DE19611542A1 - Transporteinrichtung für einen Laderaum eines Kraftahrzeugs - Google Patents
Transporteinrichtung für einen Laderaum eines KraftahrzeugsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Transporteinrichtung für einen Lade
raum eines Kraftfahrzeug mit einem Fahrwerk, das ein vorderes
Paar von Fahrwerksbeinen und ein hinteres Paar von Fahrwerksbei
nen aufweist, wobei beide Paare von Fahrwerksbeinen um jeweils
eine Schwenkachse zwischen einer ausgestellten Fahrposition und
einer eingeklappten Transportposition verschwenkbar sind.
Eine solche Transporteinrichtung ist aus der FR 26 73 587 A1 be
kannt. Die Transporteinrichtung stellt einen kastenartigen Ein
kaufswagen dar, der mit einem Fahrwerk versehen ist. Das Fahr
werk weist zwei Paare von Fahrwerksbeinen auf, die an einem
Fahrgestell schwenkbar angeordnet sind. Die Unterseite des Fahr
gestells ist mit zwei in Längsrichtung verlaufenden Reihen von
Laufrollen versehen, die ein einfaches Verschieben des Fahrge
stells und damit der Transporteinrichtung auf einer Unterlage
gestatten. Die Verschwenkung der Fahrwerksbeine erfolgt beim
Hineinschieben der Transporteinrichtung in einen Laderaum eines
Kraftfahrzeugs, wobei die vorderen Fahrwerksbeine an einer Heck
kante des Kraftfahrzeugs, insbesondere an einem Heckstoßfänger,
zur Anlage kommen und beim weiteren Hineinschieben der Transpor
teinrichtung in den Laderaum nach hinten und nach oben ver
schwenkt werden. Das hintere Fahrwerksbeinpaar ist dabei mecha
nisch mit dem vorderen Fahrwerksbeinpaar gekoppelt und wird zu
dem durch einen Handgriff in die vollständige Transportposition
geschoben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Transporteinrichtung der ein
gangs genannten Art zu schaffen, die eine einfache und zwangs
läufige Verschwenkung der Fahrwerksbeine zwischen ihrer Trans
port- und ihrer Fahrposition ermöglicht.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Fahrwerksbeine mit
tels eines gemeinsamen, reibgesteuerten Schwenkantriebs ver
schwenkbar sind, dem zur Zwangssteuerung der Fahrwerksbeine eine
im Bereich eines Bodens des Fahrwerkes angeordnete und auf einer
Unterlage abrollbare, umlaufend gelagerte Reibfläche zugeordnet
ist. Sobald die Transporteinrichtung daher auf eine Unterlage,
insbesondere einen Laderaumboden eines Kraftfahrzeugs, geschoben
wird, rollt die Reibfläche beim Verschieben der Transportein
richtung auf der Unterlage ab, wodurch zwangsläufig die Fahr
werksbeine verschwenkt werden. Je nach der Richtung der Ver
schiebung der Transporteinrichtung und der vorhandenen Position
der Fahrwerksbeine werden diese eingeklappt oder ausgeklappt.
Der Schwenkantrieb benötigt keine externe Energiequelle, da in
einfacher Weise die von Hand aufgebrachte Energie zum Verschie
ben der Transporteinrichtung ausgenutzt wird. Die Transportein
richtung ist insbesondere in einer Ausgestaltung als Einkaufswa
gen von Vorteil, wobei der Fahrwerksrahmen den Boden des Ein
kaufskorbes bildet. Der Fahrwerksrahmen befindet sich zweckmäßig
so auf Höhe des Laderaumbodens, daß er beim Hineinschieben des
Einkaufskorbes in den Laderaum mit dem Laderaumboden in Kontakt
gelangt. Durch die nun auf dem Laderaumboden abrollende Reibflä
che werden die Fahrwerksbeine verschwenkt. Die umlaufend gela
gerte Reibfläche im Sinne der Erfindung kann dabei sowohl an
Reibrädern oder Reibrollen oder auch an Reibbändern vorgesehen
sein.
In Ausgestaltung der Erfindung ist die Reibfläche einem endlo
sen, entlang des Bodens des Fahrwerkrahmens verlaufenden Reib
band zugeordnet. Ein solches breites und über die Länge des
Fahrwerkrahmens verlaufendes Reibband weist aufgrund seiner gro
ßen Fläche eine gute Haftung auf einer Unterlage auf und bewirkt
somit eine zuverlässige Verschwenkung der Fahrwerksbeine.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens eine Ar
retierung für den Schwenkantrieb vorgesehen, die die Fahrwerks
beine in ihren Endpositionen arretiert. Dadurch wird zum einen
eine Sicherung der Fahrwerksbeine in ihrer jeweiligen Endpositi
on erzielt. Zum anderen bewirkt die Arretierung des Schwenkan
triebs auch eine Arretierung des Reibbandes, wodurch aufgrund
der Rutschfestigkeit des Reibbandes zusätzlich eine sichere Po
sitionierung des Fahrwerkrahmens in dem Laderaum und damit auch
eines entsprechenden Aufbaus auf dem Fahrwerksrahmen erzielt
wird. Falls als Aufbau ein Einkaufskorb vorgesehen ist, ist die
ser Einkaufskorb in dem Laderaum des Kraftfahrzeugs gesichert
positioniert.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Fahrwerksbeine
des vorderen und des hinteren Paares identisch gestaltet. Es ist
lediglich eine einzelne Werkzeugform notwendig, um alle vier
Fahrwerksbeine herzustellen. Außerdem sind die einzelnen Fahr
werksbeine in einfacher Weise gegeneinander austauschbar.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der maximale
Schwenkwinkel des Schwenkantriebs auf die Länge des Fahrwerkrah
mens oder der Transporteinrichtung abgestimmt. Falls das Reib
band daher auf der entsprechenden Unterlage nicht abrutscht,
sondern lediglich abrollt, sind die Fahrwerksbeine exakt zu dem
Zeitpunkt in ihre gegenüberliegende Endposition verschwenkt, zu
dem der Fahrwerksrahmen entweder vollständig in den Laderaum des
Kraftfahrzeugs eingeschoben oder vollständig aus diesem heraus
gezogen ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist dem Schwenkantrieb
für jedes Paar von Fahrwerksbeinen ein Freilauf zugeordnet. Die
se Ausgestaltung ist von Vorteil, wenn der maximale Schwenkwin
kel des Schwenkantriebs und die Länge des Reibbandes bzw. des
Fahrwerkrahmens nicht aufeinander abgestimmt sind.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist dem Fahrwerk eine
Niveau-Ausgleichseinrichtung für das Befahren von starkem Gefäl
le zugeordnet. Dadurch wird der Aufbau des Fahrwerkrahmens, bei
spielsweise ein Einkaufskorb, auch bei starkem Gefälle immer in
einer horizontalen Position gehalten, so daß mit einer solchen
Transporteinrichtung auch Treppenstufen überwunden werden kön
nen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Fahrwerksbeine
mit Laufrollen versehen, die schalenförmige Abdeckungen aufwei
sen, die in der Transportposition als Auffangwanne für an den
Laufrollen befindliche Feuchtigkeitstropfen dienen. Dadurch wird
verhindert, daß Schmutz oder Feuchtigkeit auf den Laderaumboden
des Kraftfahrzeugs gelangt.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung, das anhand der
Zeichnungen dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine Ausführungs
form einer erfindungsgemäßen Transporteinrichtung, deren
Aufbau als Einkaufskorb gestaltet ist und die für die Be
ladung eines Kombi-Personenkraftwagens geeignet ist,
Fig. 2 schematisch eine teilweise geschnittene Seitendarstellung
der Transporteinrichtung nach Fig. 1, wobei der Reib
bandantrieb zur Verschwenkung der Fahrwerksbeine erkenn
bar ist,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung eine Draufsicht auf eine
seitliche Kante des Reibbandes des Reibbandantriebs nach
Fig. 2 und
Fig. 4 einen Teilschnitt durch den Fahrwerksrahmen der Trans
porteinrichtung nach Fig. 2 entlang der Schnittlinie IV-IV
in Fig. 2.
Eine Transporteinrichtung (3) nach den Fig. 1 bis 3 ist beim
dargestellten Ausführungsbeispiel als Einkaufswagen ausgebildet.
Die Transporteinrichtung (3) weist einen Fahrwerksrahmen (4)
auf, an dem ein vorderes Paar von Fahrwerksbeinen (6) und ein
hinteres Paar von Fahrwerksbeinen (7) angeordnet ist. Die Fahr
werksbeine (6 und 7) befinden sich in der in den Fig. 1 und 2
dargestellten Position in ihrer ausgestellten Fahrposition. In
dieser Fahrposition der Fahrwerksbeine (6 und 7) befindet sich
der Fahrwerksrahmen (4) auf Höhe eines Laderaumbodens (9) eines
Laderaumes (8) eines Kraftfahrzeugs (1) in Form eines Kombi-Personenkraftwagens.
Bei geöffneter Heckklappe (2) ist der Fahr
werksrahmen (4) daher auf Höhe des Laderaumbodens (9) in den La
deraum (8) einschiebbar. Der Fahrwerksrahmen (4) ist mit einem
Aufbau (5) in Form eines Einkaufskorbes versehen. Starr mit dem
Fahrwerksrahmen (4) verbunden ist außerdem ein Haltegriff (10),
der vom Einkaufskorb (5) aus schräg nach hinten und nach oben
abragt. Bei nicht dargestellten Ausführungsbeispielen der Erfin
dung ist der Fahrwerksrahmen (4) mit anderen Aufbauten versehen,
die an die jeweiligen Einsatzzwecke angepaßt sind.
Wie insbesondere aus Fig. 2 erkennbar ist, sind sowohl die vor
deren Fahrwerksbeine (6) als auch die beiden hinteren Fahrwerks
beine (7) in dem Fahrwerksrahmen (4) schwenkbar gelagert. Dazu
ist für die vorderen Fahrwerksbeine (6) eine Welle (11) vorgese
hen, die sich quer über die gesamte Breite des Fahrwerksrahmens
(4) erstreckt und im Bereich ihrer gegenüberliegenden Stirnsei
ten in dem Fahrwerksrahmen (4) drehbar gelagert ist. Mit dieser
Welle (11) sind die beiden Fahrwerksbeine (6) starr verbunden,
wobei beide Fahrwerksbeine (6) jeweils auf die seitlich aus dem
Fahrwerksrahmen (4) herausragenden Zapfenenden der Welle (11)
aufgesteckt sind. Die beiden Fahrwerksbeine (6) flankieren den
Fahrwerksrahmen (4) daher zu beiden Seiten von außen. Die hinte
ren Fahrwerksbeine (7) sind identisch zu den Fahrwerksbeinen (6)
ausgebildet und in identischer Weise auf einer Welle (12) ange
ordnet, die in einem hinteren Bereich des Fahrwerksrahmens (4)
in diesem drehbar gelagert ist. Auch die Fahrwerksbeine (7) sind
daher von außen auf die Wellenenden der Welle (12) aufgesteckt
und starr mit dieser verbunden. In geringem Abstand zu den bei
den Fahrwerksbeinen (6) ist auf beiden Seiten der Welle (11) je
weils ein Ritzel (13) starr angeordnet, das beim dargestellten
Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 und 4 einstückig mit der
Welle (11) verbunden ist. Die Anordnung des in Fahrtrichtung
rechten Ritzels (13) auf der Welle (11) ist in Fig. 4 darge
stellt. Das in Fahrtrichtung linke Ritzel (13) ist analog auf
der gegenüberliegenden Seite der Welle (11) positioniert. Über
die zwischen den beiden Ritzeln (13) der Welle (11) verbleibende
Breite des Fahrwerkrahmens (4) erstreckt sich ein Reibband (15),
das in Längsrichtung des Fahrwerkrahmens (4) entsprechend der
Darstellung nach Fig. 2 umlaufend und endlos umgelenkt ist. Das
Reibband (15) verläuft über nahezu die gesamte Länge des Fahr
werkrahmens (4) unterhalb eines Bodens des Fahrwerkrahmens (4)
und stellt somit die Unterseite des Fahrwerkrahmens (4) dar. Das
Reibband (15) ist auf seiner Oberfläche, die auf der Unterseite
des Fahrwerkrahmens (4) nach unten zeigt, mit einem rutschfesten
Kunststoffbezug versehen und ist im übrigen als textiles Flä
chengebilde hergestellt. Das Reibband (15) ist strapazierfähig
und im wesentlichen unelastisch. Das Reibband (15) ist um mehre
re Rollen (18, 19, 20, 21, 22, 23, 24) umgelenkt, wobei es im
Bereich der Unterseite des Fahrwerkrahmens (4) unterhalb des
Fahrwerkrahmens (4) und in den übrigen Bereichen innerhalb des
Fahrwerkrahmens (4) verläuft. Alle Rollen (18, 19, 20, 21, 22,
23, 24) erstrecken sich über die Breite des Fahrwerkrahmens (4)
und sind im Bereich ihrer Stirnenden in dem Fahrwerkrahmen (4)
drehbar gelagert.
Die Lagerung der Welle (12) für die hinteren Fahrwerksbeine (7)
entspricht der Lagerung der Welle (11). Auch die Anordnung von
zwei Ritzeln (14) auf der Welle (12) entspricht der zuvor be
schriebenen Anordnung bezüglich der Welle (11), so daß zur Ver
meidung von Wiederholungen auf diese Beschreibung verwiesen
wird.
Auf Höhe der beiden Wellen (11 und 12) steht das Reibband (15)
drehschlüssig in Eingriff mit den Ritzeln (13 und 14). Dazu sind
im Bereich der seitlichen Kanten des Reibbandes (15) lappenarti
ge Ausstellungen (16, 17) vorgesehen, die mit in Längsrichtung
des Reibbandes (15) verlaufenden Zahnlochreihen (35) versehen
sind. Wie aus Fig. 4 erkennbar ist, greifen die Ritzel (13, 14)
in diese Zahnlochreihen (35) ein und kämmen mit den lappenarti
gen Ausstellungen (16, 17). Beim dargestellten Ausführungsbei
spiel sind die lappenartigen Ausstellungen (16, 17) lediglich
über bestimmte Schwenkbereiche der Fahrwerksbeine (6 und 7)
seitlich an dem Reibband (15) ausgebildet. Nur für diese Berei
che erfolgt somit eine drehschlüssige Verbindung zwischen dem
Reibband (15) und den Fahrwerksbeinen (6 und 7). Bei einem nicht
dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die seitli
chen Randbereiche des Reibbandes über die gesamte umlaufende
Länge des Reibbandes mit Zahnlochreihen versehen, so daß das
Reibband über seinen gesamten Umlauf mit dem Ritzel kämmt.
Sobald daher das Reibband (15) in Längsrichtung relativ zum
Fahrwerksrahmen (4) verschoben wird, werden auch die Fahrwerks
beine (6 und 7) drehschlüssig mitgenommen und verschwenken in
eine gewünschte Endposition. Die Fahrwerksbeine (6 und 7) sind
dabei derart geformt, daß sie in ihrer eingeschwenkten Trans
portposition (gestrichelte Darstellung in Fig. 2) über die seit
liche Kontur des Aufbaus (5) nicht hinausragen und somit in ih
rer Transportposition platzsparend untergebracht sind. In der in
Fig. 2 dargestellten Fahrposition der Fahrwerksbeine (6 und 7)
befinden sich die Ritzel (13 und 14) in Eingriff mit den Zahn
lochreihen (35) der Ausstellungen (16 und 17). Um ein unbeab
sichtigtes Einklappen der Fahrwerksbeine (6 und 7) in Pfeilrich
tung zu vermeiden und somit die Fahrposition der Fahrwerksbeine
(6 und 7) zu sichern, ist den Ritzeln (13 und 14) eine Arretie
rung (25, 26, 27; 28, 29, 30; 31) zugeordnet, wobei jedem Ritzel
(13, 14) jeweils eine Sperrklinke (25, 28) zugeordnet ist. Bei
einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind
die Sperrklinken (25 und 28) lediglich den Ritzeln (13, 14) auf
einer Seite des Fahrwerkrahmens (4) zugeordnet. Aufgrund der Ar
retierung dieser Ritzel (13, 14) erfolgt gleichzeitig auch eine
Arretierung der gegenüberliegenden Ritzel (13, 14), da diese
starr mit den Wellen (11 und 12) verbunden sind. Um eine gemein
same Auslösung und Arretierung der Sperrklinken (25 und 28) er
zielen zu können, ist ein Verbindungsgestänge (31) vorgesehen,
das mittels einer gemeinsamen Handhabe (32) am hinteren Ende des
Fahrwerkrahmens (4) beweglich ist. Die Sperrklinken (25 und 28)
sind oberhalb der Ritzel (13, 14) um eine Achse (27) bzw. eine
Achse (29) schwenkbar am Fahrwerksrahmen (4) gehalten. Auf ihrer
zu den Ritzeln (13, 14) gewandten Unterseite sind die Sperrklin
ken (25, 28) mit Verzahnungen (26; 30) versehen, die an die Au
ßenverzahnung der Ritzel (13, 14) angepaßt sind. Die so gebilde
te Arretierung arretiert zum einen die jeweilige Position der
Fahrwerksbeine (6 und 7) und zum anderen auch die Position des
Reibbandes (15), falls die Ausstellungen (16, 17) mit den Rit
zeln (13, 14) in Eingriff sind. Um den Eingriff der Ausstellun
gen (17) im Bereich der Welle (12) mit den beiden Ritzeln (14)
zu ermöglichen, sind die Umlenkrollen (21 und 22) so relativ zu
den Ritzeln (14) angeordnet, daß das Reibband (15) und damit
auch die Ausstellungen (17) zwangsläufig an den Ritzeln (14)
vorbeigeführt sind und mit diesen kämmen. Vorzugsweise sind den
Sperrklinken (25, 28) Rückholfedern zugeordnet, die nach einer
Betätigung durch die Handhabe (32) eine automatische Rückstel
lung der Sperrklinken (25, 28) gewährleisten.
Sobald die Transporteinrichtung (3) daher in Richtung des Pfei
les (S) in den Laderaum (8) des Kraftfahrzeugs (1) eingeschoben
wird, kommt das Reibband (15) im Bereich des vorderen Endes des
Fahrwerkrahmens (4) mit dem Laderaumboden (9) in Verbindung.
Aufgrund der rutschfesten Reibfläche des Reibbandes (15) haftet
das Reibband (15) auf dem Laderaumboden (9) und wird bei einem
weiteren Hineinschieben der Transporteinrichtung (3) in Richtung
des Pfeiles (S) auf dem Laderaumboden (9) abgerollt. Dabei wer
den zwangsläufig die Ritzel (13 und 14) verdreht, wobei beim
dargestellten Ausführungsbeispiel ein nicht dargestellter Frei
lauf zur Sicherung der Funktion ergänzt ist. Selbstverständlich
müssen sich die Sperrklinken (25 und 28) außer Eingriff befin
den. Bei einem Hineinschieben der Transporteinrichtung (3) wer
den somit die Fahrwerksbeine (6 und 7) in Pfeilrichtung nach
oben verschwenkt. Sobald die Fahrwerksbeine (6 und 7) ihre obere
Ruheposition erreicht haben, wird die Arretierung mittels der
Handhabe (32) bewirkt. Falls der Aufbau (5) noch nicht vollstän
dig in den Laderaum (8) hineingeschoben ist, obwohl die Fahr
werksbeine (6 und 7) bereits ihre obere Endposition erreicht ha
ben, tritt nun der Freilauf in Funktion, wobei zunächst die Ar
retierung noch einmal gelöst werden muß. Nun kann der Aufbau (5)
so weit in den Laderaum (8) hineingeschoben werden, bis die
Klappe (2) des Kraftfahrzeugs (1) geschlossen werden kann. Nach
dem Arretieren durch den Handgriff (32) ist die Transportein
richtung (3) somit in der eingeschobenen Position im Laderaum
(8) blockiert, wobei die rutschfeste Reibfläche des Reibbandes
(15) dazu beiträgt, daß die Transporteinrichtung (3) sicher auf
dem Laderaumboden (9) haftet.
Die Füße der Fahrwerksbeine (6, 7) sind mit Laufrollen (33) ver
sehen, denen jeweils eine Verkleidung (34) zugeordnet ist. Die
Laufrollen (33) sind dabei um eine vertikale Drehachse drehbar
an den Fahrwerksbeinen (6, 7) gehalten, so daß ohne größeren
Aufwand eine Lenkung der Transporteinrichtung (3) von Hand gege
ben ist. Die Verkleidungen (34) sind schalenförmig ausgebildet
und so relativ zu den Laufrollen (33) angeordnet, daß sie in der
Ruheposition der Fahrwerksbeine (6, 7) Auffangschalen für an den
Laufrollen (34) befindliches Tropfwasser bilden.
Claims (11)
1. Transporteinrichtung für einen Laderaum eines Kraftfahr
zeugs mit einem Fahrwerksrahmen, der ein vorderes Paar von
Fahrwerksbeinen und ein hinteres Paar von Fahrwerksbeinen
aufweist, wobei beide Paare von Fahrwerksbeinen um jeweils
eine Schwenkachse zwischen einer ausgestellten Fahrposition
und einer eingeklappten Transportposition verschwenkbar
sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fahrwerksbeine (6, 7) mittels eines gemeinsamen, reib
gesteuerten Schwenkantriebs (11, 12, 13, 14, 15) ver
schwenkbar sind, dem zur Zwangssteuerung der Fahrwerksbeine
(6, 7) einen Bereich eines Bodens des Fahrwerkrahmens (4)
angeordnete und auf einer Unterlage (9) abrollbare, umlau
fend gelagerte Reibfläche (15) zugeordnet ist.
2. Transporteinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Reibfläche einem endlosen, entlang des Bodens des Fahr
werkrahmens (4) verlaufenden Reibband zugeordnet ist.
3. Transporteinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Reibband (15) mittels eines Zugmitteltriebs (16, 17;
13, 14) drehschlüssig mit den Fahrwerksbeinen (6, 7) ver
bunden ist.
4. Transporteinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
auf wenigstens einer Seite des Reibbandes (15) ein Loch
bandabschnitt (16, 17) für jedes Paar von Fahrwerksbeinen
(6, 7) angeordnet ist, mit dem korrespondierende Ritzel
(13, 14) der Fahrwerksbeine (6, 7) kämmen, die koaxial zu
den Schwenkachsen angeordnet sind.
5. Transporteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens eine Arretierung (25, 26, 27, 28, 29, 30, 31,
32) für den Schwenkantrieb vorgesehen ist, die die Fahr
werksbeine (6, 7) in ihren Endpositionen arretiert.
6. Transporteinrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Arretierung mittels einer Handhabe (32) manuell lösbar
und arretierbar ist.
7. Transporteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fahrwerksbeine (6, 7) des vorderen und des hinteren
Paares identisch gestaltet sind.
8. Transporteinrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der maximale Schwenkwinkel des Schwenkantriebs auf die Län
ge des Fahrwerkrahmens (4) oder der Transporteinrichtung
(3) abgestimmt ist.
9. Transporteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet, daß
dem Schwenkantrieb für jedes Paar von Fahrwerksbeinen (6,
7) ein Freilauf zugeordnet ist.
10. Transporteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet, daß
dem Fahrwerk eine Niveau-Ausgleichseinrichtung für das Be
fahren von starkem Gefälle zugeordnet ist.
11. Transporteinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprü
che,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fahrwerksbeine (6, 7) mit Laufrollen (33) versehen
sind, die schalenförmige Verkleidungen (34) aufweisen, die
in der Transportposition als Auffangwanne für an den Lauf
rollen (33) befindliche Feuchtigkeitstropfen dienen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996111542 DE19611542A1 (de) | 1996-03-23 | 1996-03-23 | Transporteinrichtung für einen Laderaum eines Kraftahrzeugs |
| ITRM970083 IT1290933B1 (it) | 1996-03-23 | 1997-02-17 | Apparecchio di trasporto per il vano di carico di un autoveicolo. |
| FR9703409A FR2746359B1 (fr) | 1996-03-23 | 1997-03-20 | Dispositif de transport pour un espace de chargement d'un vehicule automobile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996111542 DE19611542A1 (de) | 1996-03-23 | 1996-03-23 | Transporteinrichtung für einen Laderaum eines Kraftahrzeugs |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19611542A1 true DE19611542A1 (de) | 1997-09-25 |
Family
ID=7789216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996111542 Withdrawn DE19611542A1 (de) | 1996-03-23 | 1996-03-23 | Transporteinrichtung für einen Laderaum eines Kraftahrzeugs |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE19611542A1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70567 STUTTGART, DE |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |