DE10034093A1 - Verfahren zum Herstellen einer Sammelpackung - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer SammelpackungInfo
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Abstract
Bei einem Verfahren zum Herstellen einer Sammelpackung (10) wird ein rechteckiger Packstoffzuschnitt (2) derart um Einzelpackungen (1) umgelegt, daß diese vom Packstoffzuschnitt (2) hülsenförmig, die Stirnseiten (14, 15) der Sammelpackung (10) freilassend, umgeben sind. Erfindungswesentlich ist dabei, daß an den Längskanten (16, 17) des Packstoffzuschnitts (2), die mit den stirnseitigen Einzelpackungen (1) in Kontakt kommen, streifenförmig Kleber (18, 18a) aufgebracht wurde. Dadurch wird bei geringem Packstoffverbrauch die gewünschte Stabilität der Sammelpackung (10) erzielt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer
Sammelpackung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie es
aus der DE 198 03 367 A1 bekannt ist. Bei dem bekannten
Verfahren ist der Packstoffverbrauch dahingehend minimiert,
daß der Packstoffzuschnitt die Packungen nur über einen Teil
ihrer Höhe umfaßt, wobei an den beiden einander
gegenüberliegenden Seiten der Sammelpackung gefaltete und
geklebte Verschlüsse aus dem Packstoffzuschnitt gebildet
sind. Nachteilig dabei ist, daß aus der so gebildeten
Sammelpackung einzelne Packungen entnommen werden können,
wonach die Stabilität der Sammelpackung nicht mehr
gewährleistet ist.
Das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen einer
Sammelpackung mit den kennzeichnenden Merkmalen des
Anspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß bei geringem
Packstoffmittelverbrauch eine hohe Stabilität der
Sammelpackung erzielt wird. Dies wird gemäß dem
Kennzeichenteil des Anspruchs 1 im wesentlichen dadurch
ermöglicht, daß der Packstoffzuschnitt die Packungen
hülsenförmig, die Stirnseiten freilassend, umschließt und
daß an den Längskanten des Packstoffzuschnitts Klebebereiche
aufgebracht sind, die die stirnseitigen Packungen mit dem
Packstoffzuschnitt verbinden.
Weitere, vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens zum Herstellen einer Sammelpackung sind in den
Unteransprüchen angegeben. Der Verbrauch an Klebstoff läßt
sich dadurch verringern, daß der Klebstoff lediglich in den
Bereichen der Längskanten des Packstoffzuschnitts
aufgebracht wird, die in Kontakt mit den Oberseiten der
stirnseitig angeordneten Packungen geraten. In diesem Fall
sollte jedoch sichergestellt sein, daß die Sammelpackung
stets von der Unterseite her gehalten wird. Um zu
verhindern, daß Packungen beim Entfernen des
Packstoffzuschnitts beschädigt werden, weist der Kleber an
den Längskanten des Packstoffzuschnitts bevorzugt eine
höhere Adhäsion zum Material des Packstoffzuschnitts als zum
Material der Packungen auf.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Die
Fig. 1 bis 4 zeigen das Herstellen einer
erfindungsgemäßen Sammelpackung während verschiedener
Verfahrensschritte in jeweils perspektivischer Darstellung.
In den Figuren ist mit 10 eine Sammelpackung bezeichnet, die
aus mehreren, quaderförmigen Einzelpackungen 1 und einem
Packstoffzuschnitt 2 besteht. Im Ausführungsbeispiel sind
dabei zwei Reihen 11, 12 mit je vier Einzelpackungen 1
zusammengefaßt, die an ihren jeweiligen Seiten
beziehungsweise Vorder- und Rückseiten aneinander anliegen.
Der Packstoffzuschnitt 2 ist beispielsweise aus Kraftpapier
gebildet und weist eine rechteckige Form mit einer Breite B
und einer Länge L auf. Die Länge L ist derart bemessen, daß
der Packstoffzuschnitt 2 die Einzelpackungen 1 hülsenförmig
umfaßt, wobei in einem Überlappungsbereich 12 eine
Kleberschicht 13 aufgebracht ist.
Wesentlich ist, daß die Breite B des Packstoffzuschnitts 2
maximal der Breite b der hintereinander angeordneten vier
Einzelpackungen 1 entspricht. Dies hat zur Folge, daß die
beiden Stirnseiten 14, 15 der Sammelpackung 10
packstoffzuschnittsfrei sind. Im Ausführungsbeispiel ist die
Breite B sogar noch um insgesamt etwa die Breite einer
Einzelpackung 1 geringer, als die Breite b der vier
Einzelpackungen 1 einer Reihe 11, 12. Im Bereich der
Längskanten 16, 17 des Packstoffzuschnitts 2 ist
streifenförmig Kleber 18 aufgebracht, der bei gefaltetem
Packstoffzuschnitt 2 im Bereich der Oberseiten der
stirnseitigen Einzelpackungen 1 angeordnet ist.
Vorzugsweise weist der Kleber 18 eine größere Adhäsion zum
Material des Packstoffzuschnitts 2 als zum Material der
Einzelpackungen 1 auf. Weiterhin ist es möglich,
streifenförmig Kleber 18a an den Längskanten 16, 17 des
Packstoffzuschnitts 2 in den Bereichen aufzutragen, die bei
gefaltetem Packstoffzuschnitt 2 mit der Unterseite der
Einzelpackungen 1 in Kontakt sind.
In den Fig. 1 bis 4 ist der Herstellvorgang der
Sammelpackung 10 während der einzelnen Faltphasen des
Packstoffzuschnitts 2 dargestellt. Aus der Fig. 1 in
Verbindung mit der Fig. 4 ist ersichtlich, daß die
stirnseitigen Einzelpackungen 1 von dem Kleber 18, 18a nicht
nur am Herausfallen aus dem hülsenförmigen
Packstoffzuschnitt 2 gehindert werden, sondern daß der
Kleber 18, 18a zusammen mit dem Packstoffzuschnitt 2 den
Zusammenhalt der einzelnen Einzelpackungen 1 untereinander
herstellt.
Claims (3)
1. Verfahren zum Herstellen einer Sammelpackung (10), bei
der mehrere, aneinander anliegende, quaderförmige Packungen
(1) von einem rechteckigen Packstoffzuschnitt (2) umhüllt
werden, auf welchen vorab in wenigstens einem
Überlappungsbereich (12) Leim (13) aufgebracht wurde,
dadurch gekennzeichnet, daß der Packstoffzuschnitt (2) auf
eine Breite (B) gebracht wird, die höchstens der Breite (b)
der nebeneinander angeordneten Packungen (1) entspricht, so
daß der Packstoffzuschnitt (2) die Packungen (1)
hülsenförmig, Stirnseiten (14, 15) freilassend, umgibt und
daß im Bereich einander gegenüberliegender Längskanten (16,
17) des Packstoffzuschnitts (2) im Bereich der stirnseitigen
Packungen (1) Leim (18, 18a) aufgebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Leim (18) an den Längskanten (16, 17) nur im Bereich der
Oberseite der Packungen (1) aufgebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Leim (18, 18a) an den Längskanten (16, 17) zu dem
Material des Packstoffzuschnitts (2) eine größere Adhäsion
aufweist, als zu dem Material der Packungen (1).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000134093 DE10034093A1 (de) | 2000-07-13 | 2000-07-13 | Verfahren zum Herstellen einer Sammelpackung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000134093 DE10034093A1 (de) | 2000-07-13 | 2000-07-13 | Verfahren zum Herstellen einer Sammelpackung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10034093A1 true DE10034093A1 (de) | 2002-01-24 |
Family
ID=7648816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000134093 Withdrawn DE10034093A1 (de) | 2000-07-13 | 2000-07-13 | Verfahren zum Herstellen einer Sammelpackung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10034093A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| FR3101331A1 (fr) * | 2019-10-01 | 2021-04-02 | Sidel Packing Solutions | Lot compact de produits groupés |
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- 2000-07-13 DE DE2000134093 patent/DE10034093A1/de not_active Withdrawn
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