DE19613392C1 - Preßvorrichtung - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Preßvorrichtung zum
Entwässern und/oder Glätten von Faserbahnen mit einer
zylindrischen Preßwalze, einem radial von außen an diese an
preßbaren Preßschuh, der zur Bildung eines Preßspalts vorge
gebener Längserstreckung mit dem Walzenmantel der Preßwalze
eine konkav geformte Anpreßfläche aufweist, und mit einem
durch den Preßspalt hindurchgeführten und den Preßschuh um
schlingenden Preßmantel, wobei eine Flüssigkeitsabführein
richtung vorgesehen ist, um Betriebsflüssigkeit, insbeson
dere Schmiermittel, die sich im Betrieb im Innenraum des
Preßmantels sammelt und am Preßspalteinlaß vor dem Preßschuh
einen Flüssigkeitswulst bildet, aus dem Innenraum zu ent
fernen.
Preßvorrichtungen dieser Art sind bekannt und werden in der
Praxis insbesondere zur Entwässerung von Faserbahnen bei der
Papierherstellung eingesetzt.
Bei diesen Preßvorrichtungen wird die Anpreßfläche des Preß
schuhs üblicherweise mit Öl oder einem anderen Schmiermittel
geschmiert, um die zwischen dem Preßschuh und dem Preßmantel
auftretende Reibung zu verringern und den Preßschuh zu küh
len. Das Schmier- und Kühlöl sowie Leckageöl, das in den In
nenraum des Preßmantels gelangt, sammelt sich im Betrieb vor
dem Preßspalteinlaß in turbulenter Stromung und bildet einen
Ölwulst, durch den der Energiebedarf der Preßvorrichtung er
höht und das Anfahrverhalten der Preßvorrichtung beeinträch
tigt wird.
Aus der DE 30 30 233 C3 ist eine Naßpresse zum Entwässern
einer Faserbahn bekannt, wobei die Faserbahn zusammen mit
einer Filzbahn zur Aufnahme von Flüssigkeit einen Preßspalt
durchläuft. Der Preßspalt wird einerseits von einer rotieren
den Walze und andererseits von einem endlosen flüssigkeitsun
durchlässigen Band gebildet, das mittels eines konkav geform
ten Gleitschuhs gegen die Walze gehalten ist. Die Walze und
der Gleitschuh sind zur Erzeugung des Preßdrucks relativ zu
einander bewegbar, wobei der Gleitschuh als gummielastischer
Körper ausgebildet und an einem Metallfuß starr befestigt
ist, an welchem er rückseitig flächig anliegt. Der Metallfuß
ist über eine fluidbeaufschlagbare Druckkammer, die als ein
Druckkissen ausgebildet ist, an einem unverdrehbar gelager
ten Joch abgestützt. Vor der Anlaufkante des Gleitschuhs ist
eine Schmiermittelzuführung vorgesehen, die zur Bildung ei
nes hydrodynamischen Schmierfilms zwischen Band und Gleit
schuh dient.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Preßvorrichtung der ein
gangs genannten Art anzugeben, die es auf einfache Weise er
möglicht, den Flüssigkeits- bzw. Ölwulst, der sich im Be
trieb am Preßspalteinlaß vor dem Preßschuh bildet, in einer
gewünschten Weise einzustellen.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch ge
löst, daß eine Einrichtung zur optischen Beobachtung des
Flüssigkeitswulstes vorgesehen ist.
Hierdurch wird die Möglichkeit geschaffen, den Flüssigkeits
wulst aus Öl oder einem anderen Schmiermittel, der sich im
Betrieb der Preßvorrichtung regelmäßig zu kontrollieren und
einen optimalen Betriebspunkt einzustellen, indem übermäßige
Flüssigkeit aus dem Innenraum des Preßmantels abgezogen wird
bzw. bei Schmiermittelmangel dem Innenraum zusätzlich Öl
zugeführt wird.
In vorteilhafter Weise kann die Einrichtung zur optischen Be
obachtung des Flüssigkeitswulstes auch ausgebildet sein, um
andere Bereiche im Innenraum des Preßmantels zu beobachten,
so daß andere wesentliche Betriebsparameter wie beispielswei
se Mantelverfärbungen, der Mantelverschleiß, der Ölsumpf,
der sich im unteren Bereich des Preßmantels bildet, die
Ölschaumbildung, der Schmiermittelfilm über die Breite des
Preßschuhs oder die Lage des Preßschuhs überprüft werden kön
nen, was eine optimale Einstellung der Preßvorrichtung ermög
licht.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Einrich
tung zur optischen Beobachtung des Flüssigkeitswulstes wenig
stens ein stirnseitig in den Innenraum des Preßmantels ein
bringbares Periskop auf, welches auf den Flüssigkeitswulst
richtbar und von außerhalb des Preßmantels einsehbar ist.
In alternativer Weise kann die Einrichtung zur optischen Be
obachtung des Flüssigkeitswulstes auch wenigstens einen
stirnseitig in den Innenraum des Preßmantels einbringbaren
Lichtleiter aufweisen, dessen eines Ende gegenüber dem
Flüssigkeitswulst positionierbar ist und dessen anderes Ende
mit einem Sichtgerät optisch gekoppelt ist.
Die Verwendung eines in den Innenraum des Preßmantels ein
bringbaren Periskops oder Lichtleiters hat den Vorteil, daß
bereits existierende Preßvorrichtungen auf einfache Weise
mit einer optischen Einrichtung zur Beobachtung des Flüssig
keitswulstes nachgerüstet werden können, indem beispielswei
se ein Kanal in den Träger gebohrt wird, durch den das Peris
kop bzw. der Lichtleiter in den Innenraum des Preßmantels
eingeschoben werden kann.
In vorteilhafter Weise kann die Einrichtung zur optischen Be
obachtung des Flüssigkeitswulstes auch darin bestehen, daß
der Preßmantel in Axialrichtung des Trägers zumindest
bereichsweise aus einem transparenten Material besteht, so
daß der Flüssigkeitswulst ohne zusätzliche Geräte in der ge
wünschten Weise beobachtet werden kann und außerdem auch bei
der Mantelfertigung Fehler frühzeitig erkannt werden können.
Zweckmäßigerweise kann auch eine Lichtquelle vorgesehen
sein, um den Innenraum des Preßmantels zumindest in dem Be
reich, wo sich der Flüssigkeitswulst befindet, zu beleuchten
und so die Beobachtung des Flüssigkeitswulstes zu erleich
tern. Wenn zur optischen Beobachtung des Flüssigkeitswulstes
ein Innenraum des Preßmantels eingebrachtes Periskop bzw.
ein Lichtleiter verwendet wird, ist die Lichtquelle inner
halb des Preßmantels vorgesehen. Wenn hingegen der Preßman
tel aus einem transparenten Material besteht, ist es auch
möglich, die Lichtquelle außerhalb des Preßmantels anzuord
nen.
Hinsichtlich vorteilhafter Ausgestaltungen und Weiterbildun
gen der Erfindung wird auf die Unteransprüche sowie die nach
folgende Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezug
nahme auf die beiliegende Zeichnung verwiesen. In der Zeich
nung zeigt
Fig. 1 in teilweise geschnittener Querschnittsan
sicht eine erste Ausführungsform einer erfin
dungsgemäßen Preßvorrichtung,
Fig. 2 in schematischer Darstellung die Preßvorrich
tung aus Fig. 1 im Längsschnitt und
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform einer erfindungs
gemäßen Preßvorrichtung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine erste Ausführungsform einer
Preßvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, wie sie
zur Entwässerung von Faserbahnen W verwendet wird. Zu der
Preßvorrichtung gehören eine rotierende, angetriebene
Preßwalze 1 und ein Preßschuh 2, der an einem ortsfesten
Träger 9 angeordnet und radial von außen gegen die Preßwalze
1 anpreßbar ist.
Der Preßschuh weist eine konkav geformte Anpreßfläche 4 auf,
die mit dem Walzenmantel 3 der Preßwalze 1 einen Preßspalt S
vorgegebener Längserstreckung bildet, durch den eine zu ent
wässernde Faserbahn W zwischen einem den Preßschuh 2 um
schlingenden Preßmantel 5 und einem Filzband F in Bahnlauf
richtung A geführt ist.
Der Preßmantel 5 ist an seinen axialen Enden am ortsfesten
Träger 9 unter Bildung eines geschlossenen Innenraums über
einen die Stirnseiten des Preßmantels 5 verschließenden
Lagerring 20 und Wälzlager 22 gelagert, wobei zwischen dem
Lagerring 20 und dem Preßmantel 5 Dichtungen 21 vorgesehen
sind, die die Leckage von Betriebsöl nach außen verhindern.
Der Preßmantel kann auch als endloses Band ausgebildet sein,
das beiderseits des Preßschuhs 2 um mehrere Leitwalzen
geführt ist.
Der Preßschuh 2 besteht aus einem die Anpreßfläche 4 aufwei
senden Oberteil 10 und einem tragenden Unterteil 11, das an
dem ortsfesten Träger 9 durch eine Stützeinrichtung 12 abge
stützt ist. Zur Bildung der Stützeinrichtung 12 ist das
Unterteil 11 über ein Druckkissen 14 aus einem elastischen
Material, z. B. Kunststoff oder Gummi, mit dem ortsfesten
Träger 9 verbunden und gegenüber diesem durch Stifte 19 in
Druckrichtung geführt und quer dazu formschlüssig gehalten.
Die Befestigen des Druckkissens 14 am Unterteil 11 des
Preßschuhs 2 und am Träger 9 erfolgt durch Metalleisten 16.
Das Druckkissen 14 bildet einen geschlossenen Druckraum 17,
der über Leitungen 18 im Träger 9 druckbeaufschlagbar ist,
um den Preßschuh 2 gegen die Preßwalze 1 zu drücken.
In dem Preßschuh 2 sind eine Mehrzahl von Kühlmittelkanälen
13 vorgesehen, die sich im wesentlichen quer zur Bahnlauf
richtung A erstrecken und gleichmäßig voneinander beabstan
det sind.
Wie insbesondere in Fig. 2 erkennbar ist, ist in das eine
axiale Ende des Trägers 9 ein Periskop 6 derart einschieb
bar, daß eine Bedienungsperson von der Außenseite des Preß
mantels 5 her den in Bahnlaufrichtung A vor dem Preßschuh 2
liegenden Bereich, in dem sich im Betrieb ein Flüssigkeits
wulst 8 aus Öl oder einem anderen Schmiermittel bilden kann,
beobachten kann. Hierzu ist in dem ortsfesten Träger 9 ein
Kanal 15 ausgebildet, der einen parallel zur Achse X des Trä
gers 9 erstreckenden Abschnitt, in den das Periskop 6 von
außen einschiebbar ist, und einen von dem ersten Abschnitt
abzweigenden Bereich, der auf den Bereich vor dem Preßschuh
gerichtet ist, aufweist.
Anstelle eines Periskops können auch Lichtleiter verwendet
werden, die durch den im Träger 9 vorgesehenen Kanal 15 in
den Innenraum des Preßmantels 5 eingeschoben und gegenüber
dem Preßspalteinlaß vor dem Preßschuh 2 positioniert werden
und außerhalb des Preßmantels 5 mit einem Sichtgerät optisch
gekoppelt sind.
Im Betrieb durchläuft die zu entwässernde Faserbahn W den
Preßspalt S zwischen dem Preßmantel 5 und dem Filzband F und
wird dabei entwässert, wobei die aus der Faserbahn W austre
tende Flüssigkeit von dem Filzband F aufgenommen wird.
Um einer Erwärmung des Preßschuhs 2 aufgrund der zwischen
dem Preßmantel 5 und der Anpreßfläche 4 auftretenden Reibung
entgegenzuwirken, werden die zwischen dem Oberteil 10 und
dem Unterteil 11 des Preßschuhs 2 vorgesehenen Kühlmittelka
näle 13 mit Öl durchströmt. Außerdem wird auf die Innenseite
des Preßmantels 1 Öl aufsprüht, um die zwischen dem Preßman
tel 5 und dem Preßschuh 2 auftretende Reibung zu verringern.
Das Kühl- bzw. Schmieröl und das Drucköl, das durch Leckage
aus dem Druckraum 17 der Stützeinrichtung 12 entweicht,
sammeln sich während des Betriebs in dem Preßmantel 5 und
bilden im Bereich des Preßspalteinlasses in Bahnlaufrichtung
A gesehen vor dem Preßschuh 2 einen Ölwulst 8.
Dieser Ölwulst 8 wird durch das Periskop 6 bzw. den Lichtlei
ter während des Betriebs in regelmäßigen Abständen beobach
tet und aufgrund der Kontrollergebnisse der Ölwulst 8 so ein
gestellt, daß ein optimaler Betriebszustand entsteht, indem
mittels einer Ölzuführ- und -abführvorrichtung übermäßiges Öl
aus dem Innenraum des Preßmantels 1 abgezogen wird bzw. bei
Ölmangel dem Innenraum zusätzlich Öl zugeführt wird.
Zweckmäßigerweise kann die Einrichtung zur optischen Be
obachtung des Flüssigkeitswulstes auch verwendet werden, um
andere Bereiche im Innenraum des Preßmantels zu beobachten,
so daß andere wesentliche Betriebsparameter wie beispielswei
se Mantelverfärbungen, der Mantelverschleiß, der Ölsumpf,
der sich im unteren Bereich des Preßmantels bildet, die
Ölschaumbildung, der Schmiermittelfilm über die Breite des
Preßschuhs und insbesondere am Preßspaltauslaß oder die Lage
des Preßschuhs überprüft werden können. Hierdurch wird eine
optimale Einstellung der Preßvorrichtung ermöglicht.
In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform einer erfindungs
gemäßen Preßvorrichtung dargestellt. Diese unterscheidet
sich von der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Preßvor
richtung nur dadurch, daß zur Beobachtung des Flüssigkeits
wulstes 8 der Preßmantel 5 zumindest auf einem Teil seiner
axialen Länge aus einem transparenten Material besteht, so
daß der Flüssigkeitswulst 8 ohne Periskop oder dergleichen
von außen beobachtet werden kann.
Bezugszeichenliste
1 Preßwalze
2 Preßschuh
3 Walzenmantel
4 Anpreßfläche
5 Preßmantel
6 Periskop
7 Lichtquelle
8 Flüssigkeitswulst
9 Träger
10 Oberteil
11 Unterteil
12 Stützeinrichtung
13 Kühlmittelkanäle
14 Druckkissen
15 Kanal
16 Metalleisten
17 Druckraum
18 Leitung
19 Stifte
20 Lagerring
21 Dichtung
22 Wälzlager
A Bahnlaufrichtung
F Filzband
S Preßspalt
W Faserbahn.
2 Preßschuh
3 Walzenmantel
4 Anpreßfläche
5 Preßmantel
6 Periskop
7 Lichtquelle
8 Flüssigkeitswulst
9 Träger
10 Oberteil
11 Unterteil
12 Stützeinrichtung
13 Kühlmittelkanäle
14 Druckkissen
15 Kanal
16 Metalleisten
17 Druckraum
18 Leitung
19 Stifte
20 Lagerring
21 Dichtung
22 Wälzlager
A Bahnlaufrichtung
F Filzband
S Preßspalt
W Faserbahn.
Claims (11)
1. Preßvorrichtung zum Entwässern und/oder Glätten von
Faserbahnen (W) mit einer zylindrischen Preßwalze (1),
einem radial von außen an diese anpreßbaren Preßschuh
(2), der zur Bildung eines Preßspalts (S) vorgegebener
Längserstreckung mit dem Walzenmantel (3) der Preßwalze
(1) eine konkav geformte Anpreßfläche (4) aufweist, und
mit einem durch den Preßspalt (S) hindurchgeführten und
den Preßschuh (2) umschlingenden Preßmantel (5), wobei
eine Flüssigkeitsabführeinrichtung vorgesehen ist, um
Betriebsflüssigkeit, insbesondere Schmiermittel, die
sich im Betrieb im Innenraum des Preßmantels (5) sammelt
und am Preßspalteinlaß vor dem Preßschuh (2) einen Flüs
sigkeitswulst (8) bildet, aus dem Innenraum zu ent
fernen,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einrichtung zur optischen Beobachtung des
Flüssigkeitswulstes (8) vorgesehen ist.
2. Preßvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur optischen Beobachtung des Flüs
sigkeitswulstes (8) für eine optische Beobachtung der
Innenseite des Preßmantels (5) geeignet ist, um
Mantelverfärbungen und/oder Mantelverschleiß feststel
len zu können.
3. Preßvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur optischen Beobachtung des Flüs
sigkeitswulstes (8) für eine optische Beobachtung eines
sich im unteren Bereich des Innenraums des Preßmantels
(5) vorhandenen Ölsumpfes und / oder der Ölschaumbildung
im Innenraum des Preßmantels (5) geeignet ist.
4. Preßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur optischen Beobachtung des
Flüssigkeitswulstes (8) für eine optische Beobachtung
eines Schmiermittelfilms über die Breite des Preßschuhs
(2) quer zur Bandlaufrichtung (A), insbesondere im
Bereich des Preßspaltauslasses, geeignet ist.
5. Preßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur optischen Beobachtung des
Flüssigkeitswulstes (8) für eine optische Beobachtung
der Lage des Preßschuhs (2) geeignet ist.
6. Preßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur optischen Beobachtung des
Flüssigkeitswulstes (8) wenigstens ein stirnseitig in
den Innenraum des Preßmantels (5) einbringbares Periskop
(6) aufweist, welches auf den Flüssigkeitswulst (8) und
ggf. andere zu beobachtende Bereiche im Innenraum des
Preßmantels (5) richtbar und von außerhalb des Preßman
tels (5) einsehbar ist.
7. Preßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur optischen Beobachtung des
Flüssigkeitswulstes (8) wenigstens einen stirnseitig in
den Innenraum des Preßmantels (5) einbringbaren
Lichtleiter aufweist, dessen eines Ende gegenüber dem
Flüssigkeitswulst (8) und ggf. anderen zu beobachtenden
Bereichen im Innenraum des Preßmantels (5) positionier
bar ist und dessen anderes Ende mit einem Sichtgerät op
tisch gekoppelt ist.
8. Preßvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Periskop (6) bzw. der Lichtleiter durch einen im
Träger (9) vorgesehenen Kanal (15) in den Innenraum des
Preßmantels (5) einbringbar ist.
9. Preßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung zur optischen Beobachtung des
Flüssigkeitswulstes (8) darin besteht, daß der
Preßmantel (5) in Axialrichtung zumindest bereichsweise
aus einem transparenten Material besteht.
10. Preßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Lichtquelle (7) vorgesehen ist, um den Innen
raum des Preßmantels (5) zumindest in dem Bereich, wo
sich der Flüssigkeitswulst (8) befindet, zu beleuchten.
11. Preßvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Schmiermittel Öl verwendet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996113392 DE19613392C1 (de) | 1996-04-03 | 1996-04-03 | Preßvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1996113392 DE19613392C1 (de) | 1996-04-03 | 1996-04-03 | Preßvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19613392C1 true DE19613392C1 (de) | 1997-07-24 |
Family
ID=7790409
Family Applications (1)
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| DE1996113392 Expired - Fee Related DE19613392C1 (de) | 1996-04-03 | 1996-04-03 | Preßvorrichtung |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE19613392C1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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