DE19621724A1 - Aufstelldach - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Aufstelldach mit einem heb- und senk
baren Dachteil, wobei das Aufstelldach hauptsächlich für ein
Fahrzeug einsetzbar ist, dessen Dach einen auf- und abbewegbaren
Teil und eine Bespannung aufweist, die mit der Aufwärts- und
Abwärtsbewegung auf- und zusammenfaltbar ist.
Ein derartiges Aufstelldach ist z. B. aus JP-Gebrauchsmuster
offenlegung Hei 4-128934 bekannt, bei der das Dach ein auf- und
abbewegbares Teil aufweist, das relativ zu einem Hauptteil des
Dachs auf- und abbewegbar ist, wobei zwischen dem auf- und abbe
wegbaren Teil und dem Hauptteil eine Bespannung angeordnet ist,
die mit ihrem oberen Rand mit dem auf- und abbewegbaren Teil und
mit ihrem unteren Rand mit dem Hauptteil verbunden ist, damit
die Bespannung mit der Aufbewegung des auf- und abbewegbaren
Teils gestreckt bzw. aufgefaltet und mit der Abbewegung zusam
mengefaltet werden kann.
Das bekannte Fahrzeug mit dem Aufstelldach hat den Nachteil, daß
die Bespannung nur ein kleines Fenster aufweist, welches keine
große Öffnung der Bespannung ermöglicht und somit beengend
wirkt, und nicht genügend Belüftung bietet, was z. B. bei Som
merhitze den Komfort beeinträchtigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Aufstelldach zu
schaffen, das eine große Öffnung der Bespannung ermöglicht.
Nach der Erfindung (Anspruch 1) wird ein Aufstelldach mit einem
heb- und senkbaren Dachteil, und mit einem auf- und abbewegbaren
Teil, der relativ zu einem Hauptteil des Dachs auf- und abbeweg
bar ist angegeben, wobei zwischen dem auf- und abbewegbaren Teil
und dem Hauptteil eine Bespannung mit beiden Seitenflächen und
einer Stirn- und Rückfläche angeordnet ist, die mit ihrem oberen
Endbereich am auf- und abbewegbaren Teil des Dachs und mit ihrem
unteren Endbereich am Hauptteil des Dachs befestigt ist, damit
die Bespannung mit der Auf- und Abbewegung des Teils streckbar
und zusammenlegbar ist, welches sich dadurch auszeichnet, daß
die Stirn- oder Rückfläche bis zur anderen Seitenfläche schließ
bar geöffnet ist.
Gemäß der Erfindung wird die zwischen dem Hauptteil und dem auf-
und abbewegbaren Teil des Dachs angeordnete Bespannung mit der
Aufbewegung des auf- und abbewegbaren Teils gestreckt und aufge
faltet und mit der Abbewegung dieses Teils zusammengefaltet.
Wenn die aufgefaltete Bespannung mittig in der Höhenrichtung von
der einen Seitenfläche über die Stirn- oder Rückfläche bis zur
anderen Seitenfläche schließbar geöffnet wird, dann wird die
Bespannung mittig in Höhenrichtung im ganzen Umfang geöffnet, so
daß mehr Raum zur Verfügung steht und eine genügende Belüftung,
besonders im Sommer zur Verbesserung des Komforts bereitgestellt
wird. Zur größeren Öffnung der Bespannung ist es vorteilhaft,
daß die sich aufwärtsbewegende Stirnfläche geöffnet wird, wenn
die Bespannung dem aufwärts- und abwärtsbewegenden Teil des
Dachs gelenkig verbunden ist und mit der hinteren bzw. vorderen
Seite eine Aufstellbewegung ausführt.
Vorteilhafte Ausführungsbeispiele ergeben sich aus den Unter
ansprüchen. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist ein
Netz vorgesehen, das den oberhalb eines Verschlußteils liegenden
Teil der Bespannung abdeckt und sich entlang des Verschlußteils
erstreckt, wobei das Netz mit seinem oberen Ende am auf- und
abbewegbaren Teil des Dachs und mit seinem unteren Ende am un
terhalb des Verschlußteils liegenden Teil der Bespannung so
befestigt ist, daß das Netz mit der Hebe- und Senkbewegung des
auf- und abbewegbaren Teils zusammen mit der Bespannung auf- und
zusammenfaltbar ist (Anspruch 2).
Dadurch wird erreicht, daß bei der Öffnung des Verschlußteils
der unterhalb desselben liegende Teil der groß geöffneten Be
spannung in Form gehalten wird und auch beim Offenlassen des
Verschlusses die Bespannung auf- und zusammenfaltbar ist.
Auch ist es möglich, daß die Stirn- oder Rückfläche der Bespan
nung in beiden Eckenbereichen mit Hängestücken versehen ist,
wobei diese mit ihren oberen Enden am auf- und abbewegbaren Teil
des Dachs und mit ihren unteren Enden am unterhalb des Ver
schlußteils liegenden Teil der Bespannung so befestigt sind, daß
der unterhalb des Verschlußteils liegende Teil der Bespannung
mit der Hebe- und Senkbewegung des auf- und abbewegbaren Teils
auf- und zusammenfaltbar ist (Anspruch 3).
Auch ohne das Netz kann dadurch der unterhalb des Verschlusses
liegende Teil der Bespannung in Form gehalten werden. Bei vor
handenem Netz kann aber dieses ebenfalls geöffnet und geschlos
sen werden.
Vorteilhaft ist es, daß ein Beaufschlagungsmittel zur Beaufschl
agung der Bespannung nach innen bei der Abbewegung des auf- und
abbewegbaren Teils des Dachs vorgesehen ist, durch das die Hän
gestücke mit Beaufschlagungskräften zur Spannung und Streckung
der aufgefalteten Bespannung beaufschlagt werden (Anspruch 4).
Dadurch, daß das Beaufschlagungsmittel bei der Abbewegung des
auf- und abbewegbaren Teils die Bespannung nach innen beauf
schlagt, ist die Bespannung ohne Vorstehen über das auf- und
abbewegbare Teil zusammenlegbar. Im Falle, daß die Höhe des auf-
und abbewegbaren Teils des Dachs in der Aufstellage etwas nied
riger als eine vorbestimmte Höhe ist, verleihen die auf die
Hängestücke wirkenden Beaufschlagungskräfte der Bespannung eine
Spannung, so daß eine Entspannung der Bespannung und eine Fal
tenbildung vermieden werden. Außerdem sind eine L-förmige Ab
biegung der Bespannung durch die Beaufschlagungskraft und ein
schlechtes Aussehen der aufgefalteten Bespannung ausgeschlossen.
Zweckmäßig ist es, daß die Bespannung so ausgebildet ist, daß
beim Zusammenfalten die Stirn- oder Rückfläche zusammen mit den
Seitenflächen übereinanderliegende Falten im Mittelbereich der
Stirn- oder Rückfläche bildet, und daß eine Platte zur Bestim
mung der Faltenbildung der Falten vorgesehen ist (Anspruch 5).
Da die übereinanderliegenden Falten der Bespannung dabei von den
Enden der Platte abgebogen werden, kann die Bespannung immer
regelmäßig gefaltet werden. Der Bespannung wird im gefalteten
Zustand, in dem die Stirn- oder Rückfläche und die Seitenflächen
in den Eckenbereichen aufeinanderliegen, eine Spannung gegeben,
wodurch sich Falten schwer bilden und ein gutes Aussehen der
aufgefalteten Bespannung erhalten wird.
Die Erfindung sieht vor, daß zwischen der rechten und der linken
Ecke der Bespannung eine Führungsplatte quer verlaufend angeord
net ist, deren rechter und linker Teil abwinkelbar sind, und daß
der rechte und der linke Teil der Führungsplatte quer nach innen
abwinkelbar so beaufschlagt sind, daß die beiden Eckenbereiche
der Bespannung quer nach innen geführt und gefaltet werden kön
nen (Anspruch 6).
Bei einfacher Konstruktion ist es dadurch möglich, die Bespan
nung ohne Vorstehen über den auf- und abbewegbaren Teil zusam
menzufalten. Hierbei kann die Bespannung durch die Führungsplat
te immer regelmäßig in Falten gelegt werden. Vorteilhaft ist es,
daß der auf- und abbewegbare Teil mit einer Längsseite mit dem
Hauptteil so gelenkig verbunden ist, daß er mit einer anderen
Längsseite relativ zum Hauptteil auf- und abbewegbar ist, und
daß das Netz außenseitig an dem oberhalb des Verschlußteils
liegenden Teil der Bespannung so angeordnet ist, daß es den
oberhalb des Verschlußteils liegenden Teil der Bespannung über
deckt und sich entlang des Verschlußteils erstreckt (Anspruch
7).
Gegenüber dem Aufstelldach, bei dem das Netz innerhalb der Be
spannung angeordnet ist, hat diese Ausgestaltung den Vorteil,
daß beim Aufrollen des oberhalb des Verschlußteils liegenden
Teils der Bespannung der aufgerollte Teil die Netz-Befestigungs
stellen nicht belastet.
Das hat nämlich seinen Grund in den folgenden Umständen: In der
Ausgestaltung, in der der auf- und abbewegbare Teil des Dachs
mit dem vorderen bzw. hinteren Ende des Hauptteils gelenkig
verbunden ist, wird ein großer Wohnraum im auf- und abbewegbaren
Teil im Zusammenwirken mit der Bespannung dadurch erhalten, daß
die Hubhöhe des auf- und abbewegbaren Teils groß ist. Dies
bringt aber mit sich, daß die Hebe- und Senkvorrichtung und die
Antriebsvorrichtung groß werden, was zu einer kostenaufwendigen
Ausgestaltung des Aufstelldachs führt. Daher soll eine zu große
Hubhöhe des aufwärts- und abwärtsbewegbaren Teils vermieden
werden.
Da die Länge des Hauptteils des Dachs, die bei den Ausführungs
beispielen der Länge des Fahrzeugs entspricht, nicht zu groß
sein soll, wird vorzugsweise der (in Fig. 4) mit a bezeichneten
Steigungswinkel der Stirnfläche der Bespannung vergrößert. Bei
einem großen Steigungswinkel a der Stirnfläche wird der aufge
rollte Oberteil der Bespannung nach innen versetzt, so daß das
Netz belastet wird, wenn dieses innerhalb der Bespannung ange
ordnet ist.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher er
läutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Ausführungsbeispiels der Erfin
dung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Bespannung,
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung der Bespannung,
Fig. 4 ein Oberteil des Fahrzeugs mit dem Aufstelldach,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Hebe- und Senkvorrichtung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf das Aufstelldach und die Hebe- und
Senkvorrichtung,
Fig. 7 einen Schnitt durch den Eckbereich des Bespan
nungsvorderteils,
Fig. 8 einen Seitenschnitt durch den aufgerollten Oberteil
der Bespannung,
Fig. 9 einen Seitenschnitt des Aufstelldachs mit den Füh
rungselementen,
Fig. 10 eine Schnittansicht des Aufstelldachs mit den Füh
rungselementen,
Fig. 11 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 12 eine Draufsicht auf den hinteren Teil des Auf
stelldaches,
Fig. 13 einen Seitenschnitt durch den unteren Bereich des
Bespannungsvorderteils,
Fig. 14 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf das gefal
tete Bespannungsvorderteil,
Fig. 15 eine perspektivische Darstellung eines anderen Aus
führungsbeispiels der Bespannung,
Fig. 16 eine Vorderansicht der Bespannung bei einem anderen
Ausführungsbeispiel eines Aufstelldaches,
Fig. 17 eine Draufsicht auf eine Führungsplatte,
Fig. 18 eine Vorderansicht der Bespannung bei einem anderen
Ausführungsbeispiel des Aufstelldaches,
Fig. 19 eine perspektivische Darstellung der Bespannung im
Faltungs- oder Auffaltvorgang und
Fig. 20 eine Draufsicht auf die Führungsplatte bei einem ande
ren Ausführungsbeispiel.
In Fig. 4 ist ein Dach 1 eines Fahrzeugs 2 schematisch darge
stellt, das aus einem Hauptteil 3, der den oberen Teil 4 des
Fahrzeugs 2 bildet, und einem relativ zum Hauptteil 3 auf- und
abbewegbaren Teil 4 besteht, wobei zwischen den beiden Teilen 3,
4 eine Bespannung 5 aufgefaltet ist. Der Hauptteil 3 und der
auf- und abbewegbare Teil 4 haben in der Draufsicht jeweils eine
rechteckige Form.
Wie in den Fig. 5 und 6 gezeigt, ist der auf- und abbewegbare
Teil 4 mit seinem hinteren Ende über ein Gelenk 6 um eine Quer
achse schwenkbar gelagert und im Mittelbereich in Längsrichtung
des Fahrzeugs 2 über ein Paar außerhalb der Bespannung 5 ange
ordnete Dämpfungselemente 7, wie z. B. Gasfeder, hydraulische
Zylinder oder dergleichen, mit dem Hauptteil 3 des Dachs 1 ver
bunden.
Zwischen dem Hauptteil 3 und dem auf- und abbewegbaren Teil 4
des Dachs 1 sind beiderseits Hebe- und Senkvorrichtungen 8 für
den auf- und abbewegbaren Teil vorgesehen, die außerhalb der
Bespannung 5 liegen.
Jede Hebe- und Senkvorrichtung 8 besteht im wesentlichen aus
einer oberen, an der Unterseite des auf- und abbewegbaren Teils
4 angebrachten Führungsschiene 9, einer mittleren an der Unter
seite der oberen Führungsschiene 9 angebrachten Führungsschiene
10, einer unteren, an der Oberseite des Hauptteils 3 angebrach
ten Führungsschiene 11, einer mit diesen Führungsschienen 9, 10,
11 verbundenen Lenkstange 12 und einem Antriebsmittel 13.
Jede Lenkstange 12 ist mit einem Ende über eine Rolle an der
oberen Führungsschiene 9 und mit einem anderen Ende über eine
Rolle an der unteren Führungsschiene 11 in Längsrichtung des
Fahrzeugs verschiebbar gelagert, wobei der Mittelteil der Lenk
stange 12 sich über Rollen an einer Führungsnut 10a der mitt
leren Führungsschiene 10 abstützt.
Jedes Antriebsmittel 13 wird von einem auf der Unterseite des
auf- und abbewegbaren Teils 4 angeordneten Motor gebildet, der
über ein Antriebskabel, einen Schieber usw. mit einem Ende der
Lenkstange 12 in Antriebsverbindung steht, um die Lenkstange 12
in Längsrichtung des Fahrzeugs zu bewegen.
In der Senklage des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1,
wie in den gebrochenen Linien in Fig. 4 und 5 dargestellt,
werden die Lenkstangen 12 in den vorderen Bereichen der Füh
rungsschienen 9, 10, 11 angelegt. Wenn die Lenkstangen 12 von
dieser Lage aus durch die Antriebsmittel 13 nach hinten bewegt
und in die Aufstellage gebracht werden, dann wird der auf- und
abbewegbare Teil 4 des Dachs 1, wie in den ausgezogenen Linien
in Fig. 4 und 5 dargestellt, um das Gelenk 6 nach oben ge
schwenkt und in eine Hochkipp- bzw. eine Hublage gebracht.
Von der Hublage wird umgekehrt der auf- und abbewegbare Teil 4
durch die Verschiebung der Lenkstangen 12 nach vorn und damit
durch deren Einziehen in die Senklage gebracht.
Dabei unterstützt die Verlängerung und Verkürzung der Gasfedern
7 die Auf- und Abbewegung des Dachteils 4. In der Hublage des
auf- und abbewegbaren Teils 4 tragen die Gasfedern 7 den vor
deren Bereich dieses Teils 4.
Die Bespannung 5 besteht aus Kunststoff, wie Polyvinylchlorid
oder aus wasserdichtem Stoff. Wie aus der Fig. 6 ersichtlich
ist, hat die Bespannung 5 eine rechteckige Öffnung 14, die im
Hauptteil des Dachs 1 ausgebildet ist. Aus den Fig. 1 bis 4
ist zu ersehen, daß die Bespannung 5 eine rechte und eine linke
Seitenfläche 5A, eine Stirnfläche 5B und eine Rückfläche 5C
umfaßt.
Die Bespannung 5 ist an ihrem oberen Rand mit einem oberen Befe
stigungsstück 15 verbunden, das an der Unterseite des auf- und
abbewegbaren Teils 4 angebracht ist und entlang dem Rechts- und
Linksrand sowie dem Vorder- und Hinterrand des auf- und abbeweg
baren Teils verlaufend rechteckig ausgebildet ist, während die
Bespannung 5 an ihrem unteren Rand mit einem unteren Befesti
gungsstück 16 verbunden ist, das an der Oberseite des Hauptteils
3 des Dachs 1 angebracht ist und entlang dem Rechts- und Links
rand sowie dem Vorder- und Hinterrand des Hauptteils 3 verlau
fend rechteckig ausgebildet ist. Somit ist die Bespannung 5 mit
der Auf- und Abbewegung des Teils 4 auf- und zusammenfaltbar.
Die Stirnfläche 5B der Bespannung 5 ist zu dem Inneren der Be
spannung hin bzw. nach hinten geneigt.
Aus Fig. 7 bis 10 ist es ersichtlich, daß das obere bzw.
untere Ende der Bespannung 5 unter Faltung in einen Kanal einge
führt ist, der in das obere bzw. untere Befestigungsstück 15
bzw. 16 in Längsrichtung verlaufend eingebracht ist, wobei durch
jede durch das gefaltete Ende gebildete Öffnung durch eine
Schnur geht, um das obere bzw. untere Ende der Bespannung 5
festzuhalten.
Mittig in der Höhenrichtung ist die Bespannung 5 vom hinteren
Bereich der einen Seitenfläche 5A über die Stirnfläche 5A bis
zum hinteren Bereich der anderen Seitenfläche 5A abgetrennt,
wobei diese Abschnitte mit einem Reißverschluß (Verschlußmittel)
17 miteinander verbindbar sind, so daß eine Öffnung und Schlie
ßung der Bespannung 5 möglich ist. Außenseitig, im oberen Be
reich der Bespannung 5 ist ein Fliegennetz 18 vorgesehen, das
den oberhalb des Reißverschlusses 17 liegenden Bereich der Be
spannung 5 abdeckt. Das Netz 18 ist mit dem oberen Ende zusammen
mit der Bespannung 5 am Befestigungsstück 15 angebracht und am
unteren Ende an dem unterhalb des Reißverschlusses 17 liegenden
Teil der Bespannung 5 angenäht.
In der Hublage des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1
wird durch das Netz 18 verhindert, daß auch bei der Öffnung des
Reißverschlusses 17 der unterhalb des Reißverschlusses 17 lie
gende Teil der Bespannung 5 kippt, da das Netz 18 dann diesen
Teil trägt. Auf diese Weise ist eine Formhaltung dieses Teils
möglich.
Bei der Hebe- bzw. Senkbewegung des Dachs unter Öffnung des
Reißverschlusses 17 wird somit das Netz 18 zusammen mit dem un
terhalb des Reißverschlusses 17 liegenden Teils der Bespannung
5 aufgefaltet und in der Hublage des auf- und abbewegbaren Teils
4 des Dachs 1 wird vermieden, daß bei geöffnetem Reißverschluß
17 z. B. das im Innenraum liegende Gepäck herausfällt.
Durch einen weiteren Reißverschluß 19, der sich vom hinteren
Bereich der einen Seitenfläche 5A über die Stirnfläche 5B bis
zum hinteren Bereich der anderen Seitenfläche 5A erstreckt, ist
ferner eine Öffnung und Schließung des Netzes 18 im oberen Be
reich möglich. Das obere Ende des Netzes 18 kann an die Bespan
nung 5 angenäht sein.
Außenseitig an den beiden vorderen Ecken der Bespannung 5 bzw.
an den vorderen Enden der Seitenflächen der Bespannung 5 sind
Hängestücke 20 aus Stoff oder dergleichen in Höhenrichtung der
Bespannung 5 angeordnet. Die Hängestücke 20 bestehen jeweils aus
einem oberen Band 20A aus Kunststoff und einer unteren Schrau
benfeder 20B.
Die Fig. 7 zeigt, daß der obere Endbereich jedes Bandes 20A an
den oberen Endbereich der Bespannung angenäht ist, und daß jede
Schraubenfeder 20B am oberen Ende in das untere Ende des Bandes
20A eingehängt und mit einem unteren Ende an dem unterhalb des
Reißverschlusses 17 liegenden Teil der Bespannung 5 befestigt
ist. Die Schraubenfedern 20B dienen dazu, in der Hublage des
auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 den unterhalb des
Reißverschlusses liegenden Teil der Bespannung 5 nach oben auf
zuschlagen und diesem Teil eine Spannung zu verleihen.
Es ist auch möglich, daß die Hängestücke 20 jeweils lediglich
aus einem Band 20A bestehen, wobei der untere Teil des Bandes
20A an den unterhalb des Reißverschlusses 17 liegenden Teil der
Bespannung 5 angenäht ist. Außerdem können die Hängestücke 20
jeweils lediglich aus einem Gummiband oder einer Feder bestehen.
Auch ist es möglich, daß die Schraubenfedern 20B entweder über
dem Band 20A oder zwischen den beiden Teilen des zweiteiligen
Bandes angeordnet sind. Anstelle der Federn 20B können Gummiteile
verwendet werden.
In der Hublage des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1
wird durch die Hängestücke 20 verhindert, daß auch beim Öffnen
der Reißverschlüsse 17 und 19 der unterhalb des Reißverschlusses
17 liegende Teil der Bespannung 5 kippt, wodurch eine Formhal
tung dieses Teils ermöglicht wird.
Auch beim Heben und Senken des auf- und abbewegbaren Teils 4 des
Dachs 1 mit geöffneten Reißverschlüssen 17, 19 entsteht daher
keine Schwierigkeit. In der Hublage des auf- und abbewegbaren
Teils 4 des Dachs 1 wird ferner vermieden, daß bei geöffneten
Reißverschlüssen 17 und 19 z. B. das im Innenraum liegende Ge
päck herausfällt.
Beim Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 8 dargestellt, sind Halte
bänder 21 zum großen Öffnen der Bespannung 5 vorgesehen, mit
denen der aufgerollte, oberhalb des Reißverschlusses 17 liegende
Teil der Bespannung 5 im Aufrollzustand gehalten werden kann.
Die Haltebänder 21 sind mit ihren oberen Enden außenseitig an
dem oberen Teil der Bespannung 5 angenäht und mit ihren
unteren Enden innenseitig mittels Flach-Reißverschlüssen 22 mit
dem oberen Teil der Bespannung 5 lösbar verbunden.
Der obere Teil der Stirnfläche 5B der Bespannung 5 kann mittels
eines Reißverschlusses 23 zur Bildung eines kleinen Fensters
geöffnet und geschlossen werden.
Innenseitig an den beiden vorderen Ecken der Bespannung 5, wie
aus Fig. 9 und 10 ersichtlich ist, sind Führungselemente 24
angeordnet, die jeweils aus einem oberen Schaftstück 24A und
einem unteren Befestigungsstück 24B bestehen. Die Schaftstücke
24A sind im oberen Endbereich des unterhalb des Reißverschlusses
17 liegenden Teils der Bespannung 5 entlang der Stirn- und der
Seitenflächen 5A, 5B der Bespannung 5 angeordnet.
Wie auch in Fig. 11 gezeigt, sind die Schaftstücke 24A in einem
Schafthalter 25 aus Kunststoff oder dergleichen eingeführt, die
an den Ecken der Bespannung 5 angenäht sind, so daß sie entlang
den Eckenbereichen der Bespannung 5 bewegbar sind. Auch ist es
möglich, daß die Schaftstücke 24A mit einem Klebestoff, Flach-
Reißverschlüssen, Schrauben oder dergleichen an der Bespannung
5 befestigt sind.
Die Befestigungsstücke 24B sind U-förmig und im Schnitt flach
derart ausgebildet, daß sie in Querrichtung in außen offen sind.
Ferner sind die Befestigungsstücke 24B mit ihren oberen Teilen
durch Schweißen oder dergleichen mit den Schaftstücken 24A und
mit ihren unteren Teilen über Grundstücke 26 mit dem hinteren
Bereich des Dach-Hauptteils 3 fest verbunden. Die Grundstücke 26
sind an den unteren Befestigungsstücken 16 befestigt und weisen
ein Paar vordere und hintere Tragwände 27 auf. Zwischen diesen
Tragwänden 27 sind die Befestigungsstücke 24B mit ihren unteren
Enden um Tragwellen 28 schwenkbar gelagert, um die Führungsele
mente 24 einzuziehen und aufzustellen.
Die beiden Grundstücke 26 sind jeweils mit einer in Querrichtung
bzw. nach innen abstehenden Öse 29 versehen, in die ein Ende
einer Schraubenfeder (Beaufschlagungsmittel) 30 eingehakt ist,
deren anderes Ende in eine obere Öffnung des Befestigungsstückes
24 eingehakt ist. Durch die Schraubenfeder 30 können die aufge
stellten Führungselemente 24 in Querrichtung nach innen umgelegt
werden.
Wie in Fig. 1, 3 und 12 dargestellt, ist an den beiden hinte
ren Ecken der Bespannung 5 jeweils ein Hakenband 31 mittig in
Höhenrichtung angeordnet, in das ein Ende einer Zug-
Schraubenfeder 32 eingehakt ist. Das andere Ende der Zug-
Schraubenfeder 32 ist in eine Öse 33 eingehakt, die an der unte
ren Seite im hinteren Bereich des auf- und abbewegbaren Teils 4
des Dachs 1 mittig in Querrichtung vorgesehen ist.
Innenseitig an der Stirnfläche 5B der Bespannung 5, wie aus den
Fig. 2, 3 und 13 ersichtlich, ist unterhalb des Reißver
schlusses 17 eine bandförmige Platte 34 zwischen den Führungs
elementen 24 quer verlaufend angeordnet. Die bandförmige Platte
34 wird dadurch festgelegt, daß sie zwischen der Stirnfläche 5B
der Bespannung 5 und einer Plattendecke 35 eingeführt ist, wobei
diese an der Stirnfläche 5B der Bespannung 5 angenäht ist.
In der Hublage des auf- und abbewegbaren Teils des Dachs 1 ist
die Bespannung 5 zwischen diesem Teil 4 und dem Hauptteil aufge
faltet, wobei die Führungselemente 24 zur Führung der Bespannung
5 nach innen zusammen mit dieser die Aufstellage einnehmen. Die
Schraubenfedern 30, 32 und die Federn 20B sind gespannt, wobei
die Kräfte der Federn 20B größer sind als jene der Schraubenfe
dern 30, um zu verhindern, daß die Führungselemente 24 durch die
Kräfte der Schraubenfedern 30 von der Aufstellage in die waag
rechte Lage im eingezogenen Zustand gebracht werden.
Wenn keine Federn 20B vorhanden sind, ergeben sich die folgenden
Schwierigkeiten: Im Falle, daß die Höhe des aufwärts- und
abwärtsbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 in der Hublage etwas ge
ringer als die vorbestimmte Höhe ist, in der eine geeignete
Spannung der Bespannung 5 verliehen wird, z. B. aus dem Grund,
daß die Wirkungs- bzw. Tragkräfte der Gasfedern 7 wegen der
Änderung der Umgebungstemperatur abgenommen haben, im Fall, daß
der Zusammenstoß mit einem Gegenstand, der oberhalb des auf- und
abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 liegt, vermieden werden soll,
oder im Fall, daß die Bespannung 5 einen Längsfehler in Höhen
richtung hat, werden infolge der Entspannung der Bespannung 5
die Führungselemente 24 durch die Kräfte der Schraubenfedern 30
in die Schräglage gebracht, so daß die Bespannung 5 im Mittelbe
reich etwa L-förmig abgewinkelt wird, was nachteilig für die
Bildung der Falten ist und zum schlechten Aussehen führt.
Zur Vermeidung des Nachteils werden die Hängestücke 20 mit den
Federkräften aufgefaltet, durch die die Führungselemente 24 in
die stehende bzw. senkrechte Aufstellstellung gebracht werden
können, auch wenn die Höhe des auf- und abbewegbaren Teils 4 des
Dachs in der Hublage etwas kleiner als die vorbestimmte Höhe
ist.
Wenn nun der auf- und abbewegbare Teil 4 des Dachs 1 in die Sen
klage gebracht wird, dann werden die Führungselemente 24 unter
der Wirkung der Schraubenfedern 30 um die Tragwellen 28 ge
schwenkt und quer nach innen bewegt, so daß die Bespannung 5
durch die Führungselemente 24 nach innen gezogen wird und der
vordere Teil der Bespannung 5 ohne Vorstehen über den auf- und
abbewegbaren Teil 4 zusammengefaltet wird. Dabei nehmen die
Schraubenfedern 30 zusammen mit den Führungselementen 24 eine
waagrechte Stellung ein.
Ferner dadurch, daß bei obengenannter Ausgestaltung die Stirn
fläche 5B der Bespannung 5 nach hinten geneigt ist und die
Schaftstücke 24B der Führungselemente 24 an den beiden vorderen
Ecken der Bespannung 5 angeordnet sind, können die Seitenflächen
5A und die Stirnfläche 5B der Bespannung 5 durch das Schwenken
und das Niederbewegen der Führungselemente 24 um die Längsachse
ohne Vorstehen über den auf- und abbewegbaren Teil 4 des Dachs
1 gleichzeitig zusammengefaltet werden.
Beim Zusammenlegen der Bespannung 5 wird die Bespannung 5 nicht
im Bereich der bandförmigen Platte 34, sondern an den beiden
Endbereichen der Platte 34 abgebogen, so daß die Stirnfläche 5B
der Bespannung 5, wie in Fig. 14 gezeigt, immer regelmäßig so
gefaltet wird, daß sie zusammen mit den Seitenflächen 5A über
einandergefaltete Lagen im Mittelbereich der Stirnfläche 5B
bilden.
Auch beim Zusammenlegen der Stirnseite 5B der Bespannung 5
bleibt eine Spannung erhalten, die eine Faltenbildung (Runzel
bildung) verhindert und man somit ein gutes äußeres Erschei
nungsbild der Bespannung 5 erhält.
Der hintere Teil der Bespannung 5 wird mittig in Höhenrichtung
mittels der Schraubenfedern 32 quer nach innen gezogen, wodurch
er nach innen gebogen und ohne Vorstehen über das Dach 1 zusam
mengefaltet werden kann.
Bei der Bewegung des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1
von der Hublage in die Senklage wird der Innendruck auf die
Bespannung 5 größer, wodurch die Stirnfläche 5B der Bespannung
5 sich nach vorne auswölbt, wie in Fig. 4 in gebrochener Linie
gezeigt ist. Durch die bandförmige Platte 34 wird aber die Aus
wölbung begrenzt, so daß es gewährleistet ist, daß die Bespan
nung 5 ohne Vorstehen über den auf- und abbewegbaren Teil 4
optimal zusammengefaltet werden kann.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel kann die Bespannung 5 durch die
Federkräfte der Schraubenfedern 30, 32, die Anordnung der Füh
rungselemente 24 usw. schnell zusammengefaltet werden. Mit der
Aufbewegung des auf- und abbewegbaren Teils 4 des Dachs 1 können
die Führungselemente 24 und die Schraubenfedern 30 in die Auf
stellage überführt werden.
Anstelle der Führungselemente 24 und der Schraubenfedern 30 kann
eine in Fig. 16 und 17 dargestellte federnde Führungsplatte
37 angeordnet sein, um die Faltenbildung der Bespannung 5 bei
der Abbewegung des auf- und abbewegbaren Teils 4 zu unterstüt
zen.
Die Führungsplatte 37 ist innenseitig an der Stirnfläche 5B der
Bespannung 5 angebracht und unmittelbar unter dem Reißverschluß
17 quer verlaufend angeordnet. Sie besteht aus einem mittleren
Hauptteil 37a, beiderseitigen Nebenteilen 37b, und diese mit dem
Hauptteil 37a verbindende Blattfedern 37c. Durch die elastische
Verformung der Blattfedern 37c ist die Führungsplatte 37 in den
beiden Endbereichen abbiegbar.
Bei aufgefalteter Bespannung 5 fluchtet unter elastischer Ver
formung der Blattfedern 37c der Hauptteil 37a der Führungsplatte
37 mit den Nebenteilen 37b, was in gebrochener Linie in Fig. 17
dargestellt ist. Mit der Abbewegung des auf- und abbewegbaren
Teils 4, wie in ausgezogener Linie gezeigt, werden die Neben
teile 37b durch die elastischen Rückstellkräfte der Blattfedern
37c nach innen abgebogen, wodurch der linke und der rechte Ec
kenbereich der Bespannung 5 zur Faltenbildung nach innen geführt
werden.
Die Fig. 20 zeigt eine andere Ausführungsform der Führungsplat
te 37, bei der der Hauptteil 37a und die Nebenteile 37b über
Gelenke 37d miteinander verbunden sind, in die Schraubenfedern
(nicht dargestellt) zur Beaufschlagung der Nebenteile 37b nach
innen eingebaut sind.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der auf- und abbeweg
bare Teil 4 des Dachs 1 um die hintere Querachse schwenkbar. Es
ist aber auch möglich, den auf- und abbewegbaren Teil 4 um die
vordere Querachse schwenkbar zu lagern. Auch kann der auf- und
abbewegbare Teil 4 nicht in geneigter Lage wie beim dargestell
ten Ausführungsbeispiel, sondern in horizontaler Lage bewegt
werden. Ferner ist es möglich, die Bespannung 5 sowohl am vor
deren Ende als auch am hinteren Ende mit den Schraubenfedern 32
nach innen zu beaufschlagen.
Zur Verbesserung der Gleichmäßigkeit bei der Faltenbildung des
Vorderteils, wie in Fig. 15 gezeigt, kann beiderseits der Platte
34 jeweils eine Hilfsplatte 36 angeordnet sein. Es ist vorteil
haft, wenn an den Faltenstellen des auf die in Fig. 19 gezeigte
Weise gefalteten Bespannungsvorderteils Platten 38 zur Begren
zung der Falten vorgesehen sind, wie in Fig. 18 dargestellt ist.
Durch die Platten 38 wird eine zu starke Faltenbildung vermie
den.
Ferner ist es auch möglich, daß die Bespannung 5 mittig in Hö
henrichtung vom hinteren Endbereich der einen Seitenfläche 5A
bis zum hinteren Endbereich der anderen Seitenfläche 5A offenbar
ist.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbei
spiele, die für Kraftfahrzeuge eingesetzt sind, beschränkt. Die
Erfindung ist auch für andere Fahrzeuge, Zeltanhänger usw. ein
setzbar, und zwar für alle Gegenstände, die zwischen einem
Hauptteil und einem relativ zu diesem auf- und abbewegbaren Teil
eine Bespannung aufweisen.
Bezugszeichenliste
1 Dach
2 Fahrzeug
3 Hauptteil des Dachs
4 Auf- und abbewegbarer Teil des Daches
5 Bespannung
5A Seitenfläche der Bespannung
5B Stirnfläche der Bespannung
5c Rückfläche der Bespannung
6 Gelenk
7 Gasfeder
8 Hebe- und Senkvorrichtung
9 Führungsschiene
10 Führungsschiene
11 Führungsschiene
12 Lenkstange
13 Antriebsmittel
14 Öffnung
15 Befestigungsstück
16 Befestigungsstück
17 Reißverschluß
18 Netz
19 Reißverschluß
20 Hängestück
20A Band
20B Schraubenfeder
21 Halteband
22 Flach-Reißverschluß
23 Reißverschluß
24 Führungselemente
24A Schaftstück
24B Befestigungsstück
25 Schafthalter
26 Grundstück
27 Tragwand
28 Tragwelle
29 Öse
30 Schraubenfeder
31 Hakenband
32 Schraubenfeder
33 Öse
34 Platte
35 Plattendecke
36 Hilfsplatte
37 Führungsplatte
37a Hauptteil der Führungsplatte
37b Nebenteil der Führungsplatte
37c Blattfeder
37d Gelenk
38 Platte zur Fal tenbegrenzung
2 Fahrzeug
3 Hauptteil des Dachs
4 Auf- und abbewegbarer Teil des Daches
5 Bespannung
5A Seitenfläche der Bespannung
5B Stirnfläche der Bespannung
5c Rückfläche der Bespannung
6 Gelenk
7 Gasfeder
8 Hebe- und Senkvorrichtung
9 Führungsschiene
10 Führungsschiene
11 Führungsschiene
12 Lenkstange
13 Antriebsmittel
14 Öffnung
15 Befestigungsstück
16 Befestigungsstück
17 Reißverschluß
18 Netz
19 Reißverschluß
20 Hängestück
20A Band
20B Schraubenfeder
21 Halteband
22 Flach-Reißverschluß
23 Reißverschluß
24 Führungselemente
24A Schaftstück
24B Befestigungsstück
25 Schafthalter
26 Grundstück
27 Tragwand
28 Tragwelle
29 Öse
30 Schraubenfeder
31 Hakenband
32 Schraubenfeder
33 Öse
34 Platte
35 Plattendecke
36 Hilfsplatte
37 Führungsplatte
37a Hauptteil der Führungsplatte
37b Nebenteil der Führungsplatte
37c Blattfeder
37d Gelenk
38 Platte zur Fal tenbegrenzung
Claims (7)
1. Aufstelldach mit einem heb- und senkbaren Dachteil, mit
einem aufwärts- und abwärtsbewegbaren Teil (4), der relativ
zu einem Hauptteil (3) des Dachs aufwärts- und abwärtsbe
wegbar ist, wobei zwischen dem aufwärts- und abwärtsbeweg
baren Teil (4) und dem Hauptteil (3) eine Bespannung (5)
mit beiden Seitenflächen (5A) und einer Stirn- und Rück
fläche (5B, 5C) angeordnet ist, die mit ihrem oberen Endbe
reich am auf- und abbewegbaren Teil (4) des Dachs (1) und
mit ihrem unteren Endbereich am Hauptteil (3) des Dachs (1)
befestigt ist, damit die Bespannung (5) mit der Auf- und
Abbewegung des Teils (4) auf- und zusammenfaltbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bespannung (5) mittig in
der Höhenrichtung von der einen Seitenfläche (5A) über die
Stirn- oder Rückfläche (5B oder 5C) bis zur anderen Seite
(5A) schließbar geöffnet ist.
2. Aufstelldach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Netz (18) vorgesehen ist, das den oberhalb eines Ver
schlußteils (17) liegenden Teil der Bespannung (5) über
deckt und sich entlang des Verschlußteils (17) erstreckt,
wobei das Netz (18) mit seinem oberen Ende am auf- und
abbewegbaren Teil (4) des Dachs (1) und mit seinem unteren
Ende am unterhalb des Verschlußteils (17) liegenden Teil
der Bespannung (5) so befestigt ist, daß das Netz (18) mit
der Hebe- und Senkbewegung des aufwärts- und abbewegbaren
Teils (4) zusammen mit der Bespannung (5) auf- und zusam
menfaltbar ist.
3. Aufstelldach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Stirn- oder Rückfläche (5B) der Bespannung (5)
in beiden Eckenbereichen mit Hängestücken (20) versehen
ist, wobei diese mit ihren oberen Enden am aufwärts- und
abwärtsbewegbaren Teil (4) des Daches (1) und mit ihren
unteren Enden am unterhalb des Verschlußteils (17) liegen
den Teil der Bespannung (5) so befestigt sind, daß der
unterhalb des Verschlußteils (17) liegende Teil der Bespan
nung (5) mit der Hebe- und Senkbewegung des auf- und abbe
wegbaren Teils (4) auf- und zusammenfaltbar ist.
4. Aufstelldach nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Beaufschlagungsmittel zur Beaufschlagung der Bespannung
(5) nach innen bei der Abbewegung des auf- und abbewegbaren
Teils (4) des Dachs (1) vorgesehen ist, durch das Beauf
schlagungskräfte zur Spannung der aufgefalteten Bespannung
(5) auf die Hängestücke (20) wirken.
5. Aufstelldach nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bespannung (5) so ausgebildet ist,
daß bei der Faltenbildung der Stirn- oder Rückfläche (5B)
zusammen mit den Seitenflächen (5A) übereinanderliegende
Lagen im Mittelbereich der Stirn- oder Rückfläche (5B)
gebildet werden, und daß eine Platte (34) zur Bestimmung
der Lage der Falten bei der Bildung der übereinanderliegen
den Lagen vorgesehen ist.
6. Aufstelldach nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der rechten und der linken Ecke der Bespannung (5)
eine Führungsplatte (37) quer verlaufend angeordnet ist,
deren rechter und linker Teil (37b) abwinkelbar sind, und
daß der rechte und der linke Teil (37b) der Führungsplatte
(37) quer nach innen abwinkelbar so beaufschlagt sind, daß
die beiden Eckenbereiche der Bespannung (5) quer nach innen
geführt und gefaltet werden können.
7. Aufstelldach nach einem der vorangehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der auf- und abbewegbare Teil (4)
mit einer Längsseite mit dem Hauptteil (3) so gelenkig
verbunden ist, daß er mit einer anderen Längsseite relativ
zum Hauptteil (3) auf- und abbewegbar ist, und daß ein Netz
(18) außenseitig an dem oberhalb des Verschlußteils (17)
liegenden Teil der Bespannung (5) so angeordnet ist, daß es
den oberhalb des Verschlußteils (17) liegenden Teil der
Bespannung (5) überdeckt und sich entlang des Verschluß
teils (17) erstreckt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP13438395A JP3347239B2 (ja) | 1995-05-31 | 1995-05-31 | 昇降ルーフ用テント装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19621724A1 true DE19621724A1 (de) | 1996-12-05 |
Family
ID=15127120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19621724A Withdrawn DE19621724A1 (de) | 1995-05-31 | 1996-05-30 | Aufstelldach |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JP3347239B2 (de) |
| KR (1) | KR960040743A (de) |
| DE (1) | DE19621724A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1008477A3 (de) * | 1998-12-09 | 2001-05-16 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Ausstellbares Dachteil eines Fahrzeuges |
| WO2023025604A1 (de) * | 2021-08-24 | 2023-03-02 | C.F. Maier GmbH & Co KG | Stoffbalg für ein aufstellbares fahrzeugdach und verfahren zur herstellung eines solchen |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP4891486B2 (ja) * | 2000-04-05 | 2012-03-07 | 眞一 岡本 | キャンピングカー |
| GB2519681B (en) * | 2014-12-12 | 2016-04-13 | Jerba Campervans Ltd | Roof Unit for a Vehicle |
| JP2016128291A (ja) * | 2015-01-09 | 2016-07-14 | 本田技研工業株式会社 | 車両 |
-
1995
- 1995-05-31 JP JP13438395A patent/JP3347239B2/ja not_active Expired - Fee Related
-
1996
- 1996-05-29 KR KR1019960018472A patent/KR960040743A/ko not_active Ceased
- 1996-05-30 DE DE19621724A patent/DE19621724A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1008477A3 (de) * | 1998-12-09 | 2001-05-16 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Ausstellbares Dachteil eines Fahrzeuges |
| WO2023025604A1 (de) * | 2021-08-24 | 2023-03-02 | C.F. Maier GmbH & Co KG | Stoffbalg für ein aufstellbares fahrzeugdach und verfahren zur herstellung eines solchen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JP3347239B2 (ja) | 2002-11-20 |
| KR960040743A (ko) | 1996-12-17 |
| JPH08324328A (ja) | 1996-12-10 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B60P 332 |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |