DE19616671A1 - Halterung für tragbare Telefone - Google Patents
Halterung für tragbare TelefoneInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Halterung für tragbare Telefone, mit einem lösba
ren Adapter zur Aufnahme eines Telefons und zum Verbinden des Telefons
mit einer Stromquelle, einem Ladegerät, einer Antenne etc., insbesondere in
einem Kraftfahrzeug, welche Halterung eine Grundfläche zur Befestigung auf
einem Untergrund und eine gegenüberliegende, mit dem Adapter zusammen
wirkende Aufnahmefläche aufweist.
Derartige Halterungen sind in vielen Ausführungsformen bekannt. Sie dienen
zur lösbaren Aufnahme eines Adapters, in den ein tragbares Telefon, ein soge
nanntes "Handy" lösbar eingesetzt werden kann. Dabei stellt der Adapter die
Verbindung zu einer Stromquelle, z. B. der Batterie eines Kraftfahrzeugs oder
auch einer Antenne her. Er dient zugleich als Ladestation für das tragbare Te
lefongerät. Innerhalb des Kraftfahrzeugs kann das Telefon zusammen mit
dem Adapter von der Halterung zum Zweck des Telefonierens abgenommen
werden. Verläßt der Benutzer das Kraftfahrzeug, so nimmt er nur das Handy
aus dem Adapter heraus. Wie erwähnt, sind Lösungen dieser Art in zahlrei
chen Ausführungsformen auf dem Markt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine besonders einfach aufgebaute
und kostengünstig herstellbare Anordnung aus Halterung und Adapter zu
schaffen, die ein sehr einfaches Einhängen des Adapters in die Halterung
nach dem Telefonieren ermöglicht, derart, daß die Aufmerksamkeit des Be
nutzers nur wenig in Anspruch genommen wird und der Vorgang auch bei
Dunkelheit leicht durchgeführt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Halterung dadurch ge
kennzeichnet, daß an gegenüberliegenden Rändern der Aufnahmefläche ein
ander zugewandte, hakenförmige Vorsprünge vorgesehen sind, von denen ei
ner auf einem federnd in Richtung des anderen bis gegen einen Anschlag vor
gespannten Gleitstück angeordnet ist, und daß an den entsprechenden Rän
dern der der Aufnahmefläche der Halterung zugewandten rückwärtigen Flä
che des Adapters korrespondierende, hakenförmige Vorsprünge vorgesehen
sind.
Anstelle der hakenförmigen Vorsprünge, die einander hintergreifen, können
auch korrespondierende, ineinandergreifende Anordnungen aus Vorsprung
und Nut oder dergleichen vorgesehen sein. Notwendig ist es lediglich, daß
auf beiden gegenüberliegenden Seiten der Halterung und des Adapters form
schlüssige Verbindungen hergestellt sind.
Beim Ablegen des Adapters bringt der Benutzer zunächst unter leichter Ver
kantung der Halterung nur die hakenförmigen Vorsprünge auf der Seite des
federnd verschiebbaren Schlittens der Halterung in Eingriff. Er drückt die
sen hakenförmigen Vorsprung mit dem zugehörigen Schlitten entgegen der
Federwirkung leicht zurück, legt den Adapter sodann gegen die Halterung
und führt den formschlüssigen Eingriff auf der anderen Seite herbei. Durch
die Federwirkung werden die formschlüssigen Eingriffe auf beiden Seiten zu
verlässig hergestellt und beibehalten. Beim Lösen des Adapters muß zunächst
nur wiederum Druck entgegen der federnden Vorspannung ausgeübt und so
dann zunächst der eine und dann der zweite formschlüssige Eingriff gelöst
werden.
Für die Handhabung ist es besonders günstig, wenn die beiden hakenförmi
gen Vorsprünge an der Halterung und dem Adapter oben und unten liegen
und der untere hakenförmige Vorsprung auf dem federnd vorgespannten
Gleitstück angebracht ist. Dieses Gleitstück kann zunächst durch den Benut
zer nach unten gedrückt werden, wenn der Adapter eingeklinkt oder gelöst
werden soll.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Explosionsdarstellung einer erfindungsgemäßen Halte
rung;
Fig. 2 zeigt die Halterung in zusammengebautem Zustand;
Fig. 3 zeigt die Halterung zusammen mit dem eingeklinkten Adapter,
jedoch ohne Telefongerät.
In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Halterung insgesamt mit 10 bezeichnet.
Die Halterung hat, angenähert, die Form eines zum Betrachter hin offenen,
flachen, im wesentlichen rechteckigen Kastens mit einem Boden 12, zwei
seitlichen, längeren Seitenwänden 14, 16 sowie jeweils einer oberen und ei
ner unteren Seitenwand 18 und 20. Im Boden 12 befinden sich Schraubenlö
cher 22, 24 zur Aufnahme von Schrauben 26, 28 zur Befestigung auf einem
nicht dargestellten Untergrund, etwa einer Konsole oder eines Armaturen
bretts eines Kraftfahrzeugs.
Angaben wie "oben" und "unten" beziehen sich im vorliegenden Zusammen
hang auf die in Fig. 1 gezeigte Stellung, in der die Halterung üblicherweise,
gegebenenfalls mit einer leichten Neigung nach hinten, montiert ist.
Die untere Seitenwand 20 ist, bezogen auf das Bild die Kastens, etwas niedri
ger als die drei anderen Seitenwände 14, 16, 18 der Halterung. Aus den bei
den Ecken, die die untere Seitenwand 20 mit den seitlichen Seitenwänden
14, 16 bildet, verlaufen Rippen 30 über die innere Oberfläche der seitlichen
Seitenwände 14, 16. Auf diesen Rippen 30 gleitet in senkrechter Richtung in
bezug auf Fig. 1 ein Gleitstück 32, dessen seitliche Nuten 34 die beiden Rip
pen 30, von denen in Fig. 1 nur eine gezeigt ist, aufnehmen. Das Gleitstück
32 gelangt dadurch in die in Fig. 2 gezeigte Stellung innerhalb der Halterung
10. Das Gleitstück 32 wird in bezug auf die Halterung 10 nach oben in die in
Fig. 2 gezeigte Stellung durch eine Feder 36 vorgespannt. Diese Feder befin
det sich innerhalb des auf der in Fig. 1 abgewandten Seite hohl ausgebildeten
Gleitstücks 32 und stützt sich auf der unteren Seitenwand 20 der Halterung
ab. Das Gleitstück 32 wird in der in Fig. 2 gezeigten Stellung durch einen
nicht dargestellten Anschlag entgegen der Kraft der Feder 36 festgehalten.
Von der inneren Oberfläche der oberen Wand 10 springt an deren vorderem
Rand ein hakenförmiger Vorsprung 38 vor. Der Vorsprung 38 ist als durchge
zogene Rippe oder Leiste dargestellt, kann jedoch ersetzt werden durch ein
zelne vorspringende Nocken oder Vorsprünge anderen Umrisses.
Vom unteren Rand springt auf der dem Betrachter zugewandten Seite des
Gleitstücks 32 ebenfalls ein hakenförmiger Vorsprung 40 vor, der dem ande
ren Vorsprung 38 zugewandt ist. Dieser untere Vorsprung 40, der sich am
Gleitstück 32 befindet, erstreckt sich über die gesamte Breite des Gleit
stücks. Auch in diesem Falle ist die genaue Form des Vorsprungs 40 unwe
sentlich. Die Funktion der beiden einander zugewandten Vorsprünge 38 und
40 soll unten erläutert werden.
Fig. 3 zeigt eine Halterung 10 gemäß Fig. 1 und 2, in die ein Adapter 42 zur
Aufnahme eines nicht dargestellten, tragbaren Telefons eingesetzt ist. Der
Adapter besteht im wesentlichen aus einem unteren Block 44 mit verschie
denen Kontrolleuchten 46 auf der Frontseite, einem Schalter 48 im Bereich
der Kontrolleuchten und einem Steckanschluß 50 für das nicht dargestellte
Telefon auf der Oberseite. Von diesem Block 44 geht insbesondere auf der
Unterseite ein nicht dargestelltes Kabel aus, das zur Stromversorgung und
gegebenenfalls auch als Antennenanschluß dient. Der Block kann die Funk
tion eines Ladegeräts für einen im Telefon selbst angeordneten Akku aufwei
sen. Der Block ist zur Rückseite und nach oben hin, bezogen auf die Darstel
lung der Fig. 3, mit einer Einschubführung 52 verbunden, in die ein nicht
dargestelltes Telefon von oben eingeschoben werden kann. Die Einschubfüh
rung weist im wesentlichen eine Rückwand 54, die in ihrem oberen Bereich
zurückspringt, Seitenwände 56, 58, die an ihren vorderen Rändern leicht
nach innen herumgezogen sind, und eine sich hinter die Rückseite des
Blockes 44 erstreckende Schürze 60 auf. In Fig. 3 ist erkennbar, daß der obe
re, rippenförmige Vorsprung 38 der Halterung über den oberen Rand der
Rückwand 54 des Adapters in dessen zurückspringenden Bereich greift. Die
ser zurückspringende Bereich der Rückwand 54 tritt in das Innere der ka
stenförmigen Halterung ein. Er nimmt nur den oberen Teil des Adapters ein,
da sich im unteren Teil, wie Fig. 2 zeigt, das Gleitstück 32 befindet.
Ein weiterer, nicht gezeigter Vorsprung in der Form einer langgestreckten
leiste befindet sich am unteren Rand der Schürze 60 der Einschubführung
des Adapters 42. Dieser nicht dargestellte rippenförmige Vorsprung wirkt
mit dem Vorsprung 40 am unteren Rand des Gleitstücks 32 zusammen.
Üblicherweise und entsprechend der Bestimmung der vorliegenden Halte
rung setzt der Benutzer des tragbaren Telefons dieses Telefon beim Betreten
des Kraftfahrzeugs in den Adapter 42 ein, so daß das Telefon durch die Ein
schubführung 52 gehalten und an den Steckanschluß 50 angeschlossen wird.
In dieser Position kann es durch geeignete, nicht gezeigte, lösbare Rastmittel
gehalten werden.
Soll das Telefon innerhalb des Kraftfahrzeugs benutzt werden, so bleibt es
üblicherweise in Verbindung mit dem Adapter 42, der Stromversorgung
durch das Kraftfahrzeug sowie der Telefonantenne des Kraftfahrzeugs. Zum
Lösen aus der Halterung 10 wird daher das Telefon zusammen mit dem Adap
ter nach unten in bezug auf Fig. 3 gedrückt. Dabei drückt der leistenförmige
Vorsprung an der Unterseite der Schürze 60 gegen den Vorsprung 40 an der
Unterseite des Gleitstücks 32. Das Gleitstück wird entgegen der Federwir
kung der Feder 36 nach unten geschoben, so daß im oberen Bereich die
formschlüssige Verbindung zwischen dem nach unten gerichteten Vorsprung
38 der Halterung und dem oberen Rand der Rückwand 54 gelöst, das Telefon
also zusammen mit dem Adapter nach vorne herausgeschwenkt werden kann.
Nunmehr kann es auch von der unteren vorspringenden Leiste am Gleitstück
32 abgehoben werden.
Beim Zurücksetzen des Telefons mit dem Adapter wird der Adapter zunächst
unten auf den Vorsprung 40 des Gleitstücks 32 aufgesetzt, und das Gleitstück
wird nach unten gedrückt. In dieser Stellung kann der Adapter zusammen
mit dem Telefon an die Halterung herangeschwenkt werden, so daß beim
Loslassen des Telefons dieses zusammen mit dem Adapter 42 durch die Fe
der 26 nach oben gedrückt wird und der Vorsprung 38 an der Halterung wie
derum über die Rückwand 54 des Adapters greift.
Diese Art der Verbindung ist äußerst einfach und zuverlässig und kann insbe
sondere auch bei geringer Aufmerksamkeit des auf den Fahrvorgang konzen
trierten Kraftfahrers und auch in der Dunkelheit ohne weiteres bedient wer
den.
Claims (4)
1. Halterung für tragbare Telefone, mit einem lösbaren Adapter (42) zur
Aufnahme eines Telefons und zum Verbinden des Telefons mit einer Strom
quelle, einem Ladegerät, einer Antenne etc., insbesondere in einem Kraft
fahrzeug, welche Halterung eine Grundfläche zur Befestigung auf einem Un
tergrund und eine gegenüberliegende, mit dem Adapter zusammenwirkende
Aufnahmefläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an gegenüberliegen
den Rändern der Aufnahmefläche einander zugewandte, hakenförmige Vor
sprünge (38, 40) vorgesehen sind, von denen einer auf einem federnd in
Richtung des anderen bis gegen einen Anschlag vorgespannten Gleitstück
(32) angeordnet ist, und daß an den entsprechenden Rändern der der Auf
nahmefläche der Halterung (10) zugewandten rückwärtigen Fläche des Adap
ters (42) korrespondierende, hakenförmige Vorsprünge (54) vorgesehen
sind.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung
im wesentlichen die Form eines flachen, offenen Kastens mit einem Boden
(12) und Seitenwänden (14, 16, 18, 20) aufweist, daß auf den Innenflächen der
beiden längeren Seitenwände (14, 16) Rippen (30) in Längsrichtung der Sei
tenwände ausgebildet sind, und daß das Gleitstück (32) entsprechende Nu
ten (34) aufweist und innerhalb des durch die Halterung (10) gebildeten Ka
stens entlang den Rippen (30) verschiebbar ist.
3. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter
(42) einen Block (44) mit Anschlußleitungen für Strom, Antenne etc. und ei
ne von diesem aufragende Einschubführung (52) zum Einstecken eines trag
baren Telefons aufweist.
4. Halterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschub
führung (52) eine Rückwand (54) und Seitenwände (56, 58) aufweist, die auf
der der Rückwand (54) gegenüberliegenden Seite in Richtung zueinander
herumgezogen sind, und daß die Rückwand (54) im oberen Bereich zurück
springend derart ausgebildet ist, daß sie zwischen die Seitenwände (14, 16)
der Halterung eintritt.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8368 | Opposition refused due to inadmissibility | ||
| R082 | Change of representative |
Representative=s name: GRAMM, LINS & PARTNER PATENT- UND RECHTSANWAEL, DE |
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| R071 | Expiry of right |