DE3049349A1 - Farbsteuersimulator fuer eine bildreproduktionseinrichtung - Google Patents
Farbsteuersimulator fuer eine bildreproduktionseinrichtungInfo
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Description
PATENTANWALT -3>- ? Q ΓΓ7
DR. RICHARD KNEISSL w* uu
Y/u^rxnayerstr. 46
D-8000 MÜNCHEN 22
T'el.Oaa/295125.
T'el.Oaa/295125.
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Seizo Kabushiki Kaisha Kyoto Japan
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Farbsteuersimulator für eine Bildreproduktionseinrichtung
130038/0958
Die Erfindung betrifft einen Färbsteuersimulator für eine
Bildreproduktionseinrichtung wie eine Farbabtast-Einrichtung
und eine Farbfaksimile-Einrichtung und bezieht sich insbesondere auf einen solchen Farbsteuersimulator, welcher dazu
dient, Farbsteuerzustände zur Reproduktion eines Farbreproduktionsbildes dadurch zu bestimmen, daß die Bildreproduktionseinrichtung
verwendet wird, wenn Farbseparations-Druckplatten oder -filme hergestellt werden.
Wenn gemäß einer herkömmlichen Methode eine Farbbilddarstellung reproduziert oder gedruckt werden soll, indem Farbseparations-Druckplatten
oder -filme verwendet werden, werden die Farbseparations-Bildsignale zur Herstellung der Farbseparations-Druckplatten
oder -filme, welche durch Abtasten eines Originalbildes mit Hilfe eines Aufnahmekopfes erreicht
werden, gewöhnlich farbgesteuert oder farbkorrigiert, wobei
eine dichte Bereichskorrektur, eine Farbkorrektur und eine Gradationskorrektur durchgeführt wird, um naturgetreue Farben
bei einer Reproduktion zu gewährleisten oder um eine Wiedergabe gewünschter Farben zu erreichen. Das Ausmaß der
Farbsteuerung oder Farbkorrektur hängt von den Erwartungen oder Anforderungen in bezug auf die Farbreproduktion ab.
Bei herkömmlichen Methoden wird das Ausmaß der Farbsteuerung oder Farbkorrektur nach der Erfahrung und dem Wissen einer
Bedienungsperson eingestellt, und deshalb schwankt das Ergebnis bei einer Reproduktion hinsichtlich der Farbe oft
in Abhängigkeit von dem Geschick und dem Geschmack der Bedienungsperson. Deshalb ist es in der Praxis oft schwierig
zu entscheiden, welches Ausmaß an Farbsteuerung oder Farbkorrektur bei einer Bildreproduktionseinrichtung objektiv
anzustreben ist.
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Urn die Einstellpunkte für das Bedienungspersonal so weit wie möglich zu vermindern, ist versucht worden, an die Einrichtung
eine zusätzliche Arbeitsschaltung anzuschließen, welche derart ausgebildet ist, wie es bei einer Farbabtast-Einrichtung
oder bei der Betriebsschaltung der Farbabtast-Einrichtung der Fall ist. Weiterhin ist versucht worden,
auch eine photographische Einrichtung wie eine Fernsehkamera an die Einrichtung anzuschließen. Dann wird das
Originalbild durch Abtastung mit Hilfe der Fernsehkamera photographisch ermittelt, um Farbseparations-Bildsignale
zu erreichen. Diese Farbseparations-Bildsignale werden in der Einrichtung verarbeitet, um Farbseparations-Seproduktionssignale
zu erreichen. Dann werden die Farbseparations-Reproduktionssignale
mit Hilfe einer fluoreszierenden Substanz in Luminanz-Signale oder Helligkeits-Signale für eine Anzeigeeinrichtung
wie einen Fernsehmonitor umgewandelt, um darauf ein Farbbild wiederzugeben. Während somit eine Bedienungsperson
das Farbreproduktionsbild auf einem Ferns"ehmonitor beobachtet, kann sie die Farbsteuerzustände bestimmen,
um ein Farbreproduktionsbild zu erzeugen, welche an der Farbabtast-Einrichtung einzustellen sind, wenn die Farbseparations-Druckplatten
oder -filme hergestellt werden.
Diese Art einer Simulationseinrichtung erfordert jedoch die Betriebsschaltung der Farbabtast-Einrichtung, d.h., es
ist praktisch eine weitere Farbabtast-Einrichtung erforderlich, die von beachtlicher Größe ist und erhebliche Kosten
erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Farbsteuer-Simulatoreinrichtung
für eine Bildwiedergabeeinrichtung zu schaffen, welche unter Vermeidung der eingangs er-
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-/erNachteile bei kompaktem, einfachem, stabilem und
wirtschaftlichem Aufbau zugleich dazu geeignet ist, bei einer Farbabtast-Einrichtung, einer Farbfaksimile-Einrichtung,
einer Fernsehphotographie, einer elektronischen farbgetreuen Druckeinrichtung und dergleichen anwendbar zu sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß eine Eingabeeinrichtung vorgesehen ist, welche ein Originalbild
abtastet', um Farbseparations-Bildsignale zu erhalten, daß weiterhin ein Speicher vorhanden' ist, welcher eine Speichertabelle
enthält, die durch Farbseparations-Bildsignale ansteuerbar ist, um erste farbkorrigierte Farbseparations-Bildsignale
auszusenden, von denen jedes durch ein zweites farbkorrigiertes Farbseparations-Bildsignal zu ersetzen ist,
daß weiterhin eine Farbsteuereinrichtung vorgesehen ist, welche die zweiten farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignale
an den Speicher abgibt, wenn die ersten farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignale durch die zweiten farbkorrigierten
Farbseparations-Bildsignale ersetzt werden, daß weiterhin eine Anzeige- bzw. Aufzeichnungseinrichtung vorgesehen
ist, welche zur Darstellung bzw. Aufzeichnung von Farben dient, welche den farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignalen
entsprechen, die von dem Speicher zugeführt werden, und daß ein Computer vorhanden ist, welcher die Eingabeeinrichtung,
den Speicher, die Farbsteuereinrichtung und die Anzeige- bzw. Aufzeichnungseinrichtung steuert.
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Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der
Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Färb st euer simulators und
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform einer Farbsteuereinheit gemäß Fig. 1.
In der Fig. 1 ist eine Ausführungsform eines Farbsteuersimulators für eine Bildreproduktionseinrichtung veranschaulicht,
beispielsweise für eine Farbabtast-Einrichtung und eine Farbfaksimile-Einrichtung.
Ein Aufnahmekopf 1 derselben Art, wie er in einer Bildreproduktionseinrichtung
wie einer Farbabtast-Einrichtung verwendet
wird, dient dazu, ein Originalbild abzutasten, und er liefert einen Satz von digitalen Farbseparations-Bildsignalen
a. Bei diesem Abtastvorgang werden die Zeilenabstände in der X- und in der Y-Richtung derart eingestellt, daß sie so verändert
werden können, daß die Abtastzeit innerhalb vernünftiger Bereiche verkürzt werden kann. Der Aufnahmekopf der Farbabtast-Einrichtung
oder einer ähnlichen Einrichtung kann bei dieser Ausführungsform direkt verwendet werden. Es kann für
diesen Abtastvorgang auch eine Fernsehkamera verwendet werden.
Ein Satz von digitalen Farbseparations-Bildsignalen a umfaßt drei Farbsignale (R, G, B) der Grundfarben rot, grün und
blau, drei Farbsignale (Y, M, C) der Grundfarben gelb, magentarot und zyan-blau, drei Farbsignale (H, V, C) der drei Farbelemente
Farbton, Helligkeit und Sättigung oder den anderen Satz von Farbseparationssignalen, und es erfolgt eine Kodierung
in der Form eines Wortes, welches aus einer Reihe von
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drei Primärfarbkodes zusammengesetzt ist, welche einen Abtastpunkt
auf dem Originalbild darstellen.
In einem Speicher 2 ist eine grundlegende (nicht dargestellte) Farbsteuer-Speichertabelle zur Steuerung der Farbzustände wie
einer dichten Bereichskorrektur, einer Farbkorrektur und einer Gradationskorrektur gespeichert. Die Farbsteuertabelle wird
durch das digitale Farbseparations-Bildsignal a dazu veranlaßt, ein farbkorrigiertes Farbseparations-Bildsignal b auszusenden,
wie es in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 52-164-03 beschrieben ist. Das farbkorrigierte digitale
Farbseparations-Bildsignal b ist als ein Signal in einem Wort dargestellt, welches zusammengesetzt ist aus einer Eeihe von
drei Primärfarbkodes von drei Farbsignalen (Y, M, C), (R, G,
B), (H, V, G) oder anderen, und zwar ähnlich wie das digitale Farbseparations-Bildsignal a.
Das farbkorrigierte Signal b wird vom Ausgang Do des Speichers 2 einem Drucker 3 und einer Zeichenanzeige 4- zugeführt, in
welcher ein Wort des farbkorrigierten Signals b dargestellt wird, so daß das farbkorrigierte Signal überprüft werden kann.
Wenn die korrigierte Farbe des farbkorrigierten Signals b durch eine Farbtabellenzahl des Munsell-Farbsystems oder eines
ähnlichen Systems dargestellt wird, ist eine Überprüfung leicht möglich.
Die Farbe des farbkorrigierten Signals b wird ebenfalls durch Darstellung seiner Farbe auf einer Bildanzeige 5 überprüft,
die beispielsweise eine Farb-Kathodenstrahlröhre oder eine
ähnliche Einrichtung sein kann. Beispielsweise kann die Farbe eines Wortes des Signals b auf der gesamten Oberfläche der
Bildanzeige 5 dargestellt werden, oder es kann die Darstellung
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nur in einem von verschiedenen Bereichen durchgeführt werden,
in welchen die. gesamte Fläche der Bildanzeige 5 durch einen digitalen Computer 6 oder einen digitalen Prozessor unterteilt
ist.
Die im- Speicher 2 abgespeicherte Speichertabelle wird auch durch ein Adressensignal c adressiert, anstatt des Farbseparations-Bildsignals
a, welches von dem Computer 6 ausgesandt wurde, und das Adressensignal c wird über eine Tastatur 7 dem
Computer 6 zugeführt. Dies bedeutet, daß das farbkorrigierte
Signal b durch das von der Tastatur 7 gelieferte Adressensignal c aus dem Speicher 2 ausgelesen wird.
Wenn die Speichertabelle im Speicher 2 durch das Farbseparations-Bildsignal
a oder das Adressensignal c adressiert wird, um die Farbe eines bestimmten Abtastpunktes zu korrigieren,
kann das farbkorrigierte Farbseparations-Bildsignal b durch ein anderes farbkorrigiertes Farbseparations-Bildsignal b
ersetzt werden, welches dem Eingang Di des Speichers 2 über den Computer 6 von der Tastatur 7 zugeführt wird. Nach dem
Austausch des farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignals b kann natürlich eine Anzeige auf der Zeichenanzeige 4- und auf
der Bildanzeige 5 erfolgen, oder es kann dieses Signal dem Drucker 3 zugeführt werden.
Wenn nicht so viele Prüfpunkte auf dem Originalbild vorhanden sind, deren Farbsteuerzustände simuliert werden, können die
Farbkorrekturvorgänge durch Veränderung der farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignale b der Speichertabelle in dem
Speicher 2 ordnungsgemäß durch die Tastatur 7 ausgeführt werden. Es erfordert jedoch viel Zeit, den Simulationsvorgang
der Farbsteuerzustände des gesamten Bereiches des Originalbildes mit Hilfe der Tastatur 7 durchzuführen.
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Um den Simulationsvorgang der Farbsteuerzustände des gesamten Bereiches des Originalbildes durchzuführen, wird ein
Bildspeicher 8 verwendet. Dies bedeutet, daß die Farbseparations-Bildsignale a, welche durch Abtastung der gesamten
Oberfläche des Originalbildes gewonnen wurden, zusammen mit den Adressensignalen d, welche die Abtastpunkte darstellen,
in den Bildspeicher 8 eingegeben werden.
Die Farbseparations-Bildsignale a, welche der gesamten Oberfläche des Originalbildes entsprechen, werden nacheinander
aus dem Bildspeicher 8 ausgelesen und dem Speicher 2 zugeführt, und zwar für jeden Rahmen der Bildanzeige 5» ßit
Hilfe von Adressensignalen e, welche von ZeitSteuerSignalen
der Bildanzeige 5 geliefert werden und nacheinander die Grundspeichertabelle adressieren, welche eine gewünschte
Kennlinie aufweist, die im Speicher 2 abgespeichert ist. Dann werden die farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignale
b, welche den Farbseparations-Bildsignalen a entsprechen, nacheinander aus dem Speicher ausgelesen und der Bildanzeige
5 zugeführt, so daß dadurch die Bildanzeige 5 eine Reproduktion
des Originalbildes auf der Anzeigeeinrichtung darstellt.
Eine Vielzahl von grundlegenden Speichertabellen, die eine gewünschte Kennlinie aufweisen, werden im voraus erzeugt
und auf einem Magnetspeicher oder einem Magnetbandspeicher 9 abgespeichert. Es wird eine der grundlegenden Speichertabellen
ausgewählt und mit Hilfe des Computers 6 vor Beginn des Arbeitsablaufes in den Speicher 1 gebracht. Bei
Bedarf kann die im Speicher 2 enthaltene grundlegende Speichertabelle verändert oder ausgetauscht werden.
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Die Auswahl der grundlegenden Speichertabelle geschieht, während das Reproduktionsbild auf der Bildanzeige 5 dargestellt
und beobachtet wird, so daß der gewünschte Farbton erreicht werden kann. Wenn jedoch der gewünschte Farbton
nicht eingestellt werden kann, wird eine grundlegende Farbtabelle ausgewählt, welche dem gewünschten Farbton am
nächsten kommt, und die ausgewählte grundlegende Farbtabelle wird teilweise korrigiert.
Beispielsweise .werden nicht ordnungsgemäße Farbpunkte auf
dem Reproduktionsbild auf der Bildanzeige 5 mit Hilfe eines
Lichtgriffels 10 markiert, und es sendet dann eine Steuereinheit 11 für den Lichtgriffel, die auch mit dem Lichtgriffel
10 verbunden ist, Aufnahmesignale f an den Computer 6, so
daß der Computer 6 Farbseparations-Bildsignale a1 aufnehmen
kann, welche den Positionen entsprechen, die durch den Lichtgriffel 10 markiert wurden.
Dann sendet der Computer 6 die Adressensignale c der Farbseparations-Bildsignale
a1 an den Speicher 2, und zwar zwischen den Abtastungen der Bildanzeige 5· Während die Adressensignale
c die Speichertabelle im Speicher 2 adressieren, werden die farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignale b,
welche in denjenigen Adressen gespeichert sind, welche durch die Adressensignale c adressiert werden, nacheinander durch
farbkorrigierte Farbseparations-Bildsignale b' ersetzt,
welche über den Computer 6 von einer Farbsteuereinheit 12 oder der Tastatur 7 zugeführt werden.
Die Farbsteuereinheit 12 kann jeden der drei Grundfarbkodes
eines Wortes des farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignals b korrigieren. Beispielsweise besteht das eine Wort des farb-
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korrigierten Farbseparations-Bildsignals b aus einer Beine
von drei Farbsignalelementen Y, M und C der Grundfarben
gelb, magenta-rot und zyan-blau, d.h. aus einem Wort eines digitalen Signals (y^, m, , c, ) einer Seihe von Gelb-Bits
yb, Magenta-Bot-Bits m, und Zyan-Blau-Bits c^.
Die Farbsteuereinheit 12 ist mit einer Steuertafel 13 ausgestattet,
welche dazu dient, numerische Werte der Gelb-Bits y, , der Magenta-Sot-Bits m, und der Zyan-Blau-Bits c, einzustellen.
Die Steuertafel 13 ist ähnlich ausgebildet wie eine Farbsteuertafel eiuer Farbabtast-Einrichtung, und sie
ist derart eingerichtet, daß Farbsteuerzustände dargestellt
werden können, beispielsweise eine dichte Bereichskorrektur, eine Farbkorrektur und eine Gradationskorrektur jedes Primärfarbelementes
oder Grundfarbelementes.
Wenn die grundlegende Speichertabelle, die im Speicher 2 abgespeichert
ist, teilweise mit Hilfe des Lichtgriffels 10 korrigiert wird, werden nur diejenigen Abschnitte, welche
durch den Lichtgriffel 10 markiert sind, durch die korrigierten numerischen Werte ersetzt, die auf der Steuertafel
13 vorhanden sind. Die korrigierten Ergebnisse können direkt durch Beobachtung der Bildanzeige 5 überprüft werden, so daß
dadurch die gewünschten Farben eingestellt werden können.
Weiterhin kann die grundlegende Speichertabelle im Speicher 2 dadurch korrigiert werden, daß die Gradations-Charakteristik
über die gesamte Oberfläche des Reproduktionsbildes überwacht und in entsprechender Weise gesteuert wird, welches
auf der Bildanzeige 5 dargestellt wird, indem kein Lichtgriffel 10 verwendet wird.
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Weön das Farbseparations-Bildsignal a und das farbkorrigierte
Farbseparations-Bildsignal b durch die digitalen Signale (y ,
ma, c"a) und (yb, m^, c^) der Reihe von Gelb-Bits ya und afe,
Magenta-Rot-Bits m& und m^ und Zyan-Blau-Bits c und c, der
drei Primärfarben oder Grundfarben wie gelb, magenta-rot bzw. zyan-blau dargestellt werden, entspricht jedes Farbkomponentenbit
y , m oder c des früheren Bildsignals a dem entsprechenden
Bit y, , m, oder c, des nachfolgenden Bildsignals b.
Wenn daher die grundlegende Speichertabelle korrigiert wird, werden die Farbkomponentenbits y. , m, und c, jedes farbkorrigierten
Farbseparations-Bildsignals b durch die anderen Farbkomponentenbits yv,1, m, ' und c,' des anderen farbkorrigierten
Farbseparations-Bildsignals b1 ersetzt, welches von der Farbsteuereinheit
12 in den Speicher 2 eingegeben wird.
Wenn beispielsweise die Gelb-Komponenten des auf der Bildanzeige 5 dargestellten Reproduktionsbildes korrigiert werden,
werden die Gelb-Komponenten-Bits yb der Bildsignale b durch
die anderen Gelb-Komponenten-Bits y,1 der Bildsignale b' in
allen Punkten ersetzt, welche durch die Gelb-Komponenten-Bits y der Bildsignale a adressiert werden. Praktisch werden die
Gelb-Komponenten-Bits y, der Bildsignale b nacheinander in die anderen Gelb-Komponenten-Bits y- ' der Bildsignale b1 gemäß
einer Gradationskennlinie vorgegebener Art umgewandelt, während die Gelb-Komponenten-Bits y, durch die Gelb-Komponenten-Bits
y der Bildsignale a adressiert werden.
Die gewünschte Gradationskennlinie wird beispielsweise durch einen Funktionsgenerator oder eine ähnliche Einrichtung der
Farbsteuereinheit 12 erzeugt. Die numerischen Werte der Gradationskennlinie werden auf der Steuertafel 13 eingestellt.
Eine solche Steuereinrichtung entspricht im wesentlichen einer Farbsteuereinrichtung der Farbabtast-Einrichtung oder dgl·.
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In -der Pig. 2 ist eine Ausführungsform der in der Fig. 1
veranschaulichten Farbsteuereinheit 12 dargestellt. Ein Sägezahnsignal-Generator 14- erzeugt ein Sägeζahnsignal g,
welches lineare Flanken 15 aufweist. Das Sägezahnsignal g
wird einem Funktionsgenerator 16 zugeführt und wird darin in ein anderes Sägezahnsignal h umgeformt, welches gekrümmte
Flanken 17 aufweist.
Der Funktionsgenerator 16 ist mit einer Mehrzahl von Potentiometern
18 ausgestattet, welche dazu dienen, die gekrümmten Flanken 17 des Sägezahnsignals h auf die gewünschte Wellenform
einzustellen. Eine Skalenteilung der Potentiometer 18 ist auf der Steuertafel 15'vorhanden. Der Funktionsgenerator 16 entspricht
im wesentlichen einer Farbsteuerschaltung einer Farbabtast-Einrichtung oder dergleichen. Der Funktionsgenerator
16 und die Steuertafel 13 sind vorzugsweise in derselben
Konstruktion und in derselben Anordnung ausgebildet wie die entsprechenden Einrichtungen der Farbabtast-Einrichtung oder
dergleichen, deren Farbsteuerzustände simuliert werden.
Die Sägezahnsignale g und h, die am Ausgang des Sägeζahnsignal-Generators
17I- bzw. des Funktionsgenerators 16 geliefert werden,
werden in Analog-Digital-Umsetzern 19 und 20 synchron zu Taktimpulsen in digitale Signale umgesetzt, um die Gelb-Komponenten-Bits
y des Farbseparations-Bildsignals a und die Gelb-Komponenten-Bits y^1 des farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignals
b1 zu erhalten.
Während die Gelb-Komponenten-Bits y_ des Bildsignals, nacheinander
dem Speicher 2 zugeführt werden,· und zwar ebenso wie die Adressensignale über den Computer 6 und den Gelb-Komponenten-Kanal
der grundlegenden Speichertabelle "des Speichers 2, werden die Gelb-Komponenten-Bits yb' der Bildsignale
b' nacheinander dem Eingang Di des Speichers 2 zu-
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geführt und in dem Gelb-Komponenten-Kanal derjenigen Adressen
abgespeichert, welche durch die Gelb-Komponenten-Bits y der Bildsignale a adressiert sind..Dieser Signalaustausch
oder diese Signalkorrektur erfolgt zwischen den Abtastvorgängen der einzelnen Rahmen der Reproduktionsbilder auf der
Bildanzeige 5 gemäß den obigen Erläuterungen.
Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß die Gruppe der Gelb-Komponenten-Bits y oder y,1 der. Bildsignale a oder b(
eine Tabelle bilden. Somit werden eine Vielzahl von Tabellen von Parbkomponentenbits im voraus erzeugt und in dem Magnetbandspeicher
9 abgespeichert. Eine der Tabellen wird über den Computer 6 bei Bedarf aus dem Magnetbandspeicher 9 ausgelesen,
Die Gradationskennlinie, d.h. die gekrümmte Wellenform 17 des Sägezahnsignals h wird auf einem Oszilloskop 21 dargestellt.
Dieses Oszilloskop 21 kann dazu verwendet werden, die Gradationskennlinie der Tabelle zu beobachten, welche
aus dem Magnetbandspeicher 9 ausgelesen wurde.
Die ^anderen Farbkomponentenbits m, ' und c,1 der Bildsignale
b1 können durch die entsprechenden Bits m, und c^ der Bildsignale
b in derselben Weise ersetzt werden, wie es oben beschrieben wurde.
Polglich wird die grundlegende-Speichertabelle im Speicher
2 korrigiert, indem jedes Farbkomponentenbit ausgetauscht
wird, und das Farbsteuerergebnis wird durch Beobachtung des farbkorrigierten Reproduktionsbildes überprüft, welches auf
der Bildanzeige 5 dargestellt wird. Die Farbsteuerzustände können dadurch überprüft werden, daß sie durch den Drucker
3 und die Zeichenanzeige 4- aufgezeichnet werden. Weiterhin "
können die partiellen Farbsteuerergebnisse auch überprüft
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werden, indem sie in dem Drucker 3 und in der Zeichenanζeige
4 aufgezeichnet werden, und zwar dadurch, daß die Tastatur 7 oder Lichtgriffel 10 verwendet wird.
Wenn die am besten geeigneten Farbeteuerzustände für das Reproduktionsbild
erreicht sind, wird die farbkorrigierte Spei chertabelle im Speicher 2 in einem Kassettenbandgerät 25 mit
Hilfe eines Kassettenbandspeichers 22 oder auf einer Magnetplatte, einem Lochstreifen oder einer anderen Speichereinrichtung
abgespeichert.
Wenn die farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignale, die
aus einer Reihe von drei additiven Grundfarbsignalen (R, G, B) von rot, grün und blau zusammengesetzt sind, in der Spei-
-chertabelle im Speicher 2 abgespeichert sind, kann der Farbsteuersimulator
gemäß der Erfindung dazu verwendet werden, elektronisch einen farbgetreuen Druck oder dergleichen herzustellen.
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Claims (6)
1. Farbsteuersimulator für eine Bildreproduktionseinrichtung, dadurch ge.kennzeichnet, daß eine Eingabeeinrichtung
(1) vorgesehen ist, welche ein Originalbild abtastet, um Farbseparations-Bildsignale (a) zu erhalten, daß
weiterhin ein Speicher (2) vorhanden ist, welcher eine Speichertabelle enthält, die durch Farbseparations-Bildsignale
weiterhin ein Speicher (2) vorhanden ist, welcher eine Speichertabelle enthält, die durch Farbseparations-Bildsignale
(a) ansteuerbar ist, um erste farbkorrigierte Farbseparations-Bildsignale
(b) auszusenden, von denen jedes durch
ein zweites farbkprrigiertes Farbseparations-Bildsignal (b1) zu ersetzen ist, daß weiterhin eine Farbsteuereinrichtung
(12) vorgesehen ist, welche die zweiten farbkor.rigierten
Farbseparations-Bildsignale (b') an den Speicher (2) abgibt, wenn die ersten farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignale
ein zweites farbkprrigiertes Farbseparations-Bildsignal (b1) zu ersetzen ist, daß weiterhin eine Farbsteuereinrichtung
(12) vorgesehen ist, welche die zweiten farbkor.rigierten
Farbseparations-Bildsignale (b') an den Speicher (2) abgibt, wenn die ersten farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignale
(b) durch die zweiten farbkorrigierten Farbseparations-Bildsignale
(b1) ersetzt werden, daß weiterhin eine Anzeigebzw. Aufzeichnungseinrichtung (3, 4-, 5) vorgesehen ist,
welche zur Darstellung bzw. Aufzeichnung von Farben dient,
welche den farbkonigierten Farbseparations-Bildsignalen
welche zur Darstellung bzw. Aufzeichnung von Farben dient,
welche den farbkonigierten Farbseparations-Bildsignalen
(b) entsprechen, die von dem Speicher (2) zugeführt werden,
und daß ein Computer (6) vorhanden ist, welcher die Eingabeeinrichtung (1), den Speicher (2), die Farbsteuereinrichtung (12) und die Anzeige- bzw. Aufzeichnungseinrichtung (3, 4-, 5) steuert.
und daß ein Computer (6) vorhanden ist, welcher die Eingabeeinrichtung (1), den Speicher (2), die Farbsteuereinrichtung (12) und die Anzeige- bzw. Aufzeichnungseinrichtung (3, 4-, 5) steuert.
2. Farbsteuerpimulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingabeeinrichtung (1) als Aufnahmekopf
ausgebildet ist, welcher entsprechend der Bildreproduktionseinrichtung
ausgestaltet ist.
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ORIGINAL INSPECTED
ORIGINAL INSPECTED
3. Farbsteuersimulator nach Anspruch 1, dadurch g e kennzeichnet,
daß die Eingabeeinrichtung (1) als Fernsehkamera ausgebildet ist.
4. Farbsteuersimulator nach einem der Ansprüche 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Farbsteuereinrichtung
(12) eine Farbsteuereinheit ist.
5. Farbsteuersimulator nach einem der Ansprüche 2 oder 3»
dadurch gekennzeichnet, daß die Farbsteuereinrichtung als Tastatur ausgebildet ist.
6. Farbsteuersimulator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbsteuereinheit einen
Sägezahnsignal-Generator (14) aufweist, der ein Sägezahnsignal
(g) erzeugt, welches lineare Flanken (15) aufweist, daß die Farbsteuereinheit weiterhin einen Funktionsgenerator
(16) aufweist, welcher aus dem Sägezahnsignal (g) ein anderes Sägezahnsignal (h) erzeugt, welches gekrümmte
Flanken (17) aufweist, und daß die Farbsteuereinheit Analog-Digital-Umsetzer (19, 20) aufweist, welche dazu dienen,
das Sägezahnsignal (g) und das weitere Sägezahnsignal (h) in digitale Bildsignale umzusetzen, um das Farbseparations-Bildsignal
und das zweite farbkorrigierte Färbseparations-Bildsignal
zu erhalten.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP17113479A JPS5694228A (en) | 1979-12-28 | 1979-12-28 | Color separation simulation device |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3049349A1 true DE3049349A1 (de) | 1981-09-17 |
| DE3049349C2 DE3049349C2 (de) | 1987-01-15 |
Family
ID=15917606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3049349A Expired DE3049349C2 (de) | 1979-12-28 | 1980-12-29 | Vorrichtung zur digitalen Farbkorrektur bei der elektronischen Druckerproduktion |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4414636A (de) |
| JP (1) | JPS5694228A (de) |
| DE (1) | DE3049349C2 (de) |
| FR (1) | FR2472770B1 (de) |
| GB (1) | GB2070381B (de) |
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