf- und abbe­ wegbaren Teils (4) auf- und zusammenfaltbar ist.
4. Aufstelldach nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Beaufschlagungsmittel zur Beaufschlagung der Bespannung (5) nach innen bei der Abbewegung des auf- und abbewegbaren Teils (4) des Dachs (1) vorgesehen ist, durch das Beauf­ schlagungskräfte zur Spannung der aufgefalteten Bespannung (5) auf die Hängestücke (20) wirken.
5. Aufstelldach nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bespannung (5) so ausgebildet ist, daß bei der Faltenbildung der Stirn- oder Rückfläche (5B) zusammen mit den Seitenflächen (5A) übereinanderliegende Lagen im Mittelbereich der Stirn- oder Rückfläche (5B) gebildet werden, und daß eine Platte (34) zur Bestimmung der Lage der Falten bei der Bildung der übereinanderliegen­ den Lagen vorgesehen ist.
6. Aufstelldach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der rechten und der linken Ecke der Bespannung (5) eine Führungsplatte (37) quer verlaufend angeordnet ist, deren rechter und linker Teil (37b) abwinkelbar sind, und daß der rechte und der linke Teil (37b) der Führungsplatte (37) quer nach innen abwinkelbar so beaufschlagt sind, daß die beiden Eckenbereiche der Bespannung (5) quer nach innen geführt und gefaltet werden können.
7. Aufstelldach nach einem der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der auf- und abbewegbare Teil (4) mit einer Längsseite mit dem Hauptteil (3) so gelenkig verbunden ist, daß er mit einer anderen Längsseite relativ zum Hauptteil (3) auf- und abbewegbar ist, und daß ein Netz (18) außenseitig an dem oberhalb des Verschlußteils (17) liegenden Teil der Bespannung (5) so angeordnet ist, daß es den oberhalb des Verschlußteils (17) liegenden Teil der Bespannung (5) überdeckt und sich entlang des Verschluß­ teils (17) erstreckt.
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