DE1962008A1 - Giessform - Google Patents
GiessformInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C44/00—Shaping by internal pressure generated in the material, e.g. swelling or foaming ; Producing porous or cellular expanded plastics articles
- B29C44/34—Auxiliary operations
- B29C44/36—Feeding the material to be shaped
- B29C44/38—Feeding the material to be shaped into a closed space, i.e. to make articles of definite length
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B29C45/00—Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
- B29C45/17—Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
- B29C45/26—Moulds
- B29C45/27—Sprue channels ; Runner channels or runner nozzles
- B29C45/2701—Details not specific to hot or cold runner channels
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- B29C45/28—Closure devices therefor
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- Y10S264/00—Plastic and nonmetallic article shaping or treating: processes
- Y10S264/83—Injection molding of polyolefin-type foam
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Description
Krauea^Maffei TK
München 50
Gießform
Pie Erfindung bezieht sioh auf eine Gießform zum Herstellen von Formkörpern auβ insbesondere aufschäumbaren Mehrkomponentenkunstβtoifen, mit einem gemeinsamen
AnguSkanal für diese Komponenten.
Bei den bekannten Gießformen dieser Art ist der Angußkanal röhrenartig mit zumeist kreisförmigen Durchfluß-*
quersohnltten ausgebildet und mündet übergangelos in den
Torahohlreum ein. Der in diesen eintretende Kunststoffgemengestrom zeigt dabei vielfaoh Wirbelbildungen, die
einen erhebliohen unerwünschten Lufteinsohlag verursachen. Sine aufwendige Glättung der Kanalwände oder eine
Ausrundung der Auemündung des AnguSkanals zum Formhohlraum oder ander» bekannte Maßnahmen ium Unterdrücken
der Turbulena bzw« der diese auslösenden Einlaufstörung
helfen nicht sonderlich ab,'weil das Infolge seiner für
Kunststoff· ohnehin geringen klneaatisohen Zähigkeit zu
kritischen Re-Zihlen tendierende Komponentengemenge gewöhnlich duroh ¥*rtin««lte torseitige Spontanreaktionen
beunruhigt ist« Diese Beunruhigung wird nooh erheblich
- ,2 -1O9820/H83
- "fi-
gesteigert, wenn die Kunststoffkomponenten mit einem
Blähmittel versetzt sind. Auoh die sonst übliche Maßnahme zur Aufreohterhaltung des laminaren Strömungszustandes,
die Durohflußgeschwindigkeit zu erniedrigen,
ist bei Mehrkomponentenkunetetoffen wegen der erhöhten "
Gefahr vorzeitiger Einzelreaktionen nioht ratsam.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Gießform
der eingangs bezeichneten Art so weiterzubilden, dsß
das Komponentengemenge im Angußkanal bei möglichet gleichbleibender
DurohfluBgeschwindigkeit eine zunehmende Beruhigung erfährt·
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen,
den Angußkanel als Schlitzöffnung in den Formhohlraum
ausmündend und eine im wesentlichen stetige QuerschnittBiajKformuog von dem meist kreisförmigen Anfangsquerschnitt
auf die Schlitzöffnung vorzusehen, wobei die Umformung benachbarter Querschnitte zumindest
auf dem größten Teil der Kanallänge nur einen verhältnismäßig kleinen Änderungeschritt darstellt, derart,
daS die aufgrund der umformung gegebene Auslenkung jeder
laaalwasd &uer aur Surohflu6richtung in einem Durcli-
aioht grü2tr ale dieses Durchflu£wegetlbit
ist·
£· i*t swar btt tintr ium Htritellen von
■us t&eraoplaititobea Itu&ititofftn dieiieadeii QUBSorm
109829/1483 " 3 °*
"bereite bekennt, die Ausmündung des Angußkenalß zum Formhohlreum
βίε SchlitKöffnung eueÄubilden. Bei dieser Gießform
let der Angußkenal am fonaseitigen Ende zu einer
AnguSkammer vergrößert, deren der Einmündung des kanalföraigen
Abschnitte gegenüberliegende Seitenfläche die
Sohliteöffnung aufweist (Kunststoff-Rundschau, Hai 1965).
Diese sum verzugesrnen Herstellen großer, plattenförmiger
Artikel anstelle eines zentralen Punktangusees oder
einer Ilehrpunkt einspritzung vorgesehene An&uSart ist bei
Hehrkomponentenlomst stoffen zum gleiohon Zweck gegenstandslos,
weil bei diesen erEt im Formhohlraum durch
die Yernetaungereektionen stärkere Bindungskräfte ereeugt
werden und aithin keine auf das Zusammenfließen
dea Kunetetoffes «urückiülirende Spennuügen auftreten.
Als Haßnahme «ur Surbulenzhemaung aber ist die eine
S chi it ζ öffnung, aui\feisende bekannte - Anguß crt nicht offenbert
und euch nicht geeignet. Deren Anwendung bei Gießformen für Mehrlromponentonkunetatoffe würde bereits in
der AnguSkammer au Einlaufetörungen führen, die durch
die Sohliteöffnung als solche nicht behoben werden können. Ein weiterer Sachteil wäre dadurch gegeben, deß das
Komponentengeeenge sioh in der Angußkammer entspannen würde,
woduroh gegebenenfalls ein vorzeitiges Aufschäumen
auftreten und hierdurch die Homogenität des Forinkörpers
beeinträchtigt werden könnte.
Durch die erflndungagemäße Ausbildung dee Angußkansls
wird die Aufgebe insofern in vorteilhafter Vieise gelöst,
109829/1483 . 4 .
"al β die im verhältnismäßig dünnflüssigen Eune-t et off gemenge
strom- v/lrlcenden Reibungskräfte ohne Unregelmäßigkeiten
erhöht werden, εο daß der laminare Strömung0211*
stand trotz im wesentlichen gleichbleibender Einspritzgeschwlndigkeit
aufrechterhalten wird. Die damit verbundene StrÖmungeberuhlgung wird besonders an den ReZahlen
der Strömung erkennbar, von denen die auf die SchlltzBffnung beeogene lediglich einen Bruchteil
der für den AnfangscLuerGchnitt geltenden Re-Zohl "beträgt.
·
In vorteilhafter Weise wird der Angußkanal zumindest
teilweise in der Schlitzebene fächerförmig ouf die
liehte Breite der Schiitsöffnung erweitert. !Durch diese
besondere problemlos zvt fertigende KptißlfUhrung
wird die Bewegungsrichtung der .Kunststoffteilchen
im TTffiformtingsbereich des Angußksnals im v/esentlichen
beibehalten, d.h* die Stromlinien verlaufen gerade. Der gleiche Torteil ergibt sich durch die weitere Maßnähme,
den Angußkanel zumindest teilweise in der zur
SehlitBebene senkrechten Sbene keilförmig auf die lichte
Höhe der Schliteöffnung au verengen,
Auch das ErweiterungaverhäXtnis des /ngußkenals ist
von Bedeutung: kleine Erweitenmgewinkel bedingen lang-Kanäle;
bei groden Srwtiterung&wink8ln treten
10 98 29/H83
Fließwegunterschiede »wischen der Mittelzone und den
Randtereichan merklich hervor. Als vorteilhaft wurde
erkannt, den Erweiterungewinkel dee Angußkanals zwi-Boben 30 und 90 Grsd au halten. Bei diesen Erweiterungewinkeln beeinflussen weder einerseits die Kanallänge nooh andererseits die ilieöweguntersohiede das
Durohetröaen dee Kunstetoffee duroh den AnguBkanal
in nachteiliger Weite.
Kaoh einer weiteren Aüeführungeforai der Erfindung werden die BurohflufiqueraQhnittBfläohen des Angußkanals
la Bereich der Querschnitt»umformung gleich groß vorgesehen· Diese Ausbildung der KanalfUhrung bedingt
eine konstante Seeohvindigkeit ^v durchfließenden
Menge und eithin einen im wesentlichen linearen Beruhigungbverlauf de« durohflieeenden reaktionsfähigen
Kunststoffge«tagea.
Xa der Zeichnung 1st ein Augführunggbeispiel des Er-*
findungagegeoitandes eohematieoh dargestellt. Bs zeigt
tig. 1 «int feildraufalOBt auf die frennebes« der GitßforH»
?ig. 2 «icen but ΪΓβΏΏβυβίι· e»nkreoht*n„ durch die
XHngsaitt· dee AHguSkaDale gelegten Teilschnitt
der ßieÄfom und
Tig* 3 eiaen Auaaohnitt »üb lig. 1, jedoch alt tangential in die »ugehörlge iorotwend übergehender
Stiteawand de« AaguSksnala.
109829/1413 «6-
Zum Einleiten einer aus einem reaktionsfähigen Gemenge aus
zwei Kunststof!komponenten und einem Blähmittel bestehenden Gießcharge iß einen von zwei übereinander angeordneten
) Formhälften, einer oberen Formhälfte 1 und einer unteren
' Fornhälfte Z9 umschlossenen Forahohlraum 3 einer Gießform ist - wie die FIg* 1 und 2 zeigen - ein an die Düse
einer Einspritzvorrichtung angeschloesener Angußkanal 5
vorgesehen, dessen im tiefsten Bereich des Formhohlraums in diesen ausmündendes Austrittsende als Schlitzöffnung
ausgebildet istQ Die Breite dieser Schlitzöffnung entspricht
etwa der Erstreckung des Formhohlraums 3 an der Eingieiseite (Figo 1). Die lichte Höhe dieser Schiitzöffnung
liegt dagegen zwischen 0,2 und 2 mm, so daß nach
dea Erhärte.!! der Kunst st off masse äsr gebildete Angußkörper
lei©ht von deκ Formkörper abgebrochen werden kann
und die Bruchstelle hinelohtlioh ihrer äußeren Erscheinungefora verzieohlässigbar ist» Disae Bruchstelle tritt
inaiDs scad ere dann kaum mehr in Srsohelnung, wenn die
massive Haaäsone des forakörpere - wie dies bei Formkörpern
aus Pölyurethaa-DuroBQrtn deutlich wird - ©rheblioh
stärker ist» als die Stärke des abgebrochenen
AnguSkörper8 an der Bruchstelle»
Der Angsällkanal 5 ist Mittels eines als Kolbenschieber aus»
gebildeten Abiperrorgans 7 transversal abschließbar. Die
äieeea Abaperrorgaö und äer Bchlitsöfiiiang 6 ge«
- 7
- r-
legenen Querschnitte des Angußkanale 5 sind schrittweise
zueinander abgestuft und so verändert, daß eine Umformung
dee kreisförmigen Anfangsquersehnittes 8 auf die Schllteöffnung
6 auf stetige Weiae ermöglicht wird. Hierzu ist der Angußkanel 5 im Umformungebereieh in der Ebene der
Schlitzöffnung 6 in Durchflußrichtung fächerförmig auf deren lichte Breite erweitert. Als ErweiterungBwinkel
wird ein Bereich zwischen 45 bis 60 Grad bevorzugt, weil bei gegebener Schütthöhe von 0,2 bis 2 mm und annähernd
gleichbleibenden Burohflußquersohnitten bei diesen Y/inkeln
der durch den Anguß entstehende Materialverlust verhältnismäßig
gering iet. Zwar könnte dieser Verlust durch Ver*·
kleinerung der Angußkanallänge-mithin durch eine Vergrößerung
des ErweiterungewinkeIb oc über 60 Grad hinaus-noch
etwas gesenkt werden, doch sollte diese Vergrößerung nach
Möglichkeit 90 Grad nicht überschreiten, weil ansonsten die Fließweguntereohi«äe KWiechen der mittleren Stromlinie und den wandungsnahen Bereichen das DurchBtrömverhalten
des KOMponentengemenges beeinflussen könnten. In der
Kur Sohlitzebene senkrechten Ebene dagegen ist der Angußkanal
5 keilförmig auf die lichte Höhe der Schlitz öffnung
6 verengt o
Der Angußkanal 5 wird im Ausführungsbeispiel durch.eine
rinnenartige Vertiefung der Trennfläohe der unteren lOrmhalfte
2 gebildet, wobei die ebene obere Pormhttlfte 1 die
offene Rinneneeite abdeckt· Dadurch kann der Angußkanal 5
109829/ U.8 3
leicht von Rückständen befreit werden«, Die keilförmige Verengung
dee Angußkanals 5 wird durch die schräg auf die Höhe der Schlitzöffnung 6 ansteigende Kanalsohle 9 erzielt,
wobei aus Fertigungsgründen die Schiitshöhe bereits eine bestimmte Strecke vor der Ausmündung des Angußkanals
5 in den Formhohlraum 3 erreicht wird.
Bei ausgedehnten Formhohlräumen wird es nicht möglich sein,
die Breite der Schlitzöffnung der Breite des Formhohlraums
anzupassen. Wenn daher die Breite der Schiitsöffnung kleiner ist, als die des Formhohlraums (Figo 3), ist es günstig,
die Kanalseitenwände an der Mündung durch Abrunden tangential in die Formhohlraumwände Überzuleiten. Auf diese
Weise wird das Entstehen von Randwirbeln vermieden, durch die Luftblasen längere Zeit am Einlauf festgehalten
und im verfestigten Formkörper sichtbar werden.
HttA ....-■■■■ - 9 -
10 9829/U83
Claims (1)
- Patentansprüehe(1ojGießform zum Herstellen von Formkörperη aus insbesondere aufsohäumbaren Melirkcmponentenkunst stoßen, mit einem gemeinsamen Angußkanal für diese Komponenten, dadurch gekennzeichnet, daß der Angußkanal (5) in an sich bekannter Weiae als Schiit^öffnung (6) in den .Forrahohlraum (3) ausmündet und eine im wesentlichen stetig*. Querschnittsumformung von dem meist kreisförmigen Anfangequerschnitt (8) auf die Schiitaöffnung(6) aufweist f wobei die UmforMtung benaohbarter Querschnitte aumindeet auf dem größten feil der Kanallänge nur einen verhältnismäßig'kleinen Änöerungaachritt darstellt, derart, daß die aufgrund der tfmiormung gegebene Auslenkung jeder Kanalvand quer zur Durehflußriohtung in einem Durohflußwegintervall nicht größer als dieses ■ Durohflußwegintervall selbst ist«2. öießform nach Anspruch 1, daduroh gekennaelohnet, dafl eich der AaguBkanal (5) eumiiidest teilweise in der Sohlitzetmna fäoherfurmig auf die lichte Breite der 3ohli-teöffnung (6) erweitert.Gießform naöh Anspruch 2t dadurch gekennzeichnet, daß ■loh der Aßsuökanal (5) zumindest teilweise in der lur Sohlititbeae senkrtohten Eben« keilförmig auf die lieht« Höhe der Schiit«Öffnung (6) verengt.109829/1483 in4ο Gießform naoh Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Erweiterungavinkel * des Angußkanals (5) zwischen 30 und 90 Grad liegt.5· Gießform naoh Anspruch T1 dadurch gekennzeichnet, daß die Üürohflußquerschnittsfläohen des Angußkanals (5) im Bereioh der Quersohaittstimformußg, ggf. mit Ausnahme der Mündung, gleich groß vorgesehen sind." 6, Öleßform nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet» daß der Augußkanal (5) aus einer zur !Treniifläohe offenen Ausnehmung (Kanalsohle 9) in Iediglioh einer der beiden formhälften (1, 2) gebildet1st. . '' ' ■'.■■.■■■■.- ■■ t7. Si β BiQt m η aoh eine» der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gektiiimis«lohnet, daß die Höhte Höhe der Schiitsöffnung (6) 0,2 bis 2 an beträgtβGisSfora, iasbeeoadere naoh Aaepruch 1, daduroh gekennseiohütt, daß die taiden Seitenwandβ der üchlitzöffnung Is Bereioh der Angußkan&l»Un&ung eine größere Auelenkuag aufweitea, Torsugiweiee tangential in die augeordneten- 11 -109829/14839. Gießform nach einem der vorstehenden ioiaprüche, <äaöuroh gekennEeichnet, daß die Schiitζöffnung im tiefsten Bereioh des FormholilraumG angeordnet ist.Hu/L109829/U83Ä .Leerseite
Priority Applications (9)
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- 1970-12-11 BE BE760212A patent/BE760212A/xx unknown
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