DE19619646A1 - Stabilisierung von Alkalipercarbonat - Google Patents
Stabilisierung von AlkalipercarbonatInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung bestimmter Salze zur Stabilisierung von
Alkalipercarbonaten, insbesondere in Wasch- oder Reinigungsmitteln.
Wasch- und Reinigungsmittel, die peroxidische Oxidationsmittel, allein oder als Bleichsystem
in Form einer Kombination eines anorganischen Peroxids oder Perhydrats mit einem
Bleichaktivator, der unter Perhydrolysebedingungen eine organische Peroxocarbonsäure bil
det, enthalten, sind seit langer Zeit bekannt. Die am häufigsten eingesetzten aktiv
sauerstoffhaltigen Bleichkomponenten beziehungsweise Oxidationsmittel sind die Alkaliper
borate,- percarbonate,- persulfate und -persilikate. Als Bleichaktivatoren werden in der Regel
solche Verbindungen verwendet, die unter Hydrolyse- beziehungsweise Perhydrolysebedin
gungen Carbonsäuren beziehungsweise Percarbonsäuren abspalten, wobei in überwiegendem
Maße solche Verbindungen eingesetzt werden, die in Gegenwart der peroxidischen
Oxidationsmittel Peressigsäure liefern. Da die Reaktion des Aktivators mit der Persauerstoff
verbindung, die erst unter den meist wäßrigen Anwendungsbedingungen der Mittel erfolgen
soll, auch bei der Herstellung und insbesondere der Lagerung derartiger Mittel ablaufen kann,
wodurch die Verfügbarkeit der Persauerstoffverbindung für den eigentlichen Anwendungs
zweck zurückgeht, wird seit langer Zeit nach Stabilisatoren für diese Persauerstoff
verbindungen gesucht. So ist zum Beispiel die Umhüllung der Aktivator- oder der Oxida
tionsmittelkomponente oder beider mit Fettsäuren vorgeschlagen worden. Auch die Zugabe
bestimmter Stabilisatoren, beispielsweise Magnesiumsilikat, ist bekannt. Für percarbonat
haltige Bleichsysteme ist das Problem der mangelhaften Lagerstabilität besonders schwer zu
lösen, da dieses Perhydrat extrem hydrolyseanfällig ist und sowohl von der normalen Luft
feuchtigkeit rasch zersetzt wird als auch in Mitteln, die in wasserundurchlässigen Ver
packungen gelagert werden, unter Verlust von Aktivsauerstoff zerfällt. Auf der anderen Seite
besteht das Problem, daß sich die Perhydrate, wenn sie wasserfrei vorliegen, explosionsartig
zersetzen können. Um diese Perhydrate zu stabilisieren, liegt in der Regel ein gewisser
Wasseranteil vor, oder es werden wie oben beschrieben Stabilisatoren zugesetzt.
In der deutschen Patentanmeldung DE 31 41 745 wird zum Beispiel eine enzymhaltige
Bleichmittelzusammensetzung beschrieben, die ein zum Bleichen von Geweben wirksames
anorganisches Peroxid sowie 0,01 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmasse der Enzyme,
Hydrolase, Transferase, Oxyreductase, Lyase, Isomerase, Ligase, Protease, Lipase, Cellulase
oder Amylase mit einer optimalen Wirkungstemperatur von 10°C bis 80°C bei einem opti
malen pH-Wert von 4 bis 12, sowie mindestens 0,1 bis 20 Gew.-%, bezogen auf die Gesamt
masse eines wasserfreien Salzes aus der Reihe wasserfreies Natriumcitrat, wasserfreies Mag
nesiumsulfat, wasserfreies Calciumchlorid und wasserfreies Zinksulfat enthält. Der Wasser
gehalt der Gesamtmasse der beschriebenen Zusammensetzung beträgt weniger als 2 Gew.-%.
In der europäischen Patentanmeldung EP 0407 045 wird eine stabilisierte Natriumpercarbo
natzusammensetzung beschrieben, die neben Natriumpercarbonat 2,5 bis 35 Gew.-% minde
stens einer Verbindung aus der Gruppe bestehend aus Harnstoff, Harnstoffderivaten, Aceta
ten, Aminosäuren mit nicht mehr als sieben Kohlenstoffatomen oder deren Salzen, Triazin
verbindungen und Guanidinverbindungen als Stabilisatoren enthält.
Übliche Bleich-,Wasch- und Reinigungsmittel enthalten in der Regel neben peroxidischen
Oxidationsmitteln wie Alkalipercarbonat auch Buildersubstanzen und Tenside. Die Builder
substanzen und Tenside können durch Sprühtrocknung wäßriger Aufschlämmungen in
Pulverform erhalten werden. Dieses aus dem Sprühturm erhaltene Produkt enthält noch mehr
oder weniger große Wassermengen. Wenn das sprühgetrocknete Produkt zur Herstellung
einer Bleich- und Waschmittelzusammensetzung mit anderen darin enthaltenden Substanzen
vermischt wird, wie zum Beispiel mit Alkalipercarbonat, besteht die Gefahr, daß das in dem
sprühgetrockneten Produkt enthaltene Wasser das Alkalipercarbonat zersetzt und die
Bleichwirkung der Zusammensetzung bereits nach kurzer Lagerzeit auf einen sehr geringen
Wert erniedrigt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es, die Lagerbeständigkeit von Alkalipercarbonaten,
insbesondere in bei deren Einsatz in Wasch- und Reinigungsmitteln, so zu verbessern, daß
derartige Mittel die obigen Nachteile nicht aufweisen und sie auch gewisse Wassermengen
enthalten können.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß dies durch die Verwendung bestimmter
wasserlöslicher Salze erreicht werden kann.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung wasserlöslicher Salze, die
Kristallwasser anlagern können, zur Stabilisierung von teilchenförmigem Alkalipercarbonat.
Weitere Gegenstände der Erfindung sind die Verwendung wasserlöslicher Salze, die Kristall
wasser anlagern können, zur Stabilisierung von Alkalipercarbonat in Wasch- oder Reini
gungsmitteln, die pulverförmig, flüssig, pastenförmig oder blockförmig sein können. Zu den
blockförmigen Wasch- und Reinigungsmittel gehören auch tablettenförmige Mittel. Diese
können insbesondere nach dem Verfahren gemäß der internationalen Patentanmeldung
WO 94/25563 oder der deutschen Patentanmeldungen DE 44 29 550 beziehungsweise
DE 196 01 840 unter Einsatz von Mikrowellen hergestellt werden. Zur Verwendung in
flüssigen oder pastenförmigen Mitteln sind diese bevorzugt wasserfrei.
Um erfindungsgemäß verwendet werden zu können, müssen die wasserlöslichen Salze, die
Kristallwasser anlagern können, überraschenderweise nicht in ihrer kristallwasserfreien Form
eingesetzt werden, sondern sind durchaus in der Lage, Alkalipercarbonat zu stabilisieren,
auch wenn sie ganz oder teilweise hydratisiert, das heißt mit Wasser im Kristallgitter,
vorliegen.
Um den der Erfindung zugrundeliegenden Effekt zu erzielen, ist die räumliche Nähe von
Alkalipercarbonat und wasserlöslichem Salz, das Kristallwasser anlagern kann, erforderlich.
Die erfindungsgemäße Verwendung kann dadurch vorgenommen werden, daß man Alkali
percarbonat und wasserlösliches Salz, das Kristallwasser anlagern kann, in Teilchen- be
ziehungsweise Pulverform miteinander vermischt oder das Alkalipercarbonat in im Prinzip
bekannter Weise mit dem wasserlöslichen Salz, das Kristallwasser anlagern kann, umhüllt be
ziehungsweise coatet.
Vorzugsweise wird das wasserlösliche, zur Kristallwasserbindung fähige Salz im Gewichts
verhältnis 1 : 1 bis 1 : 12, insbesondere 1 : 2 bis 1 : 10, bezogen auf Alkalipercarbonat, eingesetzt.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden wasserlöslichen Salze werden vorzugsweise aus den
Alkaliacetaten, den Alkalitricitrat-dihydraten und deren Mischungen ausgewählt. Bevorzug
tes Alkalimetall in derartigen Akalisalzen wie auch im zu stabilisierenden Alkalipercarbonat
ist Natrium. Auch Alkaliperborate wie das sogenannte Natriumperborat-Monohydrat und das
sogenannte Natriumperborat-Tetrahydrat können durch das erfindungsgemäß zu verwenden
de wasserlösliche Salz stabilisiert werden.
Insbesondere bei der erfindungsgemäßen Verwendung in Wasch- und Reinigungsmitteln
findet die Stabilisierung des Alkalipercarbonats vorzugsweise in Gegenwart eines Bleichakti
vators statt, der unter Perhydrolysebedingungen eine organische Peroxocarbonsäure bildet.
Zu den gegebenenfalls in den Mitteln enthaltenen Bleichaktivatoren gehören insbesondere
Verbindungen, die unter Perhydrolysebedingungen gegebenenfalls substituierte Perbenzoe
säure und/oder Peroxocarbonsäuren mit 1 bis 10 C-Atomen, insbesondere 2 bis 4 C-Atomen
ergeben. Geeignet sind insbesondere Substanzen, die O- und/oder N-Acylgruppen der ge
nannten C-Atomzahl und/oder gegebenenfalls substituierte Benzoylgruppen aufweisen. Be
vorzugt sind mehrfach acylierte Alkylendiamine, insbesondere Tetraacetylethylendiamin
(TAED), acylierte Glykolurile, insbesondere Tetraacetylglykoluril (TAGU), acylierte Triazin
derivate, insbesondere 1,5-Diacetyl-2,4-dioxohexahydro-1,3,5-triazin (DADHT), acylierte
Phenolsulfonate, insbesondere Nonanoyl- oder Isononanoyloxybenzolsulfonat, acylierte
mehrwertige Alkohole, insbesondere Triacetin, Ethylenglykoldiacetat und 2,5-Diacetoxy-2,5-
dihydrofuran sowie acetyliertes Sorbit und Mannit, und acylierte Zuckerderivate, insbeson
dere Pentaacetylglukose (pAG), Pentaacetylfruktose, Tetraacetylxylose und Octaacetyllacto
se sowie acetyliertes, gegebenenfalls N-alkyliertes Glucamin und Gluconolacton. Auch die
aus der deutschen Patentanmeldung DE 44 43 177 bekannten Bleichaktivatorkombinationen
können eingesetzt werden. Zusätzlich oder anstatt derartiger Bleichaktivatoren können als
sogenannte Bleichkatalysatoren bekannte Salze beziehungsweise Komplexe von Übergangs
metallen, zu denen insbesondere Mn, Co, Fe und/oder Cu gehören, eingesetzt werden, wie
sie beispielsweise aus den deutschen Patentanmeldungen DE 44 16 438, DE 195 29 905,
DE 195 36 082 oder DE 196 05 688 oder den europäischen Patentanmeldungen
EP 0 392 592, EP 0 443 651, EP 0 458 397, EP 0 544 490, EP 0 549 271, EP 0 630 964
oder EP 0 693 550 bekannt sind.
Wasch- und Reinigungsmittel können außer Alkalipercarbonat und dem erfindungsgemäß zu
verwendenden wasserlöslichen Salz sowie gegebenenfalls dem Bleichaktivator alle in
derartigen Mitteln gebräuchliche Inhaltsstoffe enthalten, zu denen insbesondere Builder
substanzen, oberflächenaktive Tenside, zusätzliche organische und/oder insbesondere anorga
nische Persauerstoffverbindungen, wassermischbare organische Lösungsmittel, Enzyme, Se
questrierungsmittel, Elektrolyte, pH-Regulatoren und weitere Hilfsstoffe, wie optische Auf
heller, Vergrauungsinhibitoren, Farbübertragungsinhibitoren, Schaumregulatoren, Silberkor
rosionsinhibitoren, Abrasivmittel sowie Farb- und Duftstoffe gehören.
Zu den in Frage kommenden Tensiden gehören insbesondere anionische Tenside, nicht
ionische Tenside und deren Gemische. Geeignete nichtionische Tenside sind insbesondere
Alkylglykoside und Ethoxylierungs- und/oder Propoxylierungsprodukte von Alkylglykosiden
oder linearen oder verzweigten Alkoholen mit jeweils 12 bis 18 C-Atomen im Alkylteil und
3 bis 20, vorzugsweise 4 bis 10 Alkylethergruppen. Weiterhin sind entsprechende Ethoxy
lierungs- und/oder Propoxylierungsprodukte von N-Alkyl-aminen, vicinalen Diolen, Fett
säureestern und Fettsäureamiden, die hinsichtlich des Alkylteils den genannten langkettigen
Alkoholderivaten entsprechen, sowie von Alkylphenolen mit 5 bis 12 C-Atomen im Alkylrest
brauchbar.
Geeignete anionische Tenside sind insbesondere Seifen und solche, die Sulfat- oder Sulfonat-
Gruppen mit bevorzugt Alkaliionen als Kationen enthalten. Verwendbare Seifen sind bevor
zugt die Alkalisalze der gesättigten oder ungesättigten Fettsäuren mit 12 bis 18 C-Atomen.
Derartige Fettsäuren können auch in nicht vollständig neutralisierter Form eingesetzt werden.
Zu den brauchbaren Tensiden des Sulfat-Typs gehören die Salze der Schwefelsäurehalbester
von Fettalkoholen mit 12 bis 18 C-Atomen und die Sulfatierungsprodukte der genannten
nichtionischen Tenside mit niedrigem Ethoxylierungsgrad. Zu den verwendbaren Tensiden
vom Sulfonat-Typ gehören lineare Alkylbenzolsulfonate mit 9 bis 14 C-Atomen im Alkylteil,
Alkansulfonate mit 12 bis 18 C-Atomen, sowie Olefinsulfonate mit 12 bis 18 C-Atomen, die
bei der Umsetzung entsprechender Monoolefine mit Schwefeltrioxid entstehen, sowie alpha-
Sulfofettsäureester, die bei der Sulfonierung von Fettsäuremethyl- oder -ethylestern entste
hen.
Derartige Tenside sind in den Reinigungs- oder Waschmitteln in Mengenanteilen von
vorzugsweise 5 Gew.-% bis 50 Gew.-%, insbesondere von 8 Gew.-% bis 30 Gew.-%, ent
halten. In Mitteln für die Reinigung von Geschirr können die genannten Untergrenzen jedoch
unterschritten werden; der Tensidgehalt in derartigen Mitteln liegt vorzugsweise bei
0,1 Gew.-% bis 20 Gew.-%, insbesondere 0,2 Gew.-% bis 5 Gew.-%.
Als gewünschtenfalls vorhandene zusätzliche Bleichmittel auf Persauerstoffbasis kommen
insbesondere organische Persäuren, Wasserstoffperoxid und unter den Ahwendungsbe
dingungen Wasserstoffperoxid abgebende anorganische Salze, wie Perborat, Persulfat
und/oder Persilikat, in Betracht. Sofern feste Persauerstoffverbindungen eingesetzt werden
sollen, können diese in Form von Pulvern oder Granulaten verwendet werden, die auch in im
Prinzip bekannter Weise umhüllt sein können. Bevorzugt wird Alkaliperborat-Monohydrat
eingesetzt. Falls das Wasch- oder Reinigungsmittel Persauerstoffverbindungen enthält, sind
diese einschließlich des Alkalicarbonats in Mengen von vorzugsweise 5 Gew. -% bis
30 Gew.-%, insbesondere 10 Gew.-% bis 25 Gew.-% vorhanden, wobei diese Mengen
einschließlich des Alkalipercarbonats zu verstehen sind.
Außerdem können die Wasch- und Reinigungsmittel wasserlöslichen und/oder wasser
unlöslichen, organischen und/oder anorganischen Builder enthalten. Zu den wasserlöslichen
organischen Buildersubstanzen gehören Polycarbonsäuren, insbesondere Citronensäure und
Zuckersäuren, monomere und polymere Aminopolycarbonsäuren, insbesondere Methylgly
cindiessigsäure, Nitrilotriessigsäure und Ethylendiamintetraessigsäure sowie Polyasparagin
säure, Polyphosphonsäuren, insbesondere Aminotris(methylenphosphonsäure), Ethylendi
amintetrakis(methylenphosphonsäure) und 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure, polymere
Hydroxyverbindungen wie Dextrin sowie polymere (Poly-)carbonsäuren, insbesondere die
durch Oxidation von Polysacchariden zugänglichen Polycarboxylate der internationalen Pa
tentanmeldung WO 93/16110, polymere Acrylsäuren, Methacrylsäuren, Maleinsäuren und
Mischpolymere aus diesen, die auch geringe Anteile polymerisierbarer Substanzen ohne Car
bonsäurefunktionalität einpolymerisiert enthalten können. Die relative Molekülmasse der Ho
mopolymeren ungesättiger Carbonsäuren liegt im allgemeinen zwischen 5 000 und 200 000,
die der Copolymeren zwischen 2 000 und 200 000, vorzugsweise 50 000 bis 120 000, jeweils
bezogen auf freie Säure. Ein besonders bevorzugtes Acrylsäure-Maleinsäure-Copolymer
weist eine relative Molekülmasse von 50 000 bis 100 000 auf. Geeignete, wenn auch weniger
bevorzugte Verbindungen dieser Klasse sind Copolymere der Acrylsäure oder Methacryl
säure mit Vinylethern, wie Vinylmethylethern, Vinylester, Ethylen, Propylen und Styrol, in
denen der Anteil der Säure mindestens 50 Gew.-% beträgt. Als wasserlösliche organische
Buildersubstanzen können auch Terpolymere eingesetzt werden, die als Monomere zwei
ungesättigte Säuren und/oder deren Salze sowie als drittes Monomer Vinylalkohol und/ oder
ein Vinylalkohol-Derivat oder ein Kohlenhydrat enthalten. Das erste saure Monomer bezie
hungsweise dessen Salz leitet sich von einer monoethylenisch ungesättigten C₃-C₈-Car
bonsäure und vorzugsweise von einer C₃-C₄-Monocarbonsäure, insbesondere von (Meth)
acrylsäure ab. Das zweite saure Monomer beziehungsweise dessen Salz kann ein Derivat
einer C₄-C₈-Dicarbonsäure, vorzugsweise einer C₄-C₈-Dicarbonsäure sein, wobei Malein
säure besonders bevorzugt ist. Die dritte monomere Einheit wird in diesem Fall von Vinylal
kohol und/oder vorzugsweise einem veresterten Vinylalkohol gebildet. Insbesondere sind
Vinylalkohol-Derivate bevorzugt, welche einen Ester aus kurzkettigen Carbonsäuren,
beispielsweise von C₁-C₄-Carbonsäuren, mit Vinylalkohol darstellen. Bevorzugte Polymere
enthalten dabei 60 Gew.-% bis 95 Gew.-%, insbesondere 70 Gew.-% bis 90 Gew.-%
(Meth)acrylsäure bzw. (Meth)acrylat, besonders bevorzugt Acrylsäure bzw. Acrylat, und
Maleinsäure bzw. Maleat sowie 5 Gew.-% bis 40 Gew.-%, vorzugsweise 10 Gew.-% bis
30 Gew.-% Vinylalkohol und/oder Vinylacetat. Ganz besonders bevorzugt sind dabei Poly
mere, in denen das Gewichtsverhältnis von (Meth)acrylsäure beziehungsweise (Meth)acrylat
zu Maleinsäure beziehungsweise Maleat zwischen 1 : 1 und 4 : 1, vorzugsweise zwischen 2 : 1
und 3 : 1 und insbesondere 2 : 1 und 2,5 : 1 liegt. Dabei sind sowohl die Mengen als auch die
Gewichtsverhältnisse auf die Säuren bezogen. Das zweite saure Monomer beziehungsweise
dessen Salz kann auch ein Derivat einer Allylsulfonsäure sein, die in 2-Stellung mit einem
Alkylrest, vorzugsweise mit einem C₁-C₄-Alkylrest, oder einem aromatischen Rest, der sich
vorzugsweise von Benzol oder Benzol-Derivaten ableitet, substituiert ist. Bevorzugte
Terpolymere enthalten dabei 40 Gew.-% bis 60 Gew.-%, insbesondere 45 bis 55 Gew.-%
(Meth)acrylsäure beziehungsweise (Meth)acrylat, besonders bevorzugt Acrylsäure be
ziehungsweise Acrylat, 10 Gew.-% bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 15 Gew.-% bis 25 Gew.-%
Methallylsulfonsäure bzw. Methallylsulfonat und als drittes Monomer 15 Gew.-% bis
40 Gew.-%, vorzugsweise 20 Gew.-% bis 40 Gew.-% eines Kohlenhydrats. Dieses Kohlen
hydrat kann dabei beispielsweise ein Mono-, Di-, Oligo- oder Polysaccharid sein, wobei
Mono-, Di- oder Oligosaccharide bevorzugt sind. Besonders bevorzugt ist Saccharose.
Durch den Einsatz des dritten Monomers werden vermutlich Sollbruchstellen in das Polymer
eingebaut, die für die gute biologische Abbaubarkeit des Polymers verantwortlich sind. Diese
Terpolymere lassen sich insbesondere nach Verfahren herstellen, die in der deutschen Pa
tentschrift DE 42 21 381 und der deutschen Patentanmeldung DE 43 00 772 beschrieben
sind, und weisen im allgemeinen eine relative Molekülmasse zwischen 1000 und 200 000,
vorzugsweise zwischen 200 und 50 000 und insbesondere zwischen 3000 und 10 000 auf
Weitere bevorzugte Copolymere sind solche, die in den deutschen Patentanmeldungen
DE 43 03 320 und DE 44 17 734 beschrieben werden und als Monomere vorzugsweise
Acrolein und Acrylsäure/Acrylsäuresalze beziehungsweise Vinylacetat aufweisen. Die or
ganischen Buildersubstanzen können, insbesondere zur Herstellung flüssiger Mittel, in Form
wäßriger Lösungen, vorzugsweise in Form 30- bis 50-gewichtsprozentiger wäßriger Lö
sungen eingesetzt werden. Alle genannten Säuren werden in der Regel in Form ihrer
wasserlöslichen Salze, insbesondere ihre Aikalisalze, eingesetzt. Derartige organische Buil
dersubstanzen können gewünschtenfalls in Mengen bis zu 40 Gew.-%, insbesondere bis zu
25 Gew.-% und vorzugsweise von 1 Gew.-% bis 8 Gew.-% enthalten sein. Mengen nahe der
genannten Obergrenze werden vorzugsweise in pastenförmigen oder flüssigen Mitteln
eingesetzt.
Als wasserlösliche anorganische Buildermaterialien kommen insbesondere Polyphosphate,
vorzugsweise Natriumtriphosphat, in Betracht. Als wasserunlösliche, wasserdispergierbare
anorganische Buildermateriallen werden insbesondere kristalline oder amorphe Alkali
alumosilikate, in Mengen von bis zu 50 Gew.-%, vorzugsweise nicht über 40 Gew.-% und in
flüssigen Mitteln insbesondere von 1 Gew.-% bis 5 Gew.-%, eingesetzt. Unter diesen sind die
kristallinen Natriumalumosilikate in Waschmittelqualität, insbesondere Zeolith A, P und
gegebenenfalls x, bevorzugt. Mengen nahe der genannten Obergrenze werden vorzugsweise
in festen, teilchenförmigen Mitteln eingesetzt. Geeignete Alumosilikate weisen insbesondere
keine Teilchen mit einer Korngröße über 30 µm auf und bestehen vorzugsweise zu wenig
stens 80 Gew.-% aus Teilchen mit einer Größe unter 10 µm. Ihr Calciumbindevermögen, das
nach den Angaben der deutschen Patentschrift DE 24 12 837 bestimmt werden kann, liegt in
der Regel im Bereich von 100 bis 200 mg CaO pro Gramm. Geeignete Substitute be
ziehungsweise Teilsubstitute für das genannte Alumosilikat sind kristalline Alkalisilikate, die
allein oder im Gemisch mit amorphen Silikaten vorliegen können. Die in den Mitteln als
Gerüststoffe brauchbaren Alkalisilikate weisen vorzugsweise ein molares Verhältnis von
Alkalioxid zu SiO₂ unter 0,95, insbesondere von 1 : 1, 1 bis 1 : 12 auf und können amorph oder
kristallin vorliegen. Bevorzugte Alkalisilikate sind die Natriumsilikate, insbesondere die
amorphen Natriumsilikate, mit einem molaren Verhältnis Na₂O : SiO₂ von 1 : 2 bis 1 : 2,8. Sol
che mit einem molaren Verhältnis Na₂O : SiO₂ von 1 : 1,9 bis 1 : 2,8 können nach dem Verfahren
der europäischen Patentanmeldung EP 0425 427 hergestellt werden. Als kristalline Silikate,
die allein oder im Gemisch mit amorphen Silikaten vorliegen können, werden vorzugsweise
kristalline Schichtsilikate der allgemeinen Formel Na₂SixO2x+1 · y H₂O eingesetzt, in der x, das
sogenannte Modul, eine Zahl von 1,9 bis 4 und y eine Zahl von 0 bis 20 ist und bevorzugte
Werte für x 2, 3 oder 4 sind. Kristalline Schichtsilikate, die unter diese allgemeine Formel
fallen, werden beispielsweise in der europäischen Patentanmeldung EP 0 164 514 be
schrieben. Bevorzugte kristalline Schichtsilikate sind solche, bei denen x in der genannten all
gemeinen Formel die Werte 2 oder 3 annimmt. Insbesondere sind sowohl ß- als auch δ-Natri
umdisilikate (Na₂Si₂O₅ · y H₂O) bevorzugt, wobei ß-Natriumdisilikat beispielsweise nach dem
Verfahren erhalten werden kann, das in der internationalen Patentanmeldung WO 91/08171
beschrieben ist. δ-Natriumsilikate mit einem Modul zwischen 1,9 und 3,2 können gemäß den
japanischen Patentanmeldungen JP 04/238 809 oder JP 04/260 610 hergestellt werden. Auch
aus amorphen Alkalisilikaten hergestellte, praktisch wasserfreie kristalline Alkalisilikate der
obengenannten allgemeinen Formel, in der x eine Zahl von 1,9 bis 2,1 bedeutet, herstellbar
wie in den europäischen Patentanmeldungen EP 0 548 599, EP 0 502 325 und EP 0 452 428
beschrieben, können in Wasch- und Reinigungsmitteln eingesetzt werden. In einer weiteren
bevorzugten Ausführungsform von Mitteln, in denen die erfindungsgemäße Verwendung
stattfindet, wird ein kristallines Natriumschichtsilikat mit einem Modul von 2 bis 3 eingesetzt,
wie es nach dem Verfahren der europäischen Patentanmeldung EP 0436 835 aus Sand und
Soda hergestellt werden kann. Kristalline Natriumsilikate mit einem Modul im Bereich von
1,9 bis 3,5, wie sie nach den Verfahren der europäischen Patentschriften EP 0 164 552
und/oder EP 0 293 753 erhältlich sind, werden in einer weiteren bevorzugten Ausführungs
form solcher Mittel eingesetzt. Falls als Buildersubstanz auch Alkalialumosilikat, insbeson
dere Zeolith, vorhanden ist, beträgt das Gewichtsverhältnis Alumosilikat zu Silikat, jeweils
bezogen auf wasserfreie Aktivsubstanzen, vorzugsweise 1 : 10 bis 10 : 1. In Mitteln, die sowohl
amorphe als auch kristalline Alkalisilikate enthalten, beträgt das Gewichtsverhältnis von
amorphem Alkalisilikat zu kristallinem Alkallsilikat vorzugsweise 1 : 2 bis 2 : 1 und insbeson
dere 1 : 1 bis 2 : 1.
Buildersubstanzen sind in den Wasch- oder Reinigungsmitteln vorzugsweise in Mengen bis
zu 60 Gew. -%, insbesondere von 5 Gew.-% bis 40 Gew.-%, enthalten, während Desinfek
tionsmittel vorzugsweise frei von den lediglich die Komponenten der Wasserhärte kom
plexierenden Buildersubstanzen sind und bevorzugt nicht über 20 Gew.-%, insbesondere von
0,1 Gew.-% bis 5 Gew.-%, an schwermetallkomplexierenden Stoffen, vorzugsweise aus der
Gruppe umfassend Aminopolycarbonsäuren, Aminopolyphosphonsäuren und Hydroxypoly
phosphonsäuren und deren wasserlösliche Salze sowie deren Gemische, enthalten.
Als in Wasch- und Reinigungsmitteln verwendbare Enzyme kommen solche aus der Klasse
der Proteasen, Lipasen, Cutinasen, Alnylasen, Pullulanasen, Cellulasen, Hemicellulasen,
Xylanasen, Oxidasen und Peroxidasen sowie deren Gemische in Frage. Besonders geeignet
sind aus Pilzen oder Bakterien, wie Bacillus subtilis, Bacillus licheniformis, Streptomyces
griseus, Humicola lanuginosa, Humicola insolens, Pseudomonas pseudoalcaligenes oder
Pseudomonas cepacia gewonnene enzymatische Wirkstoffe. Die gegebenenfalls verwendeten
Enzyme können, wie zum Beispiel in den internationalen Patentanmeldungen WO 92/11347
oder WO 94/23005 beschrieben, an Trägerstoffen adsorbiert und/oder in Hüllsubstanzen ein
gebettet sein, um sie gegen vorzeitige Inaktivierung zu schützen. Sie sind in Wasch- und Rei
nigungsmitteln in Mengen von vorzugsweise nicht über 2 Gew.-%, insbesondere von
0,2 Gew.-% bis 1,5 Gew.-%, enthalten.
Zu den in Wasch- und Reinigungsmitteln, insbesondere wenn sie in flüssiger oder pastöser
Form vorliegen, verwendbaren organischen Lösungsmitteln gehören Alkohole mit 1 bis 4 C-
Atomen, insbesondere Methanol, Ethanol, Isopropanol und tert.-Butanol, Diole mit 2 bis
4 C-Atomen, insbesondere Ethylenglykol und Propylenglykol, sowie deren Gemische und die
aus den genannten Verbindungsklassen ableitbaren Ether. Derartige wassermischbare Lö
sungsmittel sind in Wasch-, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln vorzugsweise nicht über
30 Gew.-%, insbesondere von 6 Gew.-% bis 20 Gew.-%, vorhanden.
Zur Einstellung eines gewünschten, sich durch die Mischung der übrigen Komponenten nicht
von selbst ergebenden pH-Werts können derartige Mittel System- und umweltverträgliche
Säuren, insbesondere Weinsäure, Äpfelsäure, Milchsäure, Glykolsäure, Bernsteinsäure, Glu
tarsäure und/oder Adipinsäure, aber auch Mineralsäuren, insbesondere Schwefelsäure, oder
Basen, insbesondere Animonium- oder Alkalihydroxide, enthalten. Derartige pH-Regulatoren
sind in den Mitteln vorzugsweise nicht über 20 Gew.-%, insbesondere von 1,2 Gew.-% bis
17 Gew.-%, enthalten.
Zu den für den Einsatz in Waschmitteln für die Wäsche von Textilen in Frage kommenden
Farbübertragungsinhibitoren gehören insbesondere Polyvinylpyrrolidone, Polyvinylimidazole,
polymere N-Oxide wie Poly-(vinylpyridin-N-oxid) und Copolymere von Vinylpyrrolidon mit
Vinylimidazol.
Vergrauungsinhibitoren haben die Aufgabe, den von der harten Oberfläche und insbesondere
von der Textilfaser abgelösten Schmutz in der Flotte suspendiert zu halten und so den
Builder beziehungsweise Co-Builder zu unterstützen. Hierzu sind wasserlösliche Kolloide
meist organischer Natur geeignet, beispielsweise Leim, Gelatine, Salze von Ethercarbon
säuren oder Ethersulfonsäuren der Stärke oder der Cellulose oder Salze von sauren Schwe
felsäureestern der Cellulose oder der Stärke. Auch wasserlösliche, saure Gruppen enthaltende
Polyamide sind für diesen Zweck geeignet. Weiterhin lassen sich andere als die obengenann
ten Stärkeprodukte verwenden, zum Beispiel Aldehydstärken. Bevorzugt werden Cellulose
ether, wie Carboxymethylcellulose (Na-Salz), Methylcellulose, Hydroxyalkylcellulose und
Mischether, wie Methylhydroxyethylcellulose, Methylhydroxypropylcellulose, Methylcarb
oxymethylcellulose und deren Gemische, beispielsweise in Mengen von 0,1 bis 5 Gew.-%,
bezogen auf die Mittel, eingesetzt.
Die Mittel können als optische Aufheller zum Beispiel Derivate der Diaminostilbendisulfon
säure beziehungsweise deren Alkalimetallsalze enthalten. Geeignet sind zum Beispiel Salze
der 4,4′-Bis(2-anllino-4-morpholino-1,3,5-triazinyl-6-amino)stilben-2,2′--disulfonsäure oder
gleichartig aufgebaute Verbindungen, die anstelle der Morpholino-Gruppe eine Diethanol
ammogruppe, eine Methylaminogruppe, eine Aminogruppe oder eine 2-Methoxyethylamino
gruppe tragen. Weiterhin können Aufheller vom Typ der substituierten Diphenylstyryle an
wesend sein, zum Beispiel die Alkalisalze des 4,4′-Bis(2-sulfostyryl)-diphenyls, 4,4′-Bis(4-
chIor-3-sulfostyryl)-diphenyls, oder 4-(4-Chlorstyryl)-4′-(2-sulfostyryl)-diphenyls. Auch Ge
mische der vorgenannten optischen Aufheller können verwendet werden.
Insbesondere beim Einsatz in maschinellen Wasch- und Reinigungsverfahren kann es von
Vorteil sein, den Mitteln übliche Schauminhibitoren zuzusetzen. Als Schauminhibitoren eig
nen sich beispielsweise Seifen natürlicher oder synthetischer Herkunft, die einen hohen Anteil
an C₁₈-C₂₄-Fettsäuren aufweisen. Geeignete nichttensidartige Schauminhibitoren sind bei
spielsweise Organopolysiloxane und deren Gemische mit mikrofeiner, gegebenenfalls sila
nierter Kieselsäure sowie Paraffine, Wachse, Mikrokristallinwachse und deren Gemische mit
silanierter Kieselsäure oder Bisfettsäurealkylendiamiden. Mit Vorteilen werden auch Gemi
sche aus verschiedenen Schauminhibitoren verwendet, zum Beispiel solche aus Silikonen,
Paraffinen oder Wachsen. Vorzugsweise sind die Schauminhibitoren, insbesondere Silikon- und-
/oder Paraffin-haltige Schauminhibitoren, an eine granulare, in Wasser lösliche be
ziehungsweise dispergierbare Trägersubstanz gebunden. Insbesondere sind dabei Mischungen
aus Paraffinen und Bistearylethylendiamiden bevorzugt.
Die Herstellung fester Mittel bietet keine Schwierigkeiten und kann auf bekannte Weise, zum
Beispiel durch Sprühtrocknen oder Granulation, erfolgen, wobei Persauerstoffverbindungen,
insbesondere das Alkalipercarbonat, und sonstige thermisch empfindliche Inhaltsstoffe gege
benenfalls später separat zugesetzt werden. Zur Herstellung von Mitteln mit erhöhtem
Schüttgewicht, insbesondere im Bereich von 650 g/l bis 950 g/l, ist ein aus der europäischen
Patentschrift EP 0486 592 bekanntes, einen Extrusionsschritt aufweisendes Verfahren bevor
zugt. Flüssige beziehungsweise pastöse Wasch- oder Reinigungsmittel in Form von übliche
Lösungsmittel enthaltenden Lösungen werden in der Regel durch einfaches Mischen der In
haltsstoffe, die in Substanz oder als Lösung in einen automatischen Mischer gegeben werden
können, hergestellt.
Claims (10)
1. Verwendung wasserlöslicher Salze, die Kristallwasser anlagern können, zur Stabilisie
rung von teilchenförmigem Alkalipercarbonat.
2. Verwendung wasserlöslicher Salze, die Kristallwasser anlagern können, zur Stabilisie
rung von Alkalipercarbonat in pulverförmigen Wasch- oder Reinigungsmitteln.
3. Verwendung wasserlöslicher Salze, die Kristallwasser anlagern können, zur Stabilisie
rung von Alkalipercarbonat in flüssigen Wasch- oder Reinigungsmitteln.
4. Verwendung wasserlöslicher Salze, die Kristallwasser aniagern können, zur Stabilisie
rung von Alkalipercarbonat in pastellförmigen Wasch- oder Reinigungsmitteln.
5. Verwendung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige oder
pastenförmige Mittel wasserfrei ist.
6. Verwendung wasserlöslicher Salze, die Kristallwasser anlagern können, zur Stabilisie
rung von Alkalipercarbonat in blockförmigen, insbesondere tablettenförmigen Wasch- oder
Reinigungsmitteln.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die was
serlöslichen Salze aus den Alkaliacetaten, den Alkalitricitrat-dihydraten und deren
Mischungen ausgewählt werden.
8. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
wasserlösliche Salz ein Natriumsalz ist.
9. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
Alkalipercarbonat Natriumpercarbonat ist.
10. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stabilisierung in Gegenwart eines Bleichaktivators stattfindet, der unter Perhydrolyse
bedingungen eine organische Peroxocarbonsäure bildet.
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