DE19653865A1 - Zweimassenschwungrad - Google Patents
ZweimassenschwungradInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/10—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
- F16F15/18—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using electric, magnetic or electromagnetic means
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Description
Die Erfindung betrifft ein Zweimassenschwungrad gemäß dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1.
Ein derartiges Zweimassenschwungrad ist beispielsweise aus der DE-U1 89 15 354.5
bekannt. Wie alle gattungsgemäßen Zweimassenschwungräder ist dieses zur Anordnung
zwischen einer Brennkraftmaschine und einem Getriebe vorgesehen. Es verfügt über
eine erste Drehmasse, die mit der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine verbunden ist
und über eine zweite Drehmasse, die in der Regel mit der Getriebeeingangswelle in
Verbindung steht. Während ein Lager zwischen diesen beiden Drehmassen eine Ver
drehung beider Massen zueinander erlaubt, sorgt ein zwischen diesen beiden Dreh
massen angeordnetes Federsystem für die Übertragung des Drehmomentes von der
Kurbelwelle zur Getriebeeingangswelle. Die so geschaffene Anordnung dient zur Ent
kopplung der von der Brennkraftmaschine verursachten Drehschwingungen vom weite
ren Antriebsstrang, so daß mit solchen Zweimassenschwungrädern wirkungsvoll bei
spielsweise das Zahnradklappern von Stufenwechselgetrieben wirkungsvoll unterbunden
werden kann.
Nachteilig bei diesen Zweimassenschwungrädern ist, daß sie wegen ihres vergleichs
weise komplexen Aufbaus verhältnismäßig teuer sind und Eigenresonanzen aufweisen.
Die Aufgabe an die Erfindung besteht daher darin, ein Zweimassenschwungrad mit
geringerer mechanischer Komplexität vorzustellen, mit dem ebenso wie bei bekannten
Zweimassenschwungrädern eine Entkopplung der Drehschwingungen der Brennkraft
maschine aus dem restlichen Antriebsstrang gewährleistet werden kann und schädliche
Eigenresonanzerscheinungen vermeidbar sind.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Patent
anspruchs 1, während die Unteransprüche vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
angeben.
Im Gegensatz zu den bekannten Zweimassenschwungrädern verfügt das erfindungsge
mäße Zweimassenschwungrad über eine auf magnetischen Wirkprinzipien beruhende
Entkopplungsvorrichtung für die Drehschwingungen der Brennkraftmaschine. Auf diese
Weise läßt sich mit einem extrem stark reduzierten Bauteilaufwand ein wirkungsvolles
Zweimassenschwungrad aufbauen.
Zum besseren Verständnis der Erfindung ist der Beschreibung eine Zeichnung beigelegt,
in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung abgebildet ist.
Demnach zeigt Fig. 1 einen Querschnitt durch das Zweimassenschwungrad im Bereich
A-B gemäß Fig. 2. Darin ist mit 3 die Kurbelwelle der Brennkraftmaschine bezeichnet,
die mit einer ersten Drehmasse 4 des Zweimassenschwungrades verbunden ist. An die
ser ersten Drehmasse 4 sind hohlzylindersegmentartige Magnetabschnitte 8, 9
befestigt, die mit magnetischen Abschnitten 10, 11 der zweiten Drehmasse 2 zusam
menwirken. Diese zweite Drehmasse 2 kann in einer besonderen Ausführungsform mit
einer Kupplung verbunden oder Bestandteil dieser sein, die diese mit der Getriebe
eingangswelle 1 verbindet und ist über ein Lager 5 drehbar auf der ersten Drehmasse 4
angeordnet.
In Fig. 2 wird eine Seitenansicht des Zweimassenschwungrades aus der Richtung der
Getriebeeingangswelle 1 gezeigt. In dieser Darstellung wird deutlich, daß die hohl
zylindersegmentartigen Magnetabschnitte 8, 9 derart in Aussparungen mit den
Umfangsabschnitten 12, 13 der scheibenförmig ausgebildeten ersten Drehmasse 2 ein
gepaßt sind, daß zwischen den Bauteilen 8, 9, 10, 11 jeweils ein Luftspalt 7 frei bleibt.
Die Abschnitte 10, 11 der zweiten Schwungmasse 2 sind entweder identisch mit der
zweiten Drehmassenscheibe 2, sie können aber auch durch auf dieser aufgebrachte
Magnetscheibenabschnitte gebildet sein.
Fig. 2 ist auch deutlich entnehmbar, daß die einander gegenüberliegenden magneti
schen Pole N, S der hohlzylindersegmentartigen Magnetabschnitte 8, 9 und die der
zweiten Drehmasse 2 gleiche Polarität aufweisen. Dadurch stoßen sich die beiden
Schwungmassen 2, 4 durch die aufeinander wirkenden Magnetkräfte ständig vonein
ander ab, so daß eine Drehmomentenübertragung von der Kurbelwelle 3 über die erste
Drehmasse 4 zur zweiten Drehmasse 2 und anschließend zur Getriebeeingangswelle 1
gewährleistet ist. Von der Brennkraftmaschine verursachte Drehschwingungen lassen
sich mit Hilfe der magnetischen Abstoßung der Segmente 8, 9 bzw. 10, 11 vorteilhaft
vom restlichen Antriebsstrang eines Kraftfahrzeuges entkoppeln.
In Abhängigkeit von dem jeweiligen Anwendungsfall kann die Anzahl und/oder die Aus
bildung der magnetischen Abschnitte auf oder an den Drehmassen variiert werden, wo
bei jedoch das Verzahnungsprinzip erhalten bleibt.
Claims (3)
1. Zweimassenschwungrad zur Anordnung zwischen einer Brennkraftmaschine und
einem Getriebe,
mit einer ersten, der Kurbelwelle (3) der Brennkraftmaschine zugeordneten Dreh masse (4) und einer zweiten, dem Getriebe zugeordneten Drehmasse (2), sowie mit einem zwischen beide Drehmassen (2, 4) angeordneten Drehlager (5), dadurch gekennzeichnet,
daß zur Übertragung des Drehmomentes von der Kurbelwelle (3) zu der dem Getrie be zugeordneten Welle (1) die Drehmassen (2, 4) jeweils über Magnetkräfte erzeu gende Mittel (8 bis 11) verfügen, wobei diese derart ausgebildet und angeordnet sind,
daß die Mittel (8 bis 11) von der einen und von der anderen Drehmasse (2, 4) mit gleicher magnetischer Polarität einander gegenüberstehen.
mit einer ersten, der Kurbelwelle (3) der Brennkraftmaschine zugeordneten Dreh masse (4) und einer zweiten, dem Getriebe zugeordneten Drehmasse (2), sowie mit einem zwischen beide Drehmassen (2, 4) angeordneten Drehlager (5), dadurch gekennzeichnet,
daß zur Übertragung des Drehmomentes von der Kurbelwelle (3) zu der dem Getrie be zugeordneten Welle (1) die Drehmassen (2, 4) jeweils über Magnetkräfte erzeu gende Mittel (8 bis 11) verfügen, wobei diese derart ausgebildet und angeordnet sind,
daß die Mittel (8 bis 11) von der einen und von der anderen Drehmasse (2, 4) mit gleicher magnetischer Polarität einander gegenüberstehen.
2. Zweimassenschwungrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Drehmasse (4) scheibenförmig ausgebildet ist,
daß auf der der zweiten Drehmasse (2) zugewandten Seite hohlzylindersegmentar tige Magnetabschnitte (8, 9) befestigt sind,
daß die zweite Drehmasse (2) eine scheibenförmige Geometrie aufweist und über scheibensegmentartige Aussparungen mit Umfangsabschnitten (12, 13) verfügt, daß diese Aussparungen (12, 13) zur Aufnahme der Magnetabschnitte (8, 9) der ersten Drehmasse (4) dienen, wobei zwischen den einander gegenüberliegenden Magnetpolen (N-N, S-S) ein Luftspalt (7) vorgesehen ist.
daß auf der der zweiten Drehmasse (2) zugewandten Seite hohlzylindersegmentar tige Magnetabschnitte (8, 9) befestigt sind,
daß die zweite Drehmasse (2) eine scheibenförmige Geometrie aufweist und über scheibensegmentartige Aussparungen mit Umfangsabschnitten (12, 13) verfügt, daß diese Aussparungen (12, 13) zur Aufnahme der Magnetabschnitte (8, 9) der ersten Drehmasse (4) dienen, wobei zwischen den einander gegenüberliegenden Magnetpolen (N-N, S-S) ein Luftspalt (7) vorgesehen ist.
3. Zweimassenschwungrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Drehmassen (2, 4) scheibenförmig ausgebildet sind,
daß auf beiden Drehmassen (2, 4) scheibensegmentartige Magnetabschnitte (8 bis 11) ausgebildet oder befestigt sind,
die in die scheibensegmentartige Aussparungen zwischen den Magnetschnitten (8, 9 bzw. 10, 11) der jeweils gegenüberliegenden Drehmasse (2, 4) greifen, wobei zwischen den einander gegenüberliegenden Magnetpolen (N-N, S-S) ein Luft spalt (7) vorgesehen ist.
daß auf beiden Drehmassen (2, 4) scheibensegmentartige Magnetabschnitte (8 bis 11) ausgebildet oder befestigt sind,
die in die scheibensegmentartige Aussparungen zwischen den Magnetschnitten (8, 9 bzw. 10, 11) der jeweils gegenüberliegenden Drehmasse (2, 4) greifen, wobei zwischen den einander gegenüberliegenden Magnetpolen (N-N, S-S) ein Luft spalt (7) vorgesehen ist.
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19913563C1 (de) * | 1999-03-25 | 2000-06-08 | Volkswagen Ag | Antirasselzahnscheibe, insbesondere für ein Kraftfahrzeuggetriebe, und Verfahren zur Herstellung einer Antirasselzahnscheibe |
| DE19912536C1 (de) * | 1999-03-19 | 2000-08-10 | Voith Turbo Kg | Vorrichtung zum Dämpfen von Schwingungen |
| DE10216082A1 (de) * | 2001-11-15 | 2003-06-12 | Karl Heinz Linnig Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zur Dämpfung von Drehschwingungen |
| CN109162851A (zh) * | 2018-07-18 | 2019-01-08 | 浙江锋龙电气股份有限公司 | 一种双磁极飞轮 |
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|---|---|---|---|---|
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-
1996
- 1996-12-21 DE DE19653865A patent/DE19653865B4/de not_active Expired - Fee Related
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE19912536C1 (de) * | 1999-03-19 | 2000-08-10 | Voith Turbo Kg | Vorrichtung zum Dämpfen von Schwingungen |
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| CN109162851A (zh) * | 2018-07-18 | 2019-01-08 | 浙江锋龙电气股份有限公司 | 一种双磁极飞轮 |
| CN109162851B (zh) * | 2018-07-18 | 2020-07-10 | 浙江锋龙电气股份有限公司 | 一种双磁极飞轮 |
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|---|---|
| DE19653865B4 (de) | 2005-09-29 |
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Legal Events
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| 8120 | Willingness to grant licences paragraph 23 | ||
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