DE19616153A1 - Gebindeverpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben - Google Patents
Gebindeverpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselbenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gebindeverpackung aus mehreren Ge
genständen, insbesondere Einzelpackungen, die in mindestens
einer Lage nebeneinanderliegend angeordnet sind. Weiterhin be
trifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zum
Herstellen derartiger Gebindeverpackungen.
Gebinde sind eine weitverbreitete Form der Verpackung für Grup
pen von Einzelgegenständen, insbesondere (Klein-)Packungen, wie
Lebensmittel-Verpackungen, Zigaretten-Verpackungen, Papierta
schentuch-Verpackungen etc . . Die Klein- bzw. Einzelpackungen
sind dabei in geordneten Gruppen zusammengefaßt, üblicherweise
in Lagen. Bei den bisher bekannten Gebindeverpackungen wird die.
Gruppe der Klein- bzw. Einzelpackungen von einem Großbehälter
umgeben, beispielsweise aus Karton bzw. Wellkarton. Die bisher
üblichen Gebindeverpackungen sind dadurch materialaufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, neuartige Gebindever
packungen vorzuschlagen, die einen deutlich geringeren Mate
rialbedarf erfordern. Des weiteren geht es um Maßnahmen für
eine rationelle bzw. industrielle Fertigung derartiger Gebinde
verpackungen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Verpackung
dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppe der Gegenstände bzw.
Einzelpackungen durch mindestens eine ringsherumlaufende, die
Lage oder die Lagen der Gegenstände bzw. Einzelpackungen außen
umfassende streifenförmige Banderole zu einer Einheit zusammen
gefaßt sind.
Die Gegenstände bzw. Einzelverpackungen sind mit einer eigenen
Umhüllung aus Papier, Karton oder (Kunststoff-)Folie versehen.
Die Einheit einer Gruppe derartiger Einzelpackungen wird durch
mindestens eine Banderole geschaffen, die die Lage bzw. die
Gruppe umfaßt.
Für einen besseren Zusammenhalt des Gebindes sind erfindungs
gemäß weitere einfache verpackungstechnische Maßnahmen vorge
sehen, die die Relativstellung der Einzelpackungen innerhalb
der Gruppe festigen. Zum einen können Gegenstände bzw. Einzel
packungen durch Leimstellen bzw. Leimpunkte miteinander verbun
den sein, bei einer Lage aus Einzelpackungen vor allem die im
Inneren derselben positionierten Einzelpackungen, die keine un
mittelbare Berührung mit der Banderole haben. Der Leim ist vor
zugsweise ein bekannter Haftkleber, der ein leichtes Lösen der
Einzelpackungen voneinander beim Aufteilen des Gebindes ermög
licht.
Alternativ oder zusätzlich kann die Gruppe der Einzelpackungen
von mindestens einer weiteren, zweiten Banderole umgeben sein,
die sich quer zu der ersten Banderole erstreckt, diese also
kreuzend umgibt.
Besonders vorteilhaft ist eine erfindungsgemäße Gebindever
packung mit zwei einander kreuzenden Banderolen für die Ver
packung von zylindrischen Gegenständen, wie Papierrollen
(Küchenpapier, Toilettenpapier). Dabei sind jeweils zwei Rollen
durch eine (Folien-)Umhüllung zu einer Verpackungseinheit zu
sammengefaßt. Diese sind in mehreren Lagen gruppiert, wobei
vorzugsweise in Axialrichtung der Rollen zwei Reihen der Rollen
bzw. der Verpackungseinheiten in einer Lage nebeneinander lie
gen. Die Banderolen sind dabei so angeordnet und bemessen, daß
sie mittig jeweils die beiden nebeneinanderliegenden Reihen
teilweise überdecken. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform
erstrecken sich die Banderolen jeweils nahezu über die volle
Breite bzw. Länge der Gruppe.
Besonders vorteilhaft ist eine Gebindeverpackung, bei der die
einander kreuzenden (zwei) Banderolen so positioniert sind, daß
die innenliegende Banderole queraxial zu den ausgerichteten zy
lindrischen Gegenständen bzw. den daraus gebildeten Ver
packungseinheiten verläuft, während die äußere, kreuzende Ban
derole mit zwei (oberen und unteren) Schenkeln parallel zu den
Achsen der zylindrischen Gegenstände verlaufen. Die Banderolen
sind dabei zweckmäßigerweise mit erhöhter Spannung um die Grup
pe der Gegenstände herumgelegt, so daß sich die Banderolen
teilweise wellenförmig an die außenliegenden zylindrischen Ge
genstände anschmiegen.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Herstellen derartiger
Banderolen wird die Gruppe von Gegenständen zunächst in einer
Richtung durch die vertikale Ebene eines in dieser bereitgehal
tenen Zuschnitts für die Banderole hindurchgefördert und sodann
in Querrichtung durch die vertikale Ebene einer zweiten Bande
role, wobei sich die Banderolen nacheinander U-förmig an die
Gruppe der Gegenstände anlegen. Durch weitere Faltorgane wird
die Banderole jeweils vollständig um die Gruppe der Gegenstände
herumgelegt. Die Enden der Banderolen werden miteinander ver
bunden, insbesondere durch Siegeln (bei Kunststoffolien) oder
durch Klebung.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung ist mit mindestens zwei unter
einen rechtem Winkel zueinander angeordneten Förderbahnen für
die Gruppen der Gegenstände versehen, nämlich Packungsbahnen.
Im Bereich derselben sind Faltaggregate ortsfest positioniert,
die jeweils Zuschnitte für die Banderolen bereithalten und die
se um die Gruppen der Gegenstände herumlegen.
Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Patentan
sprüche und werden nachfolgend anhand von in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Gebindeverpackung in perspektivischer Darstel
lung,
Fig. 2 eine Einzelheit der Gebindeverpackung in Seitenan
sicht,
Fig. 3 einen anderen Teilbereich der Gebindeverpackung ge
mäß Fig. 1, ebenfalls in Seitenansicht,
Fig. 4 eine Verpackungseinheit aus zylindrischen Gegenstän
den in perspektivischer Darstellung,
Fig. 5 eine aus Verpackungseinheiten gemäß Fig. 4 beste
hende Gebindeverpackung, ebenfalls in perspektivi
scher Darstellung,
Fig. 6 eine andere Ausführungsform einer Gebindeverpackung
aus Verpackungseinheiten gemäß Fig. 4, ebenfalls in
perspektivischer Darstellung,
Fig. 7 ein Gebinde gemäß Fig. 5 in Seitenansicht,
Fig. 8 eine Einzelheit einer Gebindeverpackung gemäß Fig. 7
in vergrößertem Maßstab,
Fig. 9 eine gegenüber Fig. 8 um 90° versetzte Seitenansicht
einer Einzelheit der Gebindeverpackung gemäß Fig. 7,
Fig. 10 eine Vorrichtung zum Herstellen von Gebindever
packungen gemäß Fig. 5 bzw. Fig. 7 in perspektivi
schem Grundriß,
Fig. 11 einen Teilbereich der Vorrichtung gemäß Fig. 10 im
Grundriß bei vergrößertem Maßstab,
Fig. 12 die Vorrichtung gemäß Fig. 10 und Fig. 11 in Seiten
ansicht,
Fig. 13 einen Ausschnitt der Vorrichtung in Seitenansicht
bei vergrößertem Maßstab,
Fig. 14 eine Einzelheit der Vorrichtung, nämlich eine Umhül
lungsstation, in Seitenansicht bzw. teilweise im
Schnitt,
Fig. 15 ein Detail der Umhüllungsstation gemäß Fig. 14 in
Seitenansicht,
Fig. 16 die Umhüllungsstation gemäß Fig. 14 in einer gegen
über Fig. 14 um 90° versetzten Queransicht.
In Fig. 1 bis Fig. 3 ist eine besonders wirtschaftliche Ausfüh
rung einer Gebindeverpackung gezeigt. Diese besteht aus quader
förmigen Einzelpackungen 10 und 11. Die Einzelpackungen 10 und
11 sind in einer Gruppe formiert, im vorliegenden Fall mit drei
Reihen 12, 13, 14. Innerhalb der Reihen 12, 13, 14 sind die
Einzelpackungen 10, 11 ausgerichtet, so daß eine regelmäßige
Formation, nämlich eine Lage aus Einzelpackungen 10, 11 gebil
det ist. Die Gruppe bzw. Lage ist außen durch eine ringsherum
laufende, streifenförmige Banderole 15 umgeben. Diese besteht
vorzugsweise aus einem (zugfesten) Kunststoff. Durch die Bande
role 15 wird die Gruppe der Einzelpackungen 10, 11 in der ge
zeigten Formation unter Spannung zusammengehalten, so daß die
so gebildete Gebindeverpackung in den Verkehr gegeben werden
kann.
Eine zusätzliche Verbesserung des Zusammenhalts der Einzel
packungen 10, 11 innerhalb der Gruppe bzw. Lage ist bei dem ge
zeigten Ausführungsbeispiel (Fig. 2, Fig. 3) durch Leimpunkte
16 gegeben. Diese sind zwischen einander zugekehrten Seiten
bzw. Wandungen benachbarter Einzelpackungen 10, 11 angebracht.
Die Leimpunkte 16 bewirken, daß die Gruppe bzw. Lage aus den
Einzelpackungen 10, 11 in der Formation zusätzlich zusammenge
halten wird. Die Leimpunkte 16 bestehen vorzugsweise aus einem
Haftkleber, der beim Auflösen der Gebindeverpackung ein leich
tes Trennen der Einzelpackungen 10, 11 ohne Beschädigung der
selben ermöglicht.
Je nach Größe der Einzelpackungen 10, 11 bzw. der aus diesen
gebildeten Gruppe können alle Einzelpackungen 10, 11 wechsel
seitig durch einen oder mehrere Leimpunkte 16 miteinander ver
bunden sein. Es kann aber ausreichen, wenn lediglich die innen
liegenden Einzelpackungen 11, die nicht unmittelbar durch die
Banderole 15 erfaßt sind, durch Leimpunkte 16 miteinander sowie
gegebenenfalls mit den benachbarten außenliegenden Einzel
packungen 10 verbunden sind.
Gemäß einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform kön
nen die innerhalb der Lage außenliegenden Einzelpackungen 10
durch Leimpunkte oder sonstige Leimverbindungen zusätzlich mit
der Banderole 15 verbunden sein.
Eine ebenfalls wirtschaftlich aufgebaute Gebindeverpackung mit
verstärktem Schutz der verpackten Gegenstände ist in Fig. 5 und
in Fig. 6 gezeigt. Bei diesen Gebindeverpackungen werden ein
zelne Gegenstände zu einem Gebinde zusammengefaßt und durch
einander kreuzende Banderolen 17 und 18 zusammengehalten. Eine
erste Banderole 17 liegt unmittelbar an den Gegenständen an und
umgibt die aus diesen gebildete Gruppe. Die zweite Banderole 18
ist quer hierzu positioniert, kreuzt demnach die erste Bande
role 17, 18 an der Unterseite und Oberseite der Gebindever
packung. Durch diese beiden Banderolen 17, 18 ergibt sich ein
optimaler Zusammenhalt bei geringem Materialeinsatz. Die Bande
rolen 17, 18 sind so bemessen, daß sie etwa die halbe Abmessung
der aus den Gegenständen gebildeten Gruppe bedecken unter mit
tiger Anordnung.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 ist die Gebindever
packung nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. Eine innenliegende
Banderole 19 erstreckt sich hier über nahezu die volle Breite
des Gebindes bzw. der Gruppe aus den Einzelgegenständen.
Gleichermaßen ist eine quer verlaufende Banderole 20 so bemes
sen, daß sie über die annähernd volle Länge der Gruppe der ein
zuhüllenden Gegenstände abdeckt.
Lediglich an aufrechten Kanten ist das Gebinde mit schlitz- bzw.
spaltförmigen Öffnungen versehen.
Das Gebinde aus einander kreuzenden Banderolen 17, 18; 19, 20
gemäß Fig. 5 und 6 ist besonders geeignet für zylindrische Ge
genstände, im vorliegenden Falle Papierrollen 21. Dabei kann es
sich um Rollen von Haushaltspapier, Toilettenpapier oder der
gleichen handeln.
Die zylindrischen Gegenstände, nämlich Papierrollen 21, sind
ebenfalls in Reihen 22 und 23 formiert. Innerhalb einer Reihe
22, 23 liegen die Papierrollen 21 achsparallel zueinander. Von
Reihe 22 zu Reihe 23 sind demnach die zylindrischen Gegenstände
gleichachsig angeordnet. Das Gebinde besteht hier aus zwei ne
beneinanderliegenden Reihen 22, 23. Diese bilden jeweils eine
Lage 24 bzw. 25. Das kleinere Gebinde gemäß Fig. 5 besteht aus
drei in dieser Weise ausgebildeten Lagen 24 übereinander. Das
größere Gebinde gemäß Fig. 6 besteht aus vier übereinander an
geordneten Lagen. Die Anzahl der zylindrischen Gegenstände in
nerhalb einer Reihe 22, 23 kann ebenfalls unterschiedlich sein
- je nach Größe des Gebindes.
Bei diesen Beispielen von Gebindeverpackungen ist eine weitere
Besonderheit verwirklicht. Mehrere, nämlich im vorliegenden
Falle je zwei zylindrische Gegenstände (Papierrollen 21) sind
zu einer Packungseinheit 26 zusammengefaßt (Fig. 4). Die beiden
Papierrollen 21 sind achsparallel nebeneinander angeordnet und
von einer äußeren Umhüllung 27, zum Beispiel einer Kunststoffo
lie, umgeben. Diese ist so ausgebildet, daß die beiden Papier
rollen 21 vollständig umhüllt sind. Im Bereich von Stirnseiten
ist die Umhüllung 27 kuvertartig gefaltet unter Bildung von
einander teilweise überdeckenden trapezförmigen Faltlappen 28,
29.
Die Gebindeverpackungen gemäß Fig. 5 und Fig. 6 bestehen aus
derartigen Packungseinheiten 26, wobei innerhalb einer Lage 24,
25 die Papierrollen 21 einer Packungseinheit 26 nebeneinander
liegen. Es entstehen dadurch im Querschnitt annähernd ovale Ge
genstände, die reihen- und lagenweise gruppiert sind.
Die innenliegende Banderole 17 ist so positioniert, daß sie an
den zylindrischen Mantelflächen der Gegenstände (Papierrollen
21) bzw. der Packungseinheiten 26 anliegt. Die Banderole 17 ist
bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 so bemessen, daß sie
etwa die halbe Länge der benachbarten Gegenstände bzw. Papier
rollen 21 erfaßt. Die quergerichtete ebenfalls mittig angeord
nete Banderole 18 ist so dimensioniert, daß sie im vorliegenden
Falle die jeweils innenliegenden Papierrollen 21 der nebenein
anderliegenden Packungseinheiten 26 erfaßt (Fig. 7). Die Bande
role 18 liegt unter Spannung an und ist deshalb im Bereich von
Oberseite und Unterseite der Gebindeverpackung wellenförmig an
geschmiegt (Fig. 7).
Die Banderolen 17 . . 20 werden aus einem endlichen Zuschnitt vor
zugsweise aus Kunststoff gebildet, der wiederum von einer Mate
rialbahn 30 abgetrennt wird. Die Banderolen 17 . . 20 werden unter
Spannung um die Gruppe der Gegenstände herumgelegt. Überste
hende Endlappen werden unter Bildung einer Flossennaht 31, 32
miteinander verbunden, insbesondere durch thermisches Siegeln.
Die Flossennaht 31, 32 wird gegen die Banderole 15, 17 . . 20 um
gelegt und zweckmäßigerweise durch leichte Heftung in dieser
Stellung mit der Banderole verbunden.
Zum Anbringen der Banderolen 17, 18 oder 19, 20 ist eine Ma
schine geeignet, wie sie in wichtigen Einzelheiten in Fig. 10
ff. gezeigt ist. Das Ausführungsbeispiel zeigt das Anbringen
von (schmalen) Banderolen 17 und 18.
Gegenstandsgruppen 33, insbesondere Gruppen von zylindrischen
Gegenständen, wie Papierrollen 21, werden auf einer Packungs
bahn 34 durch die Maschine hindurchgefördert. Die Gegenstands
gruppen 33 sind dabei so formiert, daß die Achsen der zylindri
schen Gegenstände (Papierrollen 21) im Bereich eines Zuför
derstrangs 35 in Förderrichtung weisen. Die Packungsbahn 34
bzw. deren Zuförderstrang 35 besteht aus einem Endlosförderer,
zum Beispiel einem Gurt oder einem Kettenförderer. Die Gegen
standsgruppen 33 werden mit Abstand voneinander transportiert.
Die Gegenstandsgruppen 33 werden durch feststehende Seitenfüh
rungen 36 der Packungsbahn 34 zusammengehalten.
Am Ende des Zuförderstrangs 35 läuft die Gegenstandsgruppe 33
gegen einen Anschlag, der zugleich Seitenführung 37 für einen
Querförderstrang 38 des Packungsförderers ist. Im Bereich des
selben wird die Gegenstandsgruppe 33 in Richtung quer zum
Zuförderstrang 35 transportiert. Hierfür ist ein Schieber 39
vorgesehen, der die Gegenstandsgruppe 33 bis zum Ende des Quer
förderstrangs 38 bewegt, nämlich bis zur Anlage an einer als
Anschlag wirkenden weiteren Seitenführung 40 eines Abförder
strangs 41 der Packungsbahn 34. Der Abförderstrang 41 läuft
wiederum quer zum Querförderstrang 38 und damit parallel zum
Zuförderstrang 35, bei dem vorliegenden Beispiel in derselben
Förderrichtung.
Jeweils beim Richtungswechsel der Gegenstandsgruppe 33 wird
eine Banderole 17, 18 angebracht. Beim Abschieben der Gegen
standsgruppe 33 von dem Zuförderstrang 35 in Richtung quer zu
diesem wird die innenliegende Banderole 17 angebracht. Zu die
sem Zweck ist im Bereich des Querförderstrangs ein Bandero
lenaggregat 42 angebracht. Im Bereich des Banderolenaggregats
42 wird ein Zuschnitt für die Banderole 17 in aufrechter Ebene
quer zur Förderrichtung der Gegenstandsgruppe 33 bereitgehal
ten. Durch die Förderbewegung der Gegenstandsgruppe 33 wird die
Banderole 17 U-förmig an die Gegenstandsgruppe 33 angelegt.
Die Materialbahn 30 wird von einer Bobine 43 abgezogen. Über
Umlenkwalzen und Ausgleichspendel gelangt die Materialbahn 30
in den Bereich des Banderolenaggregats 42. Dieses weist zum
Transport der Materialbahn 30 bzw. des Zuschnitts der Banderole
17 Saugbänder 44 auf, die die Materialbahn 30 bzw. Banderole im
Bereich einer horizontalen Förderstrecke oberhalb der Packungs
bahn 34 erfassen und nach Umlenken in Abwärtsrichtung zur
Packungsbahn 34 fördern. Den Saugbändern 44 ist ein Schneidag
gregat vorgeordnet mit einer in üblicher Weise ausgebildeten
Messerwalze 45. Im Bereich derselben werden die Banderolen 17
von der Materialbahn 30 abgetrennt. Der Messerwalze 45 vorge
ordnet sind Vorzugwalzen 46.
Im Bereich des Banderolenaggregats 42 wird die Banderole 17 in
einer vertikalen Ebene bereitgehalten. Wenn die Gegenstands
gruppen 33 durch den Schieber 39 in Richtung des Pfeils 47 ver
schoben werden, legt sich die Banderole 17 U-förmig um die Ge
genstandsgruppe 33 herum. Die Papierrollen 21 sind mit ihren
Längsachsen quer zur Förderrichtung weisend. Die (innere) Ban
derole 17 legt sich dadurch an die Mantelflächen der Papierrol
len 21 bzw. der Packungseinheiten 26 an. Dieser U-förmige Falt
vorgang wird durch eine Oberführung 48 und eine Unterführung 49
in der Bewegungsbahn der Gegenstandsgruppe 33 begünstigt. Ober
führung 48 und Unterführung 49 wirken wie ein Faltmundstück.
Die Oberführung 48 ist dabei trichterförmig angeordnet.
Im Bereich des Banderolenaggregats wird die Gegenstandsgruppe
33 vor der Umhüllung durch die Banderole 17 durch bewegbare Or
gane gehalten. An der Oberseite ist zu diesem Zweck eine auf- und
abbewegbare Platte 50 vorgesehen. Diese bewirkt ein Aus
richten der Gegenstände, nämlich Papierrollen 21 bzw. Packungs
einheiten 26 an der Oberseite. Die Platte 50 wird leicht ange
hoben, wenn die Gegenstandsgruppe durch den Schieber 39 abge
schoben wird. Auf der in Bewegungsrichtung vornliegenden Seite
ist eine Anschlagplatte 51 angeordnet. Diese bewirkt, daß die
aufrechte Formation aus den Gegenständen aufrechterhalten wird.
Die zylindrischen Gegenstände sind demnach im Bereich der zy
lindrischen Flächen allseitig gestützt, so daß die gezeigte
Formation erhalten bleibt. Die Anschlagplatte 51 ist quer zur
Bewegungsrichtung der Gegenstandsgruppe verschiebbar, wird dem
nach aus der Bewegungsbahn der Gegenstandsgruppe 33 herausgezo
gen, wenn diese durch den Schieber 39 durch das Banderolenag
gregat 42 hindurchgeschoben wird.
Die Gegenstandsgruppe 33 gelangt mit der Banderole 17 in den
Anfangsbereich des Abförderstrangs 41. Auch hier ist oberhalb
der Gegenstandsgruppe eine Stützplatte 52 angeordnet. An einer
in Bewegungsrichtung der Gegenstandsgruppe 33 rückwärtigen
Seite befinden sich Endlappen 53, 54 der Banderole 17. Diese
Endlappen 53, 54 werden an die Rückseite der Gegenstandsgruppe
angelegt, und zwar durch Falt- und Siegelorgane 55, 56. Diese
werden aus einer oberen und unteren Stellung abwärts- bzw. auf
wärtsbewegt unter Mitnahme der Endlappen 53, 54 und Anlage an
der Gegenstandsgruppe 33. Die balken- bzw. leistenartig ausge
bildeten Falt- und Siegelorgane sind bei thermoplastischen
Kunststoffolien beheizt und siegeln die Enden der Banderole 17
unter Bildung der Flossennaht 31 zusammen (Fig. 14). Danach
wird das untere Falt- und Siegelorgan 56 aufwärtsbewegt, so daß
es die gebildete Flossennaht 31 an die Wandung der Banderole 17
anlegt, nämlich an den oberen Endlappen 53.
Durch einen am Anfang des Abförderstrangs 41 angeordneten wei
teren Schieber 57 wird nun die mit der Banderole 17 versehene
Gegenstandsgruppe 33 einem zweiten Banderolenaggregat 58 im Be
reich des Abförderstrangs 41 zugeführt. Hier wird die äußere
bzw. zweite Banderole 18 bereitgehalten und in gleicher Weise
um die Gegenstandsgruppe 33 herumgelegt wie die Banderole 17.
Die Gebindeverpackung ist nach Verlassen des Banderolenaggre
gats 58 fertiggestellt.
Das Banderolenaggregat 58 wird über eine Bobine 59 mit Material
versorgt. Von dieser wird eine Materialbahn 60 für die Bandero
le 18 abgezogen, analog zur Banderole 17.
Die Banderolenaggregate 42, 58 sind in besonderer Weise ausge
bildet. Wie insbesondere aus Fig. 14 und Fig. 16 ersichtlich,
wird die Materialbahn 30, 60 von oben her durch die Saugbänder
44 der Packungsbahn 34 zugeführt. Bei den Saugbändern 44 han
delt es sich um zwei parallele, im Abstand voneinander angeord
nete Einzelbänder, die gemeinsam die Materialbahn 30, 60 bzw.
den Zuschnitt für die Banderole 17, 18 transportieren. Die
Saugbänder 44 enden mit einem aufrechten Bandschenkel 61 ober
halb der Bewegungsbahn der Gegenstandsgruppen 33, nämlich ober
halb der Platte 50 bzw. der Oberführung 48 im Bereich des Ban
derolenaggregats 42 bzw. 58.
Im Bereich der Bewegungsbahn der Gegenstandsgruppen 33 wird der
Transport der Materialbahn 30, 60 bzw. der Banderole 17, 18
durch einen Vertikalförderer 62 übernommen, der hier ebenfalls
aus zwei parallelen Sauggurten 63, 64 besteht. Diese sind als
Einheit auf- und abbewegbar. Jeder Sauggurt ist über obere Um
lenkrollen 65 geführt, die jeweils an einem aufrechten Tragarm
66 angebracht sind. Diese wiederum sind mit einem unteren ge
meinsamen Traggestell 67 für beide Sauggurte 63, 64 verbunden.
An dem Traggestell 67 sind auch untere Umlenkrollen für die
Sauggurte 63, 64 gelagert, nämlich Antriebsrollen 68. Diese
sitzen auf einer gemeinsamen Antriebswelle 69, die über einen
Riemen 70 angetrieben werden.
Die Sauggurte 63, 64 des Vertikalförderers 62 sind hinsichtlich
des Transports der Materialbahn 30, 60 bzw. der Banderolen 17,
18 eine Fortsetzung der Saugbänder 44. Der Vertikalförderer 62
ist dabei als Einheit auf- und abbewegbar, im vorliegenden
Falle durch einen schwenkbaren Hebel 71. Das Traggestell 67 ist
zur Durchführung exakter Vertikalbewegungen auf zwei aufrechten
Führungsstangen 72, 73 gleitend gelagert.
In der oberen Stellung (strichpunktiert in Fig. 16) treten die
Umlenkrollen 65 des Vertikalförderers 62 in den Bereich
zwischen den mit größerem Abstand voneinander angeordneten
Saugbändern 44 des vertikalen Bandschenkels 61 ein. Es ist da
durch eine Überlappung der Förderorgane gegeben. Der Vertikal
förderer 62 übernimmt das Vorderende der Materialbahn 30, 60
bzw. der Banderole 17, 18 und transportiert diese in vertikaler
Ebene nach unten. Gleichzeitig mit der Transportbewegung durch
die Sauggurte 63, 64 wird der Vertikalförderer 62 insgesamt ab
wärtsbewegt in eine Position unterhalb der Bewegungsbahn der
Gegenstandsgruppen 33, nämlich in eine Stellung, wie sie in
ausgezogenen Linien in Fig. 16 gezeigt ist. Dadurch wird der
Zuschnitt für die Banderole 17, 18 in vertikaler Ebene freige
halten. Die Gegenstandsgruppe 33 kann nun durch den von der
Banderole 17, 18 gebildeten "Vorhang" hindurchgeschoben werden
unter Bildung der U-förmigen Faltung. Die Abwärtsbewegung des
Vertikalförderers 62 ist vor allem deshalb erforderlich, weil
die Sauggurte 63, 64 einen geringeren Abstand voneinander haben
als die Breite der Gegenstandsgruppe 33.
Nach dem Durchschub der Gegenstandsgruppe 33 unter Mitnahme der
Banderole 17, 18 kehrt der Vertikalförderer 62 in die obere
Ausgangsstellung (Fig. 16) zurück, um den Anfang der Material
bahn 30, 60 bzw. der Banderole 17, 18 aufzunehmen.
Zu dem Banderolenaggregat 42, 58 gehören auch die bereits er
wähnten Falt- und Siegelorgane 55, 56. Diese führen auf der
Rückseite der Gegenstandsgruppe 33 in der beschriebenen Weise
die Faltung und Siegelung und damit die Vollendung der Bande
role durch.
Eine Weiterbildung der Gebindeverpackungen gemäß Fig. 5 und
Fig. 6 besteht darin, die einander kreuzenden Banderolen 17, 18
einerseits und 19, 20 andererseits im Kreuzungsbereich mit
einander zu verbinden. Im vorliegenden Falle sind bei den bei
den Ausführungsbeispielen mehrere parallele Siegelnähte 74 und
75 im Bereich von einander überdeckenden Flächen der Banderolen
vorgesehen, so daß die Banderole 17 mit der Banderole 18 und
die Banderole 19 mit der Banderole 20 verbunden ist. Bei zylin
drischen Gegenständen bzw. Packungseinheiten 26 aus solchen Ge
genständen befinden sich die Siegelnähte 74 bzw. 75 zweck
mäßigerweise im Bereich von Vertiefungen zwischen benachbarten
zylindrischen Gegenständen. Die genannten Siegelnähte 74, 75
können nach Fertigstellung der Gebindeverpackung durch Siegel
organe von außen mit geringem Druck erzeugt werden zur Verbin
dung der beiden Lagen der Banderolen 17 . . . 20.
Bezugszeichenliste
10 Einzelpackung
11 Einzelpackung
12 Reihe
13 Reihe
14 Reihe
15 Banderole
16 Leimpunkt
17 Banderole
18 Banderole
19 Banderole
20 Banderole
21 Papierrolle
22 Reihe
23 Reihe
24 Lage
25 Lage
26 Packungseinheit
27 Umhüllung
28 Faltlappen
29 Faltlappen
30 Materialbahn
31 Flossennaht
32 Flossennaht
33 Gegenstandsgruppe
34 Packungsbahn
35 Zuförderstrang
36 Seitenführung
37 Seitenführung
38 Querförderstrang
39 Schieber
40 Seitenführung
41 Abförderstrang
42 Banderolenaggregat
43 Bobine
44 Saugband
45 Messerwalze
46 Vorzugwalze
47 Pfeil
48 Oberführung
49 Unterführung
50 Platte
51 Anschlagplatte
52 Stützplatte
53 Endlappen
54 Endlappen
55 Falt- und Siegelorgan
56 Falt- und Siegelorgan
57 Schieber
58 Banderolenaggregat
59 Bobine
60 Materialbahn
61 Bandschenkel
62 Vertikalförderer
63 Sauggurt
64 Sauggurt
65 Umlenkrolle
66 Tragarm
67 Traggestell
68 Antriebsrolle
69 Antriebswelle
70 Riemen
71 Hebel
72 Führungsstange
73 Führungsstange
74 Siegel naht
75 Siegelnaht
11 Einzelpackung
12 Reihe
13 Reihe
14 Reihe
15 Banderole
16 Leimpunkt
17 Banderole
18 Banderole
19 Banderole
20 Banderole
21 Papierrolle
22 Reihe
23 Reihe
24 Lage
25 Lage
26 Packungseinheit
27 Umhüllung
28 Faltlappen
29 Faltlappen
30 Materialbahn
31 Flossennaht
32 Flossennaht
33 Gegenstandsgruppe
34 Packungsbahn
35 Zuförderstrang
36 Seitenführung
37 Seitenführung
38 Querförderstrang
39 Schieber
40 Seitenführung
41 Abförderstrang
42 Banderolenaggregat
43 Bobine
44 Saugband
45 Messerwalze
46 Vorzugwalze
47 Pfeil
48 Oberführung
49 Unterführung
50 Platte
51 Anschlagplatte
52 Stützplatte
53 Endlappen
54 Endlappen
55 Falt- und Siegelorgan
56 Falt- und Siegelorgan
57 Schieber
58 Banderolenaggregat
59 Bobine
60 Materialbahn
61 Bandschenkel
62 Vertikalförderer
63 Sauggurt
64 Sauggurt
65 Umlenkrolle
66 Tragarm
67 Traggestell
68 Antriebsrolle
69 Antriebswelle
70 Riemen
71 Hebel
72 Führungsstange
73 Führungsstange
74 Siegel naht
75 Siegelnaht
Claims (14)
1. Gebindeverpackung aus mehreren Gegenständen, insbesondere
Einzelpackungen (10, 11) oder (kleinen) Packungseinheiten (26),
die mindestens in einer Lage (24, 25) nebeneinanderliegend an
geordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände bzw.
Einzelpackungen (10, 11), Packungseinheiten (26) oder der
gleichen durch mindestens eine ringsherumlaufende, die Lage.
(24, 25) oder die Lagen der Gegenstände etc. außen umfassende
streifenförmige Banderole (15) zu einer Einheit zusammengefaßt
sind.
2. Gebindeverpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens im Inneren einer Lage positionierte Einzel
packungen (11), nämlich mindestens solche, die keine Berührung
mit der außenliegenden Banderole (15) haben, durch Leim, insbe
sondere durch Leimpunkte (16) im Bereich von aneinanderliegen
den Packungsflächen mit benachbarten Einzelpackungen (10, 11)
verbunden sind.
3. Gebindeverpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gruppe von Gegenständen - Gegenstandsgruppe
(33) - durch eine weitere, zweite Banderole (18, 20) umgeben
ist, derart, daß die Gegenstandsgruppe (33) durch zwei einander
vorzugsweise unter einem rechten Winkel kreuzende Banderolen
(17, 18; 19, 20) umgeben ist.
4. Gebindeverpackung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Banderolen (15; 17, 18; 19, 20) endliche Ab
schnitte von Materialbahnen (30, 60) sind, die die Gegenstands
gruppe (33) unter Spannung umgeben und deren Enden durch eine
vorzugsweise durch Siegeln hergestellte Naht, insbesondere
durch eine Flossennaht (31, 32), miteinander verbunden sind.
5. Gebindeverpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß die Breite der Banderolen (17, 18; 19, 20) geringer
ist als die jeweils zugeordnete Abmessung der Gegenstandsgruppe
(33), insbesondere die Hälfte dieser Abmessung der Gegenstands
gruppe (33) beträgt, wobei die Banderolen (17, 18; 19, 20) je
weils mittig zu den Begrenzungen der Gegenstandsgruppe (33) an
geordnet sind.
6. Gebindeverpackung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich
net, daß bei Gegenstandsgruppen (33) aus zylindrischen Gegen
ständen, insbesondere Papierrollen (21), diese in Reihen (22,
23) und Lagen (24, 25) angeordnet sind, wobei die innenliegende
Banderole (17, 19) die Gegenstandsgruppe (33) unter unmittelba
rer Anlage an den zylindrischen Flächen der Gegenstände bzw.
Papierrollen (21) umgibt und die äußere Banderole (18, 20) quer
hierzu angeordnet ist, also mit Teilbereichen in Axialrichtung
verläuft.
7. Gebindeverpackung nach Anspruch 3 oder einem der weiteren
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstandsgruppe
(33) aus in Reihen (22, 23) und Lagen (24, 25) positionierten
Packungseinheiten (26) besteht, wobei jede Packungseinheit (26)
aus mehreren, vorzugsweise zwei nebeneinander angeordneten Ge
genständen besteht, vorzugsweise aus zwei nebeneinanderliegen
den zylindrischen Gegenständen, die durch eine gemeinsame Um
hüllung (27) umgeben und die Packungseinheiten (26) so positio
niert sind, daß die Gegenstände derselben innerhalb einer Reihe
(22, 23) bzw. Lage (24, 25) nebeneinander positioniert sind.
8. Verfahren zum Herstellen von Gebindeverpackungen, bei
denen eine Gruppe von Gegenständen - Gegenstandsgruppe (33) -
von einer Außenumhüllung umgeben ist, gekennzeichnet durch fol
gende Merkmale:
- a) die Gegenstandsgruppe (33) wird durch ein erstes Bandero lenaggregat (42) hindurchgefördert, in dem in aufrechter Ebene eine erste Banderole (17, 19) bereitgehalten wird,
- b) die Banderole (17, 19) wird bei der Förderbewegung der Ge genstandsgruppe (33) durch das Banderolenaggregat (42) U- förmig um die Gegenstandsgruppe (33) herumgelegt,
- c) sodann werden Enden der Banderole (17, 19) an der in För derrichtung rückwärtigen Seite der Gegenstandsgruppe (33) miteinander verbunden,
- d) die Gegenstandsgruppe (33) wird sodann in Querrichtung wei tertransportiert durch ein zweites Banderolenaggregat (58), in dem eine zweite Banderole (18, 20) in vertikaler Ebene bereitgehalten wird,
- e) durch Relativbewegung der Gegenstandsgruppe (33) wird die zweite Banderole (18, 20) quer zur ersten Banderole (17, 19) U-förmig um die Gegenstandsgruppe (33) herumgelegt,
- f) an der Rückseite überstehende Endbereiche der Banderole (18, 20) werden miteinander verbunden.
9. Vorrichtung zum Herstellen von Gebindeverpackungen, bei
denen eine Gegenstandsgruppe (33) aus mehreren Gegenständen von
einer ersten Banderole (17, 19) und sodann von einer diese
kreuzenden zweiten Banderole (18, 20) umgeben wird, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gegenstandsgruppe (33) auf einer
Packungsbahn (34) transportierbar ist, die aus einem Zuförder
strang (35), einem hierzu quergerichteten Querförderstrang (38)
und einem zum Querförderstrang (38) quergerichteten Abförder
strang (41) besteht, wobei im Bereich des Querförderstrangs
(38) und im Bereich des Abförderstrangs (41) jeweils ein Bande
rolenaggregat (42, 58) angeordnet ist, durch das die Banderolen
(17, 19 bzw. 18, 20) in quergerichteter Relativstellung um die
Gegenstandsgruppe (33) herumfaltbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
im Bereich des Banderolenaggregats (42, 58) jeweils eine Bande
role (17, 19 bzw. 18, 20) in vertikaler Ebene gehalten ist, wo
bei die Banderole (17, 19; 18, 20) von einer oberhalb der
Packungsbahn (34) zugeführten Materialbahn (30, 60) abtrennbar
und durch Vertikalförderer so gehalten ist, daß die Gegen
standsgruppe (33) frei durch die Ebene der Banderolen (17, 19;
18, 20) hindurchförderbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Materialbahn (30, 60) bzw. die Banderole (17 . . 20) im Be
reich des Banderolenaggregats (42, 58) durch einen Vertikalför
derer (62) transportierbar ist, der zur exakten Positionierung
der Banderole (17 . . 20) in der Bewegungsbahn der Gegenstands
gruppe (33) in eine Position außerhalb dieser Bewegungsbahn be
wegbar ist, insbesondere in eine Stellung unterhalb der
Packungsbahn (34) absenkbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
der Vertikalförderer (62) aus zwei im Abstand voneinander ange
ordneten, parallelen Sauggurten (63, 64) besteht, durch die die
Materialbahn (30, 60) bzw. die Banderolen (17 . . 20) erfaßbar und
in Abwärtsrichtung transportierbar sind, wobei bei der abwärts
gerichteten Förderbewegung zugleich die Sauggurte (63, 64) ab
senkbar sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder einem der weiteren An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens im Bereich des
ersten Banderolenaggregats (42) die nicht miteinander verbunde
nen Gegenstände der Gegenstandsgruppe (33) durch bewegbare Hal
teorgane in der Formation der Gegenstandsgruppe (33) stabili
siert sind, insbesondere durch eine in Bewegungsrichtung der
Gegenstandsgruppe (33) vor dieser positionierten aufrechten
Platte (50), die der Ebene der Banderolen (17 . . . 20) unmittelbar
vorgeordnet und die aus der Bewegungsbahn der Gegenstandsgruppe
(33) zurückziehbar ist, wenn diese zur Übernahme einer Bande
role (17 . . . 20) durch das Banderolenaggregat (42, 58) hindurch
förderbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder einem der weiteren An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Bandero
lenaggregate (42, 58) im Anschluß an den Vertikalförderer (62)
obere und untere Führungen für die Gegenstandsgruppe (33) posi
tioniert sind zum U-förmigen Falten der Banderole (17 . . . 20),
insbesondere eine plattenförmige Oberführung (48) und Unterfüh
rung (49).
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19616153A DE19616153A1 (de) | 1996-04-23 | 1996-04-23 | Gebindeverpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben |
| DE59710708T DE59710708D1 (de) | 1996-04-23 | 1997-03-26 | Gebindeverpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben |
| AT97105082T ATE249373T1 (de) | 1996-04-23 | 1997-03-26 | Gebindeverpackung sowie verfahren und vorrichtung zum herstellen derselben |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19616153A DE19616153A1 (de) | 1996-04-23 | 1996-04-23 | Gebindeverpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19616153A1 true DE19616153A1 (de) | 1997-10-30 |
Family
ID=7792182
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19616153A Withdrawn DE19616153A1 (de) | 1996-04-23 | 1996-04-23 | Gebindeverpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben |
| DE59710708T Expired - Fee Related DE59710708D1 (de) | 1996-04-23 | 1997-03-26 | Gebindeverpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59710708T Expired - Fee Related DE59710708D1 (de) | 1996-04-23 | 1997-03-26 | Gebindeverpackung sowie Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen derselben |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US6021890A (de) |
| EP (1) | EP0803446B1 (de) |
| AT (1) | ATE249373T1 (de) |
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