DE19612872A1 - Hilfskraftlenkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Hilfskraftlenkung, insbesondere für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hilfskraftlenkung, insbe
sondere für Kraftfahrzeuge, nach dem Oberbegriff des An
spruches 1. Bei dieser Hilfskraftlenkung weist ein Lenkven
til in einem Ventilkörper zwei Ventilkolben auf für die
Steuerung eines Druckmittels von einer Druckmittelquelle zu
zwei Arbeitsräumen eines Servomotors und von diesen zu ei
nem Behälter. Die Ventilkolben sind durch eine Drehbewegung
einer Lenkspindel über eine Wippe verstellbar, wobei die
Wippe mit der Lenkspindel verbunden ist. Jedem Ventilkolben
ist ein Rückwirkungsraum benachbart. Die Ventilkolben sind
durch eine Mittenzentriereinrichtung in ihre Mittenstellung
beaufschlagbar. Dabei ist das Lenkventil zwischen der Lenk
spindel und einem Eingangsglied der Lenkung angeordnet.
Eine derartige Hilfskraftlenkung ist aus der
DE 31 22 368 C2 bekannt. Diese Hilfskraftlenkung arbeitet
mit einem Servomotor, dessen Kolbenflächen ein Flächenver
hältnis von nahe 1 : 2 aufweisen. Bei dieser Ausführung sind
für die eigentliche Steuerung des Druckmittels nur zwei
Steuerkantenpaare vorgesehen. Die Mittenzentrierung und
Ventilrückstellung erfolgt über Zentrierfedern und die hy
draulische Rückwirkung. Dazu werden die Rückwirkungsräume
über je ein Hilfssteuerkantenpaar gesteuert.
Bei dieser Hilfskraftlenkung ist die Einstellung der
hydraulischen Mitte mit den Zentrierfedern schwierig. Zur
Einhaltung eines definierten Neutraldurchlaufes ist eine
hohe Fertigungsqualität erforderlich. Außerdem kann das
Lenkventil nicht als funktionsfähige Einheit vorgefertigt
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachtei
le der bekannten Hilfskraftlenkung zu vermeiden. Die Anwen
dung der Hilfskraftlenkung soll auch mit Servomotoren mög
lich sein, deren Kolbenflächen kein Flächenverhältnis von
nahe 1 : 2 aufweisen. Außerdem soll das Mittenverhalten im
Bereich hoher hydraulischer Rückwirkung verbessert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im An
spruch 1 gekennzeichnete Hilfskraftlenkung gelöst. Dabei
ist die Mittenzentriereinrichtung durch einen Drehstab ge
bildet, der zwischen der Lenkspindel und dem Eingangsglied
der Lenkung angeordnet ist und der die Lenkspindel und das
Eingangsglied der Lenkung axial zusammenhält. Außerdem ist
der Ventilkörper unverdrehbar mit dem Eingangsglied der
Lenkung verbunden. Die Wippe ist vollständig in diesem Ven
tilkörper gelagert. Durch diese Integration der Wippe in
den Ventilkörper kann das Lenkventil zusammen mit der Lenk
spindel und dem Eingangsglied der Lenkung bereits außerhalb
des Lenkgehäuses vormontiert und fertig eingestellt werden.
Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen der Er
findung sind in den Unteransprüchen angegeben. Besonders
vorteilhaft ist es, wenn die Wippe einerseits in dem Ven
tilkörper und andererseits auf dem mit dem Ventilkörper
fest verbundenen Drehstab gelagert ist. Dabei liegt auch
die auf dem Drehstab angeordnete Lagerstelle innerhalb des
Ventilkörpers. Die Ventilkolben sind durch Federn in Wirk
verbindung mit den Betätigungsflächen der Wippe gehalten.
Diese Federn können relativ schwach ausgelegt sein, da sie
für die Mittenzentrierung des Lenkventils nicht benötigt
werden. Wenn die Rückwirkung in Abhängigkeit von einem be
liebigen Parameter, insbesondere der Fahrzeuggeschwindig
keit, geregelt werden soll, dann werden die Rückwirkungs
räume über je eine feste Drosselstelle und über ein gemein
sames Steuerorgan mit in Abhängigkeit von dem Parameter
veränderbaren Drosselquerschnitt mit dem Rücklauf zu dem
Behälter verbunden. Für eine "Abschneidung" der Rückwir
kungskraft ist es zweckmäßig, daß zwischen den beiden Dros
selstellen einerseits und dem Steuerorgan andererseits ein
Abschneideventil angeordnet ist, durch das die Druckdiffe
renz in den Rückwirkungsräumen auf einen Maximalwert be
grenzbar ist.
Werden die beiden Betätigungsflächen der Wippe zu der
Achse der Lenkspindel geneigt ausgebildet, so kann das
Lenkventil sehr genau dadurch eingestellt werden, daß die
Lenkspindel gegenüber dem Drehstab nicht nur bezüglich ih
rer Drehlage, sondern zusätzlich auch bezüglich ihrer
Längsachse so lange verschoben wird, bis der Durchlaufdruck
seinen Minimalwert erreicht hat. Durch die Längsverschie
bung der Lenkspindel gegenüber dem Drehstab und damit ge
genüber dem Ventilkörper werden die Ventilkolben in ihrer
Achsrichtung gegenüber dem Ventilkörper eingestellt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der
Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläu
tert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsge
mäße Hilfskraftlenkung;
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Hilfskraftlen
kung der Fig. 1 nach der Linie II-II, in
vergrößertem Maßstab.
Die Erfindung wird anhand einer Zahnstangen-Hilfs
kraftlenkung beschrieben. Die Erfindung ist jedoch auch für
andere Hilfskraftlenkungen, beispielsweise Kugelmutter-Hilfs
kraftlenkungen, anwendbar.
Die Hilfskraftlenkung besteht im wesentlichen aus ei
nem Lenkgetriebe 1 mit einem Servomotor 2, der über ein
Lenkventil 3 von einer Servopumpe 4 mit Druckmittel aus ei
nem Behälter 5 versorgt wird.
Das Lenkgetriebe 1 enthält in einem Lenkgehäuse 6 ein
von einem nicht dargestellten Lenkhandrad antreibbares Rit
zel 7, das über seine Verzahnung in Eingriff mit einer
Zahnstange 8 steht, die in dem Lenkgehäuse 1 axial ver
schiebbar geführt ist. Das Ritzel 7 stellt das Eingangs
glied der Lenkung dar und ist durch zwei Lager 10 und 11 in
dem Lenkgehäuse 6 drehbar gelagert. Eine Lenkspindel 12
trägt einen Lenkspindelanschluß 13. Bei Anwendung der Er
findung auf eine Kugelmutter-Hilfskraftlenkung ist das Ein
gangsglied eine Gewindespindel.
Mit dem Ritzel 7 ist ein Ventilkörper 14 unverdrehbar
verbunden. Zweckmäßigerweise ist das Ritzel 7 mit dem Ven
tilkörper 14 einteilig ausgebildet. In dem Ventilkörper 14
sind zwei Ventilkolben 15 und 16 verschiebbar geführt. Die
Führung und Lagerung der Ventilkolben 15 und 16 erfolgt
entweder direkt in dem Ventilkörper 14 oder - wie in dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 2 - in zwei Steuerbüchsen 17
bzw. 18. An den Steuerbüchsen 17 und 18 und an den Ventil
kolben 15 und 16 ist je ein Zulauf-Steuerkantenpaar 19
bzw. 20 und ein Ablauf-Steuerkantenpaar 21 bzw. 22 angeord
net. Zwischen jedem Zulauf-Steuerkantenpaar 19 bzw. 20 und
dem zugehörigen Ablauf-Steuerkantenpaar 21 bzw. 22 ist an
jedem Ventilkolben 15 bzw. 16 eine Servomotor-Steuernut 23
bzw. 24 angeordnet. Benachbart zu jedem Ventilkolben 15
und 16 ist ein Rückwirkungsraum 25 bzw. 26, der jeweils
über ein Rückwirkungs-Steuerkantenpaar 27 bzw. 28 gesteuert
wird.
Die beiden Ventilkolben 15 und 16 werden durch eine
Wippe 30 betätigt, die zwei Betätigungsarme 31 und 32 mit
je einer Betätigungsfläche 33 und 34 aufweist. Die Wippe 30
ist fest mit der Lenkspindel 12 verbunden. Die Betätigungs
flächen 33 und 34 sind zu der Längsachse der Lenkspindel 12
geneigt angeordnet, wie aus Fig. 1 zu ersehen ist. Die bei
den Ventilkolben 15 und 16 werden durch Federn 35 und 36,
die in den Rückwirkungsräumen 25 und 26 angeordnet sind, in
Wirkverbindung mit den beiden Betätigungsflächen 33 und 34
der Wippe 30 gehalten.
Zur Mittenzentrierung der beiden Ventilkolben 15
und 16 ist die Lenkspindel 12 mit dem durch das Ritzel 7
gebildeten Eingangsglied der Lenkung durch einen Dreh
stab 37 verbunden. Der Drehstab 37 ist mit dem Ritzel 7
beispielsweise durch einen Stift 38 und mit der Lenkspin
del 12 durch einen Stift 40 fest verbunden, so daß der
Drehstab 37 die Lenkspindel 12 und das Eingangsglied der
Lenkung axial zusammenhält.
Die Wippe 30 und damit die Lenkspindel 12 ist voll
ständig innerhalb des Ventilkörpers 14 gelagert, und zwar
durch ein inneres Lager 41 und ein äußeres Lager 42. Durch
das innere Lager 41 ist die Lenkspindel 12 zusammen mit der
Wippe 30 auf dem mit dem Ritzel 7 fest verbundenen Dreh
stab 37 gelagert. Durch das äußere Lager 42 ist die
Wippe 30 mit einem Bund 43 direkt in dem Ventilkörper 14
gelagert.
Um die Höhe der hydraulischen Rückwirkung in Abhängig
keit von einem beliebigen Parameter, insbesondere der Fahr
zeuggeschwindigkeit, verändern zu können, sind zwischen den
Rückwirkungsräumen 25 und 26 und dem Rücklauf zu dem Behäl
ter 5 je eine feste Drosselstelle 44 bzw. 45 und ein ge
meinsames Steuerorgan 46 mit in Abhängigkeit von dem Para
meter veränderbaren Drosselquerschnitt eingesetzt. Zur Be
grenzung der hydraulischen Rückwirkung ist in bekannter
Weise ein Abschneideventil 47 vorgesehen, das als Druckmin
derventil wirkt und einerseits von dem Druck der Servopumpe
4 und andererseits von dem zwischen den beiden festen Dros
selstellen 44 und 45 und dem Steuerorgan 46 herrschenden
Druck und von einer Feder beaufschlagt wird.
Im folgenden werden der Ventilabgleich und die Funk
tion der Hilfskraftlenkung näher beschrieben. In der in
Fig. 2 dargestellten Neutralstellung des Lenkventils 3 wird
das Druckmittel von der Servopumpe 4 über die offenen Zu
lauf-Steuerkantenpaare 19 und 20 und die offenen Ablauf-Steu
erkantenpaaare 21 und 22 zu dem Behälter 5 gefördert.
Dabei stellt sich zunächst ein bestimmter Differenzdruck
zwischen den beiden Arbeitsräumen des Servomotors 2 ein. Um
die hydraulische Mitte des Lenkventils 3 einzustellen, wird
zunächst dieser Differenzdruck dadurch beseitigt, daß die
Verdrehlage zwischen der Lenkspindel 12 und dem Drehstab 37
so eingestellt wird, daß er verschwindet. Um zusätzlich
noch den Durchlaufdruck durch das Ventilsystem, der im we
sentlichen von den Druckverlusten an den Steuerkantenpaaren
abhängt, zu minimieren und die Fertigungstoleranzen auszu
gleichen, wird die Lenkspindel 12 gegenüber dem Drehstab 37
zusätzlich bezüglich ihrer Längsachse so lange verschoben,
bis der Durchlaufdruck seinen Minimalwert erreicht hat.
Wird an der Lenkspindel 12 beispielsweise ein rechts
drehendes Moment eingeleitet, so verstellt sich der in
Fig. 2 linke Ventilkolben 15 nach oben und der rechte Ven
tilkolben 16 nach unten. Das linke Ablauf-Steuerkanten
paar 21 und das rechte Zulauf-Steuerkantenpaar 20 werden
geschlossen, der Druck in der linken Servomotor-Steuer
nut 23 steigt und beaufschlagt den linken Arbeitsraum des
Servomotors 2. Gleichzeitig öffnet das linke Rückwirkungs-
Steuerkantenpaar 27, während das rechte Rückwirkungs-Steu
erkantenpaar 28 schließt. Wenn die veränderbare Drossel des
Steuerorgans 46 geöffnet ist, kann das Druckmittel über die
linke feste Drossel 44, das Abschneideventil 47 und das
Steuerorgan 46 zum Behälter 5 zurückfließen. Im linken
Rückwirkungsraum 25 baut sich ein Druck auf, während der
Druck im rechten Rückwirkungsraum 26 um den Strömungsver
lust an der linken Drosselstelle 44 vermindert ist. Es ent
steht ein hydraulisches Moment entsprechend dem Differenz
druck an der linken Drossel 44, dem Querschnitt der Ventil
kolben 15 und 16 und den wirksamen Hebelarmen an den Betä
tigungsarmen 31 und 32, das sich zu dem Verdrehmoment des
Drehstabes 37 hinzuaddiert. Die hydraulische Verstärkung
nimmt ab und die Fahrstabilität des Fahrzeuges wird verbes
sert. Dies ist die Schnellfahreinstellung.
Ist dagegen die veränderbare Drossel des Steueror
gans 46 geschlossen, so verschwindet die Strömung durch die
linke Drossel 44 und ihr Differenzdruck und damit auch das
hydraulische Moment. Das Lenkmoment ist entsprechend klei
ner und hängt nur noch vom Verdrehwinkel des Lenkventils 3
und der Verdrehsteife des Drehstabes 37 ab. Dies ist die
Parkiereinstellung.
Das Abschneideventil 47 arbeitet in bekannter Weise
als Druckminderventil und begrenzt den Differenzdruck an
den festen Drosselstellen 44 und 45 auf einen vorgegebenen
Wert.
Lenkungen mit geschwindigkeitsabhängiger Rückwirkung,
die nach dem Prinzip der veränderbaren hydraulischen Rück
wirkung arbeiten, haben üblicherweise das Problem, daß die
se erst mit dem Einsetzen der hydraulischen Unterstützung
wirksam werden kann. Das bedeutet, daß sich aus der Mitte
heraus im untersten Bereich die Schnellfahrkennlinie von
der Parkierkennlinie kaum unterscheidet. Beim Schnellfahren
wäre es aber wünschenswert, wenn die hydraulische Unter
stützung zur Verbesserung der Fahrstabilität bei Geradeaus
fahrt später einsetzen würde als beim Parkieren. Die
hydraulische Rückwirkung sollte deshalb einsetzen, bevor
ein Differenzdruck im Servomotor entsteht.
Mit der vorliegenden Erfindung ist es durch die schrä
gen Betätigungsflächen 33 und 34 an der Wippe 30 möglich,
die Lage der beiden Ventilkolben 15 und 16 absichtlich aus
der idealen Mittenstellung heraus so nach unten zu verstel
len, daß an den Zulauf-Steuerkantenpaaren 19 und 20 in Neu
tralstellung ein gewisser Stau entsteht, der über die rota
tive Einstellung des Drehstabes 37 zunächst in den Rückwir
kungsräumen 25 und 26 gleich hohe Rückwirkungsdrücke er
zeugt. Ist die veränderbare Drossel des Steuerorgans 46
geöffnet, so ergibt sich bei geringstem Drehmoment an der
Lenkspindel 12 ein Druckungleichgewicht in den Rückwir
kungsräumen 25 und 26, weil, je nach der Größe der Steuer
spalte an den Rückwirkungs-Steuerkantenpaaren 27 und 28,
entweder über die linke Drosselstelle 44 oder über die
rechte Drosselstelle 45 ein größerer oder kleinerer Druck
mittelstrom fließt, der unterschiedliche Differenzdrücke an
den Drosselstellen erzeugt. Da bei diesem Vorgang aber das
entsprechende Ablauf-Steuerkantenpaar 21 bzw. 22 noch nicht
genügend geschlossen ist, kann sich im Servomotor noch kein
Druck aufbauen und es ergibt sich die gewünschte höhere
effektive Fahrstabilität bei höheren Geschwindigkeiten im
Geradeausfahrbereich.
Bezugszeichenliste
1 Lenkgetriebe
2 Servomotor
3 Lenkventil
4 Servopumpe
5 Behälter
6 Lenkgehäuse
7 Ritzel
8 Zahnstange
9 -
10 Lager
11 Lager
12 Lenkspindel
13 Lenkspindelanschluß
14 Ventilkörper
15 Ventilkolben
16 Ventilkolben
17 Steuerbüchse
18 Steuerbüchse
19 Zulauf-Steuerkantenpaar
20 Zulauf-Steuerkantenpaar
21 Ablauf-Steuerkantenpaar
22 Ablauf-Steuerkantenpaar
23 Servomotor-Steuernut
24 Servomotor-Steuernut
25 Rückwirkungsraum
26 Rückwirkungsraum
27 Rückwirkungs-Steuerkantenpaar
28 Rückwirkungs-Steuerkantenpaar
29 -
30 Wippe
31 Betätigungsarm
32 Betätigungsarm
33 Betätigungsfläche
34 Betätigungsfläche
35 Feder
36 Feder
37 Drehstab
38 Stift
39 -
40 Stift
41 Lager
42 Lager
43 Bund
44 Drosselstelle
45 Drosselstelle
46 Steuerorgan
47 Abschneideventil
2 Servomotor
3 Lenkventil
4 Servopumpe
5 Behälter
6 Lenkgehäuse
7 Ritzel
8 Zahnstange
9 -
10 Lager
11 Lager
12 Lenkspindel
13 Lenkspindelanschluß
14 Ventilkörper
15 Ventilkolben
16 Ventilkolben
17 Steuerbüchse
18 Steuerbüchse
19 Zulauf-Steuerkantenpaar
20 Zulauf-Steuerkantenpaar
21 Ablauf-Steuerkantenpaar
22 Ablauf-Steuerkantenpaar
23 Servomotor-Steuernut
24 Servomotor-Steuernut
25 Rückwirkungsraum
26 Rückwirkungsraum
27 Rückwirkungs-Steuerkantenpaar
28 Rückwirkungs-Steuerkantenpaar
29 -
30 Wippe
31 Betätigungsarm
32 Betätigungsarm
33 Betätigungsfläche
34 Betätigungsfläche
35 Feder
36 Feder
37 Drehstab
38 Stift
39 -
40 Stift
41 Lager
42 Lager
43 Bund
44 Drosselstelle
45 Drosselstelle
46 Steuerorgan
47 Abschneideventil
Claims (7)
1. Hilfskraftlenkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
mit folgenden Merkmalen:
- - ein Lenkventil (3) weist in einem Ventilkörper (14) zwei Ventilkolben (15, 16) auf für die Steuerung eines Druckmittels von einer Druckmittelquelle (Servo pumpe 4) zu zwei Arbeitsräumen eines Servomotors (2) und von diesen zu einem Behälter (5),
- - die Ventilkolben (15, 16) sind durch eine Drehbewegung einer Lenkspindel (12) über eine Wippe (30) verstell bar, wobei die Wippe (30) fest mit der Lenkspin del (12) verbunden ist,
- - jedem Ventilkolben (15, 16) ist ein Rückwirkungs raum (25, 26) benachbart,
- - die Ventilkolben (15, 16) sind durch eine Mittenzen triereinrichtung in ihre Mittenstellung beaufschlag bar,
- - das Lenkventil (3) ist zwischen der Lenkspindel (12) und einem Eingangsglied der Lenkung angeordnet,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß die Mittenzentriereinrichtung durch einen Dreh stab (37) gebildet ist, der zwischen der Lenkspin del (12) und dem Eingangsglied der Lenkung angeordnet ist und der die Lenkspindel (12) und das Eingangsglied der Lenkung axial zusammenhält und
- - daß der Ventilkörper (14) unverdrehbar mit dem Ein gangsglied der Lenkung verbunden ist und daß die Wippe (30) vollständig in dem Ventilkörper (14) gela gert ist.
2. Hilfskraftlenkung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Wippe (30) einerseits
in dem Ventilkörper (14) und andererseits auf dem mit dem
Ventilkörper (14) fest verbundenen Drehstab (37) gelagert
ist.
3. Hilfskraftlenkung nach einem der Ansprüche 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ventilkolben (15, 16) durch Federn (35, 36) in Wirkverbin
dung mit zwei Betätigungsflächen (33, 34) der Wippe (30)
gehalten sind.
4. Hilfskraftlenkung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwir
kungsräume (25, 26) über je eine feste Drosselstelle (44,
45) und über ein gemeinsames Steuerorgan (46) mit in Abhän
gigkeit von einem beliebigen Parameter, insbesondere der
Fahrzeuggeschwindigkeit, veränderbarem Drosselquerschnitt
mit einem Rücklauf zu dem Behälter (5) verbunden sind.
5. Hilfkraftlenkung nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen den beiden festen
Drosselstellen (44, 45) einerseits und dem Steuerorgan (46)
andererseits ein Abschneideventil (47) in der Form eines
Druckminderventils angeordnet ist, durch das die Druckdif
ferenz in den Rückwirkungsräumen (25, 26) auf einen Maxi
malwert begrenzbar ist.
6. Hilfskraftlenkung nach einem der Ansprüche 4
oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Betätigungsflächen (33, 34) der Wippe (30) zu der Achse der
Lenkspindel (12) geneigt sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996112872 DE19612872A1 (de) | 1996-03-30 | 1996-03-30 | Hilfskraftlenkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
| PCT/EP1997/001431 WO1997036776A1 (de) | 1996-03-30 | 1997-03-21 | Hilfskraftlenkung, insbesondere für kraftfahrzeuge |
| EP97908279A EP0889821A1 (de) | 1996-03-30 | 1997-03-21 | Hilfskraftlenkung, insbesondere für kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996112872 DE19612872A1 (de) | 1996-03-30 | 1996-03-30 | Hilfskraftlenkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19612872A1 true DE19612872A1 (de) | 1997-10-02 |
Family
ID=7790065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996112872 Withdrawn DE19612872A1 (de) | 1996-03-30 | 1996-03-30 | Hilfskraftlenkung, insbesondere für Kraftfahrzeuge |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0889821A1 (de) |
| DE (1) | DE19612872A1 (de) |
| WO (1) | WO1997036776A1 (de) |
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-
1996
- 1996-03-30 DE DE1996112872 patent/DE19612872A1/de not_active Withdrawn
-
1997
- 1997-03-21 EP EP97908279A patent/EP0889821A1/de not_active Ceased
- 1997-03-21 WO PCT/EP1997/001431 patent/WO1997036776A1/de not_active Ceased
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1997036776A1 (de) | 1997-10-09 |
| EP0889821A1 (de) | 1999-01-13 |
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