DE19610879C1 - Vorrichtung zum Öffnen und Wiederverschließen von Behältern - Google Patents
Vorrichtung zum Öffnen und Wiederverschließen von BehälternInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Öffnen und
Wiederverschließen von Behältern, insbesondere
Flachgiebelverbundpackungen, mit einem eine Gießöffnung,
eine daran angeformte Gießtülle und einen die Gießöffnung
umgebenden Flansch aufweisenden Basiselement zum
Befestigen der Vorrichtung auf der Oberfläche des
Behälters, einem an das Basiselement angelenkten Deckel
und einem mit dem Deckel verbundenen Öffnungselement,
wobei das Öffnungselement in einer Führung im Deckel
derart beweglich angeordnet ist, daß beim Öffnungsvorgang
vom Öffnungselement durch die Gießöffnung im Basiselement
hindurch das darunter liegende Behältermaterial
durchstoßen wird, sowie die Verwendung einer solchen
Vorrichtung mit einer Flachgiebelverbundpackung und für
die Applikation dieser Vorrichtung vorbereitete
Flachgiebelverbundpackungen.
Quaderförmige Flachgiebelverbundpackungen sind in
vielfacher Ausfertigung bekannt. Sie finden vornehmlich
auf dem Gebiet der Flüssigkeitsverpackungen im
Zusammenhang mit Kalt-, Kalt-Steril-, Heiß- und
aseptischer Füllung Verwendung. Diese Packungen lassen
sich in der Regel nach dem einmaligen Öffnen nicht wieder
verschließen.
Es ist daher bei Flachgiebelverbundpackungen der
vorgenannten Art bereits vorgeschlagen worden, auf dem
Packungsgiebel ein Ausgießelement anzuordnen, welches mit
einem entsprechenden Deckel ausgestattet ist
(EP 0 577 865 A1). Dabei ist im Bereich der Kartonschicht
und äußeren PE-Schicht des Verbundmaterials eine
umlaufende Trennlinie zur Schwächung des Giebelmaterials
vorgesehen, in die zum Öffnen der Packung ein mit dem
Deckel verbundenes und der Form der umlaufenden
Trennlinie entsprechendes Öffnungselement in das
Packungsmaterial hineingedrückt wird. Nach dem Öffnen der
Packung wird die Gießöffnung durch Aufklappen des Deckels
freigegeben, wobei das Öffnungselement und das daran
befindliche Packungsverbundstück gemeinsam aufgeklappt
werden. Diese bekannte Vorrichtung ist insofern
nachteilig, als daß, insbesondere bei Zucker enthaltenden
Fruchtsäften, beim Öffnen des Deckels an dem mit dem
Deckel aufgeklappten Packungsstück aufgrund der
unregelmäßigen Rißkanten der PE-Folie Tropfen des
Packungsinhaltes hängenbleiben können, die dann beim
Eingießvorgang auf Tisch oder Boden heruntertropfen
können und damit die Funktionalität der bekannten
Vorrichtung vermindern. Darüber hinaus kann das
Wiederverschließen der Vorrichtung durch die
unregelmäßige Rißkante der PE-Folie und ein
entsprechendes Verklemmen in der Gießöffnung beim
Schließen des Deckels zu Undichtigkeiten führen. Darüber
hinaus verleiht das herausgerissene Packungsverbundstück
der Packung mit geöffnetem Deckel ein unästhetisches
Aussehen.
Darüber hinaus ist aus der EP 0 328 652 A1 ein
Schraubverschluß für Behälter bekannt, welcher von unten
in eine vorbereitete Öffnung der Behälterwandung
eingesetzt wird. Der besondere Aufbau des
Schraubverschlusses sieht vor, daß beim Aufschrauben des
Deckels gleichzeitig ein Öffnungselement die die
Behälteröffnung verschließende PE-Schicht durchstößt.
Diese bekannte Art wiederverschließbarer Vorrichtungen
ist jedoch konstruktiv sehr aufwendig und, aufgrund der
gegenläufigen Dreh-Konstruktion, braucht der bekannte
Schraubverschluß eine größere Höhe. Darüber hinaus ist
der bekannte Schraubverschluß nicht auf geschlossene
Faltschachtelpackungen applizierbar.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe
zugrunde, die Vorrichtung zum Öffnen und
Wiederverschließen von Behältern der eingangs genannten
und zuvor näher beschriebenen Art so zu verbessern, daß
ein sauberes Öffnen und Wiederverschließen der
Vorrichtung gewährleistet ist und eine hohe Dichtigkeit
der mit der wiederverschlossenen Vorrichtung versehenen
Getränkepackung erreicht wird. Darüber hinaus soll bei
der Vorrichtung eine einfache Handhabung, hohe
Funktionalität beim Öffnungsvorgang und ein guter
ästhetischer Eindruck beim Verbraucher erzielt werden.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung, die
sich dadurch auszeichnet, daß das Öffnungselement
zweiteilig ausgeführt ist und aus einer Druckplatte und
einem Durchstoßring besteht und daß der Durchstoßring
nach dem Öffnen im Basiselement verbleibt.
Erfindungsgemäß läßt sich diese Vorrichtung mit
beliebigen Flachgiebelverbundpackungen realisieren, doch
ist es für eine sichere Handhabung besonders zweckmäßig,
wenn die Flachgiebelverbundpackung, auf die die
erfindungsgemäße Vorrichtung appliziert werden soll, mit
einer im Bereich der späteren Ausgießöffnung
angeordneten, umlaufenden und der Kontur des
Öffnungstubus entsprechenden Schwächungslinie versehen
ist. Es ist jedoch auch denkbar eine
Flachgiebelverbundpackung mit einer im Bereich der
späteren Ausgießöffnung angeordneten, der Kontur des
Öffnungstubus entsprechenden und mit wenigstens einer PE-
Schicht übersiegelten Aussparung der Trägerschicht
vorzusehen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist zunächst
vorgesehen, daß die Druckplatte auf ihrer Unterseite
wenigstens einen umlaufenden Steg zur Aufnahme des
Durchstoßringes aufweist, wobei ein solcher Steg sowohl
im Inneren als auch um das Äußere des Durchstoßringes
angeordnet sein kann. Im Rahmen der Erfindung sind auch
zwei konzentrisch angeordnete Stege denkbar, deren
Abstand gerade der Stärke des Durchstoßringes entspricht.
Eine alternative Lehre der Erfindung sieht vor, daß die
Druckplatte auf ihrer Unterseite eine umlaufende Nut zur
Aufnahme des Durchstoßringes aufweist.
Da das Öffnungselement erfindungsgemäß im Deckel
verschiebbar angeordnet ist, wird in einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß der Deckel
wenigstens einen Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des
Öffnungselementes aufweist. Auf diese Weise kann
zuverlässig ausgeschlossen werden, daß das
Öffnungselement beim Hineinpressen in das Verbundmaterial
die Führung des Deckels verläßt und ins Packungsinnere
gelangt. Ein weiterer Anschlag kann das Öffnungselement
in "Transportstellung", also in nicht eingepreßtem
Zustand, im Deckel fixieren.
Nach einer bevorzugten weiteren Lehre der Erfindung weist
der Durchstoßring des Öffnungselementes als Öffnungshilfe
kranzartig angeordnete Zähne auf. Es ist jedoch auch
möglich, anstelle der Zähne eine Schneide vorzusehen.
Die Handhabung der alternativ vorgeschlagenen
Ausführungen des Öffnungselementes ist für den Benutzer
gleich. Durch Hineinpressen des Öffnungselementes in das
Verschlußteil wird das von der Schwächungslinie umgebende
Verbundmaterialstück bzw. das über der Aussparung
übersiegelte PE-Folienstück vom übrigen Packungsverbund
abgetrennt und ins Packungsinnere gedrückt. Dabei ist es
zweckmäßig, wenn die kranzartig angeordneten Zähne oder
die Schneide, welche als Öffnungshilfe eingesetzt sind,
nicht umlaufend angeordnet sind, damit ein vollständiges
Ablösen des eingedrückten Verbund- bzw. PE-
Materialstückes vermieden werden kann. Wenn sich nämlich
das vom Öffnungstubus herausgetrennte Stück vollständig
vom übrigen Packungsverbund löst und in die Flüssigkeit
gelangt, kann dies zu Problemen beim Ausgießen führen,
wenn das frei in der Flüssigkeit schwimmende Stück die
Ausgießöffnung ganz oder teilweise verstopft oder gar
durch die Ausgießöffnung in das Trinkgefäß gelangt.
Bei der Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
verbleibt der Durchstoßring im Bereich seiner
Öffnungsstellung im Basiselement und beim Aufklappen des
Deckels trennt sich die Druckplatte vom Durchstoßring, so
daß die Druckplatte dann im Deckel verbleibt. Um dies
zuverlässig zu gewährleisten, ist nach einer weiteren
Lehre der Erfindung vorgesehen, daß der Durchstoßring auf
seiner äußeren Oberfläche Klemmelemente aufweist, welche
beispielsweise als Vorsprünge und/oder Sicken ausgebildet
sein können.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Deckel
gelenkig mit dem Basiselement verbunden, wie dies bereits
für sich aus dem in der Beschreibungseinleitung genannten
Stand der Technik bekannt ist. Bei dieser Ausbildung ist
vorgesehen, daß die gelenkige Verbindung Mittel zum
Verrasten des Deckels in seiner geöffneten Stellung
aufweist. Dies ist besonders zweckmäßig, da ein
"automatisches Zuklappen" des Deckels beim Eingießvorgang
sicher ausgeschlossen werden kann und auf diese Weise die
Flüssigkeit frei über die Gießtülle des Basiselementes
ausfließen kann.
Eine andere Lehre der Erfindung sieht vor, daß der Deckel
und das darin eingesetzt Öffnungselement in
Transportstellung eine bündige Oberfläche aufweisen.
Diese Art der Ausführung bietet dem Verbraucher einen
ästhetischen Eindruck und vermeidet oberhalb des
Öffnungselementes angesammelten Staub oder Schmutz.
Herstellungstechnisch ist es besonders günstig, wenn die
Gießöffnung und der Durchstoßring einen runden
Querschnitt aufweisen. Auf diese Weise ist auch
zuverlässig gewährleistet, daß beim Einpressen des
Öffnungselementes durch mittigen Fingerdruck die
aufgewendete Kraft gleichmäßig zum Öffnen des
Verbundmaterials ausgenutzt wird.
Bevorzugt sind das Basiselement, der Deckel und das
Öffnungselement aus Kunststoff hergestellt. Hierbei kann
das Basiselement und der Deckel einteilig im
Spritzgießverfahren hergestellt werden und das vor der
Applikation mit der Flachgiebelverbundpackung in den
Deckel einzusetzende Öffnungselement läßt sich zweiteilig
separat herstellen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer lediglich
bevorzugte Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung
näher erläutert. In der Zeichnung zeigen
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der aufgeklappten
Vorrichtung ohne Öffnungselement in Draufsicht,
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß Fig. 1 ohne
Öffnungselement im Querschnitt,
Fig. 3 die Vorrichtung aus den Fig. 1 und 2 in
eingeklapptem Zustand ohne Öffnungselement im
Querschnitt,
Fig. 4 ein erstes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
aus den Fig. 1 bis 3 mit in Transportstellung
eingesetztem Öffnungselement im Querschnitt,
Fig. 5 ein erstes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
aus den Fig. 1 bis 3 mit in eingedrückter
Stellung eingesetztem Öffnungselement im
Querschnitt,
Fig. 6 die Vorrichtung aus Fig. 5 mit zwei
unterschiedlichen Öffnungsstellungen des
Öffnungselementes,
Fig. 7 eine erste Ausführungsform einer Druckplatte
des Öffnungselementes, hälftig im Querschnitt,
Fig. 8 eine erste Ausführungsform eines
Durchstoßringes des Öffnungselementes, hälftig
im Querschnitt,
Fig. 9 ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
aus den Fig. 1 bis 3 mit in Transportstellung
eingesetztem Öffnungselement im Querschnitt,
Fig. 10 ein zweites Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
aus den Fig. 1 bis 3 mit in eingedrückter
Stellung eingesetztem Öffnungselement im
Querschnitt,
Fig. 11 die Vorrichtung aus Fig. 10 mit zwei
unterschiedlichen Öffnungsstellungen des
Öffnungselementes,
Fig. 12 eine zweite Ausführungsform einer Druckplatte
des Öffnungselementes, hälftig im Querschnitt
und
Fig. 13 eine zweite Ausführungsform eines
Durchstoßringes des Öffnungselementes, hälftig
im Querschnitt.
Aus den Fig. 1 bis 3 geht - für alle dargestellten und
insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiele - der
grundsätzliche Aufbau der Vorrichtung hervor. Dabei ist
mit 1 das Basiselement und mit 2 der Deckel bezeichnet.
Zur besseren Übersicht wurde in den Fig. 1 bis 3 auf das
im Normalzustand in den Deckel 2 eingesetzte und in den
weiteren Figuren mit 3 bezeichnete Öffnungselement
verzichtet.
Den Fig. 1 und 2 ist deutlich zu entnehmen, daß das
Basiselement 1 eine Gießöffnung 4 aufweist, und mittels
eines einstückig gespritzten Scharnierbandes 5A mit dem
Deckel 2 gelenkig verbunden ist. Im dargestellten und
insoweit bevorzugten Ausführungsbeispiel erfolgt die
gelenkige Verbindung neben dem eigentlichen Scharnierband
5A durch ein im mittleren Bereich des Bandes angeordnetes
Rastelement 5B, welches zum Verrasten des Deckels 2 in
seiner geöffneten Stellung vorgesehen ist.
Als Ausgießhilfe, d. h. zur sicheren Überwindung der
Flüssigkeit der (nicht dargestellten) Packungskante dient
eine von der Gießöffnung 4 ausgehende Gießtülle 6. Aus
Fig. 3 geht deutlich hervor, daß bei zugeklapptem Deckel
2 die Gießtülle 6 auf ihrer Oberseite vollständig
verschlossen ist, so daß neben der eigentlichen
Abdichtfunktion im Bereich der Gießöffnung 4 während des
Transports oder der Lagerung kein Staub oder Schmutz auf
die später mit der Flüssigkeit benetzte Gießtülle 6
auftreffen können.
Fig. 4 zeigt nun in einem ersten Ausführungsbeispiel die
vollständige Vorrichtung im Querschnitt, wie sie auf die
strichpunktiert angedeutete Packungsoberfläche appliziert
wird. Es ist deutlich zu erkennen, daß das in die Öffnung
des Deckels 2 eingesetzte Öffnungselement 3 aus einer
Druckplatte 3A und einem Durchstoßring 3B besteht, welche
zweiteilig hergestellt sind und wobei die Oberfläche der
Druckplatte 3A bündig mit der Oberfläche des Deckels 2
abschließt.
Zum eigentlichen Öffnen der Packung wird nun die
Druckplatte 3A beispielsweise mit dem Finger in den
Deckel 2 hineingepreßt, so daß der Durchstoßring 3B durch
die Gießöffnung 4 hindurch in das Verbundmaterial bzw.
die PE-Folie hineindringt und dort, zweckmäßigerweise
entlang einer vorbereiteten Schwächungslinie, ein Stück
des Verbundträgermaterials bzw. der PE-Folie
herausstanzt. Besonders hilfreich ist es dazu, wenn der
Durchstoßring mit Öffnungshilfen ausgestattet ist. Diese
sind im dargestellten Ausführungsbeispiel als kranzartig
angeordnete Zähne 7 realisiert. Ferner sind am Deckel 2
ausgebildete Anschläge 9 zur Begrenzung der
Einpreßbewegung des Öffnungselementes 3 beim
Öffnungsvorgang vorgesehen.
Aus den Fig. 4 und 5 läßt sich darüber hinaus entnehmen,
daß der Durchstoßring 3B auf seiner äußeren Oberfläche
Klemmelemente 8 aufweist. Diese dienen dazu, den
Durchstoßring 3B nach dem Hineindrücken in das
Verpackungsverbundmaterial dort festzuhalten, so daß beim
Anheben des Deckels 2 zwar die Druckplatte 3A des
Öffnungselementes 3 nicht jedoch der Durchstoßring 3B
zusammen mit dem Deckel 2 aus dem Bereich der Gießöffnung
4 entfernt wird, wie in Fig. 6 dargestellt ist. Zur
besseren Übersicht sind die Druckplatte 3A und der
Durchstoßring 3B des Öffnungselementes 3 in den Fig. 7
und 8 noch einmal einzeln dargestellt.
In den Fig. 9 bis 13 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung dargestellt, wobei das Öffnungselement 3
aus einer leicht variierten Druckplatte 3A′ und einem
entsprechenden Durchstoßring 3B′ besteht, die sich in
erster Linie vom ersten dargestellten Ausführungsbeispiel
unterscheiden, indem die Druckplatte 3A′ im Inneren des
Durchstoßringes 3B′ einen umlaufenden Steg 10 aufweist,
um eine optimale Führung des Durchstoßringes 3B′ zu
3A′ und einem entsprechenden Durchstoßring 3B′ besteht,
die sich in erster Linie vom ersten dargestellten
Ausführungsbeispiel unterscheiden, indem die Druckplatte
3A′ im Inneren des Durchstoßringes 3B′ einen umlaufenden
Steg 10 aufweist, um eine optimale Führung des
Durchstoßringes 3B′ zu gewährleisten. Bei dieser
Ausgestaltung ist ein Ausweichen des Durchstoßringes 3B′
weg von der (nicht dargestellten) Schwächungslinie bzw.
mit PE übersiegelten Aussparung in der Verbundpackung
zuverlässig ausgeschlossen, da der Durchstoßring 3B′
zwischen den beiden Stegen 10 der Druckplatte 3A′
zwangsgeführt ist. Auch hier ist der genaue Aufbau der
Druckplatte 3A′ und des Durchstoßringes 3B′ den Fig. 12
und 13 zu entnehmen.
Claims (15)
1. Vorrichtung zum Öffnen und Wiederverschließen von
Behältern, insbesondere Flachgiebelverbundpackungen, mit
einem eine Gießöffnung, eine daran angeformte Gießtülle
und einen die Gießöffnung umgebenden Flansch aufweisenden
Basiselement zum Befestigen der Vorrichtung auf der
Oberfläche des Behälters, einem an das Basiselement
angelenkten Deckel und einem mit dem Deckel verbundenen
Öffnungselement, wobei das Öffnungselement in einer
Führung im Deckel derart beweglich angeordnet ist, daß
beim Öffnungsvorgang vom Öffnungselement durch die
Gießöffnung im Basiselement hindurch das darunter
liegende Behältermaterial durchstoßen wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Öffnungselement (3) zweiteilig ausgeführt ist und aus
einer Druckplatte (3A, 3A′) und einem Durchstoßring (3B,
3B′) besteht und daß der Durchstoßring (3B, 3B′) nach dem
Öffnen im Basiselement (1) verbleibt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckplatte (3A, 3A′) auf ihrer Unterseite wenigstens
einen umlaufenden Steg (10) zur Aufnahme des
Durchstoßringes (3B, 3B′) aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckplatte (3A′) auf ihrer Unterseite eine umlaufende
Nut zur Aufnahme des Durchstoßringes (3B′) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckel (2) und/oder das Öffnungselement (3) wenigstens
einen Anschlag (9) zur Begrenzung der Bewegung des
Öffnungselementes (3) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchstoßring (3B, 3B′) als Öffnungshilfe kranzartig
angeordnete Zähne (7) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchstoßring (3B, 3B′) bzw. der Öffnungstubus des
Öffnungselementes eine Schneide (7) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchstoßring (3B, 3B′) auf seiner äußeren Oberfläche
Klemmelemente (8) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß als
Klemmelement (8) Vorsprünge und/oder Sicken vorgesehen
sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckel (2) gelenkig mit dem Basiselement (1) verbunden
ist und die gelenkige Verbindung (5) Mittel (5B) zum
Verrasten des Deckels (2) in seiner geöffneten Stellung
aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Deckel (2) und das darin eingesetzte Öffnungselement (3)
in Transportstellung eine bündige Oberfläche aufweisen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Gießöffnung, (4) und der Durchstoßring (3B, 3B′) einen
runden Querschnitt aufweisen.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Basiselement (1), der Deckel (2) und das Öffnungselement
(3) aus Kunststoff bestehen.
13. Verwendung einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 12 mit einer Flachgiebelverbundpackung,
insbesondere Getränkepackung.
14. Flachgiebelverbundpackung, insbesondere
Getränkepackung, mit einer im Bereich der späteren
Ausgießöffnung angeordneten, umlaufenden und der Kontur
des Öffnungstubus entsprechenden Schwächungslinie im
Verbundmaterial und einer Vorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 12.
15. Flachgiebelverbundpackung, insbesondere
Getränkepackung, mit einer im Bereich der späteren
Ausgießöffnung angeordneten, der Kontur des Öffnungstubus
entsprechenden und mit wenigstens einer PE-Schicht
übersiegelten Aussparung der Trägerschicht und einer
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12.
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| WO1999043561A1 (de) | 1998-02-24 | 1999-09-02 | Sig Combibloc Gmbh | Wiederverschliessbares ausgiesselement und damit versehene getränkepackung |
| DE19811528A1 (de) * | 1998-03-17 | 1999-09-23 | Sig Combibloc Gmbh | Wiederverschließbares Ausgießelement für Getränkepackungen und damit versehene Getränkepackungen |
| DE19811528C2 (de) * | 1998-03-17 | 2003-12-18 | Sig Combibloc Gmbh | Wiederverschließbares Ausgießelement für Getränkepackungen und damit versehene Getränkepackungen |
| WO2000005147A1 (de) | 1998-07-24 | 2000-02-03 | Hekuma Herbst Maschinenbau Gmbh | Wiederverschliessbares, aus kunststoff bestehendes ausgiesselement für flüssigkeitsbehälter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| TW340827B (en) | 1998-09-21 |
| DE59701513D1 (de) | 2000-05-31 |
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