DE19620538A1 - Abdeckung für einen Airbag - Google Patents
Abdeckung für einen AirbagInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abdeckung für einen Airbag gemäß dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1.
Gattungsgemäße Abdeckungen sind in den unterschiedlichsten Ausführungsformen bekannt
geworden. Beispielhaft wird auf die Schriften DE-43 06 149-A1 (B60R 21/20), US-5,108,128
(B60R 21/22), US-5,316,335 (B60R 21/22), US-5,072,967 (B60R 21/045) und US-5,035,444
(B60R 21/16) hingewiesen. Alle diese Abdeckungen weisen Trägerelemente auf, die unter
Belassung großer Freiräume in eine Ausnehmung eines Tragrahmens eingepaßt sind, und
zwar bei einigen Varianten schwimmend und bei anderen Varianten über diskrete Anlenk
punkte nach Art von Scharnieren. Teilweise werden zur Überbrückung der relativ breiten
Spalte Dichtbänder eingesetzt, die nach Abschluß des Spritzformvorganges in der Ab
deckung verbleiben und so auf ihre Weise gerade in den Sollrißbereichen durch ihre unspe
zifischen Werkstoffeigenschaften das Aufreißverhalten der Beschichtung mit beeinflussen.
Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der
vorstehend genannten Nachteile gattungsgemäße Abdeckungen so weiterzubilden, daß ins
besondere deren integrierte Herstellbarkeit mit Fahrzeuginstrumententafeln oder ähnlich
konfigurierten Ausstattungsteilen vereinfacht wird.
Diese Aufgabe wird mit einer Abdeckung gemäß den Merkmalen des Patentanspruchs 1
gelöst. Die Unteransprüche betreffen besonders zweckmäßige Weiterbildungen dieser Ab
deckung sowie vorteilhafte Verfahren zu deren Herstellung.
Erfindungsgemäß wird also das die Beschichtung aufnehmende Trägerelement selbst so
groß ausgeführt, daß es die abzudeckende Ausnehmung nahezu vollständig überspannt. Ein
Außenrand des Trägerelementes liegt also auf einem Halteabschnitt des Tragrahmens direkt
auf und wird vor dem Aufschäumen der Beschichtung durch wenigstens ein Anlenkmittel und
ein zusätzliches Haltemittel in einer stabilen Lage gehalten. Gegenüber dem gattungs
bildenden Stand der Technik können schon erhebliche Vorteile dadurch erzielt werden, daß
nur eine Randlinie der Ausnehmung als Halteabschnitt für das Trägerelement ausgebildet
ist. Vorstellbar ist aber auch die vollständige Abdeckung der gesamten Ausnehmung durch
das Trägerelement. Dieses wird dann also wie ein nahezu dichtschließender Deckel auf den
Rand der Ausnehmung aufgelegt und in dieser Position über gegebenenfalls elastisch vor
gespannte Anlenkmittel und weitere den Anlenkmitteln gegenüberliegende Haltemittel ein
deutig festgelegt.
Mit der erfindungsgemäß ausgeführten Abdeckung kann insbesondere im Zusammenhang
mit der Herstellung einer Fahrzeuginstrumententafel ein Vormontagesatz aus Trägerkompo
nenten gebildet werden, die vormontiert als Komponentenverbund gemeinsam in ein Form
werkzeug eingelegt und anschließend beschäumt werden. Durch die Überlappung von Trä
gerelement und Tragrahmen wird der Aufwand für die Abdichtung des einzuspritzenden
Kunststoffes entscheidend minimiert oder gegebenenfalls sogar vollständig beseitigt. Auf
wendige Schieberkonstruktionen im Formwerkzeug selbst können komplett entfallen. Für
gegebenenfalls verbleibende schmale Schlitze können an dem Vormontagesatz selber
schon Papierdichtungen auf der nicht zu beschäumenden Seite angebracht werden. Da
diese Papierdichtungen nicht im Werkstück selbst verbleiben und darüber hinaus auch kei
nerlei Haltefunktion ausüben, kann deren Applikation an dem Vormontagesatz problemlos
vorgenommen werden.
Es wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Integration der erfin
dungsgemäßen Abdeckung nicht auf Instrumententafeln beschränkt ist. Vorstellbar ist auch
die Einbringung einer derartigen Abdeckung in Tür- oder Seitenteilverkleidungen von Fahr
zeugen. Damit ergibt sich eine sehr große Anwendungsbreite für die erfindungsgemäße Ab
deckung.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist daran zu sehen, daß durch die von dem Trägerelement
bewirkte Spaltabdeckung in keiner Weise das Öffnungsverhalten der Abdeckung bei unfall
bedingter Entfaltung des Airbags negativ beeinflußt wird. Die erfindungsgemäße Ausgestal
tung des Trägerelementes beeinträchtigt auch nicht die freie Wählbarkeit von Anlenk- und
Haltemitteln. Je nach Einbausituation kann auf ein geeignetes Funktionsprinzip zurückgegrif
fen werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren gemäß Patentanspruch 16 sowie dessen vorteilhafte
Ausgestaltungen gemäß den Patentansprüchen 17 bis 20 gewährleisten eine sehr hohe
Prozeßsicherheit, Minimierung von Nacharbeitstätigkeiten und die problemlose Anwendun
gen konventioneller Spritztechniken.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Abdeckung ist in
der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1: in einer Schnittdarstellung eine erfindungsgemäße Abdeckung als integrierten
Bestandteil einer Fahrzeuginstrumententafel,
Fig. 2: in einer perspektivischen Darstellung ein Trägerelement der in Fig. 1 dargestell
ten Abdeckung und
Fig. 3: einen das Trägerelement aufnehmenden Tragrahmen.
In allen Figuren weisen gleiche Bauteile bzw. Bauteilabschnitte die gleiche Bezifferung auf.
Man erkennt in Fig. 1 einen zusammengefalteten Airbag 1, der durch einen in hier nicht
näher interessierenden Weise ortsfest angeordneten Gasgenerator 2 befüllbar und unterhalb
einer hier insgesamt mit 3 bezeichneten Abdeckung angeordnet ist. Wesentliche Elemente
der Abdeckung 3 sind ein Trägerelement 4, als Beschichtung eine Schaumstoffschicht 5 und
eine Deckfolie 6, ein hier klammerartig ausgeführtes Haltemittel 7 und ein bandscharnierartig
ausgeführtes Anlenkmittel 8. Dieses ist zusammen mit einem Tragrahmen 9 über mehrere
Schraubenverbindungen, von denen hier nur beispielhaft eine Schraubenverbindung 10 dar
gestellt ist, an einem Instrumententafelträger 11 befestigt. An letzterem ist ebenso wie auf
dem Trägerelement 4 die Schaumstoffschicht 5 aufgeschäumt. Damit ist im Bereich der Ab
deckung 3 die Beschichtung des Trägerelementes 4 integraler Bestandteil der gesamten In
strumententafelbeschichtung. Die Begrenzung der Abdeckung 3 wird festgelegt durch einen
die Ausnehmung 12 umrandenden Schaumeinlegekörper 13, den neben der Deckfolie 6
auch eine in Hauptdeckfolie 14 hineinragt. Bei einem besonders vorteilhaften Ausführungs
beispiel sind die Hauptdeckfolie 14 und die Deckfolie 6 Bestandteil einer einheitlichen Mate
rialbahn. In einer mit 15 bezeichneten Nut des Schaumeinlegekörpers 13 liegt dann zusam
mengequetscht eine in die Materialbahn eingezogene Falte.
Grundsätzlich kommen als Werkstoffe für das Trägerelement 4, den Tragrahmen 9 und den
Instrumententafelträger 11 Metalle oder formstabile Kunststoffe in Betracht. Bei dem in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Instrumententafelträger 11 beispiels
weise aus dem Kunststoff PC-ABS hergestellt. An diesen sind im unteren Bereich der Aus
nehmung 12 mehrere Nasen 16 angeformt, die in Öffnungen 17 bis 20 (siehe Fig. 2) des
Tragrahmens 9 hineinragen und diesen somit eindeutig festlegen.
Das Trägerelement 4 ist ein Blechteil, vorzugsweise aus Leichtmetall, und ermöglicht auf
besonders einfache Weise die Befestigung des Anlenkmittels 8 und des Haltemittel 7 über
Nietverbindungen. Zur Stabilisierung derartiger Befestigungsbereiche kann ein solches
Blechteil durch Umbördelung gedoppelt werden, wie dies beispielsweise anhand von sche
matisch angedeuteten Befestigungspunkten 21 und 22 in der Zeichnung dargestellt ist.
Alternativ zu Niet- oder Schraubverbindungen kann auch ein in das Trägerelement 4 ein
geformtes Scharnierband vorgesehen werden, wenn das Trägerelement 4 als Gußteil oder
Kunststoffspritzteil ausgeführt ist. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich besonders der
Einsatz der Hinterspritztechnik.
Über den bereits beschriebenen Umfang hinaus ist aus Fig. 2 noch erkennbar, daß zur An
kopplung des Trägerblechs 4 an dem Tragrahmen 9 insgesamt zwei Haltemittel 8 vorgese
hen sind, die jeweils über zwei Schraubverbindungen an dem Tragrahmen 9 und somit auch
an dem Instrumententafelträger 11 gehalten sind.
Die Herauslösung der Abdeckung 3 aus dem Instrumententafelkörper erfolgt durch den im
Gasgenerator 2 erzeugten Befüllungsdruck im Airbag 1. Dieser beaufschlagt das Trägerele
ment 4 von der Innenseite her und übt einen derartig großen Druck auf, daß die durch den
Schaumeinlegekörper 13 vorgegebenen Sollrißbereiche zu einem Abriß dünner Beschich
tungsstege 23 und 24 führt. Die gesamte Abdeckung 3 wird also wie ein Deckel von der
Ausnehmung 12 abgehoben und durch die weitere Entfaltung des Airbags 1 beispielsweise
gegen eine über der Instrumententafel liegende Windschutzscheibe gedrückt. Je nach Aus
blascharakteristik können die Scharniermittel in ihrer Breite auch über die gesamte Quer
ausdehnung der Ausnehmung 12 hinweg erstreckt werden, um so beispielsweise die durch
Entfernung der Beschichtung 5 entstandenen Rißkanten abdecken zu können. Die Vor
spannkraft des Haltemittels 7 ist hier so ausgelegt, daß einerseits zur Zusammenstellung
eines Vormontagesatzes das Trägerelement 4 selbsthaltend in der Ausnehmung 12 am
Tragrahmen 9 festgelegt ist und andererseits die Öffnungsbewegung der Abdeckung 3 nicht
behindert wird.
Eine Abrundung 25 ermöglicht ein problemloses Herausgleiten des klammerartigen Haltemit
tels 7 aus der Ausnehmung 12. Für die Zusammenstellung des Vormontagesatzes ist
zweckmäßigerweise zunächst das zur Abdeckung 3 gehörende Anlenkmittel zusammen mit
dem Tragrahmen 9 an dem Instrumententafelträger 11 zu befestigen. Mit Hilfe des Haltemit
tels 7 wird dann das Trägerelement 4 gegen den Tragrahmen 9 und den Instrumententafel
träger 11 festgelegt. Ein Überlappungsbereich 26 erstreckt sich über die Kontur der Aus
nehmung 12 hinaus und liegt so auf einem Halteabschnitt des Instrumententafelträgers 11
auf, der aufgrund der hier vorgenommenen räumlichen Zuordnung gleichzeitig auch einen
Halteabschnitt für den unteren Bereich des Tragrahmens 9 darstellt. Alternativ zu der in der
Zeichnung dargestellten Variante kann der Instrumententafelträger 11 auch gegenüber dem
unteren Ende des Tragrahmens 9 verkürzt sein, so daß dann das Trägerelement 4 direkt auf
dem Tragrahmen 9 aufliegt. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist
neben dem unteren horizontal verlaufenden Rand der Ausnehmung 12 auch den vertikal
verlaufenden Randlinien jeweils ein Halteabschnitt zugeordnet. Zwischen dem Träger
element 4 und dem Tragrahmen 9 gibt es also in diesen Bereichen keine freie Spalte, für die
beim Spritz- bzw. Schäumvorgang Dichtmaßnahmen vorgenommen werden müssen. Ein
gegebenenfalls zwischen einer Umbördelung 27 und dem Instrumententafelträger 11 ver
bleibender Schlitz kann mit einem äußerst schmalen Papierstreifen abgedeckt werden, um
das Austreten von Schaumstoffmaterial in dem Formwerkzeug zu unterbinden. Gegebenen
falls kann aber auch eine berührende Anlage der Umbördelung 9 an dem Instrumententafel
träger 11 vorgesehen werden. Eines der beiden Bauteile kann im Berührungsbereich
elastisch ausgebildet sein, um einen besonders guten Toleranzausgleich erzielen zu können.
Im Falle einer berührenden oder überlappenden Anordnung des Trägerelementes 4 mit
Bezug auf den Instrumententafelträger 11 oder den Tragrahmen 9 könnte vollständig auf die
nachträgliche Applikation von Dichtstreifen verzichtet werden. Die Gestaltung des Trä
gerelementes 4 kann also breit variiert werden. Das gilt insbesondere auch für die Form
gebung des gesamten Trägerbleches selbst. So sind beispielsweise in Fig. 3 Sicken 28 bis
30 gezeigt, die das gesamte Trägerblech 4 in sich versteifen.
Für die Herstellung des in Fig. 1 dargestellten Instrumententafelkörpers wird zunächst aus
dem Instrumententafelträger 11, dem Tragrahmen 9 und dem Trägerelement 4 ein Vormon
tagesatz gebildet. Dieser wird mit lagefixiertem Trägerelement vollständig in das Kunststof
formwerkzeug eingelegt und dann in einem Befüllungsvorgang komplett mit der Beschich
tung 5 versehen. Dabei ist das Werkzeug vorab mit den Deckfolien 6 und 14 sowie dem
Einlegeschaumkörper 13 ausgelegt worden. Nach einer vorgegebenen Verweildauer wird
der fertig umspritzte Vormontagesatz dann komplett aus dem Werkzeug entnommen und
bedarf anschließend keiner weiteren Nacharbeit. Gegebenenfalls zur Abdichtung von
schmalen Schlitzen am Vormontagesatz befindliche Dichtstreifen können aufgrund ihrer nur
geringen Ausdehnung leicht entfernt werden oder gegebenenfalls sogar ganz am Instrumen
tentafelkörper verbleiben. Als Werkstoffe für die Beschichtung 5 und die Folien 6 bzw. 14
können Materialien verwendet werden, wie sie beispielsweise in der gattungsfremden GB-22 77 908-A
eingehend beschrieben sind.
Insgesamt kann also gesagt werden, daß mit der erfindungsgemäßen Abdeckung eine im
Hinblick auf die Airbagentfaltung hohe Funktionalität auch mit einem vereinfachten Herstel
lungsverfahren erzielt werden kann.
Claims (20)
1. An einem Tragrahmen (9) angelenkte Abdeckung (3) für einen zur Rückhaltung eines
Fahrzeuginsassen vorgesehenen Airbag (1) mit einem Trägerelement (4), durch das
zumindest teilweise eine Ausnehmung (12) des Tragrahmens (9) abdeckbar ist, und
das wenigstens eine mit Sollrißbereichen versehene und über die Kontur der Ausneh
mung (12) hinausreichende Beschichtung (5) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens ein Außenrand des Trägerelementes (4) so bemessen ist, daß er bei in der
Ausnehmung eingelegtem Trägerelement (4) durch mindestens ein Anlenkmittel (8)
und wenigstens ein Haltemittel (7) lagefixiert auf einem dem Tragrahmen (9) zumin
dest mittelbar zugeordneten Halteabschnitt aufliegt.
2. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerelement (4)
nach Art eines plattenförmigen Trägerblechs gebildet ist.
3. Abdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Trägerblech Ver
steifungssicken (28 bis 30) eingeprägt sind.
4. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlenkmittel (8) film-
oder bandscharnierartig ausgebildet ist.
5. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltemittel (7) durch
ein an dem Trägerelement (4) befestigtes und klammerartig ausgebildetes Federele
ment gebildet ist, durch das der Tragrahmen (9) im Bereich des Halteabschnittes auf
einer dem Trägerelement (4) gegenüberliegenden Seite zumindest mittelbar beauf
schlagbar ist.
6. Abdeckung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement mate
rialeinheitlich an dem Trägerelement (4) angeformt ist.
7. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenrand einem
dem Anlenkmittel (8) gegenüberliegendem Bereich des Trägerelementes (4) zugeord
net ist.
8. Abdeckung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenrand
einem das Anlenkmittel (8) haltenden Bereich des Trägerelementes (4) zugeordnet ist.
9. Abdeckung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Konturlinie des
Außenrandes horizontal verlaufend ist.
10. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Konturlinie des
Außenrandes vertikal verlaufend ist.
11. Abdeckung nach Anspruch 2 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenrand
durch eine Umbördelung (27) des Trägerbleches gebildet ist.
12. Abdeckung nach Anspruch 2 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein
Außenrand des Trägerelementes (4) elastisch federnd ausgebildet ist.
13. Abdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung durch
eine Schaumstoffschicht (5) und eine diese bedeckende Folie (6) gebildet ist.
14. Abdeckung nach Anspruch 1 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschichtung
Bestandteil eines Instrumententafelkörpers ist.
15. Abdeckung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß durch die an dem Trag
rahmen (9) befestigten Anlenkmittel (8) zumindest mittelbar eine feste Verbindung zu
einem Instrumententafelträger (11) gebildet ist.
16. Verfahren zur Herstellung einer Abdeckung gemäß den Ansprüchen 14 und 15,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - ein zumindest aus den Komponenten Instrumententafelträger (11), Tragrahmen (9) und Trägerelement (4) gebildeter Vormontagezusammenbau in ein Kunststofform werkzeug eingelegt wird,
- - das den Vormontagezusammenbau beinhaltende Kunststofformwerkzeug geschlossen und anschließend zumindest für die Erzeugung der vollständigen Schaumstoffbeschichtung (5) eine Kunststoffspritzmasse in das Kunststofformwerk zeug eingespritzt wird,
- - der fertig umspritzte Vormontagezusammenbau an wenigstens einer der Kompo nenten gegriffen und aus dem Kunststofformwerkzeug herausgenommen wird.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einlegen des
Vormontagezusammenbaus zwischen den Komponenten verbleibende Schlitze mit
einem selbsthaftenden Dichtbandmittel abgedeckt werden und anschließend der Vor
montagezusammenbau gemeinsam mit dem Dichtbandmittel in das Kunststofform
werkzeug eingelegt wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß als Dichtbandmittel
wenigstens ein Papierstreifen verwendet wird.
19. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den Vormontage
zusammenbau aufnehmende Kunststofformwerkzeug wenigstens ein die Sollrißberei
che definierendes Formschaumelement (13) eingebracht ist.
20. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß vor Einsatz des Vormon
tagezusammenbaus in das Kunststofformwerkzeug dieses mit einer zur Bedeckung
der Schaumstoffschicht (5) vorgesehenen Folie (6, 14) ausgelegt ist.
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Publications (1)
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