DE19607012A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Aufsuchen des Garnendes auf einer Spule - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Aufsuchen des Garnendes auf einer SpuleInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Aufsuchen
des Garnendes auf einer Spule, die durch ihre Hülse in den Armen
einer Aufwickelvorrichtung einer Arbeitsstelle einer eine
Vielzahl von nebeneinander angeordneten Arbeitsstellen enthalten
den Textilmaschine, besonders einer Offen-End-Spinnmaschine
gelagert ist, entlang deren Arbeitsstellen eine eine verstellbare
Aufsuchevorrichtung mit einer Aufsuchedüse enthaltende
Wartevorrichtung verfahrbar ist und bei einer gewählten
Arbeitsstelle stillgesetzt werden kann.
Die Erfindung bezieht sich weiter auf eine Wartevorrichtung
einer Textilmaschine zur Durchführung des obigen Verfahrens,
enthaltend eine zur Maschine zugekehrte hin und her verstellbare
Aufsuchevorrichtung des Garnendes auf der Spule, die einen
Schwenkarm mit einer Aufsuchedüse enthält, die an eine
Unterdruckquelle wählbar anschließbar und mit einer Mündung
zum Ansaugen des Garnendes versehen ist, wobei die Wartevorrich
tung außerdem ein Mittel zur Handhabung der Aufwickelarme der
Aufwickelvorrichtung enthält, das zur Annäherung der Spule zur
Mündung der Aufsuchedüse und zu ihrer Entfernung davon dient.
Die Wartevorrichtung bei Spinnmaschinen, bei denen das
im Spinnvorgang befindliche Garn auf jeder von einer Vielzahl
von nebeneinander angeordneten Spinnstellen auf Spulen aufgewic
kelt wird, ist zum Aufsuchen des Garnendes auf der hochgesetzten
Spule nach Garnbruch oder nach einer anderen mit Garnbruch
verbundenen Unterbrechung des Spinnvorgangs mit einer
Aufsuchedüse versehen, die so angeordnet ist, daß ihre Mündung
in die Nähe des Umfangs der Aufwicklung der hochgesetzten Spule
verstellt werden kann.
Zur Erhöhung der Wahrscheinlichkeit, daß das Garnaufsuchen
Erfolg hat, ist es fordernd, wenn der Abstand zwischen der Mün
dung der Düse und dem Umfang der Spulenaufwicklung während des
Aufsuchevorgangs unabhängig von dem jeweiligen Durchmesser der
Spulenaufwicklung konstant groß ist.
Gemäß DE OS 38 27 345 und dem dazu analogischen US Patent
Nr. 5,170,953 verwendet man zur Lösung dieses Problems eine
Wartevorrichtung mit einer Hilfsantriebswalze, die zur hochge
stellten Spule beigelegt wird und zu ihrem Antrieb sowohl in
der Ab- als auch in der Aufwicklungsrichtung dient. Die Warte
vorrichtung enthalt weiter eine Garnaufsuchedüse, deren Mündung
in die Nähe des Umfangs der Aufwicklung der hochgesetzten Spule
verstellt werden kann. Die Aufsuchedüse ist mit einem
Servoantrieb gekoppelt, der zum Verstellen der Aufsuchedüse
in unmittelbare Nahe des Umfangs der Spulenaufwicklung dient.
Dabei sind erfindungsgemäß an der Wartevorrichtung Mittel zum
Anpassen der Lage der Aufsuchedüse dem jeweiligen Durchmesser
der Spule vorgesehen, durch die der Durchmesser der Spule
ermittelt und danach die Annäherungsbewegung der Aufsuchedüse
zum Umfang der Aufwicklung der Spule so gesteuert wird, daß
durch den erwähnten Servoantrieb die Bewegung der Aufsuchedüse
immer in demselben Abstand vom Umfang der Spule(naufwicklung)
stillgesetzt wird. Die Mittel zur Ermittlung des Durchmessers
der Spule(naufwicklung) können wahlweise auf der Wartevorrichtung
oder auf jeder Arbeitsstelle der Maschine vorgesehen werden.
Der Nachteil dieser Lösung besteht in ihrer großen Kompli
ziertheit in der Konstruktion, die mit entsprechend hohem Preis
und mit Gefahr von Pannen verbunden ist. In der Wartevorrichtung
müssen Kopplungen zwischen den Mitteln zu Ermittlung des Durch
messers der Spule(naufwicklung) und dem Servoantrieb der
Aufsuchedüse vorgesehen sein, und der Servoantrieb selbst
erfordert komplizierte Mittel zur Verfolgung der Lage der
Aufsuchedüse bei ihrem Verstellen in Richtung zum Umfang der
Spule und weitere Mittel, die das Stillsetzen in der
vorbestimmten Lage ermöglichen.
Die Notwendigkeit, den Durchmesser der Spulenaufwicklung
zu messen, verlängert außerdem die Dauer des Arbeitszyklus der
Wartevorrichtung. Auch können beim Messen dieses Durchmessers
durch an der Wartevorrichtung vorgesehene Mittel Genauigkeits
abweichungen als Folge der ungleichen Hochstellung der Spule
entstehen, so daß auch die Lage der Spulenarme gemessen werden
muß. Die Mittel zur Abtastung der Lage der Spulenarme erhöhen
weiter die Kompliziertheit der Vorrichtung und beeinträchtigen
ihre Zuverlässigkeit.
Eine Vereinfachung der Konstruktion der Wartevorrichtung
wird bei einem der Ausführungsbeispiele gemaß DE OS 38 27 345
(US 5,170,953) dadurch erzielt, daß die Aufsuchedüse zunächst an
den Umfang der hochgestellten Spule aufzuliegen kommt. Die Erzie
lung dieser Lage wird durch einen geeigneten Fühler registriert.
Nach dem Aufliegen auf den Umfang der Spule erhält der Verstell
antrieb der Aufsuchedüse die Bewegung in umgekehrter Richtung um
einen vorbestimmten, in diesem Verstellantrieb im voraus einge
stellten Winkelwert.
Der Nachteil dieser Lösung besteht darin, daß die tatsächli
che Lage der Aufsuchedüse nach ihrem Aufliegen auf den Umfang
der Spule besonders wegen der Steifheit der Garnaufwicklung auf
der Spule und der Größe der Aufliegefläche der Mündung der
Aufsuchedüse unterschiedlich ist. Weil der durch die Rückbewegung
der Aufsuchedüse eingestellte Abstand gering ist und weil
besonders bei weichen Aufwicklungen das aufgewickelte Garn durch
die aufliegende Düse in die Aufwicklung teilweise eingedrückt
wird, wird im Betrieb der eingestellte Abstand zwischen der
Aufsuchedüse und dem Umfang der Spule nicht erreicht, wodurch
die Zuverlässigkeit des Aufsuchens des Garnendes auf der Spule
beeinträchtigt wird. Bei harten Aufwicklungen kann durch das
Aufliegen der Aufsuchedüse auf den Umfang der Spule die obere
Schicht der Garnaufwicklung beschädigt werden.
Die Erfindung bezweckt, die obigen Mängel zu beheben und
ein Verfahren zu finden, bei dem ohne Ermittlung/Abtasten des
Durchmessers der Spule ungeachtet des variierenden Durchmessers
der Spulenaufwicklung ein konstanter Abstand zwischen der Mündung
der Aufsuchedüse und dem Umfang der Spule zuverlässig eingestellt
werden kann.
Die Erfindung bezweckt weiter, eine Vorrichtung zur Durch
führung dieses Verfahrens zu schaffen, die es ermöglichen soll,
die Aufsuchedüse auf einfache Weise zum Umfang der Spule zu
nähern und ohne Mittel zum Messen des Durchmessers der Spule
die Mündung der Aufsuchedüse in einen konstanten Abstand vom
Umfang der Spule einzustellen.
Die obigen Nachteile der bisherigen Lösungen werden besei
tigt durch ein Verfahren zum Aufsuchen des Garnendes auf einer
Spule, die durch ihre Hülse in den Armen einer Aufwickelvorrich
tung einer Arbeitsstelle einer eine Vielzahl von nebeneinander
angeordneten Arbeitsstellen enthaltenden Textilmaschine gelagert
ist, entlang deren Arbeitsstellen eine eine verstellbare
Aufsuchevorrichtung mit einer Aufsuchedüse enthaltende Wartevor
richtung verfahrbar ist und bei einer gewählten Arbeitsstelle
stillgesetzt werden kann, wobei das Prinzip der Erfindung darin
besteht, daß die Aufsuchevorrichtung in eine Aufsuchelage
verstellt wird, in der sich die Mündung der Aufsuchedüse in
der Bahn der möglichen Bewegung der Hülse der Spule befindet und
die in den Armen der Aufwickelvorrichtung eingespannte Spule
sich in Richtung zur Mündung der in ihrer Aufsuchelage befindli
chen Aufsuchedüse zu bewegen beginnt, auf die Mündung durch
den Umfang der Spule aufzuliegen kommt, wobei sich die Mündung
der Aufsuchedüse nach dem Aufliegen der Spule in der Richtung
der Bewegung der Spule verstellt, worauf die Spule stehenbleibt
und dann sich in entgegengesetzter Richtung zu bewegen beginnt,
wobei die Mündung der Aufsuchedüse bis zur Rückkehr der Aufsuche
düse in ihre Aufsuchelage, in der die Mündung der Aufsuchedüse
stehenbleibt, den Umfang der Spule ständig berührt, wobei der
Augenblick ermittelt wird, an dem der Kontakt zwischen dem Umfang
der Spule und der Mündung der Aufsuchedüse aufgehoben wurde und
von dem an sich die Spule für eine vor bestimme Zeitdauer in die
Aufsuchelage bewegt, bevor sie stehenbleibt, wodurch ein
wiederholt konstanter Abstand zwischen der Mündung der
Aufsuchedüse und dem Umfang der Spule ungeachtet des variierenden
Durchmessers der Garnaufwicklung auf der Spule erzielt wird.
Der Vorteil des vorgeschlagenen Verfahrens besteht besonders
darin, daß sich die Mündung der Aufsuchedüse in der Bewegungs
richtung der Spule verstellt, wodurch der Beschädigung der oberen
(äußeren) Schicht der Garnaufwicklung vorgebeugt wird.
Das Zeitintervall wird vorzugsweise ab dem Augenblick der
Rückkehr der Aufsuchedüse in die eindeutig definierte
Aufsuchelage gemessen, wodurch immer eine genaue Einstellung
der Spule in der Aufsuchelage gewährleistet wird.
Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Geschwindigkeit der
Bewegung der Spule in Richtung zur Mündung der Aufsuchedüse
großer als bei ihrer Rückbewegung ist, wodurch die Verkürzung
der Wartedauer der Arbeitsstelle der Maschine und die Möglichkeit
der Feineinstellung des Abstands zwischen dem Umfang der Spule
und der Mündung der Aufsuchedüse infolge der langsamen Rückbewe
gung der Spule erzielt werden.
Eine noch feinere Einstellung des Abstands zwischen dem
Umfang der Spule und der Mündung der Aufsuchedüse kann man
dadurch erreichen, daß wenigstens die Geschwindigkeit der Rück
bewegung der Spule konstant ist.
Nach einer Variante des erfindungsgemaßen Verfahrens befin
det sich die Mündung der Aufsuchedüse nach dem Verstellen der
Aufsuchevorrichtung in ihre Aufsuchelage zwischen der Spule und
der Antriebswalze der Aufwickelvorrichtung.
Nach einer weiteren Variante des erfindungsgemäßen
Verfahrens verstellt sich die Mündung der Aufsuchedüse bei der
Bewegung der Aufsuchevorrichtung in ihre Aufsuchelage in die Bahn
der möglichen Bewegung der Hülse der Spule auf der im Verhältnis
zur Antriebswalze entgegengesetzten Seite der Spule, wobei sich
die Mündung der Aufsuchedüse in ihrer Aufsuchelage in der erwähnten
Bahn befindet.
Das Prinzip der Vorrichtung zur Durchführung des obigen
Verfahrens besteht darin, daß die Wartevorrichtung ein
Registriermittel der Lage der Mündung der Aufsuchedüse nach
dem ersten Erreichen der Aufsuchelage der Aufsuchedüse enthält,
wobei die Mündung der Aufsuchedüse von ihrer Aufsuchelage aus
hin und her verstellbar in Richtung von der Spule weg angeordnet
ist.
Die Mündung der Aufsuchedüse kann als ein zusammenpreßbares
Glied ausgebildet sein.
Nach einer anderen Ausführung kann im Vorderteil der Düse
ein elastisches flexibles Glied vorgesehen sein.
Nach einer noch anderen Ausführung kann die Aufsuchedüse am
schwenkbaren Arm von ihrer Aufsuchelage aus in Richtung von
der Spule weg hin und her schwenkbar gelagert sein.
Durch die Möglichkeit, nach dem Aufliegen der Spule auf
die Mündung der Aufsuchedüse diese Mündung abzuschwenken, verhin
dert man die Beschädigung der äußeren Garnwicklungen, die durch
ein hartes gegenseitiges Aufliegen entstehen konnte.
Für die letztgenannte Ausführung ist es vorteilhaft, wenn
das Registriermittel der Lage der Mündung der Aufsuchedüse ihr
(der Aufsuchedüse) zugeordnet ist.
Das Registriermittel der Lage der Mündung der Aufsuchedüse
kann dabei durch einen zwischen dem Schwenkarm und der Aufsuche
düse gelagerten Kontaktfühler gebildet sein.
Im letztgenannten Fall ist es aus Konstruktionsgründen
vorteilhaft, wenn der Kontaktfühler am Schwenkarm befestigt
ist und in der Aufsuchelage der Aufsuchedüse mit der Aufsuchedüse
im Kontakt ist,
Die Ausführungsbeispiele der Vorrichtung zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens sind schematisch dargestellt
in den beiliegenden Zeichnungen, in denen bedeuten Abb. 1 bis 4
einen Teil der Mechanismen der Wartevorrichtung nach einer ersten
Ausführungsvariante und die Aufwickelvorrichtung der Maschine,
dabei in der Abb. 1 ist die Spule hochgesetzt und die Aufsuche
düse befindet sich in der Aufsuchelage, in der Abb. 2 ist die
Aufsuchedüse nach dem Aufliegen der Spule in Richtung der Bewe
gung der Spule aus der Aufsuchelage weggeschwenkt, in der Abb. 3
ist die Phase der Rückbewegung der Spule dargestellt, wo die
Aufsuchedüse in ihre Aufsuchelage zurückgekehrt ist, und in
der Abb. 4 die Phase, wo die Rückbewegung der Spule beendet ist
und zwischen der Spule und der Mündung der Aufsuchedüse ein
Spalt entsteht, Abb. 5 einen Teil der Mechanismen der Wartevor
richtung nach einer zweiten Ausführungsvariante, Abb. 6 die
Aufsuchedüse mit einem flexiblen Teil, Abb. 7 die Aufsuchedüse
mit einer Einschiebemündung und Abb. 8 die Seitenansicht der
aufgewickelten Spule.
Die Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand einer
Offen-End-Spinnmaschine erläutert, die eine Vielzahl von neben
einander angeordneten Arbeitsstellen aufweist, von denen jede
eine Aufwickelvorrichtung 1 zum Aufwickeln eines nicht
dargestellten Garnes auf eine Spule 2 enthalt. Die Aufwickelvor
richtung 1 ist in bekannter Weise ausgebildet und enthält ein
Paar von Aufwickelarmen 11, zwischen denen in bekannter Weise
die Spule 2, die während des Aufwickelvorgangs auf einer
Antriebswalze 12 aufsitzt, drehbar gelagert ist. Die
Aufwickelarme 11 sind entlang einer mit der Antriebswalze 12
parallelen Achse schwenkbar gelagert.
Bei Unterbrechung der Garnzufuhr zur Aufwickelvorrichtung 1
schwenken die Aufwickelarme 11 mit der Spule 2 weg und entfernen
die Spule 2 von der Antriebswalze 12.
Zur Beseitigung des Garnbruchs dient eine Wartevorrichtung
3, die in bekannter Weise entlang den Arbeitsstellen der Maschine
verstellbar angeordnet ist und neben einer Vielzahl von Mechanis
men, die zur Wartung der einzelnen bekannten, nicht dargestellten
Funktionsteile der einzelnen Arbeitsstellen dienen, auch eine
Aufsuchevorrichtung 31 zum Aufsuchen des Garnendes an der hoch
gesetzten Spule 2 enthalt.
In dem in den Abb. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Aufsuchevorrichtung 31 durch einen hohlen Schwenkarm 311
gebildet, der an der Wartevorrichtung 3 drehbar gelagert und
mit einem bekannten Antriebsmittel 315 gekoppelt ist und dessen
Hohlraum in bekannter Weise an eine bekannte, nicht dargestellte
Unterdruckquelle abschaltbar angeschlossen ist. Am hohlen
Schwenkarm 311 ist eine mit einer schlitzformigen Mündung 313
abgeschlossene hohle Aufsuchedüse 312 drehbar gelagert. Der Hohl
raum der Aufsuchedüse 312 ist mit dem Hohlraum des Schwenkarmes
311 verbunden. In der ausgeschwenkten Lage des Schwenkarmes 311
reicht bei dem ersten, in den Abb. 1 bis 4 dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 zwischen
die hochgesetzte Spule 2 und die Antriebswalze 12 der Aufwickel
vorrichtung 1, wobei sich die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312,
wie auch die Aufsuchedüse 312 selbst, in ihrer Aufsuchelage
befindet, wie in der Abb. 1 dargestellt. Die Aufsuchelage der
Aufsuchedüse 312 ist dabei definiert einseitig in Richtung zur
hochgesetzten Spule 2, die Aufsuchedüse 312 ist am Aufsuchearm
311 gelagert schwenkbar von ihrer Grundlage aus in Richtung
weg von der hochgesetzten Spule 2, wobei der Aufsuchemechanismus
bekannte, nicht dargestellte Mittel enthält, die auf die
Aufsuchedüse 312 eine in Richtung zur hochgesetzten Spule 2
orientierte Kraftwirkung ausüben, wodurch sie die Aufsuchedüse
312 in ihrer Aufsuchelage erhalten.
Diese Mittel können z. B. durch eine Torsionsfeder gebildet
sein, deren ein Ende an der Aufsuchedüse 312 und deren das andere
Ende am Aufsuchearm 311 gelagert sind, oder sie können durch
spezielle Mittel der Wartevorrichtung 3 oder auf eine andere
bekannte Weise gebildet sein.
An der Wartevorrichtung 3 ist ein Registriermittel 314
zum Abtasten der Aufsuchelage der Aufsuchedüse 312 vorgesehen.
Bei den in den Abb. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbei
spielen besteht das Registriermittel aus einem Kontaktfühler
3141, der am Schwenkarm 311 fest gelagert und auf bekannte Weise
mit einer bekannten Steuereinheit 33 der Wartevorrichtung
verbunden ist, mit der auch das Antriebsmittel des Schwenkarmes
311 und Mittel zum An- und Abschalten des Hohlraums des Schwenk
armes 311, bzw. der Aufsuchedüse 312 an, bzw. von einer Unter
druckquelle verbunden sind.
Die Wartevorrichtung 3 ist weiter mit einem Betätigungsmit
tel 32 der Aufwickelarme 11 versehen, das einen an der Wartevor
richtung 3 drehbar gelagerten Betätigungshebel 321 enthält.
Der Betätigungshebel 321 ist mit einem bekannten Antrieb 320
gekoppelt, der außerdem mit der oben erwähnten Steuereinheit 33
gekoppelt ist. Am Betätigungshebel 321, vorzugsweise an ihrem
Ende, ist ein zur Koppelung des Betätigungshebels 321 mit einem
von den beiden Aufwickelarmen 11 dienendes Auffangmittel 322
vorgesehen.
Im Ausführungsbeispiel nach den Abb. 1 bis 4 ist am Ende
des einen Aufwickelarmes 11 ein Vorsprung 111 vorgesehen, der
sich in der hochgesetzten Lage der Spule 2 in der Drehbahn des
Auffangmittels 322 des Betätigungshebels 321 in Richtung von
oben zur Spule 2 befindet, wie dargestellt durch den Pfeil 323
in der Abb. 1, und zum Aufsetzen des Auffangmittels 322 dient.
Die gegenseitige Lage und Form des Auffangmittels 322 des Betäti
gungshebels 321 und des Vorsprungs 111 des Aufwickelarmes 11
verhindert das Auslosen des Vorsprungs 111 vom Auffangmittel 322
während der Bewegung der Spule 2 in Richtung zur Aufsuchedüse
312. Das Auffangmittel 322 des Betätigungshebels 32 kann auch zum
Auffangen des Vorsprungs 111 des Aufwickelarmes 11 bei der Bewe
gung des Betätigungshebels 32 in Richtung nach oben ausgestattet
sein.
Die Wartevorrichtung 3 ist auch mit einem bekannten Hilfs
antriebsmittel 34 der Spule 2 versehen, das an der Wartevorrich
tung 3 so angeordnet ist, daß es zum Umfang der Spule 2 angelegt
werden kann, und zum Drehen der Spule 2 in wählbarem Drehsinn
dient.
Bei einem weiteren, in der Abb. 5 dargestellten Ausführungs
beispiel ist die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 angeordnet
verstellbar in die Bewegungsbahn der Hülse 21 der aufzuwickelnden
Spule 2 auf die im Verhältnis zur Lage der Antriebswalze 12 ent
gegengesetzte Seite der Spule 2. Die übrigen Mittel der Wartevor
richtung 3 sind analogisch gebildet.
Jede Arbeitsstelle der Maschine ist weiter mit bekannten,
nicht dargestellten Mitteln zur Überwachung des Garnbruchs aus
gestattet. Beim Garnbruch wird an der betreffenden Arbeitsstelle
der Spinnvorgang unterbrochen und die im Aufwicklungsvorgang
befindliche Spule 2 wird durch bekannte Mittel von der Antriebs
walze 12 entfernt, in einigen Fallen außerdem auch stillgesetzt.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen wird die Spule 2 von
der Antriebswalze 12 durch Bewegung nach oben entfernt.
Zur Beseitigung, bzw. Wiedergutmachung des Garnbruchs auf
der Arbeitsstelle dient die Wartevorrichtung 3, die sich entlang
den Arbeitsstellen der Maschine bewegt und auf eine der bekannten
Weisen die - wartungsbedürftigen Stellen aufsucht und bei ihnen
stehenbleibt. In der ersten Phase des Zyklus der Beseitigung
des Garnbruchs muß die Wartevorrichtung 3 auf der Spule 2 das
Garnende aufsuchen. Zu diesem Zweck wird bei der Ausführung nach
den Abb. 1 bis 4 die Aufsuchevorrichtung 31 der Wartevorrichtung
3 in die Aufsuchelage verstellt, das heißt, daß das Antriebsmit
tel 315 den Schwenkarm 311 in Richtung zur Maschine dreht, bis
der Schwenkarm 311 seine Endlage erreicht, in der die Mündung 313
der Aufsuchedüse 312 in der Bahn der Hülse 21 der Spule 2 liegt,
die diese Hülse 21 beim Drehen der Aufwickelarme 11 der Aufwic
kelvorrichtung 1 beschreibt. In dieser ihrer Aufsuchelage befin
det sich die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 zwischen der An
triebswalze 12 und der hochgesetzten Spule 2, wobei das Regi
striermittel 314, das die Lage der Aufsuchedüse 312 gegenüber
dem Schwenkarm 311 abtastet, der Steuereinheit 33 Signal über
die Grundlage der Aufsuchedüse 312 gegenüber dem Schwenkarm 311
gibt.
Gleichzeitig oder in einer anderen zweckmäßig gewählten
Zeit folge wird aktiviert der Antrieb des Betätigungsmittels
32 der Aufwickelarme 11, der den Betätigungshebel 321 in Richtung
zur Aufwickelvorrichtung 1 zu drehen beginnt, bis sich das Auf
fangmittel 322 auf den Vorsprung 111 des Aufwickelarmes 11 auf
schiebt.
Nach diesem Aufschieben des Auffangmittels 322 auf den Vor
sprung 111 des Aufwickelarmes 11 sind die Aufwickelarme 11, in
denen die Spule 2 gelagert ist, mit dem Betätigungshebel 312
gekoppelt, der seine Drehbewegung in derselben Richtung bis
zum Aufliegen des Umfangs der Spule 2 auf die Mündung 313 der
Aufsuchedüse 312 fortsetzt. Nach dem Aufliegen der Spule 2 auf
die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 schwenkt die Aufsuchedüse
312 in der Bewegungsrichtung der Spule 2 weg, wodurch der das
Registriermittel 314 bildende Kontaktfühler 3141 geöffnet wird,
der die gegenseitige Lage des Schwenkarmes 311 und der
Aufsuchedüse 312 verfolgt. Das Registriermittel 314 gibt ein
Signal aus, das in die Steuereinheit 33 gelangt, die dann
Instruktion ausgibt, die Drehbewegung des Antriebs 320 des Betä
tigungshebels 321 der Aufwickelarme 11 zu stoppen und zu rever
sieren. Die Bewegung des Betätigungshebels 321 und der damit
gekoppelten Teile wird also nach dem Aufliegen der Spule 2 auf
die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 für ein gewisses Zeitinter
vall noch fortgesetzt, bevor sie zum Stillstand kommt. Im Augen
blick, wo die Bewegung des Betätigungshebels 321 und der Spule 2
aufgehört hat, ist die Aufsuchedüse 312 von ihrer Aufsuchelage
weggeschwenkt und ihre Mündung 313 liegt auf dem Umfang der
Spule 2 auf, zu dem sie durch kleine Kraft gedrückt wird.
Bei der nachfolgenden Rückwärtsbewegung des Betätigungshe
bels 321 des Betätigungsmittels 32 bewegen sich alle Glieder zu
ihren Ausgangslagen, wobei während der Anfangsphase dieser Bewe
gung die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 auf dem Umfang der
Spule 2 aufliegt. Im Augenblick, wo die Aufsuchedüse 312 auf
den Kontaktfühler 3141 aufzuliegen kommt, der in diesem Ausfüh
rungsbeispiel das Registriermittel 314 darstellt, endet ihre
Rückwärtsbewegung und die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 ver
liert Kontakt mit der Oberfläche der Spule 2. Der Betätigungs
hebel 321 des Betätigungsmittels 32 setzt seine Rückwärtsbewegung
fort und entfernt die Spule 2 von der Mündung 313 der Aufsuche
düse 312.
Im Augenblick, wo der Kontakt zwischen dem Umfang der Spule
2 und der Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 verlorengegangen
ist, übergibt das Registriermittel 314 Information über diesen
Zustand an die Steuereinheit 33 der Wartevorrichtung 3, die
von nun an die Dauer der Rückwartsbewegung des Betätigungshebels
321 des Betätigungsmittels 32 und folglich auch die Dauer der
Rückwärtsbewegung der Spule 2 registriert und nach Ablauf eines
vorbestimmten Zeitintervalls diese Rückwärtsbewegung zum Still
stand bringt. Soweit bei der selben Geschwindigkeit der Bewegung
das Zeitintervall immer dasselbe ist, bleibt die Spule 2 immer
in einem gleichen Abstand des Umfangs der Spule von der Mündung
313 der Aufsuchedüse 312 stehen.
Das Messen des Zeitintervalls der Rückwärtsbewegung der
Spule, ebenso wie die Steuerung der Funktion der Mechanismen der
Wartevorrichtung 3, kann auch durch andere Mittel durchgeführt
werden.
Spätestens im Augenblick, wo die Rückwärtsbewegung des
Betätigungshebels 321 des Betätigungsmittels 32 der Aufwickel
arme 11 zum Stillstand gebracht wurde, kommt auf den Umfang
der Spule 2 das Hilfsantriebsmittel 34 der Spule 2 aufzuliegen,
das in Gang gesetzt wird und beginnt, die Spule 2 in der Abwick
lungsrichtung zu drehen, damit der Vorgang des Aufsuchens des
Garnendes auf der Spule 2 gestartet werden kann. Es ist jedoch
vorteilhaft, wenn das Hilfsantriebsmittel 34 der Spule 2 auf den
Umfang der Spule 2 vor dem Beginn der Rückwärtsbewegung des Betä
tigungshebels 321 aufzuliegen kommt und wenn es so bald als
möglich nach dem Verlust des Kontakts zwischen der Mündung 313
der Aufsuchedüse 312 und dem Umfang der Spule 2 in Gang gesetzt
wird.
Der Antrieb 320 des Betätigungshebels 321 kann mehrere
Geschwindigkeitsstufen aufweisen, z. B. kann er durch einen
pneumatischen Zylinder gebildet sein, dessen Geschwindigkeit bei
der Bewegung des Betätigungshebels 321 in Richtung zur Mündung
313 der Aufsuchedüse 312 großer ist als bei der Rückwärtsbewegung
des Betätigungshebels 321. Dabei ist es vorteilhaft, wenn wenig
stens die Geschwindigkeit bei der Rückwärtsbewegung des Betäti
gungshebels 321 konstant ist.
Im Verlauf der vorherigen Vorgänge verbindet die Steuerein
heit 33 den Innenraum der Aufsuchedüse 312 mit der Unterdruck
quelle. Dieser Anschluß muß spätestens im Augenblick der Beendi
gung der Rückwärtsbewegung des Betätigungshebels 321 und des
Ingangsetzens des Hilfsantriebsmittels 34 hergestellt sein. Bei
der Ausführung, bei der das Hilfsantriebsmittel 34 vor dem Still
setzen der Rückwärtsbewegung des Betätigungshebels 321 in Gang
gesetzt wird, ist es besser, den Unterdruck in die Aufsuchedüse
312 vor dem Ingangsetzen des Hilfsantriebsmittels 34 einzuführen.
Technologisch am einfachsten ist es jedoch, den Unterdruck
in die Aufsuchedüse 312 in beliebigem Augenblick vor oder während
des ersten Verstellens der Aufsuchedüse 312 in ihre Aufsuchelage
einzuführen. Bei dieser Ausführung wirkt der Unterdruck in der
Aufsuchedüse schon bei der Bewegung der Spule zur Mündung 313
der Aufsuchedüse 312 und falls das Garnende von der Spule 2
frei hangt, kann es noch vor dem Aufliegen des Umfangs der Spule
2 auf die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 ergriffen werden.
In der Ausführung nach der Abb. 5 bewegt sich die Aufsuche
düse 312 in ihre Aufsuchelage, in der sich ihre Mündung 313
in der Bahn der Hülse 21 der Spule 2 auf der gegenüber der Lage
der Antriebswalze 12 entgegengesetzten Seite der Spule 2
befindet. Das Betätigungsmittel 32 bewegt die Spule 2 in Richtung
zur Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 in derselben Weise wie
beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel und auch die übrigen
Schritte verlaufen analogisch.
Die Mittel, die die Änderung der Lage der Mündung 313 der
Aufsuchedüse 312 nach dem Aufliegen der Spule 2 ermöglichen,
können auf verschiedene Weise gebildet sein. Zwei mögliche
Ausführungen dieser Mittel sind in den Abb. 6 und 7 dargestellt.
Im Ausführungsbeispiel nach der Abb. 6 ist im Vorderteil
der Aufsuchedüse 312 ein hohles elastisches flexibles Glied 3132
gelagert, auf dem die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 gelagert
ist. Nach dem Aufliegen des Umfangs der Spule 2 auf die Mündung
313 der Aufsuchedüse 312 wird das erwähnte elastische flexible
Glied 3132 bei der fortschreitenden Bewegung der Spule 2 in der
selben Richtung gebogen oder anders deformiert und bei der Rück
wärtsbewegung der Spule 2 nimmt das elastische flexible Glied
3132 seine ursprüngliche Form wieder auf, wodurch die Mündung
313 der Aufsuchedüse 312 in ihre Aufsuchelage zurückkehrt.
Im Ausführungsbeispiel nach der Abb. 7 ist die Mündung 313
der Aufsuchedüse 312 durch ein zusammenpreßbares Glied 3131
gebildet. Nach dem Aufliegen des Umfangs der Spule 2 auf die
Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 wird bei fortschreitender Bewe
gung der Spule 2 in derselben Richtung das zusammenpreßbare
Glied 3131 in die Aufsuchedüse 312 eingeschoben und kehrt bei
der Rückwärtsbewegung der Spule 2 in seine Ausgangslage zurück,
wodurch auch die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 in ihre
Aufsuchelage zurückkehrt.
Wenn man die Aufsuchevorrichtung 31 oder die Wartevorrich
tung 3 mit bekannten, nicht dargestellten Mitteln zur Verfolgung
des Abstands zwischen der Spule 2 und der Mündung 313 der Aufsu
chedüse 312, z. B. mit optischen Gebern versieht, kann man einen
weichen Auflegevorgang des Umfangs der Spule 2 auf die Mündung
313 der Aufsuchedüse 312 erreichen, bei dem die Spule 2 nur mit
ihrem Umfang auf die Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 aufzuliegen
kommt, stoppt und dann ihre Rückwärtsbewegung beginnt, wobei
als Augenblick des Kontaktverlustes zwischen dem Umfang der Spule
2 und der Mündung 313 der Aufsuchedüse 312 der Augenblick
betrachtet wird, an dem die Rückwärtsbewegung der Spule 2
begonnen hat.
Claims (13)
1. Verfahren zum Aufsuchen des Garnendes auf einer Spule, die
durch ihre Hülse in den Armen einer Aufwickelvorrichtung
einer Arbeitsstelle einer eine Vielzahl von nebeneinander
angeordneten Arbeitsstellen enthaltenden Textilmaschine,
besonders einer Offen-End-Spinnmaschine gelagert ist, entlang
deren Arbeitsstellen eine eine in Richtung zur Maschine hin
und her verstellbare Aufsuchevorrichtung mit einer durch
eine Mündung zum Ansaugen des Garnes endenden Aufsuchedüse
enthaltende Wartevorrichtung verfahrbar ist und bei einer
gewählten Arbeitsstelle stillgesetzt werden kann,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufsuchevorrichtung (31) in eine Aufsuchelage verstellt
wird, in der sich die Mündung (313) der Aufsuchedüse (312)
in der Bahn der möglichen Bewegung der Hülse (21) der Spule
(2) befindet und die in den Armen (11) der Aufwickelvorrich
tung (1) eingespannte Spule (2) sich in Richtung zur Mündung
(313) der in ihrer Aufsuchelage befindlichen Aufsuchedüse
(312) zu bewegen beginnt, auf die Mündung durch den Umfang
der Spule (2) aufzuliegen kommt, wobei sich die Mündung
(313) der Aufsuchedüse (312) nach dem Aufliegen der Spule
(2) in der Richtung der Bewegung der Spule (2) verstellt,
worauf die Spule (2) stehenbleibt und dann sich in entgegen
gesetzter Richtung zu bewegen beginnt, wobei die Mündung
(313) der Aufsuchedüse (312) bis zur Rückkehr der Aufsuche
düse in ihre Aufsuchelage, in der die Mündung (313) der
Aufsuchedüse (312) stehenbleibt, den Umfang der Spule ständig
berührt, wobei der Augenblick ermittelt wird, an dem der
Kontakt zwischen dem Umfang der Spule (2) und der Mündung
(313) der Aufsuchedüse (312) aufgehoben wurde und von dem
an sich die Spule (2) für eine vorbestimmte Zeitdauer in
die Aufsuchelage bewegt, wodurch ein wiederholt konstanter
Abstand zwischen der Mündung (313) der Aufsuchedüse (312)
und dem Umfang der Spule (2) ungeachtet des variierenden
Durchmessers der Garnaufwicklung auf der Spule (2) erzielt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das bestimmte Zeitintervall vom Augenblick der Rückkehr
der Mündung (313) der Aufsuchedüse (312) in die Aufsuchelage
gemessen wird.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Geschwindigkeit der Bewegung der Spule (2)
in Richtung zur Mündung (313) der Aufsuchedüse (312) größer
als bei ihrer Rückbewegung ist.
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß wenigstens die Geschwindigkeit der Rückbewegung
der Spule (2) konstant ist.
5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Mündung (313) der Aufsuchedüse (312) sich nach
dem Verstellen der Aufsuchevorrichtung (31) in ihre Aufsuche
lage zwischen der Spule (2) und der Antriebswalze (12) der
Aufwickelvorrichtung (1) befindet.
6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß bei dem Verstellen der Aufsuchevorrichtung (31) in
ihre Aufsuchelage sich die Mündung (313) der Aufsuchedüse
(312) in die Bahn der möglichen Bewegung der Hülse (21)
der Spule (2) auf der im Verhältnis zur Lage der Antriebs
walze (12) entgegengesetzten Seite der Spule (2) verstellt,
wobei sich die Mündung (313) der Aufsuchedüse (312) in ihrer
Aufsuchelage in der erwähnten Bahn befindet.
7. Wartevorrichtung einer Textilmaschine, besonders einer Offen-
End-Spinnmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach den
Ansprüchen 1 bis 6, enthaltend eine Aufsuchevorrichtung
des Garnendes auf der Spule, die einen Schwenkarm mit einer
durch eine zum Ansaugen des Garnendes dienende Mündung enden
den, an eine Unterdruckquelle wählbar anschließbaren
Aufsuchedüse aufweist, wobei die Wartevorrichtung außerdem
ein Mittel zur Handhabung der Aufwickelarme der Aufwickelvor
richtung der zu bedienenden Arbeitsstelle der Maschine ent
halt, das zur Annäherung der Spule zur Mündung der Aufsuche
düse und zu ihrer Entfernung davon dient,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wartevorrichtung (3) ein Registriermittel (314) der
Lage der Mündung (313) der Aufsuchedüse (312) nach dem ersten
Erreichen der Aufsuchelage der Aufsuchedüse (312) enthält,
wobei die Mündung (313) der Aufsuchedüse (312) von ihrer
Aufsuchelage aus hin und her verstellbar in Richtung von
der Spule (2) weg angeordnet ist.
8. Wartevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Mündung (313) der Aufsuchedüse (312) als ein zusammen
preßbares Glied (3131) ausgebildet ist.
9. Wartevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
im Vorderteil der Aufsuchedüse (312) ein elastisches flexib
les Glied (3132) vorgesehen ist.
10. Wartevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufsuchedüse (312) am Schwenkarm (311) von ihrer Aufsu
chelage aus in Richtung von der Spule (2) weg hin und her
schwenkbar gelagert ist.
11. Wartevorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Aufsuchedüse (312) ein Registriermittel (314) der
Lage der Mündung (313) der Aufsuchedüse (312) zugeordnet ist.
12. Wartevorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Registriermittel (314) der Lage der Mündung (313)
der Aufsuchedüse (312) durch einen zwischen dem Schwenkarm
(311) und der Aufsuchedüse (312) gelagerten Kontaktfühler
(3141) gebildet ist.
13. Wartevorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kontaktfühler (3141) am Schwenkarm (311) befestigt
ist und in der Aufsuchelage der Aufsuchedüse (312) mit der
Aufsuchedüse (312) im Kontakt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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