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DE3120568C2 - Einzelkornsägerät - Google Patents

Einzelkornsägerät

Info

Publication number
DE3120568C2
DE3120568C2 DE19813120568 DE3120568A DE3120568C2 DE 3120568 C2 DE3120568 C2 DE 3120568C2 DE 19813120568 DE19813120568 DE 19813120568 DE 3120568 A DE3120568 A DE 3120568A DE 3120568 C2 DE3120568 C2 DE 3120568C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cell
seed
wheel
edge
cells
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813120568
Other languages
English (en)
Other versions
DE3120568A1 (de
Inventor
Heinz-Werner Ing.(Grad.) 4780 Lippstadt Romberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Franz Kleine Agrartechnik 33154 Salzkotten GmbH
Original Assignee
Franz Kleine Maschinenfabrik & Co 4796 Salzkotten De GmbH
Franz Kleine Maschinenfabrik & Co 4796 Salzkotten GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Kleine Maschinenfabrik & Co 4796 Salzkotten De GmbH, Franz Kleine Maschinenfabrik & Co 4796 Salzkotten GmbH filed Critical Franz Kleine Maschinenfabrik & Co 4796 Salzkotten De GmbH
Priority to DE19813120568 priority Critical patent/DE3120568C2/de
Publication of DE3120568A1 publication Critical patent/DE3120568A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3120568C2 publication Critical patent/DE3120568C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/04Single-grain seeders with or without suction devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Einzelkornsägerät, bestehend aus einem, um eine horizontale Achse umlaufenden Zellenrad, welches aus einem einseitig abgeschlossenen Hohlzylinder gebildet ist und in seinem offenen Rand, über den Umfang verteilt, Zellen zur Aufnahme jeweils eines Samenkorns aufweist und einer feststehenden, den Saatguteintritt aufweisenden Abdeckwand, die mit einem rundumlaufenden, axial vorspringenden, lediglich den Saatgutaustritt freilassenden Rand das Zellenrad auf der Außenseite umfaßt, während innerhalb dieses Randes ein Abdeckring vorgesehen ist, der beim Umlauf des Zellenrades das Herausfallen der Samenkörner aus den Zellen bis zum Saatgutaustritt hin verhindert, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß am Ende des Saatgutaustrittes ein bis dicht an den äußeren Umfang des Zellenrades heranreichender Zellenreiniger vorgesehen ist, der etwa in der Zelle hängengebliebene Samenkörner oder Fremdkörper "S" aus der Zelle heraus nach innen drückt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Einzelkornsägerät, bestehend aus einem, um eine horizontale Achse umlaufenden Zellenrad, welches aus einem einseitig abgeschlossenen Hohlzylinder gebildet ist und in seinem offenen Rand, über den Umfang verteilt, Zellen zur Aufnahme jeweils eines Samenkorns aufweist und einer feststehenden, den Saatguteintritt aufweisenden Abdeckwand, die mit einem rundumlaufenden, axial vorspringenden, lediglich den Saatgutaustritt freilassenden Rand das Zellenrad auf der Außenseite umfaßt, während innerhalb dieses Randes ein Abdeckring vorgesehen ist, der beim Umlauf des Zellenrades das Herausfallen der Samenkörner aus den Zellen bis zum Saatgutaustritt hin verhindert. Solche, durch die DE-OS 29 40 247 bekanntgewordenen Sägeräte haben zwar einen sogenannten Saatgutauswerfer, der in der Tragwand bzw. in der Abdeckscheibe einstellbar angeordnet ist und die Samenkörner, wenn sie in der Zelle etwa hängenbleiben, nach außen drücken soll. Die Wirkung eines solchen Auswerfers ist aber immer noch unvollkommen, weil es bei dickeren Samenkörnern vorkommt, daß diese trotz des Auswerfers in den Zellen hängenbleiben. Das Gleiche kann aber auch eintreten, wenn in der Saatgutmenge Fremdkörper, wie Steine o. ä.. enthalten sind. Der einstellbare Auswerfer, der am Innenumfang des Zeüenradrandes angeordnet ist, kann festgeklemmte Körner oder Fremdkörper nur soweit nach außen drükken, bis die Kornoberfläche mit dem Innendurchmesser des Zellenradrandes gleich ist Die Folge davon ist, daß die jeweilige Zelle völlig verstopft so daß sie nicht mehr in der Lage ist beim Durchlauf durch den Saatgutvorrat ein neues Samenkorn aufzunehmen, was natürlich einen Ausfall in der herzustellenden Saatgutreihe bewirkt
ίο Außerdem sind auch Zellent einiger bekannt die in Form von Sternrädern mit ihren Zacken in den Zellen laufen und damit die jeweilige Zelle reinigen. Diese sind aber sehr aufwendig, da sie separat gelagert sein müssen und darüber hinaus jeweils ein Stern nur in ein Zellenrad mit einer bestimmten Anzahl Zellen paßt so daß bei Veränderung des Saatgutabstandes nicht nur das Zellenrad, sondern auch der Stern verändert werden muß.
Bei Zelienrädern mit großen Abständen zwischen den einzelnen Zellen würde der Stern so groß, daß er baulich nicht mehr unterzubringen wäre.
Es sind weiter Zellenreiniger bekannt die in Form einer Kugel, die an einer kleinen Blattfeder gelagert ist, mit ihrer Kalotte durch die Zellen schleifen, um diese zu reinigen. Deren Wirkung ist aber sehr gering. Sie reichen mit ihrer Kalotte nur einen geringen Teil in die Zelle hinein, und somit ist die Reinigungswirkung nicht immer gewährleistet Außerdem werden durch das ständige Laufen der Kugel durch die Zellen die Zellenräder sehr schnell beschädigt so daß die Zellenräder nach einer gewissen Zeit verschlissen sind. Ganz abgesehen hiervon ist der Bauaufwand sehr groß. Dasselbe gilt für Bürsten, die dicht über den Zellen laufen, schnell verschleißen und nicht in die Zellen hineinragen und deshalb keinen genügenden Reinigungseffekt haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, das eingangs beschriebene Einzelkornsägerät mit geringem Bauaufwand so weiterzubilden, daß eine sichere Aufnahme der in exakten Abständen auszubringenden Samenkörner gewährleistet ist. Dies wird erfindungsgemaß dadurch erreicht, daß am Ende des Saatgutaustrittes ein bis dicht an den äußeren Umfang des Zellenrades heranreichender Zellenreiniger vorgesehen ist, der etwa in der Zelle hängengebliebene Samenkörner oder Fremdkörper aus der Zelle heraus nach innen drückt, so daß die jeweilige Zelle für die Aufnahme eines neuen Samenkornes frei ist.
Vorzugsweise kann der Zellenreiniger aus einem, am äußeren Rand der Abdeckwand sitzenden Anschlag, Stift, Rohrstutzen o. dgl. gebildet sein, der sich bis mindestens über die lichte Zellenweite hinwegerstreckt. Eine besonders einfache Herstellung ist dadurch gegeben, daß der Zellenreiniger aus einem längsgeschlitzten Röhrchen gebildet ist welches unter Spannung in eine entsprechende Bohrung im Rand der Abdeckwand eingesetzt ist. Dadurch ist der Vorteil gegeben, daß der Zellenreiniger ohne große Schwierigkeit an jedes bereits vorhandene Sägerät angebracht werden kann.
Bei Anwendung eines im Zellenradinnern arbeitenden Kornauswerfers sitzt der erfindungsgemäße Zellenreiniger in Drehrichtung des Zellenrades gesehen hinter dem Auswerfer. Dieser und der Zellenreiniger ergänzen sich in ihrer Wirkung, insofern, als der Auswerfer die Aufgabe hat, die Samenkörner aus der Zelle nach außen zu befördern und wenn dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, der Zellenreiniger zur Wirkung kommt, der das nicht ausgedrückte Samenkorn oder den Fremdkörper in den Innenraum des Zellenrades hineinbefördert.
Der Erfindungsgedanke läßt die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zu. Eine davon ist in der anliegenden Zeichnung wiedergegeben, und zwar zeigi
F i g. 1 einen Teil eines Vertikalschnittes durch das Einzelkornsägerät,
F i g. 2 einen Vertikalschnitt durch die Trag- bzw- Abdeckplatte,
F i g. 3 einen Vertikalschnitt durch das Zellenrad,
F i g. 4 einen Schnitt nach den Linien a-b durch F i g. 1,
F i g. 5 einen Ausschnitt auf dem Rand des Zellenrades mit den Zellenreiniger im vergrößerten Maßstab und
F i g. 6 einen Ausschnitt aus dem Rand des Zellenrades mit dem Auswerfer.
Das Sägerät besteht im wesentlichen aus einer kreisförmigen Tragplatte und einem Zellenrad 2, welches auf einer horizontalen Achse 14 in der Tragplatte 1 drehbar lagert und im Arbeitseinsatz in an sich bekannter Weise angetrieben wird.
Die Tragplatte 1 ist im unteren Teil mi\ einem Saatguteinlaß 3 und einem Zuführungstrichter 4 versehen, in welchen die Samenkörner 5 von einem Vorratsbehälter aus aufgegeben werden, so daß sie durch die öffnung 3 hindurch in den zwischen den Scheiben 1 und 2 gebildeten Saatgutvorratsraum 6 gelangen.
Auf der dem Zellenrad 2 zugekehrten Seite sitzt an der Scheibe 1 ein axial vorspringender Rand 7, der den Umfang des Zellenrades 2 umfaßt In diesem Rand 7 ist ein Saatgutauslaß 8 vorgesehen. Außerdem sitzt an der Tragplatte 1 ein Abdeckring 9, der noch später beschrieben werden soll.
Das Zellenrad bildet einen einseitig geschlossenen Hohlzylinder 10, in dessen offenem Rand 11 noch später zu beschreibende Zellen 12 zur Aufnahme jeweils eines Samenkornes vorgesehen sind. Der Rand 11 hat eine Dicke, die etwa der Größe eines Samenkornes entspricht, so daß die einzelnen Körner in den Zellen ohne mechanische Beanspruchung mitgenommen werden.
Die Zellen 12 sind in gleichen Abständen über den Umfang des Zellenrades verteilt und können randoffen wie auch radial nach außen offen sein. Mit dem Zellenrand 11 faßt das Zellenrad 2,10 in einen Spalt 13 ein, der an der Tragplatte 1 zwischen dem Umfangsrand 7 und dem Abdeckring 9 gebildet ist. Es läuft in der in F i g. 4 eingezeichneten Pfeilrichtung um.
Beim Umlauf des Zellenrades 2 gelangt jeweils ein Samenkorn in jede Zelle. Durch die nach innen ansteigende rückwärtige Zellenwand wird jeweiis in jeder Zelle ein Samenkorn aus dem in der Vorratskammer 6 befindlichen Samenvorrat mitgenommen und nach oben gefördert, bis es unter den innenliegenden Abdeckring 9 gelangt, der die Aufgabe hat, das Korn in der Zelle während des weiteren Umlaufs des Zellenrades zu halten.
Der Abdeckring 9 kann verhältnismäßig kurz und der 5, Beschickungsbereich für das Zellenrad sehr groß sein, was einen guten Beschickungsgrad ermöglicht.
Im Abdeckring 9 ist über dem Saatgutauslauf 8 ein in einem Langloch 16 verstellbarer Auswerfer 17 vorgesehen, der das Samenkorn, falls es in der Zelle 12 hängengeblieben sein sollte, herausdrückt. Nach dem Einbau des Zellenrades kann der Auswerfer bis dicht an den Innendurchmesser des Zellenrades angestellt lverden, so daß der Auswerfer 17 da:> Samenkorn 5, so wie es Fig. 6 zeigt, nach außen in den sich erweiternden ZeI-lenteil drücken kann, bis es frei auf den Boden fällt. Sollte sich jedoch das Samenkorn oder ein Fremdkörper in der Zelle 12 verklemmen, so komr.it der erfindungsgemäße Zellenreiniger 18 rar Wirkung. Dies ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel ein kleines längsgeschlitztes Röhrchen 18, welches sich in einer Nut des Saatgutauslaufes 8 sitzend, dicht an den äußeren Umfang des Zellenrades anlegt und sich über die ganze Zellenbreite hinwegerstreckt Dieses Röhrchen drückt jeden über den Zellenradrand radial hinausreichenden Körper >:S« wieder nach innen weg, so daß damit die Zelle für die erneute Aufnahme eines Samenkornes frei ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einzelkornsägerät bestehend aus einem, um eine horizontale Achse umlaufenden Zellenrad, welches aus einem einseitig abgeschlossenen Hohlzylinder gebildet ist und in seinem offenen Rand, über den Umfang verteilt. Zellen zur Aufnahme jeweils eines Samenkorns aufweist und einer feststehenden, den Saatguteintritt aufweisenden Abdeckwand, die mit einem rundumlaufenden, axial vorspringenden, lediglich den Saatgutaustritt freilassenden Rand das Zellenrad auf der Außenseite umfaßt, während innerhalb dieses Randes ein Abdeckring vorgesehen ist, der beim Umlauf des Zellenrades das Herausfallen der Samenkörner aus den Zellen bis zum Saatgutaustritt hin verhindert, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Saatgutaustrittes (8) ein bis dicht an den äußeren Umfang des Zellenrades (2) heranreichender Zellenreiniger (18) vorgesehen ist, der etwa in der ZeIL- (12) hängengebliebene Samenkörper oder Fremdkörper »S« aus der Zelle (12) heraus nach innen drückt
2. Einzelkornsägerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zellenreiniger (18) aus einem am äußeren Rand der Abdeckwand (1) sitzenden Anschlag, Stift, Rohrstutzen o. dgl. gebildet ist, der sich bis mindestens über die lichte Zellenweite hinwegerstreckt.
3. Einzelkornsägerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zellenreiniger (18) aus einem längsgeschlitzten Röhrchen gebildet ist, welches unter Spannung in eine entsprechende Bohrung im Rand der Abdeckwand (1) eingesetzt ist.
4. Einzelkornsägerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines im Zellenradinnern arbeitenden Kornauswerfer (17) der Zellenreiniger (18) in Drehrichtung des Zellenrades (2) gesehen hinter dem Auswerfer (17) angeordnet ist.
DE19813120568 1981-05-23 1981-05-23 Einzelkornsägerät Expired DE3120568C2 (de)

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DE19813120568 DE3120568C2 (de) 1981-05-23 1981-05-23 Einzelkornsägerät

Publications (2)

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DE3120568A1 DE3120568A1 (de) 1982-12-09
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DE19813120568 Expired DE3120568C2 (de) 1981-05-23 1981-05-23 Einzelkornsägerät

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE8330919U1 (de) * 1983-10-28 1984-01-26 Schmotzer Agrartechnic GmbH, 8532 Bad Windsheim Einzelkornsaegeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2940247A1 (de) * 1979-10-04 1981-04-09 Franz Kleine Maschinenfabrik Gmbh & Co, 4796 Salzkotten Einzelkornsaegeraet

Also Published As

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DE3120568A1 (de) 1982-12-09

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