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DE1961277B - Siebzentrifuge für kontinuierlichen Betrieb - Google Patents

Siebzentrifuge für kontinuierlichen Betrieb

Info

Publication number
DE1961277B
DE1961277B DE1961277B DE 1961277 B DE1961277 B DE 1961277B DE 1961277 B DE1961277 B DE 1961277B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
chamber
sieve
apron
solids
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Andre La Madeleine Mercier (Frankreich)
Original Assignee
Societe Fives Lille-Cail, Paris

Links

Description

angeordnet und an dieser befestigt ist und daß Ringkammer in die Flüssigkeitsaufnahmekammer ab-
das untere Ende dieser zylindrischen Wand in zuleiten ohne gleichzeitig schädliche Strömungswege
eine an der Scheidewand befestigte Rinne (42) für eine Luftzirkulation zwischen Flüssigkeits- und
eintaucht, welche zusammen mit diesem unteren 35 Festsioffaufnahmekammer zu schaffen, auf denen
Ende die Flüssigkeitsdichtung bildet. zerstäubte Flüssigkeit in die Feststoffaufnahmekam-
3. Trocknungszentrifuge nach Anspruch 1 mer gelangen könnte.
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Siebzen-(26) an jedem ihrer beiden Enden eine Zylinder- trifuge der eingangs genannten Art, dadurch gelöst, fläche (34; 36) aufweist, deren Achse mit der 4° daß zwischen dem Außenrand des Kegelstumpfes und Achse der Siebtrommel zusammenfällt, daß die der Scheidewand eine von der auf den Kegelstumpf Zylinderflächen in Höhe des oberen Randes der auftreffenden Flüssigkeit gespeiste Flüssigkeitsdich-Scheidewand (16) bzw. des Kegelstumpfes (38) tung vorgesehen ist. Diese stellt eine luftdichte Verangeordnet sind und daß die Zylinderflächen mit bindung zwischen der Scheidewand und dem Kegeldiesen ringförmige Spalte (44; 46) kleiner Breite 45 stumpf her, welcher seinerseits durch den von der bilden. Schürze abgeschleuderten Flüssigkeitsschleier gegen
einen Luftdurchtritt abgedichtet ist. Die Flüssigkeits-
dichtung erlaubt aber einen Übertritt der in der
Ringkammer angesammelten Flüssigkeit in die Flüs-
50 sigkeitsaufnahmekammer.
In zweckmäßiger Weiterbildung verlängert sich der
Die Erfindung bezieht sich auf eine Siebzentrifuge Außenrand des Kegelstumpfes nach unten mit einer für kontinuierlichen Betrieb mit einer sich konisch senkrechten zylindrischen Wand, welche in geringem nach oben erweiternden, um eine senkrechte Achse Abstand von der Scheidewand angeordnet und an umlaufenden Siebtrommel, welche in einer durch eine 55 dieser befestigt ist, wobei das untere Ende dieser ringförmige senkrechte Scheidewand in eine Flüssig- zylindrischen Wand in eine an der Scheidewand bekeitsaufnahmekammer und eine Feststoffaufnahme- festigte Rinne eintaucht, welche zusammen mit diekammer geteilten Wanne angeordnet ist und mit einer sem unteren Ende die Flüssigkeitsdichtung bildet,
das obere Ende der Trommel umgebenden und daran Vorteilhaft weist die Schürze an jedem ihrer beibefestigten vollwandig ausgebildeten Schürze, die zu- 60 den Enden eine Zylinderfiäche auf, deren Achse mit sammen mit dem oberen Randbereich der Scheide- der Achse der Siebtrommel zusammenfällt und es wand sowie einer daran befestigten Querwand eine sind in Höhe des oberen Randes der Scheidewand die Flüssigkeitsaufnahmekammer von der Feststoff- bzw. des Kegelstumpfes Zylinderflächen angeordnet, aufnahmekammer trennende Ringkammer bildet, wo- die mit diesen ringförmige Spalten kleiner Breite bilbei die Querwand als flacher Kegelstumpf ausgebildet 65 den. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß bei der ist, der in Höhe des unteren Randes der Schürze so Montage die Höhenlage der Siebtrommel zum oberen angeordnet ist, daß die von der Schürze aufgesam- Flansch der Scheidewand bzw. zum Kegelstumpf melte Flüssiekeit auf seiner Innenfläche auftrifft. nicht mit großer Genauigkeit eingestellt werden muß,
' 3 4
weil die ringförmigen Spalten sich innerhalb der flachen vorgegebenen Grenzen die Spallbrelten zwidurch die axiale Höhe der Zylinderflächen vorgege- sehen diesen Teilen der Schürze unabhängig davon benen Grenzen nicht ändern. gleichbleiben, welche relative Höhenlage die Sieb-Nachstehend wird ein Ausfuhrungsbeispiel der Er- trommel zu der Wanne einnimmt,
findung an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es 5 Der obere Rand des Kegelstumpfes 38 ist gegenzeigt über dem unteren Rand der Schürze 26 höher an-
Fig. 1 einen schematischen senkrechten Schnitt geordnet und der untere Rand des Kegelstumpfes ist
durch eine Siebzentrifuge und im wesentlichen auf der gleichen Höhenlage oder in
Fi g. 2 einen vergrößerten Schnitt durch den obe- einer etwas geringeren Höhenlage als dieser Rand der
ren Bereich der Wanne. io Schürze angeordnet.
Die in Fig. 1 veranschaulichte Siebzentrifuge ent- Im Betrieb strömt die durch das Sieb hindurchtre-
hält eine vullwandig ausgebildete, sich konisch nach tende, gefilterte Flüssigkeit an der inneren Oberfläche
oben erweiternde Trommel 10, die um einen in einer der Trommel bis zu dessen oberem Ende, wo die
Wanne 14 befestigten lotrechten Drehzapfen 12 um- Flüssigkeit durch die öffnungen 24 hindurchtritt und
läuft. Die Wanne 14 ist durch eine lotrechte Scheide- 15 dann auf die innere Oberfläche der Schürze 26 ge-
wand 16 in eine Fiüssigkeitsaufnahmekammer 18 und langt, von wo sie zu dem unteren Ende der Schürze
eine Feststoffaufnahmekammer 20 unterteilt. strömt. Von diesem unteren Ende wird die Flüssig-
Die innere Oberfläche der Trommel 10 ist mit keit unter der Wirkung der Zentrifugalkraft in Form
einem Sieb 22 belegt, das von dieser Oberfläche durch eines waagerechten Flüssigkeitsmantels abgeschleu-
Abstandsstücke in einer gewissen Entfernung gehal- 20 dert. Dieser Flüssigkeitsmantel trifft auf die innere
ten ist, so daß die durch das Sieb hindurchtretende Oberfläche des Kegelstumpfes 38 auf und strömt
Flüssigkeit bis zum oberen Ende der Trommel fließen dann längs der zylindrischen Wand 40 herab und fällt
kann, wo sie durch benachbart zu derem Rand aus- in die Rinne 42, über deren Rand sie überläuft und
gebildete öffnungen 24 abfließen kann. dann in die Flüssigkeitsaufnahmekammer 18 gelangt.
Am oberen Ende der Trommel 10 ist eine sich »5 Die Ringkammer 50, welche von der Scheidewand
kegelstumpfförmig nach unten erweiternde, vollwan- 16, der Schürze 26 und dem Kegelstumpf 38 begrenzt
dig ausgebildete Schürze 26 befestigt. Die Schürze wird, ist somit von der Kammer 18 durch den Flüs-
weist an ihren beiden Enden Zylinderflächen 34 und sigkeitsmantel 48 und durch die Flüssigkeitsdichtung
36 (vgl. Fig. 2) auf, die in Höhe eines an der getrennt, welche von der Wand 40 und der Rinne 42
Scheidewand 16 vorgesehenen oberen Flansches bzw. 30 gebildet wird.
in Höhe einer aus einem sehr flachen Kegelstumpf 38 Obwohl der Flüssigkeitsmantel 48 von dem Kegelbestehenden Querwand angeordnet sind. Der Kegel- stumpf 38 aufgefangen und dadurch der dynamische stumpf 38 verlängert sich nach unten mit einer zylin- Druck vermindert wird, kann bei bestimmten Bedindrischen Wand 40, die an der Scheidewand 16 unter gungen bezüglich der Flüssigkeitsviskosität oder der Einhaltung eines geringen Abstandes von dieser mit- 35 Flüssigkeitsmenge der Fall eintreten, daß der Flüssigtels Distanzstücken 41 befestigt ist. Das untere Ende keitsmantel durch den Spalt 46 in das Innere der der zylindrischen Wand 40 taucht in eine an der Ringkammer 50 eintritt. Dieser Flüssigkeitsteil wird Scheidewand 16 befestigte ringförmige Rinne 42 ein. dann in der Ringkammer 50 von dem zirkulierenden
Die nach innen gerichteten Ränder des Kegel- Luftstrom, den der Umlauf der Schürze 26 hervorstumpfes 38 und des Flansches der Scheidewand 16 40 ruft, zum unteren Teil dieser Kammer geführt, wo sind sehr nahe an den Zylinderflächen 34 bzw. 36 die Flüssigkeit in die Rinne 42 fällt und durch die angeordnet, so daß zwei ringförmige Spalte 44 und 46 Flüssigkeitsdichtung hindurch in die Flüssigkeitsaufkleiner Spaltbreite entstehen. nahmekammer 18 gelangt. Die Flüssigkeit kann daher
Durch Ausbildung der Zylinderflächen gegenüber nicht in die Feststoffaufnahmekammer 20 eindringen,
dem oberen Flansch der Scheidewand 16 und dem 45 so daß eine sehr gute Abdichtung zwischen der Fest-
Kegelsturnpf 38 wird die Montage erleichtert, da in- Stoffaufnahmekammer und der Flüssigkeitsaufnahme-
nerhalb der durch die axiale Höhe dieser Zylinder- kammer erreicht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Beim Betrieb einer derartigen bekannten Sieb-Patentansprüche: zentrifuge (Prospekt Fa. Hein, Lehmann & Co »Die neue KONTI 8«) wird das Feststoff-FlUssigkelts-
1. Siebzentrifuge für kontinuierlichen Betrieb, Gemisch in der Achse der Siebtrommel eingeführt mit einer sich konisch nach oben erweiternden, δ und wandert unter der Wirkung der Zentrifugalkraft um eine senkrechte Achse umlaufenden Siebtrom- auf der inneren Sieboberfiäche nach oben, wobei die mel, welche in einer durch eine ringförmige, senk- Flüssigkeit durch das Sieb hindurchfiltert, während rechte Scheidewand in eine FlUssigkeitsaufnahme- der Feststoff über den oberen Trommelrand tritt und kammer und eine Feststoffaufnahmekammer ge- in die Feststoffaufnahmekammer abgeschleudert wird, teilten Wanne angeordnet ist und mit einer das ao Die Flüssigkeit wird von dem das Sieb tragenden obere Ende der Trommel umgebenden und daran vollwandigen Teil der Trommel nach oben gefördert, befestigten vollwandig ausgebildeten Schürze, die gelangt zu der Schürze und wird von dieser wieder zusammen mit dem oberen Randbereich der nach unten geführt und von deren unterem Rand mit Scheidewand sowie einer daran befestigten Quer- großer Geschwindigkeit abgeschleudert. Durch die wand eine die Flüssigkeitsaufnahmekammer von 15 Ausbildung der einen Bestandteil der die Flüssigkeitsder Feststoffaufnahmekammer trennende Ring- aufnahmekammer von der Feststoffaufnahmekammer kammer bildet, wobei die Querwand als flacher trennenden Ringkammer bildenden Querwand als Kegelstumpf ausgebildet ist, der in Höhe des Kegelstumpf wird zwar verhindert, daß an der Aufunteren Randes der Schürze so angeordnet ist, treffzone ein Flüssigkeitsdruck aufgebaut wird, weldaß die von der Schürze aufgesammelte Flüssig- 20 eher erhebliche Flüssigkeilsmengen in die Ringkamkeit auf seiner Innenfläche auftrifft, dadurch mer und von dieser in die Feststoffaufnahmekammer gekennzeichnet, daß zwischen dem Außen- preßt, der Eintritt von Flüssigkeit in die Ringkamrand des Kegelstumpfes (38) und der Scheide- mer aber nicht ganz verhindert. Letztere füllt sich wand (16) eine von der auf den Kegelstumpf daher zunehmend mit Flüssigkeit, was schließlich auftreffenden Flüssigkeit gespeiste Flüssigkeits- 25 dazu führen kann, daß durch Berührung mit der umdichtung (40, 42) vorgesehen ist. laufenden Schürze oder durch von der Schürze oder
2. Siebzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch der Siebtrommel hervorgerufenen Luftströmungen gekennzeichnet, daß sich der Außenrand des Ke- Flüssigkeit aus der Ringkammer in die Feststoffaufgelstumpfes (38) nach unten mit einer senkrech- nahmekammer gelangt.
ten zylindrischen Wand (40) verlängert, welche 30 Aufgabe der Erfindung ist es, in baulich einfacher
in geringem Abstand von der Scheidewand (16) und betriebssicherer Weise die Flüssigkeit aus der

Family

ID=

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2259232A1 (de) * 1972-12-04 1974-06-06 Hein Lehmann Ag Konischer vollmantel-schleuderkorb

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2259232A1 (de) * 1972-12-04 1974-06-06 Hein Lehmann Ag Konischer vollmantel-schleuderkorb

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