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DE19619601A1 - Verfahren zur Steuerung des Schleuderbetriebs einer Waschmaschine - Google Patents

Verfahren zur Steuerung des Schleuderbetriebs einer Waschmaschine

Info

Publication number
DE19619601A1
DE19619601A1 DE19619601A DE19619601A DE19619601A1 DE 19619601 A1 DE19619601 A1 DE 19619601A1 DE 19619601 A DE19619601 A DE 19619601A DE 19619601 A DE19619601 A DE 19619601A DE 19619601 A1 DE19619601 A1 DE 19619601A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
program
speed
time
switching mechanism
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19619601A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dipl Ing Henninger
Franz-Josef Ing G Wipperfuerth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG Hausgeraete GmbH
Original Assignee
AEG Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG Hausgeraete GmbH filed Critical AEG Hausgeraete GmbH
Priority to DE19619601A priority Critical patent/DE19619601A1/de
Publication of DE19619601A1 publication Critical patent/DE19619601A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F35/00Washing machines, apparatus, or methods not otherwise provided for
    • D06F35/005Methods for washing, rinsing or spin-drying
    • D06F35/007Methods for washing, rinsing or spin-drying for spin-drying only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Control Of Washing Machine And Dryer (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung des Schleuderbetriebs einer Waschmaschine umfassend ein moto­ risch betriebenes mechanisches Programmschaltwerk und eine mit diesem kommunizierende Elektronikeinrichtung, in der we­ nigstens ein Drehzahlzeitprofil ablegt ist, wobei mittels des Programmschaltwerks ein Drehzahlzeitprofil ausgewählt wird.
Bei bisher bekannten Waschmaschinen, die ein mechanisches Programmschaltwerk besitzen, sind in der Elektronikeinrich­ tung entweder nur ein einziges Zeitprofil zur Auswahl abge­ legt, oder aber mehrere Drehzahlzeitprofile, die jedoch starr sind, so daß der jeweilige Schleuderbetrieb fest und unflexi­ bel vorgegeben ist. Infolgedessen ist es nicht möglich, auf sich aus dem Schleuderprogramm ergebende Nachteile reagieren zu können, wie beispielsweise eine schlechte Entwässerung in den Zwischenschleuderschritten oder eine auftretende Schaum­ bildung beim Schleudern. Denn es ist insoweit bei diesen me­ chanischen Programmschaltwerken nicht möglich, in den Ablauf einzugreifen, da der Ablauf derart gesteuert wird, daß das Programmschaltwerk zunächst ein Drehzahlprofil anwählt, wo­ nach dieses Drehzahlprofil dadurch abgearbeitet wird, daß das Programmschaltwerk mittels des Motors angetrieben wandert und mit jedem hierbei vollzogenen Schritt das entsprechende Dreh­ zahlzeitprofil ansteuert und weiterführt. Eine Änderung des Drehzahlprofils ist infolge der starren Kopplung mit dem Pro­ grammschaltwerk hierbei nicht möglich.
Der Erfindung liegt damit das Problem zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem trotz Verwen­ dung eines mechanischen Programmschaltwerks eine flexible Ge­ staltung des Schleuderbetriebs möglich ist.
Zur Lösung dieses Problems ist bei einem Verfahren der ein­ gangs genannten Art erfindungsgemäß vorgesehen, daß nach er­ kannter Auswahl des Drehzahlzeitprofils der Motor des Pro­ grammschaltwerks während des Programmlaufs angehalten und erst nach einer vorbestimmten Zeitdauer und/oder nach Ablauf oder Erreichen einer vorbestimmten Drehzahl freigegeben wird.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird also einfachst der Motor des Programmschaltwerks angehalten, so daß das Dreh­ zahlprofil quasi in dem Zustand verbleibt, der mittels des mechanischen Programmschaltwerks bis zu dessen Anhalten her­ beigeführt wurde. Dieser Zustand wird während des Anhaltens des Schaltwerkmotors beibehalten, da er sich insoweit nicht ändern kann, als das Programmschaltwerk nicht weiterläuft und so das Drehzahlprofil weiterführt. Auf diese Weise ist es al­ so möglich, eine flexible Gestaltung des Drehzahlprofils und damit des Schleuderbetriebs zu erhalten, da mit dem erfin­ dungsgemäßen Verfahren das Schleudern beliebig gestaltet wer­ den kann. Der Motor wird dabei entweder für eine vorbestimmte Zeitdauer angehalten, oder aber es wird eine drehzahlabhängi­ ge Anhaltedauer vorgesehen.
Damit trotz Anhaltens des Motors und der damit erzielten Ver­ längerung des Schleuderbetriebs eine endliche Schleuderzeit erreicht wird, kann in weiterer Erfindungsausgestaltung vor­ gesehen sein, daß die Anwahlschrittdauer des Programmschalt­ werks zum Anwählen des Drehzahlzeitprofils nur einen Bruch­ teil des Drehzahlzeitprofils oder eines Profilzeitinkrements, während dem der Motor angehalten werden soll, beträgt. Es soll also auf diese Weise gewährleistet werden, daß trotz al­ lem für einen schnellen Programmablauf Sorge getragen ist, da eben die jeweilige Anwahlschrittdauer des Programmschaltwerks möglichst klein gehalten werden soll. Als Bezugswert dient hierbei entweder die Gesamtzeit des Drehzahlzeitprofils, was insbesondere bei sehr kurzen Profilen als Maß verwendet wer­ den kann, oder aber ein einzelnes Profilzeitinkrement bei­ spielsweise bei Drehzahlprofilen in Stufenform, während wel­ chem der Motor angehalten werden soll.
Wird der Motor nach Ablauf der vorbestimmten Zeitdauer oder bei Erreichen der Drehzahl wieder freigegeben, kann in weite­ rer Erfindungsausgestaltung vorgesehen sein, daß das gewählte Programm mittels des Programmschaltwerks weitergeführt und/oder beendet wird, wenn die Restlaufzeit des Programms länger als die Anwahlschrittdauer des Programmschaltwerks ist, so daß in diesem Fall das Programmschaltwerk die Pro­ grammabarbeitung nur dann weiterführt, wenn das Programm selbst noch genügend lang andauert. Im anderen Fall wird das Programm von selbst den Schleuderbetrieb beenden.
In weiterer Erfindungsausgestaltung kann ferner vorgesehen sein, daß der Motor mehrmals an unterschiedlichen Stellen des Programms angehalten wird und auf diese Weise an unterschied­ lichen Stellen eine Flexibilität des Programms erreicht wird. Erfindungsgemäß kann der Motor in Abhängigkeit wenigstens ei­ nes vorbestimmten Kriteriums angehalten werden, beispielswei­ se in Zusammenwirken mit einem Schaumerkennungssensor, so daß in einer Beruhigungsphase mit konstanter niedriger Drehzahl dann, wenn Schaum nach wie vor erkannt wird, der Motor ange­ halten wird, so daß diese Beruhigungsphase länger andauert und die Schaumbildung sich verringert. Neben einer derartigen Kriteriumswahl sind selbstverständlich auch noch-andere Kri­ terien denkbar.
Eine erfindungsgemäße Ausführungsform des Verfahrens ist in der Zeichnung dargestellt.
Gezeigt ist ein Diagramm, bei dem längs der Ordinate die Schleuderdrehzahl und längs der Abszisse die Zeit aufgetragen ist. Dargestellt ist der Verlauf eines willkürlichen Dreh­ zahlprofils 1, das mittels des Programmschaltwerks ausgewählt ist. Zunächst steigt die Drehzahl in einem Anfangsbereich 2 kontinuierlich auf einen Wert nse an, wobei während dieser Schleuderprozedur die Wäscheverteilung erfolgt. Die dabei er­ reichte Schleuderdrehzahl wird für eine bestimmte Zeitdauer gehalten, wonach die Drehzahl auf ca. 200 U/min ansteigt und dort wiederum für eine bestimmte Zeitdauer gehalten wird (vgl. Abschnitt 3). Anschließend wird die Drehzahl stufenwei­ se, im gezeigten Ausführungsbeispiel um jeweils 25 U/min, in einem Bereich 4 erhöht, wonach die Drehzahl wiederum auf ca. 200 U/min abgesenkt wird, um eine Beruhigungsphase durchzu­ fahren. Wie der Figur zu entnehmen ist, dauert diese Beruhi­ gungsphase nach Erreichen der konstanten Drehzahl von 200 U/min im Beispiel 12 Sekunden (Profilabschnitt 5). Diese Beru­ higungsphase wird anschließend im Bereich 6 um weitere 8 Se­ kunden verlängert, wobei zu diesem Zweck der Motor des Pro­ grammschaltwerks für diese Zeitspanne angehalten wird, so daß das Programm kontinuierlich mit der im Bereich 5 gewählten Einstellung weiterläuft. Die Dauer des Motorstopps ist in der Figur mit P1 auf der Abszisse gekennzeichnet. Nach Ablauf der 8 Sekunden, die in diesem Fall die vorbestimmte Zeitdauer darstellen, wird die Schleuderdrehzahl wieder erhöht, was mittels des Programmschaltwerks, das nach Ablauf der 8 Sekun­ den wieder freigegeben ist, geregelt wird. Nach Durchlauf des Stufenbereichs 7 wird auf die maximale Schleuderdrehzahl im Bereich 8 erhöht. Im gezeigten Beispiel dauert das Andrehen auf die Schleuderdrehzahl ausgehend von der letzten Stufe bei ca. 500 U/min 48 Sekunden, wonach sich eine konstante Schleu­ derdrehzahl von 900 U/min einstellt. Im gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiels greift auch hier im Bereich 9 wiederum das er­ findungsgemäße Verfahren, denn auch hier wird der Motor für die Zeitdauer P2 angehalten, so daß das Programm nicht wei­ tergeführt wird und die erreichte maximale Schleuderdrehzahl länger als ursprünglich im Programm vorgesehen beibehalten wird. Nach Ablauf der Zeitdauer P2 wird der Motor auch hier wieder freigegeben, und er dreht das Programmschaltwerk so­ lange weiter, bis dieses das Programm beendet und die Schleu­ derdrehzahl auf Null herunterfährt.

Claims (5)

1. Verfahren zur Steuerung des Schleuderbetriebs einer Waschmaschine umfassend ein motorisch betriebenes mecha­ nisches Programmschaltwerk und eine mit diesem kommuni­ zierende Elektronikeinrichtung, in der wenigstens ein Drehzahlzeitprofil abgelegt ist, wobei mittels des Pro­ grammschaltwerks ein Drehzahlzeitprofil ausgewählt wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach erkannter Auswahl des Drehzahlzeitprofils der Motor des Programmschaltwerks während des Programmlaufs angehalten und erst nach einer vorbestimmten Zeitdauer und/oder nach Ablauf oder Errei­ chen einer vorbestimmten Drehzahl freigegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anwahlschrittdauer des Programmschaltwerks zum An­ wählen des Drehzahlzeitprofils nur einen Bruchteil des Drehzahlzeitprofils oder eines Profilzeitinkrements, während dem der Motor angehalten werden soll, beträgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß nach Freigabe des Motors das gewählte Programm mittels des Programmschaltwerks weitergeführt und/oder beendet wird, wenn die Restlaufzeit des Programms länger als die Anwahlschrittdauer des Programmschaltwerks ist.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Motor mehrmals an unter­ schiedlichen Stellen des Programms angehalten wird.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß der Motor in Abhängigkeit we­ nigstens eines vorbestimmten Kriteriums angehalten wird.
DE19619601A 1996-05-15 1996-05-15 Verfahren zur Steuerung des Schleuderbetriebs einer Waschmaschine Withdrawn DE19619601A1 (de)

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DE (1) DE19619601A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1036873A3 (de) * 1999-03-01 2000-10-04 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Verfahren zum Schleudern von nasser Wäsche
DE102005023557A1 (de) * 2005-04-13 2006-10-19 Aweco Mechatronics Gmbh Waschmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1036873A3 (de) * 1999-03-01 2000-10-04 BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH Verfahren zum Schleudern von nasser Wäsche
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