DE19618012A1 - Verfahren zum wahlweisen Wenden von insbesondere flächigen Gegenständen - Google Patents
Verfahren zum wahlweisen Wenden von insbesondere flächigen GegenständenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum wahlweisen Wenden
von insbesondere flächigen Gegenständen, wobei die Gegen
stände auf einer Transportbahn angeliefert, die zu wendenden
Gegenstände aus der Transportbahn entfernt und gewendet wer
den. Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durch
führung des Verfahrens.
Das automatische Stapeln von frisch produzierten Gegenstän
den ist in vielen Anwendungen erforderlich. So ist z. B. am
Ausgang einer Gitterschweißmaschine eine Vorrichtung zum
Stapeln der Gittermatten vorgesehen. Das gleichsinnige Sta
peln läßt sich heute mit hoher Geschwindigkeit durchführen.
Viele Gegenstände (insbesondere Gitterstahlmatten) lassen
sich kompakter Stapeln, wenn sie paarweise gegensinnig auf
einander geschichtet werden. Es sind deshalb in der Vergan
genheit auch Vorrichtungen zum automatischen wahlweisen
Wenden von Gittermatten entwickelt worden (vgl. z. B.
DE-41 28 444 C2, DE-34 06 680 C2 u. a.m.). Bei der aus der
DE-41 28 444 C2 bekannten Wendestation ist eine Schwenkvor
richtung vorgesehen, die unterhalb der einfahrenden Gitter
matte wartet, die Gittermatte packt, hochhebt und um eine
horizontale Achse um 180° wendet, um sie dann auf den Stapel
zu legen.
Ein Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß die Ar
beitsgeschwindigkeit beschränkt ist und sich nicht für An
wendungen mit hoher Taktrate eignet.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs ge
nannten Art anzugeben, das eine sehr viel höhere, prinzi
piell nicht begrenzte Arbeitsgeschwindigkeit ermöglicht.
Ein Verfahren der eingangs genannten Art zeichnet sich ge
mäß der Erfindung dadurch aus, daß die zum Wenden an eine
Wendevorrichtung abgegebenen Gegenstände unter gleichzeiti
gem Wenden von einer Seite der Transportbahn um diese herum
auf eine gegenüberliegende zweite Seite gebracht werden.
Der Kerngedanke der Erfindung liegt darin, daß sich der Ar
beitsablauf der Wendevorrichtung nicht mit der Transportbahn
kreuzt, sondern um diese herum verläuft. Sobald der zu wen
dende Gegenstand von der Transportbahn entfernt ist (was in
nert kürzester Zeit bewerkstelligt werden kann), ist die
Transportbahn frei für das Transportieren der nachfolgenden
Gegenstände, welche nicht gewendet werden (sondern an der
Wendevorrichtung ungehindert vorbeilaufen). Die gewendeten
Gegenstände können nachher gewünschtenfalls wieder in den
Strom der durchlaufenden (nicht gewendeten) Gegenstände ein
gefügt werden. Der Produktionsstrom wird durch das Wenden
einzelner Gegenstände weder gebremst noch in anderer Weise
behindert, da der Wendevorgang vollständig außerhalb der
Transportbahn abläuft.
Vorzugsweise werden die Gegenstände aus einer durch die
Transportbahn definierten Zuführebene nach unten in die Wen
devorrichtung abgegeben. Dies ist insbesondere beim Wenden
von Betonstahlmatten von Vorteil. Die Gegenstände werden da
bei vorzugsweise hängend angefördert, um aus einer vordefi
nierten Position in die Wendevorrichtung fallengelassen wer
den zu können. Die Gegenstände werden bei dieser Ausfüh
rungsform von einer bezüglich der Transportbahn unteren Sei
te auf eine bezüglich der Transportbahn obere Seite ge
bracht. Es ist jedoch auch denkbar, daß die Gegenstände ho
rizontal aus der Transportbahn entfernt werden und von der
z. B. linken Seite auf die z. B. rechte Seite der Transport
bahn gebracht werden. In welcher Richtung die Gegenstände
aus der Transportbahn entfernt werden, hängt vom Einzelfall
(Art des Fördersystems und der Gegenstände) ab. Ziel ist es,
die Transportbahn möglichst schnell freigeben zu können, um
das Anfördern der nachfolgenden Gegenstände nicht zu bloc
kieren.
Vorzugsweise werden die nichtgewendeten Gegenstände auf ei
ner der Zuführebene entsprechenden Bahn bis zu einer Über
gabestelle transportiert. Es ist also möglich, das Verfahren
bei bestehenden Produktionsanlagen anzuwenden, ohne das be
stehende Anlagenkonzept stark ändern zu müssen, da Ein- und
Ausgabeebene nicht gewendeter Gegenstände identisch sind.
Auch die gewendeten Gegenstände können wieder in den Produk
tionsstrom eingefügt werden, so daß das erfindungsgemäße
Verfahren in einem eigenständigen Modul der ansonsten vorge
gebenen Anlage umgesetzt werden kann.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform werden
die Gegenstände beim Wenden auf einer im wesentlichen kreis
bogenförmigen Bahn von der einen Seite der Transportbahn auf
die diametral gegenüberliegende andere Seite gebracht. Je
nachdem wie groß bzw. lang die Wendebahn im Verhältnis zu
den Gegenständen ist, kann eine Reihe von Gegenständen
"gleichzeitig" gewendet werden. D. h. es befindet sich stets
eine Mehrzahl von Gegenständen im "Wendezustand", wobei mit
hoher Taktrate zu wendende Gegenstände nachgeschoben und ge
wendete Gegenstände abgegeben werden.
Die nicht gewendeten und die gewendeten Gegenstände können
nachträglich mit einem höhenverstellbaren Organ gestapelt
werden. Die Höhenverstellbarkeit bezieht sich darauf, daß
die nicht gewendeten Gegenstände z. B. von einer anderen Hö
he übernommen werden müssen als die gewendeten. Die gewende
ten sind z. B. von einer Ebene oberhalb der Transportbahn zu
übernehmen. Es ist natürlich auch denkbar, daß das Organ
seitlich verstellbar ist, um wahlweise die nicht gewendeten
und die seitlich daneben abgegebenen gewendeten Gegenstände
zu übernehmen.
Vorzugsweise werden die Gegenstände mit erhöhter Geschwin
digkeit auf der Transportbahn in eine Übergabeposition be
fördert und dort positioniert, bevor sie an die Wendevor
richtung übergeben werden. Die durch die beschleunigte Be
förderung gewonnene Zeit sollte mindestens so groß sein wie
die zum Positionieren und Übergeben benötigte Zeit. Es ist
also möglich, einen Produktionsstrom zu bearbeiten, in wel
chem die Gegenstände abstandslos aufeinander folgen.
Vorzugsweise werden die Gegenstände beim Wenden einseitig
gehalten und über eine Wendekante gezogen. Beim Wenden einer
Betonstahlmatte wird diese z. B. an einem seitlichen Längs
draht ergriffen, unter der Transportbahn hervorgezogen und
seitlich um diese herumgeführt, wobei die Betonstahlmatte
zumindest im letzten Teil des Wendevorgangs über eine Wende
kante hinweggleitet.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens umfaßt
- a) eine Transportbahn zum Zuführen der Gegenstände in einer Zuführebene,
- b) Mittel zum Übergeben der zu wendenden Gegenstände an ei ne Wendevorrichtung,
- c) wobei die Wendevorrichtung derart um die Transportbahn herum angeordnet ist, daß die übergebenen Gegenstände unter gleichzeitigem Wenden von einer Seite der Trans portbahn um diese herum auf eine gegenüberliegende zweite Seite gebracht werden.
Vorzugsweise ist die Wendevorrichtung in der Art einer Trom
mel ausgebildet, durch welche hindurch die Transportbahn ge
führt ist. Die Gegenstände, insbesondere Gittermatten, wer
den also auf einer im wesentlichen kreisbogenförmigen Bahn
(entlang des Trommelumfangs) geführt. Je nach Größe des
Durchmessers und der Länge der Trommel (im Verhältnis zu den
zu wendenden Gegenständen) können gleichzeitig mehrere Git
termatten im "Wendezustand" sein. Die zu wendenden Gitter
matten werden von der Transportbahn in die Trommel fallenge
lassen, dort erfaßt und mitgenommen. Zum Erfassen der Git
termatten wird die Trommel mit Vorteil kurz angehalten.
Um mit einem möglichst kleinen Trommeldurchmesser arbeiten
zu können, ist die Trommel vorzugsweise exzentrisch bezüg
lich der Transportbahn angeordnet.
Als Trommel im Sinne der Erfindung ist nicht nur eine hohl
zylindrische, rohrförmige Konstruktion, sondern jede gleich
wirkende, rotierbare Einrichtung zu verstehen. Im Axial
schnitt kann eine Trommel also auch polygonal (z. B. vier
eckig) sein.
Zum Festhalten und Mitnehmen der Gittermatten bzw. Gegen
stände sind z. B. am Umfang der Trommel schwenkbar ange
brachte Greifer vorgesehen. Diese ergreifen den Gegenstand
mechanisch (Klemmzange, Haken), magnetisch (Elektromagnet)
oder z. B. pneumatisch (Sauggreifer). Der Greifer ist z. B.
gegen innen, d. h. gegen das Zentrum der Trommel schwenkbar,
um ein Positionieren bei der Übergabe der gewendeten Gegen
stände zu ermöglichen.
Die Greifer umfassen z. B. einen Schwenkarm, dessen - bezüg
lich der Rotationsrichtung der Trommel - hinteres Ende am
Umfang der Trommel schwenkbar gelagert ist und an dessen
vorderem Ende Mittel zum Erfassen der zu wendenden Gegen
stände ausgebildet sind.
Damit die Wendevorrichtung, z. B. die Trommel, mit einer
möglichst niedrigen Winkelgeschwindigkeit rotiert werden
kann, ohne dabei mit einer kleineren Wenderate auskommen zu
müssen, ist die Wendevorrichtung vorzugsweise mit einer er
höhten Kapazität zur Aufnahme mehrerer Gegenstände ausgebil
det. Wird der Umfang der Trommel bei gegebener Größe der
Gegenstände erhöht, können bei einer gegebenen Winkelge
schwindigkeit mehr Wendeaktionen ausgeführt werden. Hat in
der Wendevorrichtung nur ein Gegenstand Platz, dann muß
dieser gewendet sein, bevor ein neuer aufgenommen werden
kann. Falls dagegen z. B. drei Gegenstände (in unterschied
lichem "Wendezustand") Platz finden, dann kann entweder die
Geschwindigkeit des Wendens auf einen Drittel reduziert oder
der Ausstoß gewendeter Matten verdreifacht werden.
Vorzugsweise werden die gewendeten Gegenstände durch einen
in einer Ausgabeebene plazierten Rollen- oder Kettenförderer
übernommen und weitergegeben. Zuführ- und Ausgabeebene sind
übereinander angeordnet. Bei der Wendetrommel wird der Ge
genstand aus der Zuführebene in eine unterste Lage in der
Wendevorrichtung fallengelassen, von dort um die Transport
bahn herum in eine oberste Position gebracht und von dort
wiederum in die Ausgabeebene abgegeben.
Ein- und Ausgaberichtung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sind in der Regel gleich. Dies ist vorteilhaft in bezug auf
die Integration der Vorrichtung in eine Gesamtanlage.
Eine besonders bevorzugte Anwendung der Erfindung ist das
Wenden von Gittermatten bei einer Anlage mit einer Gitter
schweißmaschine für die Produktion von Baustahlmatten
o. dgl. Die Transportgeschwindigkeit wird dabei weitgehend
von der Taktrate der Gitterschweißmaschine bestimmt. Wie
bereits erwähnt, ist die Einzugsgeschwindigkeit der Gitter
matten in die - Wendevorrichtung mit Vorteil so gesteuert,
daß sich der Abstand aufeinanderfolgender Gittermatten vor
dem Positionieren erhöht. Auch eng hintereinander angeför
derte Gittermatten können auf diese Weise vor der Übergabe
an die Wendevorrichtung ausgerichtet werden.
Die Anlage weist hinter der Vorrichtung zum Wenden vorzugs
weise eine Stapelvorrichtung auf, welche mit einem höhenver
stellbaren Mattenauszugsorgan versehen ist. Mit diesem Organ
werden die auf unterschiedlichen Abgabeebenen zu übernehmen
den gewendeten und nicht gewendeten Gittermatten übernommen.
Vorzugsweise ist zudem die (bezüglich der Transportrichtung)
hintere Seite des Auszugsorgans entsprechend der Höhe des
Gittermattenstapels höhenverstellbar.
Weitere Ausführungsformen und Merkmalskombinationen ergeben
sich aus der nachfolgenden Detailbeschreibung und der Ge
samtheit der Patentansprüche.
Die zur Erläuterung der Ausführungsbeispiele verwendeten
Zeichnungen zeigen
Fig. 1 Eine schematische Darstellung einer erfindungsge
mäßen Vorrichtung im Längsschnitt;
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Wendevorrich
tung im Achsenquerschnitt;
Fig. 3 eine schematische Darstellung des zeitlichen Ab
laufs des Wendeprozesses;
Fig. 4a-l eine schematische Darstellung der Arbeitsweise
der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Grundsätzlich sind in den Zeichnungen gleiche Teile stets
mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung ist Teil einer Anlage zur
Herstellung von Gittermatten für Betonarmierungen. Sie bil
det den Abschluß der Produktionsanlage, d. h. sie ist hin
ter der Längsdrahtschere ausgangsseitig einer Gitter
schweißmaschine plaziert. In der Darstellung gemäß Fig. 1
werden die Gittermatten von links angeliefert. Sie durchlau
fen zunächst eine Mattenwendestation 1, die jede zweite Git
termatte um 180° wendet, und dann eine Stapelvorrichtung 2
zum Aufeinanderlegen der abwechslungsweise gewendeten und
nicht gewendeten Gittermatten.
Auf einem Gestell 3 ist eine Trommel 4 drehbar gelagert. Ei
ne Achse 5 der Trommel 4 verläuft parallel zur Transport
richtung der Gittermatten. Im unteren Bereich der Trommel 4
ist eine Transportvorrichtung zum Einziehen der angeliefer
ten Gittermatten vorgesehen. Sie umfaßt im vorliegenden
Beispiel einen Kettenförderer 6 mit einer Mehrzahl von Grei
fern 7. Die Greifer 7 fassen die angeförderte (bzw. von der
Gitterschweißmaschine ausgestoßene) Gittermatte von oben
z. B. an den Längsdrähten (z. B. mechanisch oder elektromag
netisch).
Die Länge des Kettenförderers 6 entspricht im wesentlichen
der Länge der Trommel 4. Er ist von einem nicht näher darge
stellten Motor angetrieben. Seine Geschwindigkeit ist abge
stimmt auf die Produktionsrate der Gitterschweißmaschine.
Oberhalb der soeben beschriebenen Einzugsvorrichtung ist ein
Rollenförderer 8 vorgesehen. Er ist im vorliegenden Beispiel
ebenfalls unterhalb der Achse 5 angeordnet und dient als
Ausgabevorrichtung für die gewendeten Gittermatten. Er ist
im wesentlichen gleich lang wie der Kettenförderer 6. Er ist
von einem nicht dargestellten Motor angetrieben.
Die Stapelvorrichtung 2 weist einen Kettenförderer 9 mit ei
nem vorderen Ende 9.1 und einem hinteren Ende 9.2 auf. Vor
zugsweise sind beide Enden 9.1, 9.2 höhenverstellbar. Das
vordere Ende 9.1 ist zwischen der Höhe des Kettenförderers 6
und des Rollenförderers 8 hin- und herbewegbar. Eine nicht
gewendete Gittermatte wird vom Kettenförderer 6 und eine ge
wendete vom Rollenförderer 8 übernommen.
Das hintere Ende ist vorzugsweise kontinuierlich höhenver
stellbar, um die Gittermatten aus möglichst geringer Höhe
auf den stetig wachsenden Stapel deponieren zu können. Der
Kettenförderer 9 ist in einem Gestell 10 aufgehängt. Die Me
chanismen zur Höhenverstellung sind nicht dargestellt. Unter
dem Kettenförderer 9 befindet sich die Ablagefläche 11 für
den Gittermattenstapel. Da der Kettenförderer selbst höhen
verstellbar ist, braucht die Ablagefläche 11 (im Unterschied
zum Stand der Technik) nicht höhenverstellbar zu sein.
Fig. 2 zeigt die Mattenwendestation 1 im Achsenquerschnitt.
Es ist deutlich zu erkennen, daß die Trommel 4 exzentrisch
bezüglich des Kettenförderers 6 und der durch zwei Seiten
führungen 17.1, 17.2 begrenzten Transportbahn der Gitter
matten angeordnet ist. Dies gilt ebenfalls für den Rollen
förderer 8.
Die Trommel 4 ist am äußeren Umfang durch Stütz- und An
triebsvorrichtungen gehalten. Die Stützvorrichtungen umfas
sen z. B. je eine zweiarmige Gelenkvorrichtung 12.1, 12.2,
die um eine parallel zur Achse 5 stehende Lagerachse
schwenkbar ist, und an beiden Enden mit Rollenlagern 21.1,
21.4 versehen ist. Zum Antreiben der Trommel 4 ist ein
(nicht dargestellter) Motor vorgesehen, welcher entweder die
Rollenlager 21.1, . . ., 21.4 antreibt oder über einen spe
ziellen Kupplungsmechanismus (Zahnrad/Zahngestänge, Ketten
o. dgl.) mit der Trommel 4 in Eingriff steht.
Im vorliegenden Beispiel sind in der Trommel 4 an drei
gleichmäßig über den Umfang verteilten Positionen Greifer
13.1, . . ., 13.3 vorgesehen. Sie ergreifen die vom Kettenför
derer 6 übernommenen Gittermatten 18, 19 an einer Seite und
ziehen sie beim Drehen der Trommel 4 mit. Gemäß einer be
vorzugten Ausführungsform sind die Greifer z. B. 13.2 an ei
nem Schwenkarm 14 angebracht. Der Schwenkarm 14 selbst ist
jeweils am Umfang der Trommel 4 in einem Drehpunkt 15 gela
gert. Er ist also von der Peripherie der Trommel 4 gegen in
nen schwenkbar. In seiner Ruhelage gliedert er sich in der
Umfangsfläche (Mantel) der Trommel 4 ein.
Gemäß einer weiteren Option sind unterhalb des Kettenförde
rers 6 Auffangrollen 16.1, 16.2 vorgesehen, welche die Fall
höhe der Gittermatten beschränken.
In Fig. 2 sind drei Gittermatten 18, 19, 20 gezeigt. Die
Gittermatte 18 wird soeben eingezogen und ist von den Grei
fern des Kettenförderers 6 und den Seitenführungen 17.1,
17.2 gehalten. Die Gittermatte 19 ist in die Trommel 4 fal
lengelassen worden und dort vom Greifer 13.1 bereits ein
Stück mitgenommen worden. Es ist deutlich zu erkennen, daß
die Matte 19 mit dem hinteren Ende auf der Auffangrolle 16.1
abrollt. Beim Weiterdrehen der Trommel wird sie auf die et
was tiefer angeordnete, in Rotationsrichtung seitlich ver
setzte Auffangrolle 16.2 fallen.
Die dritte Gittermatte 19 ist um mehr als 90° gewendet. Sie
hängt mit dem oberen Ende am Greifer 13.2, dessen Arm 14 nun
gegen innen geschwenkt ist. Mit dem unteren Ende gleitet sie
über eine Wendekante 22.
Der dritte Greifer 13.3 ist frei zur Übernahme der nächsten
Gittermatte.
Fig. 3 veranschaulicht den Wendevorgang im einzelnen.
Stadium A:
Die Gittermatte ist auf die Auffangrollen 16.1, 16.2 fallengelassen worden und wird vom Greifer 13.1 seitlich erfaßt.
Die Gittermatte ist auf die Auffangrollen 16.1, 16.2 fallengelassen worden und wird vom Greifer 13.1 seitlich erfaßt.
Stadium B:
Die Gittermatte ist bedingt durch die Drehung der Trommel ein Stück zur Seite gezogen worden. Sie hat die erste Auffangrolle 16.1 verlassen und fällt auf die zweite Auffangrolle 16.2.
Die Gittermatte ist bedingt durch die Drehung der Trommel ein Stück zur Seite gezogen worden. Sie hat die erste Auffangrolle 16.1 verlassen und fällt auf die zweite Auffangrolle 16.2.
Stadium C:
Die Gittermatte ist etwas weiter seitlich unter dem Kettenförderer hervorgezogen worden und hat auch die zweite Auffangrolle 16.2 verlassen.
Die Gittermatte ist etwas weiter seitlich unter dem Kettenförderer hervorgezogen worden und hat auch die zweite Auffangrolle 16.2 verlassen.
Stadium D:
Die Gittermatte ist endgültig unter dem Ketten förderer weggezogen worden. Im Prinzip könnte nun schon die nächste Gittermatte zum Wenden fallen gelassen werden.
Die Gittermatte ist endgültig unter dem Ketten förderer weggezogen worden. Im Prinzip könnte nun schon die nächste Gittermatte zum Wenden fallen gelassen werden.
Stadium E:
Die Gittermatte hängt am Greifer 13.1 seitlich der Transportbahn senkrecht nach unten.
Die Gittermatte hängt am Greifer 13.1 seitlich der Transportbahn senkrecht nach unten.
Stadium F:
Der Schwenkarm 14 ist ausgeschwenkt und die Git termatte liegt an der Wendekante 22 an. Die Wen dekante 22 ist neben dem Rollenförderer 8 und parallel zu diesem angeordnet.
Der Schwenkarm 14 ist ausgeschwenkt und die Git termatte liegt an der Wendekante 22 an. Die Wen dekante 22 ist neben dem Rollenförderer 8 und parallel zu diesem angeordnet.
Stadium G:
Das untere Ende der Gittermatte wird über die Wendekante 22 hinweggezogen.
Das untere Ende der Gittermatte wird über die Wendekante 22 hinweggezogen.
Stadium H:
Das untere Ende der Gittermatte hat die Wendekan te 22 verlassen und liegt nun auf dem Rollenför derer 8.
Das untere Ende der Gittermatte hat die Wendekan te 22 verlassen und liegt nun auf dem Rollenför derer 8.
Stadium I:
Die Gittermatte ist positioniert und kann auf den Rollenförderer 8 fallengelassen werden. Der Schwenkarm 14 wird sich danach in den Umfangsbe reich der Trommel 4 zurückbewegen.
Die Gittermatte ist positioniert und kann auf den Rollenförderer 8 fallengelassen werden. Der Schwenkarm 14 wird sich danach in den Umfangsbe reich der Trommel 4 zurückbewegen.
In Fig. 3 ist zu erkennen, daß in den Stadien A-E der
Schwenkarm in Ruheposition ist und daß er erst in den Sta
dien F-I nach innen schwenkt. D.h. in der ersten Hälfte des
Wendeprozesses wird der Arm nicht benötigt. Er sorgt in der
zweiten Hälfte der Wendephase für die richtige Plazierung
der Gittermatte auf dem Rollenförderer 8.
Fig. 4a-l veranschaulicht das erfindungsgemäße Wende- und
Stapelverfahren. Links ist jeweils die Wendevorrichtung im
Längsschnitt, in der Mitte die Stapelvorrichtung und rechts
die Trommel im Querschnitt gezeigt.
In Fig. 4a wird eine erste Gittermatte 23.1 in die Trommel 4
eingezogen. Dies geschieht vorzugsweise mit einer gegenüber
der Taktrate der Gitterschweißmaschine erhöhten Geschwin
digkeit.
In Fig. 4b ist die Gittermatte 23.1 im hinteren Bereich der
Trommel 4 für die Übergabe an die Wendevorrichtung pla
ziert. Eine zweite Gittermatte 23.2 ist bereits teilweise
eingezogen. Die erste und die zweite Gittermatte 23.1, 23.2
haben einen vorgegebenen minimalen Abstand zueinander.
Nun wird die Gittermatte 23.1 in die Trommel 4 fallengelas
sen (Fig. 4c). Die Trommel beginnt zu drehen und hebt dabei
die Gittermatte 23.1 an (vgl. dazu Fig. 4d rechts außen).
Die Gittermatte 23.2 wird nun nachgezogen und eine weitere
Gittermatte 23.3 wird vom Kettenförderer 6 ebenfalls erfaßt
und eingezogen. Während die Gittermatte 23.1 in der Trommel
4 gewendet wird, läuft die Gittermatte 23.2 durch. Sie wird
vom Kettenförderer 9 der Stapelvorrichtung übernommen und
abgelegt (Fig. 4f-h). Die gewendete Gittermatte 23.1 wird
auf den Rollenförderer 8 gelegt. Zwischenzeitlich ist die
Gittermatte 23.3 in die Übergabeposition (Fig. 4g) gekom
men. Sie wird in gleicher Weise wie die Gittermatte 23.1 ge
wendet (Fig. 4h-l). Die erste Gittermatte 23.1 wird vom Ket
tenförderer 9 übernommen und auf der Gittermatte 23.2 gesta
pelt (Fig. 4h-k). Die nachfolgende Gittermatte 23.4 wird
wieder ungewendet durch die Trommel hindurch zur Stapelvor
richtung gebracht und dort auf der Gittermatte 23.1 abgelegt
(Fig. 4h-l).
In diesem Sinn werden die Gittermatten alternierend gegen
sinnig gestapelt. Daß die Reihenfolge der angeförderten ei
nerseits und der gestapelten Gittermatten andererseits nicht
gleich ist, ist im vorliegenden Beispiel belanglos.
Aufgrund der Fig. 4a-l ist klar, daß auch mehrere Gitter
matten gleichzeitig im Wendestadium sein können, wenn die
Trommel nur genügend groß ist. Die Länge der Trommel kann
in weiten Grenzen variieren. Wenn sichergestellt ist, daß
die Gegenstände stets richtig erfaßt werden, dann kann die
auch kürzer als die als die zu wendenden Gegenstände sein.
Ist die Länge z. B. mindestens doppelt so groß wie ein
Gegenstand, dann kann auf verschiedenen Längsabschnitten (in
Achsenrichtung) der Trommel gleichzeitig gewendet werden.
Der Fachmann erkennt, daß sich die beschriebene Ausfüh
rungsform in diversen Aspekten abwandeln läßt. Während beim
Ausführungsbeispiel der Kettenförderer auf die Länge der
Trommel beschränkt ist, kann die Erfindung auch mit einem
bestehenden Transportsystem verwirklicht werden. Die Wende
trommel ist dann nicht nur funktionell, sondern auch phy
sisch von einer Transportbahn durchlaufen. Je nach Art der
zu wendenden Gegenstände ist auch denkbar, daß das zufüh
rende Fördersystem nur teilweise in die Trommel hineinragt.
Ein quaderförmiger Gegenstand beispielsweise könnte ohne
weiteres auch auf einem Transportband liegend angefördert
werden, in die Trommel fallengelassen und von dieser gewen
det werden. Nach dem Wenden könnte er wiederum auf ein För
derband abgestellt werden. Bei empfindlichen Gegenständen
wird man auf das Fallenlassen verzichten und eine gesteuerte
Übergabe vorsehen (Übergabegreifer).
Für die Erfindung ist es auch nicht zwingend, daß eine
Trommel zur Anwendung gelangt. Es ist z. B. auch ein anderes
Fördersystem denkbar, das in einer Ebene senkrecht zur För
derrichtung arbeitet und das bogenförmig um die Transport
bahn herumgeführt ist. Insbesondere ist z. B. ein Kettenför
derer denkbar, der in einer Art um die Transportbahn herum
geführt ist, die vergleichbar mit der Funktionsweise der be
schriebenen Trommel ist.
Ein solcher Kettenförderer hätte insbesondere den Vorteil,
daß die Übernahme des Gegenstandes vom Transportsystem und
die Übergabe des Gegenstandes an den Abzugsförderer in na
hezu beliebiger Weise gestaltet werden könnten. Es ist näm
lich in keiner Weise nötig, daß die Gegenstände beim Wenden
auf einer kreisbogenförmigen Bahn geführt sind.
Die im Ausführungsbeispiel beschriebenen Schwenkarme 14 die
nen eigentlich dazu, die Übergabe zu vereinfachen. Es sind
selbstverständlich auch andere Mittel denkbar, um den zu
wendenden Gegenstand gezielt übergeben zu können. Im Sinn
einer möglichst einfachen Ausführung solcher Übergabemecha
nismen sind sie selbsttätig bewegend, d. h. nicht motorisch
angesteuert. Durch geeignete Wahl der Hebelverhältnisse und
Berücksichtigung der beim Wenden wirkenden Kräfte kann z. B.
dafür gesorgt werden, daß diese Führungs- und Übergabemit
tel sich in Abhängigkeit von der Winkelposition der Trommel
nach innen neigen bzw. in die Ruheposition zurückgehen. Es
ist auch eine mechanische Führung über eine bezüglich der
Trommel feststehende Rollenführung denkbar.
Der Stapel muß nicht höhenverstellbar sein. Es ist z. B.
denkbar, daß er zwei schubladenartige Aufnahmen aufweist,
in welche die Gittermatten oder Gegenstände eingeschoben
werden können, um dann auf den Stapel fallengelassen zu wer
den.
Beim Ausführungsbeispiel sind die Zuführ- und die Abgabe
ebene auf verschiedenen Höhen angeordnet. Dies kann dazu be
nutzt werden, ,um die gewendeten und die nicht gewendeten Ge
genstände gezielt unterschiedlich weiter zu verarbeiten. Es
ist aber auch möglich, Ein- und Ausgabeebene auf gleiche Hö
he zu bringen. Dazu muß beim Wenden eine Vorwärtsbewegung
in der Trommel in Transportrichtung stattfinden. Zuführ- und
Abgabeebene sind dann auf gleicher Höhe und die Übergabe
stellen hintereinander (statt übereinander). Eine derartige
Vorwärtsbewegung läßt sich z. B. mit einem auf einer
Schraubenlinie geführten Kettenförderer verwirklichen. Denk
bar ist auch, daß die in der Trommel befindlichen Gegen
stände in Längsrichtung der Trommel bewegt werden (z. B.
durch eine Art Transportwagen oder durch einen Kettenförde
rer, die am Umfang der Trommel auf einer Mantellinie verlau
fen).
Zusammenfassend ist festzustellen, daß die Erfindung ein
neuartiges Konzept zum Wenden von Gegenständen darstellt,
das zwar besonders bevorzugt zum Verarbeiten von flächigen
Gegenständen eingesetzt wird, aber ohne weiteres auch in an
deren Gebieten anwendbar ist.
Claims (21)
1. Verfahren zum wahlweisen Wenden von insbesondere flächi
gen Gegenständen, wobei
- a) die Gegenstände (23.1, 23.3) auf einer Transportbahn (6, 17.1, 17.2) angeliefert,
- b) die zu wendenden Gegenstände (23.1, 23.3) aus der Transportbahn (6, 17.1, 17.2) entfernt und gewendet werden,
dadurch gekennzeichnet, daß
- c) die zum Wenden an eine Wendevorrichtung (4) abgegebe nen Gegenstände (23.1, 23.3) unter gleichzeitigem Wenden von einer Seite der Transportbahn (6, 17.1, 17.2) um diese herum auf eine gegenüberliegende zwei te Seite gebracht werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gegenstände (23.1, 23.3) aus einer durch die Trans
portbahn (6, 17.1, 17.2) definierten Zuführebene nach
unten in die Wendevorrichtung (4) abgegeben, insbesonde
re fallengelassen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Gegenstände (18) in der Zuführebene hän
gend (7) zugeführt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gegenstände (19, 20) beim Wenden
im wesentlichen auf einer kreisbogenförmigen Bahn (A,
. . ., I) von unterhalb der Zuführebene in eine Abgabe
ebene gebracht werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gegenstände (23.1, 23.3) vor dem
Fallenlassen positioniert werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß jeder zweite der angeförderten Gegen
stände (23.1, . . ., 23.4) gewendet wird und daß die ge
wendeten und die nicht gewendeten Gegenstände (23.1,
23.3 bzw. 23.2, 23.4) mit einem höhenverstellbaren Organ
(9) ausgangsseitig der Wendevorrichtung (4) gestapelt
werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gegenstände (19, 20) einseitig
gehalten (13.1, 13.2) werden und beim Wenden über eine
Wendekante (22) gezogen werden.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach An
spruch 1, umfassend
- a) eine Transportbahn (6, 17.1, 17.2) zum Zuführen der Gegenstände (18) in einer Zuführebene,
- b) Mittel (7, 13.1) zum Übergeben der zu wendenden Ge genstände (18) an eine Wendevorrichtung (4),
- c) wobei die Wendevorrichtung (4) derart um die Trans portbahn (6, 17.1, 17.2) herum angeordnet ist, daß die übergebenen Gegenstände (19, 20) unter gleichzei tigem Wenden von einer Seite der Transportbahn (6, 17.1, 17.2) um diese herum auf eine gegenüberliegende zweite Seite gebracht werden.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wendevorrichtung (4) in der Art einer Trommel
ausgebildet ist, durch welche hindurch die Transportbahn
(6, 17.1, 17.2) geführt ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trommel (4) exzentrisch bezüglich der Trans
portbahn (6, 17.1, 17.2) angeordnet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel (7, 13.1) zum Übergeben
der Gegenstände (18, 19) am Umfang der Trommel (4) gela
gerte, nach innen beweg- bzw. schwenkbare Greifer (13.1,
13.2, 13.3, 14, 15) umfassen.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifer (13.1, 13.2, 13.3) einen Schwenkarm
(14) umfassen, dessen - in Rotationsrichtung der Trommel
(4) - hinteres Ende am Umfang der Trommel (4) schwenkbar
(15) gelagert ist und an dessen vorderem Ende Mittel
(13.1, 13.2, 13.3) zum Ergreifen des Gegenstandes (19,
20) ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wendevorrichtung (4) eine Kapa
zität hat, um mehrere Gegenstände (19, 20) gleichzeitig
wenden zu können.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Ausgabeebene ein Rollen-
oder Kettenförderer (8) zum Ausbringen der gewendeten
Gegenstände vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß Zuführ- und Ausgaberichtung gleich
sind und daß Zuführ- und Abgabeebene übereinander ange
ordnet sind.
16. Anlage für die Produktion von Gittermatten, mit einer
Gitterschweißmaschine und einer Vorrichtung nach einem
der Ansprüche 8 bis 15.
17. Anlage nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Einzugsvorrichtung (6, 7) in der Transportbahn der
art angesteuert ist, daß sich der Abstand aufeinander
folgender Gittermatten (23.1, 23.2) vorübergehend er
höht.
18. Anlage nach einem der Ansprüche 16 oder 17, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Vorrichtung (1) zum Wenden eine
Vorrichtung (2) zum Stapeln der Gittermatten (23.1,
23.3) nachgeordnet ist.
19. Anlage nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung (2) zum Stapeln ein höhenverstellbares
Mattenauszugsorgan (9) aufweist, um die auf unterschied
lichen Abgabeebenen auszuziehenden Gittermatten zu über
nehmen.
20. Anlage nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
eine hintere Seite (9.2) des Auszugsorgans (9) entspre
chend der Höhe eines sich bildenden Gittermattenstapels
höhenverstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH144895 | 1995-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19618012A1 true DE19618012A1 (de) | 1996-11-21 |
Family
ID=4210705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996118012 Withdrawn DE19618012A1 (de) | 1995-05-17 | 1996-05-04 | Verfahren zum wahlweisen Wenden von insbesondere flächigen Gegenständen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19618012A1 (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN109051682A (zh) * | 2018-09-07 | 2018-12-21 | 合肥神马科技集团有限公司 | 一种线盘翻盘机 |
| CN110641963A (zh) * | 2019-09-26 | 2020-01-03 | 长兴柏成电子有限公司 | 一种磁芯生产用翻转装置 |
| CN112678484A (zh) * | 2020-12-25 | 2021-04-20 | 马拉兹(江苏)电梯导轨有限公司 | 电梯导轨双向翻转装置 |
| CN112917444A (zh) * | 2021-04-15 | 2021-06-08 | 安徽马钢重型机械制造有限公司 | 一种轨道交通车轮和模具的翻转装置及其翻转方法 |
| CN115848965A (zh) * | 2023-02-08 | 2023-03-28 | 晋江新建兴机械设备有限公司 | 一种翻托机 |
| CN116214240A (zh) * | 2023-04-10 | 2023-06-06 | 徐州中汉机械有限公司 | 一种制动鼓翻转装置 |
-
1996
- 1996-05-04 DE DE1996118012 patent/DE19618012A1/de not_active Withdrawn
Cited By (8)
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| CN112678484B (zh) * | 2020-12-25 | 2021-09-07 | 马拉兹(江苏)电梯导轨有限公司 | 电梯导轨双向翻转装置 |
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| CN116214240A (zh) * | 2023-04-10 | 2023-06-06 | 徐州中汉机械有限公司 | 一种制动鼓翻转装置 |
| CN116214240B (zh) * | 2023-04-10 | 2023-10-27 | 徐州中汉机械有限公司 | 一种制动鼓翻转装置 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |