DE19607693A1 - Vorrichtung zur temperaturgesteuerten Drosselung von Fluiden - Google Patents
Vorrichtung zur temperaturgesteuerten Drosselung von FluidenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur tempera
turgesteuerten Drosselung von Fluiden mit den im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 genannten Merkmalen.
Ein typisches Einsatzgebiet gattungsgemäßer Vorrichtungen
sind eigenmediumbetätigte Druckabsicherungsventile, nachfol
gend kurz Sicherheitsventil genannt, die nach dem Entla
stungsprinzip arbeiten und bei denen der Systemdruck unter
dem Ventilkegel ansteht. Solange im Steuerraum Systemdruck
herrscht, bleibt ein solches Sicherheitsventil im wesentli
chen aufgrund der gegenüber der Ventilsitzfläche größeren
Kolbenfläche geschlossen. Parallel zum Sicherheitsventil ge
schaltete Steuerventile haben die Aufgabe, nach Erreichen ei
nes kritischen Systemdruckes Druckmittel zur Entlastung des
Steuerraums abströmen zu lassen, bis das Sicherheitsventil
offen ist. Die Öffnungszeit setzt sich daher aus einer Tot
zeit, die das System benötigt, um den Druck im Steuerraum so
weit abzusenken, bis der Ventilkegel sich von seinem Sitz ab
zuheben beginnt, und einer Stellzeit, die der Kolben samt
Ventilkegel braucht, um seine Position von "geschlossen" auf
"offen" zu verstellen, zusammen. Die Zeit für den Öffnungs
vorgang hängt somit entscheidend von der Größe des Abström
querschnitts im Steuerventil ab.
Dabei entsteht insbesondere bei Sicherheitsventilen im Pri
märkreis eines Druckwasserreaktors das Problem, für die auf
grund unterschiedlicher thermodynamischer Einflüsse auftre
tenden Fluide, wie beispielsweise Sattdampf, unterkühltes
Wasser, Sattwasser oder mehrphasige Fluide, eine Öffnungszeit
von gleicher Größenordnung zu erreichen.
In einem bekannten Sicherheitsventil beträgt der Durchmesser
an der engsten Stelle des Abströmquerschnitts im Steuerventil
15 mm. Der Querschnitt ist so groß, daß alle Fluide schnell
genug abströmen können, um eine kurze Öffnungszeit zu gewähr
leisten. Bei Dampf öffnet es aber sogar in 20 bis 30 ms, was
zu unerwünschten Druckstößen vor allem auf ein benachbart es
Rohrleitungssystem und dessen Halterungen führen kann.
Demgegenüber ist ein anderes Sicherheitsventil bekannt, des
sen engste Stelle im Abströmquerschnitt eine Drosselbohrung
im Steuerventil ist, deren Durchmesser 1,5 mm beträgt. Bei
Sattdampf öffnet das Sicherheitsventil in gewünschten 400 bis
500 ms. Steigt jedoch die Temperatur in diesem Sicherheits
ventil zu sehr an, treten Ausdampfvorgänge auf, die so große
Öffnungszeiten nach sich ziehen, daß die Druckabsicherung des
zu sichernden Behältnisses gefährdet sein kann.
Dieser Umstand ist in den Fig. 1A und Fig. 1B der Zeichnung
durch zwei Diagramme veranschaulicht, in denen für zwei un
terschiedliche Temperaturen jeweils der Druck im Steuerraum
und die Hubhöhe des Ventilkegels in Abhängigkeit der Zeit
während eines Öffnungsvorgangs eines bekannten Sicherheits
ventils aufgetragen ist.
Im Normalbetrieb der Anlage, also bei geschlossenem Sicher
heitsventil sinkt die Temperatur im den Steuerraum umgebenden
Steuerzylinder auf ca. 220°C ab. Dabei entsteht unterkühltes
Wasser mit einer Temperatur T < Ts, das beim Ansprechen des
Sicherheitsventils über das Steuerventil gemäß Fig. 1A sehr
schnell auf den Öffnungsdruck von beispielsweise 90 bar ent
spannt werden kann. Das Sicherheitsventil öffnet in ausrei
chend kurzer Zeit. Beim Schließen des Sicherheitsventils ge
langt heißes Fluid aus dem Primärkreis in den Steuerraum, das
mindestens Sättigungstemperatur, bezogen auf den Druck im
Primärkreis, also 340°C, besitzt. Spricht das Sicherheits
ventil mehrfach innerhalb kurzer Zeit an, so wird durch den
damit verbundenen Eintrag an Wärmeenergie im Steuerraum Satt
wasserzustand erreicht. Gemäß Fig. 1B sinkt beim Ansprechen
des Sicherheitsventils über das Steuerventil der Druck im
Steuerraum nur noch bis auf den der Temperatur T < Ts ent
sprechenden Sättigungsdruck, zum Beispiel 120 bar, schnell
ab, bei dem noch keine Öffnungsbereitschaft vorliegt. Es be
ginnen die oben erwähnten, zeitaufwendigen Ausdampfvorgänge,
die mangels ausreichend großem Abströmquerschnitt den Druck
im Steuerraum nur langsam abbauen lassen, was letztendlich zu
einer erheblichen Verlängerung der Öffnungszeit des Sicher
heitsventils führt.
Ein weiterer Nachteil unter dem das Sicherheitsventil leidet,
wird anhand der in Fig. 2 und Fig. 3 der Zeichnung dargestell
ten Teilschnitte einer an ein Steuerventil eines Sicherheits
ventils angeschlossenen Vorrichtung zur Drosselung des ab
strömenden Fluids erläutert. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt
durch ein Steuerventil 4, an das eine gattungsgemäße Vorrich
tung mit Einschraubstutzen 6 angeschlossen ist. Gemäß Fig. 3
weist der Einschraubstutzen 6 einen Einlaß 8 für ein zu
drosselndes Fluid, einen Auslaß 10 für das gedrosselte Fluid
und einen im den Einlaß 8 und den Auslaß 10 verbindenden
Durchgangsloch 12 angeordneten Drosseleinsatz 14 auf. Der
Drosselbohrung 16 ist dort ein im Drosseleinsatz 14 eingear
beiteter, trichterförmiger Einlauf 18 vorgeordnet. Dieser
birgt die Gefahr in sich, von im Fluid mitgeführten Schmutz
partikeln zugesetzt zu werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrich
tung zur temperaturgesteuerten Drosselung von Fluiden gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bereitzustellen, bei
der für Fluide mit einer Temperatur unterhalb eines gewissen
Schwellenwertes ein fester Abströmquerschnitt zur Verfügung
steht, während für Fluide mit einer Temperatur oberhalb die
ses Schwellenwertes ein zusätzlicher Abströmquerschnitt frei
gegeben wird, der mit steigender Temperatur zunimmt und mit
sinkender Temperatur wieder abnimmt. Außerdem soll vermieden
werden, daß insbesondere der feste Abströmquerschnitt durch
im Fluid mitgeführte Schmutzpartikel verstopft.
Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst mit den im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 genannten Merkma
len. Der Drosseleinsatz besteht aus einer Dehnhülse, deren
eines Ende am Einschraubstutzen befestigbar ist, und aus ei
ner mit dem anderen Ende der Dehnhülse verbundenen Schiebe
hülse, die von einem im Einschraubstutzen fixierbaren Zylin
derteil umfaßt wird und axial verschiebbar ist. Dabei sind
die Wandungen der Schiebehülse und des Zylinderteils von Öff
nungen durchsetzt, deren Überlappung durch eine temperaturbe
dingte Längenänderung der Dehnhülse und einer damit einherge
henden Axialverschiebung der Schiebehülse im Zylinderteil in
folgender Weise steuerbar ist: Für Fluide mit einer Tempera
tur unterhalb eines vorgebbaren Schwellenwertes ist keine
Überlappung aber ein durchströmbarer, fester Grundquerschnitt
vorhanden. Für Fluide oberhalb dieses Schwellenwertes nimmt
die Überlappung und damit der gesamte, durchströmbare Quer
schnitt vom festen Grundquerschnitt ausgehend mit steigender
Temperatur zu und mit sinkender Temperatur wieder ab. Dadurch
können Fluide unterschiedlicher Temperaturen und Phasen über
ein und dieselbe Vorrichtung mit einem vergleichbaren Massen
strom abgeblasen werden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das
dem Auslaß zugewandte, stirnseitige Ende der Schiebehülse
durch ein Abschlußteil verschlossen, welches ein für das zu
drosselnde Fluid durchgängiges, den festen Grundquerschnitt
bildendes Bohrungssystem beinhaltet, während das Zylinderteil
die Schiebehülse so dicht umschließt, daß bei nicht vorhande
ner Überlappung von Öffnungen im Zylinderteil und in der
Schiebehülse kein Fluid durch diese Öffnungen abströmen kann.
Dadurch ist gewährleistet, daß Fluide mit einer Temperatur
unterhalb des Schwellenwertes nur durch den Grundquerschnitt
definierter Größe zum Auslaß hin abströmen können.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ragt das
Abschlußteil in die Schiebehülse hinein und läßt einen
hohlzylindrischen Spalt ringförmigen Querschnitts zur Innen
wand der Schiebehülse hin frei. Dies stellt eine Strömungs
führung zu den von diesem Spalt ausgehenden Abströmquer
schnitten dar. Das Bohrungssystem ist aus einer in die dem
Auslaß zugewandten Stirnfläche des Abschlußteils hineinragen
den, als Sackloch ausgebildeten Axialbohrung, die an ihrer
engsten Stelle den festen Grundquerschnitt aufweist, und meh
reren Radialbohrungen, welche den hohlzylindrischen Spalt mit
der Spitze der Axialbohrung verbinden, zusammengesetzt. Auf
seinem Weg durch ein derart gestaltetes Bohrungssystem wird
die Strömung des zu drosselnden Fluids mehrmals umgelenkt,
wodurch die engste Querschnittsstelle gut vor Verstopfung
durch im Fluid mitgeführte Schmutzpartikel geschützt ist.
Das im Durchgangsloch des Einschraubstutzens praktisch ra
dialspielfrei sitzende Zylinderteil ist vorzugsweise mittels
eines Distanzringes axial positionierbar und durch ein
Schraubteil fixierbar. So kann die axiale Lage der Öffnungen
im Zylinderteil relativ zu den Öffnungen in der Schiebehülse
durch genaues Abmessen und anschließendes Ablängen für Raum
temperatur eingestellt und festgehalten werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung
ist die Dehnhülse aus dünnwandigen, ineinandergesteckten Roh
ren mit abwechselnd kleinerem und größerem Wärmeausdehnungs
koeffizienten aufgebaut, deren Stirnseiten an einem Ende mit
dem nächstkleineren Rohr und am anderen Ende mit dem nächst
größeren Rohr verschweißt sind. Dadurch erreicht man eine zu
verlässige Längenausdehnung bzw. Längenkontraktion der Dehn
hülse im Millimeterbereich bei möglichst geringer Baulänge.
Dabei ist das äußerste Rohr als axiale Verlängerung der
Schiebehülse ausgebildet und das innerste Rohr mündet in ent
gegengerichteter axialer Verlängerung in ein Gewindestück zur
Befestigung im Einschraubstutzen. Damit wird erreicht, daß
sich die Dehnhülse zusammen mit der Schiebehülse bei Tempera
turbeaufschlagung vom als Fixpunkt dienenden Gewindestück
wegbewegen.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf ein Ausfüh
rungsbeispiel in der Zeichnung verwiesen:
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Fig. 5 zeigt in je einem Teilschnitt die Lage der Schiebe
hülse im Zylinderteil bei zwei unterschiedlichen
Fluidtemperaturen.
Fig. 6 zeigt den Aufbau der Dehnhülse in einem Halbschnitt.
Gemäß Fig. 4 besteht eine Vorrichtung zur temperaturgesteuer
ten Drosselung von Fluiden aus einem an eine Ausblaseleitung
2 eines Steuerventils 4 angeschlossenen Einschraubstutzen 6,
an dessen eingeschraubtem Ende sich ein Einlaß 8 für ein zu
drosselndes Fluid und an dessen anderem Ende sich ein Auslaß
10 für das gedrosselte Fluid befindet. In einem den Einlaß 8
und den Auslaß 10 verbindenden Durchgangsloch 12 ist eine
Dehnhülse 20 angeordnet, deren dem Einlaß 8 zugewandtes Ende
mittels eines Schraubteils 52 im Einschraubstutzen 6 befe
stigt und deren anderes Ende mit einer Schiebehülse 22 ver
bunden ist. Die Schiebehülse 22 ist von einem Zylinderteil 24
dicht umfaßt und an ihrem dem Auslaß 10 zugewandten Ende
durch ein Abschlußteil 30 verschlossen. Die Wandungen der
Schiebehülse 22 und des Zylinderteils 24 sind von je zwei
sich gegenüberliegenden Öffnungen 26 und 28 (Fig. 5A, 5B)
durchsetzt, deren Überlappung sich durch temperaturbedingte
Axialverschiebung der Schiebehülse 22 im Zylinderteil 24
steuern läßt. Das Abschlußteil 30 ragt in die Schiebehülse 22
hinein und enthält das Bohrungssystem 32. Das Zylinderteil 24
wird durch ein Schraubteil 46 auf einen sich an einem Bund im
Einschraubstutzen 6 abstützenden Distanzring 44 gepreßt und
dadurch in Position gehalten.
Bei Durchströmung der Vorrichtung durch Fluide mit einer Tem
peratur T unterhalb eines Schwellenwertes Ts ist gemäß
Fig. 5A keine Überlappung von Öffnungen 26 in der Schiebehülse
22 mit Öffnungen 28 im Zylinderteil 24 vorhanden. Das Fluid
strömt aus einem Spalt 34 zwischen Abschlußteil 30 und Schie
behülse 22 in Radialbohrungen 38 und von dort durch eine den
Grundquerschnitt Qo aufweisende Axialbohrung 36.
Bei Durchströmung der Vorrichtung durch Fluide mit einer Tem
peratur T oberhalb des Schwellenwertes Ts überlappen gemäß
Fig. 5B die Öffnungen 26 und 28, so daß das Fluid zusätzlich
durch die Öffnungen 26 und 28 abströmen kann.
Gemäß Fig. 6 ist die Dehnhülse 20 aus dünnwandigen, ineinan
dergesteckten Rohren mit abwechselnd kleinerem 48 und größe
rem 50 Wärmeausdehnungskoeffizienten aufgebaut, die paarweise
stirnseitig verschweißt sind. Das äußerste Rohr 50 ist als
axiale Verlängerung der Schiebehülse 22 ausgebildet, während
das innerste Rohr 50 in entgegengerichteter axialer Verlänge
rung in das Gewindestück 52 mündet.
Claims (5)
1. Vorrichtung zur temperaturgesteuerten Drosselung von Flui
den mit einem an eine Ausblaseleitung (2) einer ein zu dros
selndes Fluid führenden Komponente (4), insbesondere ein
Steuerventil eines Druckabsicherungsventils, anschließbaren
Einschraubstutzen (6), der einen Einlaß (8) für ein zu dros
selndes Fluid, einen Auslaß (10) für das gedrosselte Fluid
und ein den Einlaß (8) und den Auslaß (10) verbindendes
Durchgangsloch (12) aufweist, in dem ein Drosseleinsatz (14)
zur Festlegung des vom Fluid zu durchströmenden Querschnitts
(Q) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Drossel
einsatz (14) aus einer Dehnhülse (20), deren eines Ende am
Einschraubstutzen (6) befestigbar ist, und einer mit dem an
deren Ende der Dehnhülse (20) verbundenen Schiebehülse (22),
die von einem im Einschraubstutzen (6) fixierbaren Zylinder
teil (24) umfaßt wird und axial verschiebbar ist, besteht,
wobei die Wandungen der Schiebehülse (22) und des Zylinder
teils (24) von Öffnungen (26, 28) durchsetzt sind, deren
Überlappung durch eine temperaturbedingte Längenänderung der
Dehnhülse (20) und einer damit einhergehenden Axialverschie
bung der Schiebehülse (22) im Zylinderteil (24) derart steu
erbar ist, daß für Fluide mit einer Temperatur (T) unterhalb
eines vorgebbaren Schwellenwertes (Ts) keine Überlappung aber
ein durchströmbarer, fester Grundquerschnitt (Qo) vorhanden
ist, und für Fluide mit einer Temperatur (T) oberhalb dieses
Schwellenwertes (Ts) die Überlappung und damit der gesamte,
durchströmbare Querschnitt (Q) vom festen Grundquerschnitt
(Qo) ausgehend mit steigender Temperatur (T) zunimmt und mit
abnehmender Temperatur (T) wieder abnimmt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das dem Aus
laß (10) zugewandte, stirnseitige Ende der Schiebehülse (22)
durch ein Abschlußteil (30) verschlossen ist, welches ein für
das zu drosselnde Fluid durchgängiges, den festen Grundquer
schnitt (Qo) aufweisendes Bohrungssystem (32) beinhaltet,
während das Zylinderteil (24) die Schiebehülse (22) so dicht
umschließt, daß bei nicht vorhandener Überlappung von Öffnun
gen (26, 28) im Zylinderteil (24) und in der Schiebehülse
(22) kein Fluid durch diese Öffnungen (26, 28) abströmen
kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das Abschluß
teil (30) in die Schiebehülse (22) hineinragt und einen
hohlzylindrischen Spalt (34) ringförmigen Querschnitts (Qr)
zur Innenwand der Schiebehülse (22) hin freiläßt, und daß das
Bohrungssystem (32) aus einer in die dem Auslaß (10) zuge
wandte Stirnfläche des Abschlußteils (30) hineinragenden, als
Sackloch ausgebildeten Axialbohrung (36), die an ihrer eng
sten Stelle den festen Grundquerschnitt (Qo) aufweist, und
mehreren Radialbohrungen (38), welche den hohlzylindrischen
Spalt (34) mit der Spitze der Axialbohrung (36) verbinden,
zusammengesetzt ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das im Durch
gangsloch (12) des Einschraubstutzens (6) radial praktisch
spielfrei sitzende Zylinderteil (24) mittels eines Distanz
ringes (44) axial positionierbar und durch ein Schraubteil
(46) fixierbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Dehnhülse (20) aus dünnwandigen, ineinandergesteckten Rohren
mit abwechselnd kleinerem (48) und größerem (50) Wärmeausdeh
nungskoeffizienten aufgebaut ist, deren Stirnseiten an einem
Ende mit dem nächstkleineren Rohr (50, 48) und am anderen En
de mit dem nächstgrößeren Rohr (50, 48) verschweißt sind,
wobei das äußerste Rohr (50) als axiale Verlängerung der
Schiebehülse (22) ausgebildet und das innerste Rohr (50) in
entgegengerichteter axialer Verlängerung in ein Gewindestück
(52) zur Befestigung im Einschraubstutzen (6) mündet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996107693 DE19607693A1 (de) | 1996-02-29 | 1996-02-29 | Vorrichtung zur temperaturgesteuerten Drosselung von Fluiden |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19607693A1 (de) |
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1996
- 1996-02-29 DE DE1996107693 patent/DE19607693A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAV | Applicant agreed to the publication of the unexamined application as to paragraph 31 lit. 2 z1 | ||
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |