DE2650270C2 - Lastkraftfahrzeug - Google Patents
LastkraftfahrzeugInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D53/00—Tractor-trailer combinations; Road trains
- B62D53/04—Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
- B62D53/08—Fifth wheel traction couplings
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Description
Die Erfindung b-'trifft ein Lastkraftfahrzeug, wie es
im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beschrieben und aus der DE-OS 24 52 821 bekannt ist.
Bei dem bekannten Lastkraftfahrzeug der angegebenen Art kann durch die starre Verbindung des
Fahrzeugaufbaus mit der ein- oder mehrachsigen Aufbauverlängerung und das Verschwenken der beiden
Klappstützen in die im wesentlichen horizontale Ruhestellung ein Fahrzeug mit einer großen Aulbaueinheit
geschaffen werden, das wie ein Sattelkraftfahrzeug wirkt und hierbei insbesondere zum Transport von
Langmaterial jeder Art geeignet ist. während nach dem Abkuppeln der Aufbauverlängerunf und Verschwenken
der beiden Klappstützen in ihre normale Transportstellung das Lastkraftfahrzeug ohne Beschränkungen in
herkömmlicher Weise zum Transport von Stück- und Schüttgut verwendet werden kann. E)ie Verriegelung
des vorderseitigen Anschlußgliedes der Aufbauverlängerung
in der rückseitigen Aufnahmetasche des Fahrzeugaufbaus erfolgt bei dem bekannten Lastkraftfahrzeug
mittels eines ggf unter Federspannung stehenden Bolzens, der sich im Verrriegelungszustand
durch eine unterseitige Öffnung der Aufnahmetasche und eine mit dieser in fluchtende Übereinstimmung
gebrachte Öffnung des Anschlußgliedes erstreckt Diese
Verriegleung gewährleistet nicht unter allen Betriebsbedingungen eine rüttelsichere, spielfreie Verbindung
zwischen dem Anschlußglied und der Aufnahmetasche und ist nicht mit dem gewünschten Maß an Einfachheit
durchführbar.
Es ist ferner ein Sattelschlepper mit Anhänger bekanntgeworden (DF.-OS 15 80 019). bei dem der
Anhänger in einen vorderen Anhängerteil und einen damit starr verbindbaren hinteren Anhängerteil unter
teilt ist. Die Verbindung .der beiden Anhängerteile erfolgt hierbei* ebenfalls; mittels eines vprderseitigen
Anschlußgliedes des hinteren AnhärigerteiJs, Weiches in
eine entsprechend ausgebildete rückseitige Aufnahmetasche des Vorderen Anhängerteils eirischiebbar und
dort mittels eines Verschlusses festgelegt ist. Der Verschluß sitzt hierbei am vorderen Anhängerteil und
umfaßt einen mittels Schraubenspindel Von der Seite
her betätigbaren Schwenkhaken, der im gekuppelten
Zustand der Anhangerteile hinter einen zentralen Zapfen des Anschlußgliedes des hinteren Anhängerteils
faßt. Bei dieser Ausgestaltung erfolgt eine Linienberührung des Schwenkhebels mit dem zentralen Zapfen des
Anschlußgliedes von der Seite her, so daß die durch die Schraubenspindel eingeleitete Kraft des Schwenkhebels
quer zur Einführbewegung des Anschlußgliedes in die Aufnahmetasche wirkt. Bei den zu erwartenden
Verschleißerscl.jinungen ist hierbei eine rüuelfreie,
sichere Verbindung des Anschlußgliedes mit der Aufnahmetasche auf die Dauer nicht gewährleistet
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Lastkraftfahrzeug der eingangs angegebenen Art eine
sichere, spielfreie Verbindung zwischen dem vorderseitigen Anschlußglied der Aufbauverlängerung und der
rückseitigen Aufnahmetasche des, Fahrzeugaufbaus, die gemeinsam die Kupplung zur starren Verbindung von
Fahrzeugaufbau und Aufbauverlängerung bilden, zu schaffen sowie ferner den Vorgang des An- und
Abkuppeins zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird nach uci Erfindung durch die
kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Bei dieser Ausgestaltung ist durch die mit dem
Stellhebel für die Verschlußriegel des Aufnahmeglieds zusammenwirkende Sicherungsvorrichtung eine
selbsttätige Überführung der Verschlußriegel in einen form- und kraftschlüssigen Verriegelungseingriff mit
den Quertaschen der Aufnahmetasche beim Ankuppeln erreicht. Hierdurch ist der Kuppelvorgang einfach und
sicher und erfordert außer dem Fahrer des Lastkraftfahrzeugs kein weiteres Bediengungspersonal, da der
selbsttätige Kuppelvorgang bzw. das Auslösen der Sicherungsvorrichtung lediglich durch ein Zurücksetzen
des Fahrzeugs gegen die abgebremste Aufbauverlängerung herbeigeführt wird. In gleich einfacher Weise kann
im Prinzip das Abkuppeln der Aufbauverlängerung vom Fahrzeugaufbau vo1 genommen werden, indem das
Fahrzeug nach Auflösen der Verriegelung entsprechend gegenüber d<,r abgebremsten Aufbauverlängerung
vorgezugen wird. Im Interesse dieses einfachen,
selbsttätigen Kuppelvorgangs sind die Verschlußriegel in ihrer Entriegelungsstellung innerhalb des vorderseitigen
Anschlußgliedes der Aufbauverlängerung angeordnet, während die Quertaschen der Aufnahmetasche
zugeordnet sind. Insbesondere wird aber dadurch, daß
die quer zur Fahrzeuglängsachse vei schiebbar geführten Verschlußriegel in ihrer Verriegelungsstellung bei
mit der Aufbauverlängerung gekuppeltem Fahrzeug ständig in Richtung ihres Verriegelungseingriffs feder·
beaufschlagt sind und nur an ihrer der Aurbauverlängerung zugewandten Seite eine keilförmige Abschrägung
bei entsprechend keilförmiger Ausbildung der Querta scher, aufweisen, eine sichere, spielfreie Verbindung
zwischen Fahrzeugaufbau und Aufbauverlängerung erreicht. Diese sichere Verbindung wird auch unter den
Beanspruchungen des Fahrbetriebs stets aufrechterhal
ten. da den in die Quertaschen der Aufnahmetasche eingerasteten, federbeaufschlagten Verschlußriegeln
durch ihre besondere keilförmige Abschrägung stets eine in Richtung der F.inführbewegung des Anschluß
,güedes in die Aiifnahmetasche wirkende Kraftkömpoirfenle
erteilt wird, die im Sirine eines'Festziehens des
Änschiußgliedes in der Aufnähmetasche wirkt,
Im Zusammenhang mit verschiebbaren Sattelkupp^
hingen (DE-Gbm !9 79 484, DE-OS 25 21 835) sind zwar schon Verriegelürigsvorrichtungen bekannt, die zwei
gegenläufig über einen 'zweiarmigen Stellhebel od, dgl,
ein- und ausrückbare Verschlußriegel sowie Quertaschen zu deren Aufnahme in Verrieglungseingriff
umfassen, wobei die Verschlußriegel quer zur Fahrzeuglängsachse verschiebbar geführt und für einen form- und
krafischlüssigen Verriegelungseingriff in den Quertaschen in Richtung ihres Verriegelungseingriffs federbeaufschlagt
sind, jedoch weisen diese bekannten Verriegelungsvorrichtungen nicht die für die erfindungsgemäße
Kupplung wesentlichen Merkmale der Anordnung der Verschlußriegel in einer Aufnahmetasche in ihrer
Entriegelungsstellung und der besonderen keilförmigen Abschragung der Verschlußriegel nur an einer Seite bei
entsprechend keilförmiger Ausbildung der Quer taschen auf.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch veranschaulicht,
und zwar zeigt
Fig. I eine Seitenansicht eines Lastkraftfahrzeugs in
einer Betriebsstellung mit angekuppelter Adfbauverlängerung,
F i g. 2 die Draufsicht auf ein vorder' jitiges Anschlußglied
der Aufbauverlängerung.
Fig. 3 eine Seitenansicht des Anschlußgliedes nach Fig.2.
F i g. 4 die Draufsicht auf eine rückseitige Aufnahmetasche d^s Fahrzeugaufbaus und
Fig. 5 eine Seitenansicht der Aufnahmetasche nach Fig. 4.
Das in der Zeichnung dargestellte Lastkraftfahr/eug besitzt einen bei dem dargestellten Beispiel kastenförmigen
Fahrzeugaufbau l.der mit einem Unterrahmen 2 auf einen Fahrgestellrahmen 3 aufgesetzt ist. Zwischen
dem Fahrgestellrahmen 3 und dem Fahrzeugaufbau 1 bzw. dem Unterrahmen 2 sind zwei in Fahrzeuglängsrichtung
mit Abstand voneinander angeordnete Klappstützen 4 und 5 vorgesehen, zwischen denen ein
Drehkipplager 6 in der vertikalen Längsmittelebene des Fahrzeugs angeordnet ist.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Betriebszustand ist
der Fahrzeugaufbau 1 durch eine als Ganzes mit 7 bezeichnete Kupplung mit einer Aufbauverlängerung 8
star vereinigt. Die Aufbauverlängerung 8 besitzt bei dem dargestellten Beispiel einen mit dem Fahrzeugaufbau
1 gleichartigen kastenförmigen Aufbau gleicher Breite und gleicher Bodenhöhe, der auf einen ünterrahmen
9 aufgesetzt ist. In ihrem vorderstitigen Bereich besitzt die Aufbauverlängerung 8 zwei Stützräder 10.
die in einer gemeinsamen Querebene angeordnet sind. Während sich die abgekuppelte Aufbauverlängerung 8
mit den Stuurädern 10 und Rädern 11 einer hinteren Radachse 12 am Boden abstützt, sind bei dem in F i g. 1
dargestellten Betriebszustand die Stützräder 10 in eine Ruhestellung oberhalb der Bodenebene angehoben und
in diener Stellung an ihren am Unterrahmen 9 befestigten Halterungen 13 festgelegt. Die Klappstützen
4 und 5 sind hierbei in eine im ν esentlicfien horizontale Ruhestellung umgeklappt urd am Fahrgestellrahmen
3 in dieser Stellung arretiert.
Das Drehkipplager 6 wirkt bei dem in Fig. 1 dargestellten Betr «jbszustand in an sich bekannter
Weise nach Art einer Sattelkupplung, ist jedoch oberseitig unlösbar mit dem Unterrahmen 2 des
Fahrzeugaufbaus 1 verbunden. Unterseitig ist das Drehkipplager 6 am Fahrgestellrahmen 3 befestigt, bei
dem dargestellten Beispiel auf einem Verschiebeschlitten 14, der zwischen einer Vorderen und einer hinteren
Endstellüng gegenüber dem Fahrgestellrahmen 3 längsverschiebbar und in diesen* ihrerseits Endstellurv
gen des Drehkipplagers 6 und des mil diesem fest verbundenen Fahrzeugaufbaus 1 festlegenden Erstellungen
arretierbar ist.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Betriebszustand ist das Drehkipplager 6 und mit ihm der Fahrzeugaufbau 1 >
in die hintere Endstellung verschoben. Der Lastkraftwagen mit seinem mit der Aufbauverlängerung 8 über die
Kupplung 7 zu einer Aufbaueinheit staff vereinigter Fahrzeugaufbau 1 wirkt hierbei wie ein Sattelkraftfahrzeug
mit im Lastmittelpunkt angeordnetem Drehkippla- in ger 6, das aufgrund der Ruhestellung der Klappstützen 4
und 5 eine Drehbewegung der Aufbaueinheit 1, 8 um eine Hochachse 15 und eine Querachse des Drehkipplagers
6 zuläßt. Durch die Zurückversetzung des Fahrzeugaufbaus 1 besitzt die Aufbaueinheit I, 8 ferner
einen freien vorderseitigen Schwenkradius gegenüber dem Führerhaus 16. wie er auch bei herkömmlichen
Sattelaufliegern üblich ist. Die Ladeflächen des Fahrzeugaufbaus 1 und der Aufbauverlängerunß 8 grenzen
bei dem dargestellten Beispiel im vereinigten Zustand unmittelbar bündig aneinander an.
Während das in Fig. 1 veranschaulichte, mit der Aufbauverlängerung 8 gekuppelte Lastkraftfahrzeug
insbesondere zum Transport von Langmaterial jeder Art Verwendung findet, ist es nach Abkuppeln der
Aufbauverlängerung 8 uneingeschränkt als normales Lastkraftfahrzeug in herkömmlicher Weise zum Transport
von Siiick- und Schüttgut geeignet. In diesem, in der Zeichnung nicht dargestellten Betriebszustand
befindet sich das Drehkipplager 6 in seiner vorderen Endstellung, in der der Fahrzeugaufbau 1, wie bei
normalen Lastkraftfahrzeugen üblich, unmittelbar an das Führerhaus 16 angrenzt. Ferner befinden sich
sodann die beiden Klappstützen 4 und 5 in einer vertikalen Betriebsstellung, in der sie den Fahrzeugaufbau
1 unterseitig abstützen und gegen Verdrehen um eine Hochachse sowie Kippen um eine Querachse des
Drehkipplagers 6 sichern, das sodann lediglich eine mittlere Abstützung des Fahrzeugaufbaus 1 bildet.
Grundsätzlich ist es auch möglich, auf eine Längsverschiebbarkeit
des Drehkipplagers 6 mit dem Fahrzeugaufbau 1. etwa bei kleineren Transporten, zu verzichten.
In diesem Fall ist der Fahrzeugaufbau 1 in einem solchen
festen Abstand vom Führerhaus 16 angeordnet, daß in mit der Aufbauverlängerung 8 gekoppelten Zustand die
freie Drehbarkeit der Aufbaueinheit 1,8 gegenüber dem Führerhaus 16 gewährleistet ist. wozu im Interesse eines
möglichst geringen Abstandes vom Führerhaus 16 die vorderen Ecken des Fahrzeugsaufbaus 1 abgerundet
sein können.
Die Kupplung 7 für die starre Verbindung des Fahrzeugaufbaus 1 mit der Aufbauverlängerung 8
umfaßt eine an der Rückseite des Fahrzeugaufbaus 1 vorgesehene Aufnahmetasche 17 und ein an der
Vorderseite der Aufbauverlängerung 8 vorgesehenes Anschhjßglied 18. Die Aufnahmetasche 17 ist von mit
dem Unterrahmen 2 des Fahrzeugaufbaus 1 verschweißten Blechen gebildet und entspricht in ihrer
Form derjenigen des Anschlußgliedes 18, das ein keilförmiger aus Blech geschweißter Hohlkörper ist, der
seinerseits in Höhe des Unterrahmens 9 der Aufbauverlängerung 8 mit diesem verschweißt ist Das Anschlußglied
18 ist hierbei formschlüssig in die Aufnahmetasche einführbar und mit dieser verriegelbar.
Für seine Verriegelung mit der Aufnahmetasche 17 ist das Anschlußglied 18 beidseits mit je einem sich quer zur
Fahrzeuglängsachse erstreckenden Verschlußriegel 19 versehen, die in Führungshülsen 20 rechteckigen
Querschnitts verschiebbar geführt sind: Die Führungshülsen 20 sind von im Inneren des Anschlüßgliedes 18
angeordneten und mit diesem verschweißten Blechsiükken 21 gebildet. In ihrer aus Fig.2 ersichtlichen
Verriegeiungssteiiung überragen die Verschltißriegef 19
die Seitenbleehe 22 des Anschlußgliedes 18 und greifen in Quertaschen 23 ein, die von von den Seitenblechen 24
der Aufnahmetäsche 17 ausgehenden, ihrerseits mit der Aufriahmefäsche 17 sowie dem Unterfahmen 2 ver^
schweißten Blechleilen 25 gebildet sind.
An ihrem im Inneren des Anschlußgliedes 18
gelegenen Ende sind die Verschlußriegel 19 jeweils über eine Verbindungssiange 26 schwenkbar mit einem
zweiarmigen Stellhebel 27 verbunden. Für die Lagerung des Stellhebels 27 ist in das Innere des Anschlußgliedes
18 ein senkrechter Steg 28 eingeschweißt, der an seinem einen Ende mit einem waagerechten Ansatzblech 19
versehen ist. das einen Bolzen 30 in der vertikalen Längsmittelebene 31 des Fahrzeugs trägt, um den der
Stellhebel 27 zwischen einer in Fig. 2 und 3 dargestellten Verriegelungsstellung und einer Entriegelungsstellung
schwenkbar gelagert ist. Die Verbindungsstangen 26 der Verschlußriegel 19. die für eine genaue
Anpassung an die jeweiligen Maßverhältnisse und für einen Ausgleich von Verschleiß an den Verschlußriegeln
19 und den Quertaschen 23 mittels Spannschlössern 32 längenverstellbar ausgebildet sind, greifen am Stellhebel
27 mit gleichen Abständen zu beiden Seiten von dessen senkrechter Drehachse an, die von dem Bolzen 30
gebildet wird.
Durch eine zwischen seinem Arm 33 und dem Unterrahmen 9 gespannte Zugfeder 34 ist der Stellhebel
27 in Richtung des Verriegelungseingriffs der Verschlußriegel 19 beaufschlagt, wobei diese Federbeaufschlagung
über die Verbindungsstangen 26 auf die Verschlußriegel 19 selbst übertragen wird. Für die
Anbringung der Zugfeder 34 ist der Arm 33 des Stellhebsls 27 mit einem winkelförmigen Halter 35
versehen, dessen senkrechter Steg eine Ösenschraube aufnimmt, in deren Öse 37 das eine Ende der
Zugfeder 34 eingehängt ist Das andere Ende der Zugfeder 34 ist in eine am Unterrahmen 9 bzw. am mit
dem Unterrahmen 9 verschweißten Bereich des Anschlüßgliedes 18 angeschweißte Öse 38 eingehängt.
Der Arm 33 des Stellhebels 27 weist ferner einen abgewinkelten und gekröpften Bereich 40 auf, dessen
freies Ende durch die Kröpfung 39 in einer Ebene unmittelbar unterhalb des Unterrahmens 9 liegt, wo es
auf einer Hebelführung 41 geführt ist und eine Handhabe an einer Fahrzeugseite bildet Das freie Ende
des Bereichs 40 bzw. die Handhabe des Stellhebel· 27 ist in dessen Verriegelungsstellung mittels eines Sicherungssteckers
gegenüber einer Bewegung entgegen der Richtung des Verriegelungseingriffs der Verschlußriegel
19 an der am Unterrahmen 9 befestigten Hebelführung 41 festlegbar; deshalb sind in dieser eines
oder mehrere Durchstecklöcher 42 für ein wahlweises Einführen des Sicherungssteckers vorgesehen.
Zusätzlich zu dem von Hand in eines der Durchstecklöcher
42 einzuführenden Sicherungssteckers ist der Stellhebel 27 in seiner Verriegelungsstellung durch
einen gesonderten Sicherungshebel 43 mit Riegelhaken gegenüber einer Bewegung entgegen der Richtung
des Verriegelungseingriffs der Verschlußriegel 19 festlegbar. Der Sicherungshebel 43 ist bei 45 um einen
mit dem Anschlußglied 18 verschweißten senkrechten Bolzen 46 schwenkbar, während er be; 47 gelenkig mit
einer Betätigungsstange 48 verbunden ist Zwischen
einem Bund 49 der Betätigungsstange 48 und einer von dem dem Bund 49 zugewandten Seitenblech 22 des
Anschlußgliedes 18 gebildeten Gegenfläche ist eine Druckfeder 50 eingesetzt, die bestrebt ist, den
Sieherungshebel 43 mit seinem Riegelhaken 44 im Uhrzeigersinn zu verschwenken. In der in Pig.2 und 3
veranschaulichten Verriegelungsstellung übergreift der Riegp£?aken 44 einen Anschlag 51 des Stellhebels 27,
der ah dessen Unterseite befestigt ist, und verhindert
'somit, ebenso wie der in eines der Löcher 42
eingesteckte Sicherungsstecker, ein unbeabsichtigtes Verschwenken des Stellhebels 27 entgegen dem
Uhrzeigersinn, d. h. entgegen der Richtung des Verriegelungseingriffs
der Verschlußriegel 19. Das neben der Führung 41 des Stellhebels 27 an der Fahrzeugseite
herausgeführte freie Ende der Betätigungsstange 48 ist als Handgriff 52 ausgebildet.
Der Stellhebel 27 ist in seiner Entriegelungsstellung,
die in Fig. 3 durch sein bei 40' strichpunktiert eingezeichnetes freies Ende veranschaulicht ist, mittels
einer als Ganzes mit 53 bezeichneten Sicherungsvorrichtung ebenfalls arretierbar, die während des Endanteils
der Einführbewegung des Anschlußgliedes 18 in die Aufnahmetasche 17 selbsttätig auslösbar ist. Die
Sicherungsvorrichtung 53 ist von zwei im wesentlichen senkrecht übereinander am Unterrahmen 9 angeordneten
Verriegelungshaken gebildet, die einander zugewandte und aufeinanderliegende Hakenteile 54 und 55
aufweisen und um je eine horizontale Achse 56 bzw. 57 schwenkbar sind. Der obere Verriegelungshaken bildet
einer um seine Achse 56 frei schwenkbaren Fallhaken 58, während der untere Verriegelungshaken einen
Winkelhebel 59 bildet, an dessen freiem Ende ein eine Zugfeder 60 umfassendes Betätigungsgestänge 61
angreift. Die Zugfeder 60 ist bestrebt, den Winkelhebel 59 im Uhrzeigersinn zu verschwenken, so daß er für eine
Bewegung in die Eingriffsstellung mit dem Stellhebel 27 vorgespannt ist. Die gemäß der Darstellung in Fig. 3
am Stellhebel 27 bzw. dessen gekröpftem Bereich 40 anliegende Riegelfläche des Hakenteils 55 des Winkelhebels
59 ist gegenüber der entsprechenden Riegelfläche des Hakenteils 54 des Fallhakens 58 in Richtung
einer Bewegung des Stellhebels 27 in dessen Verriegelungsstellung versetzt.
Das freie Ende 62 des Betätigungsgestänges 61 ist in einem am Unterrahmen 9 befestigten Führungsorgan 63
geführt und kommt bei der in Fig.3 dargestellten Eingriffsstellung des Winkelhebels 59 während des
Endanteils der Einführbewegung des Anschlußgh'edes 18 in die Aufnahmetasche 17 mit einem an der
Unterseite der Aufnahmetasche 17 im Bereich ihrer HEinführöffnung angeordneten Anschlag 64 (Fig.5) in
Anlage, wodurch das Betätigungsgestänge 61 für ein Verschwenken des Winkelhebels 59 entgegen dem
Uhrzeigersinn, d. h. außer Eingriff, verschoben wird.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Kupplung 7 während des An- und Abkuppeins der Aufbauverlängerung
8 und die damit einhergehende Umrüstung des Lastkraftfahrzeugs sind wie folgt:
In gelöster Stellung der Kupplung 7, d. h. bei nicht
benutzter Aufbauverlängerung 8, befindet sich der Stellhebel 27 der Verschlußriegel 19 in seiner hinteren
Entriegelungsstellung 40', wie sie in Fig.3 für den
Hebelbereich 40 veranschauucht ist. In dieser Stellung
ist der Stellhebe! 27 durch den Winkelhebel 59 gehalten. Zum Ankuppeln an die Aufbauverlängerung 8 wird das
Lastkraftfahrzeug gegen die abgebremste Aufbauverlängerung 8 zurückgefahren, wobei das Anschlußglied
18 der Aufbauverlängerung 8 fortschreitend in die
Aufnahmetaste 17 des Fahrzeügaufbäus 1 des Lästkfäftfahrzeugs eingeführt wird; Während des
Endanteils der Einführbewegung des Anschlußgliedes 18 in die Aufnahmetasche 17 wird das freie Ende 62 des
Betäligungsgestänges 61 gegen den Anschlag 64 der Aufnahmetasche 71 gedrückt, wodurch mittels des
Betätigungsgestänges 61 der Winkelhebel 59 entgegen
dem Uhrzeigersinn verschwenkl wird, so daß er den Stellhebel 27 freigibt, der daraufhin unter der Wirkung
der Zugfeder 34 in seine in Fig.2 und 3 dargestellte
Verriegelungsstellung gezogen wird, wobei die beiden seitlichen Verschlußriegel 19 entsprechend nach außen
in die Quertaschen 23 der Aufnahmetasche 1/ gedruckt werden. Der Sieherungshebel 43 befindet sich während
des Kupplungsvorgang in einer Bei eitstellung für einen
Eingriff mit dem Stellhebel 27. so daß dessen Anschlag 51 bei der Bewegung des Stellhebels 27 in die
hebel 43 geringfügig auslenkt, der damit selbsttätig einfällt und mit seinem Riegelhaken 44 den Anschlag 51
übergreift. Der Stellhebel 27 ist damit in seiner Verriegelungsstellung gesichert. Als weitere Sicherung
des Stellhebels 27 in seiner Verriegelungsstellung wird der zuvor gelöste Sicherungsstecker in eines der Löcher
42 eingesteckt. Der Stellhebel 27 ist somit doppelt gegenüber einer Bewegung entgegen der Richtung des
Verriegelungseingriffs der Verschlußriegel 19 gesichert. Andererseits können sich aber die kraft- und formschlüssig
in die Quertaschen 23 eingreifenden Verschlußriegel 19 aufgrund des in Verriegelungsrichtung
mittels der Zugfeder 34 federbeaufschlagten Stellhebels 27 bei etwaigem in den Quertaschen 23 auftretendem
Spiel zur Aufrechterhaltung ihres spielfreien Eingriffs in diesen weiter einrücken. Die Verschlußriegel 19 weisen
hierbei an ihrer der Aufbauverlängerung 8 zugewandten Seite eine keilförmige Abschrägung 19a auf. wobei die
Quertaschen 23 entsprechend keilförmig ausgebildet sind. Durch diese Ausgestaltungen wird den in Richtung
ihres Verriegelungseingriffs federbeaufschlagten Verschlußriegeln 19 in den Quertaschen 23 eine Kraftkomponente
in Richtung der Einführbewegung des Anschlußgliedes 18 in die Aufnahmetasche 17 erteilt, die
den Formeingriff des Anschlußgliedes 18 innerhalb der Aufnahmetasche 17 im Betrieb gewährleistet.
Zum Lösen der Kupplung 7 wird zuerst der Sieherungshebel 43 durch Ziehen an der Betätigungsstange
48 entgegen der Kraft der Feder 50 aus seinem Eingriff mit dem Stellhebel 27 gelöst und in der gelösten
Stellung z. B. mittels eines an der Betätigungsstange 48
vorgesehenen Ansrhlags am Fahrgestellrahmen 3 festgelegt Ferner wird der in eines der Löcher
eingesetzte Sicherungsstecker gelöst Sodann wird der Stellhebel 27 entgegen der Kraft der Feder 34 in seine
hintere Entriegelungsstellung 40' bewegt, in der er zunächst mittels des frei schwenkbaren Fallhakens 58
gehalten wird. Der Sieherungshebel 43 kann nun bereits wieder, oder erst kurz vor einem erneuten Kupplungsvorgang,
in seine Bereitstellung für einen Eingriff mit dem Anschlag 51 des Stellhebels 27 zurückgeführt
werden. Bei einem sodann erfolgenden Vorziehen des Laftkraftfahrzeugs von der abgebremsten Aufbaueinheit
8 kommt das Betätigungsgestänge 61 von dem fahrzeugseitigen Anschlag 64 frei, wodurch der
Winkelhebel 59 unter der Wirkung der Zugfeder 60 im Uhrzeigersinn in seine Eingriffsstellung mit dem
Stellhebel 27 verschwenkt wird. Der Hakenteil 55 des Winkelhebels 59 drückt hierbei den Hakenteil 54 des
Fallhakens 58 hoch und außer Eingriff mit dem Steilhebcl 27, der sodann aufgrund seiner eigenen
Federbeaufschlagung unmittelbar an der Riegeifiäche des Hakenteils 55 zur Anlage komml, um den Stellhebel
27 endgültig in seiner Entriegelungsstellung zu sichern.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Lastkraftfahrzeug mit einem Fahrgestellrahmen und einem auf diesem angeordneten Fahrzeugaufbau,
der mit einer ein- oder mehrachsigen Aufbau-Verlängerung
starr verbindbar ist, wobei zwischen Fahrgestellrahmen und Fahrzeugaufbau zwei in
Fahrzeuglängsrichtung mit Abstand voneinander angeordnete Klappstützen und zwischen diesen ein
Drehkipplager vorgesehen sind, die beiden Klappstützen aus einer vertikalen, den Fahrzeugaufbau in
seiner Normaltransportsteilung unterseitig abstützenden und gegen Verdrehen um eine Hochachse
des Drehkipplagers sichernden Betriebsstellung in eine im wesentlichen horizontale Ruhestellung
schwenk- und in ihrer Betriebs- oder Ruhestellung arretierbar sind und für die starre Verbindung des
Fahrzeugs mit der Aufbauverlängerung eine Kupplung in Form einer rückseitigen Aufnahmetasche des
Fahrzeuge Jbaus und eines vorderseitigen An-Schlußgliedes
der Anfhanverlängerung vorgesehen
ist. das in die Aufnahmetasche formschlüssig einführbar und in dieser mittels einer Verrieglimgsvorrichtung
verriegelbar ist. dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungsvorrichtung in an sich bekannter Weise zwei gegenläufig über einen
Stellhebel (27) od. dgl. ein- und ausrückbare Verschlußriegei
(19) sowie Quertaschen (23) zu deren Aufnahme in Verriegelungseingriff umfaßt, wobei
die Verschlußriegel quer zur Fahrzeuglängsachse verschiebba- geführt und für einen form- und
kraftschlüssigen Verriegelungseingriff in den Quertaschen in Richtung ihres v'erriegelungseingriffs
federbeaufschlagt sind. Jaß die Verschlußriegel (19) in ihrer Entriegelungsstellung 1 nerhalb des vorderleitigen
Anschlußgliedes (18) der Aufbauverlängerung (8) angeordnet und die Quertaschen der
Aufnahmetasche zugeordnet sind, wobei die Verjchlußriegel
19) nur an ihrer der Aufbauverlängerung (8) zugewandten Seite eine keilförmige
Abschrägung (19a,/aufweisen und die Quertaschen
(23) entsprechend keilförmig ausgebildet sind, und daß der Stellhebel (27) in der Entriegelungsstellung
der Verschlußriegel mittels einer Sicherungsvorrichtung (53) arretierbar ist. die während des Endanteils
der Einführbewegung des Anschlußgliedes (18) der Aufbauverlängcning (8) in die Aufnahmetasche (17)
des Fahr/eugaufbaus(l)selbsttätig auslösbar ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Verschlußnegel (19) über je
eine längeneinstellbar ausgebildete Verbindiings-
»tange (26) mit dem Stellhebel (27) verbunden sind.
der durch eine /wischen einem (33) seiner Arme und dem Fahrgestellrahmen (3) gespannte Feder (34) in
Richtung des Verriegelungseingriffs der Verschlußriegel
(19) beaufschlagt ist. wobei ein Arm (35) des Stellhebels (27) einen abgewinkelten Bereich (40)
lufweist. dessen freies Hnde eine Handhabe an einer Fahrzeugseite bildet, die in Verriegelungsstellung
des Stellhebels (27) mittels eines Sicherungssteckers
am Fahrgestellrahmen (3) festlegbar ist.
3; Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stellhebel (27) in seiner Verriegelungsstellung durch einen gesonderten, Vöti
einer Fahrzeugseite her auslösbaren» selbsttätig einfallenden Sicherungshebel (43) mit einem Riegelhaken
(44) festlegbar ist,
4, Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsvorrichtung (53) von zwei wechselweise mit dem Stellhebel
(27) in Eingriff zu bringenden Verriegelungshaken (58, 59) gebildet ist, die übereinander am Unterrahmen
(9) angeordnet sind, einander zugewandte und aufeinanderliegende Hakenteile (54, 55) aufweisen
und um je eine horizontale Achse (56, 57) schwenkbar gelagert sind.
5. Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der obere Verrieglungshaken (58) als
um seine Achse (56) frei schwenkbare! Fallhaken und der untere Verriegelungshaken (59) als Winkelhebel
ausgebildet ist, an dessen freiem Ende ein eine Zugfeder (60) umfassendes Betätigungsgestänge (61)
angreift, dessen freies Ende (62) in Eingriffsstellung des Winkelhebels (59) durch einen fahrzeugseitigen
Anschlag (64) verschiebbar ist.
6. Fahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegclfläche des Winkelhebels (59)
gegenüber der Riegelfläche des Fallhakens (58) in Richtung einer Bewegung des Stellhebels (27) in
dessen Verriegelungsstellung versetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762650270 DE2650270C2 (de) | 1976-11-02 | 1976-11-02 | Lastkraftfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762650270 DE2650270C2 (de) | 1976-11-02 | 1976-11-02 | Lastkraftfahrzeug |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2650270A1 DE2650270A1 (de) | 1978-05-03 |
| DE2650270C2 true DE2650270C2 (de) | 1983-02-03 |
Family
ID=5992297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762650270 Expired DE2650270C2 (de) | 1976-11-02 | 1976-11-02 | Lastkraftfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2650270C2 (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE19957499A1 (de) * | 1999-11-29 | 2001-06-07 | Karosseriewerk Heinrich Meyer | Durchladbarer Gliederzug, insbesondere zum Transport von Lebensmitteln |
| WO2005044654A1 (fr) * | 2003-11-06 | 2005-05-19 | Evgeny Grigorievich Melnikov | Train routier universel de faible tonnage |
Family Cites Families (4)
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| DE1979484U (de) * | 1967-11-11 | 1968-02-22 | Jost Werke Gmbh | Laengsverstellbare zwischenlagerung fuer sattelkupplung. |
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| DE2452821C3 (de) * | 1974-11-07 | 1981-08-06 | Josef Fickers, Maschinen Und Fahrzeugbau, 4458 Neuenhaus | Lastkraftfahrzeug |
-
1976
- 1976-11-02 DE DE19762650270 patent/DE2650270C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2650270A1 (de) | 1978-05-03 |
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