DE19620601C2 - Wärmeübergabestation mit Sicherheitseinrichtung - Google Patents
Wärmeübergabestation mit SicherheitseinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Wärmeübergabestation mit
einer Sicherheitseinrichtung, zur Erwärmung von Wasser
mittels Dampf.
Wärmeübergabestationen, insbesondere Dampf/Wasser
wärmeübergabestationen, benötigen eine Sicherheitsein
richtung, die die Energie - d. h. Dampfzufuhr - im Gefah
renfalle abschaltet. Als Wärmeträger genutzter Dampf hat
schon bei lediglich 1 Bar Absolutdruck einen Wärmeinhalt
von 2676 kJ/kg. Dieser, bspw. im Vergleich zu Wasser
(419 kJ/kg), sehr hohe Energiegehalt ermöglicht zwar eine
kompakte und platzsparende Bauweise von Wärmeübergabesta
tionen, stellt aber auf der anderen Seite auch eine
Gefahrenquelle dar, die bei fehlender Wärmeabnahme auf
der Sekundärseite einer Wärmeübergabestation deren ener
getisches Fließgewicht stören und schnell zu Über
hitzungen und Beschädigungen führen kann. Fällt bspw.
infolge eines Stromausfalls einer Energieabschaltung oder
eines Defektes einer in dem Sekundärkreis vorhandenen
Umwälzpumpe die Wärmeabgabe des Sekundärkreises weg und
strömt Dampf ungehindert weiter zu, überhitzt dieser den
Wärmetauscher, wodurch es im Sekundärkreis zur Dampfbil
dung kommt. Durch die dabei entstehenden Dampf-Wasser
schläge kann der Wärmeübertrager und das angeschlossene
Rohrsystem ernsthaft beschädigt oder zerstört werden.
Zwar müssen Sicherheitsventile in Gefahrensituatio
nen zuverlässig abschalten, jedoch sind unnötige Ab
schaltvorgänge häufig nicht nur lästig sondern darüber
hinaus ebenfalls mit materiellen Schäden verbunden. Dient
die betreffende Wärmeübergabestation bspw. der Versorgung
einer Produktionsstrecke mit Prozeßwärme, führt ein
fälschliches Schließen des Sicherheitsventiles zu unnöti
gen Produktionsausfällen. Darüber hinaus kann es bei
Wärmeübergabestationen zur Wärmeversorgung zu unangeneh
men Schäden, bspw. durch Frosteinbrüche oder dergleichen,
kommen.
Aus der Praxis ist bspw. das unter "Bälz 192" be
kannte Sicherheitsventil geläufig, das Wärmetauschern
primär - d. h. dampfseitig - vorzuschalten ist. Dieses
Sicherheitsventil ist ein mittels einer Schraubenfeder
auf seine Schließstellung hin vorgespanntes Ventil, das
zur Betätigung einen Dampfstellantrieb aufweist. Dieser
wird von dem über dem Ventil abfallenden Differenzdruck
betätigt, der wenigstens 1 Bar betragen muß. In einem zu
dem Dampfstellantrieb führenden Kanal ist ein elektrisch
betätigbares Steuerglied angeordnet, das den Kanal frei
gibt, wenn an seinem elektrischen Anschluß Betriebsspan
nung anliegt. Bei Stromausfall schließt das Steuerglied,
der Dampfstellantrieb erzeugt somit keine Kraft mehr und
die Feder schließt das Sicherheitsventil.
Beschränkt sich ein Stromausfall bspw. lediglich auf
einen oder wenige Stromkreise, so daß die sekundärseitige
Wärmeabnahme weiterhin sichergestellt ist, und wird das
Steuerglied in diesem Fall stromlos, schließt das Si
cherheitsventil, ohne daß dafür eine zwingende Notwendig
keit bestehen würde. Gleiches tritt ein, wenn ein Unkun
diger den Stromkreis unterbricht oder für Stromlosigkeit
in dem entsprechenden Sicherheitskreis sorgt. Umgekehrt
schließt das Sicherheitsventil nicht, wenn eine nicht mit
einem Stromausfall in Verbindung stehende Störung des
Sekundärkreislaufes die ordnungsgemäße Wärmeabnahme
stört. Dies kann bspw. bei sekundären Wasserverlusten,
Rohrbrüchen, Pumpendefekten oder dergleichen der Fall
sein.
Aus der DE 27 56 881 B1 ist eine Wärmeübergabestation
bekannt, die einen eingangsseitig mit Dampf beaufschlag
ten Wärmetauscher aufweist, der ausgangsseitig einen
Sekundärkreis speist. Der Sekundärkreis weist eine elek
trische Umwälzpumpe auf, an deren Sauganschluß eine
hydraulische Signalleitung abzweigt. In der zu dem Wärme
tauscher führenden Dampfleitung ist ein Dampfventil
angeordnet, das eine Differenzdruck-Antriebseinrichtung
aufweist. Die Antriebseinrichtung weist einen Anschluß
auf, dessen Druckbeaufschlagung das Ventil öffnet. Dieser
Anschluß ist mit der hydraulischen Signalleitung ver
bunden die zu dem Sekundärkreis führt. Ein weiterer
Anschluß, der bei Druckbeaufschlagung das Dampfventil
schließt, ist zwischen dem Dampfventil und dem Wärmetau
scher an die Dampfleitung angeschlossen. Zusätzlich ist
in der zu dem Sekundärkreis führenden Signalleitung ein
temperaturgesteuertes Ventil vorgesehen.
Mit dieser Anordnung wird erreicht, dass die an dem
Wärmetauscher zwischen Primärkreis und Sekundärkreis
wirksame Druckdifferenz ein festgelegtes Maß nicht über
steigen kann und insbesondere dass der Primärdruck nicht
größer wird als der Sekundärdruck.
Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, eine
Wärmeübergabestation mit einer Sicherheitseinrichtung zu
schaffen, mit der unter Einhaltung oder Verbesserung der
Sicherheitskriterien die Wahrscheinlichkeit von Fehl
auslösungen vermindert wird.
Diese Aufgabe wird durch die Wärmeübergabestation
mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Wärmeübergabestation ist
als Antrieb für das Dampfsicherheitsventil eine hydrauli
sche Betätigungseinrichtung vorgesehen, die von dem über
dem Sicherheitsventil abfallenden Differenzdruck unabhän
gig ist. Dies eröffnet die Möglichkeit, zusätzlich zu
einer über das Pilotventil möglichen Steuerung des Si
cherheitsventiles ein Abschalten des Sicherheitsventiles
unabhängig von der an dem Pilotventil anliegenden Span
nung herbeizuführen. Zum Ausfall des Betriebs des Sekun
därkreises führende Spannungsausfälle müssen somit nicht
zwangsläufig über das Pilotventil erfaßt werden. Vielmehr
steht mit der Druckquelle für die hydraulische Betäti
gungseinrichtung ein weiterer Signalpfad zur Sicherheits
abschaltung zur Verfügung. Damit können in Fällen, bei
denen der Sekundärkreis ausfällt, obwohl Netz- oder
Betriebsspannung vorhanden ist, Störungen erfaßt werden,
bevor eine Überhitzung des Sekundärkreises eingetreten
ist und die Steuereinrichtung anhand dieses Parameters
reagiert und das Sicherheitsventil auf elektrischem Wege
schließt. Die hydraulische Druckquelle zur Betätigung des
Dampfventils ist der Sekundärkreis oder das Brauchwasser
netz.
Die hydraulische Betätigungseinrichtung ist zudem
unabhängig von dem über dem Sicherheitsventil abfallenden
Differenzdruck, der mit schließendem Sicherheitsventil
gegenüber dem Differenzdruck bei geöffnetem Sicherheits
ventil ansteigt. Demgegenüber ist es mit der hydrauli
schen Betätigungseinrichtung des Sicherheitsventiles
sogar dann möglich, das Sicherheitsventil zu schließen,
wenn in dem Pilotventil ein Fehler auftreten sollte.
Damit ist die Sicherheit erhöht.
Fehlauslösungen können vermieden werden, indem das
elektrisch betätigte Pilotventil nicht lediglich die
anliegende Betriebsspannung überwacht sondern an die
Steuereinrichtung der Wärmeübergabestation angeschlossen
ist. Damit ist ein versehentliches, unbeabsichtigtes
Abschalten der Spannung des Pilotventiles und somit das
Schließen des Sicherheitsventiles nicht mehr möglich. Die
zu erzielende Sicherheit in Fällen, bei denen die Wärme
abgabe im Sekundärkreis schleichend oder plötzlich zu
sammenbricht, kann nun durch mehrere Maßnahmen einzeln
oder kumulativ erreicht werden. Die Funktion der Netz
spannungsüberwachung wird durch Drucküberwachung im
Sekundärkreis ersetzt. Der Sekundärdruck enthält sowohl
Information über das elektrische Netz (laufende Pumpen)
als auch über den Zustand des Sekundärkreises.
Wird als hydraulische Druckquelle für die hydrauli
sche Betätigungseinrichtung der Sekundärkreislauf selbst
verwendet, führt bei entsprechender Bemessung der hydrau
lischen Betätigungseinrichtung ein weites Fehlerspektrum
im Sekundärkreis zu einem Sicherheitsabschaltvorgang. In
dem Sekundärkreis liegt in Abhängigkeit von der konkreten
Systemauslegung ein gegenüber Umgebungsdruck erhöhter
Ruhedruck an, bei dessen Unterschreitung mit Sicherheit
ein Fehler, wie bspw. Wasserverlust, vorliegt. Zusätzlich
führen die im Sekundärkreis vorhandenen Umwälzpumpen,
wenn sie laufen, zu einer Druckerhöhung, die zusammen
bricht, sobald die Pumpen infolge von ein- oder mehr
phasigen Spannungsausfällen oder mechanischen Schäden
stehenbleiben. Ist das Sekundärsystem bspw. so bemessen,
daß als Ruhedruck 1 Bar Überdruck vorhanden ist (10 Meter
Wassersäule) und daß bei laufenden Pumpen eine Druck
erhöhung auf 3 Bar stattfindet, kann die hydraulische
Betätigungseinrichtung so bemessen sein, daß sie das
Sicherheitsventil nur dann öffnet, wenn wenigstens 2 Bar
Druck vorhanden sind. Fallen nun die Pumpen aus oder
tritt ein gefährlicher Wasserverlust auf, schließt das
Sicherheitsventil, noch bevor die Steuereinrichtung eine
Überhitzung des Sekundärkreises feststellen kann.
Andererseits jedoch führen Spannungsabschaltungen oder
Ausfälle, die die Pumpen nicht betreffen, nicht zu einem
Schließen des Sicherheitsventiles und somit nicht zu
Ausfällen der Wärmeversorgung oder der Produktion infolge
von Dampfabschaltungen.
Als hydraulische Druckquelle kann, wie erwähnt, auch
eine Brauchwasserquelle, wie bspw. ein Wasserversorgungs
netz, dienen. Dies ist insbesondere in Fällen von Vor
teil, bei denen die sekundärseitige Energieabnahme mit
einem Mindestdruck in der Wasserversorgung verknüpft ist.
Alternativ oder zusätzlich dazu kann der von dem Brauch
wassernetz her anliegende Steuerdruck über ein weiteres
Pilotventil beeinflußt werden, das seinerseits von dem
Druck in dem Sekundärkreis gesteuert ist. In allen Fällen
ergibt sich ein einfacher und zuverlässiger Aufbau, bei
dem Systemfehler verläßlich erkannt und Fehlauslösungen
nahezu ausgeschlossen werden.
Dies gilt insbesondere für ein System, bei dem das
elektrisch gesteuerte Pilotventil unabhängig von dem
Vorhandensein einer Netzstromversorgung von der Steuer
einrichtung gesteuert ist, die als Mikrorechner eine
elektrische Puffereinrichtung wie einen größeren Akkumu
lator oder ähnliches enthalten kann. Versehentliches Ab
schalten der Stromversorgung führt hier nicht zum Still
setzen der Wärmeübergabestation.
Zusätzlich kann die Steuereinrichtung über entspre
chende Sensoren das Vorhandensein der Netzspannung an
neuralgischen Punkten des Sekundärkreises, die Vorlauf
temperatur des Sekundärkreises, den Vorlaufdruck des
Sekundärkreises, die Leitfähigkeit des Vorlaufwassers
oder ähnliche physikalische Parameter überwachen und das
Pilotventil in Abhängigkeit davon steuern. Damit ist eine
weitere Erhöhung der Sicherheit möglich.
Bei der hydraulischen Betätigungseinrichtung sind
zwei unterschiedliche Varianten möglich. Bei einer ersten
öffnet das Sicherheitsventil in Abhängigkeit von der
Größe des Druckes der hydraulischen Druckquelle mehr oder
weniger. Diese Variante hat den Vorteil, daß sie bei
schleichenden Fehlern, wie Druckabfall im Sekundärkreis
infolge von kleineren Wasserverlusten, nicht abrupt
sperrt sondern die Leistung des Wärmetauschers und somit
die an den Sekundärkreis abgegebene Wärmeleistung all
mählich und graduell vermindert. Dies ermöglicht das
rechtzeitige Eingreifen, bspw. durch Nachfüllen von
Wasser im Sekundärkreislauf, ohne Prozeßunterbrechung und
somit ohne Produktionsausfälle.
Bei einer anderen Ausführungsform weisen die Betäti
gungseinrichtung und das Sicherheitsventil eine Hystere
sis auf. Hier schließt das Sicherheitsventil bei Absinken
des Sekundärdruckes unter eine vorgegebene Schwelle
abrupt und öffnet erst bei deutlichem Überschreiten
dieser Schwelle wieder. Solches Verhalten ist insbesonde
re in Systemen von Vorteil, in denen schleichend auf
tretende Fehler zu ernsthaften Gefahrensituationen führen
können.
Eine Wärmeübergabestation mit einer oben diskutier
ten Sicherheitseinrichtung bietet die entsprechenden
Vorteile. Zweckmäßige und vorteilhafte Ausführungsformen
sind Gegenstand von Unteransprüchen.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfin
dung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Wärmeübergabestation mit sekundärseitig
druckgesteuerter Sicherheitseinrichtung, in
schematisierter und vereinfachter Darstellung,
Fig. 2 eine Wärmeübergabestation mit einer in Abhän
gigkeit des Druckes in einem Brauchwassernetz
gesteuerten Sicherheitsvorrichtung, in verein
fachter und schematisierter Darstellung, und
Fig. 3 eine Wärmeübergabestation mit einer Sicher
heitseinrichtung, die von einer Steuereinrich
tung gesteuert und in Abhängigkeit von dem
Druck in einem Brauchwassernetz und in dem
Sekundärkreis gesteuert ist, in schematisierter
Prinzipdarstellung.
Eine in Fig. 1 dargestellte Wärmeübergabestation 1
weist als zentrales Element einen Wärmetauscher 2 auf,
der einen Primärkreislauf 3 thermisch mit einem Sekundär
kreislauf 4 koppelt, wobei der Betrieb des Wärmetauschers
2 von einer eine Sicherheitseinrichtung 5 enthaltenden
Regeleinheit 6 kontrolliert und überwacht wird.
Der Wärmetauscher 2 ist als Plattenwärmetauscher
oder als Rohrbündelwärmetauscher ausgebildet und für den
Betrieb im Kondensatanstau ausgelegt. Seine Leistung wird
über die Höhe des primärseitig stehenden Kondensates
geregelt. Er weist einen primärseitigen Vorlaufanschluß 7
auf, der über eine Dampfleitung 8 an eine Dampfquelle 010
angeschlossen ist. Zu dem Primärkreislauf 3 gehört außer
dem ein Rücklaufanschluß 9, der über eine Kondensatlei
tung 11 zu einer Kondensatsammelleitung 012 führt.
Sekundärseitig weist der Wärmetauscher 2 einen
Vorlaufanschluß 14 für aufgeheiztes Warmwasser auf, der
über eine Leitung 15 zu einem oder mehreren Wärmever
brauchern 16, wie bspw. Heizkörpern oder Prozeßwärmever
brauchern, führt. Die Leitung 15 setzt sich als Rück
laufleitung nach dem Wärmeverbraucher 16 über eine Um
wälzpumpe 17 zu einem Rücklaufanschluß 18 des Wärmever
brauchers 2 fort. Weitere, ggf. vorhandene, in dem Sekun
därkreislauf 4 vorgesehene Einrichtungen und Armaturen,
die zur Prinzipbeschreibung nicht erforderlich sind, sind
in den Figur weggelassen.
Die Regeleinheit 6 weist einen auf einem Mikrorech
ner basierenden Heizungsregler 19 auf, der mit nicht
weiter dargestellten Anzeigemitteln zur Anzeige des
Betriebszustandes der Wärmeübergabestation 1 vor Ort
sowie mit Bedienungseinrichtungen wie Tasten, Schaltern
oder dergleichen versehen ist. Zu der Regeleinheit 6
gehört zur Beeinflussung des Energieumsatzes in dem
Wärmetauscher 2 ein in der Rücklaufleitung 11 angeord
netes Regelventil 21, das über einen Stellmotor 22 in
Offenstellung, Schließstellung sowie jede Zwischenstel
lung überführbar ist. Der Stellmotor 22 ist von dem
Heizungsregler 19 über ein Steuergerät 23 gesteuert.
Dieses gibt solche Signale an den bspw. als Dreiphasen-
Asynchronmaschine ausgebildeten Stellmotor 22 ab, daß die
Ventilspindel des Regelventiles 21 die gewünschte Stel
lung einnimmt. Auf diese Weise legt der Heizungsregler 9
fest, wieviel Kondensat aus dem Wärmetauscher 2 ausgelas
sen wird, und bestimmt somit über die entsprechend nach
strömende Menge den Wärmeeintrag in den Wärmetauscher 2,
der mit der von dem Sekundärkreis 4 abgeführten Wärmemen
ge übereinstimmen muß.
Zu der Regeleinheit 6 gehört außerdem wenigstens ein
in oder an der Leitung 15 des Sekundärkreises vorzugs
weise in der Nähe des Vorlaufanschluß 14 angeordneter
Temperatursensor 24, der der gemessenen Temperatur ent
sprechende Signale an den Heizungsregler 19 liefert. Ein
bedarfsweise vorgesehener, weiterer Temperatursensor 25
kann zur Erfassung der Außentemperatur im Außenbereich
eines Gebäudes angeordnet sein und liefert seine der
gemessenen Außentemperatur entsprechenden Signale eben
falls an den Heizungsregler 19.
Die Sicherheitseinrichtung 5 enthält ein Sicher
heitsventil 26, das in der an den Vorlaufanschluß 7 des
Wärmetauschers 2 angeschlossenen Dampfleitung angeordnet
ist. Das Sicherheitsventil 26 ist ein Sitzventil, dessen
Ventilverschlußglied mittels einer Feder 27 auf seine
Verschlußstellung hin vorgespannt ist. Die Feder 27 ist
vorzugsweise eine als Druckfeder ausgebildete Schrauben
feder. Prinzipiell kommen jedoch auch andere Federn oder
mechanische Energiespeicher in Frage. Zur Überführung des
über eine Ventilspindel 28 zu betätigenden Ventilver
schlußgliedes ist eine hydraulische Antriebs- oder Betä
tigungseinrichtung 29 vorgesehen, die als Linearantrieb
ausgebildet ist. Die Betätigungseinrichtung 29 ist vor
zugsweise ein Membranantrieb. Bedarfsweise können jedoch
auch Kolben/Zylindereinheiten oder dergleichen Verwendung
finden.
Die Betätigungseinrichtung 29 ist so ausgebildet,
daß sie das Ventilverschlußglied bei Druckbeaufschlagung
durch eine entsprechende Axialbewegung der Ventilspindel
28 in Offenstellung überführt. Zur Druckbeaufschlagung
dient eine hydraulische Steuerleitung 31, die von der
Betätigungseinrichtung 29 zu einem auf der Druckseite der
Umwälzpumpe 17 liegenden Abzweig 32 des Sekundärkreislau
fes 4 führt. Der Abzweig 32 kann dabei sowohl unmittelbar
vor dem Rücklaufanschluß 18 als auch in der Nähe des
Vorlaufanschluß 14 des Wärmeverbrauchers 2 angeordnet
sein. Die Betätigungseinrichtung 29 ist bspw. durch
entsprechende Auslegung und Bemessung der Größe ihrer
Rollmembran so bemessen, daß sie das Ventilverschlußglied
des Sicherheitsventiles 26 gegen die Kraft der Feder 27
in Offenstellung überführt, wenn ein vorgegebener Druck
wert überschritten ist. Dieser Druckwert ist so festge
legt, daß er an dem Abzweig 32 bei intaktem Sekundär
kreislauf 4 sicher überschritten, im Fehlerfalle jedoch
unterschritten wird. Der an dem Abzweig 32 gemessene
Druck setzt sich zusammen aus dem in dem Sekundärkreis
lauf 4 vorhandenen Ruhedruck und dem von der Umwälzpumpe
17 verursachten zusätzlichen Druck. Der als Schwelle
dienende Druckwert liegt etwas unterhalb dieses Druckes,
so daß die Sicherheitseinrichtung 5 bei Unterschreiten
dieses Druckwertes durch Wasserverlust und/oder mechani
schen oder elektrischen Defekt der Umwälzpumpe 17 an
spricht.
In der Steuerleitung 31 ist ein elektrisch betätig
tes Pilotventil 33 angeordnet, das über eine elektrische
Betätigungseinrichtung 34 von dem Heizungsregler 19
kontrolliert wird. Das Pilotventil 33 ist durch Feder
kraft geschlossen und wird bei Ansteuerung der elektri
schen Betätigungseinrichtung 34 geöffnet. Der Heizungs
regler 19 erregt die Betätigungseinrichtung 34 und öffnet
das Pilotventil 33, sofern keine unzulässige Überschrei
tung der mit dem Temperatursensor 24 gemessenen sekundär
seitigen Vorlauftemperatur vorliegt. Im Havariefalle,
d. h. bei unzulässig hoher Temperatur, gibt der Heizungs
regler 19 keinen Strom und keine Spannung an die Betäti
gungseinrichtung 34 ab, so daß diese entregt wird und das
Pilotventil 33 schließt.
Zur Weiterverarbeitung der von dem Heizungsregler 19
erfaßten und bestimmten Daten kann dieser eine Schnitt
stelle RS 232 aufweisen, die zu einem in der Nähe oder in
einiger Entfernung angeordneten Personal Computer oder
einer anderweitigen zentralen Datenverarbeitungseinheit
führt.
Die insoweit beschriebene Wärmeübergabestation 1 und
die Sicherheitseinrichtung 5 arbeiten wie folgt:
Zur Inbetriebnahme der Wärmeübergabestation 1 gibt
der Heizungsregler 19 ein elektrisches Signal an die
Betätigungseinrichtung 34 ab, die das Pilotventil 33
öffnet. Ist in dem Sekundärkreis 4 eine ausreichende
Wassermenge vorhanden und liefert die Umwälzpumpe 17 den
vorgesehenen Förderdruck, überschreitet der an dem Ab
zweig 32 anstehende Druck den Druckschwellwert der hy
draulischen Betätigungseinrichtung 29. Über die Steuer
leitung 31 gelangt der Druck durch das von dem Heizungs
regler 19 offengehaltene Pilotventil 33 in die Betäti
gungseinrichtung 29, die das Sicherheitsventil 26 gegen
die Wirkung der Feder 27 öffnet. Es gelangt nun Dampf
über die Dampfleitung 8 in den Wärmetauscher 2, wo er
unter Wärmeabgabe kondensiert. Der Heizungsregler 19
regelt anhand der mit dem Temperatursensor 24 erfaßten
Temperatur sowie anhand der Außentemperatur (Temperatur
sensor 25) den Kondensatabfluß über das Regelventil 21
und somit den Energiefluß.
Tritt ein den Betrieb des Sekundärkreislaufes 4
beeinträchtigender Fehler, wie bspw. ein Stromausfall,
auf, der die Umwälzpumpe 17 stillsetzt, fällt der über
die Pilotleitung 31 an dem Sicherheitsventil 26 bzw.
dessen Betätigungseinrichtung 29 anliegende Vorlaufdruck
signifikant ab, wodurch die Betätigungseinrichtung 29
keine oder lediglich noch eine verringerte Kraft erzeugt.
Die Kraft der Feder 27 überwiegt nun und schließt das
Sicherheitsventil 26. Der Zustrom von energiereichem
Dampf ist somit unabhängig von dem korrekten Betrieb des
Heizungsreglers 19 gesperrt. Gleiches gilt, wenn die
Umwälzpumpe 17 aufgrund eines mechanischen Defektes
ausfällt. Damit wird ein weites Fehlerspektrum sicher
erfaßt. Tritt in dem Sekundärkreislauf 4 ein Wasserver
lust auf, hat dies ebenfalls einen Druckverlust zur
Folge, der über die Pilotleitung 31 das Sicherheitsventil
26 schließt. Dies ist unabhängig von dem Betrieb des
Heizungsreglers 19, der insbesondere bei Störungen des
Energienetzes ebenfalls gestört sein kann.
Zusätzlich kann der Heizungsregler 19 das Sicher
heitsventil 26 schließen, indem er das Pilotventil 33
durch Entregen der Betätigungseinrichtung 34 schließt.
Dies kann in Fällen von Bedeutung sein, in denen eine
Störung des Sekundärkreislaufes 4 vorliegt, die nicht mit
Druckverlust verbunden ist. Ein Beispiel einer solchen
Störung ist eine Behinderung der Durchströmung des Wärme
verbrauchers 16, die zu einer Überhitzung in dem Wärme
tauscher 2 und somit an dem Vorlaufanschluß 14 führen
kann.
Als zusätzliches Sicherheitsmerkmal kann der Hei
zungsregler 19 weitere charakteristische physikalische
Größen, die für den sicheren Betrieb des Wärmetauschers 2
von Bedeutung sind, überwachen. Dies kann eine nicht
weiter dargestellte Netzspannungskontrolle, die Kontrolle
der Warmwasserleitfähigkeit insbesondere am Ausgang des
Wärmeverbrauchers 16 oder dergleichen sein. Letzteres
kann bei Prozeßwärmeanwendungen von Bedeutung sein, wo
Korrosionsstellen im Heizungssystem zum Eindringen von
Fremdionen in das Heizwasser führen können.
Eine weitere Ausführungsform der Wärmeübergabesta
tion 1 ist in Fig. 2 dargestellt, die mit der in Fig. 1
dargestellten Wärmeübergabestation 1 bis auf die Aus
bildung der Sicherheitseinrichtung 5 übereinstimmt. Der
Unterschied liegt darin, daß die Steuerleitung 31 mit
einem Brauchwassernetz 36, bspw. der öffentlichen Wasser
versorgung, verbunden ist. Zur Bestimmung des Betriebs
zustandes des Sekundärkreislaufes 4 und zur Erfassung von
Gefahrensituationen, die eine sofortige Abschaltung der
Dampfzufuhr erfordern, ist in dem Sekundärkreislauf 4 ein
Drucksensor 37 angeordnet, der dem Vorlaufdruck entspre
chende Signale an den Heizungsregler 19 liefert. Dieser
vergleicht die Signale mit einem intern vorgegebenen
Sollwert und entregt die Betätigungseinrichtung 34 des
Pilotventiles 33, sobald der vorgegebene Wert unter
schritten ist. Auch diese Ausführungsform hat den Vor
teil, daß, wie bei der vorstehend beschriebenen Wärme
übergabestation 1, ein unkundiges oder versehentliches
Abschalten von Stromkreisen, das nicht zum Stillsetzen
der Umwälzpumpe 17 führt, auch kein Stillsetzen der
Wärmeübergabestation 1 verursacht. Unbeabsichtigte und
unnötige Ausfälle der Produktion und/oder der Wärmever
sorgung werden somit vermieden.
Eine alternative, in Fig. 3 veranschaulichte Aus
führungsform nutzt in der Sicherheitseinrichtung 5 als
Druckquelle zur Versorgung der hydraulischen Betätigungs
einrichtung 29 das öffentliche Brauchwassernetz. In der
Pilotleitung 31 ist neben dem von dem Heizungsregler 19
gesteuerten Pilotventil 33 ein weiteres Pilotventil 43
angeordnet, das druckgesteuert arbeitet. Dazu weist es
eine hydraulische Betätigungseinrichtung 49 auf, die so
ausgebildet ist, daß das Pilotventil 43 geschlossen ist,
wenn der an der Betätigungseinrichtung 49 anliegende
Druck einen Grenzwert unterschreitet und bei Überschrei
ten dieses Grenzwertes offen ist. Die Betätigungsein
richtung 49 ist eine mittels einer Feder auf die Schließ
stellung des Pilotventiles 43 vorgespannte Membranan
triebseinrichtung oder Kolben/Zylinderantriebseinrich
tung. Die Vorteile dieser Ausführungsform liegen neben
den im Zusammenhang mit den oben diskutierten Vorteilen
der anderen Ausführungsformen zusätzlich darin, daß ggf.
niedrige Vorlaufdrücke bei dem Abzweig 32 zur Steuerung
der Sicherheitseinrichtung 5 ausreichen, wobei zum Steu
ern der Betätigungseinrichtung 29 ein möglicherweise
deutlich höherer Druck des Brauchwassernetzes 36 dient.
Außerdem kann diese Ausführungsform vorteilhaft sein,
wenn der vorhandene Brauchwasserdruck für den sicheren
Betrieb des Sekundärkreislaufes 4 von Bedeutung ist, wie
es bspw. bei der Brauchwassererwärmung der Fall ist.
Durch das Pilotventil 43 werden der Brauchwasserdruck des
Brauchwassernetzes 36 und der Vorlaufdruck an dem Abzweig
32 UND-verknüpft. Eine UND-Verknüpfung mit weiteren, für
den Betrieb des Sekundärkreislaufes 4, d. h. die gesicher
te Wärmeabnahme von dem Wärmeverbraucher 2, notwendigen
Drücken ist durch zusätzliche Pilotventile und somit
zusätzliche UND-Verknüpfungen möglich.
Alle vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
können so ausgelegt sein, daß bei allmählichem Druck
abfall auf der Steuerleitung 31 ein allmähliches Schlie
ßen des Sicherheitsventiles 26 erfolgt. Dies hat den
Vorteil, daß bei schleichendem Druckverlust, der bei
laufendem Betrieb der Wärmeübergabestation 1 behebbar
ist, kein sofortiges Abschalten der Wärmeübergabestation
1 sondern lediglich ein Drosseln der Leistung des Wärme
tauschers 2 erfolgt.
Eine Sicherheitseinrichtung 5 für eine Wärmeüber
gabestation 1 weist ein Sicherheitsventil 26 auf, das mit
einer hydraulischen Betätigungseinrichtung 29 versehen
ist. Diese ist über ein Pilotventil 33 direkt oder mit
telbar an den Sekundärkreislauf 4 der Wärmeübergabesta
tion 1 angeschlossen und somit von dessen Druck gesteu
ert. Druckabfälle auf der Sekundärseite des Wärmetau
schers 2 führen zum Schließen des Sicherheitsventiles 26
und verhindern somit wirksam eine Störung der Energiebi
lanz des Wärmetauschers 2, die ein Überhitzen und/oder
Beschädigen desselben zur Folge hätte.
Claims (13)
1. Wärmeübergabestation (1), insbesondere zur Erwär
mung von Wasser mittels Dampf,
mit einem Wärmetauscher (2), der zur thermischen Kopplung zwischen einem Primärkreislauf (3) und einem Sekundärkreislauf (4) dient,
mit einem in dem Primärkreislauf (3) angeordneten Sicherheitsventil (26), das mit einer hydraulischen Betätigungseinrichtung (29) versehen ist, die das Si cherheitsventil (26) bei Druckbeaufschlagung in eine Offenstellung und bei Druckentlastung in eine Schließstellung überführt,
mit einer in dem Sekundärkreislauf (4) angeordneten Pumpe (17), die an ihrer Druckseite in Betrieb einen zum Öffnen des Sicherheitsventils (26) ausreichenden Druck erzeugt,
mit einer zwischen der hydraulische Betätigungsein richtung (29) und dem Sekundärkreislauf (4, 32) angeord neten Steuerleitung (31), in der ein elektrisch betä tigtes Pilotventil (33) angeordnet ist, das die Druck beaufschlagung der Betätigungseinrichtung (29) steuert,
mit einer Steuereinrichtung (19), die das Pilotven til (33) in Abhängigkeit von wenigstens einem physikali schen Parameter (ϑ) des Sekundärkreislaufes (4) steuert,
wobei die Betätigungseinrichtung (29) des Sicher heitsventils (26) derart bemessen ist, daß das Sicher heitsventil (26) offen ist, wenn der Betätigungsdruck bei geöffnetem Pilotventil (33) einen Schwellwert überschrei tet, der mit dem Ruhedruck des Sekundärkreislaufs über einstimmt, und daß das Sicherheitsventil (26) bei Unter schreiten dieses Schwellwertes geschlossen ist.
mit einem Wärmetauscher (2), der zur thermischen Kopplung zwischen einem Primärkreislauf (3) und einem Sekundärkreislauf (4) dient,
mit einem in dem Primärkreislauf (3) angeordneten Sicherheitsventil (26), das mit einer hydraulischen Betätigungseinrichtung (29) versehen ist, die das Si cherheitsventil (26) bei Druckbeaufschlagung in eine Offenstellung und bei Druckentlastung in eine Schließstellung überführt,
mit einer in dem Sekundärkreislauf (4) angeordneten Pumpe (17), die an ihrer Druckseite in Betrieb einen zum Öffnen des Sicherheitsventils (26) ausreichenden Druck erzeugt,
mit einer zwischen der hydraulische Betätigungsein richtung (29) und dem Sekundärkreislauf (4, 32) angeord neten Steuerleitung (31), in der ein elektrisch betä tigtes Pilotventil (33) angeordnet ist, das die Druck beaufschlagung der Betätigungseinrichtung (29) steuert,
mit einer Steuereinrichtung (19), die das Pilotven til (33) in Abhängigkeit von wenigstens einem physikali schen Parameter (ϑ) des Sekundärkreislaufes (4) steuert,
wobei die Betätigungseinrichtung (29) des Sicher heitsventils (26) derart bemessen ist, daß das Sicher heitsventil (26) offen ist, wenn der Betätigungsdruck bei geöffnetem Pilotventil (33) einen Schwellwert überschrei tet, der mit dem Ruhedruck des Sekundärkreislaufs über einstimmt, und daß das Sicherheitsventil (26) bei Unter schreiten dieses Schwellwertes geschlossen ist.
2. Wärmeübergabestation (1), insbesondere zur Erwär
mung von Wasser mittels Dampf,
mit einem Wärmetauscher (2), der zur thermischen Kopplung zwischen einem Primärkreislauf (3) und einem Sekundärkreislauf (4) dient,
mit einem in dem Primärkreislauf (3) angeordneten Sicherheitsventil (26), das mit einer hydraulischen Betätigungseinrichtung (29) versehen ist, die das Si cherheitsventil (26) bei Druckbeaufschlagung in eine Offenstellung und bei Druckentlastung in eine Schließstellung überführt,
mit einer zwischen der hydraulische Betätigungsein richtung (29) und einer Brauchwasserquelle (36) angeord neten Steuerleitung (31), in der ein elektrisch betä tigtes Pilotventil (33) angeordnet ist, das die Druck beaufschlagung der Betätigungseinrichtung (29) steuert,
mit einer Steuereinrichtung (19), die das Pilotven til (33) in Abhängigkeit von wenigstens einem physikali schen Parameter (ϑ) des Sekundärkreislaufes (4) steuert,
wobei die Betätigungseinrichtung (29) des Sicher heitsventils (26) derart bemessen ist, daß das Sicher heitsventil (26) offen ist, wenn der Druck der Brauch wasserquelle (36) bei geöffnetem Pilotventil (33) an der Betätigungseinrichtung (29) anliegt.
mit einem Wärmetauscher (2), der zur thermischen Kopplung zwischen einem Primärkreislauf (3) und einem Sekundärkreislauf (4) dient,
mit einem in dem Primärkreislauf (3) angeordneten Sicherheitsventil (26), das mit einer hydraulischen Betätigungseinrichtung (29) versehen ist, die das Si cherheitsventil (26) bei Druckbeaufschlagung in eine Offenstellung und bei Druckentlastung in eine Schließstellung überführt,
mit einer zwischen der hydraulische Betätigungsein richtung (29) und einer Brauchwasserquelle (36) angeord neten Steuerleitung (31), in der ein elektrisch betä tigtes Pilotventil (33) angeordnet ist, das die Druck beaufschlagung der Betätigungseinrichtung (29) steuert,
mit einer Steuereinrichtung (19), die das Pilotven til (33) in Abhängigkeit von wenigstens einem physikali schen Parameter (ϑ) des Sekundärkreislaufes (4) steuert,
wobei die Betätigungseinrichtung (29) des Sicher heitsventils (26) derart bemessen ist, daß das Sicher heitsventil (26) offen ist, wenn der Druck der Brauch wasserquelle (36) bei geöffnetem Pilotventil (33) an der Betätigungseinrichtung (29) anliegt.
3. Wärmeübergabestation nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckbeaufschlagung der Betäti
gungseinrichtung (29) mit Druck der Brauchwasserquelle
(36) von dem Druck der Sekundärkreislaufes (4) gesteuert
ist.
4. Wärmeübergabestation nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungseinrichtung
(29) ein Energiespeicher (27) zugeordnet ist, dessen
gespeicherte Energie das Sicherheitsventil (26) bei
Druckentlastung schließt.
5. Wärmeübergbestation nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Energiespeicher (27) eine Feder
ist und daß die Betätigungseinrichtung (29) ein Membran
antrieb ist.
6. Wärmeübergabestation nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch betätigte
Pilotventil (33) im erregten Zustand in Offenstellung und
im entregten Zustand in Schließstellung befindlich ist.
7. Wärmeübergabestation nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Pilotventil (33) ein Magnetventil
ist, das mittels eines Energiespeichers auf seine
Schließstellung hin vorgespannt ist.
8. Wärmeübergabestation nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Energiespeicher eine Feder ist.
9. Wärmeübergabestation nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Pilotventil (33) von der
Steuereinrichtung (19) unabhängig von einer anderweitigen
Stromversorgung angesteuert ist.
10. Wärmeübergabestation nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Pilotventil (33) über die
Steuereinrichtung (5) wenigstens in Abhängigkeit von
einer in dem Sekundärkreislauf (4) gemessenen Temperatur
(ε) gesteuert ist.
11. Wärmeübergabestation nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Pilotventil (33) und die
Betätigungseinrichtung (29) des Sicherheitsventils (26)
derart ausgelegt sind, daß in dem Übergangsbereich zwi
schen Öffnen und Schließen des Sicherheitsventils (26)
die Einstellung von Zwischenstellungen ermöglicht ist.
12. Wärmeübergabestation nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Pilotventil (33) und die
Betätigungseinrichtung (29) des Sicherheitsventils (26)
derart ausgelegt sind, daß zwischen Öffnen und Schließen
des Sicherheitsventils (26) eine Hysterese ausgebildet
ist.
13. Wärmeübergabestation nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (29) und
das Sicherheitsventil (26) derart ausgelegt sind, daß
zwischen Betätigungsdruck und Stellung des Sicherheits
ventils (26) ein hysteresebehafteter Zusammenhang defi
niert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19620601A DE19620601C2 (de) | 1996-05-22 | 1996-05-22 | Wärmeübergabestation mit Sicherheitseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19620601A DE19620601C2 (de) | 1996-05-22 | 1996-05-22 | Wärmeübergabestation mit Sicherheitseinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19620601A1 DE19620601A1 (de) | 1997-11-27 |
| DE19620601C2 true DE19620601C2 (de) | 1998-11-05 |
Family
ID=7795013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19620601A Expired - Fee Related DE19620601C2 (de) | 1996-05-22 | 1996-05-22 | Wärmeübergabestation mit Sicherheitseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19620601C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6482202B1 (en) | 1996-06-20 | 2002-11-19 | Gyrus Medical Limited | Under water treatment |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE502005010338D1 (de) * | 2005-06-17 | 2010-11-18 | Baelz Gmbh Helmut | Wärmetauschereinrichtung mit Plattenwärmetauscher und Strahlpumpe |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2756881B1 (de) * | 1977-12-20 | 1979-04-19 | Baelz Gmbh Helmut | Dampfbeheizte Waermeuebergabeeinrichtung |
-
1996
- 1996-05-22 DE DE19620601A patent/DE19620601C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2756881B1 (de) * | 1977-12-20 | 1979-04-19 | Baelz Gmbh Helmut | Dampfbeheizte Waermeuebergabeeinrichtung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6482202B1 (en) | 1996-06-20 | 2002-11-19 | Gyrus Medical Limited | Under water treatment |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19620601A1 (de) | 1997-11-27 |
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