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DE19616343A1 - Herzstück - Google Patents

Herzstück

Info

Publication number
DE19616343A1
DE19616343A1 DE1996116343 DE19616343A DE19616343A1 DE 19616343 A1 DE19616343 A1 DE 19616343A1 DE 1996116343 DE1996116343 DE 1996116343 DE 19616343 A DE19616343 A DE 19616343A DE 19616343 A1 DE19616343 A1 DE 19616343A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
intermediate piece
rail
edges
centerpiece
driving
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1996116343
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Benenowski
Albrecht Dipl Ing Emmig
Stefan Dipl Ing Schmedders
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voestalpine Turnout Technology Germany GmbH
Original Assignee
Butzbacher Weichenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Butzbacher Weichenbau GmbH filed Critical Butzbacher Weichenbau GmbH
Priority to DE1996116343 priority Critical patent/DE19616343A1/de
Publication of DE19616343A1 publication Critical patent/DE19616343A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/10Frogs
    • E01B7/14Frogs with movable parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Herzstück mit zugeordneten Flügelschienen wobei zwischen dem Herzstück und der jeweiligen Flügelschiene vorhandene Schienenlücke durch ein anheb- bzw. absenkbares und/oder drehbares, zumindest ein Fahrkante zwischen Herzstück und einer der Flügelschienen zur Verfügung stellendes Zwischen­ stück ausfüllbar ist.
Aus der DE 25 04 047 A1 ist eine Weiche ohne Herzstück bekannt, bei der eine ununterbrochene Schienenführung von einem Gleisteil zum anderen mittels eines ausklappbaren Schienenstücks erfolgt, das gleichzeitig in senkrechter Ebene rotierend auf Scharnieren sich drehend abgestützt ist. Hierdurch bedingt sind konstruktiv auf­ wendige Lagerungen erforderlich, um das Schienenstück derart zu den Gleisteilen auszurichten, daß beim Einleiten von Querkräften ein unkontrolliertes Drehen unter­ bleibt. Daher ist ein entsprechendes Schienenstück für insbesondere Hochgeschwindig­ keitsgleisen ungeeignet.
Aus der DE 5 471 ist eine Kreuzung mit verschließbarem Herzstück bekannt. Dabei befinden sich im Bereich der Herzstückspitze zwei waageartig miteinander verbundene Füllstücke, von denen eines beim Befahren niedergedrückt und das andere in den Fahr­ kantenbereich angehoben wird. Sofern in dem Kippbereich der Füllstücke Fremdkörper wie Schotterteile gelangen, ist eine Funktionstüchtigkeit nicht mehr gegeben.
Heb- und senkbare Füllstücke zwischen Herzstückspitze und Flügelschienen sind auch der DE-PS 19 33 451 zu entnehmen. Hierzu sind in Längsrichtung der Flügelschienen verlaufende keilartige Füllstücke mittels eines Antriebs anheb- bzw. absenkbar. In Abhängigkeit von der Länge der auszufüllenden Schienenlücke sind lange Schiebewege erforderlich, so daß einerseits eine intensive Wartung erforderlich ist und andererseits die Gefahr einer Fehlfunktion erwächst.
Eine Weiterbildung einer entsprechenden Einrichtung ist der DE 20 59 666 C3 zu entnehmen, wobei neben einem abgeschrägten Verschlußstück das jeweilige Schienen­ ende des Weicheneingangs in Querrichtung mittels Gleitstühle schwenkbar und die Enden der Anschlußschienen unbeweglich gelagert sind. Die Füllstücke können seitlich über Abstufungen an den Flügelschienen abgestützt sein, so daß die Flügelschienen durch Ausarbeitungen teilweise geschwächt werden.
Unabhängig von der konstruktiven Lösung des die Schienenlücke ausfüllenden Zwi­ schenstücks ist es nach dem Stand der Technik erforderlich, daß jeder Schienenlücke ein gesondertes Zwischenstück zu geordnet ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Herzstück der zuvor beschriebenen Art so weiterzubilden, daß ohne Veränderungen der Flügelschienen und ohne Kipp- oder lange Schiebebewegungen die Schienenlücke mit einem Zwischenstück ausgefüllt werden kann, welches eine hohe Stabilität aufweist und auch die in Hoch­ geschwindigkeitsgleisen auftretenden Querkräfte ohne Schwierigkeit aufnehmen kann.
Das Problem wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß das Zwischen­ stück zwei Fahrkanten aufweist, von denen jeweils eine eine der zwischen Herzstück und einer der Flügelschienen verlaufenden Fahrkanten verbindet, wobei das Zwischen­ stück in seiner eine der Schienenlücken zumindest bereichsweise ausfüllenden Stellung mit einer seiner Fahrkanten seitlich an der befahrbaren Flügelschiene abgestützt ist.
Erfindungsgemäß wird einem Herzstück nur ein Zwischenstück zugeordnet, welches in Abhängigkeit von seiner Stellung jeweils eine der Fahrkanten der Herzstückspitze mit der einer der Flügelschienen verbindet, wobei gleichzeitig die nichtgenutzte Fahrkante an der Flügelschiene seitlich abgestützt ist, die befahren werden soll.
Durch das nur eine Zwischenstück ergibt sich eine konstruktive Vereinfachung, wobei durch das seitliche Abstützen gleichzeitig sichergestellt ist, daß auftretende Querkräfte ohne Schwierigkeiten aufgenommen werden können. Dabei ist es nicht erforderlich, daß die Flügelschienen irgendwelche Formveränderungen erfahren, um das Zwischenstück abzustützen.
In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Zwischenstück einen in Drauf­ sicht keilförmigen Vorsprung aufweist, dessen seitliche Begrenzungen die seitlichen Fahrkanten sind. Dabei kann der keilförmige Vorsprung von einem Grundkörper wie -platte ausgehen, auf den z. B. ein Hydraulikantrieb einwirkt, um das Zwischenstück im erforderlichen Umfang anheben bzw. absenken bzw. verschwenken zu können.
Ohne die Erfindung zu verlassen, sieht eine Weiterbildung vor, daß der Vorsprung aus zueinander beabstandeten Segmenten besteht, die von einer eine Keilform bildenden Umhüllenden umgeben sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Zwischenstück anheb- und absenkbar und seitlich verstellbar ist, um im erforderlichen Umfang eine der Schienenlücken im Herzstückbereich ausfüllen zu können.
Sofern der die Fahrkanten zur Verfügung stellende Vorsprung aus zueinander beabstan­ deten Segmenten besteht, ist der Abstand dieser derart, daß die Segmente eine fort­ währende seitliche Führung eines das erfindungsgemäße Herzstück durchfahrenden Rades eines Schienenfahrzeuges bilden.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in Kom­ bination -, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von der Zeichnung zu entnehmenden bevorzugten Ausführungsbeispielen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt eines Herzstückbereichs mit einer ersten Ausführungsform eines Zwischenstücks,
Fig. 2 der Herzstückbereich gemäß Fig. 1, jedoch mit verstelltem Zwischenstück,
Fig. 3 ein Herzstückbereich entsprechend der Fig. 1, jedoch mit einer zweiten Aus­ führungsform eines Zwischenstücks,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Ausführungsform, jedoch mit verstelltem Zwi­ schenstück, und
Fig. 5 ein Ausschnitt eines Herzstückbereichs mit einer Variante des Zwischenstücks der Fig. 3 und 4.
In den Figuren, in denen grundsätzlich gleiche Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sind, ist in Draufsicht und im Ausschnitt ein Herzstückbereich (10) umfassend Herzstück (12) und diesem zugeordnete Flügelschienen (14) und (16) dargestellt. Zwi­ schen Herzstück (12) und Flügelschiene (14) bzw. (16) ist häufig eine Schienenlücke vorhanden, so daß ein Rad eines den Herzstückbereich durchfahrenden Schienenfahr­ zeugs nicht im Bereich des Herzstücks, sondern durch einen Radlenker geführt wird. Hierdurch bedingt können jedoch unerwünschte ruckartige Bewegungen auftreten, nämlich dann, wenn das den Herzstückbereich durchfahrende Rad nicht mehr von dem Herzstück bzw. der nachfolgenden Flügelschiene (14) bzw. (16), sondern ein Rad an einen Radlenker zum Anliegen kommt.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, daß die Schienenlücke zwischen Herzstück (12) und der Flügelschiene (14) bzw. (16) durch ein Zwischenstück (18) ausgefüllt wird, welches wahlweise eine durchgehende oder zumindest bereichsweise durchgehende Fahrkante zwischen der Flügelschiene (14) und dem Herzstück (12) bzw. der Flügelschiene (16) und dem Herzstück (12) zur Verfügung stellt.
Das Zwischenstück (18) weist zumindest einen im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 keilartigen Vorsprung (20) auf, dessen Längsseiten (22) und (24) die Fahrkanten bilden, wobei eine der Fahrkanten (24) eine Verbindung zwischen dem Herzstück (12) und der Flügelschiene (14) und die andere Fahrkante (22) eine lückenlose Verbindung zwischen dem Herzstück und der Flügelschiene (16) zur Verfügung stellen.
Der keilförmige Vorsprung (20) ist dabei so gewählt, daß die nichtbefahrene Fahrkante - im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 die Fahrkante (22) und im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 die Fahrkante (24) - an der zu befahrenden Flügelschiene (14) bzw. (16) anliegt, so daß ohne Veränderungen an den Flügelschienen (14) und (16) selbst eine seitliche Abstützung in einem Umfang erfolgt, daß auftretende Querkräfte problemlos aufgenom­ men werden können.
Um das Zwischenstück (18) bzw. den in Draufsicht keilförmigen oder V-förmigen Vorsprung (20) wahlweise an eine der Flügelschienen (14) und (16) anzulegen, ist das Zwischenstück vorzugsweise schwenkbar über z. B. Hydraulikzylinder ausgebildet. Zusätzlich kann ein Anheben bzw. Absenken erfolgen. Andere Antriebsarten sind selbstverständlich auch möglich.
Folglich sind nur kurze Stellwege erforderlich, um eine der Schienenlücken zu füllen, wobei die Länge des die Fahrkanten (22), (24) zur Verfügung stellenden Vorsprungs (18) in etwa der Länge der Schienenlücke entspricht.
In den Fig. 3 und 4 ist ein Zwischenstück (26) dargestellt, welches aus zueinander beabstandeten Segmenten (28), (30), (32) besteht, die von einer Umhüllenden umgeben sind, die dem keilförmigen Vorsprung des Zwischenstücks (18) gemäß Fig. 1 und 2 entspricht.
Der Abstand der Segmente (28), (30) und (32) bzw. zu der Spitze (34) des Herzstücks (12) ist dabei so gewählt, daß ein die Schienenlücke zwischen Herzstück (12) und Flügelschiene (14) bzw. (16) durchfahrendes Rad fortwährend seitlich geführt ist.
Entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 ist das Zwischenstück (26) ebenfalls seitlich verschwenkbar, wobei die Segmente (28), (30), (32) mit ihren Längs­ rändern die in Fig. 1 und 2 mit den Bezugszeichen (22) und (24) versehenen Fahrkanten bilden.
In der Fig. 5 ist ein Zwischenstück (36) dargestellt, welches ebenfalls aus einzeln zuein­ ander beabstandeten segmentartigen Vorsprüngen (38), (40), (42) besteht, die jedoch gegebenenfalls einzeln verstellbar sind, also nicht von einem gemeinsamen Basiskörper wie Grundplatte ausgehen.
Unabhängig davon werden jedoch die Segmente (38), (40), (42) ebenfalls von einer in Draufsicht keilförmigen Umhüllenden umgeben, um im erforderlichen Umfang die Schienenlücke zwischen dem Herzstück (12) und der Flügelschiene (14) bzw. (16) ausfüllen zu können. Auch bilden die Längsränder der Segmente (38), (40), (42) jeweils eine der Fahrkanten (22), (24), wobei die nichtbefahrene Fahrkante an der zu befahren­ den Flügelschiene seitlich anliegt.
Losgelöst von der Gestaltung des Zwischenstücks bzw. des von diesem abragenden und grundsätzlich eine Keilform bildenden Vorsprungs bzw. dessen Segmente ist das jeweilige Zwischenstück nur im erforderlichen Umfang verschwenkbar bzw. anheb- bzw. absenkbar auszubilden, um eine der Schienenlücken im Bereich eines Herzstückbe­ reichs im erforderlichen Umfang zu verschließen. Mit anderen Worten ist stets nur ein Zwischenstück erforderlich, welches erwähntermaßen wahlweise die zu überbrückende Schienenlücke im erforderlichen Umfang ausfüllen.

Claims (6)

1. Herzstück (12) mit zugeordneten Flügelschienen (14, 16), wobei zwischen dem Herzstück und der jeweiligen Flügelschiene verlaufende Schienenlücke durch ein anheb- bzw. absenkbares und/oder drehbares, zumindest eine Fahrkante zwischen Herzstück und einer der Flügelschienen zur Verfügung stellendes Zwischenstück (18, 26, 36) ausfüllbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (18) zwei Fahrkanten (22, 24) aufweist, von denen jeweils eine eine der zwischen Herzstück (12) und einer der Flügelschienen (14, 16) verlaufenden Fahrkanten verbindet, wobei das Zwischenstück in seiner eine der Schienenlücken zumindest bereichsweise ausfüllenden Stellung mit einer sei­ ner Fahrkanten seitlich an der befahrbaren Flügelschiene abgestützt ist.
2. Herzstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (18) in Draufsicht einen keilförmigen Vorsprung (20) aufweist oder ein solcher ist, dessen seitliche Begrenzungen die Fahrkanten (22, 24) bilden.
3. Herzstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in Draufsicht eine Keilform aufweisende Vorsprung (20) auf einem Grundkörper wie Grundplatte des Zwischenstücks (18) angeordnet ist, die zumindest zum seitlichen Verstellen des Zwischenstücks (18) über z. B. Hydrau­ likzylinder antreibbar ist.
4. Herzstück nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (26) zueinander beabstandete Segmente (28, 30, 32) aufweist, dessen Längsränder die Fahrkanten (22, 24) bilden.
5. Herzstück nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zueinander beabstandeten und den Vorsprung bildenden Segmente (28, 30, 32) von einer in Draufsicht eine Keilform aufweisenden Umhüllenden umschlossen sind.
6. Herzstück nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück (36) aus voneinander unabhängig verstellbaren und zueinander beabstandeten Segmenten (38, 40, 42) besteht, dessen zueinander ausgerichteten Längsränder die Fahrkanten (22, 24) bilden.
DE1996116343 1996-04-24 1996-04-24 Herzstück Withdrawn DE19616343A1 (de)

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