DE19612003A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Korrigieren von Bildern - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Korrigieren von BildernInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bildkorrekturvorrich
tung und ein Bildkorrekturverfahren, wobei ein Bild durch
Verschärfung der Kanten, Glätten oder dergleichen korrigiert
wird, um somit die Qualität des Bildes zu verbessern.
Eine herkömmliche Bildkorrekturvorrichtung zum Korrigieren
eines Bildes durch Kantenverschärfung, Glätten oder derglei
chen ist die folgende:
Fig. 7 ist ein Strukturschaubild, das ein Beispiel einer
herkömmlichen Bildkorrekturvorrichtung (hiernach "erstes
herkömmliches Beispiel") zeigt. Die Bildkorrekturvorrichtung
ist so aufgebaut, daß ein Bildkorrekturprozedurteil 52, eine
Eingabevorrichtung 54, eine Ausgabevorrichtung 56 und eine
Magnetscheibenvorrichtung 58 mit einem Hauptbus 50 verbunden
sind. Daten werden zwischen den jeweiligen Teilen auf dem
Hauptbus 50 übertragen. Während der Korrektur eines Bildes
liest als erstes die Eingabevorrichtung 54 ein Bild, das
korrigiert werden soll (hiernach "Zielbild"), um somit
digitale Bilddaten zu erzeugen. Der Bildkorrekturprozedurteil
52 empfängt die Bilddaten über den Hauptbus 50 und führt eine
vorbestimmte Bildkorrekturprozedur auf den Bilddaten durch,
wodurch das Zielbild als ein ganzes durch Kantenverschärfung,
Glätten oder dergleichen korrigiert wird. Die Bilddaten, wie
sie sind, nachdem sie durch die Bildkorrekturprozedur korri
giert worden sind (hiernach "korrigierte Bilddaten") werden zu
der Ausgabevorrichtung 56 übertragen, und die Ausgabevorrich
tung 56 gibt ein Bild aus, das durch die korrigierten Bildda
ten ausgedrückt wird. Die korrigierten Bilddaten werden zu der
Magnetscheibenvorrichtung 58 übertragen und darin gespeichert,
falls dies notwendig ist.
Fig. 8 ist eine Strukturschaubild, das eine weiteres Beispiel
einer herkömmlichen Bildkorrekturvorrichtung (hiernach
"zweites herkömmliches Beispiel") zeigt. Die Bildkorrekturvor
richtung ist so aufgebaut, daß eine CPU 60, ein Bildkorrektur
prozedurteil 62, ein Farbmonitor 64, eine Tastatur 66, eine
Maus 68, eine Eingabevorrichtung 70, ein Bildspeicher 72, eine
Ausgabevorrichtung 76 und eine Magnetscheibenvorrichtung 78
mit dem Hauptbus 50 verbunden sind. Daten werden zwischen den
jeweiligen Teilen auf dem Hauptbus 50 übertragen. Während der
Korrektur eines Bildes liest als erstes, wie bei dem ersten
herkömmlichen Beispiel, die Eingabevorrichtung 70 ein Bild,
das korrigiert werden soll, so daß digitale Bilddaten erzeugt
werden. Die CPU 60 speichert die Bilddaten einmal in dem
Bildspeicher 72 und zeigt nachher ein Zielbild auf dem
Farbmonitor 64 an, basierend auf den Bilddaten, die in dem
Bildspeicher 72 gespeichert sind. Während er das angezeigte
Zielbild auf dem Farbmonitor 64 beobachtet, betätigt ein
Bediener die Maus 68 und die Tastatur 66, um so eine Fläche,
die korrigiert werden soll, in dem Zielbild zu bezeichnen. Der
Bildkorrekturprozedurteil 62 führt eine vorbestimmte Bildkor
rekturprozedur auf den Bilddaten durch, die der bezeichneten
Fläche entsprechen, unter den Bilddaten, die in dem Bildspei
cher 72 gespeichert werden, wodurch die bezeichnete Fläche
durch Kantenverschärfung, Glätten oder dergleichen korrigiert
wird. Die CPU 60 überträgt die Bilddaten, wie sie sind,
nachdem sie durch die Bildkorrekturprozedur korrigiert worden
sind, zu der Ausgabevorrichtung 76, so daß ein Bild, das durch
die korrigierten Bilddaten ausgedruckt wird, ausgegeben wird.
Die CPU 60 überträgt die korrigierten Bilddaten auch zu der
Magnetscheibenvorrichtung 78 und speichert die korrigierten
Bilddaten in der Magnetscheibenvorrichtung 78 entsprechend
einem Befehl, der durch die Tastatur 66 und die Maus 68
eingegeben wird.
Die folgenden Bildkorrekturverfahren werden herkömmlich bei
Bildkorrekturprozeduren verwendet, die bei dem oben beschrie
benen ersten und zweiten herkömmlichen Beispiel durchgeführt
werden.
Bei dem ersten Bildkorrekturverfahren werden Bildelemente, die
in einem Zielbild oder in einer Fläche des Zielbildes, die
korrigiert werden soll (hiernach "Zielfläche") notiert. Eine
nxn-Bildelemente-Fläche, die ein notiertes Bildelement
enthält, wird angenommen, und ein Mittelwert E von Dichten der
Bildelemente, die in dieser Fläche enthalten sind, wird
berechnet. Eine Differenz zwischen dem Mittelwert E und dem
Dichtewert des notierten Bildelementes wird mit einem vorbe
stimmten Koeffizienten multipliziert, und ein berechneter
Wert wird zu dem Dichtewert des notierten Bildelementes
addiert. Ein sich ergebender Wert wird als ein Dichtewert des
notierten Bildelementes nach der Korrektur verwendet. Wenn
beispielsweise angenommen wird, daß das notierte Bildelement
ein Bildelement X ist, welches ein m-tes Bildelement in einer
w-ten Zeile ist, und daß n = 3 ist, wie es in Fig. 9 gezeigt
ist, wird der Mittelwert E der Dichten der nxn-Bildelemente
ausgedrückt als:
E = {V(w-1, m-1) + V(w-1, m) + V(w-1, m+1)
+ V(w, m-1) + V(w, m) + V(w, m+1)
+ V(w+1, m-1) + V(w+1, m) + V(w+1, m+1)}/9 (1)
wobei V(i,j): der Dichtewert eines j-ten Bildelementes in
einer i-ten Zeile ist. Wenn somit angenommen wird, daß der
vorbestimmte Koeffizient k ist, wird der Dichtewert VS nach
der Korrektur des notierten Bildelementes X ausgedrückt als:
VS = V(w, m) + k · {V(w, m) - E} (2)
Wenn in Gleichung (2) oben k < 0 ist, dient dieses Bildkorrek
turverfahren als Bearbeitung der Kantenverschärfung. Wenn in
der Gleichung (2) k < 0 ist, dient dieses Bildkorrekturverfah
ren als eine Glättungsbearbeitung.
Bei dem zweiten Bildkorrekturverfahren werden die folgenden
Prozeduren durchgeführt, wobei Bildelemente notiert werden,
die in einer Zielfläche enthalten sind. Als erstes wird eine
Vielzahl von nxn Kantenerfassungsfiltern vorbereitet, die die
Gewichtung in einem notierten Bildelement und in Bildelementen
um das notierte Bildelement ausdrücken, und ein gewichtetes
Mittel für das notierte Bildelement und die umgebenden
Bildelemente wird erhalten, indem diese Kantenerfassungsfilter
verwendet werden. Gewichtete Mittel, die durch Verwenden der
jeweiligen Kantenerfassungsfilter erhalten werden, werden
miteinander verglichen, wodurch eine Konfiguration einer
Kante, so wie eine Kantenrichtung um das notierte Bildelement,
abgeschätzt wird. Als nächstes wird eine Vielzahl von Korrek
turfiltern zum Durchführen einer vorbestimmten Korrektur
entsprechend den verschiedenen Kantenkonfigurationen vorberei
tet. Aus der Vielzahl der Korrekturfilter wird ein Korrektur
filter ausgewählt, basierend auf einem Ergebnis der obigen
Bewertung. Wenn der ausgewählte Korrekturfilter verwendet
wird, wird ein gewichtetes Mittel der Dichten des notierten
Bildelementes und der umgebenden Bildelemente noch einmal
geliefert. Der gewichtete Mittelwert wird als ein Dichtewert
nach der Korrektur des notierten Bildelementes verwendet. Wenn
die Dichtewerte aller Bildelemente, die in der Zielfläche
enthalten sind, auf diese Weise geändert werden, bedeutet
dies, daß eine Korrektur, so wie eine Kantenverschärfung und
Glättung, auf dem Bild der Zielfläche durchgeführt wird,
entsprechend der Vielzahl der Korrekturfilter, die vorab
bereitgestellt worden sind.
Bei dem dritten Bildkorrekturverfahren wird eine Dichtewert-
Konversionstabelle, die der vorbestimmten Korrektur ent
spricht, vorab bereitgestellt, wobei die Dichtewerte der
Bildelemente, die in einer Zielfläche enthalten sind, umgewan
delt werden, wobei die Dichtewert-Konversionstabelle verwendet
wird, und umgewandelte Werte als Dichtewerte nach der Korrek
tur verwendet werden. Wenn die Dichtewerte aller Bildelemente,
die in der Zielfläche enthalten sind, auf diese Weise umgewan
delt werden, bedeutet das, daß eine Korrektur, so wie Kanten
verschärfung und Glättung, auf dem Bild der Zielfläche
durchgeführt wird, entsprechend der Dichtewert-Konversionsta
belle. Wenn die Dichtewerte aller Bildelemente, die in der
Zielfläche enthalten sind, umgewandelt werden, indem eine
Dichtewert-Konversionstabelle beispielsweise wie die, die in
Fig. 10 gezeigt ist, verwendet wird, bedeutet dies die
Kantenverschärfung auf dem Bild in der Zielfläche.
Bilder, wie eine Photographie (hiernach "photographische
Bilder"), Bilder, wie schwarze Buchstaben gegen einen weißen
Hintergrund (hiernach "schwarze Bilder mit weißem Hinter
grund"), Bilder, wie weiße Buchstaben gegen einen schwarzen
Hintergrund (hiernach "weiße Bilder mit schwarzem Hinter
grund") usw. sind in einigen Bildern, die korrigiert werden
sollen (d. h. Zielbildern) vermischt. Wenn ein solches Zielbild
korrigiert werden soll, um die Qualität des Bildes zu verbes
sern, wird bevorzugt die Bearbeitung, so wie Glätten und
Kantenverschärfung, bei einer photographischen Bildfläche
durchgeführt, die Bearbeitung, einen schwarzen Bereich
hervorzuheben, wird bei einem schwarzen Bild mit weißem
Hintergrund durchgeführt, und die Bearbeitung, einen weißen
Bereich hervorzuheben, wird bei einem weißen Bild mit einem
schwarzen Hintergrund durchgeführt. Kurz gesagt ist es
wünschenswert, eine geeignete Korrektur abhängig von den Typen
der Bilder durchzuführen.
Jedoch wird die Bildkorrekturprozedur, die bei dem ersten oder
dem zweiten herkömmlichen Beispiel durchgeführt wird, durch
ein Ausgewähltes aus dem ersten bis dritten Bildkorrekturver
fahren realisiert, was entsprechend einem Zweck, einer Anwen
dung usw. ausgewählt wird. Indem die Bildkorrekturprozedur
durchgeführt wird, wird die Kantenverschärfung, Glättung oder
dergleichen, was dem ausgewählten Bildkorrekturverfahren
entspricht, durchgeführt. Aufgrund dessen, wenn unterschied
liche Typen von Bilder zusammen in einem Zielbild vorliegen,
wie es früher beschrieben worden ist, obwohl die Bildqualität
weitgehend in einer Bildfläche verbessert wird, die für das
ausgewählte Bildkorrekturverfahren geeignet ist, bleibt die
Bildqualität fast unverändert in einer Bildfläche, die für das
ausgewählte Bildkorrekturverfahren nicht zweckmäßig ist.
Es sei angenommen, daß ein schwarzes Bild mit einem weißen
Hintergrund und ein weißes Bild mit einem schwarzen Hinter
grund zusammen in einem Zielbild vorliegen, wie es in Fig.
11A gezeigt ist, 3 × 3 Bildelemente innerhalb eines gepunkte
ten Kreises in einer Fläche des schwarzen Bildes mit dem
weißen Hintergrund, d. h. in einer oberen Halbfläche (hiernach
"erste Bildelementgruppe") entsprechen einem Grenzbereich
zwischen dem weißen Hintergrund und dem schwarzen Buchstaben,
wohingegen 3 × 3 Bildelemente innerhalb eines gepunkteten
Kreises in einer Fläche des weißen Bildes mit dem schwarzen
Hintergrund, d. h. in einer unteren Halbfläche (hiernach
"zweite Bildelementgruppe") einem Grenzbereich zwischen dem
schwarzen Hintergrund und dem weißen Buchstaben entsprechen.
Die erste Bildelementegruppe und die zweite Bildelementegruppe
haben dieselbe Dichteverteilung wie die, die in Fig. 11B
gezeigt ist. Es folgt dann, daß die erste Bildelementegruppe
und die zweite Bildelementegruppe dieselbe Dichteverteilung
haben, nachdem sie korrigiert sind. Beispielsweise, wenn das
erste Bildkorrekturverfahren ausgewählt wird, um ein Bild zu
korrigieren, und k < 0 in Gleichung (2) ist, wird die Kanten
verschärfung sowohl beim dem schwarzen Bild mit dem weißen
Hintergrund als auch bei dem weißen Bild mit dem schwarzen
Hintergrund durchgeführt. Als ein Ergebnis haben von den 3 × 3
Bildelementen, die in Fig. 11B gezeigt sind, drei Bildele
mente in der Mittelposition in einer vertikalen Richtung,
nämlich Bildelemente mit Mitteltönungsdichten zwischen weiß
und schwarz (hiernach "Mitteltönungs-Bildelemente") höhere
Dichten, was die Dichteverteilung der ersten Bildelemente
gruppe und der zweiten Bildelementegruppe in eine Dichtever
teilung, wie die, die in Fig. 11C gezeigt ist, ändert. Dabei
ist für die erste Bildelementegruppe, d. h. eine Gruppe von
Bildelementen, die den schwarzen Buchstaben ausdrücken,
ursprünglich gewünscht worden, daß sie so korrigiert wird, daß
die Dichte der Mitteltönungs-Bildelemente erhöht wird, wie in
Fig. 11D gezeigt ist, und für die zweite Bildelementegruppe,
d. h. eine Gruppe von Bildelementen, die den weißen Buchstaben
ausdrücken, ist ursprünglich gewünscht worden, daß sie so
korrigiert werden, daß die Dichte der Mitteltönungs-Bildele
mente abnimmt, wie es in Fig. 11E gezeigt ist. Aus diesem
Grund wird, obwohl die Bildqualität der Bildfläche des
schwarzen Buchstabens als ein Ergebnis der Bildkorrektur
verbessert wird, die Bildqualität der Bildfläche des weißen
Buchstabens nicht verbessert. Statt dessen verschlechtert sich
die Bildqualität.
Weiter, abhängig von einer Beziehung zwischen den Inhalten des
Zielbildes und dem ausgewählten Bildkorrekturverfahren wird in
den jeweiligen Flächen des Zielbildes die Bildqualität in
einem gewissen Ausmaß verbessert, jedoch nicht auf einen
erwarteten Pegel.
Die vorliegende Erfindung ist auf eine Vorrichtung zum
Korrigieren eines Zielbildes gerichtet. Gemäß der vorliegenden
Erfindung weist die Vorrichtung auf: a) eine Speichereinrich
tung zum Speichern einer Vielzahl von Bildkorrekturprozeduren;
b) eine Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen des Zielbildes; c)
eine Bezeichnungseinrichtung zum Bezeichnen eines Teils des
Zielbildes auf der Anzeigeeinrichtung, um ein Teilbild
festzulegen; d) eine Auswahleinrichtung zum Auswählen einer
aus der Vielzahl der Bildkorrekturprozeduren entsprechend
einem Bildtyp des Teilbildes, um somit eine ausgewählte
Bildkorrekturprozedur festzulegen; und e) eine Korrekturein
richtung zum Korrigieren des Teilbildes entsprechend der
ausgewählten Bildkorrekturprozedur.
Die Bildkorrekturprozedur, die verwendet werden soll, um eine
solche Bildkorrektur durchzuführen, muß jeweils nur die
Qualität eines Bildes eines entsprechenden Bildtyps verbes
sern, anstatt daß sie die Qualität von verschiedenen Typen von
Bildern verbessern muß, wie bei den herkömmlichen Techniken.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung umfaßt die Auswahleinrichtung: d-1) eine erste
manuelle Einrichtung zum Festlegen des Bildtyps des Teilbildes
durch manuelle Betätigung; und d-2) eine Einrichtung zum
Auswählen der einen aus der Vielzahl der Bildkorrekturprozedu
ren entsprechend dem Bildtyp des Teilbildes.
Bevorzugt umfaßt die Einrichtung d-2): d-2-1) eine zweite
manuelle Einrichtung zum Auswählen der einen aus der Vielzahl
von Bildkorrekturprozeduren entsprechend dem Bildtyp des
Teilbildes durch manuelle Betätigung.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung umfaßt die Auswahleinrichtung: d-3) eine erste
automatische Einrichtung zum automatischen Festlegen des
Bildtyps eines Teilbildes aus einer Dichteverteilung des
Teilbildes; und d-4) eine zweite automatische Einrichtung zum
automatischen Festlegen der einen aus der Vielzahl von Bild
korrekturprozeduren entsprechend dem Bildtyp des Teilbildes.
Die vorliegende Erfindung ist auch auf ein Verfahren zum
Korrigieren eines Zielbildes gerichtet.
Demgemäß ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, für
eine Bildkorrekturvorrichtung und ein Bildkorrekturverfahren
zu sorgen, die in ausreichender Weise die Qualität des Bildes
in allen Flächen, die korrigiert werden sollen, verbessern,
selbst wenn verschiedene Typen von Bildern zusammen in dem
Bild, das korrigiert werden soll, vorliegen.
Diese und weitere Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden genauen
Beschreibung der vorliegenden Erfindung deutlicher, wenn sie
zusammen mit den beigefügten Zeichnungen genommen wird.
Fig. 1 ist eine Ansicht, die eine Hardware-Struktur einer
Bildkorrekturvorrichtung gemäß einer bevorzugten Ausführungs
form der vorliegenden Erfindung (erste bevorzugte Ausführungs
form) zeigt;
Fig. 2 ist ein Ablaufdiagramm, das einen Ablauf der Bildkor
rektur bei der ersten bevorzugten Ausführungsform zeigt;
Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm, das Prozeduren zeigt, welche
bei dem Bild bei einer bezeichneten Fläche bei einer Bildkor
rektur gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform durchge
führt werden;
Fig. 4 ist eine Ansicht, die ein Beispiel eines angezeigten
Bildes auf einem Farbmonitor bei der ersten bevorzugten
Ausführungsform zeigt;
Fig. 5A und 5B sind Ansichten, die spezielle Beispiele der
Bildkorrekturverfahren beschreiben, welche bei der ersten
bevorzugten Ausführungsform vorbereitet werden;
Fig. 6 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Abfolge der Bildkor
rektur gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung (zweite bevorzugte Ausführungsform)
zeigt;
Fig. 7 ist ein Strukturschaubild, das ein Beispiel (erste
bevorzugte Ausführungsform) einer herkömmlichen Bildkorrek
turvorrichtung zeigt;
Fig. 8 ist ein Strukturschaubild, das ein weiteres Beispiel
(zweite bevorzugte Ausführungsform) einer herkömmlichen
Bildkorrekturvorrichtung zeigt;
Fig. 9 und 10 sind Ansichten, die herkömmliche Bildkorrek
turverfahren beschreiben;
Fig. 11A bis 11E sind Ansichten, die verschiedene Bildkor
rekturprozeduren zeigen, entsprechend einem Zielbild, in dem
schwarze Bilder mit weißem Hintergrund und weiße Bilder mit
schwarzem Hintergrund zusammen vorliegen; und
Fig. 12A bis 12C sind Ansichten, die Dichtehistogramme
zeigen, bei denen schwarze Bilder mit weißem Hintergrund,
weiße Bilder mit schwarzem Hintergrund und ein photographi
sches Bild vorliegen.
Fig. 1 zeigt eine Hardware-Struktur einer Bildkorrekturvor
richtung gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorlie
genden Erfindung (erste bevorzugte Ausführungsform). Die
Bildkorrekturvorrichtung ist so aufgebaut, daß eine CPU 10,
ein Bildkorrekturprozedurteil 12, ein Farbmonitor 14, eine
Tastatur 16, eine Maus 18, eine Eingabevorrichtung 20, ein
Bildspeicher 22, ein Bildkorrekturverfahren-Speicher 24, eine
Ausgabevorrichtung 26 und eine Magnetspeichervorrichtung 28
mit einem Hauptbus verbunden sind. Daten werden zwischen den
jeweiligen Teilen auf dem Hauptbus 50 übertragen.
Bei der obigen Struktur arbeitet die CPU 10, wenn die Tastatur
16 und die Maus 18 betätigt werden, wobei Operationen der
jeweiligen Teile, die mit dem Hauptbus 50 verbunden sind,
sowie die Datenübertragung zwischen den jeweiligen Teilen
gesteuert wird.
Die Eingabevorrichtung 20 liest ein Zielbild und erzeugt
digitale Bilddaten für jede der Farben Y (Gelb), M (Magenta),
O (Cyan) und K (Schwarz). Die Bilddaten werden in dem Bild
speicher 22 gespeichert.
Der Farbmonitor 12 zeigt das Zielbild an, basierend auf den
Bilddaten, die in dem Bildspeicher 22 gespeichert sind, und
zeigt auch Ausdrücke an, die notwendig sind, um die Maus 18 zu
bedienen.
Der Bildkorrekturprozedurteil 12 führt eine Bildkorrektur
prozedur auf den Bilddaten durch, die in dem Bildspeicher 22
gespeichert sind. Vier Typen von Bildkorrekturverfahren werden
bei der vorliegenden Ausführungsform verwendet, d. h. eines für
eine Photographie, eines für einen schwarzen Buchstaben, eines
für einen weißen Buchstaben und das weitere für eine dünne
Linie. Diese Bildkorrekturprozeduren werden in dem Bildkorrek
turverfahren-Speicher 24 gespeichert, als Programme, die von
dem Bildkorrekturprozedurteil 12 ausgeführt werden sollen. Die
Bildkorrekturprozeduren für eine Photographie, einen schwarzen
Buchstaben, einen weißen Buchstaben und eine dünne Linie sind
für ein photographisches Bild, einen schwarzen Buchstaben mit
einem weißen Hintergrund, einem weißen Buchstaben mit einem
schwarzen Hintergrund bzw. ein Bild, das aus einer dünnen
Linie gebildet ist (hiernach "Dünnlinienbild") geeignet.
Spezielle Beispiele werden später beschrieben.
Die Ausgabevorrichtung 26 wird verwendet, um ein Bild nach der
Korrektur auszugeben, das durch die Bilddaten ausgedrückt
wird, wie sie sind, nachdem sie durch den Bildkorrekturproze
durteil 12 korrigiert worden sind. Die Magnetscheibenvorrich
tung 28 wird verwendet, um korrigierte Bilddaten zu speichern.
Im folgenden wird eine Bildkorrekturprozedur, die die Bildkor
rekturvorrichtung mit einer Struktur wie oben verwendet,
beschrieben werden. Wie hierin beschrieben ist ein Zielbild
ein Farbbild.
Fig. 2 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Abfolge der Bildkor
rektur zeigt. Während der Bildkorrektur bewirkt zunächst im
Schritt S10 die CPU 10, daß die Eingabevorrichtung 20 ein
Zielbild liest und digitale Bilddaten für jede der Farben Y,
M, C und K erzeugt, und die Bilddaten werden in dem Bildspei
cher 22 gespeichert. Als nächstes, im Schritt S12, bewirkt die
CPU 10, daß der Farbmonitor 14 das Zielbild anzeigt, basierend
auf den Bilddaten, die in dem Bildspeicher 22 gespeichert
sind.
Wenn der Farbmonitor 14 das Zielbild im Schritt S14 anzeigt,
verwendet ein Bediener die Maus 18 und bezeichnet eine Fläche,
die in dem Zielbild korrigiert werden soll, wobei er den
Bildschirm des Farbmonitors 14 beobachtet. Im Schritt S16,
bezeichnet der Bediener das Bildkorrekturverfahren, wobei er
die Tastatur 16 und die Maus 18 verwendet, das für die
Korrektur der Fläche verwendet wird, die bezeichnet ist (d. h.
die bezeichnete Fläche), sowie Parameter, die für die Korrek
tur notwendig sind, so wie eine Farbe, die korrigiert werden
soll (d. h. eine der Farben Y, M, C und K), und einen Korrek
tur-Verstärkungskoeffizienten, welcher den Grad der Korrektur
anzeigt (hiernach "Korrekturparameter). Wenn in diesem Schritt
das Bildkorrekturverfahren bezeichnet wird, bewertet der
Bediener den Typ des Bildes, das heißt, ob das Bild ein
photographisches Bild, ein schwarzer Buchstabe mit einem
weißen Hintergrund, ein weißer Buchstabe mit einem schwarzen
Hintergrund oder ein Dünnlinienbild ist, wobei er das Bild der
bezeichneten Fläche auf dem Farbmonitor 14 beobachtet.
Basierend auf der Bewertung, die in diesem Schritt geliefert
wird, wählt der Bediener das Bildkorrekturverfahren aus, das
geeignet ist, die Bildqualität der bezeichneten Fläche zu
verbessern, aus den vier Typen der Bildkorrekturverfahren, die
in dem Bildkorrekturverfahren-Speicher 24 vorab gespeichert
sind, und bezeichnet das ausgewählte Verfahren. Obwohl die
vorliegende Ausführungsform erfordert, daß das Bildkorrektur
verfahren für die bezeichnete Fläche bezeichnet wird, kann
statt dessen der Typ des Bildes der bezeichneten Fläche
bezeichnet werden. In einem solchen Fall kann ein Speicher,
der in der CPU 10 angeordnet ist, eine Tabelle speichern, die
die Typen von Bildern und Korrekturbildverfahren korreliert,
die beispielsweise für diese Typen geeignet sind. Mit Bezug
auf eine solche Tabelle bestimmt die CPU 10 das Bildkorrektur
verfahren für die bezeichnete Fläche abhängig von dem Typ des
Bildes, das durch den Bediener bezeichnet ist.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel eines angezeigten Bildschirms auf
dem Farbmonitor 14, nachdem der oben beschriebene Schritt S14
und der Schritt S16 ausgeführt sind. Bei dieser Ausführungs
form ist der Farbmonitor 14 so strukturiert, daß er ein
Zielbild 32 anzeigt sowie Ausdrücke, die notwendig sind, um
die Maus 18 zu betreiben, usw. Das Beispiel, das in Fig. 4
veranschaulicht ist, zeigt, daß eine Fläche 30, die einem
schwarzen Buchstaben mit einem weißen Hintergrund in dem
Zielbild 32 entspricht, als die bezeichnete Fläche bezeichnet
ist, wobei eine Flächennummer der bezeichneten Fläche 30 "2"
ist, das Verfahren "für schwarze Buchstaben" als das Bildkor
rekturverfahren bezeichnet ist, der Korrektur-Verstärkungs
koeffizient, der den Grad der Korrektur angibt, 1,5 ist und
daß die Farbe, die korrigiert werden soll, C (Cyan) ist.
Wenn es noch eine Fläche gibt, die korrigiert werden soll, mit
der Ausnahme der bereits bezeichneten Fläche, nach dem Schritt
S16, geht die Prozedur wieder zum Schritt S14 zurück, so daß
der Bediener die weitere Fläche bezeichnet, die korrigiert
werden soll. In dem nachfolgenden Schritt S16 bezeichnet der
Bediener das Bildkorrekturverfahren und die Korrekturparameter
für die bezeichnete Fläche. In einer ähnlichen Weise wird die
Schleife, die als Schritt S18 → Schritt S14 → Schritt S16
→ Schritt S18 läuft, abgearbeitet, solange eine Fläche in
dem Zielbild verbleibt, die korrigiert werden soll. Wenn die
Bezeichnung aller Flächen, die korrigiert werden sollen,
beendet ist, wird die Prozedur zum Schritt S20 geführt.
Im Schritt S20 wird das Bild der bezeichneten Fläche korri
giert, durch das Bildkorrekturverfahren und indem die Korrek
turparameter verwendet werden, die für die bezeichnete Fläche
bezeichnet sind. Bei der vorliegenden Ausführungsform,
entsprechend der Sequenz, die in dem Ablaufdiagramm der Fig.
3 gezeigt ist, führt der Bildkorrekturprozedurteil 12 die
Korrektur unter der Steuerung der CPU 10 durch. Genauer
gewinnt zunächst im Schritt S30 der Bildkorrekturprozedurteil
12 Flächeninformation in bezug auf die bezeichnete Fläche
zurück (z. B. einen Koordinatenwert der unteren linken Ecke und
einen Koordinatenwert der oberen rechten Ecke eines Vierecks,
das die bezeichnete Fläche definiert), Information zum
Erkennen des Bildkorrekturverfahrens für die bezeichnete
Fläche und die Korrekturparameter. Als nächstes, im Schritt
S32, werden aus den Bilddaten, die die Farbe ausdrücken,
welche durch die Korrekturparameter bezeichnet ist, Bilddaten,
die der bezeichneten Fläche entsprechen, aus dem Bildspeicher
22 gelesen, entsprechend der Flächeninformation. Danach wird
Schritt S34 bis Schritt S40 durchgeführt, um zu entscheiden,
welche der vier Typen der Bildkorrekturverfahren, d. h. das für
eine Photographie, das für einen schwarzen Buchstaben, das für
einen weißen Buchstaben und das für eine dünne Linie, das
Bildkorrekturverfahren ist, das durch die erkennende Informa
tion ausgedrückt ist. Im Schritt S44 zum Schritt S50 werden
die Bilddaten, die aus dem Bildspeicher 22 ausgelesen werden,
durch eine Bildkorrekturprozedur korrigiert, die auf dem
Bildkorrekturverfahren basiert, das entsprechend einem
Ergebnis der Entscheidung ausgewählt ist. In diesem Stadium
werden die Korrekturparameter, so wie der Korrektur-Verstär
kungskoeffizient, benutzt.
Nachdem einer der Schritt S44 bis S50 durchgeführt ist,
abhängig von den bezeichneten Bildkorrekturverfahren, wird die
Prozedur zum Schritt S42 fortgeführt, wodurch die Bilddaten,
die den bezeichneten entsprechen, nachdem sie korrigiert
worden sind, in den Bildspeicher 22 geschrieben werden, in den
Bereich, in dem die Bilddaten ursprünglich gespeichert waren.
Dies vervollständigt eine Korrekturprozedur auf einer der
bezeichneten Flächen in dem Zielbild.
Der Prozeß im Schritt S20, der oben mit Bezug auf Fig. 2
beschrieben worden ist (d. h., der Prozeß, der in dem Ablauf
diagramm der Fig. 3 gezeigt ist) wird auf allen den bezeich
neten Flächen ausgeführt, die in dem Schritt S14 bezeichnet
worden sind. Das heißt, so lange eine bezeichnete Fläche
verbleibt, die noch korrigiert werden soll, wird eine Schlei
fe, die durch Schritt S22 → Schritt S20 → Schritt S22
geführt wird, wiederholt ausgeführt. Wenn die Korrektur aller
bezeichneter Flächen beendet ist, wird die Prozedur zum
Schritt S24 geführt. In dieser Stufe speichert der Bildspei
cher 22 die Bilddaten, wie sie sind, nachdem sie korrigiert
worden sind (d. h. korrigierte Bilddaten). Im Schritt S24
überträgt die CPU 10 die korrigierten Bilddaten zu der
Ausgabevorrichtung 26, so daß ein Bild, das durch die korri
gierten Bilddaten ausgedrückt wird, ausgegeben wird. Die CPU
10 überträgt auch die korrigierten Bilddaten zu der Magnet
scheibenvorrichtung 28 und speichert die korrigierten Bildda
ten in der Magnetscheibenvorrichtung 28, als Antwort auf einen
Befehl, der durch Verwendung der Tastatur 16 und der Maus 18
eingegeben worden ist.
Im folgenden wird eine Beschreibung für spezielle Beispiele
von vier Typen von Bildkorrekturverfahren gegeben, die bei der
vorliegenden Ausführungsform bereitgestellt sind.
Wenn Bildelemente einer bezeichneten Fläche in Folge notiert
werden, addiert dieses Bildkorrekturverfahren einen Wert, der
erhalten wird, indem ein Korrektur-Verstärkungskoeffizient k
mit einer Differenz zwischen dem Dichtewert des notierten
Bildelementes und einem Mittelwert E der Dichten der Bildele
mente einer vorbestimmten Gruppe, die das notierte Bildele
ment umgibt, multipliziert wird, zu dem Dichtewert des
notierten Pixels. Ein sich ergebender Wert, der durch die
Addition erhalten wird, wird dann als ein Dichtewert nach der
Korrektur des notierten Bildelementes festgelegt. Bei einem
solchen Bildkorrekturverfahren ist es möglich, die Korrektur,
so wie Kantenverstärkung und Glätten durchzuführen, ohne den
Ausgleich mit den umgebenden Bildelementen zu zerstören.
Wenn zum Beispiel ein Bildelement X, welches ein m-tes
Bildelement in einer w-ten Zeile ist, notiert wird, wie es in
Fig. 5A gezeigt ist, wird bei diesem Bildkorrekturverfahren
der Dichtewert des notierten Bildelementes X in den folgenden
Schritten i) bis iii) berechnet, wobei die Dichtewerte von
neun Bildelementen verwendet werden, die durch Schraffurlinien
schattiert sind.
- i) Eine Differenz, die das notierte Bildelement X in einer vertikalen Richtung hat, wird mit einer Differenz verglichen, die das notierte Bildelement X in einer horizontalen Richtung hat. Die Differenz in der vertikalen Richtung wird berechnet durch: |V(w, m-1) - V(w, m)| + |V(w, m+1) - V(w, m)| (3)
- Die Differenz in der horizontalen Richtung wird berechnet durch: |V(w-1, m) - V(w, m)| + |V(w+1, m) - V(w, m)| (4)
- Das Symbol V(i,j) drückt den Dichtewert eines j-ten Bildele ments in einer i-ten Zeile aus. (Andere Dichtewerte werden in einer ähnlichen Weise ausgedrückt.)
- ii) Basierend auf einem Ergebnis des Vergleichs wird der Mit telwert E der Dichten der fünf Bildelemente, die das notierte Bildelement X in der Richtung, in der der Differenzwert größer ist, umgeben, berechnet. Das heißt, wenn die Differenz in der vertikalen Richtung größer ist, wird der Mittelwert E berech net durch: E = {V(w, m-2) + V(w, m-1) + V(w, m) + V(w, m+1) + V(w, m+2)}/5 (5)
- Wenn die Differenz in der horizontalen Richtung größer ist, wird der Mittelwert E berechnet durch: E = {V(w-, m) + V(w-1, m) + V(w, m) + V(w+1, m) + V(w+2, m)}/5 (6)
- iii) Wenn der Mittelwert E, der auf diese Weise berechnet wird, und der Korrektur-Verstärkungskoeffizient k, der im Schritt S30 erhalten wird, verwendet werden, wird der Dichte wert Vn(w, m) des notierten Bildelementes X nach der Korrektur berechnet durch: Vn(w, m) = V(w, m) + k · {V(w, m) - E} (7)
- Wenn in der Gleichung oben k < 0, dient dieses Bildkorrektur verfahren als die Bearbeitung der Kantenverstärkung. Wenn k < 0, dient dieses Bildkorrekturverfahren als die Bearbeitung der Glättung.
Wenn Bildelemente einer bezeichneten Fläche in Folge notiert
werden, addiert dieses Bildkorrekturverfahren einen Wert, der
durch Multiplizieren eines Korrektur-Verstärkungskoeffizienten
k mit einer Differenz zwischen dem Dichtewert des notierten
Bildelementes und dem kleinsten Dichtewert Min unter den Bild
elementen einer vorbestimmten Gruppe, die das notierte Bild
element umgeben, erhalten wird, zu dem Dichtewert des notier
ten Bildelementes. Ein sich ergebender Wert, der durch Addi
tion erhalten worden ist, wird dann als ein Dichtewert nach
der Korrektur des notierten Bildelementes festgelegt. Bei
einem solchen Bildkorrekturverfahren ist es möglich, einen
schwarzen Bereich eines Buchstabens zu verstärken.
Wenn zum Beispiel ein Bildelement X, das ein m-tes Bildelement
in einer w-ten Zeile ist, notiert wird, wie es in Fig. 5B
gezeigt ist, wird bei diesem Bildkorrekturverfahren der
Dichtewert des notierten Bildelementes X in den folgenden
Schritten i) bis iii) berechnet, wobei Dichtewerte von fünf
Bildelementen verwendet werden, die durch schrägverlaufende
Linien schattiert sind.
- i) Wie bei dem Bildkorrekturverfahren oben zum Korrigieren eines photographischen Bildes wird eine Differenz, die das notierte Bildelement X in der vertikalen Richtung hat, mit einer Differenz verglichen, die das notierte Bildelement X in der horizontalen Richtung hat, basierend auf Gleichung (3) und Gleichung (4) oben.
- ii) Basierend auf einem Ergebnis des Vergleichs wird der mini male Wert Min aus den Dichtewerten von drei Bildelementen, die das angegebene Bildelement X in der Richtung, in der der Differenzwert größer ist, umgeben, berechnet. Das heißt, wenn die Differenz in der vertikalen Richtung größer ist, wird der kleinste der drei Dichtewerte V(w, m-1), V(w, m) und V(w, m+1) als der Wert Min festgelegt. Wenn die Differenz in der hori zontalen Richtung größer ist, wird der kleinste der drei Dichtewerte V(w-1, m), V(w, m) und V(w+1, m) als der Wert Min festgelegt.
- iii) Wenn der minimale Wert Min, der auf diese Weise berechnet wird, und der Korrektur-Verstärkungskoeffizient k, der im Schritt S30 erhalten wird, verwendet werden, wird der Dich tewert Vn(w, m) des notierten Bildelementes X, nachdem es korrigiert ist, berechnet durch: Vn(w, m) = V(w, m) + k · {V(w, m) - Min} (8)Dieses Bildkorrekturverfahren ist ein Bildkorrekturverfahren, das für schwarze Bilder mit weißem Hintergrund geeignet ist. Ein Wert k < 0 wird als der Korrektur-Verstärkungsfaktor k bezeichnet, und Kantenverschärfung, welche einen schwarzen Bereich eines Buchstabens verstärkt, wird entsprechend diesem Wert durchgeführt.
Wenn Bildelemente einer bezeichneten Fläche in Folge notiert
werden, subtrahiert dieses Bildkorrekturverfahren einen Wert,
der durch Multiplizieren eines Korrektur-Verstärkungskoeffi
zienten k mit einer Differenz zwischen dem Dichtewert des
notierten Bildelementes und dem größten Dichtewert Max unter
den Bildelementen einer vorbestimmten Gruppe, die das notier
te Bildelement umgeben, erhalten wird, von dem Dichtewert des
notierten Bildelementes. Ein sich ergebender Wert, der durch
Subtraktion erhalten wird, wird dann als ein Dichtewert nach
der Korrektur des notierten Bildelementes festgelegt. Bei
einem solchen Bildkorrekturverfahren ist es möglich, einen
weißen Bereich, der einen Buchstaben definiert, zu verstärken.
Als Beispiel, ähnlich zum dem obigen, wenn ein Bildelement X,
das ein m-tes Bildelement in einer w-ten Zeile ist, notiert
wird, wie es in Fig. 5B gezeigt ist, wird bei diesem Bildkor
rekturverfahren der Dichtewert des notierten Bildelementes X
in den folgenden Schritten i) bis iii) berechnet, wobei
Dichtewerte von fünf Bildelementen verwendet werden, die durch
schrägverlaufende Linien schattiert sind.
- i) Wie bei dem Bildkorrekturverfahren oben zum Korrigieren eines photographischen Bildes und dem Bildkorrekturverfahren oben zum Korrigieren schwarzer Bilder mit weißem Hintergrund, wird eine Differenz, die das notierte Bildelement X in der vertikalen Richtung hat, mit einer Differenz verglichen, die das notierte Bildelement X in der horizontalen Richtung hat, basierend auf Gleichung (3) und Gleichung (4) oben.
- ii) Basierend auf einem Ergebnis der Vergleichs wird der maximale Wert Max unter den Dichtewerten von drei Bildelemen ten, die das notierte Bildelement X in der Richtung umgeben, entlang der der Differenzwert größer ist, berechnet. Das heißt, falls die Differenz in der vertikalen Richtung größer ist, wird der größte der drei Dichtewerte V(w, m-1), V(w, m) und V(w, m+1) als der Wert Max bestimmt. Falls die Differenz in der horizontalen Richtung größer ist, wird der größte der drei Dichtewerte V(w-1, m), V(w, m) und V(w+1, m) als der Wert Max bestimmt.
- iii) Wenn der maximale Wert Max, der auf diese Weise berechnet wird, und der Korrektur-Verstärkungskoeffizient k, der im Schritt S30 erhalten worden ist, verwendet werden, wird der Dichtewert Vn(w, m) des notierten Bildelementes X, nachdem es korrigiert ist, berechnet durch: Vn(w, m) = V(w, m) - k · {Max - V(w, m)} (9)
- Dieses Bildkorrekturverfahren ist ein Bildkorrekturverfahren das für weiße Bilder mit schwarzem Hintergrund geeignet ist. Ein Wert k < 0 wird als der Korrektur-Verstärkungskoeffizient k bezeichnet, und eine Kantenverschärfung, die einen weißen Bereich eines Buchstabens verstärkt, wird entsprechend diesem Wert durchgeführt.
Wenn Bildelemente einer bezeichneten Fläche in Folge notiert
werden, führt das Bildkorrekturverfahren die folgende Bearbei
tung aus. Das heißt, wenn der Dichtewert des notierten
Bildelementes der kleinste unter den Dichtewerte der Bildele
mente ist, die zu einer vorbestimmten Gruppe gehören, welche
das notierte Bildelement umgeben, subtrahiert dieses Bildkor
rekturverfahren einen Wert, der durch Multiplizieren des
Korrektur-Verstärkungskoeffizienten k mit einer Differenz
zwischen dem Dichtewert des notierten Bildelementes und dem
größten Dichtewert unter den Dichtewerten der Bildelemente,
die zu der vorbestimmten Gruppe gehören, erhalten wird, von
dem Dichtewert des notierten Bildelementes. Ein sich ergeben
der Wert, der durch Subtraktion erhalten wird, wird dann als
ein Dichtewert nach der Korrektur des notierten Bildelementes
festgelegt. Wenn im Gegensatz dazu der Dichtewert des notier
ten Bildelementes der größte unter den Dichtewerten der
Bildelemente ist, die zu der vorbestimmten Gruppe gehören,
welche das notierte Bildelement umgibt, addiert dieses
Bildkorrekturverfahren einen Wert, der durch Multiplizieren
des Korrektur-Verstärkungskoeffizienten k mit einer Differenz
zwischen dem Dichtewert des notierten Bildelementes und dem
kleinsten Dichtewert unter den Bildelementen der vorbestimmten
Gruppe erhalten wird, zu dem Dichtewert des notierten Bildele
mentes. Ein sich ergebender Wert, der durch Addition erhalten
wird, wird dann als Dichtewert nach der Korrektur des notier
ten Bildelementes festgelegt. Bei einem solchen Bildkorrek
turverfahren ist es möglich, das Zentrum einer dünnen Linie zu
verstärken, das heißt einen Kern der dünnen Linie.
Es sei beispielsweise angenommen, daß ein Bildelement X, das
ein m-tes Bildelement auf einer w-ten Zeile ist, notiert
wird, wie es in Fig. 5B gezeigt ist, dann wird bei diesem
Bildkorrekturverfahren der Dichtewert des notierten Bildele
mentes X in den folgenden Schritten i) bis iii) berechnet,
wobei Dichtewerte von fünf Bildelementen verwendet werden, die
mit schrägverlaufenden Linien schattiert sind.
- i) Es wird bewertet, ob die Dichte des notierten Bildele mentes X unter drei umgebenden Bildelementen in der vertikalen Richtung und in der horizontalen Richtung die größte oder kleinste ist.
- ii) Basierend auf dem Ergebnis der Bewertung wird die Situa tion wie unten beschrieben klassifiziert. Im folgenden wird ein Zustand, in dem die Dichte des notierten Bildelementes X weder die größte noch die kleinste ist, als "mittlere Tönung" ausgedrückt.
- a) Ein Fall, in dem die Dichte des notierten Bildelementes X die größte in der vertikalen Richtung und in der horizontalen Richtung ist;
- b) Ein Fall, in dem die Dichte des notierten Bildelementes X die größte in der vertikalen Richtung ist, jedoch die kleinste in der horizontalen Richtung ist;
- c) Ein Fall, in dem die Dichte des notierten Bildelementes X die größte in der vertikalen Richtung ist, jedoch eine Dichte mittlerer Tönung in der horizontalen Richtung ist;
- d) Ein Fall, in dem die Dichte des notierten Bildelementes X die kleinste in der vertikalen Richtung ist, jedoch die größte in der horizontalen Richtung ist;
- e) Ein Fall, in dem die Dichte des notierten Bildelementes X die kleinste in der vertikalen Richtung und in der horizon talen Richtung ist;
- f) Ein Fall, in dem die Dichte des notierten Bildelementes X die kleinste in der vertikalen Richtung ist, jedoch eine Dichte mittlerer Tönung in der horizontalen Richtung ist;
- g) Ein Fall, in dem die Dichte des notierten Bildelementes X eine Dichte mittlerer Tönung in der vertikalen Richtung ist, jedoch in der horizontalen Richtung die größte ist;
- h) Ein Fall, in dem die Dichte des notierten Bildelementes X ist Dichte mittlerer Tönung in der vertikalen Richtung ist, jedoch in der horizontalen Richtung am kleinsten ist; und
- j) Ein Fall, in dem die Dichte des notierten Bildelementes X eine Dichte mittlerer Tönung in der vertikalen Richtung und in der horizontalen Richtung ist.
- iii) Die Dichte des notierten Bildelementes X wird wie folgt berechnet, abhängig davon, welcher der Fälle oben gilt.
In den Fällen a), b), d) und e), obwohl durch Bewertung
gefunden worden ist, daß es eine dünne Linie um das notierte
Bildelement X gibt, ist es nicht möglich, die Richtung der
dünnen Linie festzulegen. Somit wird die Richtung der dünnen
Linie durch das Bildkorrekturverfahren zum Korrigieren eines
photographischen Bildes, das oben beschrieben worden ist,
bewertet. Genauer, welcher der Differenzwerte in der vertika
len Richtung in bezug auf das notierte Bildelement X und des
Differenzwertes in der horizontalen Richtung in bezug auf das
notierte Bildelement X größer ist, wird aus den Gleichung (3)
und (4) festgelegt, und basierend auf einem Ergebnis der
Bewertung wird das folgende durchgeführt.
Wenn der Fall a) gilt, wird ein Bild, das das notierte
Bildelement X angibt, als eine Horizontallinienführung
festgelegt, wenn der Differenzwert in der vertikalen Richtung
größer ist, ist aber eine vertikale Linienführung, wenn der
Differenzwert in der horizontalen Richtung größer ist. Es wird
festgelegt, daß das notierte Bildelement X ein Bildelement
auf dem Kern der geraden Linie ist.
Wenn der Fall b) gilt, wird ein Bild, das das notierte
Bildelement X umgibt, als eine horizontale Linienführung
festgelegt, wenn der Differenzwert in der vertikalen Richtung
größer ist, wird jedoch eine weiße vertikale Linienführung mit
einem schwarzen Hintergrund, wenn der Differenzwert in der
horizontalen Richtung größer ist. Es wird festgelegt, daß das
notierte Bildelement X ein Bildelement auf dem Kern der
geraden Linie ist.
Wenn der Fall d) gilt, wird ein Bild, das das notierte
Bildelement X umgibt, als eine weiße horizontale Linienführung
mit einem schwarzen Hintergrund festgelegt, wenn der Diffe
renzwert in der vertikalen Richtung größer ist, ist jedoch
eine vertikale Linienführung, wenn der Differenzwert in der
horizontalen Richtung größer ist. Es wird festgelegt, daß das
notierte Bildelement X ein Bildelement auf dem Kern der
geraden Linie ist.
Wenn der Fall e) gilt, wird ein Bild, das das notierte
Bildelement X umgibt, als eine weiße horizontale Linienführung
mit einem schwarzen Hintergrund festgelegt, wenn der Diffe
renzwert in der vertikalen Richtung größer ist, ist jedoch
eine weiße vertikale Linienführung in einem schwarzen Hinter
grund, wenn der Differenzwert in der horizontalen Richtung
größer ist. Es wird festgelegt, daß das notierte Bildelement
ein Bildelement auf dem Kern der geraden Linie ist.
Als nächstes wird die Bearbeitung des Falles c) wie unten
ausgeführt, wenn festgelegt ist, daß das Bild, welches das
notierte Bildelement X umgibt, eine horizontale Linienführung
ist, die Bearbeitung des Falles f) wie unten wird ausgeführt,
wenn festgelegt ist, daß das Bild, welches das notierte
Bildelement X umgibt, eine weiße horizontale Linienführung mit
einem schwarzen Hintergrund ist, die Bearbeitung des Falles g)
wie unten wird durchgeführt, wenn festgelegt ist, daß das
Bild, welches das notierte Bildelement X umgibt, eine gerade
vertikale Linie ist, und die Bearbeitung des Falles h) wie
unten wird durchgeführt, wenn festgelegt ist, daß das Bild,
welches das notierte Bildelement X umgibt, eine weiße verti
kale Linie gegen einen schwarzen Hintergrund ist, wodurch der
Dichtewert Vn(w, m) nach der Korrektur des notierten Bildele
mentes X berechnet wird.
In dem Fall c) wird festgelegt, daß das Bild, welches das
notierte Bildelement X umgibt, eine horizontale Linienführung
ist und das notierte Bildelement X ein Bildelement auf dem
Kern dieser geraden Linie ist. In diesem Fall wird der
Minimalwert Min der Dichtewerte V(w, m-1), V(w, m) und V(w,
m+1) der drei umgebenden Bildelemente in der vertikalen
Richtung berechnet. Wenn der minimale Wert Min und der
Korrektur-Verstärkungskoeffizient k, der im Schritt S30
erhalten wird, verwendet wird, wird der Dichtewert Vn(w, m)
nach der Korrektur des notierten Bildelementes X durch die
Gleichung unten berechnet:
Vn(w, m) = V(w, m) + k · {V(w, m) - Min} (10)
Entsprechend einer solchen Bildkorrekturprozedur wird ein Wert
k < 0 als der Korrektur-Verstärkungskoeffizient k bezeichnet,
und daher ist es möglich, den Kern der dünnen Linie, d. h. eine
horizontale Linienführung, entsprechend diesem Wert zu
verstärken.
In dem Fall f) wird festgelegt, daß das Bild, welches das
notierte Bildelement X umgibt, eine weiße horizontale Linien
führung mit einem schwarzen Hintergrund ist, und das notierte
Bildelement X ist ein Bildelement auf dem Kern dieser geraden
Linie. In diesem Fall wird der maximale Wert Max der Dichte
werte V(w, m-1), V(w, m) und V(w, m+1) der drei umgebenden
Bildelemente in der vertikalen Richtung berechnet. Wenn der
maximale Wert Max und der Korrektur-Verstärkungskoeffizient k,
der im Schritt S30 erhalten worden ist, verwendet werden, wird
der Dichtewert Vn(w, m) nach der Korrektur des notierten
Bildelementes X durch die Gleichung unten berechnet:
Vn(w, m) = V(w, m) + k · {Max - V(w, m)} (11)
Entsprechend einer solchen Bildkorrekturprozedur wird ein Wert
k < 0 als der Korrektur-Verstärkungskoeffizient k bezeichnet,
und daher ist es möglich, den Kern der dünnen Linie, d. h. eine
weiße horizontale Linienführung mit einem schwarzen Hinter
grund, entsprechend diesem Wert zu verstärken.
In dem Fall g) wird festgelegt, daß das Bild, welches das
notierte Bildelement X umgibt, eine gerade vertikale Linie
ist, und das notierte Bildelement X ist ein Bildelement auf
dem Kern dieser geraden Linie. In diesem Fall wird der
minimale Wert Min der Dichtewerte V(w-1, m), V(w, m) und
V(w+1, m) der drei umgebenden Pixel in der horizontalen
Richtung berechnet. Wenn der minimale Wert Min und der
Korrektur-Verstärkungskoeffizient k, der im Schritt S30
erhalten wird, verwendet werden, wird der Dichtewert Vn(w, m)
nach der Korrektur des notierten Bildelementes X durch die
Gleichung (10) berechnet, wie in dem Fall des Korrigierens
einer horizontalen Linienführung, das oben beschrieben ist.
Gemäß einer solchen Bildkorrekturprozedur wird ein Wert k < 0
als der Korrektur-Verstärkungskoeffizient k bezeichnet, und
daher ist es möglich, den Kern der dünnen Linie, d. h. einer
geraden vertikalen Linie, entsprechend diesem Wert zu verstär
ken.
In dem Fall h) wird festgelegt, daß das Bild, welches das
notierte Bildelement X umgibt, eine weiße gerade vertikale
Linie gegen einen schwarzen Hintergrund ist, und das notierte
Bildelement X ist ein Bildelement auf dem Kern dieser geraden
Linie. In diesem Fall wird der maximale Wert Max der Dichte
werte V(w-1, m), V(w, m) und V(w+1, m) der drei umgebenden
Bildelemente in der horizontalen Richtung berechnet. Wenn der
maximale Wert Max und der Korrektur-Verstärkungskoeffizient
k, der in dem Schritt S30 erhalten worden ist, verwendet
werden, wird der Dichtewert Vn(w, m) nach der Korrektur des
notierten Bildelementes X durch die Gleichung (11) berechnet,
wie in dem Fall des Korrigierens einer weißen horizontalen
Linienführung mit einem schwarzen Hintergrund, das oben
beschrieben worden ist. Gemäß einer solchen Bildkorrekturpro
zedur wird ein Wert k < 0 als der Korrektur-Verstärkungskoef
fizient k bezeichnet, und daher ist es möglich, den Kern der
dünnen Linie, d. h. eine weiße gerade vertikale Linie gegen
einen schwarzen Hintergrund, entsprechend diesem Wert zu
verstärken.
In dem Fall j) wird festgelegt, daß das Bild, welches das
notierte Bildelement X umgibt, ein getöntes Bild ist. Somit
wird der Dichtewert des notierten Bildelementes X nicht
geändert.
Wie oben beschrieben bezeichnet bei der vorliegenden Ausfüh
rungsform ein Bediener einer Fläche, die innerhalb eines
Zielbildes noch korrigiert werden soll, abhängig von dem Typ
des Bildes, so daß Bilddaten, die der bezeichneten Fläche
entsprechen, durch eine Bildkorrekturprozedur korrigiert
werden, die für den Typ des Bildes der bezeichneten Fläche
geeignet ist (siehe Fig. 3). Genauer, um eine Bildkorrek
turprozedur zu realisieren, die für den Typ des Bildes
geeignet ist, speichert der Bildkorrekturverfahren-Speicher
24 das Bildkorrekturverfahren zum Korrigieren photographischer
Bilder, das Bildkorrekturverfahren zum Korrigieren schwarzer
Bilder mit weißem Hintergrund, das Bildkorrekturverfahren zum
Korrigieren weißer Bilder mit schwarzem Hintergrund und das
Bildkorrekturverfahren zum Korrigieren von Dünnlinienbildern,
die oben in (1) bis (3) beschrieben sind, usw., zum Beispiel
als ein Programm, das von dem Bildkorrekturprozedurteil 12
ausgeführt werden soll. Wie es aus der Beschreibung aus (1)
bis (4) verstanden werden kann, verbessern diese Bildkorrek
turverfahren in ausreichender Weise die Qualität eines
entsprechenden Bildes. Wenn zum Beispiel das Zielbild der
Fig. 11A wie früher beschrieben, d. h. ein Bild, in dem
schwarze Bilder mit weißem Hintergrund und weiße Bilder mit
schwarzem Hintergrund zusammen vorliegen, korrigiert werden
soll, sehen eine Dichteverteilung einer ersten Bildelemente
gruppe, die aus 3 × 3 Bildelementen bestehen, die innerhalb
des Kreises der gepunkteten Linie innerhalb der Fläche des
schwarzen Bildes in dem weißen Hintergrund vorliegen, und eine
Dichteverteilung einer zweiten Bildelementegruppe, die aus 3 ×
3 Bildelementen besteht, die innerhalb des Kreises der
gepunkteten Linie innerhalb der Fläche des weißen Bildes mit
dem schwarzen Hintergrund vorliegt, jeweils beide wie die
Verteilung aus, die in Fig. 11B gezeigt ist. Wenn jedoch ein
oberer Halbbereich, d. h. die Fläche des schwarzen Bildes mit
dem weißen Hintergrund, und ein unterer Halbbereich, d. h. die
Fläche des weißen Bildes mit dem schwarzen Hintergrund,
getrennt voneinander bezeichnet werden, und das Bildkorrektur
verfahren zum Korrigieren schwarzer Bilder mit weißem Hinter
grund für den bezeichneten oberen Halbbereich ausgewählt wird,
während das Bildkorrekturverfahren zum Korrigieren weißer
Bilder mit schwarzem Hintergrund für den bezeichneten unteren
Halbbereich ausgewählt wird (siehe Schritt S14 und Schritt S16
in Fig. 2), wird die Dichteverteilung der ersten Bildelemen
tegruppe wie in Fig. 11D gezeigt, während die Dichtevertei
lung der zweiten Bildelementegruppe wird, wie es in Fig. 11E
gezeigt ist. Dies bedeutet, daß die Korrektur, die für den Typ
des Bildes geeignet ist, jeweils in dem oberen Halbbereich und
in dem unteren Halbbereich durchgeführt wird, und daß die
Bildqualität in den beiden Bereichen verbessert wird.
Somit ist es gemäß der vorliegenden Ausführungsform, selbst
wenn verschiedene Typen von Bildern, so wie photographische
Bilder und schwarze Bilder mit weißem Hintergrund, zusammen in
einem Zielbild vorliegen, möglich, in ausreichender Weise die
Qualität des Bildes in allen Flächen zu verbessern, die
korrigiert werden sollen.
Nun wird eine Beschreibung einer Bildkorrekturvorrichtung
gemäß der anderen bevorzugten Ausführungsform (hiernach
"zweite bevorzugte Ausführungsform") der vorliegenden Erfin
dung gegeben werden. Obwohl die Bildkorrekturvorrichtung gemäß
der zweiten bevorzugten Ausführungsform dieselbe Hardware-
Struktur hat wie die Bildkorrekturvorrichtung gemäß der ersten
bevorzugten Ausführungsform, die oben beschrieben worden ist
(siehe Fig. 1), ist die Abfolge des Korrigierens eines Bildes
unterschiedlich von der, die bei der beschriebenen ersten
bevorzugten Ausführungsform verwendet worden ist. Mit anderen
Worten, während die erste bevorzugte Ausführungsform einen
Bediener erfordert, um das Bildkorrekturverfahren auszuwählen,
das benutzt werden soll, um ein Bild jeder bezeichneten Fläche
zu korrigieren (Schritt S16 in Fig. 2), basierend auf der
Bewertung des Bedieners, bewertet bei dieser Ausführungsform
die CPU 10 automatisch den Typ des Bildes jeder bezeichneten
Fläche und wählt das Bildkorrekturverfahren aus, das für den
Typ des Bildes jeder bezeichneten Fläche geeignet ist,
basierend auf einem Ergebnis der Bewertung.
Fig. 6 ist ein Ablaufdiagramm, das eine Abfolge der Bildkor
rektur bei der vorliegenden Ausführungsform zeigt. Wie bei der
Bildkorrektur gemäß der ersten bevorzugten Ausführungsform
bewirkt zuerst die CPU 10, daß die Eingabevorrichtung 20 ein
Zielbild liest und die sich ergebenden Bilddaten in dem
Bildspeicher 22 speichert, und instruiert den Farbmonitor 14,
das Zielbild anzuzeigen, wobei die Bilddaten verwendet werden,
die gespeichert sind (Schritt S10, Schritt S12). Ein Bediener
bezeichnet dann in Folge Flächen, die innerhalb des Zielbildes
korrigiert werden sollen, wobei die Maus 18 verwendet wird,
während er die Bildschirmanzeige auf dem Farbmonitor 14
beobachtet (Schritt S14, Schritt S18).
Anders als bei der ersten bevorzugten Ausführungsform erzeugt
jedesmal, wenn eine Fläche, die korrigiert werden soll,
bezeichnet wird, die CPU 10 ein Dichtehistogramm im Schritt
S66, wobei Bilddaten verwendet werden, die der bezeichneten
Fläche entsprechen. Der Typ des Bildes der bezeichneten Fläche
wird basierend auf dem Dichtehistogramm bewertet, und basie
rend auf einem Ergebnis der Bewertung wird das Bildkorrektur
verfahren, das für den Typ des Bildes geeignet ist, ausge
wählt. Drei Typen von Bildkorrekturverfahren, d. h. eines zum
Korrigieren photographischer Bilder, eines zum Korrigieren
schwarzer Bilder mit weißem Hintergrund und ein weiteres zum
Korrigieren weißer Bilder mit schwarzem Hintergrund werden
vorab bei der zweiten bevorzugten Ausführungsform vorbereitet.
Die CPU 10 wählt das Bildkorrekturverfahren aus, das für den
Typ des Bildes der bezeichneten Fläche geeignet ist, aus
diesen drei Typen der Bildkorrekturverfahren.
Während solcher Bearbeitung im Schritt S66 wird die Bewertung
des Types des Bildes basierend auf dem Dichtehistogramm wie
folgt durchgeführt. Wie es in Fig. 12A gezeigt ist, erscheint
ein Peak niedriger Dichte, der einem weißen Hintergrund
entspricht, und ein Peak bei hoher Dichte, der einem schwarzen
Buchstabenbereich entspricht, in dem Dichtehistogramm auf, was
ein schwarzes Bild mit einem weißen Hintergrund ausdrückt, und
der Peak bei der niedrigen Dichte ist höher als der Peak bei
der hohen Dichte. Wie es in Fig. 12B gezeigt ist, erscheint
ein Peak bei niedriger Dichte, der einem weißen Buchstabenab
schnitt entspricht, und ein Peak bei hoher Dichte, der einem
schwarzen Hintergrund entspricht, in dem Dichtehistogramm, was
ein weißes Bild mit einem schwarzen Hintergrund ausdrückt, und
der Peak bei der hohen Dichte ist höher als der Peak bei der
niedrigen Dichte. Andererseits, wie in Fig. 12C gezeigt ist,
tritt nicht nur ein Peak bei der niedrigen Dichte und ein Peak
bei der hohen Dichte in dem Dichtehistogramm auf, das ein
photographisches Bild ausdrückt, sondern ein Peak, der einer
Dichte mittlerer Tönung entspricht, tritt manchmal auf. Die
Frequenz der Dichten mittlerer Tönung ist höher in einem
photographischen Bild als in einem schwarzen Bild mit einem
weißen Hintergrund und einem weißen Bild mit einem schwarzen
Hintergrund. Somit wird, ob das Bild ein photographisches Bild
ist, basierend auf der Frequenz der Dichte mittlerer Tönungen
entschieden. Wenn das Bild nicht ein photographisches Bild
ist, von denen geprüft wird, ob der Peak bei niedriger Dichte
oder der Peak bei der höheren Dichte höher ist, wodurch
bewertet wird, ob das Bild ein schwarzes Bild mit einem weißen
Hintergrund oder ein weißes Bild mit einem schwarzen Hinter
grund ist. Das heißt, ein erster Dichte-Schwellenwert DthL und
ein zweiter Dichte-Schwellenwert DthH (DthL < DthH) werden für
das Dichtehistogramm vorab festgelegt. Ein akkumulierter
Frequenz-Schwellenwert Nth wird auch vorab festgelegt.
Frequenzen mit kleineren Dichten als dem ersten Dichte-
Schwellenwert DthL in dem Dichtehistogramm werden gezählt, so
daß ein erster akkumulierter Frequenzwert NthL erhalten wird.
Frequenzen mit Dichten, die größer sind als der erste Dichte-
Schwellenwert DthL, jedoch kleiner als ein zweiter Dichte-
Schwellenwert DthH in dem Dichtehistogramm werden gezählt, so
daß ein zweiter akkumulierter Frequenzwert NthM erhalten wird.
Weiter werden Frequenzen mit größeren Dichten als dem zweiten
Dichte-Schwellenwert DthH in dem Dichtehistogramm gezählt, so
daß ein dritter akkumulierter Frequenzwert NthH erhalten wird.
Der zweite akkumulierte Frequenzwert NthM und der akkumulierte
Frequenz -Schwellenwert Nth werden miteinander verglichen. Wenn
der zweite akkumulierte Frequenzwert NthM größer ist als der
akkumulierte Frequenz-Schwellenwert Nth, wird festgelegt, daß
das Bild ein photographisches Bild ist. Wenn der zweite
akkumulierte Frequenzwert NthM kleiner ist als der akkumulier
te Frequenz-Schwellenwert Nth, wird der erste akkumulierte
Frequenzwert NthL mit dem dritten akkumulierten Frequenzwert
NthH verglichen. Wenn der erste akkumulierte Frequenzwert NthL
größer ist als der dritte akkumulierte Frequenzwert NthH, wird
festgelegt, daß-das Zielbild ein schwarzes Bild mit einem
weißen Hintergrund ist. Wenn der erste akkumulierte Frequenz
wert NthL kleiner ist als der dritte akkumulierte Frequenzwert
NthH, wird festgelegt, daß das Zielbild ein weißes Bild mit
einem schwarzen Hintergrund ist. Somit ist es auf der Basis
des Dichtehistogramms möglich zu bewerten, welches der drei
Typen von Bildern, d. h. ein photographisches Bild, ein
schwarzes Bild mit einem weißen Hintergrund und ein weißes
Bild mit einem schwarzen Hintergrund, das Zielbild ist.
Nachdem das Bildkorrekturverfahren im Schritt S66 ausgewählt
ist, bezeichnet im nächsten Schritt S16 der Bediener die
Korrekturparameter, so wie eine Farbe, die innerhalb der
bezeichneten Fläche korrigiert werden soll, und den Korrektur-
Verstärkungskoeffizienten, wobei die Tastatur 16 und die Maus
18 verwendet werden. Dies ist dasselbe wie bei der ersten
bevorzugten Ausführungsform, die oben beschrieben worden ist.
Wenn es eine Fläche gibt, die zusätzlich zu der gegenwärtig
bezeichneten Fläche korrigiert werden soll, nachdem der
Schritt S66 ausgeführt ist, kehrt der Bediener zum Schritt S14
zurück, um weitere Flächen zu bezeichnen, die bezeichnet
werden soll. Wenn keine Fläche bleibt, die korrigiert werden
soll, geht der Bediener zum Schritt S20 über. Die nachfolgende
Bearbeitung ist dieselbe wie bei der ersten bevorzugten
Ausführungsform, die oben beschrieben worden ist.
Wie oben beschrieben, wird gemäß der zweiten bevorzugten
Ausführungsform, wenn nur ein Bediener eine Fläche bezeichnet,
die innerhalb eines Zielbildes korrigiert werden soll,
entsprechend dem Typ des Bildes das Bildkorrekturverfahren,
das für den Typ des Bildes der bezeichneten Fläche geeignet
ist, automatisch ausgewählt, um so Bilddaten zu korrigieren,
die der bezeichneten Fläche entsprechen, und das Bild der
bezeichneten Fläche wird durch das ausgewählte Bildkorrektur
verfahren korrigiert. Somit ist die Bearbeitungsfähigkeit der
Bildkorrekturvorrichtung besser als bei der ersten bevorzugten
Ausführungsform.
Obwohl das Vorangehende so beschrieben worden ist, daß
Bilddaten für Y, M, C und K erzeugt werden, können Daten für
drei Farben R (rot), G (Grün) und B (Blau) statt dessen erzeugt
werden.
Obwohl die Erfindung in Einzelheiten beschrieben worden ist,
ist die vorangehende Beschreibung in jeder Hinsicht veran
schaulichend und nicht beschränkend. Es wird verstanden, daß
zahlreiche weitere Modifikationen und Abänderungen ins Auge
gefaßt werden können, ohne daß man sich vom Rahmen der
Erfindung entfernt.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie
in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können
sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die
Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
Bezugszeichenliste
10 CPU
12 Bildkorrekturprozedurteil
14 Farbmonitor
16 Tastatur
18 Maus
20 Eingabevorrichtung
22 Bildspeicher
24 Bildkorrekturverfahren-Speicher
26 Ausgabevorrichtung
28 Magnetscheibenvorrichtung
30 Bezeichnete Fläche
32 Zielbild
50 Hauptbus
52 Bildkorrekturprozedurteil
54 Eingabevorrichtung
56 Ausgabevorrichtung
58 Magnetscheibenvorrichtung
60 CPU
62 Bildkorrekturprozedurteil
64 Farbmonitor
66 Tastatur
68 Maus
70 Eingabevorrichtung
72 Bildspeicher
76 Ausgabevorrichtung
78 Magnetscheibenvorrichtung
12 Bildkorrekturprozedurteil
14 Farbmonitor
16 Tastatur
18 Maus
20 Eingabevorrichtung
22 Bildspeicher
24 Bildkorrekturverfahren-Speicher
26 Ausgabevorrichtung
28 Magnetscheibenvorrichtung
30 Bezeichnete Fläche
32 Zielbild
50 Hauptbus
52 Bildkorrekturprozedurteil
54 Eingabevorrichtung
56 Ausgabevorrichtung
58 Magnetscheibenvorrichtung
60 CPU
62 Bildkorrekturprozedurteil
64 Farbmonitor
66 Tastatur
68 Maus
70 Eingabevorrichtung
72 Bildspeicher
76 Ausgabevorrichtung
78 Magnetscheibenvorrichtung
Claims (22)
1. Vorrichtung zum Korrigieren eines Zielbildes,
mit:
- a) einer Speichereinrichtung zum Speichern einer Vielzahl von Bildkorrekturprozeduren;
- b) einer Anzeigeeinrichtung zum Anzeigen des Zielbildes;
- c) einer Bezeichnungseinrichtung zum Bezeichnen eines Teiles des Zielbildes auf der Anzeigeein richtung, um ein Teilbild festzulegen;
- d) einer Auswahleinrichtung zum Auswählen einer aus der Vielzahl von Bildkorrekturprozeduren entsprechend einem Bildtyp des Teilbildes, um somit eine ausgewählte Bildkorrekturprozedur festzulegen; und
- e) einer Korrektureinrichtung zum Korrigieren des Teilbildes entsprechend der ausgewählten Bildkorrekturprozedur.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Auswahleinrichtung umfaßt:
- d-1) eine erste manuelle Einrichtung zum Bestimmen des Bildtypes des Teilbildes durch manuelle Betätigung; und
- d-2) eine Einrichtung zum Auswählen der einen aus der Vielzahl von Bildkorrekturprozeduren entsprechend dem Bildtyp des Teilbildes.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Einrichtung d-2) umfaßt:
d-2-1) eine zweite manuelle Einrichtung zum Auswählen der
einen aus der Vielzahl von Bildkorrekturprozeduren entspre
chend dem Bildtyp des Teilbildes durch manuelle Betätigung.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Auswahleinrichtung umfaßt:
- d-3) eine erste automatische Einrichtung zum automatischen Festlegen des Bildtyps des Teilbildes aus einer Dichtever teilung auf dem Teilbild; und
- d-4) eine zweite automatische Einrichtung zum automatischen Festlegen einer aus der Vielzahl von Bildkorrektorprozeduren entsprechend dem Bildtyp des Teilbildes.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die erste automatische Einrichtung umfaßt:
d-3-1) eine Histogrammeinrichtung zum Erfassen eines Dichte
histogramms auf dem Teilbild, um somit die Dichteverteilung
festzulegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Histogrammeinrichtung umfaßt:
d-3-2) eine Peak-Detektoreinrichtung zum Erfassen von Peaks
des Dichtehistogramms; und
d-3-3) eine Peak-Vergleichseinrichtung zum Vergleichen der
Peaks miteinander, um den Bildtyp des Teilbildes festzulegen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vielzahl von Bildkorrekturprozeduren eine
erste Bildkorrekturprozeduren eine erste Bildkorrekturproze
dur, dazu ausgelegt, Bilder eines ersten Typs entsprechend
einem photographischen Bild zu korrigieren, eine zweite
Bildkorrekturprozedur, dazu ausgelegt, Bilder eines zweiten
Typs zu korrigieren, die ein schwarzes Bild mit einem weißen
Hintergrund sind, und eine dritte Bildkorrekturprozedur, dazu
ausgelegt, Bilder eines dritten Typs zu korrigieren, die ein
weißes Bild mit einem schwarzen Hintergrund sind, umfaßt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Peak-Detektoreinrichtung umfaßt:
eine Einrichtung zum Erfassen eines ersten Peaks in einem Bereich relativ höherer Dichte,
eine Einrichtung zum Erfassen eines zweiten Peaks in einem Bereich relativ geringerer Dichte und
eine Einrichtung zum Erfassen eines dritten Peaks in einem Bereich mittlerer Dichte;
die Peak-Vergleichseinrichtung umfaßt:
eine Einrichtung zum Vergleichen des dritten Peaks mit dem ersten und zweiten Peak; und
eine Einrichtung zum Vergleichen des ersten Peaks mit dem zweiten Peak, und
die erste automatische Einrichtung weiter umfaßt:
eine Einrichtung zum Bestimmen des ersten Typs als den Bildtyp, wenn der dritte Peak höher ist als der erste und der zweite Peak;
eine Einrichtung zum Bestimmen des zweiten Typs als den Bildtyp, wenn der dritte Peak niedriger ist als der erste und der zweite Peak und der zweite Peak höher ist als der erste Peak; und
eine Einrichtung zum Bestimmen des dritten Typs als den Bildtyp, wenn der dritte Peak niedriger ist als der erste und der zweite Peak und der zweite Peak niedriger ist als der erste Peak.
eine Einrichtung zum Erfassen eines ersten Peaks in einem Bereich relativ höherer Dichte,
eine Einrichtung zum Erfassen eines zweiten Peaks in einem Bereich relativ geringerer Dichte und
eine Einrichtung zum Erfassen eines dritten Peaks in einem Bereich mittlerer Dichte;
die Peak-Vergleichseinrichtung umfaßt:
eine Einrichtung zum Vergleichen des dritten Peaks mit dem ersten und zweiten Peak; und
eine Einrichtung zum Vergleichen des ersten Peaks mit dem zweiten Peak, und
die erste automatische Einrichtung weiter umfaßt:
eine Einrichtung zum Bestimmen des ersten Typs als den Bildtyp, wenn der dritte Peak höher ist als der erste und der zweite Peak;
eine Einrichtung zum Bestimmen des zweiten Typs als den Bildtyp, wenn der dritte Peak niedriger ist als der erste und der zweite Peak und der zweite Peak höher ist als der erste Peak; und
eine Einrichtung zum Bestimmen des dritten Typs als den Bildtyp, wenn der dritte Peak niedriger ist als der erste und der zweite Peak und der zweite Peak niedriger ist als der erste Peak.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bezeichnungseinrichtung umfaßt:
eine Einrichtung zum Bezeichnen einer Vielzahl von Teilen des Zielbildes, um eine Vielzahl von Teilbildern festzulegen;
die Auswahleinrichtung umfaßt:
eine Einrichtung zum Auswählen einer aus der Vielzahl von Bildkorrekturprozeduren entsprechend dem Bildtyp jedes Teilbildes, um somit die ausgewählte Bildkorrekturprozedur für jedes Teilbild festzulegen; und
die Korrektureinrichtung umfaßt:
eine Einrichtung zum Korrigieren jedes Teilbildes entsprechend der ausgewählten Bildkorrekturprozedur für jedes Teilbild.
eine Einrichtung zum Bezeichnen einer Vielzahl von Teilen des Zielbildes, um eine Vielzahl von Teilbildern festzulegen;
die Auswahleinrichtung umfaßt:
eine Einrichtung zum Auswählen einer aus der Vielzahl von Bildkorrekturprozeduren entsprechend dem Bildtyp jedes Teilbildes, um somit die ausgewählte Bildkorrekturprozedur für jedes Teilbild festzulegen; und
die Korrektureinrichtung umfaßt:
eine Einrichtung zum Korrigieren jedes Teilbildes entsprechend der ausgewählten Bildkorrekturprozedur für jedes Teilbild.
10. Verfahren zum Korrigieren eines Zielbildes, mit
den Schritten:
- a) Festlegen einer Vielzahl von Bildkorrekturprozeduren;
- b) Anzeigen des Zielbildes;
- c) Bezeichnen eines Teiles des angezeigten Zielbildes, um ein Teilbild festzulegen;
- d) Auswählen einer aus der Vielzahl der Bildkorrekturprozedu ren entsprechend einem Bildtyp des Teilbildes, um somit eine ausgewählte Bildkorrekturprozedur festzulegen; und
- e) Korrigieren des Teilbildes entsprechend der ausgewählten Bildkorrekturprozedur.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schritt d) die Schritte umfaßt:
- d-1) Betrachten des Teilbildes, das in dem angezeigten Zielbild enthalten ist;
- d-2) Bestimmen des Bildtyps des Teilbildes durch Betrachten des Teilbildes; und
- d-3) Auswählen eines aus der Vielzahl der Bildkorrekturproze duren entsprechend dem Bildtyp des Teilbildes.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schritt d-3) den Schritt umfaßt:
- d-3-1) Auswählen einer aus der Vielzahl der Bildkorrek turprozeduren entsprechend dem Bildtyp des Teilbildes durch Betrachten des Teilbildes.
13. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schritt d) die Schritte umfaßt:
- d-4) Bestimmen des Bildtyps des Teilbildes aus einer Dich teverteilung auf dem Teilbild; und
- d-5) Bestimmen einer aus der Vielzahl der Bildkorrekturproze duren entsprechend dem Bildtyp des Teilbildes.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schritt d-4) den Schritt umfaßt:
- d-4-1) Erfassen eines Dichtehistogramms auf dem Teilbild, um somit die Dichteverteilung festzulegen.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schritt d-4-1) die Schritte umfaßt:
- d-4-2) Erfassen von Peaks des Dichtehistogramms; und
- d-4-3) Vergleichen der Peaks miteinander, um den Bildtyp des Teilbildes zu bestimmen.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vielzahl der Bildkorrekturprozeduren eine
erste Bildkorrekturprozedur, dazu ausgelegt, Bilder eines
ersten Typs entsprechend einem photographischen Bild zu
korrigieren, eine zweite Bildkorrekturprozedur, dazu aus
gelegt, Bilder eines zweiten Typs zu korrigieren, die ein
schwarzes Bild mit einem weißen Hintergrund sind, und eine
dritte Bildkorrekturprozedur, dazu ausgelegt, Bilder eines
dritten Typs zu korrigieren, die ein weißes Bild mit einem
schwarzen Hintergrund sind, umfaßt.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schritt d-4-2) die Schritte umfaßt:
Erfassen eines ersten Peaks in einem Bereich relativ hoher Dichte,
Erfassen eines zweiten Peaks in einem Bereich relativ niedri ger Dichte und
Erfassen eines dritten Peaks in einem Bereich mittlerer Dichte,
der Schritt d-4-3) die Schritte umfaßt:
Vergleichen des dritten Peaks mit dem ersten und zweiten Peak; und
Vergleichen des ersten Peaks mit dem zweiten Peak, und
der Schritt d-4) die Schritte umfaßt:
Bestimmen des ersten Typs als den Bildtyp, wenn der dritte Peak höher ist als der erste und der zweite Peak;
Bestimmen des zweiten Typs als den Bildtyp, wenn der dritte Peak niedriger ist als der erste und der zweite Peak und der zweite Peak höher ist als der erste Peak; und
Bestimmen des dritten Peaks als den Bildtyp, wenn der dritte Peak niedriger ist als der erste und der zweite Peak und der zweite Peak niedriger ist als der erste Peak.
Erfassen eines ersten Peaks in einem Bereich relativ hoher Dichte,
Erfassen eines zweiten Peaks in einem Bereich relativ niedri ger Dichte und
Erfassen eines dritten Peaks in einem Bereich mittlerer Dichte,
der Schritt d-4-3) die Schritte umfaßt:
Vergleichen des dritten Peaks mit dem ersten und zweiten Peak; und
Vergleichen des ersten Peaks mit dem zweiten Peak, und
der Schritt d-4) die Schritte umfaßt:
Bestimmen des ersten Typs als den Bildtyp, wenn der dritte Peak höher ist als der erste und der zweite Peak;
Bestimmen des zweiten Typs als den Bildtyp, wenn der dritte Peak niedriger ist als der erste und der zweite Peak und der zweite Peak höher ist als der erste Peak; und
Bestimmen des dritten Peaks als den Bildtyp, wenn der dritte Peak niedriger ist als der erste und der zweite Peak und der zweite Peak niedriger ist als der erste Peak.
18. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß
der Schritt c) den Schritt umfaßt:
Bezeichnen einer Vielzahl von Teilen des Zielbildes, um eine Vielzahl von Teilbildern festzulegen;
der Schritt d) den Schritt umfaßt:
Auswählen der einen aus der Vielzahl der Bildkorrekturprozedu ren entsprechend dem Bildtyp jedes Teilbildes, um dadurch die ausgewählte Bildkorrekturprozedur für jedes Teilbild festzule gen; und
der Schritt e) den Schritt umfaßt:
Korrigieren jedes Teilbildes entsprechend der ausgewählten Bildkorrekturprozedur für jedes Teilbild.
der Schritt c) den Schritt umfaßt:
Bezeichnen einer Vielzahl von Teilen des Zielbildes, um eine Vielzahl von Teilbildern festzulegen;
der Schritt d) den Schritt umfaßt:
Auswählen der einen aus der Vielzahl der Bildkorrekturprozedu ren entsprechend dem Bildtyp jedes Teilbildes, um dadurch die ausgewählte Bildkorrekturprozedur für jedes Teilbild festzule gen; und
der Schritt e) den Schritt umfaßt:
Korrigieren jedes Teilbildes entsprechend der ausgewählten Bildkorrekturprozedur für jedes Teilbild.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP7086269A JPH08255240A (ja) | 1995-03-17 | 1995-03-17 | 画像修正装置及び方法 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19612003A1 true DE19612003A1 (de) | 1996-09-19 |
Family
ID=13882108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19612003A Ceased DE19612003A1 (de) | 1995-03-17 | 1996-03-18 | Vorrichtung und Verfahren zum Korrigieren von Bildern |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5774578A (de) |
| JP (1) | JPH08255240A (de) |
| DE (1) | DE19612003A1 (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE69526792T2 (de) * | 1995-09-29 | 2002-12-05 | Hewlett-Packard Co. (N.D.Ges.D.Staates Delaware), Palo Alto | Bildverarbeitungsgerät und -verfahren |
| US7068851B1 (en) * | 1999-12-10 | 2006-06-27 | Ricoh Co., Ltd. | Multiscale sharpening and smoothing with wavelets |
| JP3717357B2 (ja) * | 2000-01-07 | 2005-11-16 | 理想科学工業株式会社 | 2値化閾値算出方法および装置 |
| WO2002069029A1 (en) * | 2001-02-28 | 2002-09-06 | Board Of Control Of Michigan Technological University | Magneto-photonic crystal isolators |
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| US20040196503A1 (en) * | 2003-04-07 | 2004-10-07 | Eastman Kodak Company | Index print having a correction indicator thereon and a method of making the index print |
| US7424167B1 (en) * | 2004-10-01 | 2008-09-09 | Objectvideo, Inc. | Tide filtering for video surveillance system |
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| DE3019836A1 (de) * | 1980-05-23 | 1982-01-21 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Verfahren zum automatischen erkennen von bild- und text- oder graphikbereichen auf druckvorlagen |
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1995
- 1995-03-17 JP JP7086269A patent/JPH08255240A/ja active Pending
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1996
- 1996-03-18 US US08/617,360 patent/US5774578A/en not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH08255240A (ja) | 1996-10-01 |
| US5774578A (en) | 1998-06-30 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
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