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DE1296578B - Vorrichtung zum Stapeln von Walzstahlprofil-Staeben - Google Patents

Vorrichtung zum Stapeln von Walzstahlprofil-Staeben

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DE1296578B
DE1296578B DES113920A DES0113920A DE1296578B DE 1296578 B DE1296578 B DE 1296578B DE S113920 A DES113920 A DE S113920A DE S0113920 A DES0113920 A DE S0113920A DE 1296578 B DE1296578 B DE 1296578B
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DE
Germany
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grate
stacking
bars
roller table
laying
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DES113920A
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English (en)
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Secim SA
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Secim SA
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G57/00Stacking of articles
    • B65G57/02Stacking of articles by adding to the top of the stack
    • B65G57/16Stacking of articles of particular shape
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    • B65G57/183Angle irons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)
  • Stacking Of Articles And Auxiliary Devices (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sta- Magneten bewehrten Schwenkarme zwischen
pein von Walzstahlprofil-Stäben mit einem Rollgang, den Leisten des Ablegerostes und im Ruhe-
der die Stäbe anliefert, und mit einem Stapelrost, der zustand etwas tiefer als diese liegen und dann,
sich parallel zur Längsrichtung des Rollgangs er- wenn die zweite, vierte usw. Stäbelage auf dem
streckt und auf den die Stäbe gestapelt werden, fer- 5 Ablegerost abgelegt ist, empor- und auf den ner mit einem zwischen dem Rollgang und dem Stapelrost niedergeschwenkt und danach in ihre
Stapelrost befindlichen Ablegerost, auf dem jede Ruhelage zurückgeschwenkt werden,
erste, dritte usw. Stäbelage vom Rollgang zum Stapel- Der Stapelrost wird in dem Maße, wie der Stapel
rost verschoben wird, und mit einem aus magnet- auf ihm höher wird, abgesenkt. Dies kann dadurch bewehrten Schwenkarmen gebildeten Schwenkrost, 10 geschehen, daß der Antrieb zum vertikalen Bewegen welcher jede zweite, vierte usw. Lage von Stäben um- des Stapeltisches eine Winde ist. kehrt und zum Stapelrost fördert. Ferner kann zur Maschine ein Bündelungshalter
Solche Vorrichtungen werden zum Bündeln von gehören, der von einem Karren getragen wird und L-, U- und T- Profilstäben gebraucht; das Umkehren aus mit Abstand voneinander angeordneten Trägern von Lage zu Lage dient der Platzersparnis und dem 15 besteht, die zwischen die Stützen des Stapelrostes einguten Zusammenhalt des Stäbebündels. führbar sind, um die Stäbestapel abzunehmen.
Bei einer der bekannten Vorrichtungen dieser Art Die Erfindung wird nunmehr ausführlicher unter
müssen die Schwenkarme auch auf und nieder und Bezugnahme auf ein spezielles Ausführungsbeispiel seitwärts hin- und herbewegt werden; bei einer ande- der erfindungsgemäßen Vorrichtung beschrieben, das ren bekannten Einrichtung müssen die Magneten 20 in der Zeichnung veranschaulicht ist. In dieser zeigt mehrfach hin- und hergeschwenkt und auf ihren F i g. 1 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungs-
Schwenkarmen sogar gedreht werden; und bei einer gemäße Maschine; der Schnitt läuft in einer Ebene dritten Vorrichtung sind außer den Schwenkmagneten parallel zur Bewegungsrichtung der Lagen von Stäben noch Hubmagneten erforderlich. Bei diesen bekann- bei ihrem Weg von der Unterlage zum Bilden der ten Vorrichtungen sind zum Stapeln je zweier Stäbe- 25 Schicht bis zu dem Stapeltisch, lagen bis zu elf Arbeitsgänge hintereinander erforder- Fig. 2 einen Teil der Maschine nach Fig. 1, wo-
lich. Darin sind die Arbeitsgänge, die nötig sind, um bei zwecks Vereinfachung der Zeichnung und leichdie für jede Lage jeweils nötige Zahl von Stäben — teren Verständnisses der Wirkungsweise der Madiese Zahl ändert sich je von Lage zu Lage um schine die horizontalen Leisten für die Bewegung ±1 — abzuzählen und zu ordnen, d. h. parallel an- 30 einer Lage von Stäben sowie der dazugehörige Aneinanderzulegen, noch nicht gerechnet; dieses Abzäh- trieb nicht dargestellt sind,
len und Ordnen besorgen die bekannten Stapelvor- F i g. 3 wiederum einen Teil der Maschine nach
richtungen nicht. Fig. 1, wobei die horizontalen Arme sowie die Lei-
Die Erfindung soll die Zahl der zum Stapeln nöti- sten zur Aufnahme einer Lage von Stäben nicht dargen Arbeitsgänge vermindern und das Formieren der 35 gestellt sind, sondern lediglich die Einrichtung für Lagen, d. h. das Abzählen und Ordnen der Stäbe das Umkehren einer Lage von Stäben mittels eines jeder Lage, selbsttätig vollziehen. Elektromagneten deutlich veranschaulicht wurde.
Die Erfindung besteht darin, daß Die in der Zeichnung dargestellte Maschine gestat-
a) die Rollen des Rollgangs schräg zur Längsrich- tet das aufeinanderfolgende Stapeln von Stablagen, tung des Rollgangs so angeordnet sind, daß sie 40 die je nach der Art der Stäbe und der Möglichkeit, auch in Querrichtung zum Stapelrost hinfördern, aus ihnen ein Bündel zu bilden, wahlweise um die
b) zwischen dem Rollgang einerseits und dem Ab- Längsachse der Lage um 180° gedreht werden könlegerost und dem Schwenkrost andererseits nen; ferner können die handelsüblichen Abmessuneine Quertransport-Einrichtung vorgesehen ist, gen der Bündel im voraus bestimmt werden; von der welche aus einer Mehrzahl waagerechter Arme 45 Maschine aus können die fertigen Stapel entweder besteht, die zwischen den Rollen des Rollgangs frontal oder seitlich zu einer Vorrichtung zum Um- und etwas tiefer als diese angeordnet, mit ein- bandeln oder Zusammenfassen des Bündels von stellbaren Anschlägen für die Stäbe versehen Hand oder automatisch durch eine oder mehrere und an Kurbeln bzw. Schwingen eines oder meh- Maschinen weitergeleitet werden.
rerer Paare von Parallelkurbeltrieben mit von 50 Die Einfachheit und die genau festliegende Aufeiner Antriebswelle absatzweise in stets gleichem einanderfolge der mechanischen Bewegungen der Sinne gedrehter Kurbelwellen so angelenkt sind, wesentlichen Maschinenteile gestattet es, die Madaß sie die an ihren Anschlägen jeweils an- schine automatisch nach einem vorher programmiergelaufene Lage von Stäben von den Rollen ab- ten Arbeitsablauf zu steuern, heben und aus dem Ablegerost absetzen, 55 Die in der Fig. 1 dargestellte Maschine hat einen
c) der Ablegerost aus einer Mehrzahl von quer Tisch zur Aufnahme von Stabmaterial, das hier als zur Längsrichtung des Rollgangs hin- und her- Winkelprofile dargestellt ist. Der Aufnahmetisch beschiebbaren, mittels Zahnstangen von einer steht aus zur Ebene der Zeichnung schräg angeordihnen gemeinsamen Ritzelwelle angetriebenen neten horizontalen Rollen 1.
Leisten besteht und stets dann, wenn die erste, 60 Der Tisch mit den schrägen Rollen 1 gestattet das
dritte usw. Stäbelage auf ihm abgesetzt ist, über parallele Ausrichten einer Lage von Winkelprofilen2;
den Stapelrost hin- und zurückgeschoben wird, die unterschiedlichen Rollen 1 des Tisches werden
d) der Stapelrost mit einer Mehrzahl von Klinken am Ausgang einer Zulieferungsvorrichtung angeordversehen ist, welche die vom Ablegerost zum net und in Drehung versetzt. Die Zulieferungsvorrich-Stapelrost zu schiebende Stäbelage zum Stapel- 65 tung kann beispielsweise eine Maschine 3 zum Gerost hin, aber nicht zurückpassieren lassen, raderichten sein, wie sie mit strichpunktierten Linien
e) der Schwenkrost so angeordnet und mittels einer in F i g. 1 angedeutet ist.
Schwenkwelle so angetrieben ist, daß seine mit Die zu stapelnden Stäbe, d. h. hier die Winkel-
profile 2, richten sich auf der Unterlage zur Bildung einer Stablage, d. h. über den schrägen Rollen 1 durch Anschlagen an Anschläge 8 oder 9 parallel aus. Die Stäbe werden entweder einzeln angeliefert, damit sie sich nacheinander auf dem Rollentisch 1 ausrichten, oder bereits in Gruppen einer Lage oder schließlich in vollständigen, bereits ausgerichteten Lagen zugeführt; im letzteren Fall bewirkt der Rollentisch nur eine seitliche Verschiebung der Stablage.
Der Weitertransport der Stablage erfolgt in einer Kreisbewegung mittels einer Vorrichtung, die horizontale leistenförmige Arme 4 und 5 aufweist, die ihrerseits an die Koppeln eines doppelten Parallelkurbeltriebes mit den zweiarmigen Kurbeln 6 und den zweiarmigen Schwingen 7 bilden und den Kurbelwellen 15 einander diametral gegenüber angeordnet sind.
Die horizontalen Arme 4 und 5 sind an jeweils einem ihrer Enden mit Anschlägen 8 und 9 versehen. Der Anschlag jedes der horizontalen Arme, beispielsweise der Anschlag 8 in F i g. 1, ragt über die Ebene des Tisches zur Bildung der Stablagen hinaus, wenn der horizontale Arm 4 noch etwas unter der Scheitelebene der Rollen dieses Tisches liegt.
Der an dem horizontalen Arm 5 sitzende Anschlag 9 ist relativ zu diesem Arm mittels einer Stellschraube 10 in Längsrichtung des Armes verstellbar; diese Schraube kann über ihren eckigen Kopf 11 von Hand oder durch andere Mittel eingestellt werden. Die Schraube 10 gestattet eine Einstellung des An-Schlages 9 in Längsrichtung des horizontalen Armes 5, d. h., es ist möglich, wegen des aufeinanderfolgenden Arbeitens der beiden Arme 4 und 5 die Seitenversetzung in der Anordnung einer Lage von Winkelprofilen 2 relativ zu der Anordnung der folgenden Lage wunschgemäß einzustellen.
Im Anschluß an den Rollentisch ist eine Reihe von Aufnahmeleisten 12 angeordnet. Diese Leisten werden mit einer hin- und hergehenden Bewegung angetrieben und weisen an ihrem unteren Teil eine Zahnstange 13 auf, die jeweils mit einem abwechselnd in der einen und anderen Drehrichtung umlaufenden Zahnrad 14 im Eingriff ist.
Die Leisten 12 können sich so von dem Rollentisch 1 weg- oder wieder zu ihm hinbewegen und dabei eine Lage von Stäben 2 transportieren, die ihnen infolge der Bewegung der horizontalen Arme 4 und 5 zugeführt worden ist.
Diese Arme werden in einer translatorischen Umlaufbewegung über die Zapfen 15 der die Kurbeln 7 tragenden Kurbelwelle angetrieben; diese Achse ist fest mit einem Zahnrad 16 verbunden, über das eine Antriebskette 17 läuft, die ihrerseits von dem Triebrad 18 eines Antriebsmotors angetrieben wird.
Es ist darauf hinzuweisen, daß das Zahnrad 16 für den Antrieb des axialen Zapfens 15 der die Kurbeln 7 tragende Kurbelwelle auch durch irgendein anderes Mittel angetrieben werden könnte, beispielsweise über Riemenscheiben oder über einen Zahnräderzug.
Die Arme 4 und 5 können abwechselnd eine Schicht von Stäben aufnehmen und wieder absetzen, und zwar von dem Rollentisch 1 bis zu den Aufnahmeleisten 12. Wenn die Aufnahmeleisten 12 eine Lage von Stäben erhalten haben, werden diese Leisten geradlinig nach rechts in F i g. 1 oder 2 bis zu dem Stapeltisch 19 verschoben.
Dieser Stapeltisch 19 ist in einer einen vertikalen U-Querschnitt aufweisenden Rinne 20 angeordnet und verschiebt sich in dieser Rinne unter der Wirkung einer Winde 21, es kann aber auch hier irgendeine andere Verschiebevorrichtung gewählt werden. Durch Anheben des Stapeltisches 19 kann der Tisch die Lage von Stäben 2 aufnehmen, die durch die Aufnahmeleisten 12 über die Ausnehmung 20 gebracht wurde.
Wenn der Stapeltisch die Stäbe 2 übernommen hat, bewegen sich die Aufnahmeleisten 12 wiederum nach links in F i g. 2, und die Lage von Stäben 2 wird durch einziehbare Anschläge 22 festgehalten. Diese Anschläge, die schwenkbar an dem Maschinengestell gelagert sind, werden aus dem Weg einer Lage von Stäben 2 durch den ersten Stab herausgeschwenkt, wenn sich diese Lage im Sinne des Pfeiles 23 (F i g. 2) zum Stapeltisch hinbewegt. Wenn sich jedoch die Aufnahmeleisten 12 nach links bewegen, hebt der schwer ausgeführte Teil 24'jedes Anschlages die Anschlagnase 22 nach oben, und diese widersetzt sich einer Zurückbewegung der Lage von Stäben 2. Diese Stablage wird demnach auf dem Stapeltisch 19 abgesetzt, der dann wieder in seiner Ausnehmung 20 abgesenkt werden kann, während die Leisten 12 in ihre Ausgangsstellung zurückkehren, um von dem mit schrägen Rollen 1 versehenen Rollentisch durch die nunmehr an Stelle der horizontalen Arme 4 durch die Drehung der Kurbelwellen nach oben gekommenen horizontalen Arme 5 eine neue Lage von Stäben zu empfangen, die auf den Leisten abgelegt werden. ~T5er Schrägrollentisch bildet dazu eine neue Lage von Stäben, die nun an den Anschlägen 9 der Arme 5 ausgerichtet werden, deren Versetzung durch entsprechendes Einstellen der Stellschraube 10 relativ zu der Stellung der Stäbe der vorangegangenen Lage bestimmt ist. Die Arme 5 nehmen diese Lage von Stäben 2, um sie auf den Aufnahmeleisten 12 in der in Fig. 3 dargestellten Anordnung abzulegen. Aus dieser Stellung wird die Lage von Stäben 2 mittels eines Elektromagneten 25 abgenommen, der zwischen den Leisten 12 hindurchgeschwenkt wird; dieser Elektromagnet sitzt an einem Arm 26, der von einer Welle 27 in eine Schwenkbewegung versetzt wird.
Der Elektromagnet kehrt bei seiner Schwenkbewegung die Lage von Stäben 2 um 180° um und legt sie auf der bereits auf den Stapeltisch 19 angeordneten Stablage ab.
In der F i g. 3 ist die Lage von Stäben 2, die auf den Aufnahmeleisten 12 liegen, mit strichpunktierten Linien gezeigt, ebenso die entsprechende Stellung des Elektromagneten 25; andererseits ist die Stellung des Elektromagneten in demjenigen Augenblick, in dem er die neue Lage von Stäben 2 auf der bereits auf den Stapeltisch 19 liegenden Lage ablegt, mit vollen Strichen dargestellt.
Der Elektromagnet 25 führt eine hin- und hergehende Schwenkung oder Drehung für das Anheben einer Lage von Stäben, das Umkehren dieser Lage und das Absetzen auf die bereits vorher auf den Stapeltisch gebrachte Stablage durch.
Der Elektromagnet 25 hat zwischen den Leisten 12 hindurchführbare Magnetplatten, deren Anzahl und Abmessungen in Abhängigkeit von den Längen und den Gewichten der zu handhabenden Stablagen gewählt oder bestimmt werden.
Die soeben beschriebene Maschine nimmt auf ihrem Rollentisch mit den schrägen Rollen 1 nacheinander Lagen von Stäben beliebigen Querschnitts auf, beispielsweise Winkelprofile, wie sie in der
Zeichnung dargestellt sind; diese Stablagen werden nacheinander von den Armen 4 und 5 auf die Aufnahmelineale oder Leisten 12 gebracht; eine erste Stablage wird durch diese Aufnahmeleisten 12 bis zu dem Stapeltisch 19 geführt, während die folgende (zweite) Lage von den Elektromagneten 25 ergriffen, umgekehrt und in dieser Stellung auf die erste Lage auf den Stapeltisch abgelegt wird, mit der sie sich über ihre Profile »verzahnt«.
Man erhält auf diese Weise eine Folge von zwei Arbeitsvorgängen, die es gestatten, sehr schnell einen Stabstapel mit gewünschtem Gewicht und gewünschten Abmessungen zu erzielen, ohne daß es notwendig wäre, die Geräte und Maschinen, die in der Arbeitskette vor der Stapelmaschine liegen, langsamer arbei- ten zu lassen oder vorübergehend anzuhalten.
Wenn das gewünschte Gewicht und die Abmessungen des Stabstapels auf dem Stapeltisch 19 erreicht sind, wird dieser Stapeltisch durch die Winde 21 angehoben, und ein Bedienungsmann 28 steuert das Vorschieben eines Karrens 29, der mit Tragarmen 30 versehen ist, die sich zwischen die einzelnen den Stapeltisch 19 bildenden Stützen hindurchbewegen können, wenn der Stapeltisch im Inneren der Rinnenausnehmung 20 angehoben ist. Die Träger 30 gehen durch ein in der Seitenrand der Rinne 20 vorgesehenes Fenster 31 hindurch, greifen unter den Stapel aus den Stäben 2, und wenn der Stapeltisch 19 wieder abgesenkt wird, bleiben die gestapelten Stäbe auf den Trägern 30 liegen. Sie können dann aus der Ausnehmung oder Rinne 20 herausgehoben werden, und der Bedienungsmann 28 kann sie entweder von Hand mit einem Umschließungsband versehen oder sie in eine andere Richtung, beispielsweise für ein automatisches Bündeln durch entsprechende Bänder, weiterleiten.
Die soeben beschriebene Maschine, die unterschiedliche Bauelemente für das Aufnehmen, die Weiterbewegung, das Umdrehen und das Stapeln von Stabmaterial aufweist, kann leicht automatisch nach einem vorher aufgestellten Programm gesteuert werden.
Die Maschine kann beispielsweise für die Behandlung von Stab- oder starkem Drahtmaterial Verwendung finden, dessen handelsübliche Länge in der Größenordnung von 18 m liegt; die Maschine kann aber auch Stäbe wesentlich kürzerer Länge handhaben, beispielsweise von 8 bis 9 oder von 5 bis 6 m, wobei die Maschine dann in zwei oder drei getrennten Zonen arbeitet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Stapeln von Walzstahlprofil-Stäben mit einem Rollgang, der die Stäbe anliefert, und mit einem Stapelrost, der sich parallel zur Längsrichtung des Rollganges erstreckt und auf den die Stäbe gestapelt werden, ferner mit einem zwischen dem Rollgang und dem Stapelrost befindlichen Ablegerost, auf dem jede erste, dritte usw. Stäbelage vom Rollgang zum Stapelrost verschoben wird, und mit einem aus magnet-bewehrten Schwenkarmen gebildeten Schwenkrost, welcher jede zweite, vierte usw. Lage von Stäben umkehrt und zum Stapelrost fördert, dadurchgekennzeichnet, daß
    a) die Rollen (1) des Rollgangs schräg zur Längsrichtung des Rollgangs so angeordnet sind, daß sie auch in Querrichtung zum Stapelrost hinfördern,
    b) zwischen dem Rollgang einerseits und dem Ablegerost (12, 13) und dem Schwenkrost (25, 26) andererseits eine Quertransport-Einrichtung vorgesehen ist, welche aus einer Mehrzahl waagerechter Arme (4, 5) besteht, die zwischen den Rollen des Rollgangs und etwas tiefer als diese angeordnet, mit einstellbaren Anschlägen (8, 9) für die Stäbe versehen und an Kurbeln (6) bzw. Schwingen (7) eines oder mehrerer Paare von Parallelkurbeltrieben mit von einer Antriebswelle (18) absatzweise in stets gleichem Sinne gedrehten Kurbelwellen (15) so angelenkt sind, daß sie die an ihren Anschlägen jeweils angelaufene Lage von Stäben von den Rollen abheben und auf dem Ablegerost absetzen,
    c) der Ablegerost aus einer Mehrzahl von quer zur Längsrichtung des Rollgangs hin- und herschiebbaren, mittels Zahnstangen (13) von einer ihnen gemeinsamen Ritzelwelle (14) angetriebenen Leisten (12) besteht und stets dann, wenn die erste, dritte usw. Stäbelage auf ihm abgesetzt ist, über den Stapelrost hin- und zurückgeschoben wird,
    d) der Stapelrost (20) mit einer Mehrzahl von Klinken (22) versehen ist, welche die vom Ablegerost (12) zum Stapelrost zu schiebende Stäbelage zum Stapelrost hin, aber nicht zurück passieren lassen,
    e) der Schwenkrost so angeordnet und mittels einer Schwenkwelle (27) so angetrieben ist, daß seine mit Magneten (25) bewehrten Schwenkarme (26) zwischen den Leisten (12) des Ablegerostes und im Ruhezustand etwas tiefer als diese liegen und dann, wenn die zweite, vierte usw. Stäbelage auf dem Ablegerost (12) abgelegt ist, empor- und auf den Stapelrost (19) niedergeschwenkt und danach in ihre Ruhelage zurückgeschwenkt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES113920A 1967-02-02 1968-01-30 Vorrichtung zum Stapeln von Walzstahlprofil-Staeben Pending DE1296578B (de)

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