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DE1961151A1 - Regeleinrichtung - Google Patents

Regeleinrichtung

Info

Publication number
DE1961151A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control device
transistor
controller
supply voltage
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691961151
Other languages
English (en)
Inventor
Pinckaers Balthasar Hubert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honeywell Inc
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
Publication of DE1961151A1 publication Critical patent/DE1961151A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/20Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
    • G05D23/24Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature the sensing element having a resistance varying with temperature, e.g. a thermistor
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1906Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device
    • G05D23/1909Control of temperature characterised by the use of electric means using an analogue comparing device whose output amplitude can only take two discrete values

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Rectifiers (AREA)
  • Control Of Temperature (AREA)

Description

Dipl. Ing. R: Mertens ■ ·
Patentanwalt IQRI IRI
Frankfurt/M., Aminolburgstraßi 34 ' I3O ι ίο ι
-H31P 177 -
HONEYWELL INC.
27OI, Fourth Avenue South Minneapolis, Minn/USA
Regeleinrichtung
Die Erfindung betrifft eine mit einem Sollwertgeber und einem Zustandsfühler versehene, wechselstromgespeiste Regeleinrichtung.
Die bekannten Regeleinrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß sie entweder eine erhebliche elektrische Leistung aufnehmen, die zu ihrer Eigenerwärmung führt, oder als Niedervoltregler einen Transformator benötigen. Bei den bekannten Reglern ist weiterhin nachteilig, daß in den meisten Fällen Gleichrichterschaltungen notwendig sind, um die Richtung der Regelabweichung berücksichtigen zu können. Die Eigenerwärmung der Regeleinrichtung ändert nicht nur das Verhalten der im Regler verwendeten Bauteile, insbesondere der Halbleiter, sondern kann auch den Zustandsfühler beeinflussen wenn dieser im Regler untergebracht ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine preiswert herstellbare und besonders zuverlässig arbeitende Regeleinrichtung zu schaffen, die direkt vom Wechselspannungsnetz gespeist wird und als Niederspannungsregler arbeitet. Die erfindungsgemäße Regeleinrichtung soll darüberhinaus ohne Transformator und Gleichrichterschaltung auskommen sowie ohne sich bewegende Teile arbeiten können.
Die Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Wechselstromversorgung der Soll-Istwert-Vergleichsschaltung mittels einer Schalteinrichtung
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periodisch im Anfangsteil der Wechselstromhalbwelle abgeschaltet wird und der Regler hierdurch bis zum Periodenende der Versorgungswechselspannung kein Regelabweichungssignal mehr abgibt. Hierbei soll das Stellglied bis zum jeweiligen Periodenende der Versorgungswechselspannung durchschalten, wenn das vom Regler abgegebene Regelabweichungssignaleinen bestimmten Schwellwert überschreitet und bei unterhalb des Schwellwertes liegendem Regelabweichungssignal bis zum Periodenende gesperrt bleiben. Hierdurch bleibt der vom Stellglied vor der Abschaltung der Versorgungsspannung für den Regler angenommene Zustand Jeweils zumindest bis zum Periodenende der Versorgungswechselspannung erhalten. Bei einem derartigen Aufbau der Regeleinrichtung ist es vorteilhaft, daß die in ihr durchgeführten Schaltvorgänge schon jeweils im Anfangsteil der Wechselspannungshalbwelle ablaufen, wodurch große Spannungssprünge vermieden werden, die andernfalls zu Empfangsstörungen bei Rundfunk- und Fernsehgeräten führen würden.
Eine besonders günstige Lösung ergibt sich, wenn das Stellglied ein Thyristor ist. In weiterer Ausgestaltung der Regeleinrichtung empfiehlt es sich, daß der Regler einen von seiner Vergleichsschaltung mit dem Regelabweichungssignal angesteuerten Schwellwertschalter enthält,der das Stellgrößensignal abgibt.Als Schwellwertschalter ist beispielsweise ein über die Vergleichsschaltung rückgekoppelter Transistor gut geeignet.
In einer Reihe von Anwendungsfällen ist es wünschenswert zu vermeiden, daß die der Regeleinrichtung nachgesehalteten Schalteinrichtungen im Takt der Versorgungsspannungsfrequenz betätigt werden können. Dies läßt sich dadurch vermeiden, daß die Sollwertgeber
an einen mit seinem einen Anschluß zu der einen Anschlußklemme und mit seinem anderen Anschluß über die Emitter-Kollektor-Strecke des rückgekoppelten Transistors zu der anderen Anschluß-; klemme des Reglers geführten elektrischen Speicher angeschlossen ist, der sich über den durchgeschalteten Transistor auflädt und über einen der zum Sollwertgeber gehörende Widerstände entlädt. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß unabhängig von der
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Versorgungsspannung und unabhängig von dem Sollwert das Stellglied solange durchgeschaltet bleibt, bis sich der Istwert um einen bestimmten, wählbaren Betrag geändert hat.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus dem Ausführungsbeispiel, das nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert wird. Darin zeigt:
Figur .1 in symbolischer Darstellung den Aufbau der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung,
Figur 2 Spanungsverläufe an verschiedenen Bauelementen des AusfUhrungsbeispiels nach Figur 1 während einer Periode in der das Stellglied' nicht betätigt wird,
Figur 5 Spannungsverläufe an verschiedenen Bauelementen des AusfUhrungsbeispieles nach Figur 1 während einer Periode in der das Stellglied betätigt wird und
Figur 4 eine Abwandlung gegenüber dem in Figur 1 gezeigten, die Wechselspannung zur Regeleinrichtung übertragenden Schaltkreis.
Die in Figur 1 gezeigte Regeleinrichtung dient der Temperatur-Überwachung, über die Leitungen 10 und 11 wird einervon der Regeleinrichtung gesteuerten Last 12 eine Wechselspannung von 120 V zugeführt. Die Last kann beispielsweise ein direktbeheiztes elektrisches Heizgerät sein, kann aber auch eine Schalteinrichtung darstellen, über die ein nachgeschalteter Heizer betätigt wird. Die erfindungsgemäße Regeleinrichtung ist Über eine Diode 15 und einen Widerstand 16 an die Leitung 10 angeschlossen. Der andere Anschlußpunkt der Regeleinrichtung 14 ist direkt mit der Leitung 11 verbunden.
Zwischen den Anschlußklemmen 20 und 21 der Regeleinrichtung liegt eine Wechselstrom-Brückenschaltung, die durch zwei veränderbare Widerstände 22, 23 einen festen Widerstand 24 und einen veränderbaren Widerstand 25 gebildet ist. Der Widerstand 25 ist ein temperaturempfindlicher Widerstand mit positivem Temperaturkoefflzienten und befindet sich in dem Raum, in dem die Temperatur überwacht werden soll. Mit Hilfe der veränderbaren Widerstände 22
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und 23 kann der Sollwert der Temperatur eingestellt werden, der gleich dem Abgleichpunkt der Brückenschaltung ist. Der Verbindungspunkt 26 der Widerstände 22 und 23 bildet den einen Ausgang der Brücke, während der Verbindungspunkt 27 der Widerstände 24 und 25 der andere Ausgang der Brücke ist.
Zwischen den Anschlußklemmen 20 und 21 liegt ein Differenzverstärker 30, der mit zwei Transistorpaaren versehen ist. Jedes Transistorpaar hat die Wirkungsweise eines einzelnen pnp-Transistors. Die Verwendung von Transistorpaaren ergibt sich aus der integrierten Bauweise des Verstärkers 30. Wird der Verstärker 30 aus einzelnen Bauelementen aufgebaut, so nimmt man für jede Verstärkerhälfte einen einzelnen.pnp-Transistor Ql bzw. Q2, deren miteinander verbundene Emitter vom Verbindungspunkt Jl über einen Widerstand 32 und einen Verbindungspunkt 29 zur Anschlußklemme 20 geführt sind. Die Basis 33 des Transistors Ql liegt.an einem Verbindungspunkt 26, während die Basis 34 des Transistors Q2 über einen Widerstand 35 zum Verbindungspunkt 27 geführt ist. Der Transistor Ql gibt sein Ausgangssignal am Kollektor 36 ab, während das Ausgangssignal des Transistors Q2 am Kollektor 37 abgegriffen wird.
Der Differenzverstärker 30ist so eingestellt, daß die über die Kollektoren 36 und 37 fließenden Ströme bei abgeglichener Wechsel· strom-Brückenschaltung gleich groß sind. Im Falle, daß das Brückengleichgewicht verschoben ist, dient die Differenz der Kollektorströme der beiden Transistoren Ql und Q2 zur Steuerung der Regeleinrichtung und der nachgeschalteten Bauelemente.
Der Kollektor 36 ist über eine Leitung 38 an einen Tranaistor Q3 angeschlossen, dessen Basis und Kollektor miteinander kurzgeschlossen sind, so daß dieser Transistor die Wirkung einer in Durchlaßrichtung geschalteten Diode hat. Der Emitter 4o des Transistors Q3 ist über einen Verbindungspunkt 4l mit der Anschlußklemme 21 verbunden. Der Kollektor 37 des Transistors Q2 ist über eine Leitung 42 und einen Verbindungspunkt 43 zum Transistor Q4 geführt. Die Basis dieses Transistors liegt an dem Verbindungs-
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punkt 44, während sein Emitter über eine Leitung 45 an den Verbindungspunkt 41 angeschlossen 1st. Der über die Leitung 42 fließende Strom wird nachfolgend mit Ig bezeichnet, während der über den Transistor Q.4 fließende Strom mit X-, gekennzeichnet 1st,
Der Verbindungspunkt 43 ist über eine Leitung 50 an die Basis eines Transistors Q5 angeschlossen, dessen Kollektor an einem Verbindungspunkt 51 liegt. Dieser Verbindungspunkt ist über eine Leitung 52 und einen Widerstand 53 an .den Verbindungspunkt 44 des als Diode wirkenden Transistors QjJ angeschlossen* Die Leitung 52 und der Widerstand 53 stellen einen positiven Rückkopplungsweg für den Transistor Q5 dar, so daß dieser Transistor wie ein vom Verbindungspunkt 44 angesteuerter Schalter wirkt. An dem Verbindungspunkt 51 liegt darüberhinaus noch über eine Leitung 54, einen Widerstand 55 und eine Leitung 56 der Verbindungspunkt 29. Der Emitter des Transistors Q5 ist über eine Leitung 57 und einen Widerstand 58 an die Versorgungsleitung 11 angeschlossen. Am Widerstand 58 fällt eine zur Steuerung eines Thyristors 60 dienende Vorspannung ab. Die Kathode 6l des Thyristors 60 liegt an der Versorgungsleitung 11, während seine Anode über eine Leitung 63 zu der Last 12 geführt ist. Bei durchgeschaltetem Thyristor 60 ist die Last 12 über eine Leitung 64 während der positiven Halbwelle direkt an die beiden Versorgungsleitungen 10 und 11 angeschlossen.
Eine Vierschichtdiode 65 ist über die beiden Leitungen 66 und 67 zu den beiden Verbindungspunkten 41 und 29 geführt. Diese Vierschichtdiode schließt die beiden Verbindungspunkte 29 und 4l miteinander kurz, sobald die Spannung zwischen diesen Punkten einen bestimmten Grenzwert überschreitet, wobei dieser Grenzwert im Verhältnis zur Versorgungsspannung sehr niedrig liegt. Ein typischer Grenzwert ist beispielsweise 7,5 V, wobei bei durchgeschalteter Vierschichtdiode an dieser einer Spannung von etwa 0,8 V abfällt.
Zur erfindungsgemäßen Regeleinrichtung gehört weiterhin noch ein als Kondensator ausgestalteter Speicher und ein zu diesem in Reihe
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geschalteter Widerstand 71, wobei diese Reihenschaltung parallel zum Widerstand 2K liegt. Der Verbindungspunkt 72 von Kondensator 70 und Widerstand 71 ist über eine Leitung 73, einen Widerstand 7^ und eine Diode 75 an den Verbindungspunkt 51 angeschlossen« Die Verbindung aus Kondensator 70, Widerstand 7^ und Diode 75 dient zur Erzeugung einer gleichbleibenden Änderung der zu überwachenden Temperatur, wie weiter unten noch erläutert wird. .
In Figur 1 sind eine ganze Reihe von zur Regeleinrichtung 14 gehörenden Bauelementen durch eine Strichlinie 80 eingegrenzt. Alle innerhalb dieser Strichlinie liegenden Bauelemente gehören zu einem integrierten Schaltkreis. In einer praktischen Ausführungsform der hier beschriebenen Erfindung sind alle innerhalb der Strlehlinie 80 liegenden Bauelemente in einem einzigen Chip mit sechs Anschlüssen vereint. Selbstverständlich kann die in Figur 1 gezeigte Schaltung auch aus einzelnen Bauelementen in der üblichen Weise aufgebaut sein.
Figur -2 und 3 zeigen die Spannungsverläufe an verschiedenen Bauelementen der Regeleinrichtung unter verschiedenen Betriebsbedingungen. In Figur 2 wurde angenommen, daß die Wechselstrombrückenschaltung abgeglichen ist, während bei Figur 3 eine zur Betätigung des Stellgliedes 60 geeignete Verschiebung des Brückengleichgewichtes angenommen wurde. Die in beiden Figuren durch Strichlinien gekennzeichnete Kurve 81 stellt den zeitlichen Verlauf der Versorgungsspannung an den Leitungen 10 und 11 dar. Die Kurve 82 in Figur 2 kennzeichnet die Abhängigkeit der Spannung zwischen den Verbindungspunkten 29 und 41 von der Zeit bei abgeglichener Brücke, während die Kurve 83 in Figur 3 die gleiche Abhängigkeit bei nicht abgeglichener Wechselstrombrückenschaltung darstellt. Der Verlauf der Kurve 83 in Figur 3 setzt eine Verschiebung des Brückengleichgewichts voraus, die so groß ist, daß ' das Stellglied βθ betätigt wird.
Nachfolgend wird die Wirkungsweise der Regeleinrichtung beschrieben. Nimmt man an, daß der zur Wechselstrombrückenschaltung
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gehörende temperaturempfindliche Widerstand 25 einer Temperatur ausgesetzt ist, die der mit Hilfe der beiden veränderbaren Widerstände 22 und 23 eingestellten Sollwerttemperatur entspricht, so ist die aus den Widerständen 22 bis 25 bestehende Brückenschaltung im Gleichgewicht. In diesem Falle fließen gleiche Ströme aus den Kollektoren 36 und 37 der Transistoren Ql und Q2. Die aus den Transistoren Q3 und Q4 gebildete Vergleichseinrichtung leitet fast den gesamten über die Leitung 42 fließenden Strom I2 über den Transistor Q4 zur Leitung 11. Um die Beschreibung zu vereinfachen, wird ein Strom I1 als Differenz der Ströme I2 und I, definiert. Dieser Strom fließt Über die Leitung 50, wie in Figur 1 angedeutet. Im Falle, daß die Wechselstrombrücke abgeglichen 1st, wird, wie weiter oben schon erwähnt, I, ebensogrß wie I« was bedeutet, daß der zur Basis des Transistors Q5 fließende Strom vernachlässigbar klein ist. Daraus ergibt sich, daß bei abgeglichener Brückenschaltung der Transistor Q5 gesperrt ist, wodurch kein Strom über den Widerstand 58 'fließen kann. Wegen der niedrigen Spannung an diesem Widerstand ist auch der Thyristor 60 gesperrt, und die Last 12 ist von ihrer Energiequelle abgetrennt.
Nimmt man nun an, daß die Temperatur in der Umgebung des als Temperaturfühler dienenden Widerstandes 25 sinkt, so verschiebt sich die Brückenschaltung aus ihrer Gleichgewichtslage, wodurch widerum der aus dem Kollektor 37 fließende Strom I2 größer wird und der aus dem Kollektor 36 fließende Strom sich vermindert. Daraus resultiert, daß der Strom I, kleiner als der Strom I2 ist und daß ein Strom I, Über die Emitter-Basis-Strecke des Transi-
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stör Q5 fließt. Dieser Strom entspricht in seiner Form dem Anfang Kurve 8l und fließt solange, bis die Spannung zwischen den Verbindungspunkten 29 und 4Ί bei 89 in Figur 3 den Wert der Durchbruchspannung VD der Vierschichtdiode Überschreitet. Einer für eine Vierschichtdiode typischer Spannungswert, bei dem die Diode durchschaltet, liegt beispielsweise bei 7*5 V. Ist nun der Strom I- zu klein.um den Transistor Q5 durchzuschalten bevor die Spannung an der Vierschichtdiode 65 den zu ihrem Durchbruch notwendigen Spannungswert (beispielsweise 7»5 V) erreicht, so werden die Wechselstrora-BrUckenschaltung sowie der Regler kurzgeschlossen und damit bis zum Beginn der nächsten Wechselspannungsperiode wirkungslos.
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Steigt aber der Strom I1 vor dem Durchschalten der Vierschichtdiode 65 auf einen Wert an, der ausreicht den Transistor Q5 durchzuschalten, so fällt am Widerstand 58 eine Spannung ab, die genügt, um das als Thyristor ausgestaltete Stellglied 60 zu betätigen. Dabei muß der Strom" I- nicht notwendigerweise so groß sein, daß er den Transistor Q5 in die Sättigung treibt. Wegen des rückkoppelnden, die Wirkung des Basisstromes unterstutzenden Widerstandes 53 genügt bereits ein relativ kleiner Basisstrom zum öffnen der Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors Q5.
Wegen des durchgeschalteten Transistors Q5 fließt vom Verbindungspunkt 29 sowohl ein Strom über den Widerstand 55 und die Leitung 54 als auch ein den Kondensator 70 aufladender Strom über den Kondensator 70, den Widerstand 74 und die Diode 75. Wegen des · plötzlichen Anstieges des über den Widerstand l6 zum Verbindungspunkt 20 fließenden Stromes bricht die Spannung zwischen den Verbindungspunkten 29 und 4l kurzzeitig zusammen, wie bei 84 in Figur 3 angedeutet. Der sich nach einer e-Funktion nun aufladende Kondensator bewirkt einen Spannungsanstieg, der durch das Kurvenstück '85 in Figur 3 gekennzeichnet ist. Dieser Spannungsanstieg kann nicht größer als die Durchbruchsspannung der Vierschichtdiode 65 werden, da sobald die Spannung zwischen den Verbindungspunkten 29 und 41 den Wert von 7*5 V überschreitet (siehe 86 in Figur 3)> die Vierschichtdiode 65 durchschaltet, wodurch die Spannung zwischen den Verbindungspunkten auf den Wert des Spannungsabfalls der durchgeschalteten Diode (0,8 V) zurückgeht, was durch den Kurvenzug 83 in Figur 3 dargestellt ist. Der bereits vor dem Durchschalten der Diode 65 gezündete Thyristor 60 wird durch das nachfolgende Kurzschließen der Verbindungspunkte 29 und 41 nicht mehr beeinflußt. Daraus ergibt sich, daß der Thyristor 6o in zeitlicher Reihenfolge nur vor der Vierschichtdiode 65 oder Überhaupt nicht durchgeschaltet werden kann.
Nachdem die Versorgungsspannung 8l in Figur 3 am Punkt 87 angekommen ist, geht sie in eine negative Halbwelle 88 über. Die Zeitkonstante des durch die Widerstände 71 und 24 gebildeten Entlade-
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kreis /des Kondensators 70 ist so groß gewählt, daß der Kondensator sich auch zu Beginn der nachfolgenden neuen positiven Halbwelle immemDch entlädt. Der über den zur WechselstrombrUckenschaltung gehörenden Widerstand 24 fließende Entladestrom des 'Kondensators 70 schafft eine Verschiebung des Brückengleichgewichtes die bewirkt, daß der Widerstand 24 einen größeren Widerstandswert vortäuscht als er tatsächlich hat. Die daraus resultierende Verschiebung des Brückengleichgewichtes hat die gleiche Wirkung wie der Temperaturfühlerwiderstand 25 bei unterhalb dem Sollwert liegender Temperatur. Das bedeutet, daß die Brückenschaltung auf diese Weise länger außerhalb des Gleichgewichtes bleibt als dem tatsächlichen Zustand der zu überwachenden Temperatur entspricht. Da die.Kondensatorladung nur von der Durchbruchspannung der Vierschichtdiode 65 abhängig ist, wird, sobald der Transistor Q5 durchgeschaltet ist, die zu überwachende Temperatur um einen bestimmten immer gleichbleibenden Betrag erhöht, der von keiner anderen außer der genannten Größe abhängt. Daraus resultiert, daß die Temperaturänderung auch nicn^^ilne Änderung der Versorgungsspannung beeinflußt werden kann. Sinn dieser Maßnahme ist zu verhindern, daß die dem Thyristor nachgeschalteten Bauelemente, zu denen auch mechanisch bewegliche Teile gehören können, im Takt der Versorgungsspannungfrequenz ständig an- und abgeschaltet werden. Andererseits kann es bei bestimmten Anwendungsfällen wünschenswert sein, die zu untersuchende Temperatur genau auf den Sollwert zu halten, was mit der hier offenbarten Regeleinrichtung vorteilhaft erreicht werden kann, wenn man die Kapazität des Kondensators 70 sehr klein wählt oder diesen Kondensator ganz fortläßt. In diesem Falle wird die zu überwachende ■ Temperatur entsprechend der Frequenz der Versorgungsspannung bis zu 50-oder 60mal in der Sekunde bewertet und das Stellglied gemäßvdem gefundenen Meßergebnis eingestellt.
Durch die Wirkung der Vierschichtdiode ist sichergestellt, daß die Regeleinrichtung und gegebenenfalls das Stellglied nur zu Beginn einer jeden positiven Periode geschaltet werden, da die Schaltspannung durch die Durchbruchsspannung der Diode vorgegeben ist.
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Figur 4 zeigt eine Abwandlung gegenüber dem in Figur 1 gezeigten, die Wechselspannung zur Regeleinrichtung übertragenden, Schaltkreis. Hierbei wurde die Diode 15 weggelassen und ein kleiner Kondensator 90 dem Widerstand 16 parallelgeschaltet. Da die hier beschriebene Regeleinrichtung mit Wechselstrom arbeitet, ergibt sich durch den Kondensator 90 eine Phasenverschiebung, wobei die der Regeleinrichtung 14 zugeführte Wechselspannungsphase der Phase der dem Thyristor 60 zugeführten Wechselspannung etwas voreilt. Durch diese Maßnahme läßt sich der Zündpunkt des Thyristors 60 mit dem Null-Durchgang der Wechselspannung synchronisieren. An der Arbeitsweise des restlichen Teiles der Regeleinrichtung ändert sich hierbei nichts.
Die hier beschriebene Regeleinrichtung ist nicht auf die Überwachung von Temperaturen beschränkt, sondern läßt sich auch vorteilhaft für andere regelungstechnische Aufgabe verwenden. Die beschriebene Schaltung läßt sich beispielsweise dann vorteilhaft einsetzen, wenn erreicht werden soll, daß ein Thyristor oder eine dem Thyristor nachgeschaltete Last im. Null-Durchgang der Versorgungswechselspannung geschaltet wird. Eine derartige Schaltungsweise ist günstig, da hierbei die beim Schalten höherer Spannungen auftretenden Schwierigkeiten,wie beispielsweise Störung des Rundfunk- und Fernsehempfanges, vermieden werden können.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Mit einem Sollwertgeber und einem Zustandsfühler versehene wechselstromge.speiste Regeleinrichtung, dadurch g e kennzei chnet, daß die Wechselstromversorgung der Soll-Istwert-Vergleichsschaltung (30-50) mittels einer Schalteinrichtung (65) periodisch im Anfangsteil der Wechselstromhalbwelle abgeschaltet wird und der Regler (80) hierdurch bis zum Periodenende der.Versorgungswechselspannung kein Regelabweichungssignal mehr abgibt und daß das Stellglied (60) bis zum jeweiligen Periodenende der Versorgungswechselspannung durchschaltet, wenn das vom Regler abgegebene Regelabweichungssignal einen bestimmten Schwellwert überschreitet, und bei unterhalb des Schwellwertes liegendem Regelabweichungssignal bis zum Periodenende gesperrt bleibt, wodurch der vom Stellglied vor der Abschaltung der Versorgungsspannung für den Regler angenommene Zustand jeweils zumindest bis zum Periodenende der Versorgungswechselspannung erhalten bleibt.
    Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn ζ e i c h n, e t, daß der Zustandsfühler (25) und der Sollwertgeber (22-24) Teile einer Wechselstrombrückenschaltung (22-25) sind.
    Regeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselstrombrückenschaltung (22-25) aus elektrischen Widerständen und der Zustandsfühler aus einem temperatürempfindlichen, vorzugsweise einem PTC-Widerstand (25) gebildet ist.
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    ,4. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis J5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung eine die Wechselstromanschlußklemmen (20,21) des Reglers (80) periodisch kurzschließende Vierschichtdiode (65) ist.
    5. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a durch gekennzeichnet, daß das Stellglied ein Thyristor (6Ö) ist.
    6. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5> d a durch gekennzeichnet, daß der Regler (8o) einen von seiner Vergleichsschaltung (30-50) mit dem Regelabweichungssignal angesteuerten Schwellwertschalter (Q5) enthält, der das Stellgrößensignal abgibt.
    7. Regeleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellwertschalter ein über die Vergleichsschaltung (30-50) rückgekoppelter Transistor (Q5) ist.
    8. Regeleinrichtung nach Anspruch 7* dadurch gekennzeichnet, daß die Sollwertschaltung (22-24) an einen mit seinem einen Anschluß zu der einen Anschlußklemme (20) und mit seinem anderen Anschluß über die Emitter-Kollektor-Strecke des rückgekoppelten Transistors (Q5) zu der anderen Anschlußklemme (21) des Reglers (80) geführten elektrischen Speicher (70) angeschlossen ist, der sich über den durchgeschalteten Transistor auflädt und über einen der zur Sollwertschaltung gehörenden Widerstände (24) entlädt.
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DE19691961151 1968-12-13 1969-12-05 Regeleinrichtung Pending DE1961151A1 (de)

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US78359768A 1968-12-13 1968-12-13

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DE (1) DE1961151A1 (de)
FR (1) FR2026035A1 (de)

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