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DE1962150A1 - Pneumatische Einzelkorn-Saevorrichtung - Google Patents

Pneumatische Einzelkorn-Saevorrichtung

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DE1962150A1
DE1962150A1 DE19691962150 DE1962150A DE1962150A1 DE 1962150 A1 DE1962150 A1 DE 1962150A1 DE 19691962150 DE19691962150 DE 19691962150 DE 1962150 A DE1962150 A DE 1962150A DE 1962150 A1 DE1962150 A1 DE 1962150A1
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DE
Germany
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drum
grains
sowing device
housing
cell
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DE19691962150
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English (en)
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DE1962150B2 (de
DE1962150C3 (de
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Otto Weitz
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TROESTER A J FA
Original Assignee
TROESTER A J FA
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Priority to US96748A priority patent/US3693833A/en
Priority to ZA708357A priority patent/ZA708357B/xx
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Publication of DE1962150B2 publication Critical patent/DE1962150B2/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/04Single-grain seeders with or without suction devices
    • A01C7/042Single-grain seeders with or without suction devices using pneumatic means
    • A01C7/044Pneumatic seed wheels
    • A01C7/0443Seed singulators
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/04Single-grain seeders with or without suction devices
    • A01C7/042Single-grain seeders with or without suction devices using pneumatic means
    • A01C7/044Pneumatic seed wheels
    • A01C7/0445Seed ejectors

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

  • Pneumatische Einzelkorn-Sävorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Einzelkorn-Sävorrichtung mit einer umlaufenden, vorzugsweise ringförmigen Trommel mit einem gelochten Mantel als Vereinzelungsglied, auf den an der Außenseite eine Unterdruckquelle von der Zufülirstelle der Körner zum Trommelinneren bis zu einer in Drehrichtung höher, vorzugsweise an der höchsten Stelle der Trommel gelegenen Stelle als Nitnahmekraft einwirkt, an der der Unterdruck, z.B.
  • durch ein Absperrglied, mindestens vorübergehend abgesperrt wird,und unterhalb der in das Trommelinnere ein nach außen und unten geneigtes gehäusefestes Leitorgan für die vom Trommelmantel freigegebenen Körner zu einer Abgabebahn für diese führt.
  • Bei der ohne Unterdruck arbeitenden bekannten mechanischen Vereinzelung von Saatkörnern werden gelochte umlauf ende Scheiben oder Zellenräder verwendet, die beim Eintauchen in einen Saatgutvorrat in die Lochungen bzw. Zellen Je ein Korn aufnehmen sollen und dies während ihrer Umlaufbahn einer Abwurfstelle zuführen, an der das Korn einer Abwurfbahn zugeführt wird. Diese rein mechanisch Xbeitenden bekannten Einselkorn-Sävorrichtungen haben den Nachteil, daß die Größe der Scheibenlochung bzw. der Zellen entweder genau auf eine bestimmte und konstant einsuhaltende Korngröße abgestimmt ist, und dann Körner unterschiedlicher Größe, wie sie vor allem bei Mais und anderem Saatgut häufig auftreten, von dem umlaufenden Organ entweder nicht aufgenommen werden oder zu mehreren in einer Zelle Platz finden, wenn sie kleiner als die vorgegebene Größe sind.
  • Den gleichen Nachteil haben Einzelkorn-Sävorrichtungen mit gelochten umlaufenden Scheiben, die mit einer Seite an einer unteren Stelle ihrer Umlaufbahn an einem Saatkornvorrat und vermöge auf ihre andere Seite ausgeübten Unterdrucks je ein Saatkorn an Je ein Loch der Scheibe ansaugen und es zu einer Freigabe stelle führen, an der der Unterdruck abgesperrt wird und jedes der Körner dem Abwurfkanal zugeführt wird. Bei diesen senkrechten Soheiben ergibt sich eine hohe Relativgeschwindigkeit zwischen dem auf dem Gehäuseboden liegenden Samenvorrat und den angesaugten Körnern. In diesem Fall muß eine verhältnismäßig starke Saugwirkung auf Jedes Loch der Scheibe angewendet werden, um ein einzelnes Saatkorn aus dem an die eine Seite der Scheibe anliegenden Körnervorrat herauslösen zu können. Deshalb muß Jedes Loch nahezu die Größe der auszusäenden Körner haben, weil sonst das Ansaugen eines Korns nicht gewährleistet ist. Dann aber kann wieder nur ein kleiner Größenbereich mit einer bestimmten Vereinzelungsscheibe zur Vereinzelung gebracht werden und/oder es besteht die Gefahr, daß kleinere Körner durch die großen Scheibenöffnungen hindurch gesaugt werden. Grundsätzlich müssen also für Saatgut verschiedener Korngröße Teile der Sävorrichtung, insbesondere die Vereinzelungsscheibe mühsam ausgewechselt werden.
  • I)ieser Nachteil der früheren Einzelkorn-Sävorrichtungen wird bei Einzelkorn-Sävorriohtungen der eingangs genannten Art dadurch behoben, daß die Saatgutkörner der Innenseite eines vorzugsweise ringförmigen Mantels einer umlaufenden Trommel ohne Innehaltung einer genauen Korngröße durch eine Trommel stirnwand hindurch einer Bohrung zugeführt werden, während die Unterdruckquelle an einem äußeren Gehäusekanal angeschlossen ist, der sich über etwa mindestens 1800 des Trommeluifange erstreckt und über diesen Bereich hinweg die Saugwirkung auf die angesaugten Körner bis nahezu an die oberste Stelle des Trommelumfange aufrecht erhält, ao daß die Körner bis dorthin transportiert werden. An dieser Stelle wird die Saugwirkung mindestens vorübergehend vom Gehäusemantel abgetrennt, gegebenenfalls sogar durch sur Trommel hinwirkende Druckluft ersetzt, so daß die Körner einzeln von der Trommelinnenseite abfallen (vgl. DAS 1 292 926).
  • Bei der bekannten Vorrichtung der vorgenannten Art mündet unterhalb der letztgenannten Freigabestelle der Körner in das Trommelinnere ein Rohr, das in geneigter Fallinie die Körner aus dem Trommelgehäuse heraus zu einer großräumigen, gehäusefesten Abgabebahn führt, die in großem Abstand über dem Ackerboden endet. Es ist daher keine zwangläufig oder anderweitig geregelte Bahn in den weiträumigen Abfffhrorganen der Körner vorgesehen, vielmehr werden diese im wesentlichen durch den freien Fall und zufällige Kräfte, insbesondere Erschütterungen und die Fahrzeugbeschleunigung der Sämaschine beeinflußt. An der Abwurfetelle haben die Körner daher keine definierte Größe und Richtung ihrer Geschwindigkeit, so daß die Abstände der einzelnen Körner, in denen sie auf den Boden auffallen, stark unterschiedlich sind, wobei die Körner sogar außerhalb einer Saatfurche auffallen können. Insgesamt ergibt sich eine unerwünschte unregelmäßige Aussaat, deren ungleichmäßige Kornabstände noch dadurch stärker verschieden ausfallen, daß die Abwurfstelle verhältnismäßig hoch über dem Boden liegt.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Mängel der bekannten pneumatischen Sävorrichtung der eingangs genannten Art, von der sie ausgeht, zu beheben, insbesondere eine geregelte gleichmäßige Führung der pneumatisch vereinzelten Körner aus der Vereinse lungstrommel bis zur Abwurfstelle in der Weise zu schaffen, daß die Körner mit einer definierten, in ZurcheariaBtung liegenden Geschwindigkeit abgeworfen und demgemäß gleichmäßige Abstände zwischen den Saatkörnern in der Furche eingehalten werden, wobei der Vorteil größerer Leistungsfähigkeit bei geringer Saugwirkung der Unterdruckquelle und der Vorteil der weitgehenden Unabhängigkeit der Vorrichtung von der Größe der Saatkörner, der bei der eingangs genannten Vorrichtung bedingt gegeben ist, weiter verbessert wird.
  • Das Ziel der Erfindung wird dadurch erreicht, daß das in die Vereinzelungstrommel ragende Abführorgan an einer die Vereinzelungstrommel an der einen Stirnseite begrenzenden gehäusefesten Trennwand an einem schmalen Ausschnitt dieser Trennwand angesetzt ist, der im Bereich einer Jeweils obenliegenden Zelle eines drehbaren, der Trennwand benachbarten Zellenrades liegt, das einen mitangetriebenen Teil der Vereinzelungstrommel und ein umlaufendes Leitglied zur geregelten Zwanglaufführung der Bahn der einzelnen in Je eine obenliegende Zelle abgegebenen Körner zu einer in Bodennähe befindlichen Abwurfstelle bildet, an der ein die radial offenen Zellen abdeckender Gehäuseflanech eine Abwurföffnung besitzt.
  • Entscheidend für die von der Erfindung angestrebte, im wesentlichen zwangläufige Führung der einzelnen Körner bis zur Abwurfetelle ist, daß das Abführorgan (das nicht ein Rohr zu sein braucht, sondern ein einfaches geneigtes Leitblech sein kann) nicht in eine im wesentlichen freie Fallbahn mündet, sondern die Körner einem umlaufenden Zellenrad zuführt, wobei die Körner einzeln in die Zellen des umlaufenden Zellenrades gelangen, so daß ihre Bahn zwangläufig durch die Zellenwände beeinflußt und regelmäßig gestaltet wird und die Körner an der Abwurfstelle eine entgegen der Fahrtrichtung liegende vorbestimmte Geschwindigkeit haben, demzufolge also mit praktisch gleichen Abständen auf den Ackerboden fallen, zumal die Abwurfstelle dem Boden naheliegt.
  • Um diese Regelung der Abwurfgeschwindigkeit noch mehr zu vergleichmäßigen, ist bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vrgeseiien' daß die zwischen die innere stirnseitige Trennwand und eine äußere Stirnwand angebrachten Trennwände der in gleicher Anzahl wie die Bohrungen der ereinzelungstrommel vorgesehenen Zellen schaufelförmig mit einem derartigen, auf die Drehrichtung abgestimmten und in radialer Richtung nach außen abnehmenden Krümmungsverlauf ausgebildet sind das Jedes Korn beim Umlauf der es aufnehmenden Zelle vom Eintritt in die Zelle bis zur Abwurfstelle an der Krümmungsinnenseite der Schaufel und der Mantel wand der Zelle anliegend geführt wird, wobei vorzugsweise die Drehrichtung des Zellenrades an der Abwurfstelle entgegen der Fahrtrichtung der Sämaschine gerichtet ist. Durch die letztgenannte Maßnahme wird erreicht, daß die Geschwindigkeit der Körner gegenüber dem Ackerboden möglichst klein ist. Dabei ist zu beachten, daß in der Regel auch die Umlaufgeschwindigkeit des Zellenrades durch einen von den-Laufrädern der Sämaschine abgeleiteten Antrieb bestimmt ist, also dieser proportional ist und in an sich bekannter Weise nach Maßgabe der gewünschten Saatkornabstände gewählt oder veränderlich eingestellt werden kanne Wie eingangs erwähnt, ist ein Zellenrad als Abwurforgan für die Saatkörner an sich bekannt, bildet dabei Jedoch das nachteiligerweise von der Größe der Körner abhängig arbeitende Vereinzelungsorgan. Bei der Erfindung ist jedoch die pneumatische beaufschlagte Trommel das Vereinzelungsorgan und bildet das Zellenrad lediglich ein Mittel zur geregelten Zwanglaufführung der von der Vereinzelungstrommel durch eine Trennwand hindurch abgegebenen Körner.
  • Für eine in möglichst rascher Folge vor sich gehende Aufnahme, bzw. Vereinzelung der Samenkörner durch die mit Saugluft beaufsohlagten Bohrungen ist es wichtig, daß die Relativgeschwindigkeit zwischen dem Körnervorrat in der Vereinzelungstrommel einerseits und der Umfangsgeschwindigkeit der Trommel andererseits möglichst klein ist. Um dies zu erreichen, sind in der Umlaufbahn der Saugbohrungen k1 jlaförmigeVertiefungen angebracht, deren Durchmesser etwas größer ist, als die größten zur Aussaat vorgesehenen Körner. Diese Vertiefungen sind in gleicher Anzahl wie die Saugbohrungen und bezogen auf die Umlaufriohtung etwa im Abstand des größten Korndurchmessers Jeweils hinter jeder Saugbohrung angeordnet0 Durch diese Vertiefungen findet in der Umlaufbahn der Saugbohrungen eine innige Verzahnung zwischen den Samenkörnern und der VereinzelungBtro=sel statt. Dadurch werden die mit der Trommel in Berührung stehenden Körner auf ihre Umlaufgeschwindigkeit beschleunigt und in Drahriohtung mitgenommen und so weit nach oben gefördert, bis alle nicht unter der Saugwirkung stehenden Körner unter Einwirkung der Schwerkraft zur Trommelmitte hin zurü¢kfallenO Auf diese Weise entsteht ein Kreislauf der zur Aufnahme bereiten Samenkörner und die RelativBegchwindigkeit zur Saugbohrung ist gleich null, oder doch sehr gering, so daß günstige .Bedingungen für die Vereinzelung vorliegen, die sich in der Praxis durch entsprechend hohe Fahrgeschwindigkeit des Gerätes ausdrücken.
  • Wenn auch der Durohmosser der auszusäenden Samenkörner wesentlich größer ist als derjenige, der durch den Mantel der Vereinzelungstrommel hindurchgehenden Saugöffnungen, so konunt es doch vor, daß gelegentlich statt eines einzigen Korns mehrere kleine Körner an ein und derselben Saugöffnung angesaugt und in den oberen Bereich der Trommel transportiert werden. Um zu verhindern, daß mehrere Körner vom Abführorgan gleichzeitig einer Zelle des Zellenrades zugeführt werden, sind ein oder mehrere Abstreifstifte vorgesehen, die vom gehäusefesten Lager oder einem anderen gehäusefesten Teil in die Nähe der Absperrstelle des Unterdrucks zur Innenseite des Trommelumfangs ragen und als Abstreifer für überzählig an einer Saugöffnung haftende Körner dienen. Für den Fall, daß halbe Körner bzw. Bruchstücke sich in die Bohrungen der Vereinzelungstrommel festsetzen, ist vorzugsweise im Trommelinneron eine 3ürste angebracht, die als Reinigungsbürste an den Vereinzelungsbohrungen angreift und deren Verstopfungen beseitigt.
  • Nachstehend wird die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung beispielsweidebeschrieben, und zwar zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Sävorrichtung entlang ihrer Drehachse; Fig. 2 eine Seitenansicht der Sävorrichtung nach Fig. 1, teilweise im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1; Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 1 durch den Ansaugkanal; Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie G-H der Fig. 2 zur Veranschaulichung der Mittel zur Reinigung der Ansauglöcher der Vereinzelungstrommel; Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 2 zur Darstellung der seitlichen Stellung der Abstreifer in bezug auf die Ansauglöcher undzur Darstellung der Nut 32, und Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie J-K der Fig. 2 zur Darstellung der Vertiefungen in der Umlaufbahn der Saugbohrungen an der Vereinzelungstrommel.
  • Die Sävorrichtung ist als Ganzes mit 1 bezeichnet und bildet einen Teil einer im übrigen nicht gezeichneten SE-maschine. Sie besteht aus einem Gehäuse 2 und dem an seiner Oberseite angeschlossenen Vorratsbehälter 3. Im Gehäuse 2 ist in einem Lager 38 eine Antriebswelle 4 gelagert. Diese trägt an ihrem einen Ende ein Kettenrad 5, über das der Antrieb der Sävorrichtung von einem nicht gezeichneten Getriebe her erfolgt, vorzugsweise mit einstellbarer Geschwindigkeit von den Laufrädern der Sämaschine aus.
  • Auf dem anderen Ende der Welle 4 sitzt ein Särad 6. Die drehfeste Verbindung zwischen der Welle und dem Särad wird durch einen Stift 7 hergestellt, der in eine Nut 8 eingreift, die eine axiale Verschiebung zwischen der Welle 4 und dem Särad 6 erlaubt. Diese gegenseitige Verschiebung wird durch eine Druckfeder 9 bewirkt, die sich einerseits am Särad 6 und andererseits über eine Scheibe 10 an einem Splint 11 an der Achse 4 abstützt. Durch die Feder 9 wird ein Zellenrad 26, das einen Teil des Särades 6 bildet, axial gegen das Lager 38 angedrückt.
  • Das Innere des Gehäuses 2 wird durch eine am Lager 38 befestigte Stirnwand 12 und eine gegenüberliegende Stirnwand 16 in Kammern 13 und 14 geteilt. Die Kammer 14 bildet den Innenraum einer Vereinzelungstrommel 27, deren Mantel einen vom Zellenrad 26 axial abstehenden Ring bildet. Im unteren Teil des Gehäuses 2 steht dessen Kammer 13 über einer Öffnung 15 (Fig. 3) mit der Kammer 14 in Verbindung. Die Kammer 13 ist oben offen und bildet einen Zuführraum für die Zufuhr des Saatguts durch die Öffnung 15 in den unteren Teil der Kammer 14 der Vereinzelungstrommehl. Die Stirnwände 12 und 16 dieser Kammer sind mittels Schrauben 17 und Hülsen 18 mit dem Gehäuse 2 verbunden.
  • Die Trennwand 16 besitzt in fhrem oberen Teil einen schmalen Abschnitt 19, an dessen unterem Ende ein schräges Leitblech 20 in den Raum 14 hinein nach oben ragt.
  • Im Bereich der Kammer 14 sitzt auf dem Lager 38 fest ein Ring 21, der mittels einer Schraube 22 in seiner Lage gehalten wird. Dieser Ring 21 trägt zwei radial in die Kammer 14 bis nahe zu deren Mantel ragende Stifte 23 und 24 und mittels eines Haltearmes 25 eine Bürste 39. Im Zellenrad 26 sind mittels schaufelförmigerTrennwände 37 Zellen 26' gebildet. Die Anzahl der Zellen entspricht der Anzahl von radialen Bohrungen 28 der Vereinzelungstrommel 27r Del re.a lm; el ist an seiner Außenseite kegelig ausgebildet und liegt dicht an einer entsprechend kegeligen Innenfläche der Wandung eines Saugkanals 29 an, der sich bei 29' (siEhe Fig. 2) über etwa mindestens 180° des Trommelumfangs an dessen Außenseite bis an den obersten Punkt erstreckt, an dem der Kanal durch einem Steg 31 von einer Nut 32 abgesperrt ist. Durch die Feder 9 wird die Kegelfläche 40 der Vereinzelungstrommel 27 gegen die gegenüberliegende Kegelfläche der Wandungen des Gehäusekanals 29 luftdicht angedrückt, während die Wandteile 36' des Zellenrades 26 im Abstand von der radialen Wandung des Kanals 29 verlaufen.
  • Gemäß Fig. 3 ist der kanal 29 an der Seite des Gehäuseumfangs, an der die Öffnung 29' nicht vorgesehen ist, als Verbindungskanal zu einem Anschlußstutzen 30 ausgeführt, der mit der nicht gezeichneten Unterdruckquelle, z.B.
  • einer Pumpe, in Verbindung steht.
  • Das Zellenrad 26 besitzt eine äußere Stirnwand 36, die fest mit seiner Nabe verbunden ist und im gleichen radialen Abstand von dieser wie die Stirnwand 36' endet.
  • Am radialen Ende sind die Zellen 26' offen, und im Bereich dieser Öffnungen ist in der Außenwandung 33 des Gehäuses eine Abwurföffnung 34 für die Saatkörner vorgesehen. Der Saugkanal 29 steht auf der mit A bezeichneten amfangsstrecke (Fig. 3) über die Öffnung 29' mit einem Teil der Bohrungen 28 der Vereinzelungstrommel 27 in Verbindung.
  • Die Sävorrichtung arbeitet wie folgt: Durch den im Saugkanal 29 erzeugten Unterdruck werden einzelne Körner des Saatgutes, das vom Behälter 3 über die Kammer 13 und die Öffnung 15 in das Innere der Trommel 27 gelangt, einzeln an die Innenseite der Bohrungen 28 angesaugt, gelegentlich auch mehrere Körner an eine Bohrung, während die Vereinzelungstrommel 27 mit dem Zellenrad 26 umläuft, Dabei werden die angesaugten Körner aus dem in der Kammer 14 befindlichen Vorrat herausgehoben, wobei dich die Trommel mit dem Zellenrad, bezogen auf Fig. 2, im Uhrzeigersinn dreht. Auf diese Weise werden die Körner zu dem höchsten Punkt 31 geführt, an dem der Saugkanal 29 durch den Steg 31 von der Außenluft in der Nut 32 abgetrennt ist. Da in der Nut 32 somit atmosphärischer Druck herrscht, fallen die angesaugten Samenkörner vom Trommelmantel ab auf das Abführorgan 20, das von der Wand 16 vorragt. Dadurch wird je ein Samenkorn der benachbarten Zelle 26 zugeführt.
  • Gemäß Fig. 2 haben die Trennwände 37 der Zellen 26' einen in radialer Richtung nach außen abnehmenden Krfismungsverlauf, wobei sie im ganzen schaufelförmig ausgebildet sind. Jedes Samenkorn lagert sich zunächst in der Mitte des benachbarten Teils der Zelle 26' abO Da das Zellenrad 26 sich in Pfeilrichtung der Fig. 2, d.h. im Uhrzeigersinn, dreht, gleitet das Samenkorn im Verlauf diesen Drehung an der Krummungsinnenseite der Schaufel 37 entlang, bis es an den Rand 33 des Gehäuses 2 gelangt. Dort kommt das Samenkorn zunächst zur Ruhe, bis es von der nächstfolgenden Trennwand 37 erreicht und auf der Umfangswand 33 bis zur Abwurföffnung 34 verschoben wird, von der eB mit einer entgegen der Fahrtrichtung gerichteten Geschwindigkeit in die Saatfurche fällt Werden zwei oder mehr Körner an ein und derselben Bohrung 28 angesaugt, so streifen die Abstreifer 23 und 24 die überzähligen Körner bis auf eines von der Saugöffnung ab.
  • In der Regeliist der Durchmesser der auszusäenden Samenkörner wesentlich größer als derjenige der Saugöffnungen 28. Da aber auch mit Bruchstücken von Samen! körnern gerechnet werden muß, besteht die Gefahr, daß ein solches Bruchstück sich in einer Saugöffnung 28 festsetzt und nach Abschalten des Unterdrucks nicht abfällt. Dadurch könnten Verstopfungen und Fehlstellen entstehen. Diese werden durch die in dem Weg der Saugöffnungen-an diesen angreifende Bürste 39 vermieden, die etwa verstopfte Öffnungen 28 reinigt.
  • - Ansprüche -

Claims (7)

  1. Patentansprüche Einzelkornsävorrichtung mit einer umlaufenden, vorzugsweise ringförmigen Trommel mit gelochtem Mantel als Vereinzelungsglied, auf den an der Außenseite eine Unterdruckquelle von der Zuführstelle der Körner zum Trommelinneren bis zu einer in Drehrichtung höher gelegenen Stelle als Mitnahmekraft einwirkt, an der der Unterdruck z.B. durch ein Absperrglied mindestens vorübergehend abgesperrt wird und unterhalb der in das Trommelinnere ein nach außen und unten geneigtes gehäusefestes Abführorgan für die vom Trommelmantel freigegebenen Körner führt, dadurch gekennzeichnet, daß das Abführorgan (z.B.
    Leitblech 20) an einer die Vereinzelungstrommel (6) an der einen Stirnseite begrenzenden gehäusefesten Trennwand (163 an einen schmalen Abschnitt (19) dieser Trennwand angesetzt ist, der im Bereich einer Jeweils oben liegenden Zelle (26) eines drehbaren, der Trennwand benachbarten Zellenrades (26) liegt, das einen mitangetriebenen Teil der Vereinzelungstrommel und ein umlaufendes Leitglied zur geregelten Zwanglaufführung der Bahn der einzeln in je eine oben liegende Zelle abgegebenen Körner zu einer in Bodennähe befindlichen Abwurfstelle (34) bildet, an der ein die radial offenen Zellen abdeckender Gehäuseflansch (33) eine Abwurföffnung (34) besitzt.
  2. 2. Sävorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen die innere stir.nseitige Trennwand (16) und eine äußere Stirnwand (36) angebrachten Trennwände (37) der in gleicher Anzahl wie die Bohrungen (29) der Vereinzelungstrommel (6) vorgesehenen Zellen (26') schaufelförmig mit einem derartigen, auf die Drehrichtung abgestimmten und in radialer Richtung nach außen abnehmenden Krümmungsverlauf ausgebildet sind, daß Jedes Kornbeim Umlauf der es aufnehmenden Zelle vom Eintritt in die Zelle bis zur Abwurfstelle (34) an der Krümmungsinnenseite der Schaufel und der Mantelwand der Zelle anliegend geführt wird, wobei vorzugsweise die Drehrichtung des Zellenrades (26) an der Abwurfstelle entgegen der Fahrtrichtung der Sämaschine gerichtet ist.
  3. 3. Sävorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vom gehäusefesten Lager (387der Vereinzelungstrommel (6) oder einem mit diesem verbundenen Ring (21) ein oder mehrere Abstreifstifte (23, 24) in die Nähe der Abspirrstelledes Unterdrucks zur Innenseite des Trommelumfangs ragen und als Abstreifer für überzählig an einer Saugöffnung (28) haftende Körner dienen.
  4. 4. Sävorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vom gehäusefesten Lager (38) der Vereinzelungstrommel (6) oder einem mit diesem verbundenen Ring (21) ein Halter (25) füreine Bürste (39) radial zum Trommelumfang ragt, die als Reinlgungsbürste an den Vereinzelungsbohrungen (28) angreit.
  5. 5. Sävorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zellenrad (26) nter Druck einer Feder (9) begrenzt zusammen mit der Vereinzelungstrommel (6) axial verschiebbar drehfest auf' seiner Antriebswelle (4) sitzt und diese Trommel an der Außenseite eine in der Verschiebungsrl¢htung konische Fläche besitzt, die sich unter dem Feder~ druck dicht an eine konische Innenfläche (40) eines Gehäuseteils anlegt, der den ZufUhrkanal (29) für den Unterdruck der mit ihm verbundenen Unterdruckquelle (30) bildet.
  6. 6. Sävorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den einzelnen Saugbohrungen an der Innenseite der Vereinzelungstrommel Vertiefungen (35) angebracht sind.
  7. 7. Sävorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Vertiefung (35) größer ist als die zur Aussaat vorgesehenen Samenkörner.
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