DE19619662A1 - Falschdrallaggregat mit Magnetkupplung - Google Patents
Falschdrallaggregat mit MagnetkupplungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Falschdrallaggregat gemäß
Oberbegriff von Anspruch 1.
Derartige Falschdrallaggregate sind bekannt.
Aus der DE 26 58 824 C3 ist ein Falschdrallaggregat be
kannt, bei welchem auf dessen Oberseite mindestens drei
senkrecht stehende Achsen vorgesehen sind, auf denen jeweils
einander überlappende Friktionsscheiben einen Zwickel zur
Aufnahme des zu behandelnden Fadens bilden, und bei welchem
auf dessen Unterseite auf zueinander parallelen, ebenfalls
senkrechten Achsen in einer Ebene je ein mit Zähnen ver
sehenes, ein Drehmoment übertragendes Element vorgesehen ist.
Bei dem bekannten Falschdrallaggregat sind die mit Zähnen
versehenen das Drehmoment übertragenden Elemente mit einem
Totgang befestigt und weisen zusätzlich auf jeder Achse
eine mit Magneten bestückte Scheibe auf, so daß eine berüh
rungsfreie Drehmomentübertragung vorgesehen ist. Bei dem
bekannten Falschdrallaggregat wird die synchrone Drehzahl
aller Friktionsscheibenachsen des eigentlichen Falschdrall
aggregates wie bei einem formschlüssigen Antrieb gewährlei
stet. Die einzelnen Wellen des Falschdrallaggregates sind
dabei parallel und koaxial zueinander angeordnet und weisen
auf ihrer unterhalb der Halteplatte angeordneten Seite mit
Magneten versehene Scheiben auf. Am Umfang einer jeden
dieser Scheiben sind radial ausgerichtete Magnete mit seit
lichem Abstand derart angeordnet, daß bei einer Scheibe
jeweils die gleichen Pole nach außen weisen. Damit alle
Scheiben im gleichen Drehsinn laufen ist die Anordnung von
weiteren Scheiben erforderlich. Diese Scheiben sind in
ihrem Aufbau identisch mit den mit Magneten versehenen
Scheiben; der Unterschied besteht zu den auf den Wellen
vorgesehenen Scheiben lediglich darin, daß die radial nach
außen weisenden Pole anders gepolt sind. Da sich bei
einer derartigen radialen Anordnung der Magnete lediglich
immer nur zwei Magnete der gegenüberliegenden Scheiben
gegenüberstehen, ist die Größe des übertragenen Drehmomentes
bei einer derartigen Anordnung begrenzt.
In der genannten Druckschrift wird des weiteren ein Falsch
drallaggregat beschrieben, bei dem die Magnete in den Sche
iben axial ausgerichtet sind und aus diesem Grunde Stufen
scheiben verwendet werden. Die einzelnen Stufenscheiben
überlappen sich dabei jeweils nur im Außenbereich, so daß
ebenfalls nur eine begrenzte Anzahl der im Umfangsbereich
auf den Scheiben angeordneten Magnete den entsprechenden
Magneten der überlappenden Scheibe gegenüberstehen. Dadurch
ist ebenfalls die Größe der übertragenen Drehmomente be
grenzt.
Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß ein wesentlicher
Nachteil von Falschdrallaggregaten des Standes der Technik
bei radial sich gegenüberstehenden Magneten ein begrenztes
übertragbares Drehmoment ist; bei axial gegenüberstehend
angeordneten Magneten das Vorsehen von Stufenscheiben erfor
derlich ist, zwischen denen die eigentliche Antriebsscheibe
läuft, was vor allem im Hinblick auf eine Demontage nach
teilig ist; und bei Vorsehen von zusätzlichen Zahnrädern
mit einem Totgang zusätzlich drehmoment-übertragende Elemente
erforderlich sind, was die gesamte Konstruktion relativ
aufwendig macht.
Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, ein Falschdrall
aggregat zu schaffen, welches eine hohe Drehmomentübertragung
bei gleichzeitiger Überlastsicherung gewährleistet.
Diese Aufgabe wird mit einem Falschdrallaggregat mit den
Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst.
Danach weist das Falschdrallaggregat eine Antriebswelle zum
Antreiben von zumindest einer von drei parallel angeordneten
Wellen mit sich einander überlappenden Friktionsscheiben auf.
Die Friktionsscheiben dienen der Bildung eines Zwickels zur
Aufnahme eines zu behandelnden Fadens und sind um den Faden
herum angeordnet. Vorzugsweise sind die Achsen der Wellen
in einem gleichseitigen Polygon angeordnet. Die Antriebs
welle überträgt die Leistung an die eine angetriebene der
drei Wellen über ein ein Drehmoment übertragendes Element.
Als das Drehmoment übertragende Element ist eine Magnetkupp
lung vorgesehen, welche zwei sich mit einem Spalt gegen
überliegende Polenden aufweist. Der Vorteil eines derartigen
erfindungsgemäßen Falschdrallaggregates mit Magnetkupplung
besteht darin, daß einerseits hohe Drehmomente übertragen
werden können und gleichzeitig eine Überlastsicherung durch
die Magnetkupplung gegeben ist. Durch die Magnetkupplung
besteht nämlich keine direkte mechanische Verbindung zwischen
der Antriebswelle und der getriebenen Welle einer der Frik
tionswellen.
Die Polenden der Magnetkupplung sind bei einer Ausführungs
variante derart geformt, daß sich ein scheibenförmiger Spalt
ausbildet. Damit ist das zu übertragende Drehmoment nur vom
axialen Abstand der Polenden zueinander abhängig, was die
Einstellbarkeit eines Drehmomentes wesentlich begünstigt.
Die Ausgestaltung der Magnetkupplung mit Polenden, die einen
ringförmig zylindrischen Spalt zwischen sich bilden, besitzt
den Vorteil, daß das zu übertragende Drehmoment unabhängig
von den axialen Einbautoleranzen ist und außerdem ein sehr
eng toleriert eingestelltes Drehmoment damit übertragen
werden kann.
Die Ausführungsvariante der Magnetkupplung mit einem ringför
mig kegelig ausgebildeten Spalt zwischen den Polenden stellt
einen bevorzugten Kompromiß zwischen Einstellbarkeit und
Toleranzunempfindlichkeit des Drehmomentes dar.
Je nach Betriebsbedingungen, zu übertragender Leistung und
Stärke der Magneten liegt der Spalt zwischen den sich
gegenüberliegenden Polenden 1-3 mm.
Zur Übertragung eines möglichst großen Drehmomentes sind die
Polenden aus mehreren in Umfangsrichtung nebeneinander an
geordneten Magneten gebildet.
Bei einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die
Antriebswelle direkt durch einen Antriebsmotor angetrieben.
Der Motor weist auf seiner Abtriebsseite eine Motortreib
scheibe auf, mittels welcher über einen Treibriemen eine
auf der zumindest einen Welle angeordneten Riemenscheibe
antreibbar ist. Der Vorteil besteht darin, daß die Vor
teile des sicheren Riementriebes mit der Möglichkeit einer
hohen Drehmomentübertragung bei gleichzeitiger Überlastsiche
rung verbunden werden. Desweiteren ist eine Überlastung des
Motors durch z. B. eine Weiterbildung am Falschdrallaggregat
aufgrund der Magnetkupplung ausgeschlossen.
Vorzugsweise ist der Treibriemen ein Zahnriemen, welcher in
eine auf der Motortreibscheibe und der Riemenscheibe ent
sprechend ausgebildete Verzahnung eingreift und damit form
schlüssig eine sichere und schlupffreie Drehmomentübertragung
gewährleistet.
Besonders vorteilhaft ist wegen der mechanischen Trennung
der Antriebswelle das Falschdrallaggregat derart aufgebaut,
daß sowohl Antriebsmotor als auch die Friktionswellen mit
tels eines Lagerblockes gemeinsam an einer Grundplatte
befestigt sind. Durch die mechanische Trennung der angetrie
benen Welle kann der Lagerblock durch einfache Steckführun
gen mit der Grundplatte verbunden sein. Somit ist ein
Auswechseln der Friktionswellen bzw. ein Austausch der
Treibriemen ohne größeren Bauaufwand möglich.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Falschdrallaggregates mit
Magnetkupplung bestehen unter anderem auch darin, daß das
zu übertragende Drehmoment durch eine entsprechende Spaltein
stellung, welche gleichermaßen automatisch anpaßbar ausge
führt sein kann, einstellbar ist.
Bei einem speziellen Ausführungsbeispiel ist es des weiteren
möglich, daß die treibende Kupplungsscheibe entweder direkt
auf der Motorachse ist, oder wie es bereits beschrieben
wurde, durch einen Treibriemen mit der Motorwelle verbunden
ist. Ein weiterer Vorteil einer erfindungsgemäßen Anordnung
besteht darin, daß bei zu starkem zu übertragenden Drehmo
ment die Kupplung "außer Tritt" gerät, wodurch der Motor
frei durchdreht. Das ist vor allen Dingen beim Anlauf
wichtig, wenn das Falschdrallaggregat z. B. durch einen
Wickler blockiert ist.
Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten werden nun
nachfolgend unter Bezug auf die Zeichnungen in der nachfol
genden detaillierten Beschreibung angegeben.
Es zeigen:
Fig. 1a bis 1c die Anordnung einer Magnetkupplung zwischen der
Riemenscheibe der angetriebenen, mit Friktions
scheiben versehenen Wellen und der mit Umlaufrie
men versehenen Endbereichen derselben Wellen;
Fig. 2 die prinzipielle Anordnung eines Falschdrallaggre
gates mit Antrieb und Friktionswellen an einer
Grundplatte.
Fig. 1a stellt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines
Falschdrallaggregates dar. Hierbei ist in Fig. 1a nur die
Antriebssituation des Falschdrallaggregates gezeigt. Das ei
gentliche Falschdrallaggregat weist drei Wellen 2 auf, die
in den Eckpunkten eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet
und in einem Wellenlagerblock 15 drehbar gelagert sind. Die
Wellen 2 tragen mehrere übereinander, sich gegenseitig
überlappende Friktionsscheiben (hier nicht gezeigt), wobei
ihre Achsen parallel zueinander um den Fadenlauf herum
angeordnet sind. Die Wellen 2 weisen jeweils ein Riemenrad
16 auf, wobei alle drei Riemenräder 16 in gleicher Ebene
liegen und die Wellen 2 durch einen im Dreieck, die Rie
menräder umschlingenden Umlaufriemen 17 in gleichsinnige
Drehung und gleiche Drehzahl versetzt werden. In axialer
Verlängerung einer der Wellen 2 ist eine Welle 25 mit
einer Riemenscheibe 5 gelagert. Hierbei wird die Riemen
scheibe 5 mittels einer auf der Antriebswelle 8 befestigten
Motortreibscheibe 4 und einem Treibriemen 6 angetrieben. An
der Welle 25 und der Welle 2 ist in dem Bereich zwischen
der Riemenscheibe 5 und dem Umlaufriemen 17 eine Magnet
kupplung 7 angeordnet. Die Magnetkupplung wird hierbei durch
zwei sich axial in einem Spalt 23 gegenüber liegenden
Polenden 21 und 22 gebildet. Die Polenden sind hierbei als
magnetisierte Scheiben dargestellt, die sich gegenpolig
gegenüberstehen. Vorzugsweise beträgt der Abstand bzw. der
Spalt 23 zwischen den beiden magnetisierten Scheiben 1 bis
3 mm.
Durch diese Trennung besteht der Vorteil, daß der Lager
block 15, ohne den Treibriemen 6 zu lösen, vom Falschdrall
aggregat z. B. zur Wartung abgenommen werden kann. Anderer
seits könnte auch der Treibriemen gewechselt werden, ohne
daß der Lagerblock demontiert wird.
Die Größe des Drehmomentes, welches durch die beiden magne
tisierten Scheiben 21, 22 übertragbar ist, welche sich in
dem Spalt 23 axial gegenüberliegen, kann dadurch erhöht
werden, daß mehrere Magnete mit in Umfangsrichtung wechseln
der magnetischer Polung angeordnet sind.
Es ist darüber hinaus auch möglich, daß die Magnetkupplung
zwei mit einem Spalt in gleicher Ebene liegende Scheiben
mit in Umfangsrichtung wechselnder magnetischer Polung auf
weist. Die sich somit radial gegenüberstehenden Scheiben
der Magnetkupplung sind jedoch aufrelativ geringe zu über
tragene Drehmomente beschränkt. Deren Spalt beträgt vor
zugsweise 1-2 mm.
In Fig. 1b ist eine Variante einer Magnetkupplung 7 darge
stellt. Die Antriebssituation in diesem Ausführungsbeispiel
des Falschdrallaggregates ist identisch zu der Anordnung in
Fig. 1a und es wird insoweit Bezug genommen auf die Be
schreibung in Fig. 1a. Die Magnetkupplung 7 ist hierbei
durch zwei Polenden 21 und 22 gebildet, die einen ringför
migen zylindrischen Luftspalt 23 bilden. Hierbei ist das
Polende 22 als Ringmagnet mit radialer Polung ausgeführt.
Der Ringmagnet 22 ist mit der Welle 25 fest verbunden. In
den Innendurchmesser des Ringmagneten 22 ist ein Stabmagnet
21 ebenfalls mit radialer Magnetisierung gelassen. Der
Stabmagnet vom Polende 21 ist fest mit der Welle 2 ver
bunden. Diese Ausführungsvariante besitzt den Vorteil, daß
axiale Lagerbewegungen der Welle 25 oder der Welle 2 sich
nicht in eine Abstandsänderung zwischen den Magneten aus
wirkt. Damit bleibt das zu übertragende Drehmoment im we
sentlichen unabhängig von den Axialbewegungen konstant.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Magnetkupplung ist in
Fig. 1c gezeigt, wobei wiederum auf die Beschreibung in
Fig. 1a Bezug genommen wird. Hierbei sind die Polenden 22
und 21 jeweils als Ringmagneten mit radialer Polung ausge
bildet. Die Innendurchmesser der Ringmagnete verjüngen bzw.
erweitern sich axialer Richtung, so daß sich eine Kegelform
ausbildet. Der sich bildende Luftspalt 23 ist somit ring
förmig mit in axialer Richtung sich stetig verkleinerndem
oder vergrößerndem mittleren Durchmesser.
Das in Fig. 2 dargestellte komplette Falschdrallaggregat,
bei welchem der Einfachheit die Darstellung der Magnetkupp
lung 7 schematisch erfolgte, weist einen Antriebsmotor 1
mit Anschlußleitungen 19 auf, neben welchem auf einer als
Rahmenstruktur ausgebildeten Grundplatte 14 das eigentliche
Falschdrallaggregat angeordnet ist. Dieses eigentliche
Falschdrallaggregat weist drei Wellen 2 auf, die in den
Eckpunkten eines gleichseitigen Dreiecks angeordnet und in
einem Wellenlagerblock 15 drehbar gelagert sind. Die Wel
len 2 tragen mehrere übereinander sich gegenseitig über
lappende Friktionsscheiben 3, wobei ihre Achsen parallel
zueinander um den Fadenlauf herum angeordnet sind. Auf der
Abtriebswelle 8 des Antriebsmotors 1 ist eine Motortreib
scheibe 4 angeordnet. Eine Welle 25 trägt in gleicher
Ebene mit der Motortreibscheibe 4 eine Riemenscheibe 5. Die
Welle 25 ist hierbei an der Unterseite der Grundplatte 14
im Lager 26 gelagert. Diese Riemenscheibe 5 wird über einen
Treibriemen 6 mittels der durch den Motor 1 angetriebenen
Motortreibscheibe 4 angetrieben. Die angetriebene Welle 25
mit der Riemenscheibe 5 ist durch die Magnetkupplung 7 mit
der Welle 2 verbunden. Zwischen der Magnetkupplung 7 und
dem Wellenlagerblock 15 weist jede der Wellen 2 jeweils ein
Riemenrad 16 auf, wobei alle drei Riemenräder 16 in glei
cher Ebene liegen und die Wellen 2 und damit die Frik
tionsscheiben 3 durch einen im Dreieck die Riemenräder 16
umschlingenden Umlaufriemen 17 in gleichsinnige Drehung und
gleiche Drehzahl versetzt werden. Zur genauen Lagefixierung
sind im Wellenlagerblock 15 des eigentlichen Falschdrall
aggregates zwei Führungsstifte 18 vorgesehen, welche eine
Position des eigentlichen Falschdrallaggregates bezüglich der
Drehmomentkopplung garantiert, bei der eine optimale Treib
riemenspannung beim Umlaufen der Motortreibscheibe 4 und der
Riemenscheibe 5 gesichert wird und bei der eine genaue
axiale Positionierung der beiden magnetisierten Scheiben 21,
22 ermöglicht wird. Die Führungsstifte 18 sichern darüber
hinaus, daß das eigentliche Falschdrallaggregat bezüglich der
Grundplatte nicht verschwenkbar, sondern lediglich in axialer
Richtung von der Grundplatte abnehmbar ist.
Ein wesentlicher Vorteil eines mit aufsteckbarem Lagerblock
15 versehenen Falschdrallaggregates ist der, daß ein Aus
wechseln des Treibriemens 6, was bei den bei heutigen
Maschinen üblichen hohen Arbeitsdrehzahlen öfters erforder
lich ist, erleichtert wird.
Das erfindungsgemäße Falschdrallaggregat ist nicht darauf
beschränkt, daß die Magnetkupplung in dem Antriebsstrang in
axialer Verlängerung zur Welle 2 angeordnet ist. Selbstver
ständlich kann die Magnetkupplung - wie gestrichelt in Fig.
2 dargestellt - an jeder dafür geeigneten Stelle des An
triebes plaziert sein.
Bezugszeichenliste
1 Antriebsmotor
2 Wellen
3 Friktionsscheiben
4 Motortreibscheibe
5 Riemenscheibe
6 Treibriemen
7 Magnetkupplung
8 Antriebswelle
14 Grundplatte
15 Wellenlagerblock
16 Riemenräder
17 Umlaufriemen
18 Führungsstifte
19 Anschlußleitungen
20 Aufsatzflansch
21, 22 Polenden
23 Spalt
25 Welle
26 Lager
2 Wellen
3 Friktionsscheiben
4 Motortreibscheibe
5 Riemenscheibe
6 Treibriemen
7 Magnetkupplung
8 Antriebswelle
14 Grundplatte
15 Wellenlagerblock
16 Riemenräder
17 Umlaufriemen
18 Führungsstifte
19 Anschlußleitungen
20 Aufsatzflansch
21, 22 Polenden
23 Spalt
25 Welle
26 Lager
Claims (12)
1. Falschdrallaggregat mit einer Antriebswelle (8) zum An
treiben von zumindest einer von drei parallel angeord
neten Wellen (2) mit sich jeweils einander überlappen
den Friktionsscheiben (3) zur Bildung eines Zwickels
zur Aufnahme eines zu behandelnden Fadens, wobei zwi
schen der Antriebswelle (8) und der angetriebenen zu
mindest einen Welle (2) ein Drehmoment übertragendes
Element vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das drehmomentübertragende Element eine Magnetkupplung
(7) ist, welche zwei sich mit einem Spalt (23) gegen
überliegende Polenden (21, 22) aufweist.
2. Falschdrallaggregat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die gegenüberliegenden Polenden (21, 22) derart geformt
sind, daß der Spalt (23) scheibenförmig ausgebildet
ist.
3. Falschdrallaggregat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die gegenüberliegenden Polenden (21, 22) derart geformt
sind, daß der Spalt (23) ringförmig zylindrisch ausge
bildet ist.
4. Falschdrallaggregat nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die gegenüberliegenden Polenden (21, 22) derart geformt
sind, daß der Spalt (23) ringförmig kegelig ausgebildet
ist.
5. Falschdrallaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die gegenüberliegenden Polenden (21, 22) eine wechselnde
magnetische Polung aufweisen.
6. Falschdrallaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Spalt im Bereich von 1 bis 3 mm liegt.
7. Falschdrallaggregat nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Polenden jeweils aus mehreren Magneten bestehen.
8. Falschdrallaggregat nach Anspruch 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebswelle (8) mittels eines Antriebsmotors (1)
angetrieben wird.
9. Falschdrallaggregat nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsmotor (1) auf seiner Abtriebsseite eine
Motortreibscheibe (4) aufweist, mittels welcher über
einen Treibriemen (6) eine auf der zumindest einen
Welle (2) angeordnete Riemenscheibe (5) antreibbar ist.
10. Falschdrallaggregat nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Treibriemen (6) ein Zahnriemen ist, welcher in
eine auf der Motortreibscheibe (4) und der Riemenschei
be (5) entsprechend ausgebildete Verzahnung eingreift.
11. Falschdrallaggregat nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsmotor (1) und ein Lagerblock (15) zur
Lagerung der Wellen (2) an einer Grundplatte (14)
befestigt sind.
12. Falschdrallaggregat nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Lagerblock (15) mittels einer Führung (18) auf die
Grundplatte (14) aufsteckbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19619662A DE19619662A1 (de) | 1995-05-23 | 1996-05-15 | Falschdrallaggregat mit Magnetkupplung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19518959 | 1995-05-23 | ||
| DE19619662A DE19619662A1 (de) | 1995-05-23 | 1996-05-15 | Falschdrallaggregat mit Magnetkupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19619662A1 true DE19619662A1 (de) | 1996-11-28 |
Family
ID=7762697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19619662A Withdrawn DE19619662A1 (de) | 1995-05-23 | 1996-05-15 | Falschdrallaggregat mit Magnetkupplung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19619662A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10203457A1 (de) * | 2002-01-28 | 2003-07-31 | Cfs Gmbh Kempten | System zum Antreiben von Fördermitteln |
| CN103290565A (zh) * | 2013-05-31 | 2013-09-11 | 南通金驰机电有限公司 | 一种假捻低扭矩纺纱技术与装置 |
-
1996
- 1996-05-15 DE DE19619662A patent/DE19619662A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10203457A1 (de) * | 2002-01-28 | 2003-07-31 | Cfs Gmbh Kempten | System zum Antreiben von Fördermitteln |
| CN103290565A (zh) * | 2013-05-31 | 2013-09-11 | 南通金驰机电有限公司 | 一种假捻低扭矩纺纱技术与装置 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SAURER GMBH & CO. KG, 41069 MOENCHENGLADBACH, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |