DE1961277A1 - Trocknungs-Zentrifuge fuer kontinuierlichen Betrieb - Google Patents
Trocknungs-Zentrifuge fuer kontinuierlichen BetriebInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B3/00—Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Betrieb.
JJie Erfindung bezieht sich auf Trocknungs-Zentrifugen
für kontinuierlichen Betrieb, welche einen um eine senkrechte Achse umlaufenden Zentrifugenkorb aufweisen,
dessen innere Oberfläche τοη einem Sieb bedeckt ist, über daa sich das zu trocknende Gut, das am Boden des
Korbes eingebracht wird, unter der Wirkung der Zentrifugalkraft bis zum oberen Ende des Korbes bewegt, wo
das Gut über den Hand übertritt und in einer ersten,
den Korb umgebenden Kammer gesammelt wird. Die Pltissig-
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keit, welche beim Durchtritt durch das Sieb gefiltert
wird, wird in einer zweiten, den Korb umgebenden und von der ersten durch eine zylindrische Scheidewand getrennten
Kammer, gesammelt.
um zu verhindern, daß die mit erheblicher Kraft gegen lie
Scheidewand geschleuderte und daher zurückspritzende flüssigkeit in die Aufnahmekammer für die Peststoffe eindringt,
muß dafür gesorgt werden, daß zwischen dem Rand des j£Qrbes und der die beiden Kammern trennenden Scheidewand
ein dichter Abschluß vorhanden ist. Zu diesem Zweck wurde eine Reihe von Jjösungswegen vorgeschlagen, die aber
noch keine vollständig zufriedenstellende Losung des Problemes
gebracht haben.
Ea ist insbesondere bekannt, um die Oberseite des Korbes
herum eine ringförmige Kammer auszubilden, welche aus zwei
an der Scheidewand festen Querwänden besteht und die in der
Höhe einer am Korb befestigten kegelstumpfförmigen Schürze
angeordnet sind. Durch diese Ausbildung kann der Luftstrom
vermindert werden, welcher die zerstäubte flüssigkeit in die !feststoff- Aufnahmekammer fördert. Es wurde
aber festgestellt, daß aufgrund des von der flüssigkeit
auf die Scheidewand ausgeübten Druckes, der dadurch bedingt
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ist, laß die Jfiüssigkeit mit großer Geschwindigkeit unter
der Wirkung der Zentrifugalkraft rom Band der Schürze abgeschleudert wird» ein feil der Flüssigkeit in die ringlörmige
Trennkammer eindringt und in die t e et st off -Auf nahmekammer
gelangt, weil diese ü^üssigkeit nicht mehr in
iie flüssigste it s-Auinahmekammer zurückfließen kann.
Die Gründung hat sich die Aufgabe gestellt, die genannten
Äachteile bei einer solchen Zentrifuge zu beseitigen, und
zwar einerseits dadurch, α aß die in die ringförmige Tren:ikanur.er
eindringende irItissigkeitemenge vermindert wird
und andererseits, indem ein Übertritt dleeer Flüssigkeit
in die tfeststoff-AuinahEekammer verhindert wira.
in*miungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die untere
Querwand der ringförmigen Koinner als Kegelstumpf mit einem
star> -v>t"eckten Winkel zwischen seiner Irzeugenden (an
seiner Spitze } ausgebildet ist, der in Höhe des unteren Randes der Schürze so angeordnet ist, daß die von der
Schurre aufgesammelte Flüssigkeit auf seiner Innenfläche
auftrifft und daß zwischen dem Außenrand aes sich nach
unten mit einer im wesentlichen senkrechten Wandfläche verlängernden Kegelstumpfes und der die Plüssigkeita-Aufn
ahme kammer von der Jfe st st oif-Aufnahme kammer trennenden
Scheidewand eine flüssigkeitsdichtung vorgesenen ist, die
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Ton der auf den Kegelstumpf auf treffenden -flüssigkeit gespeist wird.
Auf diese Weise umgibt die Schürze eine Ringkammer, welche
von der .flüssigkeit s-Aul nähme kammer durch eine Flüssigkeitsdichtung und einen Flüssigkeitsmantel getrennt ist,
wobei letzterer von der Flüssigkeit henorgerufen wird,
welche vom unteren äußeren Ende der Schürze abgeschleudert wird. Die trotzdem in die ringförmige Kammer durch den
Spalt zwischen des unteren Kand der Schürze und dem inneren Rand des Kegelstumpfes eindringende Flüssigkeit wird durch
den vom Umlauf der Schürze hervorgerufenen Luft-Zirkulationsstrom zum Umfang dieser ringförmigen Kammer geführt,
von wo sie zu der Flüssigkeitsdichtung her abläuft und durch
diese Dichtung in die Jr ltis β igJce its -Aufnahme kammer zurückkehrt. Die in die ringförmige Trennkammer eindringende
Flüssigkeit kann somit nicht in die Feststoff-Aufnahmekammer gelangen.
Machstehend wird eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise anhand der Zeichnungen näher erläutert, in
denen zeigt:
1 einen echematiechen senkrechten Schnitt durch ein·
erfindungegemäß ausgebildete trocknung·-Zentrifuge
und - 5 -
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BAD ORIGINAL
2 einen vergrößerten Schnitt durch den oberen Bereich der Wanne.
Die in tfigur I veranschaulichte Trocknungs-Zentrifuge enthält
einen vollwandig ausgebildeten, kegelstumpfformigen
und sich nach oben erweiterenden Zentrifugenkorb 10, der um einen in der Wanne 14 des Gerätes befestigten, senkredaten
Drehzapfen umläuft. Die Wanne iab durch eine zylindrische
Sc hßidewand 16 in eine Flüssigkeits-Aufnahmekammer
18 und eine Peststoff-Aufnahmerkammer 20 unterteilt.
Die innere Oberfläche des Korbes 10 ist mit einem Sieb 22 belegt, das von dieser Oberfläche durch geeignete Abstandsstücke
in einer gewissen Entfernung gehalten ist, so daß
die durch das Sieb hindurchtretende flüssigkeit bis zum oberen Ende des Korbes fließen kann, wo sie durch Bohrungen
oder Offnungen 24, die am oberen Ende des Korbes ausge- (
bildet sind, abfließen kann.
Am oberen Rand des Korbes ist eine sich kegelstumpfiörmig
nach unten erweiternde, vollwandige Schürze 26 befestigt. Die Schürze weist an ihren beiden Enden zylindrische
Flächen 34 und 36 (vergl. Fig. 2) auf, die in Höhe eines
an der Scheidewand 16 vorgesehenen oberen Flansches, bzw. in Höhe eines Ablenkteiles 38 angeordnet sind. Das Ablenk-
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teil 38 besteht aus einem sehr flachen Kegelstumpf, aer
sich nach unten mit einer zylindrischen Wand 40 verlängert, die an der Scheidewand 16 unter Einhaltung eines geringen
Abstandes von dieser mittels Distanzstücken 41 befestigt ist. Das untere Ende der zylindrischen Wand 40 taucht in
eine an der Scheidewand 16 befestigte ringförmige kinne ein.
Die nach innen gerichteten Händer des Ablenkteiles 38
und des Flansches der Scheidewand 16 sind sehr nahe an den
Zylinderflächen 34 bzw. ^6 angeordnet, so daß zwei ringförmige
Spalte 44 und 46 kleiner Spaltbreite entstehen.
Durch Ausbildung der Zylinderflächen gegenüber dem oberen
Plansch der Scheidewand 16 und dem Ablenkteil 38 wird die Montage des Gerätes erleichtert, da innerhalb der durch
die axiale Höhe dieser Zylinderflächen vorgegebenen Grenzen die Spaltbreiten zwischen diesen Teilen der Schürze unabhängig
davon gleich bleiben, welche relative Höhenlage der Korb zu der Wanne einnimmt.
Der obere Band des Ablenkteiles 38 ist gegenüber dem unteren Rand der Schürze 26 höher angeordnet und der untere Rand des Ablenkteiles ist im wesentlichen auf der
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gleichen Höhenlage oder in einer etwas geringeren Höhenlage als dieser Kand der Schürze angeordnet.
iir. Betrieb strömt die durch das Sieb hindurchtretende, gefilterte Flüssigkeit an der inneren Oberfläche dee Korbes
bis su deesen oberem Ende, wo die Flüssigkeit durch Bohrungen oder Öffnungen 24 hindurchtritt und dann auf die innere
Oberflüche der Schürze 26 gelangt, Ton wo sie zu dem unteren *
Ende der Schürze strömt. Von diesem unteren Jände wird die
Flüssigkeit unter der Wirkung der Zentrifugalkraft in Form eines waagerechten Fiüssigkeitsniantels abgeschleudert. Dieser
irlüssigkeitsniantel trifft auf die innere Oberfläche dee Ablenkte iles )b auf und strömt dann längs der land 40 herab
und fitl.it in die Rinne 42, über deren hand sie überläuft und
dann in die JrlUssigkeits-Aufnahmekammer 18 gelangt.
eoKit von der laamer 18 durch den Jflüssigkeitsitantel 48
und durch die Flüssigkeitsdichtung getrennt, welche Ton der
land 4υ und der Rinne 42 gebildet wird.
Obwohl 4, eA der Flüssigkeitscantei τοη aem kegel-•tumpitbrnigen Ablenkteil aufgefangen und dadurch der dynamische Druck Termindert wird, kann bei bestimmten Be-
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dingungen bezüglich der Flüssigkeitsviskosität oder der Flüssigkeitsmenge der Fall eintreten, daß der Flüssigkeitsmantel 48 in das Innere der Kammer 50 durch den Spalt 46
eintritt. Dieser Flüssigkeitsteil in der Kammer 50 wird dann von dem zirkulierenden Luftstrom, den der Umlauf der
Schürze 26 hervorruft, zum unteren Teil dieser Kammer geführt, wo die Flüssigkeit in die Rinne 42 tällt und durch
die Flüssigkeitsdichtung hindurch in die Kammer 18 gelangt. Die Flüssigkeit kann daher nicht in die Kammer 20 eindringen·
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung wird daher eine sehr gute Abdichtung zwischen der Feststoff-Auinahmekammer
und der Flüssigkeitsaufnahmekammer erreicht.
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Claims (1)
- 5. Dezember 1969Akte: PGm 6773Patentansprüchei.) Trocknungs-Zentriiuge für kontinuierlichen Betrieb mit einem sich konisch nach oben erweiternden, um eine senkrechte Achse umlaufenden Zentritugenkorb, welcher in einer durch eine ringförmige, senkrechte Scheidewand in eine Elüssigkeits-Aufnahmekammer und eine Peststoff-Aufnahmekammer geteilten Wanne angeordnet ist und mit einer das obere Ende des Korbes umgebenden und daran befestigten, vollwandig ausgebildeten Schürze, die zusammen mit dem oberen Kandbereich der Scheidewand sowie einer daran befestigten Querwand eine die Plüssigkeits-Aufnahmekammer von der Peststoff-Aufnahmekammer trennende Ringkammer bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Querwand als flacher Kegelstumpf (38) ausgebildet ist, der in Höhe des unteren Randes der Schürze (26) so angeordnet ist, daß die von derSchürze aufgesammelte Flüssigkeit auf seiner Innenfläche auf-- II 109809/0221trifft und daü zwischen dem Aufctenrand des Kegelstumpf es und der Scheidewand (16) eine von der auf den Kegelstumpf aultreffenden .flüssigkeit gespeiste tfiüssigkeitadichtung (40, 42) vorgesehen ist.oü.) Trocknungs-Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Außenrand des Kegelstumpfes A (38) nach unten mit einer senkrechten zylindrischen Wand (40) verlängert, welche in geringem Abstand von der Scheidewand (16) angeordnet und an dieser befestigt ist und daß das untere Ende dieser zylindrischen Wand in eine an der Scheidewand befestigte Rinne (42) eintaucht, welche zusammen mit diesem unteren Ende die J? lüs s igke its dichtung bildet.3.) Trocknungs-Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Rand des Kegel-™ stumpfes (38) höher als der untere üand der Schürze (26; angeordnet ist und daß der äußere Rand des Kegelstumpfes in Höhe dieses unteren Randes der Schürze oder einer etwas niedrigeren Höhenlage angeordnet ist.4.) Trocknungs-Zentrifuge nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze (26) an- III 10980 9/02 21jedem ihrer beiden Enden eine Zylinderfläche (34; 36) aufweist, deren Achsej^ mit der Achse dea Zentriiugenkorbes zusammenfällt und daß die Zylinderllächen in Höhe des oberen Standes der Scheidewand (16 j bzw. uee Kegelstumpfs (38) angeordnet sind und daß die ZyIinderl'lachen mit diesen ringförmige Spalte (44$ 46) · kleiner Breite bilden.Jr/ü 6109809/0221BAD
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR177147 | 1968-12-09 | ||
| FR177147 | 1968-12-09 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1961277A1 true DE1961277A1 (de) | 1971-02-25 |
| DE1961277C3 DE1961277C3 (de) | 1977-11-10 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4314020A1 (de) * | 1993-04-29 | 1994-11-03 | Rolf Dipl Ing Schnause | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Reinigen und Entgasen viskoser Kunststoffschmelzen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4314020A1 (de) * | 1993-04-29 | 1994-11-03 | Rolf Dipl Ing Schnause | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Reinigen und Entgasen viskoser Kunststoffschmelzen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES180171U (es) | 1973-02-01 |
| DE1961278A1 (de) | 1971-06-09 |
| YU304169A (en) | 1974-10-31 |
| YU304069A (en) | 1974-10-31 |
| YU32690B (en) | 1975-04-30 |
| ES373994A1 (es) | 1972-03-16 |
| BE742015A (de) | 1970-05-04 |
| PL69746B1 (de) | 1973-08-31 |
| CS152341B2 (de) | 1973-12-19 |
| YU32689B (en) | 1975-04-30 |
| FR1601880A (de) | 1970-09-21 |
| BR6914857D0 (pt) | 1973-01-16 |
| GB1284550A (en) | 1972-08-09 |
| US3647135A (en) | 1972-03-07 |
| ES180171Y (es) | 1973-11-16 |
| GB1284549A (en) | 1972-08-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |