DE19613882A1 - Fußbodenwischgerät mit kardanischem Gelenk - Google Patents
Fußbodenwischgerät mit kardanischem GelenkInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Fußbodenwischgerät mit einem Halter für ein Reinigungs
textil, insbesondere mit einem länglichen, flachen, formstabilen Halter für einen
abnehmbaren Wischbezug, und einem über ein kardanisches Gelenk (erste Verbin
dung) mit dem Halter verbundenen Stiel sowie einer lösbaren zweiten Verbindung
zwischen einem im Abstand zum kardanischen Gelenk befindlichen Bereich der
Oberseite des Halters und dem Stiel zum Fixieren des Stiels in einer bestimmten
Lage gegenüber dem Halter. Dabei berührt mindestens eine Schmalseite des
Halters eine an dieser Seite anliegende, senkrecht zur Halterfläche ausgerichtete
Ebene an mindestens zwei Punkten.
Zur Fußbodenreinigung werden insbesondere von gewerblichen Reinigungsunter
nehmen zum Feucht- und Naßwischen sowie zur Desinfektionsreinigung und auch
zum Auftragen von Emulsionen sogenannte Flachwischgeräte mit abnehmbaren
Wischbezügen eingesetzt. Die Wischgeräte bestehen aus einem plattenförmigen,
rechteckigen länglichen Halter, der mit seinen Schmalseiten in entsprechende Ein
schubtaschen des Wischbezuges eingeführt werden kann, und einem am Halter
befestigten Stiel. Von Möbeln überstellte Fußbodenflächen sowie verwinkelte
Flächen lassen sich auch mit großflächigen Haltern auf einfache Weise reinigen,
wenn der Stiel des Wischgerätes über ein kardanisches, also in jeder Richtung
bewegbares Gelenk mit dem Halter verbunden ist.
Gewünscht wird eine Möglichkeit, das Wischgerät mit nach oben gerichtetem Stiel
abzustellen, damit es für den nächsten Wischvorgang schnell und problemlos
wieder ergriffen werden kann. Der Vorteil des kardanischen Gelenkes führt dabei
jedoch zu Problemen. Lehnt man nämlich den Stiel des Wischgerätes an eine
Wand, so rutscht der Stiel an der Wand entlang und fällt um, sofern die geome
trische Projektion des Stiels an die Wand nicht exakt lotrecht ausgerichtet ist.
Das Problem, ein Reinigungsgerät mit einem langen Stiel in aufrechter Lage
abstellen zu können, ist bekannt.
In der deutschen Auslegeschrift 14 28 348 wird ein Deckelverschluß für eine
Teppichkehrmaschine beschrieben. Zum Fixieren des schwenkbar befestigten Stiels
sind Rasten vorgesehen, mit denen der Stiel gegenüber dem Gehäuse der
Maschine in verschiedenen Stellungen festgelegt werden kann.
Zum aufrechten Abstellen von Besen ist aus dem deutschen Gebrauchsmuster 19
65 872 außerdem ein aufsteckbarer Drahtbügel bekannt. Damit läßt sich der Besen
in aufrechter Lage abstellen, ohne daß er an eine Wand angelehnt werden muß.
In der GB-A-20 88 202 wird ein Fußbodenwischgerät mit einem kardanischen
Gelenk beschrieben. Das Gelenk hat zwei rechtwinklig zueinander angeordnete
Drehachsen. Die Leicht- bzw. Schwergängigkeit der Auslenkung des Gerätestiels
gegenüber dem Halter ist über Feststellschrauben regulierbar. Der Gerätestiel kann
auf diese Weise durch Festziehen der Schrauben in eine fixierte Lage gegenüber
dem Halter, z. B. in aufrechter Stellung, gebracht werden, so daß das Wischgerät
aufrecht abgestellt werden kann.
Die bekannten Fixiereinrichtungen haben jedoch den Nachteil, sowohl in der
Herstellung als auch im Gebrauch aufwendig zu sein.
Die DE-C-37 22 960 beschreibt ein aufrecht abstellbares Fußbodenwischgerät der
eingangs genannten Art. Der über ein einfaches Gelenk mit dem Halter verbundene
Stiel läßt sich über einen U-förmigen Bügel in einer nahezu aufrechten Stellung
halten. Damit kann das Wischgerät mit aufrecht stehendem Stiel auf einer horizon
talen Fläche abgestellt werden, ohne das es umfällt. Voraussetzung ist jedoch, daß
der Stiel gegenüber dem Halter in nur einer Ebene schwenkbar ist. Für Fußboden
wischgeräte mit einem kardanischen Gelenk ist diese Feststellmöglichkeit nicht
geeignet.
Wie bereits oben ausgeführt wurde, stellt sich das Problem des aufrechten
Abstellens eines Fußbodenwischgerätes insbesondere bei Geräten mit einem
kardanischen Gelenk zwischen dem Halter und dem Stiel. Derartige Geräte werden
z. B. in der DE-A-34 32 685, der DE-U-84 09 860 und der DE-A-34 00 871
beschrieben. Die kardanisch am Stiel befestigte Halterplatte besteht aus zwei
gegeneinander schwenkbaren Teilen, die in ihrer Streckstellung den plattenförmigen
Halter bilden und in dieser Stellung mit einem Haftmagnetverschluß arretiert sind.
Aus der DE-A-16 32 378 ist ferner ein Reinigungsbesen mit einem Borsten tragen
den Besenkörper und einem daran über ein Kugelgelenk befestigten Stiel bekannt.
Das Kugelgelenk besteht aus zwei Halbkugeln mit einer paßgenauen Gelenkschale
und einem drehbaren Zapfen. Der in beliebige Richtungen schwenkbare Stiel kann
durch Drehen des Stiels und damit des Zapfens in seiner Lage fixiert werden. Zum
Abstellen des Besens mit aufrechtem Stiel an einer senkrechten Fläche ist daher der
aufrechte Stiel in seiner Lage durch Drehen des Stiels zu fixieren.
Bei diesem bekannten Reinigungsbesen ist außerdem eine Möglichkeit vorgesehen,
den Besen als Handfeger zu verwenden. Dazu ist der Stiel in mehrere lösbare Teil
stücke unterteilt, so daß er auf einfache Weise verkürzt werden kann. Zum Umbau
des Reinigungsbesens als Handfeger sind außerdem in der Gelenkschale kreuz
förmig angebrachte Längs- und Querschlitze und auf der Oberseite des Besen
körpers zwei Einrastklemmen angebracht, so daß der verkürzte Stiel in seiner mit
dem Besenkörper parallelen Lage fixiert werden kann.
Ein solcher Handfeger mit oder ohne verkürztem Stiel kann jedoch nicht problemlos
mit etwa lotrechten Stiel an einer senkrechten Fläche abgestellt werden, ohne daß
der Handfeger umfällt. Denn die Schmalseite, also das Ende des Besenkörpers, die
in dieser Druckschrift nicht ausdrücklich beschrieben wird, dürfte die bei Besen
übliche abgerundete Form haben. Sie liegt daher nur punktuell auf dem Boden auf,
so daß keine stabile Lage erreicht wird. Bei nicht exakt lotrecht ausgerichteter Lage
der geometrischen Projektion des Stiels an der Wand rutscht nämlich der Stiel an
der Wand entlang, so daß der Handfeger umfällt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fußbodenwischgerät der eingangs
genannten Art zu entwickeln, das bei einem nur geringen zusätzlichen Aufwand
problemlos mit aufrechtem Stiel an einer senkrechten Fläche, z. B. einer Wand, ab
gestellt werden kann, ohne daß es umfällt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der untere Teil des Stiels
bei geschlossener zweiter Verbindung zwischen dem Halter und dem Stiel im
wesentlichen unmittelbar an der Oberseite des Halters fixiert ist.
Der Stiel des erfindungsgemäßen Fußbodenwischgeräts ist ebenso wie bei dem
Gerät nach der DE-A-37 22 960 im abgestellten Zustand über zwei Elemente mit
dem Halter verbunden. Das eine Element ist das kardanische Gelenk. Das andere
Element ermöglicht in Verbindung mit der eingangs genannten Form der Schmal
seite des Halters die Standsicherheit.
Im Gegensatz zum Stand der Technik liegt beim abgestellten erfindungsgemäßen
Wischgerät der untere Teil des Stiels im wesentlichen unmittelbar an der Oberseite
des Halters, so daß der Stiel und der in der Regel längliche Halter in einer Linie
liegen. In der abgestellten Position liegt daher nicht die Unterseite des Halters wie
im Stand der Technik, sondern nur die Kante des Halters auf dem Boden auf. Da
diese Kante nicht nur in einem Punkt, sondern in mindestens zwei Punkten auf dem
Boden aufliegt, so daß eine stabile Gleichgewichtslage erreicht wird, kann das
Wischgerät problemlos und sicher an allen senkrechten Flächen, z. B. Wänden, ab
gestellt werden, ohne daß es umfällt. Ein noch feuchter Wischbezug kann auf dem
Halter verbleiben, auch wenn das Wischgerät für längere Zeit abgestellt wird. Die
nahezu vertikale Lage des Wischbezuges ermöglicht ein ungehindertes Entweichen
der Feuchtigkeit, so daß der Bezug auch bei längerem Verbleiben in dieser Lage
nicht verrottet. Auf Transportwagen, den sogenannten Reinigungs- oder Naß
wischwagen, lassen sich derartige Wischgeräte rutschsicher unterbringen. Dazu
wird der Stiel des Reinigungsgeräts in an sich bekannter Weise an den Aufbauten
des Reinigungswagens befestigt, z. B. in eine Federklemme eingerastet. Der unten
am Stiel in eine vertikale Lage geklappte Halter steht mit seiner unteren Kante auf
der Bodenplatte des Wagens auf, benötigt somit keine zusätzliche Ablagefläche und
stört nicht beim Durchfahren von Türen.
Die in der abgestellten Lage des Wischgerätes nach unten weisende Schmalseite
des Halters kann eine unterschiedliche geometrische Form haben, sofern die
Schmalseite in dieser Lage den Boden an mindestens zwei Punkten berührt. Vor
zugsweise hat diese Schmalseite eine zumindest bereichsweise geradlinige Kante,
so daß die Berührungspunkte der Schmalseite mit dem Boden eine Linie bilden.
Neben der Verbesserung der Lagerstabilität wird der weitere Vorteil erreicht, daß die
bekannten Flachwischgeräte mit länglichen, rechteckförmigen Halterplatten
problemlos umgerüstet werden können, ohne daß die Form des Halters verändert
werden muß.
Die lösbare zweite Verbindung, mit der der untere Teil des Stiels im wesentlichen
unmittelbar an der Oberseite des Halters fixiert ist, kann auf unterschiedliche Weise
ausgeführt sein. Vorzugsweise ist diese Verbindung als Dauermagnetverbindung
ausgebildet. Diese Art der Verbindung erfordert nur einen geringen Herstellungs
aufwand bei einem Minimum an Material und Bauteilen und ist außerdem gegenüber
rauhesten Betriebsbedingungen sehr widerstandsfähig.
Vorzugsweise ist der Stiel mit einem Dauermagneten und der entsprechende
Bereich der Oberseite des Halters mit einer eisenhaltigen Platte oder umgekehrt
ausgerüstet. Die erstgenannte Anordnung hat den Vorteil, daß man die bereits im
Gebrauch befindlichen Fußbodenwischgeräte mit einem Blechpedal zum Aus
einanderklappen der Halterplatte (DE-A-34 32 685) besonders schnell und preiswert
nachrüsten kann, indem ein Dauermagnet in der entsprechenden Höhe am Stiel
angebracht wird.
Eine besonders hohe Standsicherheit des an der Wand abgestellten erfindungs
gemäßen Fußbodenwischgeräts wird erreicht, wenn die Breite des geradlinigen
Bereichs der Schmalseiten des länglichen flachen Halters mindestens etwa 7 cm
beträgt.
Wie bereits oben ausgeführt worden ist, läßt sich die Erfindung in vorteilhafter
Weise nicht nur bei neuen Fußbodenwischgeräten, sondern auch bei bereits im
Gebrauch befindlichen Geräten einsetzen, indem diese auf einfache Weise nach
gerüstet werden. Daher wird vorgeschlagen, die genannte lösbare zweite Verbin
dung zwischen dem Halter und dem Stiel bei einem Flachwischgerät einzusetzen,
das einen Halter aus zwei zueinander schwenkbaren, arretierbaren Teilen und eine
eisenhaltige Metallplatte zum Lösen der Halterteile hat, wobei der am Stiel
angebrachte Dauermagnet bei gegenüber dem Halter fixiertem Stiel an der Metall
platte anliegt. Zum Nachrüsten eines derartigen bekannten Flachwischgerätes reicht
es also aus, einen Dauermagneten am Stiel in der richtigen Höhe zu befestigen.
Weitere Maßnahmen sind nicht erforderlich.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiel näher
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Fußboden
wischgeräts in Seitenansicht und in einer zum Reinigen von Fußböden
geeigneten Stellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gerätes nach Fig. 1, das umfallsicher an einer
senkrechten Fläche abgestellt ist und
Fig. 3 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 2 aus einer anderen Richtung.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die Erfindung an einem aus der DE-A-34 32 685
bekannten Fußbodenwischgerät realisiert. In allen Zeichnungen haben gleiche
Bezugszeichen die gleiche Bedeutung und werden daher gegebenenfalls nur einmal
erläutert.
Der Stiel 1 ist mit dem im wesentlichen aus Kunststoff bestehenden rechteckigen
plattenförmigen länglichen Halter 2 über ein kardanisches Gelenk 3 verbunden. Der
Halter 2 besteht aus zwei Teilen, einem T-förmigen Rahmenteil 4 und einem U-
förmigen Rahmenteil 5, die um eine in Fig. 1 senkrecht zur Papierebene verlaufende
Achse schwenkbar miteinander verbunden sind. Beide Schmalseiten haben einen
bis auf die abgerundeten Ecken geradlinigen Bereich B (Fig. 3).
Am T-förmigen Rahmenteil 4 ist ein Magnet 6 und am U-förmigen Rahmenteil 5 ist
ein Magnetanker bzw. eine metallische Gegenplatte 1 angeordnet. In der in den
Figuren dargestellten gestreckten Stellung liegt der Magnet 6 auf der Gegenplatte
11 auf, und die beiden Rahmenteile 4 und 5 sind in dieser Stellung arretiert.
Zum Aufziehen und Abnehmen des nicht dargestellten Wischbezuges werden der
Magnet 6 und die Gegenplatte 11 durch Niederdrücken eines aus Blech
bestehenden Pedals 7 getrennt und wird der Halter um die in Fig. 1 senkrecht zur
Papierebene liegende Achse geklappt, und die angeschrägten Enden 8 des Halters
2, die Schmalseiten, werden in die Taschen eines Wischbezuges eingeschoben
bzw. aus diesen herausgezogen.
Erfindungsgemäß ist ein weiterer Dauermagnet 9 mit Schellen 10 am Stiel 1
befestigt. Zum Abstellen des Gerätes an einer Wand oder anderen senkrechten
Flächen hält der Benutzer das in Fig. 1 rechte Ende 8 des Halters 2 mit dem Fuß
fest und hebt gleichzeitig den Stiel 1 an. Das in Fig. 1 linke Ende 8 des Halters 2
bewegt sich nach oben, bis das aus Blech bestehende Pedal 7 am Dauermagneten
9 anliegt und dort anhaftet. Auf diese Weise ist der Stiel 1 fest mit dem Halter 2 ver
bunden. Er kann sich nicht mehr um das kardanische Gelenk 3 drehen. Das Wisch
gerät kann nun mit nach oben gerichtetem Stiel 1 an einer Wand abgestellt werden,
wobei es mit der einen Schmalseite 8 des Halters 2 am Boden 12 aufliegt, wie es in
Fig. 3 dargestellt ist. Die abgeschrägte Schmalseite 8 liegt dann mit einer Auflage
linie 13 auf dem Boden 12 auf.
Die bis auf die abgerundeten Ecken geradlinigen Schmalseiten 8 haben eine Breite
von 10 bis 16 cm und sorgen für einen sicheren Stand des Gerätes. Eine gute
Standsicherheit wird außerdem durch den aufgrund des langen Stiels relativ
niedrigen Schwerpunkt des Geräts gewährleistet.
Soll das in der Position nach Fig. 2 oder 3 abgestellte Fußbodenwischgerät erneut
zum Wischen verwendet werden, so läßt sich die Arretierung auf einfache Weise
lösen. Dabei hält der Anwender das obere Ende des Stiels 1 in der einen Hand und
drückt mit der anderen Hand den mittleren Bereich des Stiels nach unten, so daß
sich die Haftung zwischen dem Dauermagneten 9 und dem aus Blech bestehenden
Pedal 7 löst und der Halter 2 mit seiner Unterseite auf den Fußboden klappt. Der nur
noch über das kardanische Gelenk 3 mit dem Halter 2 verbundene Stiel 1 ist nun
wieder in jeder Richtung frei beweglich.
Bezugszeichenliste
1 Stiel
2 Halter
3 kardanisches Gelenk
4 T-förmiges Rahmenteil
5 U-förmiges Rahmenteil
6 Magnet
7 Pedal
8 Ende des Halters (Schmalseite)
9 Dauermagnet
10 Rohrschelle
11 Magnetanker bzw. Gegenplatte
12 Boden
13 Auflagelinie
B geradliniger Bereich.
2 Halter
3 kardanisches Gelenk
4 T-förmiges Rahmenteil
5 U-förmiges Rahmenteil
6 Magnet
7 Pedal
8 Ende des Halters (Schmalseite)
9 Dauermagnet
10 Rohrschelle
11 Magnetanker bzw. Gegenplatte
12 Boden
13 Auflagelinie
B geradliniger Bereich.
Claims (6)
1. Fußbodenwischgerät mit einem Halter (2) für ein Reinigungstextil, insbeson
dere mit einem länglichen, flachen, formstabilen Halter für einen abnehm
baren Wischbezug, und einem über ein kardanisches Gelenk (3) (erste Ver
bindung) mit dem Halter (2) verbundenen Stiel (1) sowie einer lösbaren
zweiten Verbindung zwischen einem im Abstand zum kardanischen Gelenk
(3) befindlichen Bereich der Oberseite des Halters (2) und dem Stiel (1) zum
Fixieren des Stiels (1) in einer bestimmten Lage gegenüber dem Halter (2),
wobei mindestens eine Schmalseite (8) des Halters (2) eine an dieser Seite
anliegende, senkrecht zur Halterfläche ausgerichtete Ebene (12) an min
destens zwei Punkten (13) berührt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Teil des Stiels (1) bei geschlossener zweiter Verbindung (7, 9)
zwischen dem Halter (2) und dem Stiel (1) im wesentlichen unmittelbar an der
Oberseite des Halters (2) fixiert ist.
2. Fußbodenwischgerät nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
eine eine Auflagelinie (13) bildende, zumindest bereichsweise geradlinige
Kante der Schmalseite (8) des Halters (2), die der zweiten Verbindung (7, 9)
gegenüberliegt.
3. Fußbodenwischgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die lösbare zweite Verbindung als Dauermagnetverbindung (7, 9) aus
gebildet ist.
4. Fußbodenwischgerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Stiel (1) mit einem Dauermagneten (9) und der entsprechende
Bereich der Oberseite des Halters (2) mit einer eisenhaltigen Platte (7) oder
umgekehrt ausgerüstet ist.
5. Fußbodenwischgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
eine Breite des geradlinigen Bereichs (B) der Schmalseiten (8) des länglichen
flachen Halters (2) von mindestens etwa 7 cm.
6. Verwendung der lösbaren zweiten Verbindung zwischen dem Halter und dem
Stiel nach Anspruch 4 oder 5 bei einem Flachwischgerät mit einem Halter (2)
aus zwei zueinander schwenkbaren, arretierbaren Teilen (4, 5) und einer
eisenhaltigen Metallplatte (7) zum Lösen der Halterteile (4, 5), wobei der am
Stiel (1) angebrachte Dauermagnet (9) bei gegenüber dem Halter (2) fixiertem
Stiel (1) an der Metallplatte (7) anliegt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19613882A DE19613882A1 (de) | 1995-05-12 | 1996-04-06 | Fußbodenwischgerät mit kardanischem Gelenk |
| FR9605857A FR2733896A1 (fr) | 1995-05-12 | 1996-05-10 | Outil d'essuyage de sol avec une articulation a cardan |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19517489 | 1995-05-12 | ||
| DE19613882A DE19613882A1 (de) | 1995-05-12 | 1996-04-06 | Fußbodenwischgerät mit kardanischem Gelenk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19613882A1 true DE19613882A1 (de) | 1996-11-14 |
Family
ID=7761774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19613882A Ceased DE19613882A1 (de) | 1995-05-12 | 1996-04-06 | Fußbodenwischgerät mit kardanischem Gelenk |
Country Status (1)
| Country | Link |
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