DE19620601A1 - Sicherheitseinrichtung bei einer Wärmeübergabestation - Google Patents
Sicherheitseinrichtung bei einer WärmeübergabestationInfo
- Publication number
- DE19620601A1 DE19620601A1 DE19620601A DE19620601A DE19620601A1 DE 19620601 A1 DE19620601 A1 DE 19620601A1 DE 19620601 A DE19620601 A DE 19620601A DE 19620601 A DE19620601 A DE 19620601A DE 19620601 A1 DE19620601 A1 DE 19620601A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- valve
- safety
- secondary circuit
- heat transfer
- pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D10/00—District heating systems
- F24D10/003—Domestic delivery stations having a heat exchanger
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D19/00—Details
- F24D19/10—Arrangement or mounting of control or safety devices
- F24D19/1006—Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems
- F24D19/1009—Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems for central heating
- F24D19/1015—Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems for central heating using a valve or valves
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F28—HEAT EXCHANGE IN GENERAL
- F28F—DETAILS OF HEAT-EXCHANGE AND HEAT-TRANSFER APPARATUS, OF GENERAL APPLICATION
- F28F27/00—Control arrangements or safety devices specially adapted for heat-exchange or heat-transfer apparatus
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02B—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
- Y02B30/00—Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
- Y02B30/17—District heating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Fluid-Pressure Circuits (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung
für eine Wärmeübergabestation sowie eine mit einer sol
chen Sicherheitseinrichtung versehene Wärmeübergabesta
tion zur Erwärmung von Wasser mittels Dampf.
Wärmeübergabestationen, insbesondere Dampf/Wasser
wärmeübergabestationen, benötigen eine Sicherheitsein
richtung, die die Energie - d. h. Dampfzufuhr - im Gefah
renfalle abschaltet. Als Wärmeträger genutzter Dampf hat
schon bei lediglich 1 Bar Absolutdruck einen Wärmeinhalt
von 2676 kJ/kg. Dieser, bspw. im Vergleich zu Wasser
(419 kJ/kg), sehr hohe Energiegehalt ermöglicht zwar eine
kompakte und platzsparende Bauweise von Wärmeübergabesta
tionen, stellt aber auf der anderen Seite auch eine
Gefahrenquelle dar, die bei fehlender Wärmeabnahme auf
der Sekundärseite einer Wärmeübergabestation deren ener
getisches Fließgewicht stören und schnell zu Über
hitzungen und Beschädigungen führen kann. Fällt bspw.
infolge eines Stromausfalls einer Energieabschaltung oder
eines Defektes einer in dem Sekundärkreis vorhandenen
Umwälzpumpe die Wärmeabgabe des Sekundärkreises weg und
strömt Dampf ungehindert weiter zu, überhitzt dieser den
Wärmetauscher, wodurch es im Sekundärkreis zur Dampfbil
dung kommt. Durch die dabei entstehenden Dampf-Wasser
schläge kann der Wärmeübertrager und das angeschlossene
Rohrsystem ernsthaft beschädigt oder zerstört werden.
Zwar müssen Sicherheitsventile in Gefahrensituatio
nen zuverlässig abschalten, jedoch sind unnötige Ab
schaltvorgänge häufig nicht nur lästig sondern darüber
hinaus ebenfalls mit materiellen Schäden verbunden. Dient
die betreffende Wärmeübergabestation bspw. der Versorgung
einer Produktionsstrecke mit Prozeßwärme, führt ein
fälschliches Schließen des Sicherheitsventiles zu unnöti
gen Produktionsausfällen. Darüber hinaus kann es bei
Wärmeübergabestationen zur Wärmeversorgung zu unangeneh
men Schäden, bspw. durch Frosteinbrüche oder dergleichen,
kommen.
Aus der Praxis ist bspw. das unter "Bälz 192" be
kannte Sicherheitsventil geläufig, das Wärmetauschern
primär - d. h. dampfseitig - vorzuschalten ist. Dieses
Sicherheitsventil ist ein mittels einer Schraubenfeder
auf seine Schließstellung hin vorgespanntes Ventil, das
zur Betätigung einen Dampfstellantrieb aufweist. Dieser
wird von dem über dem Ventil abfallenden Differenzdruck
betätigt, der wenigstens 1 Bar betragen muß. In einem zu
dem Dampfstellantrieb führenden Kanal ist ein elektrisch
betätigbares Steuerglied angeordnet, das den Kanal frei
gibt, wenn an seinem elektrischen Anschluß Betriebsspan
nung anliegt. Bei Stromausfall schließt das Steuerglied,
der Dampfstellantrieb erzeugt somit keine Kraft mehr und
die Feder schließt das Sicherheitsventil.
Beschränkt sich ein Stromausfall bspw. lediglich auf
einen oder wenige Stromkreise, so daß die sekundärseitige
Wärmeabnahme weiterhin sichergestellt ist, und wird das
Steuerglied in diesem Fall stromlos, schließt das Si
cherheitsventil, ohne daß dafür eine zwingende Notwendig
keit bestehen würde. Gleiches tritt ein, wenn ein Unkun
diger den Stromkreis unterbricht oder für Stromlosigkeit
in dem entsprechenden Sicherheitskreis sorgt. Umgekehrt
schließt das Sicherheitsventil nicht, wenn eine nicht mit
einem Stromausfall in Verbindung stehende Störung des
Sekundärkreislaufes die ordnungsgemäße Wärmeabnahme
stört. Dies kann bspw. bei sekundären Wasserverlusten,
Rohrbrüchen, Pumpendefekten oder dergleichen der Fall
sein.
Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, eine
Sicherheitseinrichtung für eine Wärmeübergabestation zu
schaffen, mit der unter Einhaltung oder Verbesserung der
Sicherheitskriterien die Wahrscheinlichkeit von Fehl
auslösungen vermindert wird. Darüber hinaus ist es Auf
gabe der Erfindung, eine entsprechende Wärmeübergabesta
tion zu schaffen.
Die erstgenannte Aufgabe wird durch die Sicherheits
einrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruches 1
gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Sicherheitseinrichtung ist
als Antrieb eine hydraulische Betätigungseinrichtung
vorgesehen, die von dem über dem Sicherheitsventil ab
fallenden Differenzdruck naturgemäß unabhängig ist. Dies
eröffnet die Möglichkeit, zusätzlich zu einer über das
Pilotventil möglichen Steuerung des Sicherheitsventiles
ein Abschalten des Sicherheitsventiles unabhängig von der
an dem Pilotventil anliegenden Spannung herbeizuführen.
Zum Ausfall des Betriebs des Sekundärkreises führende
Spannungsausfälle müssen somit nicht zwangsläufig über
das Pilotventil erfaßt werden. Vielmehr steht mit der
Druckquelle für die hydraulische Betätigungseinrichtung
ein weiterer Signalpfad zur Sicherheitsabschaltung zur
Verfügung. Damit können in Fällen, bei denen der Sekun
därkreis ausfällt, obwohl Netz- oder Betriebsspannung
vorhanden ist, Störungen erfaßt werden, bevor eine Über
hitzung des Sekundärkreises eingetreten ist und die
Steuereinrichtung anhand dieses Parameters reagiert und
das Sicherheitsventil auf elektrischem Wege schließt.
Die hydraulische Betätigungseinrichtung ist zudem
unabhängig von dem über dem Sicherheitsventil abfallenden
Differenzdruck, der mit schließendem Sicherheitsventil
gegenüber dem Differenzdruck bei geöffnetem Sicherheits
ventil ansteigt. Demgegenüber ist es mit der hydrauli
schen Betätigungseinrichtung des Sicherheitsventiles
sogar dann möglich, das Sicherheitsventil zu schließen,
wenn in dem Pilotventil ein Fehler auftreten sollte.
Damit ist die Sicherheit erhöht.
Fehlauslösungen können vermieden werden, indem das
elektrisch betätigte Pilotventil nicht lediglich die
anliegende Betriebsspannung überwacht sondern an die
Steuereinrichtung der Wärmeübergabestation angeschlossen
ist. Damit ist ein versehentliches, unbeabsichtigtes
Abschalten der Spannung des Pilotventiles und somit das
Schließen des Sicherheitsventiles nicht mehr möglich. Die
zu erzielende Sicherheit in Fällen, bei denen die Wärme
abgabe im Sekundärkreis schleichend oder plötzlich zu
sammenbricht, kann nun durch mehrere Maßnahmen einzeln
oder kumulativ erreicht werden. Die Funktion der Netz
spannungsüberwachung wird durch Drucküberwachung im
Sekundärkreis ersetzt. Der Sekundärdruck enthält sowohl
Information über das elektrische Netz (laufende Pumpen)
als auch über den Zustand des Sekundärkreises.
Wird als hydraulische Druckquelle für die hydrauli
sche Betätigungseinrichtung der Sekundärkreislauf selbst
verwendet, führt bei entsprechender Bemessung der hydrau
lischen Betätigungseinrichtung ein weites Fehlerspektrum
im Sekundärkreis zu einem Sicherheitsabschaltvorgang. In
dem Sekundärkreis liegt in Abhängigkeit von der konkreten
Systemauslegung ein gegenüber Umgebungsdruck erhöhter
Ruhedruck an, bei dessen Unterschreitung mit Sicherheit
ein Fehler, wie bspw. Wasserverlust, vorliegt. Zusätzlich
führen die im Sekundärkreis vorhandenen Umwälzpumpen,
wenn sie laufen, zu einer Druckerhöhung, die zusammen
bricht, sobald die Pumpen infolge von ein- oder mehr
phasigen Spannungsausfällen oder mechanischen Schäden
stehenbleiben. Ist das Sekundärsystem bspw. so bemessen,
daß als Ruhedruck 1 Bar Überdruck vorhanden ist (10 Meter
Wassersäule) und daß bei laufenden Pumpen eine Druck
erhöhung auf 3 Bar stattfindet, kann die hydraulische
Betätigungseinrichtung so bemessen sein, daß sie das
Sicherheitsventil nur dann öffnet, wenn wenigstens 2 Bar
Druck vorhanden sind. Fallen nun die Pumpen aus oder
tritt ein gefährlicher Wasserverlust auf, schließt das
Sicherheitsventil, noch bevor die Steuereinrichtung eine
Überhitzung des Sekundärkreises feststellen kann.
Andererseits jedoch führen Spannungsabschaltungen oder
Ausfälle, die die Pumpen nicht betreffen, nicht zu einem
Schließen des Sicherheitsventiles und somit nicht zu
Ausfällen der Wärmeversorgung oder der Produktion infolge
von Dampfabschaltungen.
Als hydraulische Druckquelle kann auch eine Brauch
wasserquelle, wie bspw. ein Wasserversorgungsnetz, die
nen. Dies ist insbesondere in Fällen von Vorteil, bei
denen die sekundärseitige Energieabnahme mit einem Min
destdruck in der Wasserversorgung verknüpft ist. Alterna
tiv oder zusätzlich dazu kann der von dem Brauchwasser
netz her anliegende Steuerdruck über ein weiteres Pilot
ventil beeinflußt werden, das seinerseits von dem Druck
in dem Sekundärkreis gesteuert ist. In allen Fällen
ergibt sich ein einfacher und zuverlässiger Aufbau, bei
dem Systemfehler verläßlich erkannt und Fehlauslösungen
nahezu ausgeschlossen werden.
Dies gilt insbesondere für ein System, bei dem das
elektrisch gesteuerte Pilotventil unabhängig von dem
Vorhandensein einer Netzstromversorgung von der Steuer
einrichtung gesteuert ist, die als Mikrorechner eine
elektrische Puffereinrichtung wie einen größeren Akkumu
lator oder ähnliches enthalten kann. Versehentliches Ab
schalten der Stromversorgung führt hier nicht zum Still
setzen der Wärmeübergabestation.
Zusätzlich kann die Steuereinrichtung über entspre
chende Sensoren das Vorhandensein der Netzspannung an
neuralgischen Punkten des Sekundärkreises, die Vorlauf
temperatur des Sekundärkreises, den Vorlaufdruck des
Sekundärkreises, die Leitfähigkeit des Vorlaufwassers
oder ähnliche physikalische Parameter überwachen und das
Pilotventil in Abhängigkeit davon steuern. Damit ist eine
weitere Erhöhung der Sicherheit möglich.
Bei der hydraulischen Betätigungseinrichtung sind
zwei unterschiedliche Varianten möglich. Bei einer ersten
öffnet das Sicherheitsventil in Abhängigkeit von der
Größe des Druckes der hydraulischen Druckquelle mehr oder
weniger. Diese Variante hat den Vorteil, daß sie bei
schleichenden Fehlern, wie Druckabfall im Sekundärkreis
infolge von kleineren Wasserverlusten, nicht abrupt
sperrt sondern die Leistung des Wärmetauschers und somit
die an den Sekundärkreis abgegebene Wärmeleistung all
mählich und graduell vermindert. Dies ermöglicht das
rechtzeitige Eingreifen, bspw. durch Nachfüllen von
Wasser im Sekundärkreislauf, ohne Prozeßunterbrechung und
somit ohne Produktionsausfälle.
Bei einer anderen Ausführungsform weisen die Betäti
gungseinrichtung und das Sicherheitsventil eine Hystere
sis auf. Hier schließt das Sicherheitsventil bei Absinken
des Sekundärdruckes unter eine vorgegebene Schwelle
abrupt und öffnet erst bei deutlichem Überschreiten
dieser Schwelle wieder. Solches Verhalten ist insbesonde
re in Systemen von Vorteil, in denen schleichend auf
tretende Fehler zu ernsthaften Gefahrensituationen führen
können.
Eine Wärmeübergabestation mit einer oben diskutier
ten Sicherheitseinrichtung bietet die entsprechenden
Vorteile. Zweckmäßige und vorteilhafte Ausführungsformen
sind Gegenstand von Unteransprüchen.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfin
dung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Wärmeübergabestation mit sekundärseitig
druckgesteuerter Sicherheitseinrichtung, in
schematisierter und vereinfachter Darstellung,
Fig. 2 eine Wärmeübergabestation mit einer in Abhän
gigkeit des Druckes in einem Brauchwassernetz
gesteuerten Sicherheitsvorrichtung, in verein
fachter und schematisierter Darstellung, und
Fig. 3 eine Wärmeübergabestation mit einer Sicher
heitseinrichtung, die von einer Steuereinrich
tung gesteuert und in Abhängigkeit von dem
Druck in einem Brauchwassernetz und in dem
Sekundärkreis gesteuert ist, in schematisierter
Prinzipdarstellung.
Eine in Fig. 1 dargestellte Wärmeübergabestation 1
weist als zentrales Element einen Wärmetauscher 2 auf,
der einen Primärkreislauf 3 thermisch mit einem Sekundär
kreislauf 4 koppelt, wobei der Betrieb des Wärmetauschers
2 von einer eine Sicherheitseinrichtung 5 enthaltenden
Regeleinheit 6 kontrolliert und überwacht wird.
Der Wärmetauscher 2 ist als Plattenwärmetauscher
oder als Rohrbündelwärmetauscher ausgebildet und für den
Betrieb im Kondensatanstau ausgelegt. Seine Leistung wird
über die Höhe des primärseitig stehenden Kondensates
geregelt. Er weist einen primärseitigen Vorlaufanschluß 7
auf, der über eine Dampfleitung 8 an eine Dampfquelle 010
angeschlossen ist. Zu dem Primärkreislauf 3 gehört außer
dem ein Rücklaufanschluß 9, der über eine Kondensatlei
tung 11 zu einer Kondensatsammelleitung 012 führt.
Sekundärseitig weist der Wärmetauscher 2 einen
Vorlaufanschluß 14 für aufgeheiztes Warmwasser auf, der
über eine Leitung 15 zu einem oder mehreren Wärmever
brauchern 16, wie bspw. Heizkörpern oder Prozeßwärmever
brauchern, führt. Die Leitung 15 setzt sich als Rück
laufleitung nach dem Wärmeverbraucher 16 über eine Um
wälzpumpe 17 zu einem Rücklaufanschluß 18 des Wärmever
brauchers 2 fort. Weitere, ggf. vorhandene, in dem Sekun
därkreislauf 4 vorgesehene Einrichtungen und Armaturen,
die zur Prinzipbeschreibung nicht erforderlich sind, sind
in den Fig. weggelassen.
Die Regeleinheit 6 weist einen auf einem Mikrorech
ner basierenden Heizungsregler 19 auf, der mit nicht
weiter dargestellten Anzeigemitteln zur Anzeige des
Betriebszustandes der Wärmeübergabestation 1 vor Ort
sowie mit Bedienungseinrichtungen wie Tasten, Schaltern
oder dergleichen versehen ist. Zu der Regeleinheit 6
gehört zur Beeinflussung des Energieumsatzes in dem
Wärmetauscher 2 ein in der Rücklaufleitung 11 angeord
netes Regelventil 21, das über einen Stellmotor 22 in
Offenstellung, Schließstellung sowie jede Zwischenstel
lung überführbar ist. Der Stellmotor 22 ist von dem
Heizungsregler 19 über ein Steuergerät 23 gesteuert.
Dieses gibt solche Signale an den bspw. als
Dreiphasen-Asynchronmaschine ausgebildeten Stellmotor 22 ab, daß die
Ventilspindel des Regelventiles 21 die gewünschte Stel
lung einnimmt. Auf diese Weise legt der Heizungsregler 9
fest, wieviel Kondensat aus dem Wärmetauscher 2 ausgelas
sen wird, und bestimmt somit über die entsprechend nach
strömende Menge den Wärmeeintrag in den Wärmetauscher 2,
der mit der von dem Sekundärkreis 4 abgeführten Wärmemen
ge übereinstimmen muß.
Zu der Regeleinheit 6 gehört außerdem wenigstens ein
in oder an der Leitung 15 des Sekundärkreises vorzugs
weise in der Nähe des Vorlaufanschluß 14 angeordnet er
Temperatursensor 24, der der gemessenen Temperatur ent
sprechende Signale an den Heizungsregler 19 liefert. Ein
bedarfsweise vorgesehener, weiterer Temperatursensor 25
kann zur Erfassung der Außentemperatur im Außenbereich
eines Gebäudes angeordnet sein und liefert seine der
gemessenen Außentemperatur entsprechenden Signale eben
falls an den Heizungsregler 19.
Die Sicherheitseinrichtung 5 enthält ein Sicher
heitsventil 26, das in der an den Vorlaufanschluß 7 des
Wärmetauschers 2 angeschlossenen Dampfleitung angeordnet
ist. Das Sicherheitsventil 26 ist ein Sitzventil, dessen
Ventilverschlußglied mittels einer Feder 27 auf seine
Verschlußstellung hin vorgespannt ist. Die Feder 27 ist
vorzugsweise eine als Druckfeder ausgebildete Schrauben
feder. Prinzipiell kommen jedoch auch andere Federn oder
mechanische Energiespeicher in Frage. Zur Überführung des
über eine Ventilspindel 28 zu betätigenden Ventilver
schlußgliedes ist eine hydraulische Antriebs- oder Betä
tigungseinrichtung 29 vorgesehen, die als Linearantrieb
ausgebildet ist. Die Betätigungseinrichtung 29 ist vor
zugsweise ein Membranantrieb. Bedarfsweise können jedoch
auch Kolben/Zylindereinheiten oder dergleichen Verwendung
finden.
Die Betätigungseinrichtung 29 ist so ausgebildet,
daß sie das Ventilverschlußglied bei Druckbeaufschlagung
durch eine entsprechende Axialbewegung der Ventilspindel
28 in Offenstellung überführt. Zur Druckbeaufschlagung
dient eine hydraulische Steuerleitung 31, die von der
Betätigungseinrichtung 29 zu einem auf der Druckseite der
Umwälzpumpe 17 liegenden Abzweig 32 des Sekundärkreislau
fes 4 führt. Der Abzweig 32 kann dabei sowohl unmittelbar
vor dem Rücklaufanschluß 18 als auch in der Nähe des
Vorlaufanschluß 14 des Wärmeverbrauchers 2 angeordnet
sein. Die Betätigungseinrichtung 29 ist bspw. durch
entsprechende Auslegung und Bemessung der Größe ihrer
Rollmembran so bemessen, daß sie das Ventilverschlußglied
des Sicherheitsventiles 26 gegen die Kraft der Feder 27
in Offenstellung überführt, wenn ein vorgegebener Druck
wert überschritten ist. Dieser Druckwert ist so festge
legt, daß er an dem Abzweig 32 bei intaktem Sekundär
kreislauf 4 sicher überschritten, im Fehlerfalle jedoch
unterschritten wird. Der an dem Abzweig 32 gemessene
Druck setzt sich zusammen aus dem in dem Sekundärkreis
lauf 4 vorhandenen Ruhedruck und dem von der Umwälzpumpe
17 verursachten zusätzlichen Druck. Der als Schwelle
dienende Druckwert liegt etwas unterhalb dieses Druckes,
so daß die Sicherheitseinrichtung 5 bei Unterschreiten
dieses Druckwertes durch Wasserverlust und/oder mechani
schen oder elektrischen Defekt der Umwälzpumpe 17 an
spricht.
In der Steuerleitung 31 ist ein elektrisch betätig
tes Pilotventil 33 angeordnet, das über eine elektrische
Betätigungseinrichtung 34 von dem Heizungsregler 19
kontrolliert wird. Das Pilotventil 33 ist durch Feder
kraft geschlossen und wird bei Ansteuerung der elektri
schen Betätigungseinrichtung 34 geöffnet. Der Heizungs
regler 19 erregt die Betätigungseinrichtung 34 und öffnet
das Pilotventil 33, sofern keine unzulässige Überschrei
tung der mit dem Temperatursensor 24 gemessenen sekundär
seitigen Vorlauftemperatur vorliegt. Im Havariefalle,
d. h. bei unzulässig hoher Temperatur, gibt der Heizungs
regler 19 keinen Strom und keine Spannung an die Betäti
gungseinrichtung 34 ab, so daß diese entregt wird und das
Pilotventil 33 schließt.
Zur Weiterverarbeitung der von dem Heizungsregler 19
erfaßten und bestimmten Daten kann dieser eine Schnitt
stelle RS 232 aufweisen, die zu einem in der Nähe oder in
einiger Entfernung angeordneten Personal Computer oder
einer anderweitigen zentralen Datenverarbeitungseinheit
führt.
Die insoweit beschriebene Wärmeübergabestation 1 und
die Sicherheitseinrichtung 5 arbeiten wie folgt:
Zur Inbetriebnahme der Wärmeübergabestation 1 gibt der Heizungsregler 19 ein elektrisches Signal an die Betätigungseinrichtung 34 ab, die das Pilotventil 33 öffnet. Ist in dem Sekundärkreis 4 eine ausreichende Wassermenge vorhanden und liefert die Umwälzpumpe 17 den vorgesehenen Förderdruck, überschreitet der an dem Ab zweig 32 anstehende Druck den Druckschwellwert der hy draulischen Betätigungseinrichtung 29. Über die Steuer leitung 31 gelangt der Druck durch das von dem Heizungs regler 19 offengehaltene Pilotventil 33 in die Betäti gungseinrichtung 29, die das Sicherheitsventil 26 gegen die Wirkung der Feder 27 öffnet. Es gelangt nun Dampf über die Dampfleitung 8 in den Wärmetauscher 2, wo er unter Wärmeabgabe kondensiert. Der Heizungsregler 19 regelt anhand der mit dem Temperatursensor 24 erfaßten Temperatur sowie anhand der Außentemperatur (Temperatur sensor 25) den Kondensatabfluß über das Regelventil 21 und somit den Energiefluß.
Zur Inbetriebnahme der Wärmeübergabestation 1 gibt der Heizungsregler 19 ein elektrisches Signal an die Betätigungseinrichtung 34 ab, die das Pilotventil 33 öffnet. Ist in dem Sekundärkreis 4 eine ausreichende Wassermenge vorhanden und liefert die Umwälzpumpe 17 den vorgesehenen Förderdruck, überschreitet der an dem Ab zweig 32 anstehende Druck den Druckschwellwert der hy draulischen Betätigungseinrichtung 29. Über die Steuer leitung 31 gelangt der Druck durch das von dem Heizungs regler 19 offengehaltene Pilotventil 33 in die Betäti gungseinrichtung 29, die das Sicherheitsventil 26 gegen die Wirkung der Feder 27 öffnet. Es gelangt nun Dampf über die Dampfleitung 8 in den Wärmetauscher 2, wo er unter Wärmeabgabe kondensiert. Der Heizungsregler 19 regelt anhand der mit dem Temperatursensor 24 erfaßten Temperatur sowie anhand der Außentemperatur (Temperatur sensor 25) den Kondensatabfluß über das Regelventil 21 und somit den Energiefluß.
Tritt ein den Betrieb des Sekundärkreislaufes 4
beeinträchtigender Fehler, wie bspw. ein Stromausfall,
auf, der die Umwälzpumpe 17 stillsetzt, fällt der über
die Pilotleitung 31 an dem Sicherheitsventil 26 bzw.
dessen Betätigungseinrichtung 29 anliegende Vorlaufdruck
signifikant ab, wodurch die Betätigungseinrichtung 29
keine oder lediglich noch eine verringerte Kraft erzeugt.
Die Kraft der Feder 27 überwiegt nun und schließt das
Sicherheitsventil 26. Der Zustrom von energiereichem
Dampf ist somit unabhängig von dem korrekten Betrieb des
Heizungsreglers 19 gesperrt. Gleiches gilt, wenn die
Umwälzpumpe 17 aufgrund eines mechanischen Defektes
ausfällt. Damit wird ein weites Fehlerspektrum sicher
erfaßt. Tritt in dem Sekundärkreislauf 4 ein Wasserver
lust auf, hat dies ebenfalls einen Druckverlust zur
Folge, der über die Pilotleitung 31 das Sicherheitsventil
26 schließt. Dies ist unabhängig von dem Betrieb des
Heizungsreglers 19, der insbesondere bei Störungen des
Energienetzes ebenfalls gestört sein kann.
Zusätzlich kann der Heizungsregler 19 das Sicher
heitsventil 26 schließen, indem er das Pilotventil 33
durch Entregen der Betätigungseinrichtung 34 schließt.
Dies kann in Fällen von Bedeutung sein, in denen eine
Störung des Sekundärkreislaufes 4 vorliegt, die nicht mit
Druckverlust verbunden ist. Ein Beispiel einer solchen
Störung ist eine Behinderung der Durchströmung des Wärme
verbrauchers 16, die zu einer Überhitzung in dem Wärme
tauscher 2 und somit an dem Vorlaufanschluß 14 führen
kann.
Als zusätzliches Sicherheitsmerkmal kann der Hei
zungsregler 19 weitere charakteristische physikalische
Größen, die für den sicheren Betrieb des Wärmetauschers 2
von Bedeutung sind, überwachen. Dies kann eine nicht
weiter dargestellte Netzspannungskontrolle, die Kontrolle
der Warmwasserleitfähigkeit insbesondere am Ausgang des
Wärmeverbrauchers 16 oder dergleichen sein. Letzteres
kann bei Prozeßwärmeanwendungen von Bedeutung sein, wo
Korrosionsstellen im Heizungssystem zum Eindringen von
Fremdionen in das Heizwasser führen können.
Eine weitere Ausführungsform der Wärmeübergabesta
tion 1 ist in Fig. 2 dargestellt, die mit der in Fig. 1
dargestellten Wärmeübergabestation 1 bis auf die Aus
bildung der Sicherheitseinrichtung 5 übereinstimmt. Der
Unterschied liegt darin, daß die Steuerleitung 31 mit
einem Brauchwassernetz 36, bspw. der öffentlichen Wasser
versorgung, verbunden ist. Zur Bestimmung des Betriebs
zustandes des Sekundärkreislaufes 4 und zur Erfassung von
Gefahrensituationen, die eine sofortige Abschaltung der
Dampfzufuhr erfordern, ist in dem Sekundärkreislauf 4 ein
Drucksensor 37 angeordnet, der dem Vorlaufdruck entspre
chende Signale an den Heizungsregler 19 liefert. Dieser
vergleicht die Signale mit einem intern vorgegebenen
Sollwert und entregt die Betätigungseinrichtung 34 des
Pilotventiles 33, sobald der vorgegebene Wert unter
schritten ist. Auch diese Ausführungsform hat den Vor
teil, daß, wie bei der vorstehend beschriebenen Wärme
übergabestation 1, ein unkundiges oder versehentliches
Abschalten von Stromkreisen, das nicht zum Stillsetzen
der Umwälzpumpe 17 führt, auch kein Stillsetzen der
Wärmeübergabestation 1 verursacht. Unbeabsichtigte und
unnötige Ausfälle der Produktion und/oder der Wärmever
sorgung werden somit vermieden.
Eine alternative, in Fig. 3 veranschaulichte Aus
führungsform nutzt in der Sicherheitseinrichtung 5 als
Druckquelle zur Versorgung der hydraulischen Betätigungs
einrichtung 29 das öffentliche Brauchwassernetz. In der
Pilotleitung 31 ist neben dem von dem Heizungsregler 19
gesteuerten Pilotventil 33 ein weiteres Pilotventil 43
angeordnet, das druckgesteuert arbeitet. Dazu weist es
eine hydraulische Betätigungseinrichtung 49 auf, die so
ausgebildet ist, daß das Pilotventil 43 geschlossen ist,
wenn der an der Betätigungseinrichtung 49 anliegende
Druck einen Grenzwert unterschreitet und bei Überschrei
ten dieses Grenzwertes offen ist. Die Betätigungsein
richtung 49 ist eine mittels einer Feder auf die Schließ
stellung des Pilotventiles 43 vorgespannte Membranan
triebseinrichtung oder Kolben/Zylinderantriebseinrich
tung. Die Vorteile dieser Ausführungsform liegen neben
den im Zusammenhang mit den oben diskutierten Vorteilen
der anderen Ausführungsformen zusätzlich darin, daß ggf.
niedrige Vorlaufdrücke bei dem Abzweig 32 zur Steuerung
der Sicherheitseinrichtung 5 ausreichen, wobei zum Steu
ern der Betätigungseinrichtung 29 ein möglicherweise
deutlich höherer Druck des Brauchwassernetzes 36 dient.
Außerdem kann diese Ausführungsform vorteilhaft sein,
wenn der vorhandene Brauchwasserdruck für den sicheren
Betrieb des Sekundärkreislaufes 4 von Bedeutung ist, wie
es bspw. bei der Brauchwassererwärmung der Fall ist.
Durch das Pilotventil 43 werden der Brauchwasserdruck des
Brauchwassernetzes 36 und der Vorlaufdruck an dem Abzweig
32 UND-verknüpft. Eine UND-Verknüpfung mit weiteren, für
den Betrieb des Sekundärkreislaufes 4, d. h. die gesicher
te Wärmeabnahme von dem Wärmeverbraucher 2, notwendigen
Drücken ist durch zusätzliche Pilotventile und somit
zusätzliche UND-Verknüpfungen möglich.
Alle vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
können so ausgelegt sein, daß bei allmählichem Druck
abfall auf der Steuerleitung 31 ein allmähliches Schlie
ßen des Sicherheitsventiles 26 erfolgt. Dies hat den
Vorteil, daß bei schleichendem Druckverlust, der bei
laufendem Betrieb der Wärmeübergabestation 1 behebbar
ist, kein sofortiges Abschalten der Wärmeübergabestation
1 sondern lediglich ein Drosseln der Leistung des Wärme
tauschers 2 erfolgt.
Eine Sicherheitseinrichtung 5 für eine Wärmeüber
gabestation 1 weist ein Sicherheitsventil 26 auf, das mit
einer hydraulischen Betätigungseinrichtung 29 versehen
ist. Diese ist über ein Pilotventil 33 direkt oder mit
telbar an den Sekundärkreislauf 4 der Wärmeübergabesta
tion 1 angeschlossen und somit von dessen Druck gesteu
ert. Druckabfälle auf der Sekundärseite des Wärmetau
schers 2 führen zum Schließen des Sicherheitsventiles 26
und verhindern somit wirksam eine Störung der Energiebi
lanz des Wärmetauschers 2, die ein Überhitzen und/oder
Beschädigen desselben zur Folge hätte.
Claims (19)
1. Sicherheitseinrichtung (5) für eine Wärmeüber
gabestation (1), insbesondere eine Wärmeübergabestation
(1) zur Erwärmung von Wasser mittels Dampf, die einen
Wärmetauscher (2) zur thermischen Kopplung zwischen einem
Primärkreislauf (3) und einem Sekundärkreislauf (4), eine
hydraulische Druckquelle (32, 36) und eine Steuereinrich
tung (19) aufweist, die die Wärmeübergabestation (1) in
Abhängigkeit von wenigstens einem physikalischen Parame
ter (ϑ) des Sekundärkreislaufes steuert,
mit einem in dem Primärkreislauf (3) anzuordnenden Sicherheitsventil (26), das mit einer hydraulischen Betätigungseinrichtung (29) versehen ist, die das Si cherheitsventil (26) bei Druckbeaufschlagung in eine Offenstellung und bei Druckentlastung in eine Schließstellung überführt, und
mit einem zwischen der hydraulische Betätigungsein richtung (29) und der Druckquelle (32, 36) angeordneten, elektrisch betätigten Pilotventil (33), das die Druck beaufschlagung der Betätigungseinrichtung (29) steuert.
mit einem in dem Primärkreislauf (3) anzuordnenden Sicherheitsventil (26), das mit einer hydraulischen Betätigungseinrichtung (29) versehen ist, die das Si cherheitsventil (26) bei Druckbeaufschlagung in eine Offenstellung und bei Druckentlastung in eine Schließstellung überführt, und
mit einem zwischen der hydraulische Betätigungsein richtung (29) und der Druckquelle (32, 36) angeordneten, elektrisch betätigten Pilotventil (33), das die Druck beaufschlagung der Betätigungseinrichtung (29) steuert.
2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (19) das Pilot
ventil (33) in Abhängigkeit von dem wenigstens einen in
dem Sekundärkreis (4) erfaßten Parameter (ϑ) in einen
voll geöffneten oder in einen voll geschlossenen Zustand
überführt.
3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die hydraulische Betätigungseinrich
tung (29) von dem in dem Sekundärkreislauf (4) herrschen
den Druck gesteuert ist.
4. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Betätigungseinrichtung (29) ein
Energiespeicher (27) zugeordnet ist, dessen gespeicherte
Energie das Sicherheitsventil (26) bei Druckentlastung
schließt.
5. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Energiespeicher (27) eine Feder
ist und daß die Betätigungseinrichtung (29) ein Membran
antrieb ist.
6. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das elektrisch betätigte Pilotventil
(33) im erregten Zustand in Offenstellung und im entreg
ten Zustand in Schließstellung befindlich ist.
7. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das Pilotventil (33) ein Magnetventil
ist, das mittels eines Energiespeichers auf seine
Schließstellung hin vorgespannt ist.
8. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Energiespeicher eine Feder ist.
9. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Pilotventil (33) von der Steuer
einrichtung (19) unabhängig von einer anderweitigen
Stromversorgung angesteuert ist.
10. Wärmeübergabestation (1), insbesondere zur
Erwärmung von Wasser mittels Dampf,
mit einer Sicherheitseinrichtung (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit einem Wärmetauscher (2), der zur thermischen Kopplung zwischen einem Primärkreislauf (3) und einem Sekundärkreislauf (4) dient,
mit einer hydraulischen Druckquelle (32, 36) zur Versorgung der Betätigungseinrichtung (29) mit einem zum Öffnen des Sicherheitsventiles (26) ausreichenden Druck, und
mit einer Steuereinrichtung (19), die das Pilotven til (33) in Abhängigkeit von wenigstens einem physikali schen Parameter (?5) des Sekundärkreislaufes (4) steuert.
mit einer Sicherheitseinrichtung (5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
mit einem Wärmetauscher (2), der zur thermischen Kopplung zwischen einem Primärkreislauf (3) und einem Sekundärkreislauf (4) dient,
mit einer hydraulischen Druckquelle (32, 36) zur Versorgung der Betätigungseinrichtung (29) mit einem zum Öffnen des Sicherheitsventiles (26) ausreichenden Druck, und
mit einer Steuereinrichtung (19), die das Pilotven til (33) in Abhängigkeit von wenigstens einem physikali schen Parameter (?5) des Sekundärkreislaufes (4) steuert.
11. Wärmeübergabestation nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die hydraulische Druckquelle (32) der
Sekundärkreislauf (4) ist.
12. Wärmeübergabestation nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Sekundärkreislauf (4) eine Pumpe
(17) enthält, deren Druckseite die hydraulische Druck
quelle (32) definiert.
13. Wärmeübergabestation nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die hydraulische Druckquelle (36)
eine Brauchwasserquelle ist.
14. Wärmeübergabestation nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckbeaufschlagung der Betäti
gungseinrichtung (29) mit Druck der Brauchwasserquelle
(36) von dem Druck der Sekundärkreislaufes (4) gesteuert
ist.
15. Wärmeübergabestation nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (29) des
Sicherheitsventils (26) derart bemessen ist, daß das
Sicherheitsventil (26) offen ist, wenn der Betätigungs
druck bei geöffnetem Pilotventil (33) einen Schwellwert
überschreitet, der mit dem Ruhedruck des Sekundärkreis
laufs übereinstimmt, und daß das Sicherheitsventil (26)
bei Unterschreiten dieses Schwellwertes geschlossen ist.
16. Wärmeübergabestation nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Pilotventil (33) über die Steuer
einrichtung (5) wenigstens in Abhängigkeit von einer in
dem Sekundärkreislauf (4) gemessenen Temperatur (ε)
gesteuert ist.
17. Wärmeübergabestation nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Pilotventil (33) und die Betäti
gungseinrichtung (29) des Sicherheitsventils (26) derart
ausgelegt sind, daß in dem Übergangsbereich zwischen
Öffnen und Schließen des Sicherheitsventils (26) die
Einstellung von Zwischenstellungen ermöglicht ist.
18. Wärmeübergabestation nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Pilotventil (33) und die Betäti
gungseinrichtung (29) des Sicherheitsventils (26) derart
ausgelegt sind, daß zwischen Öffnen und Schließen des
Sicherheitsventils (26) eine Hysterese ausgebildet ist.
19. Wärmeübergabestation nach Anspruch 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (29) und
das Sicherheitsventil (26) derart ausgelegt sind, daß
zwischen Betätigungsdruck und Stellung des Sicherheits
ventils (26) ein hysteresebehafteter Zusammenhang defi
niert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19620601A DE19620601C2 (de) | 1996-05-22 | 1996-05-22 | Wärmeübergabestation mit Sicherheitseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19620601A DE19620601C2 (de) | 1996-05-22 | 1996-05-22 | Wärmeübergabestation mit Sicherheitseinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19620601A1 true DE19620601A1 (de) | 1997-11-27 |
| DE19620601C2 DE19620601C2 (de) | 1998-11-05 |
Family
ID=7795013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19620601A Expired - Fee Related DE19620601C2 (de) | 1996-05-22 | 1996-05-22 | Wärmeübergabestation mit Sicherheitseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19620601C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1734311A1 (de) * | 2005-06-17 | 2006-12-20 | Helmut Bälz GmbH | Wärmetauschereinrichtung mit Plattenwärmetauscher und Strahlpumpe |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB9612993D0 (en) | 1996-06-20 | 1996-08-21 | Gyrus Medical Ltd | Electrosurgical instrument |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2756881C2 (de) * | 1977-12-20 | 1979-12-13 | Helmut Baelz Gmbh, 7100 Heilbronn | Dampfbeheizte Wärmeübergabeeinrichtung |
-
1996
- 1996-05-22 DE DE19620601A patent/DE19620601C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1734311A1 (de) * | 2005-06-17 | 2006-12-20 | Helmut Bälz GmbH | Wärmetauschereinrichtung mit Plattenwärmetauscher und Strahlpumpe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19620601C2 (de) | 1998-11-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69627666T2 (de) | Doppelservoverteiler für ein sicherheitsventil | |
| EP2592519B1 (de) | Druckregeleinrichtung sowie Verfahren zum Betreiben einer Druckregeleinrichtung | |
| EP0496021B1 (de) | Zuschaltventil und hydraulisches Sicherheits- und Kraftölsystem, in welchem das Zuschaltventil verwendet wird | |
| DE2748079C2 (de) | Wasserdruck-Verstärkungsanlage | |
| EP1630425B1 (de) | Sicherheitsschaltung für medienbetriebene Verbraucher und Verfahren zum Betrieb derselben | |
| DE3523147C2 (de) | ||
| CH699602A1 (de) | Hydraulische Auslöseeinheit für eine Ventileinheit in einer Kraftmaschinenanlage, insbesondere für ein Schnellschlussventil einer Turbinenanlage. | |
| DE3137121C2 (de) | Regelsystem für eine Bypassdampfturbine | |
| DE102007041766A1 (de) | Leckageüberwachung von Anlagen mit mindestens zwei Medienkreisläufen, insbesondere Wärmeübertragern | |
| EP1082560B1 (de) | Steuereinrichtung für ein sicherheitsventil | |
| EP4382814A1 (de) | Strömungseinrichtung zum nachrüsten einer heizungsanlage und eine heizungsanlage | |
| DE19620601C2 (de) | Wärmeübergabestation mit Sicherheitseinrichtung | |
| CH686200A5 (de) | Wasser-Durchlauferhitzer. | |
| EP4336108B1 (de) | Kältemittelabscheidung im heizungskreislauf | |
| EP1734311B1 (de) | Wärmetauschereinrichtung mit Plattenwärmetauscher und Strahlpumpe | |
| EP0884486B1 (de) | Elektrohydraulische Spannvorrichtung | |
| DE102020212634A1 (de) | Kupplungsanordnung sowie Kraftfahrzeug | |
| DE1614098A1 (de) | Hydraulischer Antrieb zur Notabschaltung von Kernreaktoren | |
| DE102014001375A1 (de) | Vorrichtung zur Versorgung eines Energiesystems | |
| DE19800882C2 (de) | Wärmeübertragungssystem und Verfahren zum Betrieb desselben | |
| AT413595B (de) | Verfahren zum betrieb einer wärmeversorgungseinheit | |
| DE4004406A1 (de) | Wiedereinschaltbare sicherheitseinrichtung fuer die steuerung der ausloesung wenigstens einer sicherheitsmassnahme bei einer wenigstens eine pneumatische versorgung aufweisenden anlage bei einem druckabfall dieser versorgung | |
| DE4404704C2 (de) | Warmwasserbereiter | |
| DE3805547C2 (de) | Zulaufventil | |
| DE102013205961A1 (de) | Sicherheitssystem für einen Hydraulikkreis |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20141202 |