DE19616501C1 - Trennspeicher mit Einstellschraube - Google Patents
Trennspeicher mit EinstellschraubeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Trennspeicher mit einem Gehäuse, das endseitig je
weils einen Verschlußdeckel aufweist und in dem längsverfahrbar ein Trennkolben
angeordnet ist, der innerhalb des Gehäuses zwei Teilräume voneinander trennt und
dessen Verfahrweg mindestens in einer Verfahrrichtung durch einen Anschlag
begrenzt ist.
Der vorbezeichnete Trennspeicher ist auch unter dem Oberbegriff "Kolbenspeicher"
als eine besondere Art eines Hydrospeichers bekannt. Kolbenspeicher bestehen
grundsätzlich aus einem Flüssigkeits- und einem Gasteil mit einem Kolben als
gasdichtem Trennelement. Die Gasseite ist meist mit Stickstoff vorbefüllt. Der
Flüssigkeitsteil des Speichers steht mit einem Hydrokreislauf in Verbindung, so daß
beim Ansteigen des Druckes der Kolbenspeicher Flüssigkeit aufnimmt und das Gas
komprimiert wird. Bei sinkendem Druck dehnt sich das verdichtete Gas aus und
verdrängt dabei die gespeicherte Druckflüssigkeit in den Kreislauf. Kolbenspeicher
können in jeder Lage arbeiten. Die senkrechte Anordnung mit der Gasseite nach
oben wird jedoch bevorzugt, um ein Absetzen von Schmutzpartikeln aus der
Flüssigkeit auf die Kolbendichtungen zu vermeiden.
Ein gattungsgemäßer Trennspeicher nach der DE 34 20 089 A1 dient in Verbindung
mit einem hydraulischen System zur Aufnahme relativ großer Mengen eines Ar
beitsfluides in kurzer Zeit. Dieser bekannte Trennspeicher weist einen hohlzylin
drischen Trennkolben auf, der entgegen der Kraft einer Druckfeder bewegbar ist.
Die Druckfeder ist zumindest teilweise in einem hohlzylindrischen Teil innerhalb
des Speichers geführt, der mit seiner Stirnseite einen feststehenden Anschlag aus
bildet, gegen den die Innenfläche des Kolbenbodens in der obersten Kolbenstellung
anstößt. Die Vornahme von Einstellvorgängen bei hydraulischen Anlagen ist mit
diesem bekannten Trennspeicher nicht möglich.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrun
de, einen Trennspeicher zu schaffen, der gegenüber dem beschriebenen Stand der
Technik weitergehende Verwendungsmöglichkeiten hat und der insbesondere die
Vornahme von Einstellvorgängen bei hydraulischen Anlagen für eine Bedienperson
erleichtert. Eine dahingehende Aufgabe löst ein Trennspeicher mit den Merkmalen
des Anspruches 1.
Dadurch, daß gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 mittels einer
Einstellvorrichtung für einen hydraulischen Einstellvorgang die Lage des Anschlages
derart veränderbar ist, daß das Volumen des zugeordneten Teilraumes einstellbar
ist, ist ein Trennspeicher geschaffen, bei dem eine definierte Kolbenendstellung
einstellbar ist, die es erlaubt, den Systemzustand für den Trennspeicher vorzugeben
und insbesondere Einstellvorgänge innerhalb hydraulischer Gesamtanlagen zu
erleichtern.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Trennspeichers
weist dabei die Einstellvorrichtung eine Einstellschraube auf, die den Verschlußdec
kel durchgreifend zur Bildung des Anschlags in den Teilraum zwischen dem
Verschlußdeckel und dem Trennkolben um eine vorgebbare Wegstrecke
einschraubbar ist. Die dahingehende Einstellschraube läßt sich von Hand einfach
betätigen und auch bei schwierigen Umgebungsbedingungen die Einstellung sicher
vornehmen. Zur besseren Überprüfung der Einstellsituation weist die Einstell
schraube vorzugsweise Markierungen auf, die der vorgebbaren Wegstrecke zuor
denbar sind. Vorzugsweise kann es ferner vorgesehen sein, daß die Einstellschraube
zwischen zwei Endanschlägen um die maximale Wegstrecke zustellbar ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Trennspeichers sind zwei Trennspeicher Bestandteile einer Einstellvorrichtung,
wobei die Trennspeicher funktionell gleich ausgebildet sind und dem Antrieb
einer hydraulischen Arbeitsgerätschaft, vorzugsweise eines Arbeitszylinders,
dienen. Dabei läßt sich über die jeweilige Einstellschraube mindestens eines
Trennspeichers eine Reservemenge an Fluid innerhalb der Gehäuse bevorraten,
die Leckagen am Arbeitszylinder ausgleicht. Darüber hinaus wird über die
Einstellvorrichtung mit ihren Trennspeichern sichergestellt, daß unabhängig von
einem undefinierten Ausgangslagezustand der Trennkolben nach Durchlaufen
des Einstellvorganges ein immer gleicher hydraulischer Systemzustand geschaf
fen ist, von dem aus die Arbeitsgerätschaft ihren Betrieb aufnehmen kann. Dies
spielt vor allem dann eine Rolle, wenn kein Fachpersonal die Inbetriebnahme
der hydraulischen Vorrichtung vornehmen kann und/oder im Reparaturbetrieb
eine Reparaturmannschaft, beispielsweise im militärischen Bereich auf dem Ge
fechtsfeld, die Einstellvorgänge vorzunehmen hat, wenn durch Beschußschäden
verursacht oder auch in Form üblicher Wartungsvorgänge dahingehende Repa
raturarbeiten notwendig werden.
Im folgenden sind der Trennspeicher sowie die Einstellvorrichtung anhand der
einzigen Figur näher erläutert, die in prinzipieller und nicht maßstäblicher
Darstellung den hydraulischen Schaltungsaufbau wiedergibt.
In der Figur sind zwei als Ganzes mit 10 bezeichnete Trennspeicher dargestellt,
die konstruktiv im wesentlichen gleich aufgebaut sind. Jeder Trennspeicher 10
weist ein Gehäuse 12 in Form eines Zylinderrohres auf. Das Gehäuse 12 ist
endseitig jeweils mit einem Verschlußdeckel 14, 16 versehen, die das Innere
des Gehäuses 12 gegenüber der Umgebung, beispielsweise über eine Schweiß
verbindung, dichtend abschließen. Innerhalb des Gehäuses 12 ist längsverfahr
bar ein zylindrischer Trennkolben 18 geführt, der außenumfangsseitig über ein
bekanntes Dichtsystem zwei Teilräume 20 und 22 innerhalb des Gehäuses 12
dichtend voneinander abtrennt.
Mittels einer Einstellvorrichtung in Form einer Einstellschraube 24 ist die Lage
des Trennkolbens 18 innerhalb des Gehäuses 12 derart vorgebbar, daß in der
in Blickrichtung auf die Figur gesehen linken Verfahrstellung des Trennkolbens
18 ein Anschlag 26 bildbar ist, der das Volumen des Teilraumes 20 zwischen
dem Trennkolben 18 und dem benachbart gegenüberliegenden Verschlußdec
kel 14 begrenzt. Zur Bildung des Anschlages 26 durchgreift die Einstellschraube
24 den ihr zugeordneten Verschlußdeckel 14 und ist um eine vorgebbare
Wegstrecke X in den Teilraum 20 zwischen dem Verschlußdeckel 14 und dem
Trennkolben 18 einschraubbar. Zur Begrenzung einer maximalen Wegstrecke X
kann die Einstellschraube 24 zwischen zwei Endanschlägen innerhalb des
Verschlußdeckels 14 zustellbar sein. Des weiteren könnte sie, sofern sie über
die Stirnseite des Verschlußdeckels 14 mit ihrem Schraubenkopf 28 einen
Überstand aufweist, Markierungen, beispielsweise Farbmarkierungen, aufwei
sen, die den Einstellvorgang erleichtern.
Bei der Ausführungsform nach der Figur schließt der Schraubenkopf 28 in der
gezeigten eingefahrenen Stellung der Einstellschraube 24 im wesentlichen
bündig mit der Außenstirnseite des Verschlußdeckels 14 ab, wobei die Dicke
des Verschlußdeckels 14 der Länge der Einstellschraube 24 angepaßt ist. In der
gezeigten eingefahrenen Stellung schließt darüber hinaus das Ende der Einstell
schraube 24 und mithin der Anschlag 26 bündig mit der Stirnwand des Ver
schlußdeckels 14 ab, der dem Trennkolben 18 benachbart gegenüberliegend
zugewandt ist. Wird die Einstellschraube 24 über das Innengewinde des Ver
schlußdeckels 14 in Richtung des Trennraumes 20 um die vorgebbare Weg
strecke X zugestellt, nimmt das Schraubenende mit dem Anschlag 26 die in der
Figur gezeigte strichlinierte Position ein, wobei in der gezeigten Stellung des
Trennkolbens 18 des oberen Trennspeichers 10 dieser in Anlage mit dem
Anschlag 26 ist. Ist die Einstellung, was noch beschrieben werden wird, vor
genommen, wird die Einstellschraube 24 in ihre ursprüngliche Position zurück
gedreht, die in der Figur mit durchgezogenen Linien wiedergegeben ist.
Der Verschlußdeckel 14 mit der Einstellschraube 24 weist fluidführende An
schlußstellen 30, 32 auf, wobei die oben gezeigte Anschlußstelle 30 über eine
Verbindungsleitung 34 an ein 4/2-Wegeventil 36 angeschlossen ist, das in der
gezeigten Stellung den Weg zum Tank T hin freigibt. Die andere fluidführende
Anschlußstelle 32 ist mit einem Schraubeinsatz 38 mit Rückschlagventil und
abschraubbarer Abdeckkappe versehen, wobei das nicht näher dargestellte
Rückschlagventil nach Aufsetzen einer Verbindungsleitung 66 mit seiner feder
belasteten Schließkugel in Richtung der Anschlußstelle 32 öffnet. Auch der
andere Verschlußdeckel 16 weist eine fluidführende Anschlußstelle 40 auf, an
die wiederum ein von Hand betätigbarer Dreiwegehahn 42 angeschlossen ist.
Der an gesprochene Dreiwegehahn 42 weist darüber hinaus zwei weitere
Anschlußstellen 44 und 46 auf, wobei die obere Anschlußstelle 44 des Dreiwe
gehahnes 42 wiederum mit einem Schraubeinsatz 48 mit Rückschlagventil und
Abdeckkappe abgeschlossen ist. Der Schraubeinsatz 48 ist dabei konstruktiv
gleich dem bereits beschriebenen Schraubeinsatz 38 des jeweiligen Trennspei
chers 10 ausgebildet. Die andere Anschlußstelle 46 führt zu einer hydrau
lischen Arbeitsgerätschaft in Form eines doppeltwirkenden Arbeitszylinders 50
mit einem Arbeitskolben 52, der beidseitig jeweils mit einer gleich ausgebilde
ten Kolbenstange 54 versehen ist. Der Arbeitskolben 52 trennt den Arbeitszylin
der 50 in zwei fluidführende Arbeitsräume 56, 58 auf.
Die Einstellvorrichtung als Ganzes weist neben dem bereits beschriebenen
oberen ersten Trennspeicher 10 einen weiteren unten dargestellten zweiten
Trennspeicher 10 auf mit der Maßgabe, daß seine Anschlußstelle 30 über eine
fluidführende Verbindungsleitung 60 an ein 4/2-Wegeventil 62 angeschlossen
ist, das in seiner gezeigten Schaltstellung eine druckführende Hydropumpe P
anschließt. Des weiteren ist die Anschlußstelle 46 des Dreiwegehahnes 42 des
zweiten Trennspeichers 10 fluidführend an den Arbeitsraum 58 des Arbeits
zylinders 50 angeschlossen.
Zum besseren Verständnis wird im folgenden die Einstellvorrichtung mit den
beiden Trennspeichern 10 anhand eines Einstellvorganges näher erläutert. Zu
nächst ist die Einstellvorrichtung entlüftet, d. h. die Kolbenstellung der beiden
Trennkolben 18 ist undefiniert. Die Stellung des Arbeitskolbens 52 des Arbeits
zylinders 50 ist in der gezeigten Lage, beispielsweise über einen Kraftspeicher
in Form einer Druckfeder, festgelegt. Die von Hand betätigbare Handhabe 64
eines jeden Dreiwegehahnes 42 nimmt die gezeigte Stellung ein, wobei der
Arbeitszylinder 50 angeschlossen über die jeweilige Anschlußstelle 46 vom
sonstigen Fluidkreislauf der beiden Trennspeicher 10 getrennt ist. Die fluidfüh
renden Leitungen zwischen den beiden Anschlüssen 46 und den Arbeitsräumen
56 bzw. 58 sind jedoch mit Fluid, insbesondere Hydrauliköl, befüllt und mithin
ebenfalls entlüftet.
Zum Herstellen einer definierten Kolbenstellung ist der untere zweite Trenn
speicher 10, wie in der Figur gezeigt, über die Verbindungsleitung 60 und die
Ventileinheit 62 an die Hydropumpe P angeschlossen. Nach Entfernen der
Verschlußkappe wird an den Schraubeinsatz 48 des Rückschlagventiles 42 des
unteren zweiten Trennspeichers 10, wie in der Figur dargestellt, eine entfern
bare Verbindungsleitung 66 angeschlossen, die jedoch zunächst nicht, wie
gezeigt, an den Schraubeinsatz 48 des ersten Trennspeichers 10 angeschlossen
ist, sondern mit ihrem freien Ende einen Ablauf ins Freie oder in den Tank
bildet. Da die Verbindungsleitung 66 mithin über ihr freies Ende drucklos
gehalten ist, verschiebt sich der Trennkolben 18 des unteren zweiten Trenn
speichers 10 in seine in Blickrichtung auf die Figur gesehen äußerst rechte
Verfahrstellung, bei der der Trennkolben 18 am Verschlußdeckel 16 zur Anlage
kommt. Der einfacheren Darstellung wegen ist die entfernbare Verbindungs
leitung 66 nur prinzipiell bei aufgesetzten Verschlußkappen anschlußmäßig
wiedergegeben. Die beiden freien Enden der entfernbaren Verbindungsleitung
66 sind jedoch in der Lage, das jeweilige nach außen hin absperrende Rück
schlagventil (nicht dargestellt) fluidführend zu öffnen.
Die entfernbare Verbindungsleitung 66 wird nunmehr fluidverbindend zwi
schen den Schraubeinsatz 38 des zweiten Trennspeichers 10 und den Schrau
beinsatz 48 des ersten Trennspeichers 10 geschaltet. Das Rückschlagventil des
Schraubeinsatzes 48 des zweiten Trennspeichers 10 ist dabei erneut in seiner
fluidsperrenden Schließstellung. Der in der Verbindungsleitung 60 anstehende
Pumpendruck herrscht dann im Teilraum 20 des zweiten Trennspeichers 10
und verfährt über die Verbindungsleitung 66 durch Befüllen des Teilraumes 22
des oberen ersten Trennspeichers 10 dessen Trennkolben 18 in seine in Blick
richtung auf die Figur gesehen äußerst linke Endstellung. Nun wird die Verbin
dungsleitung 66 zwischen die beiden Schraubeinsätze 48, wie in der Figur
gezeigt, geschaltet und durch Eindrehen der Einstellschraube 24 des ersten
Trennspeichers 10 wird der Trennkolben 18 um die vorgebbare Wegstrecke X
nach rechts zwangsbewegt, wobei die beiden miteinander über die Verbin
dungsleitung 66 kommunizierenden Teilräume 22 der beiden Trennspeicher 10
zu einer Verfahrbewegung des Trennkolbens 18 des zweiten Trennspeichers 10
um eine vergleichbare Wegstrecke X führen, so daß bei Beendigung der Ein
stellung das Volumen des Teilraumes 20 des ersten Trennspeichers 10 dem
Volumen 22 des zweiten Trennspeichers 10 entspricht.
Da die Einstellung beendet ist, wird die Verbindungsleitung 66 entfernt und die
Einstellschraube 24 des ersten Trennspeichers 10 in ihre in der Figur gezeigte
Ausgangsstellung zurückgebracht. Die derart eingestellte Reservemenge an
Fluid bleibt nunmehr abhängig von der jeweiligen Verfahrstellung der beiden
Trennkolben 18 jedenfalls immer in einem der beiden Trennspeicher 10 erhal
ten, was durch die Strichlinien 68 innerhalb des Inneren des jeweiligen Gehäu
ses 12 angedeutet ist, und kann von dort zum Ausgleich von Leckagen am
Arbeitszylinder 50 abgerufen werden. Um die fluidführende Verbindung zwi
schen den Trennspeichern 10 mit dem Arbeitskolben 50 herzustellen, wird der
jeweilige Dreiwegehahn 42 in eine Schaltstellung gebracht, die den Fluiddurch
fluß zwischen den Anschlußstellen 40 und 46 herstellt. Das zwischen der
jeweiligen Strichlinierung 68 und der gegenüberliegenden Begrenzung durch
den Trennkolben 18 verbleibende Ölvolumen stellt das sog. Pendelvolumen
dar, das abwechselnd aus den Trennspeichern 10 ein- und ausgeschoben die
Ansteuerung des Arbeitskolbens 52 nach oben und unten veranlaßt.
Unabhängig davon, in welchem Systemzustand die beiden Trennspeicher ange
liefert werden, ist jedenfalls mit dem vorstehend beschriebenen Einstellverfah
ren sowie der Einstellvorrichtung immer ein definierter Einstellzustand erreich
bar, von dem aus die hydraulische Arbeitsgerätschaft, wie vorgegeben, ihren
Betrieb aufnehmen kann. Insbesondere im militärischen Bereich spielt dies eine
Rolle, wenn unter ungünstigen Umständen, wie auf einem Gefechtsfeld od. dgl.,
in der Hydraulik nicht besonders vorgeschultes Personal Reparatur- oder
Wartungsarbeiten durchführen soll, bei denen regelmäßig ein Austausch von
hydraulischen Komponenten notwendig wird. Die Verwendung der Einstellvor
richtung mit ihren Trennspeichern ist hierauf jedoch nicht beschränkt. Insbeson
dere der Trennspeicher mit seiner Einstellvorrichtung läßt sich besonders vor
teilhaft immer dort einsetzen, wo ein Trennkolben eine definierte Ausgangslage
einnehmen soll.
Claims (9)
1. Trennspeicher (10) mit einem Gehäuse (12), das endseitig jeweils einen
Verschlußdeckel (14, 16) aufweist und in dem längsverfahrbar ein Trennkolben
(18) angeordnet ist, der innerhalb des Gehäuses (12) zwei Teilräume (20, 22)
voneinander trennt und dessen Verfahrweg mindestens in einer Verfahrrich
tung durch einen Anschlag (26) begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
mittels einer Einstellvorrichtung für einen hydraulischen Einstellvorgang die
Lage des Anschlages (26) derart veränderbar ist, daß das Volumen des zuge
ordneten Teilraumes einstellbar ist.
2. Trennspeicher (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einstellvorrichtung eine Einstellschraube (24) aufweist, die den Verschluß
deckel (14) durchgreifend zur Bildung des Anschlages (26) in den Teil
raum (20) zwischen dem Verschlußdeckel (14) und dem Trennkolben (18)
um eine vorgebbare Wegstrecke (X) einschraubbar ist.
3. Trennspeicher (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Einstellschraube (24) Markierungen aufweist, die der vorgebbaren Weg
strecke (X) zuordenbar sind und/oder daß die Einstellschraube (24) zwi
schen zwei Endanschlägen um die maximale Wegstrecke (X) zustellbar ist.
4. Trennspeicher (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Verschlußdeckel (14) mit der Einstellschraube (24) fluid
führende Anschlußstellen (30, 32) aufweist, von denen mindestens eine
(32) mit einem Rückschlagventil versehen ist, und daß der andere Ver
schlußdeckel (16) eine Anschlußstelle (40) mit einem Dreiwegehahn (42)
aufweist.
5. Trennspeicher (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Dreiwegehahn (42) zwei weitere Anschlußstellen (44, 46) aufweist, von
denen eine mit einem Rückschlagventil versehen ist und die andere (46)
zu einer hydraulischen Arbeitsgerätschaft führt.
6. Trennspeicher (10) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
eine fluidführende Anschlußstelle (30) des Verschlußdeckels (14) mit der
Einstellschraube (24) zwecks Anschluß an eine Hydropumpe (P) oder den
Tank (T) an eine Ventileinheit (36, 62) angeschlossen ist.
7. Einstellvorrichtung mit zwei Trennspeichern (10) nach einem der vorange
gangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennspeicher
(10) funktionell gleich ausgebildet sind und dem Antrieb einer hydrau
lischen Arbeitsgerätschaft, vorzugsweise eines Arbeitszylinders (50),
dienen.
8. Einstellvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Arbeitszylinder (50) doppeltwirkend ist und über seine Stangenseiten (54)
jeweils fluidführend an den Dreiwegehahn (42) eines jeden Trennspei
chers (10) angeschlossen ist.
9. Einstellvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß über
eine entfernbare Verbindungsleitung (66) für einen vollständigen Einstell
vorgang zunächst die Anschlußstelle (44) mit dem Rückschlagventil des
Dreiwegehahnes (42) des einen Trennspeichers (10) drucklos ist, daß
anschließend die dahingehende Anschlußstelle (44) des Dreiwegehahnes
(42) des anderen Trennspeichers (10) an die Anschlußstelle (32) mit Rück
schlagventil des einen Trennspeichers (10) verbunden ist und daß dann
die Anschlußstellen (44) mit den Rückschlagventilen der beiden Dreiwe
gehähne (42) zu verbinden sind.
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|---|---|---|---|
| DE1996116501 DE19616501C1 (de) | 1996-04-25 | 1996-04-25 | Trennspeicher mit Einstellschraube |
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| Country | Link |
|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2005003570A1 (de) * | 2003-07-05 | 2005-01-13 | Hydac Technology Gmbh | Hydrospeicher, insbesondere kolbenspeicher |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3420089A1 (de) * | 1983-06-06 | 1984-12-06 | Myrens Verksted A/S, Oslo | Fluidsammler |
-
1996
- 1996-04-25 DE DE1996116501 patent/DE19616501C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3420089A1 (de) * | 1983-06-06 | 1984-12-06 | Myrens Verksted A/S, Oslo | Fluidsammler |
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|---|---|---|---|---|
| WO2005003570A1 (de) * | 2003-07-05 | 2005-01-13 | Hydac Technology Gmbh | Hydrospeicher, insbesondere kolbenspeicher |
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|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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