DE1961403U - Dachluke. - Google Patents
Dachluke.Info
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Description
LH6 8.89*15.3.67
H 193/19* 13.3.67 Men/Hi.
Dachluke
Die Erfindung betrifft eine insbesondere in ein Fahrzeugdach
einzubauende Luke. Die Luke ist zum Prttehtritt von Personen sowie
zur Durchführung von Geräten vorgesehen.
Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde» eine Luke der genannten
Art zu schaffen, die sieh durch eine einfache, gedrungene Bauweise auszeichnet sowie schnell und so weit öffnen läßt, daß der
gesamte Dachausschnitt zum Durchtritt von Personen und Geräten freiliegt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß 4er Lukendeckel
in RsndnShe um eine senkrecht au seiner Ebene verlaufende:
Achse drehbar gelagert ist. Dadurch ist der Vorteil erreicht, daß
zum öffnen des Lukendeckel© im wesentlichen nur Kaum in der Deckelebene und demgegenüber verhältnismci&ig wenig Baum oberhalb der in
aller Regel horizontal eingebauten Luke benötigt wird. Der erfindungsgemäße
Lukendeckel kann daher beispielsweise auch dann geöffnet werden, wenn das Fahrzeug unter einem Baum steht und der
die Luke enthaltende Teil des Faiirzeugdaches an die herunterhängen*
den Zweige dieses Baumes stößt*
Ein besonders vorteilhaftes Merkmal besteht erfindungsgemäß darin»
daß ein am drehbeweglichen Lukenteil vorgesehener Anschlag und ein
mit diesem zusaiiunenwirkander, am feststehenden Lukenteil angeordneter
Anschlag eine Verrastungsvorrichtung bildet, Welche gegen die Wirkung einer Feder den die Lukenöffnung abdeckenden Luken··
deckel lagerseitig in Anlage mit dem Rand der Lukenöffnung hält.
Dadurch ist die Luke lagerseitig mit einem einfachen Maehanismus
ansgestattetj der in zuverlässiger Funktion einaerseits den Lukendeckel
in Schließstellung hält und andererseits nach erfolgtem Lösen der Kästverriegelung das selbsttätige Abheben des Lukendeekels
bewirkt*
■— 1 —
Weiterhin ist eine vorteilhafte Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes
dadurch verwirklicht», daß» der eine Lukenteil
aussei» dem für die Schließstellung des Lukendeckel© ma&gebenden
Anschlag noch einen weiteren Anschlag aufweist, welcher im
Zusammenwirken mit dem Anschlag des anderen Lukenteils die in
Richtung der Lagerachse erfolgende Bewegung des Lukendeckel^
nach Verlassen der Schließstellung begrenzt· Zugleich ist der
Deckel auf diese Weis-© unverlierbar mit den» fest eingebautön
Lukenteil verbunden.
Eine bevorzugte Ausführungsföna der Erfindung ist durch einen
an dem einen Lukenteil angeordneten Vorsprung gekennzeichnet,
der in eine stufenförmig abgesetzte Ringnut des anderen Luken«·
teils eingreift* Dabei ist die Anordnung so getroffen» daß
bei geschlossenem Lukendeckel der Vorsprung den unteren Anschlag
der stufenförmig abgesetzten Ringnut nur knapp hintergreift und bei der Öffnungsbewegung des Lukendeckels aus dieser Verrastung
austritt, bevö** der Sand des Luköndeekels aa den &and der Lukenöffnung oder deren Abdichtung stößt» Iir Anschluß daran stützt
sich dör Vorsprung an dem oberen Ansehlag der» Äingnut ab.
Weiterhin hat es sieh bei der· erfind ungs gemäße η Luke als
besonders vorteilhaft erwiesen, daß das Lager zwei teleskopartig
ineinandergeschobene, mit je einem Boden versehene Hülsen bildet,
wobei eine awisöhen die beiden Böden geschaltete !Druckfeder1
die beiden Hülsen anschlagbegrenzt axial auseinanderzudrücken
versucht* Dieses Lager zeichnet sich durch leicht und »it geringen
Kosten herstellbare sowie leicht zu einer Funktionseinheit zu
vereinigende Eineelteile von einfachem und gebrauchsstabilein
■Aufbau aus.
Bei einer besonderen Ausfuhrungsforro des Er-findungsgegenst<andes ist
eine das Lager in axialer lichtttag frei beweglieh durchsetzende
Stange vorgesehen, deren eines Ende «nverdrehbar, das heißt
drehmomentübertragend, mit dem Lukendeckel verbunden und deren
anderes» dem Ketuminnern zugewandtes Ende als Handgriff ausgebildet
ist.
Schließlich besteht ein vorteilhaftes Merkmal der erfiBdungs»
gemäßen Luke darin» daß auf der dem Lager gegenüberliegenden
Seite ein weiteren Verschluß, vorzugsweise ein £x:senterver*schlu.ß»
für den Lukendeckel vorgesehen ist» Dieser leicht sau handhabende
Verschluß sorgt in ZusaameawirJciing mit der lagerseitigen Verriegelung
für eine gut dichtende Anlage des Lukendeeicels am
Öffnungsrand bzw, an dessen I>iehtung.
In der Zeichnung ist der Gegenstand a®r Erfindung anhand von
zwei Äusfühmingsbeispielen dargestellt. Es zeigent
Fig. 1 die Draufsicht auf eine in verkleinertem Ma&stab wiedergegebene
Luke j
Fig. 2 die in das Bach feines Fahrzeuges eingebaut© Luke im
Schnitt nach der Linie II - II der Fig. 1 in vereinfachter
Darstellung»
Fig. 3 die Einzelheit A der Fig. 1» ungefähr in natürlicher Größe,
Fig» 1I die perspektivisch!? Darstellung einer mit' einer stufenförmig
abgesetzten Ringnut versehenen Buchse im Schnitt nach der Linie IV - IV der Fig. 1»
Fig* 5 die in Richtung dee Pfeiles K gemäß Fig. H ge seltne Buchse
im Eingriff iait einem Vorsprung der Hülse gemäS Fig. 3»
Fig. 6 die Einzelheit B der Fig. I9 ungefähr in natürlicher
Grdße, und
Fig. 7 eine andere Ausführung des lagerseitigöR Lukenteils mit
zusätzlichem Betätigungsgriff in natürlicher Sröfie.
Die Luke 3 ist mittels ©ines unterhalt der Dachhaut 1 angeord··
neten Rahmens M- in den. Dachausschnitt eines Fahrzeuges eingesetzt.
An der Leibungsfläche sowie an deren Begrenzungsrändern wird
der Rahmen 4 vpn einem aus elastisch nachgiebigem Material bestehenden
Dichtungsstreifen 2 abgedeckt. Der Lukendeekel S
ist exzentrisch gelagert und um eine sen3<*reeht zu seiner Ebene
verlaufende Achse drehbar. Der Lukendeckel 5 weist einen zur
Dachhaut 1 hin uisgeboganeh Rand 6 auf und ist mit einer ©riff-HiUlde
7 sowie einer Durchgriff öffnung 6 versehen, wobei diese
beiden Betätigungsorgan© vom Fahraetiginnenrauja aus bedienbar
Bei dem Ausführungsbeispiel gem&& Fig. 1 bis 6 ist das Lager
für den Lukendeckel 5 oberhalb der Dachhaut 1 angeordnet. Es
durch zwei teleskopartig ineinandergreifende Hülsen Io und 12 mit je einem flanschartig erweiterten Boden 11 bzw. 13 gebildet.
Die Hülse Io ist mit der Dachhaut 1 und diö Hülse 12 über einen
Flansch 9 mit dem Lukendeckel S fest verbunden. Zwischen den
Böden 11 und 13 der beiden Hülsen Io und 12 ist eine Schraubendruckfeder
15 angeordnet.
Die äussere» drehbeweglich« Hül&e 12 weist an ihrer M&ntölaussen«
seite einen als Zapfen ausgebildeten Vorsprung It auf. Dieser
Vorsprung IH greift in eine stufenförmig abgesetzte Singnut 17»
der die Hülse 12 teilweise oder gana umgebenden Buchse 16 ein,
welche mit der Dachhaut 1 fest verbunden ist.
Auf der der Lagerstein diametral gegenüberliegenden Seite ist
der Lukendeckel 5 mittels eines lukeninnenseitig angeordneten
Exzenterverschlusses verschließbar* Dieser Exzenterverschlufö
enthält einen Bedienungehebel 22, der um eine an des Flansch
angeordnete Achse 25 drehbar ist. An der Stelle 2% ist der
Bedienungshebel 22 roit einer aus elastisch nachgiebigem Material bestehenden Zuglasche 23 gelenkig verbunden. Das (freie Ende
der Zuglasehe 23 ist mit einer Schlaufe 27 gelenkig verbunden»
vjelche in einen am Lukendeckel δ befestigten Haken 28 einhSngbar
ist.
Bei geschlossenem Lukendeckel 5 wird der Vorsprung IH der
drehbeweglichen Hülse 12 hinter dem Anschlag 21 in dem schmalen,
Teil 18 der Kingnut gehalten. Dadurch ist verhindert, d^il die
Schraubendruekfedör 15 sich entspannen und dabei die beiden
Hülsen Io und 12 axial auseinanderdrücken kann*
Soll die Luke 3 geöffnet werden, so wird zunächst eier Exzenterverschluß
gelöst und der Lukendeckel 5 durch Hinterfassen a&V
Griff mulde 7 in Mehtung des Pfeiles Y bewegt. Dabei erreicht
der Vorsprung IH» auf der Wand to der Ringnut in Richtung des
Pfeiles Y entlanggleitend, den breiten Teil 1? der Singnut, und
zwar bevor der umgebogene Rand 6 des Lukendeckels 5 gegen den
Pichtungsstreifen 2 stöat« Sobald der Vorsprung ZH seine
stellung vollständig verlassen hat», bewegt sieh die mit dem
Lukendeckel $ verbundene Hülse 12 unter dem Brück der sieh
©jstiäpannenden Sehraubendruokfeder IB in Richtung des- . Pfeiles 2,
Diese am den Stüfenabstanci ά erfolgende Äüfwlrtsfcewegtmg" wit><3
dadurch begrenzt» daß der Vorsprung IH an die als Anschlag wirkende.
Wand 19 stößt und die in Fig. S mit IM be«eiehnate Stellung
©innimjflt* Per sich nunmehr oberhalb des Biehtungsstreifens 2
befindliche Lukendeckel 5 läßt sich Jetzt so weit in Richtung
des Pfeiles Y ausschwenken % bis die Luke 3 vollständig geöffnet
ist» Bei dieser Schwenkbewegung gleitet der Vorsprung IH an
dey Wand 1§ ά&ν Ringnut entlang.
Beim Schliessen des Lukendeekels S erfolgt der eben dargestellte
Bewegungsafelauf in umgekehrter1 Richtung* Dabei muS jedoch dann,
wenn der Rand 6 des Lukendeckel® S an den Dichtungsstreifen 2
stößt, das heißt, wenn der Vorsprung IM die Lage iUf einniauat
(Fig. δ), der Lukendeckel S gegen den Druek der Sehrautoendrußk«*
feder 15 entgegen der Richtung des Pfeiles % nach unten gezogen
werden* Dies geschieht zweckjaSBigersfeise durch zweihändige
Betätigung» wobei die eine Hand in die Griffmulde 7 und die andere
Hand durch die Dur»eh@rif£öffnung 8 gesteckt wird. Nach erfolgtem
Auftreffen des Vorsprunges IH auf der Wand 2o kann der Lukendeckel
S durch Sewegen entgegen der Hichtung des Pfeiles ¥ in
die lagerseitig verrastete Schlieisteilung übergeführt werden.
Nunaiehr läfet sieh auch der lxsenterversehlu& wieder eiiihaken
und spannen* woraufhin die Luke 3 vollständig geschlossen ist.
In Fig. 7 ist ein weiteres Äusführüngsbeispiel for das Lager
des Lukenötsalcels 5 dargestellt* Dies© Äusführungsforia entspricht
Jiinsiöhtlieh ihrer Funktion dem Beispiel gemäß Fig. 3, ist Je^och
im Gegenöata au dieeem nicht oberhalb der Dachhaut 1, sondern
untsrhölb dieser innerhalb der Burchtrittsöffnung der Lwfce angeordnet.
Das Lager selbst bestellt aus den beiden teleskopartig
ineinandergreifenden Hülsen 29 und 3o und stützt sieh an der
Buchse 31* und deren Gegenstück 36 ab, wobei dies© beiden Teile
durch Veröchraubungen 37 mn der Dachhaut t und dem Rahmen % befestigt
sind. Zwischen den- beide« Hülsen 29,3© 1st ©ine
feder 33 angeordnet« Ber sylindrisehe Vorsprang 32 4er
Hüls© 3o greift in die stufenförmig abgesetzte lingnut 35 4er
Buchse 3if ein. Eine starre Verbindung zwischen der Hülse 3o
und dem Lukendeckel S ist mittels eines Flansehes 38 hergestellt»
Die Hülse 29 wirdaxial von eiaer drelibai· geführten Stange 39 durchsetzt
t die mit ihrem als Vierkant ausgebildeten Teil ^o unverdreil-3>ar
in dem Boden 31 der Hülse So und des Flansch 38 gehalten ist.
An dem in das ftsmrainners hineinragenden Ende trSgt die Stange 39
einen Handgriff 41, der die Punktion der bei dem
gemäß Fig. 3 vorgesehenen Durchgrifföffnung S Übernimmt
Claims (6)
1.·* Insbesondre in ein Fahrzeugdach einzubauende Luke,
dadurch gekennzeichnet» daß der Lukendeckel (5) in &&mdnähe tus
eine senkrecht au seiner Ebene verlaufende Achse drehbar* gelagert
ist.
2» Luke nach Anspruch lf dadurch gekennzeichnet» daß ein am drehbeweglichen
t,uke.nteil vorgesehener Anschlag und ein mit diesem
zusammensinkend©!1, am feststehenden Lukenteil angeordneter An*- schlag
eine ¥erra&tu3agsvora?ichturig bildet, welche gegen die
Wirkung einer· Feder· (15) den die Lukendffnung abdeckemSen
Lukendeckel (5) lag@iwitig in Anlage mit uem Ean<3 <äer
3, Luke nach Anspruch i un4 2, dadurch gekennaöichtiet, ά&Β>
einö Lukentöil aussei? dem für» die Schließstellung des
(5> raa&gefcemSen Anschlag noch einen weiteren Anschlag
welcher im Züsafiönenviirke» mit dem Anschlag des anderen Lukenteils die
in Richtung de*» Laget»aclise erfolgeaäe Bewegung des Lukendeckels <§)
nach Veiplasseii der Schließstellußg begrenzt.
H* Luke nach Anspruch 1 £>is 3, gekennse-lehnet dwreh «inön an dem
einen Lukesntöil angeordöeten Voyeps?«ng (1^), der in eine stufen*·
förisig abgesetzte Ringnut C17»10) des anderen Lukenteils eingreift«
S. Luks nach Änsp3r»ueh i bis ^4 dadurati gekennaeiclinet * daß das
Lager »w$i teleskopartig ineinandepgeschohene» ,mit
Boden (11,13) vea?sehenca Hülssn (la*12) Mldet, wobei eine
die beiden Böden geschaltete Druckfeder ClS) die beiden Hülsen
axial suseinanderzudruoken
• 7 -
6. Luke nach Anspruch I9 gekennzeichnet durch eine das Lager in
axialer Richtung frei beweglieii durchsetzende Stange (33), deren
eines Ende unver<äFehJ>ar >
d«h» drehmoinentübertragenctj mit dem
Lukendeckel (S) verbunden und deren anderes, dem Rauiainnern
zugewandtes Ende als Handgriff C1U) ausgebildet ist.
7» Luke nach Anspruch 1, dadurch gekönnzeiehnet» daÄ auf der
dem Lager gegenüberliegenden Seite ein weiterer Verschluß»
vorzugsweise ein ExzenterVerschluß» für den Lukendeckel vorgesehen
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967H0058357 DE1961403U (de) | 1967-03-15 | 1967-03-15 | Dachluke. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967H0058357 DE1961403U (de) | 1967-03-15 | 1967-03-15 | Dachluke. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1961403U true DE1961403U (de) | 1967-06-01 |
Family
ID=33344482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1967H0058357 Expired DE1961403U (de) | 1967-03-15 | 1967-03-15 | Dachluke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1961403U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008009911B4 (de) * | 2008-02-19 | 2011-02-10 | Man Nutzfahrzeuge Ag | Lukenöffner |
-
1967
- 1967-03-15 DE DE1967H0058357 patent/DE1961403U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008009911B4 (de) * | 2008-02-19 | 2011-02-10 | Man Nutzfahrzeuge Ag | Lukenöffner |
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