DE19616816A1 - Rückwärtsfahrtvorrichtung für Motorackerfräse - Google Patents
Rückwärtsfahrtvorrichtung für MotorackerfräseInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rückwärtsfahrtvorrichtung für eine Motorackerfräse, welche bei
dem Bewirken einer Rückwärtsfahrt (entgegengesetzten Fahrt) das Rückwärtsfahren nur
zuläßt, wenn der Anhebe- bzw. Absenkwinkel einer Lenkgriffstange vermindert ist,
wodurch es ermöglicht wird, die Sicherheit bei dem Lenken während der Rückwärtsfahrt zu
erhöhen.
In einer handgeführten (walking type) Motorackerfräse (mit montiertem Motor), kuppelt ein
Bediener, nachdem ein Motor eingeschaltet ist, um die Motorackerfräse durch Vorwärts
fahren zu betreiben, eine Kupplung ein durch Greifen eines Kupplungshebels, der nahe
einem Griffabschnitt einer Lenkgriffstange vorgesehen ist, welche in einem hinteren
Abschnitt der Motorackerfräse angeordnet ist, und wenn der Bediener einen an dem
Kupplungshebel vorgesehenen Knopf drückt, wird die Kupplung fixiert, und die Motor
ackerfräse wird in einen Zustand kontinuierlichen Betriebs versetzt. Andererseits wird der
fixierte Zustand des Kupplungshebels aufgehoben, wenn der Bediener zum Lösen der
Kupplung seinen Finger zu dem Knopf ausstreckt, während er den Kupplungshebel ergreift,
und den Knopf betätigt, und wenn der Kupplungshebel gelöst ist, wird die Kupplung
automatisch ausgekuppelt. Ferner wird, wenn die Kupplung eingekuppelt wird durch
Betätigen der Kupplungen (einer Hauptkupplung und einer Zusatzkupplung), die Motor
ackerfräse in einen Zustand kontinuierlichen Betriebs versetzt. Um die Kupplung in diesem
Fall auszukuppeln, wird ein Kupplungslösehebel, der nahe dem Griffabschnitt der
Lenkgriffstange vorgesehen ist, durch den Finger des Bedieners betätigt. Wenn solch eine
Motorackerfräse dazu gebracht wird, durch Kraftantrieb rückwärts zu fahren, wird die
Kupplung eingekuppelt, falls ein Transmissionsmechanismus der Motorackerfräse in den
Zustand der Rückwärtsfahrt eingestellt wird und der Kupplungshebel gegriffen wird, und
Rotoren und dergleichen und Antriebsräder der Motorackerfräse werden rückwärts gedreht,
so daß die Motorackerfräse rückwärts fährt.
Während dieses Vorgangs kann die Kupplung ausgekuppelt werden, wenn in dem Fall, daß
eine gefährliche Situation aufgetreten ist aufgrund der Rückwärtsfahrt der Motorackerfräse,
der Kupplungshebel gelöst wird. Ferner ist ein Schalter zum Ein- und Ausschalten der
Energieversorgung für den Motor vorgesehen in der Nähe des Griffabschnitts der Lenk
griffstange der Motorackerfräse, und ein Knopf oder dergleichen zum Ausschalten der
Energieversorgung für den Motor ist in einer geeigneten Position an der Lenkgriffstange
vorgesehen.
Zusätzlich kann der Bediener, falls ein gefährlicher Zustand aufgetreten ist, während die
Motorackerfräse durch Kraftantrieb rückwärts fährt, wenn er seinen Arm (Finger)
ausstreckt, den vorerwähnten Schalter betätigen, oder der Schalter der Motorackerfräse
kommt mit dem Körper des Bedieners in Kontakt, um auf diese Weise die Energiezufuhr für
den Motor abzuschalten und den Motor damit zu stoppen. Ferner gibt es eine Motoracker
fräse anderer Art, in welcher ein Hebelgriff vorgesehen ist, bei einem Abschnitt getrennt von
dem Griffabschnitt der Lenkgriffstange der Motorackerfräse und die Geschwindigkeit der
Rückwärtsfahrt graduell vermindert wird, wenn der Hebelgriff betätigt wird. Es sind also
Bemühungen unternommen worden, um mit gefährlichen Situationen fertig zu werden
mittels der Lenkgriffstange der Motorackerfräse.
Da der Maschinenkörper der Motorackerfräse zu der Vorderseite geneigt wird aufgrund
einer Reaktionskraft, die auftritt, wenn die Motorackerfräse rückwärts fährt, ist ferner eine
Motorackerfräse entwickelt worden, in welcher diese Neigung durch einen Sensor
abgetastet wird, um so den Motor zu stoppen. Um die Gefahr aufgrund der Reaktionskraft
zu vermindern, die auftritt, wenn die Motorackerfräse durch Kraftantrieb rückwärts fährt,
werden außerdem derzeit Motorackerfräsen vermarktet und verwendet, welche so
angeordnet sind, daß der Schwerpunkt (die Schwerkraft) in einer äußerst weit hinten
gelegenen Position angeordnet ist ohne Rücksicht auf die große, mittlere oder kleine Größe
der gegenwärtigen Motorackerfräsen des Rotationstyps.
Außerdem ist eine Motorackerfräse erhältlich, in welcher eine nahe dem Griffabschnitt
vorgesehene griffbereite Kupplung eingekuppelt (oder ausgekuppelt) wird, und eine
Hauptkupplung zum Einkuppeln (oder Auskuppeln) mit Verriegelung vorgesehen ist.
Ferner ist eine Motorackerfräse vorhanden, in welcher ein die Geschwindigkeitsänderung
beschränkender Abschnitt für Rückwärtsfahrt vorgesehen ist in einem Operationsabschnitt
einer Geschwindigkeitsänderungskupplung, um so eine Gefahr beim Rückwärtsfahren zu
vermeiden. Außerdem sind einige Rotations-Motorackerfräsen mit einem Mechanismus
versehen, welcher eine Rückwärtsfahrt unmöglich macht, wenn nicht das Getriebe auf die
Leerlaufstellung gestellt ist. Ferner hat es einen schweren Rückschlag gegeben, insofern die
Operation im Fall eines Notfalles äußerst schwer zu bewirken ist.
Wenn die Motorackerfräse durch ihre Kraft rückwärts bewegt wird, gibt es Fälle, in denen
ihre Fräsmesser direkt vor dem Bediener rotieren, und falls der Bediener ausgerutscht oder
gestürzt ist, kann der Körper des Bedieners durch die Fräsmesser zerrissen werden oder
dergleichen. Es gibt auch Fälle, in denen der Bediener gegen einen stehenden Baum, eine
Steinmauer, einen Damm, einen Pfosten in einem Gewächshaus oder andere ähnliche
Hindernisse gedrückt wird. Bei dem Betrieb an einem Ende eines steilen Abhangs eines
bebauten Bereichs gibt es sogar Fälle, in denen der Bediener zusammen mit der Motor
ackerfräse eine Schlucht hinunterfällt, was in extremen Fällen zu tödlichen Unfällen führt.
Aus diesem Grund sind die oben beschriebenen Verbesserungen und Entwicklungen
unternommen worden. Jedoch ist in dem Fall der Rückwärtsfahrt, wie in Fig. 25 gezeigt,
teilweise aufgrund der Tatsache, daß die Antriebsräder sich auf niedriger Drehzahl befinden,
die Reaktionskraft Q groß, und diese Reaktionskraft, verbunden mit der Tatsache, daß sich
der Schwerpunkt plötzlich zu der Vorderseite der Motorackerfräse bewegt, hebt die
Lenkgriffstange der Motorackerfräse an und wird im wesentlichen aufrecht. Zu einem
Zeitpunkt, in dem der Bediener also physisch instabil ist und eine Gefahr fühlt, zeigt er die
instinktive Tendenz, die Griffabschnitte fest zu ergreifen in einem verzweifelten Versuch,
die Lenkgriffstange abzusenken. Aus diesem Grund sind das Auskuppeln der Kupplung und
das Ausschalten des Motorschalters in der Praxis schwer durchführbare Aufgaben, so daß
sogar noch heutzutage weiterhin Unfälle auftreten. Obwohl, indem Unfallen Priorität
eingeräumt wird, bereits eine ausgezeichnete Entwicklung gemacht worden ist, in welcher
der Sensor die Neigung der Motorackerfräse abtastet, um so den Motor zu stoppen, ist die
Motorackerfräse ständig von Vibrationen begleitet, und die Oberflächen der Arbeitsbereiche
sind unregelmäßig, und einige Arbeitsbereiche sind geneigt und nicht flach. Da die Arbeit an
solchen Orten ausgeführt wird, ist festzustellen, daß eine große Möglichkeit dafür besteht,
daß der Sensor versagt, wenn er unerläßlich benötigt wird.
In dem Fall der Motorackerfräse, in welcher der Schwerpunkt in einer extrem rückwärtigen
Position gelegen ist, um die Gefahr aufgrund der Reaktionskraft Q, die auftritt, wenn die
Motorackerfräse durch Kraft rückwärts fährt, zu mindern, bestünde außerdem keine Gefahr,
wenn die Motorackerfräse normal rückwärts fährt, aber eine gefährliche Situation kann
auftreten, wenn ein Damm zwischen Reisfeldern oder ein anderes Hindernis auf ihrem Weg
während der Rückwärtsfahrt vorhanden ist. Da der Schwerpunkt normalerweise bei dem
Zurückkehren in einer extrem rückwärtigen Position gelegen ist, wird außerdem die
Antriebsoperation in der Weise ausgeführt, daß die Lenkgriffstange angehoben wird, so daß
ein Nachteil darin besteht, daß der Bediener nach der Tagesarbeit völlig erschöpft ist. Daher
besteht in Landwirtschaftskreisen ein Bedarf für eine baldige Verwirklichung einer Motor
ackerfräse, die einen hohen Grad an Sicherheit bei Rückwärtsfahrt zeigt.
Ein Ziel der Erfindung ist dementsprechend die Schaffung einer Motorackerfräse, die einen
hohen Grad an Sicherheit bei Rückwärtsfahrt zeigt, wodurch die oben beschriebenen
Nachteile der herkömmlichen Technik überwunden werden.
Zu diesem Zweck wird gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung eine Rückwärtsfahrt
vorrichtung für eine Motorackerfräse geschaffen, welche gekennzeichnet ist durch eine
Lenkgriffstange, deren Anhebe- bzw. Absenkwinkel in einer Mehrzahl von Stufen
einstellbar ist, und einen Anschlag, der dazu dient, eine Rückwärtsfahrt bei Lösen des
Anschlags nur zuzulassen, wenn der Anhebe- bzw. Absenkwinkel der Lenkgriffstange
vermindert ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß die Lenkgriffstange in eine niedrige
Position gestellt werden muß, um die Rückwärtsfahrt (umgekehrtes Fahren) der
Motorackerfräse zu bewirken, wodurch die Betriebseffizienz und die Sicherheit bei dem
Rückwärtsfahren verbessert werden.
In Betrieb wird in einem Fall, in dem der Anhebe- bzw. Absenkwinkel der Lenkgriffstange
groß ist, der Anschlag mit der Lenkgriffstange in Kontakt gebracht, was verhindert, daß der
Gangschalthebel in einen Rückwärtsgang umgeschaltet wird. Nur wenn der Anhebe- bzw.
Absenkwinkel der Lenkgriffstange vermindert ist, wird der Anschlag gelöst, was es
ermöglicht, den Gangschalthebel in den Rückwärtsgang umzuschalten.
Da gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung die Rückwärtsfahrtvorrichtung für eine
Motorackerfräse die Lenkgriffstange umfaßt, deren Anhebe- bzw. Absenkwinkel in einer
Mehrzahl von Stufen einstellbar ist und der Anschlag zum Zulassen der Rückwärtsfahrt nur
gelöst wird, wenn der Anhebe- bzw. Absenkwinkel vermindert ist, bietet die Erfindung
verschiedene Vorteile. Vor allem ist es möglich, die Sicherheit bei der Rückwärtsfahrt (dem
entgegengesetzten Fahren) der Motorackerfräse bedeutend zu erhöhen. Zweitens ist es
möglich, die Befürchtungen und dergleichen, die der Bediener bei der Rückwärtsfahrt fühlt,
im wesentlichen zu eliminieren, was dem Bediener gestattet, sich mit der Fräsarbeit ohne
Angst zu befassen. Drittens ist es möglich, gefährliche Situationen bei Operationen im
voraus im wesentlichen zu eliminieren. Außerdem ist es in einer normalen Operation
möglich, die Arbeitseffizienz zu steigern, das der Anhebe- bzw. Absenkwinkel leicht in einer
Mehrzahl von Stufen eingestellt werden kann.
Um die oben beschriebenen Vorteile mehr im einzelnen zu beschreiben: Wenn die Motor
ackerfräse einer Rückwärtsfahrt unterzogen wird, tritt allgemein eine Reaktionskraft Q
(siehe Fig. 10) auf, die sich zentriert um die Position der Antriebsräder oder Fräsabschnitte
herum, die in einer mittleren Position der Motorackerfräse vorgesehen sind. Diese
Reaktionskraft Q ist im wesentlichen groß in dem Fall von kultiviertem Land, und die
Vorderseite der Motorackerfräse wird durch die Reaktionskraft Q abgesenkt. Folglich wird
die Motorackerfräse, da sie sich umgekehrt in der Richtung dreht, in welcher die
Lenkgriffstange angehoben wird, also in einen Zustand versetzt, in dem sie einen Satz nach
vorn macht (lunges forward). Daher werden die Griffabschnitte momentan auf eine sehr
hohe Position eingestellt, und da der Bediener fortfährt, die Griffabschnitte bei seinem
momentanen Ermessen zu greifen, hält er seine Arme hoch darüber und ist gezwungen, den
Zustand anzunehmen, in dem sein Rücken gestreckt wird. Folglich wird das Betreiben der
Motorackerfräse schwierig, und der Bediener wird in den sehr schwierigen Zustand
gestürzt, daß er möglicherweise durch die Motorackerfräse überfahren wird.
Durch die Erfindung kann die Beseitigung einer solchen gefährlichen Situation im voraus
verwirklicht werden. Nur wenn die Lenkgriffstange abgesenkt ist, das heißt, wenn der
Neigungswinkel der Lenkgriffstange vermindert ist, kann nämlich der Gangschalthebel in
den Rückwärtsgang umgeschaltet werden. Aus diesem Grund befindet sich die Lenkgriff
stange immer in einer niedrigen Position, wenn die Motorackerfräse einer Rückwärtsfahrt
unterzogen wird. Selbst wenn die Reaktionskraft Q während der Rückwärtsfahrt der
Motorackerfräse auftritt, wie oben beschrieben, und die Motorackerfräse sich dreht, wobei
sie sich um die Position der Antriebsräder oder der Fräsabschnitte zentriert, sind die
Griffabschnitt der Lenkgriffstange nicht in einer sehr hohen Position angeordnet, was es
ermöglicht, die Sicherheit für den Bediener (oder Führer) zu erhöhen. Folglich ist es
möglich, die Befürchtungen und dergleichen, die der Bediener bei der Rückwärtsfahrt fühlt
betreffend Unfälle während der Rückwärtsfahrt der Motorackerfräse, im wesentlichen zu
eliminieren, was dem Bediener gestattet, sich mit der Fräsarbeit ohne Angst zu befassen.
Außerdem ist es möglich, gefährliche Situationen bei der Arbeit im voraus im wesentlichen
zu eliminieren. Der größte Vorteil liegt also darin, daß der Bediener, da die Griffabschnitte
der Lenkgriffstange sich nicht in einer hohen Position befinden, imstande ist, eine sehr
stabile niedrige Position aufrechtzuerhalten, ohne gezwungen zu sein, eine Position mit
gestrecktem Rücken einzunehmen, und die Motorackerfräse ist ständig leicht zu
kontrollieren, was es möglich macht, gefährliche Situationen für den Bediener bei der
Rückwärtsfahrt zu vermeiden und die Sicherheit für den Bediener bedeutend zu erhöhen.
Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung weist in der Rückwärtsfahrtvorrichtung für
eine Motorackerfräse gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung der Anschlag einen
Anschlagabschnitt auf und ist an einer geeigneten Position an einem Gangschalthebel
angeordnet, wobei der Anschlagabschnitt an einen Abschnitt der Lenkgriffstange nur dann
anschlägt, wenn der Anhebe- bzw. Absenkwinkel der Lenkgriffstange groß ist.
Dementsprechend ist die Konstruktion einfach gemacht, und es ist leicht möglich, die
Handhabung des Gangschalthebels zu bestätigen. Der Anschlag arbeitet nämlich mit dem
Gangschalthebel zusammen, und der Anschlagabschnitt schlägt an einen Abschnitt der
Lenkgriffstange nur an, wenn der Anhebe- bzw. Absenkwinkel der Lenkgriffstange groß
ist. Daher kann der Betriebszustand leicht visuell bestätigt werden, wodurch es ermöglicht
wird, die Sicherheit in Betrieb zu erhöhen.
Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung weist in der Rückwärtsfahrtvorrichtung für eine
Motorackerfräse gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung der Anschlag einen
Anschlagabschnitt auf und ist an einer Lenkgriffstangenseite befestigt, wobei der Anschlag
abschnitt an den Gangschalthebel nur dann anschlägt, wenn der Anhebe- bzw. Absenk
winkel der Lenkgriffstange groß ist. Daher kann die Anordnung der Lenkgriffstange
vorgesehen werden, ohne modifiziert zu werden, um den Gangschalthebel in den
Rückwärtsgang umzuschalten, und ihre Konstruktion kann sehr einfach gemacht werden.
Als nächstes weist gemäß einem vierten Aspekt der Erfindung in der Rückwärtsfahrt
vorrichtung für eine Motorackerfräse gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung der Anschlag
einen Anschlagabschnitt auf und ist an einer geeigneten Position an einem Gangschalthebel
angeordnet, wobei der Anschlagabschnitt einen geneigten Abschnitt aufweist, der diagonal
abwärts geneigt ist von einem unteren Abschnitt des Anschlagabschnitts des Anschlags aus,
wobei der geneigte Abschnitt und ein Verbindungsabschnitt des Anschlags fortlaufend
ausgebildet sind. Wenn die Lenkgriffstange während der Rückwärtsfahrt bewegt wird aus
der Position, in welcher der Anhebe- bzw. Absenkwinkel klein ist, in die Position, in
welcher der Anhebe- bzw. Absenkwinkel groß ist, drückt dementsprechend, da der geneigte
Abschnitt in dem Anschlag ausgebildet ist, die Lenkgriffstange den geneigten Abschnitt
ohne viel Widerstand nach oben, was seinerseits den Gangschalthebel gleichzeitig bewegt,
wodurch zugelassen wird, daß der Gangschalthebel in die Leerlaufstellung umgeschaltet
wird. Folglich wird die Motorackerfräse daran gehindert, rücksichtslos oder gefährlich zu
fahren, und es ist daher möglich, die Sicherheit für den Bediener zu erhöhen.
Als nächstes wird gemäß einem fünften Aspekt der Erfindung in der Rückwärtsfahrt
vorrichtung für eine Motorackerfräse gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung die
Lenkgriffstange durch zwei Griffstangenabschnitte gebildet, deren Abstand sich von den
gerätenahen Endseiten zu Griffabschnittseiten der zwei Griffstangenabschnitte hin erweitert,
um im wesentlichen eine V-Form zu bilden, wobei ein Manipulierbereich des Gangschalt
hebels in dem Zwischenraum zwischen den zwei Griffstangenabschnitten untergebracht ist.
Dementsprechend werden Operationen des Gangschalthebels wie zum Beispiel Vorwärts
fahrt und Rückwärtsfahrt möglich gemacht in dem Zwischenraum zwischen den zwei
Griffstangenabschnitten der Lenkgriffstange. Daher wird insbesondere der Gangschalthebel
daran gehindert, von den zwei Griffstangenabschnitten der Lenkgriffstange nach außen
vorzuragen. Wenn die Motorackerfräse verwendet wird, wird daher verhindert, daß der
Gangschalthebel durch umgebende Gegenstände oder dergleichen erfaßt wird, was es
ermöglicht, die Sicherheit zu erhöhen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung gezeigten Ausführungs
beispiels näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1A eine Draufsicht auf einen wesentlichen Abschnitt einer Rückwärtsfahrtvorrichtung
gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 1B eine Schnittansicht in der Richtung von Pfeilen entlang der Linie N-N in Fig. 1A;
Fig. 2 ein Operationsdiagramm, in dem ein Gangschalthebel mit einem Anschlag in eine
Leerlaufstellung eingestellt ist gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 3 ein Operationsdiagramm, in dem ein Gangschalthebel mit einem Anschlag in eine
Rückwärtsgang umgeschaltet ist gemäß der ersten Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Motorackerfräse, die mit einer Rückwärtsfahrt
vorrichtung gemäß einer Modifikation der ersten Ausführungsform der Erfindung
versehen ist;
Fig. 5 eine teilweise geschnittene Draufsicht auf einen wesentlichen Abschnitt eines
Gangschaltmechanismus-Abschnitts und seiner zugehörigen Abschnitte gemäß
der Modifikation der ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen Abschnitts der Modifikation der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht des wesentlichen Abschnitts der Modifikation der
ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 8A ein Operationsdiagramm, in dem der Gangschalthebel mit einem Anschlag in den
Rückwärtsgang umgeschaltet ist gemäß der Modifikation der ersten Ausfüh
rungsform der Erfindung;
Fig. 8B eine teilweise geschnittene Draufsicht auf einen wesentlichen Abschnitt eines
Gangschaltmechanismus-Abschnitts in dem in Fig. 8A gezeigten Betriebs
zustand;
Fig. 9A ein Operationsdiagramm, in dem der Gangschalthebel mit einem Anschlag auf
den Leerlauf eingestellt ist gemäß der Modifikation der ersten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 9B eine teilweise geschnittene Draufsicht auf den Abschnitt des Gangschalt
mechanismus-Abschnitts in dem in Fig. 9A gezeigten Betriebszustand;
Fig. 10 eine Draufsicht der Motorackerfräse, die mit einer Rückwärtsfahrtvorrichtung
gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung versehen ist;
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen Abschnitts gemäß der zweiten
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 12 eine Draufsicht eines wesentlichen Abschnitts der Rückwärtsfahrtvorrichtung
gemäß der zweiten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 13 eine Schnittansicht in der Richtung von Pfeilen entlang der Linie P-P in Fig. 12;
Fig. 14A ein Operationsdiagramm, in dem der Gangschalthebel mit einem Anschlag auf die
Leerlaufstellung eingestellt ist gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 14B ein Operationsdiagramm, in dem der Gangschalthebel mit einem Anschlag auf die
Leerlaufstellung eingestellt ist gemäß der zweiten Ausführungsform der
Erfindung;
Fig. 15 eine perspektivische Ansicht einer Winkeleinstellbasis gemäß der zweiten
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 16A eine perspektivische Ansicht des Gangschalthebels mit einem Anschlag, der in
der zweiten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen ist;
Fig. 16B eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen Abschnitts des Gangschalthebels
mit einem Anschlag, der in der zweiten Ausführungsform der Erfindung
vorgesehen ist;
Fig. 17A eine Draufsicht eines wesentlichen Abschnitts einer Modifikation der zweiten
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 17B eine Schnittansicht eines in Fig. 17A gezeigten Griffrahmens;
Fig. 18 eine Seitenansicht von Fig. 17A;
Fig. 19 eine Draufsicht auf einen wesentlichen Abschnitt der Rückwärtsfahrtvorrichtung
gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 20 eine Seitenansicht einer Motorackerfräse, die mit einer Rückwärtsfahrt
vorrichtung versehen ist gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 21A ein Operationsdiagramm gemäß einer Modifikation der dritten Ausführungsform
der Erfindung, welches einen Zustand darstellt, in dem der Gangschalthebel nicht
in den Rückwärtsgang umgeschaltet werden kann;
Fig. 21B ein Operationsdiagramm gemäß einer Modifikation der dritten Ausführungsform
der Erfindung, welches einen Zustand darstellt, in dem der Gangschalthebel nicht
in den Rückwärtsgang umgeschaltet werden kann, aber in einen Vorwärtsgang
umgeschaltet wird;
Fig. 21C ein Operationsdiagramm gemäß einer Modifikation der dritten Ausführungsform
der Erfindung, welches einen Zustand darstellt, in dem der Gangschalthebel in
den Rückwärtsgang umgeschaltet wird;
Fig. 22A eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen Abschnitts einer weiteren
Modifikation der dritten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 22B ein Operationsdiagramm, das einen Zustand erläutert, in dem der Gangschalt
hebel nicht in den Rückwärtsgang in Fig. 22A umgeschaltet werden kann;
Fig. 22C ein Operationsdiagramm, welches einen Zustand darstellt, in dem der
Gangschalthebel in den Rückwärtsgang umgeschaltet wird;
Fig. 23A eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen Abschnitts gemäß einer vierten
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 23B ein Operationsdiagramm, das einen Zustand erläutert, in dem der Gangschalt
hebel nicht in den Rückwärtsgang in Fig. 23A umgeschaltet werden kann;
Fig. 23C ein Operationsdiagramm, welches einen Zustand darstellt, in dem der
Gangschalthebel in den Rückwärtsgang umgeschaltet wird;
Fig. 24A eine Draufsicht eines wesentlichen Abschnitts gemäß einer fünften
Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 24B eine perspektivische Ansicht eines wesentlichen Abschnitts eines Armabschnitts;
und
Fig. 25 eine Seitenansicht eines Betriebszustands gemäß dem Stand der Technik.
Zuerst wird eine erste Ausführungsform der Erfindung (einschließlich einer Modifikation)
anhand der Fig. 1A bis 9B beschrieben. Die Gestaltung der Hauptabschnitte der
Motorackerfräse ist die gleiche wie die in den Fig. 10 bis 16B gezeigte, welche eine
Ackerfräse mit Motorantrieb oder Motorackerfräse gemäß einer zweiten Ausführungsform
der Erfindung darstellt, so daß zuerst dieser gemeinsame Aspekt beschrieben wird. Ein
Motor 1 ist an einem Rahmen 2 angebracht, der so ausgebildet ist, daß er nicht länger ist als
der Motor 1, derart, daß der Motor 1 und die anderen Teile darauf plaziert oder unter
gebracht werden können, und der Rahmen 2 ragt zu der Vorderseite in der Vorlaufrichtung
vor. Der Antrieb von dem Motor 1 ist mit einer Antriebswelle 4, die in einer niedrigeren
Stellung als der Rahmen 2 gelegen ist, gekuppelt über einen Transmissionsmechanismus wie
zum Beispiel eine Riemenscheibe und ein Riemen- oder Kettengehäuse 3 oder dergleichen.
Im Fall einer kompakten Ackerfräse kann ein Paar Fräsabschnitte 5, die je eine Mehrzahl
von Fräsmessern 5a aufweisen, abnehmbar an der Antriebswelle 4 zum Zweck des Fräsens
vorgesehen sein, und ein Paar Antriebsräder 6 kann abnehmbar an der Antriebswelle 4 zum
Zweck des Fahrens auf einer Straßenfläche vorgesehen sein. Ferner sind im Fall einer
großen oder mittelgroßen Motorackerfräse (Ackerfräse vom Rotationstyp, in Fig. 20
gezeigt) die Fräsabschnitte 5 und die Antriebsräder 6 getrennt und unabhängig vorgesehen,
wobei die Fräsabschnitte 5 hinter den Antriebsrädern 6 vorgesehen sind.
Eine Lenkgriffstange A ist nach hinten aufwärts geneigt von einem Ansatz- oder Gehäuse
abschnitt 7, der an dem Rahmen 2 bei der Position vorgesehen ist, wo der Motor 1
angebracht ist. Die Lenkgriffstange A ist so vorgesehen, daß ihr Anhebe- bzw. Absenk
winkel in einer Mehrzahl von Stufen verstellbar ist, und ihr Anhebe- bzw. Absenkwinkel
kann in einer gewünschten Position fixiert werden in Übereinstimmung mit der Größe des
Bedieners und den Arbeitsbedingungen (siehe Fig. 10 und dergleichen). Dann kann die
Lenkgriffstange A auf eine optimal geeignete Position eingestellt werden.
Die Lenkgriffstange A besteht aus einem Paar Griffstangenabschnitten 8 (siehe Fig. 11
und 12). Die gerätenahen Abschnitte der zwei Griffstangenabschnitte 8 sind in kleinem
Abstand voneinander ausgebildet, wie in einer Draufsicht zu erkennen, und im wesentlichen
parallel zueinander, und der Abstand zwischen den zwei Griffstangenabschnitten 8 erweitert
sich zu ihren gerätefernen Endseiten (Griffabschnitten 8a), um im wesentlichen eine V-Form
zu bilden. Die zwei Griffstangenabschnitte 8 sind durch eine Verbindungsstange 8b
aneinander befestigt. Die Lenkgriffstange A ist schwenkbar angeordnet, wie erforderlich, da
die gerätenahen Enden der Griffstangenabschnitte 8 drehbar gelagert sind. Genauer gesagt
ist die Lenkgriffstange A schwenkbar an einem vorderen Ende einer Winkeleinstellbasis B
vorgesehen, die an dem an dem Rahmen 2 vorgesehenen Ansatz oder Gehäuseabschnitt 7
angeordnet ist, in der Weise, daß sie mittels eines Stiftes 10 entlang einer vertikalen Ebene
schwenkbar ist. Ein flacher Abschnitt 11 der Winkeleinstellbasis B ist an dem Gehäuse
abschnitt 7 befestigt, der an dem Rahmen vorgesehen ist, und die gerätenahen Enden der
Griffstangenabschnitte 8 sind drehbar gelagert an dem Stift 10 in einem Tragabschnitt an
einem Ende des flachen Abschnitts 11. Ein Paar bogenförmiger Winkeleinstellplatten 12 ist
an dem anderen Ende der Winkeleinstellbasis B vorgesehen. Speziell ist jede Winkeleinstell
platte 12 mit einer Mehrzahl von Löchern H versehen (in diesem Beispiel vier Löchern, das
heißt vertikal angeordnete Löcher H1, H2, H3 und H4, und diese Löcher auf beiden Seiten
sind in Seitenrichtung symmetrisch ausgebildet. Die Anzahl dieser Löcher ist nicht auf vier
beschränkt und kann auf eine größere oder kleiner Anzahl ausgelegt werden.
Das Bezugszeichen 13 bezeichnet einen Positionierstift 13, der an dem Griffstangen
abschnitt 8 in der Weise vorgesehen ist, daß er durch eine Schraubenfeder 14 ständig
nachgiebig gedrückt wird. Genau ist, wie in den Fig. 12 und 13 gezeigt, die Anordnung so
vorgesehen, daß die zwei Positionierstifte 13 in zwei Tragabschnitte 8c bzw. 8d auf den
Innenseiten der Griffstangenabschnitte 8 in der Weise eingesetzt werden, daß sie zu den
gerätenahen Seiten der Griffstangenabschnitte 8 vorragen durch die Federwirkung der
Schraubenfedern 14. Jede Schraubenfeder 14 ist über die Positionierstifte 13 und zwischen
dem Tragabschnitt 8d und einem an dem Positionierstift 13 vorgesehenen Anschlagstift 13a
eingesetzt, um auf diese Weise den Anschlagstift 13a zu der Seite des Tragabschnitts 8c hin
zu drücken, das heißt, zu der gerätenahen Seite des Griffstangenabschnitts 8 hin. Ein Ende
jedes Positionierstiftes 13 ist so angeordnet, daß es mit jedem Loch H in jeder Winkel
einstellplatte 12 in Eingriff kommen kann. Hintere Enden der Positionierstifte 13 sind
schwenkbar gelagert an gegenüberliegenden Ende eines U-förmigen Rahmens 15, und ein
hinterer Abschnitt des U-förmigen Rahmens 15 ist mit einem Draht 16 verbunden, der
gezogen werden kann. Das andere Ende des Drahtes 16 ist an einer geeigneten Position an
einem Einstellhebel 17 befestigt, der an dem Griffabschnitt 8a des Griffstangenabschnitts 8
vorgesehen ist.
Ein Rohr, in das der Draht 16 lose eingefügt ist, ist an der Verbindungsstange 8b befestigt.
Wenn der Einstellhebel 17 gegriffen wird, wird folglich der Draht 16 gezogen, was
seinerseits über den U-förmigen Rahmen 15 die zwei Positionierstifte 13 gegen die
Federkraft der Schraubenfedern 14 zieht. Daher werden die gerätefernen Enden der
Positionierstifte 13 aus den Löchern H in der Winkeleinstellplatte 12 gelöst und freigesetzt.
Wenn der Neigungswinkel der Lenkgriffstange A auf einen gewünschten Winkel eingestellt
ist, und wenn der Einstellhebel 17 in diesem Zustand freigegeben wird, kommen die geräte
fernen Enden der zwei Positionierstifte 13 in Eingriff in den Löchern H in den
Winkeleinstellplatten 12 mittels der Federwirkung der Schraubenfedern 14.
Ein Kupplungshebel 8e ist an dem Griffabschnitt 8a des Griffstangenabschnitts 8
vorgesehen. Die Anordnung ist so getroffen, daß dann, wenn der Kupplungshebel 8e
gegriffen wird (in Fig. 10 nach oben gezogen wird), die Antriebsräder 6 der Fräsabschnitte
5 angetrieben werden. Der Kupplungshebel 8e kann vor dem Griffabschnitt 8a oder an der
Verbindungsstange 8b vorgesehen sein. Um den Winkel der Lenkgriffstange A auf einen
geeigneten Winkel zu ändern entsprechend den Arbeitsbedingungen des Bedieners, wird der
Zustand der Lenkgriffstange A, die an der Winkeleinstellbasis B befestigt ist, gelöst und
freigesetzt. Dann wird die Lenkgriffstange A eingestellt und unter einem gewünschten
Winkel bezüglich einer horizontalen Bezugslinie des Hauptkörpers oder des Gehäuse
abschnitts 7 fixiert.
Ein Gangschalthebel 20 ist an einer geeigneten Position an dem Rahmen 2 oder dergleichen
vorgesehen. Der Gangschalthebel 20 bewirkt eine Umschaltung zwischen dem Vorwärts
fahren und Rückwärtsfahren der Motorackerfräse sowie eine Gangumschaltung und
dergleichen. Durch geeignetes Betätigen des Gangschalthebels 20 ist der Bediener oder
Führer in der Lage, unter anderem die Motorackerfräse vorwärts oder rückwärts zu fahren
oder ihre Geschwindigkeit auf eine gewünschte Geschwindigkeit einzustellen. Zuerst ist in
der ersten Ausführungsform der Erfindung, wie in Fig. 1A gezeigt, der Gangschalthebel 20
in der Weise angeordnet, daß er zwischen den zwei Griffstangenabschnitten 8 gelegen ist.
Der Gangschalthebel 20 gleitet in einer Rille und ist mit einer Schaltstellung-Bestätigungs
platte 26 versehen.
Die Schaltstellung-Bestätigungsplatte 26 kann an einer Außenseite des Griffstangen
abschnitts 8 angeordnet sein (siehe Fig. 1A) oder kann an seiner Innenseite angeordnet
sein (die Anordnung ist nicht gezeigt), und die Position der Schaltstellung-Bestätigungs
platte 26 ist nicht darauf beschränkt. Der Gangschalthebel 20 ist mit einem Anschlag C
versehen, der darauf eingerichtet ist, an dem Griffstangenabschnitt 8 anzuschlagen von der
Innenseite in einem Bereich, der eine niedrige Position der Lenkgriffstange A ausschließt,
um das Einlegen eines Rückwärtsganges R zu verhindern.
Der Anschlag C wird später beschrieben. Kurz gesagt ist ein Anschlagabschnitt 21
imstande, an den Griffstangenabschnitt 8 anzuschlagen, insbesondere den Tragabschnitt 8c
der Lenkgriffstange A. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Gangschalthebel 20 nicht
imstande ist, sich dem Griffstangenabschnitt 8 weiter zu nähern. Das heißt, der Aufbau ist
so vorgesehen, daß in dem Fall, in dem der Gradient (Neigungswinkel) der Griffstangen
abschnitte 8 groß ist und die Positionierstifte 13 in den Löchern H1, H2 oder H3 in der
Winkeleinstellplatte 12 in Eingriff stehen, der Anschlagabschnitt 21 an den Griffstangen
abschnitt 8 der Lenkgriffstange A anschlägt, wie in Fig. 2 gezeigt, was verhindert, daß der
Gangschalthebel 20 in der Position des Rückwärtsganges R in Eingriff kommt. Nur wenn
die Position der Lenkgriffstange A auf die unterste Position eingestellt ist und die
Positionierstifte 13 in den Löchern H1 in Eingriff stehen, sitzt dann der Anschlagabschnitt
21 des Anschlags C über der Lenkgriffstange A, wie in Fig. 1B und 3 gezeigt, was ein
Umschalten in den Rückwärtsgang R zuläßt.
Als Modifikation der ersten Ausführungsform, wie in Fig. 4 gezeigt, ist die Rückwärts
fahrtvorrichtung nicht mit der Schaltstellung-Bestätigungsplatte 26 versehen, sondern
umfaßt einen Typ, bei dem ein Gangschaltstab 24, der aus einem Gehäuse 30 eines an das
Kettengehäuse 3 angefügten Gangschaltmechanismus-Abschnitts G vorragt, durch den
Gangschalthebel 20 betätigt wird. Die Winkeleinstellbasis B ist an dem Gehäuse 30 des
Schaltmechanismus-Abschnitts G angeordnet. Ein relativ großes Betätigungs-
Durchgangsloch 11b ist in dem flachen Abschnitt 11 der Winkeleinstellbasis B ausgebildet
(siehe Fig. 7), der Gangschaltstab 24 ist durch das Betätigungs-Durchgangsloch 11b
durchgeführt, und ein gerätenaher Abschnitt 20a des Gangschalthebels 20 ist mit dem
Gangschaltstab 24 verbunden und daran befestigt.
Durch Betätigen des Gangschalthebels 20 ist es möglich, Operationen einschließlich
Vorwärtsfahrt, Rückwärtsfahrt und Umschalten auf Leerlauf zu bewirken mittels der
Kupplung des Gangschaltmechanismus-Abschnitts G durch Drehen des Gangschaltstabes 24
über den gerätenahen Abschnitt 20a in eine geeignete Richtung (siehe Fig. 4 bis 6). Der
Gangschalthebel 20 ist funktionell angeordnet zwischen den zwei Griffstangenabschnitten 8
der Lenkgriffstange A, wobei die Griffstangenabschnitte 8 im wesentlichen in der V-Form
angeordnet sind, wie oben beschrieben. Genauer gesagt ist die Seite des gerätenahen
Abschnitts 20a des Gangschalthebels 20 beweglich zwischen den zwei Winkeleinstellplatten 12
der Winkeleinstellbasis B, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt.
Der Gangschaltstab 24 ist an dem Gehäuse 30 des Gangschaltmechanismus-Abschnitts G in
der Weise vorgesehen, daß er von diesem nach außen vorragt, wie vorher beschrieben. Wie
in Fig. 5 gezeigt, besteht der Gangschaltmechanismus-Abschnitt G aus einer Eingangs
welle 31, die mit einer Riemenscheibe 33 versehen ist zum Erhalten der Energie von dem
Motor 1 und einer Ausgangswelle 32 zum Aufnehmen der Rotationskraft von der
Eingangswelle 31. Ein Transmissionsmechanismus 34 für Vorwärtsfahrt, ein Transmissions
mechanismus 35 für Rückwärtsfahrt und ein Kupplungsmechanismus 36 zum Umschalten
zwischen diesen nach Bedarf sind zwischen der Eingangswelle 31 und der Ausgangswelle
32 vorgesehen. In dieser Ausführungsform wird ein Getriebemechanismus als
Transmissionsmechanismus 34 für Vorwärtsfahrt verwendet, derart, daß ein übertragendes
Getrieberad 34a an der Eingangswelle 31 drehfest vorgesehen ist, während ein
angetriebenes Getrieberad 34b an der Ausgangswelle 32 freilaufend vorgesehen ist. Ähnlich
wird ein Kettengetriebemechanismus als Transmissionsmechanismus 35 für Rückwärtsfahrt
verwendet, derart, daß ein antreibendes Kettenzahnrad 53a an der Eingangswelle 31
drehfest vorgesehen ist, während ein angetriebenes Kettenzahnrad 35b freilaufend auf der
Ausgangswelle 32 vorgesehen ist. Eine Kette 35c ist um die Kettenzahnräder 35a und 35b
herumgelegt und steht mit ihnen in Eingriff.
Ferner ist die Ausgangswelle 32 an einer Verbindungsstelle zwischen dem angetriebenen
Getrieberad 34b und dem angetriebenen Kettenzahnrad 35b geteilt, und die beiden
Abschnitte der Ausgangswelle 32 werden durch den Kupplungsmechanismus 36 miteinander
gekoppelt und voneinander entkoppelt. Mehr im einzelnen ist die Ausgangswelle 32
getrennt in einen Wellenabschnitt 32a für Vorwärtsfahrt und einen Wellenabschnitt 32b für
Rückwärtsfahrt, und Verschiebekeile 32c sind an dem Wellenabschnitt 32b für Rückwärts
fahrt ausgebildet. Eine Kupplung 36a des Kupplungsmechanismus 36 ist vorgesehen zu
Gleiten entlang den Verschiebekeilen 32c. Der Gleitvorgang wird bewirkt durch ein
Verschiebeglied 36b, das verschiebbar ist durch ein Gangschaltkopplungsglied 36c, und das
Gangschaltkopplungsglied 36c ist mit dem Gangschaltstab 24 verbunden (siehe Fig. 6
und 7).
Wenn der Bediener den Gangschalthebel 20 betätigt, wird durch den Gangschalthebel 20
der Gangschaltstab 24 gedreht, um das Gangschaltkopplungsglied 36c zu bewegen, was
seinerseits die Kupplung 36a einkuppelt oder auskuppelt mittels des Verschiebegliedes 36b.
Genauer gesagt kuppelt, wenn der Gangschalthebel 20 in die Position des Rückwärtsganges
R eingestellt wird, die Kupplung 36a die Ausgangswelle 32 aus und trennt sie in den
Wellenabschnitt 32a für Vorwärtsfahrt und den Wellenabschnitt 32b für Rückwärtsfahrt,
wie in Fig. 8b gezeigt, wodurch der Transmissionsmechanismus 35 für die Rückwärtsfahrt
betätigt wird, um zuzulassen, daß ein Laufkettenrad 37 für Rückwärtsfahrt rotiert. Wenn
andererseits der Gangschalthebel 20 in die Position eines Vorwärtsganges F eingestellt wird,
verbindet die Kupplung 36a den Wellenabschnitt 32a für Vorwärtsfahrt und den Wellen
abschnitt 32b für Rückwärtsfahrt der Ausgangswelle 32, wodurch der Transmissions
mechanismus 34 für Vorwärtsfahrt betätigt wird, um zuzulassen, daß das Laufkettenrad 37
für Vorwärtsfahrt rotiert.
In dem Fall, in dem der Gradient (Neigungswinkel) der Griffstangenabschnitte 8 groß ist
und die Positionierstifte 13 in Eingriff stehen mit den Löchern H4, H3 oder H2 in den
Winkeleinstellplatten 12, schlägt dann der Anschlagabschnitt 21 des Anschlags C an den
Griffstangenabschnitt 8 der Lenkgriffstange A an, wie in Fig. 9A gezeigt, was den
Gangschalthebel 20 daran hindert, in der Position des Rückwärtsganges R in Eingriff zu
kommen. Auch in dieser Ausführungsform wird der Anschlagabschnitt 21 des Anschlags C
in die Lage versetzt, insbesondere an den Tragabschnitt 8c des Gangschalthebels 20
anzuschlagen. Dabei ist der Gangschalthebel 20 imstande, sich zu der Neutralstellung
(Leerlauf) N zu bewegen, aber bewegt sich nicht zu der Position des Rückwärtsganges R
(siehe Fig. 9b).
Nur wenn die Position der Lenkgriffstange A auf die unterste Position eingestellt ist und die
Positionierstifte 13 in den Löchern H1 in Eingriff stehen, fährt dann der Anschlagabschnitt
21 des Anschlags C über die Lenkgriffstange A, wie in Fig. 8a gezeigt, was ein Umschal
ten in den Rückwärtsgang R zuläßt. In den Fig. 5, 8B und 9B ist das Laufkettenrad 37
an der Ausgangswelle 32 vorgesehen, und das Laufkettenrad 37 treibt die Antriebswelle 4
mittels eines Transmissionsmechanismus mit einem Kettengehäuse 3 und dergleichen an.
Außerdem kann in einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, wie in den Fig. 14A
und 14B gezeigt, um den Gangschalthebel 20 zu betätigen zum Bewirken von Vorwärts
fahrt, Rückwärtsfahrt und zum Umschalten in den Leerlauf die Gangumschaltung bewirkt
werden durch Drehen des Gangschalthebels 20. Im einzelnen ist, wie in den Fig. 14A
und 14B gezeigt, die Anordnung so getroffen, daß dann, wenn ein an dem Gangschaltstab
24 vorgesehener Ansatz 25 vertikal orientiert ist, sich das Getriebe in der Leerlaufstellung
befindet, wenn der Ansatz 25 um annähernd 10 Grad im Uhrzeigersinn gedreht wird, eine
Umschaltung auf den Vorwärtsgang F vorgenommen wird, und wenn der Ansatz 25 um
annähernd 10 Grad gegen den Uhrzeigersinn aus der Leerlaufstellung gedreht wird, eine
Umschaltung auf den Rückwärtsgang R vorgenommen wird. Wenn der Zustand der
Gangumschaltung mittels des Gangschalthebels 20 beschrieben wird, ist die Drehrichtung
des Gangschalthebels 20 entgegengesetzt zu der des Gangschaltstabs 24. Wenn in den
Fig. 14A und 14B der Gangschalthebel 20 horizontal steht, befindet sich das Getriebe im
Leerlauf N; wenn der Gangschalthebel 20 nach links unten orientiert ist in der Fig. (um
etwa 10 Grad oder so gegen den Uhrzeigersinn gedreht), wird eine Umschaltung auf den
Vorwärtsgang F vorgenommen, und wenn der Gangschalthebel 20 nach links oben
orientiert ist in der Fig. (um etwa 10 Grad oder so im Uhrzeigersinn gedreht), wird eine
Umschaltung auf den Rückwärtsgang R vorgenommen.
Als nächstes besteht, als Beispiel für den Anschlag C, in dem Fall des Typs, in welchem eine
Umschaltung zu der Position des Rückwärtsganges R vorgenommen wird durch Drehen des
Gangschalthebels 20 zu der Seite der Lenkgriffstange A hin (in den Fig. 14A und 14B
im Uhrzeigersinn gedreht), wie in den Fig. 15 und dergleichen gezeigt, der Anschlag C
aus dem Anschlagabschnitt 21 zum Anschlag an die gerätenahe Seite des Griffstangen
abschnitts 8 sowie einem Verbindungsabschnitt 22, der sich von demselben fortsetzt und
vorgesehen ist nahe einem gebogenen Abschnitt des Gangschalthebels 20, der eine L-Form
aufweist, in Draufsicht betrachtet. Genauer gesagt ist der Anschlag C aus einem platten
förmigen Teil geformt (siehe Fig. 11, 12 und 16A) oder ist aus einem stabförmigen Teil
geformt (siehe Fig. 16B). Der Anschlagabschnitt 21 und der Verbindungsabschnitt 22 sind
einstückig ausgebildet als ein geräteferner Endabschnitt (oberer Abschnitt) bzw. ein
gerätenaher Endabschnitt (unterer Abschnitt).
In einem Zustand, in dem der Anschlagabschnitt 21 des Anschlags C an den Griffstangen
abschnitt 8 der Lenkgriffstange A anschlägt, ist der Gangschalthebel 20 außerstande, sich
weiter zu dem Griffstangenabschnitt 8 hin zu bewegen (siehe Fig. 14A). Mehr im einzelnen
ist die Konstruktion so vorgesehen, daß in dem Fall, in dem der Gradient (der Neigungs
winkel) des Griffstangenabschnitts 8 groß ist, und die Positionierstifte 13 in den Löchern
H4, H3 oder H2 in der Winkeleinstellplatte 12 in Eingriff stehen, der Anschlagabschnitt 21
des Anschlags C an den Griffstangenabschnitt 8 der Lenkgriffstange A anschlägt, was den
Gangschalthebel 20 daran hindert, weiter im Uhrzeigersinn in Fig. 14A gedreht zu werden.
Folglich kann der Gangschalthebel 20 nicht in die Position des Rückwärtsganges
umgeschaltet werden.
Jedoch kann der Gangschalthebel 20 in Fig. 14A gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden
selbst in dem Fall, in dem die Positionierstifte 13 in den Löchern H4, H3 oder H2 in der
Winkeleinstellplatte 12 in Eingriff stehen und der Anschlagabschnitt 21 des Anschlags C an
den Griffstangenabschnitt 8 der Lenkgriffstange A anschlägt. Folglich kann der Gangschalt
hebel 20 einfach in die Position des Vorwärtsganges F umgeschaltet werden.
Die Aussage, der Anhebe- bzw. Absenkwinkel der Lenkgriffstange A sei groß, bezieht sich
auf Fälle außer dem Fall, daß der Anhebe- bzw. Absenkwinkel klein ist. Speziell betrifft dies
den Fall, in dem die Positionierstifte 13 in den Löchern H4, H3 oder H2 in der Winkel
einstellplatte 12 in Eingriff stehen. Der Grund dafür, daß der Anhebe- bzw. Absenkwinkel
veränderlich gemacht wird, liegt darin, dem Bediener zu gestatten, die Lenkgriffstange A in
ihrer optimalen Höheneinstellung zu handhaben entsprechend der Größe des Bedieners oder
dergleichen bei der Vorwärtsfahrt der Motorackerfräse. Mittlerweile betrifft die Aussage,
daß der Anhebe- bzw. Absenkwinkel klein ist, konkret ausgedrückt den Fall, in dem die
Positionierstifte 13 in dem untersten Loch H1 in der Winkeleinstellplatte 12 in Eingriff
stehen.
Zu diesem Zeitpunkt kann der Gangschalthebel 20 in Fig. 14B im Uhrzeigersinn aus der
Leerlaufstellung gedreht werden, so daß er direkt in die Position des Rückwärtsganges R
umgeschaltet werden kann. Der Winkel der Lenkgriffstange A ist in diesem Fall derart, daß
selbst wenn die Motorackerfräse nach vorn geneigt ist aufgrund der Reaktionskraft während
ihrer Rückwärtsfahrt, der Bediener imstande ist, die Lenkgriffstange A mit erhöhter
Sicherheit zu handhaben. Speziell in Fig. 10 ist der Neigungswinkel der Lenkgriffstange A
klein, und sie ist in die niedrigste Position eingestellt, das heißt, die Griffabschnitte 8a der
Lenkgriffstange A sind in die niedrigste Position eingestellt. Die Anzahl solcher niedriger
Positionen in den Ausführungsformen ist auf nur eine festgelegt, aber die Erfindung ist nicht
darauf beschränkt, und eine Mehrzahl solcher Positionen kann vorgesehen werden, um
einen feststehenden Bereich je nach verschiedenen Bedingungen wie zum Beispiel der
Größe des Bedieners und dergleichen zuzulassen.
Wenn der Anschlagabschnitt 21 und der Verbindungsabschnitt 22 des Anschlags C über
einen geneigten Abschnitt 23 kontinuierlich ausgebildet sind, wie in den Fig. 11, 14A,
16A gezeigt, ermöglicht außerdem, falls die Lenkgriffstange A in den Zustand der
Rückwärtsfahrt angehoben wird, wenn die Griffabschnitte 8a angehoben werden, der
geneigte Abschnitt 23, zu veranlassen, den Anschlag C glatt gegen den Uhrzeigersinn zu
drehen aus dem in Fig. 14A gezeigten Zustand, was es zuläßt, daß der Anschlagabschnitt
21 sich zuverlässig gegen den Uhrzeigersinn dreht. Folglich kann eine Umschaltung in die
Neutralstellung N (siehe Fig. 14A) vorgenommen werden.
Als nächstes wird eine Modifikation der zweiten Ausführungsform der Erfindung
beschrieben. In dieser Modifikation, wie in den Fig. 17A bis 18 gezeigt, unterscheidet
sich die Konstruktion der Lenkgriffstange A, und die übrigen Bauelemente sind identisch
mit denen des ursprünglichen Typs der zweiten Ausführungsform. Die Lenkgriffstange A
besteht aus einem im wesentlichen U-förmigen gerätenahen Griffrahmen 9a, einem
stabförmigen Armabschnitt 9b und einem Handgriffabschnitt 9c, in der Draufsicht im
wesentlichen V-förmig. Und zwar ist die Lenkgriffstange A wie der Griffrahmen 9a
aufgebaut und auf die gleiche Art angeordnet wie in der zweiten Ausführungsform. Der
Armabschnitt 9b ist an einem hinteren Abschnitt des Griffrahmens 9a befestigt, und der
Handgriffabschnitt 9c ist an dem hinteren Ende des Armabschnitts 9b angeordnet.
Außerdem ist die an der Winkeleinstellbasis B vorgesehene Winkeleinstellplatte 12 als eine
einzige Reihe in der Weise angeordnet, daß sie den gerätenahen Griffrahmen 9a umgibt. In
dieser Modifikation der zweiten Ausführungsform sind die Bauteile, die denen der zweiten
Ausführungsform gleich sind, mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, und ihre
Arbeitsweise ist die gleiche, so daß ihrer Beschreibung übergangen wird.
Als nächstes stellt eine dritte Ausführungsform der Erfindung einen Fall dar, in welchem,
wie in den Fig. 19 und 20 gezeigt, der Gangschalthebel 20 in einer horizontalen Ebene
bewegt wird (einschließlich einem geneigten Abschnitt) unter Verwendung der Lenkgriff
stange A in der zweiten Ausführungsform (siehe Fig. 12) oder der Lenkgriffstange A in
der Modifikation der zweiten Ausführungsform (siehe Fig. 17A und 17B). Im einzelnen
wird, in der Draufsicht betrachtet, eine Umschaltung in den Vorwärtsgang F vorgenommen,
wenn der Gangschalthebel 20 von der Lenkgriffstange A beabstandet ist, eine Umschaltung
in den Rückwärtsgang R wird vorgenommen, wenn der Gangschalthebel 20 zu der Seite der
Lenkgriffstange A hin bewegt wird, und eine Mittelstellung dazwischen wird als Leerlauf
stellung N eingestellt (siehe Fig. 19). Auch in diesem Fall ist der Gangschalthebel 20 mit
dem Anschlag C versehen, und die Konstruktion ist so vorgesehen, daß in dem Fall, in dem
die Positionierstifte 13 in den Löchern H2, H3 oder H4 in Eingriff stehen, so daß der
Neigungswinkel der Lenkgriffstange A groß wird, der Anschlagabschnitt 21 des Anschlags
C an die Lenkgriffstange A anschlägt, was verhindert, daß der Gangschalthebel 20 in der
Position des Rückwärtsganges in Eingriff kommt. Nur wenn die Positionierstifte 13 in den
Löchern H1 in Eingriff stehen, sitzt dann der Anschlagabschnitt 21 des Anschlags C über
der Lenkgriffstange A, was eine Umschaltung in den Rückwärtsgang R zuläßt. Die übrigen
Bauteile sind denen der zweiten Ausführungsform ähnlich, und ihre Beschreibung wird
übergangen. Die Positionen des Rückwärtsganges R, des Leerlaufs N und des Vorwärts
ganges F sind auf einem Schild oder dergleichen dargestellt zum Umschalten der
Geschwindigkeit auf solch eine ebene Weise. In diesem Fall ist der Gangschalthebel 20
allgemein vom Rillengleittyp und ist mit der Schaltstellung-Bestätigungsplatte 26 versehen,
und ein gerätenaher Abschnitt des Gangschalthebels 20 ist vorgesehen zum Gleiten in der
Rille in der Schaltstellung-Bestätigungsplatte 26. Ferner ist in Fig. 20 ein feststehender
Ansatzabschnitt 18 relativ kurzer Länge an der gerätenahen Seite der Lenkgriffstange A
vorgesehen, und die Lenkgriffstange A ist an einem hinteren Ende des feststehenden
Ansatzabschnitts 18 über die Winkeleinstellbasis B angeordnet.
Eine Modifikation der dritten Ausführungsform ist der Fall, in dem, wie in den Fig. 21A
bis 21C gezeigt, der Vorwärtsgang F als ein erster Vorwärtsgang F1, ein zweiter
Vorwärtsgang F2 und ein dritter Vorwärtsgang F3 angeordnet ist. Die Konstruktion ist so
vorgesehen, daß in dem Fall, in dem die Positionierstifte 13 in den Löchern H2, H3 oder H4
in Eingriff stehen, so daß der Gradient (der Neigungswinkel) der Lenkgriffstange A groß
wird, selbst wenn der Anschlagabschnitt 21 des Anschlags C an die Lenkgriffstange A
anschlägt, eine Umschaltung in den ersten Vorwärtsgang F1, den zweiten Vorwärtsgang F2
und den dritten Vorwärtsgang F3 vorgenommen werden kann, aber eine Umschaltung in
den Rückwärtsgang verhindert wird. Auch in dieser Modifikation der dritten Ausführungs
form ist der geneigte Abschnitt 23 zwischen dem Verbindungsabschnitt 22 und dem
Anschlagabschnitt 21 ausgebildet, wodurch dann, wenn die Lenkgriffstange A lediglich
angehoben wird in den Zustand, in dem der Gangschalthebel 20 sich in dem Rückwärtsgang
R befindet, der Gangschalthebel 20 in die Neutralstellung N zurückgeführt werden kann.
Auf diese Weise wird ein automatischer Rückstellmechanismus angenommen.
Ferner zeigen die Fig. 22A bis 22C eine weitere Modifikation der dritten Ausführungs
form, in welcher ein Zwischenabschnitt zwischen dem Verbindungsabschnitt 22 und dem
Anschlagabschnitt 21 ausgebildet ist in einer winklig gebogenen Gestalt, was es unmöglich
macht, die Lenkgriffstange A in dem Zustand des Rückwärtsganges R anzuheben, das heißt,
es wird ein sogenannter nichtautomatischer Rückstellmechanismus angenommen. In diesem
Fall wird nach einer Umschaltung in den Rückwärtsgang R der Gangschalthebel 20 betätigt,
um in die Leerlaufstellung N zurückzukehren, und die Lenkgriffstange A wird dann
angehoben. Die anderen Anordnungen sind ähnlich denen der dritten Ausführungsform und
werden nicht beschrieben.
Eine vierte Ausführungsform der Erfindung ist ein Fall, in dem, wie in den Fig. 23A bis
23C gezeigt, der Anschlag C an dem Griffstangenabschnitt 8 oder dem gerätenahen Griff
rahmen 9a der Lenkgriffstange A vorgesehen ist. Das heißt, ein oberes Ende des
Verbindungsabschnitts 22 des Anschlags C ist befestigt an einer Seitenfläche des Griff
stangenabschnitts 8 oder an dem Griffrahmen 9a der Lenkgriffstange A. Ein unteres Ende
des Verbindungsabschnitts 22 ist winkelförmig gebogen, und der Anschlagabschnitt 21 ist in
der Weise ausgebildet, daß er sich von dem unteren Ende des Verbindungsabschnitts 22
nach unten erstreckt. Die Konstruktion ist so vorgesehen, daß nur dann, wenn die
Positionierstifte 13 in den Löchern H2, H3 oder H4 in Eingriff stehen, so daß der Gradient
(der Neigungswinkel) der Lenkgriffstange A groß wird (siehe Fig. 23B), der Gang
schalthebel 20 an den Anschlagabschnitt 21 anschlägt, was eine Umschaltung in die Position
des Rückwärtsganges R verhindert. Wenn die Positionierstifte 13 in den Löchern H1 in
Eingriff stehen, so daß der Neigungswinkel der Lenkgriffstange A klein wird (siehe Fig.
23C), schlägt aus diesem Grund der Gangschalthebel 20 nicht an den Anschlagabschnitt 21
an, was eine Umschaltung in die Position des Rückwärtsganges R zuläßt. Die anderen
Anordnungen sind ähnlich denen der zweiten Ausführungsform und werden nicht
beschrieben. Auch in diesem Fall ist die sogenannte automatische Rückstellanordnung
möglich, wenn der geneigte Abschnitt 23 vorgesehen ist, und die übrige Arbeitsweise ist der
der zweiten Ausführungsform ähnlich.
In einer fünften Ausführungsform, wie in den Fig. 24A und 24B gezeigt, ist ein
Klemmsitz 19 in der Gestalt eines Kronrades an einem Ende des feststehenden Ansatz
abschnitts 18 vorgesehen. Die Anordnung ist so vorgesehen, daß der Neigungswinkel der
Lenkgriffstange A verstellt werden kann mittels eines Anziehschraubenhebels für jeden
Winkel der kreisförmigen Teilung zwischen benachbarten Zahnen dieses Rades. In diesem
Fall sind der Gangschalthebel 20 und der Anschlag C so angeordnet, daß sie die
Geschwindigkeitsänderung durch Bewegen in einer horizontalen Ebene bewirken, wie in den
Fig. 22A und 22B gezeigt. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Anordnung
beschränkt, und es kann zum Beispiel eine Anordnung derart vorgesehen werden, daß die
Geschwindigkeitsänderung ausgeführt wird durch die Drehung wie zum Beispiel die in den
Fig. 14A und 14B gezeigte. Da in dieser fünften Ausführungsform der Anhebe- bzw.
Absenkwinkel der Lenkgriffstange A einstellbar ist für jeden Winkel der kreisförmigen
Teilung zwischen benachbarten Zähnen des Rades, ist eine um so feinere Einstellung
möglich, je mehr die kreisförmige Teilung reduziert ist. In der Praxis ist es jedoch
vorzuziehen, die Lenkgriffstange A in einer Anzahl von Stufen einstellbar zu machen.
Claims (5)
1. Rückwärtsfahrtvorrichtung für eine Motorackerfräse, gekennzeichnet durch
eine Lenkgriffstange (A), deren Anhebe- bzw. Absenkwinkel in einer Mehrzahl von Stufen einstellbar ist,
und einen Anschlag (C), der dazu dient, eine Rückwärtsfahrt bei Lösen des Anschlags (C) nur zuzulassen, wenn der Anhebe- bzw. Absenkwinkel der Lenkgriffstange (A) vermindert ist.
eine Lenkgriffstange (A), deren Anhebe- bzw. Absenkwinkel in einer Mehrzahl von Stufen einstellbar ist,
und einen Anschlag (C), der dazu dient, eine Rückwärtsfahrt bei Lösen des Anschlags (C) nur zuzulassen, wenn der Anhebe- bzw. Absenkwinkel der Lenkgriffstange (A) vermindert ist.
2. Rückwärtsfahrtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Anschlag (C) einen Anschlagabschnitt (21) aufweist und an einer geeigneten Position an
einem Gangschalthebel (20) angeordnet ist, wobei der Anschlagabschnitt (21) an einen
Abschnitt der Lenkgriffstange (A) nur dann anschlägt, wenn der Anhebe- bzw. Absenk
winkel der Lenkgriffstange (A) groß ist.
3. Rückwärtsfahrtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Anschlag (C) einen Anschlagabschnitt (21) aufweist und an einer Lenkgriffstangenseite
befestigt ist, wobei der Anschlagabschnitt (21) an den Gangschalthebel (20) nur dann
anschlägt, wenn der Anhebe- bzw. Absenkwinkel der Lenkgriffstange (A) groß ist.
4. Rückwärtsfahrtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Anschlag (C) einen Anschlagabschnitt (21) aufweist und an einer geeigneten Position an
einem Gangschalthebel (20) angeordnet ist, wobei der Anschlagabschnitt (21) einen
geneigten Abschnitt (23) aufweist, der von einem unteren Abschnitt des Anschlagabschnitts (21)
des Anschlags (C) aus diagonal abwärts geneigt ist, wobei der geneigte Abschnitt (23)
und ein Verbindungsabschnitt (22) des Anschlags (C) kontinuierlich ausgebildet sind.
5. Rückwärtsfahrtvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lenkgriffstange (A) durch zwei Griffstangenabschnitte (8) gebildet wird, deren Abstand sich
von den gerätenahen Endseiten zu Griffabschnittseiten der zwei Griffstangenabschnitte (8)
hin erweitert, um im wesentlichen eine V-Form zu bilden, wobei ein Manipulierbereich des
Gangschalthebels (20) in dem Zwischenraum zwischen den zwei Griffstangenabschnitten (8)
untergebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP12459795A JPH08295148A (ja) | 1995-04-26 | 1995-04-26 | 耕耘機におけるバック走行装置 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19616816A1 true DE19616816A1 (de) | 1996-10-31 |
Family
ID=14889396
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996116816 Withdrawn DE19616816A1 (de) | 1995-04-26 | 1996-04-26 | Rückwärtsfahrtvorrichtung für Motorackerfräse |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH08295148A (de) |
| CN (1) | CN1141715A (de) |
| DE (1) | DE19616816A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN103931288B (zh) * | 2014-04-19 | 2015-10-21 | 曾宪泽 | 一种挂档连锁机构 |
| CN108432367A (zh) * | 2018-04-03 | 2018-08-24 | 莱州奥伦农业机械有限公司 | 履带自走式旋耕机 |
-
1995
- 1995-04-26 JP JP12459795A patent/JPH08295148A/ja active Pending
-
1996
- 1996-04-26 CN CN 96108922 patent/CN1141715A/zh active Pending
- 1996-04-26 DE DE1996116816 patent/DE19616816A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH08295148A (ja) | 1996-11-12 |
| CN1141715A (zh) | 1997-02-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |