DE19615654A1 - Pressenanordnung - Google Patents
PressenanordnungInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F3/00—Press section of machines for making continuous webs of paper
- D21F3/02—Wet presses
- D21F3/0209—Wet presses with extended press nip
- D21F3/0218—Shoe presses
Landscapes
- Paper (AREA)
- Polarising Elements (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Pressenanordnung, insbesondere
Schuhpressenanordnung, zur Behandlung einer Materialbahn in
einem in Laufrichtung der Materialbahn verlängerten Preß
spalt, der zwischen einem um einen stationären Träger umlau
fenden flexiblen Walzenmantel und einer Gegenfläche gebildet
ist, gegen die der flexible Walzenmantel durch wenigstens
ein am Träger gelagertes hydrodynamisch und/oder hydrosta
tisch geschmiertes Stützelement wie insbesondere einen Preß
schuh anpreßbar ist, wobei das Stützelement eine Anpreßflä
che aufweist, die an die Form der Gegenfläche angepaßt ist,
und wobei außer der zu behandelnden Materialbahn wenigstens
ein Gewebeband wie insbesondere ein Entwässerungsfilz, ein
Entwässerungssieb oder dergleichen durch den Preßspalt hin
durchgeführt wird.
In der Praxis wurde es bisher vermieden, bei Pressenanord
nungen der eingangs genannten Art das Gewebeband vor dem
Preßspalt auf dem flexiblen Walzenmantel zu führen. In der
Druckschrift "Wochenblatt für Papierfabrikation 5/1988" ist
mit der Abb. 16 zwar eine Prinzipskizze gezeigt, nach
der der flexible Walzenmantel teilweise auch von einem Gewe
beband umschlungen ist. Eine derartige Anordnung wurde bis
her jedoch nicht in die Praxis umgesetzt, da dem unter ande
rem die sich ergebende Krümmungsbeanspruchung des flexiblen
Walzenmantels im Mittelbereich und an den Kanten sowie erhöh
te Probleme mit der Schmierfilmbildung entgegenstanden.
Ziel der Erfindung ist es, eine verbesserte Pressenanordnung
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die genann
ten Probleme beseitigt sind und ein jeweiliges Gewebeband
ohne nachteilige Folgen bereits vor dem Preßspalt an den
flexiblen Walzenmantel so anlegbar ist, daß es bereits im
Bereich der konvex gekrümmten Nase des Preßschuhs in Kontakt
mit dem flexiblen Walzenmantel kommt. Hierbei soll es insbe
sondere auch möglich sein, daß der Winkel zwischen der Preß
ebene und der Richtung des zugeführten Gewebebandes kleiner
als 90° ist.
Die Aufgabe wird nach der Erfindung in erster Linie dadurch
gelöst, daß das Stützelement mit einer in Laufrichtung der
Materialbahn vor der Anpreßfläche und damit vor dem Preß
spalt liegenden Auflauffläche für den flexiblen Walzenmantel
und ein Gewebeband versehen ist.
Bei einer entsprechenden Zuführung des jeweiligen Gewebeban
des trifft somit der flexible Walzenmantel gemeinsam mit die
sem Gewebeband im Bereich der Auflauffläche auf das Stützele
ment. Aufgrund der besonderen Auflauffläche erfolgt eine ma
terialschonende Abstützung sowohl des flexiblen Walzenman
tels als auch des jeweiligen Gewebebandes in einem Bereich,
der in Laufrichtung der Materialbahn vor dem Preßspalt
liegt. Durch diese dem Stützelement zugeordnete Auflaufflä
che lassen sich die Krümmungsbeanspruchungen auf ein Minimum
herabsetzen.
Die Auflauffläche des Stützelements ist vorzugsweise hydro
dynamisch geschmiert. Vorteilhafterweise grenzt sie unmittel
bar an die im Bereich des Preßspaltes liegende Preßfläche
des Stützelements an.
Ist die Gegenfläche durch eine Gegenwalze gebildet, so ist
die Anpreßfläche des Stützelements zweckmäßigerweise konkav,
um den in Laufrichtung der Materialbahn verlängerten Preß
spalt zu bilden.
Dagegen ist die Auflauffläche im den flexiblen Walzenmantel
abstützenden Bereich des Stützelements vorzugsweise zumin
dest teilweise konvex und mit einem Krümmungsradius von
einem Wert versehen, der im Bereich von etwa 5% bis 15%
des Wertes des Radius des annähernd kreiszylindrischen frei
en Teils des Walzenmantels liegt. Hierbei kann dieser Krüm
mungsradius der Auflagefläche vorteilhafterweise einen Wert
besitzen, der im Bereich von etwa 30 mm bis 120 mm und insbe
sondere 50 mm bis 75 mm liegt.
Zudem kann das Stützelement mit einem in Laufrichtung der
Materialbahn vor der Auflagefläche liegenden gekrümmten Ein
laufbereich versehen sein, dessen Krümmungsradius vorzugswei
se deutlich geringer als der Krümmungsradius der Anpreßflä
che ist.
Bei einer in der Praxis bevorzugten Ausführungsform besitzt
der Krümmungsradius dieses Randbereichs einen Wert, der im
Bereich von etwa 5% bis 15% und insbesondere bei etwa 10%
des Wertes des Radius der Auflauffläche liegt, wobei er vor
zugsweise etwa 6 mm beträgt.
Die beispielsweise aus Faserstoff bestehende Materialbahn
kann mit dem Gewebeband oder unabhängig davon z. B. teilweise
um die Gegenwalze geschlungen in den Preßspalt geführt wer
den.
Zur Optimierung der hydrodynamischen Schmierfilmbildung so
wie zur Vermeidung zu starker dreidimensionaler Verformungen
des flexiblen Walzenmantels an den beiden Schuhenden ist es
vorteilhaft, wenn der Mantel einerseits eine nicht zu hohe,
andererseits aber auch eine nicht zu niedrige Steifigkeit
besitzt. Demnach ist bei einer zweckmäßigen Ausführungsform
vorgesehen, daß die Dicke des neuen, noch nicht abgenutzten
Walzenmantels in einem Bereich von etwa 5 bis 7 mm liegt,
daß die Härte des Mantelkunststoffes in einem Bereich von
etwa 85 bis 96 Shore liegt und daß der Radius des annähernd
kreiszylindrischen Walzenmantels in einem Bereich von etwa
40 und 80 mm liegt.
In den Unteransprüchen sind weitere vorteilhafte Ausführungs
varianten der erfindungsgemäßen Pressenanordnung angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher
beschrieben; in dieser zeigen
Fig. 1 eine schematisch, teilweise geschnittene
Ansicht eines Teils einer Schuhpressenan
ordnung und
Fig. 2 und 3 jeweils einen möglichen Verlauf des Wal
zenmantels im Bereich der Auflauffläche.
Die in der Figur gezeigte Schuhpressenanordnung 10 umfaßt ei
nen um einen stationären Träger 12 umlaufenden flexiblen Wal
zenmantel 14, der durch einen im stationären Träger 12 gela
gerten, als Stützelement dienenden Preßschuh 16 gegen eine
Gegenfläche 18 gepreßt wird, die im vorliegenden Fall durch
eine zylindrische Gegenwalze 20 gebildet ist.
Die Schuhpressenanordnung 10 dient zur Behandlung einer Mate
rialbahn 22 in einem in Laufrichtung LR der Materialbahn 22
verlängerten Preßspalt 24, der im Bereich einer Anpreßfläche
26 des Preßschuhs 16 zwischen dem flexiblen Walzenmantel 14
und der durch die Gegenwalze 20 gebildeten Gegenfläche 18
definiert ist. Hierbei ist die Form der Anpreßfläche 26 an
die der Gegenfläche 18 der Gegenwalze 20 angepaßt, um den
verlängerten Preßspalt 24 zu bilden. Nachdem die Gegenwalze
20 im vorliegenden Fall kreiszylindrisch ist, ist diese
Anpreßfläche 26 somit konkav ausgebildet.
Außer der zu behandelnden Materialbahn 22 wird wenigstens
ein Gewebeband 28 wie insbesondere ein Entwässerungsfilz,
ein Entwässerungssieb oder dergleichen durch den Preßspalt
24 hindurchgeführt.
Der Preßschuh 16 kann mit Hydrostatiktaschen 30 versehen
sein, die über im Preßschuh 16 vorgesehene Kanäle 32, 34 mit
Schmieröl versorgt wird. Grundsätzlich kann der Preßschuh
hydrodynamisch und/oder hydrostatisch geschmiert sein.
Wie der Figur entnommen werden kann, dreht sich die Gegenwal
ze 20, wie durch den Pfeil F angegeben, im vorliegenden Fall
im Uhrzeigersinn, wodurch sich auch eine entsprechende Lauf
richtung LR für die Materialbahn 22 ergibt.
Der Preßschuh 16 ist mit einer in Laufrichtung LR der Mate
rialbahn 22 vor der Anpreßfläche 26 liegenden Auflauffläche
36 für den flexiblen Walzenmantel 14 und das Gewebeband 28
versehen. Diese in Laufrichtung LR der Materialbahn 22 vor
dem Preßspalt 24 liegende Auflauffläche 36 erstreckt sich
über einen Bereich A. Sie wird vorzugsweise hydrodynamisch
geschmiert. Über Bohrungen 39 ist eine zusätzliche hydrosta
tische Schmierung möglich.
Wie der Figur entnommen werden kann, grenzt die Auflaufflä
che 36 im vorliegenden Fall unmittelbar an die im Bereich
des Preßspaltes 24 liegende Anpreßfläche 26 des Preßschuhs
16 an.
Die Auflauffläche 36 des Preßschuhs 16 ist konvex und damit
entgegengesetzt zur konkaven Anpreßfläche 26 gekrümmt. Der
Krümmungsradius rA der Auflagefläche 36 besitzt vorzugsweise
einen Wert, der im Bereich von etwa 5% bis 15% des Wertes
des Radius des außerhalb des Bereichs des Preßschuhes 16
kreiszylindrisch geführten Walzenmantels 14 liegt. So kann
dieser Krümmungsradius rA der Auflagefläche 36 beispielswei
se einen Wert besitzen, der im Bereich von etwa 35 mm bis
100 mm und insbesondere 50 mm bis 75 mm liegt.
Wie anhand der Figur zu erkennen ist, ergibt sich ein sanf
ter Übergang zwischen der Auflauffläche 36 und der Anpreßflä
che 26 des Preßschuhs 16, so daß die Materialbeanspruchung
auf ein Minimum herabgesetzt ist. Bei der bevorzugten Ausfüh
rungsform ist zudem vorgesehen, daß der Verlauf des Walzen
mantels 14 im Bereich der Auflauffläche 36 höchstens um ei
nen Betrag a (vgl. Fig. 2 und 3) vom angenommenen idealen
kreisrunden Verlauf des Walzenmantels 14 abweicht, der etwa
2% des Wertes des Radius R (vgl. wiederum Fig. 2 und 3)
des annähernd kreiszylindrischen freien Teils des Walzenman
tels 14 beträgt.
Zudem ist der Preßschuh 16 mit einem in Laufrichtung LR der
Materialbahn 22 vor der Auflagefläche 36 liegenden gekrümm
ten Einlaufbereich 38 versehen, dessen Krümmungsradius rE we
sentlich kleiner als der Krümmungsradius rA der Anpreßfläche
36 ist.
Der Krümmungsradius rE des Einlaufbereichs 38 des Preßschuhs
16 kann insbesondere einen Wert besitzen, der im Bereich von
etwa 5% bis 15% und insbesondere bei etwa 10% des Wertes
des Radius der Auflauffläche 36 liegt. Im vorliegenden Fall
besitzt dieser Krümmungsradius rE einen Wert von etwa 6 mm
bei einem angenommenen Radius des Walzenmantels 14 von 750
mm.
Wie der Figur entnommen werden kann, liegt das Gewebeband 28
im vorliegenden Fall bereits vor der Auflauffläche 36 am
flexiblen Walzenmantel 14 an.
Die beispielsweise aus Faserstoff bestehende Materialbahn 22
kann mit dem Gewebeband 28 oder, wie dargestellt, unabhängig
davon in den Preßspalt 24 eingeführt werden. Hierbei ist
auch denkbar, daß die Materialbahn 22 in Kontakt mit der
Gegenwalze 20 in den Preßspalt 24 einläuft.
Durch die beschriebene Anordnung ist unter anderem gewähr
leistet, daß der flexible Walzenmantel 14 gemeinsam mit dem
Gewebeband 22 im Bereich der hydrodynamisch geschmierten
Auflauffläche 36 auf den Preßschuh 16 trifft.
Nachdem der Krümmungsradius rE des Einlaufbereichs 38 wesent
lich kleiner als der Krümmungsradius rA der Auflauffläche 36
des Preßschuhs 16 ist, liegen der Walzenmantel 14 und das
Gewebeband 28 zumindest im wesentlichen erst im Bereich der
Auflauffläche 36 am Stützschuh 16 an.
Aufgrund der angegebenen Ausbildung des Preßschuhs 16 und
insbesondere der Auflauffläche 36 ergibt sich sowohl für den
flexiblen Walzenmantel 14 als auch für das Gewebeband 28
eine deutlich geringere Krümmungsbeanspruchung. Dies trifft
insbesondere für den Fall zu, daß der Verlauf des Walzenman
tels 14 im Auflaufbereich maximal 2% des Radius des Walzen
mantels vom strichpunktiert dargestellten idealen, d. h.
kreisrunden Verlauf des Walzenmantels abweicht.
Außer dem Gewebeband 28 kann wenigstens ein weiteres, durch
den Preßspalt 24 zu führendes Gewebeband vorgesehen sein.
Wie anhand der Fig. 1 ferner zu erkennen ist, ist in Lauf
richtung LR der Materialbahn 22 vor dem Stützelement 16 eine
Schmiermittelabsaugeinrichtung 40 vorgesehen, die über die
Breite verteilte Ölabsaugkanäle 42 enthält, die durch Wände
41 begrenzt sind und eine durchgehend gekrümmte Leitfläche 45
besitzen, die im Normalbetrieb mit einem geringen Abstand
44 zum Walzenmantel 14 angeordnet ist.
Im instationären Fall (Beschleunigung, Verzögerung, Luft
druckabfall im Preßmantel, usw.) kann es vorkommen, daß der
Walzenmantel 14 vor dem Auflauf auf den Preßschuh 16 im
Sinne eines angenähert tangentialen Verlaufs zwischen der
Leiste 46 und dem Preßschuh 16 gestrafft wird. Die Krümmung
der Leit- oder Oberfläche 45 ist so geschaffen, daß sie die
erforderliche Schmierölmenge auch im instationären Zustand
durchläßt, also einen genügend großen Radius von z. B. über
40 mm besitzt.
Im vorliegenden Fall wird nur ein Gewebeband 28 oder Filz
durch den Preßspalt geführt. Dieser umschlingt vor dem Preß
spalt die flexible Walze und nach dem Preßspalt die starre
Gegenwalze 20 um einen bestimmten Betrag.
Gemäß Fig. 1 ist der Winkel α zwischen der Preßebene P und
dem auf den flexiblen Walzenmantel 14 auflaufenden
Gewebeband 28 kleiner als 90°.
Bezugszeichenliste
10 Schuhpressenanordnung
12 Träger
14 Walzenmantel
16 Preßschuh
18 Gegenfläche
20 Gegenwalze
22 Materialbahn
24 Preßspalt
26 Anpreßfläche
28 Gewebeband
30 Hydrostatiktasche
32 Kanal
34 Kanal
36 Auflauffläche
38 Randbereich
40 Schmiermittelabsaugeinrichtung
41 Wände
42 Ölabsaugkanäle
44 Abstand
45 Leitfläche
46 Leiste
A Bereich
F Pfeil
LR Laufrichtung der Materialbahn
rA Krümmungsradius
rE Krümmungsradius
P Preßebene
α Winkel
12 Träger
14 Walzenmantel
16 Preßschuh
18 Gegenfläche
20 Gegenwalze
22 Materialbahn
24 Preßspalt
26 Anpreßfläche
28 Gewebeband
30 Hydrostatiktasche
32 Kanal
34 Kanal
36 Auflauffläche
38 Randbereich
40 Schmiermittelabsaugeinrichtung
41 Wände
42 Ölabsaugkanäle
44 Abstand
45 Leitfläche
46 Leiste
A Bereich
F Pfeil
LR Laufrichtung der Materialbahn
rA Krümmungsradius
rE Krümmungsradius
P Preßebene
α Winkel
Claims (14)
1. Pressenanordnung, insbesondere Schuhpressenanordnung
(10), zur Behandlung einer Materialbahn (22) in einem in
Laufrichtung (LR) der Materialbahn (22) verlängerten
Preßspalt (24), der zwischen einem um einen stationären
Träger (12) umlaufenden flexiblen Walzenmantel (14) und
einer Gegenfläche (18) gebildet ist, gegen die der fle
xible Walzenmantel (12) durch wenigstens ein am Träger
(12) gelagertes hydrodynamisch und/oder hydrostatisch
geschmiertes Stützelement (16) wie insbesondere einen
Preßschuh anpreßbar ist, wobei das Stützelement (16)
eine Anpreßfläche (26) aufweist, die an die Form der
Gegenfläche (18) angepaßt ist, und wobei außer der zu
behandelnden Materialbahn (22) wenigstens ein Gewebeband
(28) wie insbesondere ein Entwässerungsfilz, ein Entwäs
serungssieb oder dergleichen durch den Preßspalt (24)
hindurchgeführt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützelement (16) mit einer in Laufrichtung (LR)
der Materialbahn (22) vor der Anpreßfläche (26) und da
mit vor dem Preßspalt (24) liegenden Auflauffläche (36)
für den flexiblen Walzenmantel (14) und ein Gewebeband
(28) versehen ist.
2. Pressenanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflauffläche (36) des Stützelements (16) hydro
dynamisch geschmiert ist.
3. Pressenanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet
daß die Auflauffläche (36) unmittelbar an die im Bereich
des Preßspaltes (24) liegende Anpreßfläche (26) des
Stützelements (16) angrenzt.
4. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Walzenmantel (14) außerhalb des Bereichs des
Stützelements (16) annähernd kreiszylindrisch verläuft.
5. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gegenfläche (18) durch eine Gegenwalze (20) ge
bildet und die Anpreßfläche (26) des Stützelements (16)
konkav ist.
6. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflauffläche (36) des Stützelements (16) im den
flexiblen Walzenmantel (14) abstützenden Bereich zumin
dest teilweise konvex ist und einen Krümmungsradius (rA)
von einem Wert besitzt, der im Bereich von etwa 5% bis
15% des Wertes des Radius (R) des annähernd kreiszylin
drischen freien Teils des Walzenmantels (14) liegt.
7. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Krümmungsradius (rA) der Auflagefläche (36)
einen Wert besitzt, der im Bereich von etwa 35 mm bis
100 mm und insbesondere 45 mm bis 75 mm liegt.
8. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet
daß der Verlauf des Walzenmantels (14) im Bereich der
Auflauffläche (36) höchstens um einen Betrag (a) vom
angenommen idealen kreisrunden Verlauf des Walzenmantels
(14) abweicht, der etwa 2% des Wertes des Radius (R)
des annähernd kreiszylindrischen freien Teils des
Walzenmantels (14) beträgt.
9. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet,
daß das Stützelement (16) mit einem in Laufrichtung (LR)
der Materialbahn (22) vor der Aufflagefläche (26) liegen
den gekrümmten Einlaufbereich (38) versehen ist, dessen
Krümmungsradius (rE) kleiner als der Krümmungsradius
(rA) der Anpreßfläche (36) ist.
10. Pressenanordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Krümmungsradius (rE) des Randbereichs (38) einen
Wert besitzt, der im Bereich von etwa 5% bis 15% und
insbesondere bei etwa 10% des Wertes des Radius der
Auflauffläche (36) liegt und vorzugsweise etwa 6 mm be
trägt.
11. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet,
daß die Dicke des neuen, noch nicht abgenutzten Walzen
mantels (14) in einem Bereich von etwa 5 bis 7 mm liegt,
daß die Härte des Mantelkunststoffes in einem Bereich
von etwa 85 bis 96 Shore liegt und daß der Radius (R)
des annähernd kreiszylindrischen Walzenmantels (14) in
einem Bereich von etwa 40 und 80 mm liegt.
12. Pressenanordnung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der verwendete Schmierstoff bei 40°C eine Viskosi
tät zwischen 50 und 150 mm²/s besitzt.
13. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß in Laufrichtung (LR) der Materialbahn (22) vor dem
Stützelement (16) eine Schmiermittelabsaugeinrichtung
(40) vorgesehen ist, die über die Breite verteilte Ölab
saugkanäle (42) enthält, die durch Wände (41) begrenzt
sind und eine durchgehend gekrümmte Leitfläche (45) be
sitzen, die im Normalbetrieb mit einem geringen Abstand
(44) zum Walzenmantel (14) angeordnet ist.
14. Pressenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet,
daß nur ein Gewebeband (28) wie insbesondere ein Entwäs
serungsfilz durch den Preßspalt (24) geführt ist, wobei
dieses Gewebeband (28) vor dem Preßspalt (24) die flexi
ble Walze und nach dem Preßspalt (24) eine starre Gegen
walze (20) um einen bestimmten Betrag umschlingt.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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ID=7791861
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19615654A Withdrawn DE19615654A1 (de) | 1996-04-19 | 1996-04-19 | Pressenanordnung |
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Also Published As
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