DE1961278A1 - Kontinuierlich arbeitende Trenn-Zentrifuge - Google Patents
Kontinuierlich arbeitende Trenn-ZentrifugeInfo
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Description
PATENTANWÄLTE CMPL-ΙΝΘ. A. WEDDE DIPI-INQ. K. EMPL
Konten: Pat.-Anwalt Dlpl.-Ing. A. Wedde
Poetseheck: Münohen Nr. 47 392
Bank: Deutsche BankNr.es/22 6O1
8 MÜNCHEN β Ο Schumannetr. 2 — Tel.:CO81O4S8147
5. Dezember 1969
AktaPfim 6774
Societe" Fives Lille-Cail
7, rue Mont alivet
Paris 8e (Frankreich
Paris 8e (Frankreich
Kontinuierlich arbeitende Trenn-ifentrifuge.
Die Erfindung bezieht sich auf solche kontinuierlich arbeitende Trenn-Zentrifugen, bei denen ein vollwandiger,
konisch ausgebildeter Zentrifugenkorb ein von dessen innerer Fläche in Abstand gehaltenes Sieb trägt,
so daß die beim Durchtritt durch das Sieb gefilterte
Flüssigkeit Durchlässe vorfindet, wobei die Flüssigkeit durch Bohrungen oder Durchlässe abgeführt wird, .
welche an dem den größeren Durchmesser aufweisenden Ende des Zentrifugenkorbes abgeführt wird. An diesem
Ende ist eine kegelstumpfförmige Schürze befestigt,
weicht den Korb umgibt und eich in Richtung auf das andere Ende dee Zentrifugenkorbeβ erweitert. Die aus
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den Bohrungen oder Durchlässen des Zentrifugenkorbes
herausgeschleuderte Flüssigkeit wird von dieser Schürze gesammelt und strömt über deren innere Fläche und gelangt
schließlich zu dem äußeren Ende der Schürze, von wo sie gegen eine feststehende Scheidewand geschleudert wird,
welche Kammern für die Aufnahme der Feststoffe und der
Flüssigkeit trennt.
Um eine sonst sehr erhebliche Luftzirlaiation zwischen dem
Inneren des Zentrifugenkorbes und der für die Aufnahme
der Flüssigkeit bestimmten Kammer zu verhindern, muß der
Gesamtquerschnitt der Bohrungen oder Durchlässe für den
Durchlaß der abgefilterten Flüssigkeit begrenzt werden.
Um aber trotzdem die abgefilterte Flüssigkeit abführen zu können, ist an dem den größeren Durchmesser aufweisenden
Ende des Zentrifugenkorbes eine Ringnut vorgesehen, an
deren Boden die Bohrungen oder Durchlässe münden. Diese Ringnut kann durch Trennstege in mehrere Kammern aufgeteilt
sein, um die Steifigkeit des Korbrandes zu verbessern.
Aufgrund dieser konstruktiven Ausbildung erhöht sich das
Gewicht und das Trägheitsmoment des Zentrifugenkorbes, wobei auch seine Herstellung schwieriger wird. Bei gegossenen
Zentrifugenkörben, bei denen die Ringnut in dem
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aus diesem Grund relativ dick ausgebildeten Rand vorgesehen"
ist, wurde insbesondere festgestellt, daß sich in diesem Bereich Lunker bilden·
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Zentrifugenkorb
zu schaffen, der geringeres Gewicht aufweist und einfacher herzustellen ist, als die bekannten Zentrifugenkörbe
.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die für
die Aufnahme der durch das Sieb gefilterten !Flüssigkeit
bestimmte Ringnut bzw. Kammern durch eine ringförmige Auskehlung oder eine Reihe von Aussparungen in dem Rand
der an dem Korb befestigten Schürze gebildet ist bzw. sind. Hierdurch entfallen eine Ringnut oder Kammern am
Zentrifugenkorb, so daß dieser keinerlei Aussparungen mit
Ausnahme von Schraubenlöehern für die Befestigung der Schürze benötigt, wodurch eine Gewichtsverminderung des
Korbes und eine erleichterte Fabrikation bewirkt wird.
Es ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, daß die Herstellung der Schürze nicht die gleichen Schwierigkeiten
wie die i'abrikation des Zentrifugenkorbes bereitet.
Bei dieser Schürze kann leichter ein iehüerloses Gußstück
109824/09?!
erhalten werden, da dessen den großen Durchmesser aufweisendes Flanschstück keine wulstförmige Verdickung aufweist,
welche eine Lunkerbildung begünstigen würde. Es ist weiterhin möglich, diese Schürze aus Leichtmetall
oder einer Leichtmetallegierung herzustellen, mit der das Gewicht der Gesamtheit von Zentrifugenkorb und Schürze
verringert werden kann.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand
der Zeichnungen hervor, in denen zeigt:
Fig. 1 ejnenschematisehe» Axialschnitt durch eine erdrindungs
gemäß ausgebildete Trenn-Zentrifuge;
i'ig. 2 eine vergrößerte Schnitt ansieht des Zentrifugenkorbes
und der Schürze der in Figur 1 dargestellten Zentrifuge;
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie 5-3 in Fig. 2}
Fig. 4 eine der Fig. 2 ähnliche Schnittansieht einer geänderten
Ausführungsform j
Fig. 5 einen Schnitt entsprechend der Linie 5-5 in Fig. 4
109824/0921 -5-
I1Ig. 6 eine der Fig. 2 ähnliche Schnitt ansicht* einer
weiteren Ausführungsform.
Die in Figur 1 veranschaulichte Trenn-Zentrifuge weist
einen vollwandigen, sich konisch nach oben erweiternden Korb 10 auf, welcher um einen an der Wanne 14 des Gerätes
befestigten senkrechten Drehzapfen 12 umläuft. Diese Wanne ist durch eine zylindrische Scheidewand 16 in eine
!•lüssigkeitsaufnahmekammer 18 und eine Feststoffaufnahmekammer
20 aufgeteilt.
Die innere Oberfläche des Korbes 10 ist mit einem Sieb 22 belegt, das durch geeignete Distanzstücke mit Abstand von
dieser Oberfläche gehalten ist, so daß die durch das Sieb hindurchtretende !Flüssigkeit zum oberen Ende des Korbes
fließen kann.
Am oberen Ende weist der Korb einen senkrecht zu seiner
Achse nach außen vorstehenden flansch 24 auf (vergl. Jj1 ig.
2), auf dem mit Schrauben 28 eine kegelstumpff örmige
Schürze 26 befestigt ist. Diese vollwandig ausgebildete Sohürze erweitert sich nach unten und besteht aus Leichtmetall
oder einer Leichtmetallegierung, z.B. aus Aluminium. Die Schürze besitzt an ihrem oberen Ende eine nach innen
- 6 109824/0921
weisende Randleiste, die mit einer Beine von Aussparungen versehen ist, welche zusammen mit dem flansch 24 eine
Reihe von Kammern 30 bilden, an denen die zwischen dem Sieb und der inneren Oberfläche des Korbes vorgesehenen
Durchlässe auslaufen. Durch den Elanseh des Korbes, verlauten
Bohrungen 32, welche die Böden der Kammern mit dem zwischen dem Korb und der Schürze gelegenen Raum verbinden.
Anstelle dieser Reihe von Aussparungen kann auch eine nicht unterbrochene Auskehlung in'-der Schürze treten, welche
mit dem flansch des Korbes eine Ringnut bildet.
Die Schürze weist an ihren beiden axialen Enden zylindrische
flächen 34 und 36 auf, welche in Höhe des oberen
Randes der Schweidewand 16 bzw. auf der Höhe eines Ablenkbieches 38 angeordnet sind, welches die form eines sehr
flachen Kegelstumpfes aufweist, der na,ch unten als Zylinderfläche
40 ausläuft, die in der Scheidewand 16>
unter Einhaltung eines geringen Abstandes von dieser befestigt ist. Das untere Ende dieser zylindrischen Wandfläche 40
steht in eine ringförmige Rille 42 ein. Die Innenränder der Scheidewand 16 und des Ablenkbleches 38 endigen mit
geringem Abstand vor den zylindrischen !Flächen 34 bzw. 36,
so daß Ringspa.lte Seiner Spaltbreite entstehen.
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Dadurch, daß gegenüber dem oberen Sand der Scheidewand 16 und dem Rand des Ablenkbleches 38 Zylinderflächen an der
Schürze 26 ausgebildet werden, wird die Montage des Gerätes erleichtert, da die Breite der Spalte zwischen diesen
Teilen und der Schürze gleich bleiben, unabhängig davon, welche relative Höhenlage innerhalb der durch die axiale
Böhe der Zylinderflächen liegenden Grenzen der Zentrifugenkorb
und die Wanne zueinander einnehmen.
Im Betrieb strömt die durch das Sieb gefilterte Flüssigkeit über die innere Oberfläche des Zentrifugenkorbes bis
zu den Kammern 30f von wo sie durch die Bohrungen 32 abgeführt
wird. An der Auslaßseite dieser Bohrungen wird die Flüssigkeit gegen die Innenfläche der Schürze 26 geschleudert
und strömt bis zu deren unterem Ende, von wo sie unter der Zentrifugalkraft als horizontaler Sehleier abgeschleudert
wird.
Dieser Flüssigkeitsschleier trifft auf das Ablenkblech 38,
strömt längs der Wandung 40 und fällt dann in die Rille 42, über deren Kante sie tritt und dann in die Flüssigkeitsaufnahmekammer
18 gelangt.
Der Querschnitt und die Anzahl der Bohrungen 32 werden so
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gewählt, daß die Kammern 30 sich nicht füllen können, da
in diesem i'all die angesammelte !Flüssigkeit über den
Rand des Korbes hinwegströmen würde.
Die Eiguren 4 und 5 veranschaulichen eine geänderte Ausführungsform
der Erfindung, bei der die die Kammern 30· bildenden Aussparungen in die volle Dicke des oberen Randes
der Schürze 26* eingearbeitet sind und wobei Durchlässe oder Schlitze 64 vorgesehen sind, welche die Kammern
mit dem Raum verbinden, welcher zwischen dem Korb und der Schürze gelegen ist. Diese Durchlässe oder Schlitze
sind in dem Rand der Schürze ausgebildet. Bei dieser Ausführungsform ist die Schürze ebenfalls mit Schrauben
28* an dem Flansch 24' des Korbes befestigt. Bei einer
solchen Ausführungsform kann die Reihe der Aussparungen durch eine in die volle Dicke des Randes der Schürze
eingearbeitete Ringnut ersetzt werden, und es können die Durchlässe 64 durch eine Reihe von am Boden der Kammern
30» mündenden Bohrungen ersetzt werden oder durch eine
Ringnut wie bei der vorhergehenden Ausführungsform.
Die Ausbildungsform gemäß figur 6 unterscheidet sich von
derjenigen der figuren 2 und 3 dadurch, daß die Kammern
30** eine wesentlich größere Tiefe erhalten, so daß sie
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sich radial nach außen über den Hand des Plansches 24lf
des Korbes hinaus erstrecken. Die Kammern werden dadurch hergestellt, daß in den Hand der Schürze Aussparungen so
eingearbeitet werden, daß ihre radiale Tiefe größer als die Breite des Flansches 24ft ist. Auf diese Weise werden
Durchlässe 66 zwischen den Böden dieser ^ussparungen und
dem !Flansch 24 lt gebildet, über die eine Verbindung
zwischen den Kammern und dem Haum geschaffen wird, der sich zwischen dem Korb 10 ·* und der Schürze 26fl befindet.
Bei den drei Ausführungsformen kann der .Flansch 24, 24*
oder 24'' des Zentrifugenkorbes auch nicht rechtwinklig
zu seiner Achse verlaufen. Es ist klar, daß alle derartigen Ausführungsformen, einschließlich solcher, welche
durch Einsatz technisch äquivalenter Mittel erhalten werden, in den Schutzbereich der Erfindung fallen.
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Claims (1)
- 5. Dezember 1969Akte: PSm 6774.Patent an s pril ehe1.) Kontinuierlich arbeitende Trenn-Zentrifuge mit einem vollwandig ausgebildeten, ein Sieh tragenden, konischen Zentrifugenkorb, an dessen einem, den größeren Durchmesser aufweisenden Ende eine sich in Richtung auf das andere Ende des Korbes erweiternde und diesen umgebende kegelstumpfxörmige Schürze befestigt und für die Aufnahme der durch das Sieb durchtretenden flüssigkeit eine Hingnut oder eine Reihe von Kammern ausgebildet ist, in deren Boden bzw. Böden für die Abführung der Slüssigkeit Bohrungen oder Durchlässe münden, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Aufnahme der durch das Sieb gefilterten flüssigkeit bestimmte Ringnut bzw. Kammern (30; 30*) durch eine ringförmige Auskehlung oder eine Reihe von Aussparungen in dem Hand der an den Korb (10; 10·) befestigten Schürze (26; 26*) gebildet ist bzw. sind« _ j-j- _109824/09212.) Trenn-Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen oder Durchlässe, welche die Ringnut oder die Kammern mit einem zwischen der Schürze und dem Korb gelegenen Raum verbinden, durch Ausnehmungen am Rand der Schürze gebildet sind.3.) Irenn-Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Schürze auf einen sich in Querrichtung erstreckenden Elansch des Korbes befestigt ist und daß die ringförmige Auskehlung bzw. die Aussparungen aus der Fläche der Schürze herausgearbeitet ist bzw. sind, welche auf der fläche des Flansches anliegt.4-.) Irenn-Zentrifuge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe der Aussparungen größer als die Breite des Flansches des Korbes ist, so daß zwischen den Böden der Aussparungen und dem Rand des Korbes Spalte verbleiben, die die Verbindung zwischen den durch die Aussparungen gebildeten Kammern und dem zwischen der Schürze und dem Korb gelegenen Raum bilden.- III 109824/0971- ill -5.) Irenn-Zentrifuge nach. Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Auskehlung oder die Aussparungen aus dem vollen Material, bezogen auf die axiale Dicke des üandes der Schürze, herausgearbeitet ist bzw. sind.6.) Trenn-Zentrifuge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schürze aus leichtmetall oder einer Leichtmetallegierung besteht.F/S 6109824/0921Leerseite
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