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DE19604808A1 - Pneumatischer Förderer - Google Patents

Pneumatischer Förderer

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DE19604808A1
DE19604808A1 DE1996104808 DE19604808A DE19604808A1 DE 19604808 A1 DE19604808 A1 DE 19604808A1 DE 1996104808 DE1996104808 DE 1996104808 DE 19604808 A DE19604808 A DE 19604808A DE 19604808 A1 DE19604808 A1 DE 19604808A1
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DE
Germany
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channel
conveying
gas
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slats
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DE1996104808
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DE734780T1 (de
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Karl Von Wedel
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/04Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
    • B65G53/16Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials
    • B65G53/18Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials through a porous wall
    • B65G53/20Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials through a porous wall of an air slide, e.g. a trough

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum pneumatischen För­ dern von staub- oder granulatartigen, insbesondere heißen Fest­ stoffen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Ein typisches Anwendungsgebiet ist beispielsweise Zementklin­ kerstaub oder -granulat, welche in einer Zyklonkammer aus der der Ofenkammer einer Klinkerkühlanlage entnommenen Abluft ab­ geschieden werden. Im allgemeinen werden derartige Feststoffe mittels mechanischer Förderer dem auf einem Kühler transpor­ tierten Klinkerbett wieder zugeführt oder zur Ausgangsseite des Kühlers transportiert. Da die Feststoffe im allgemeinen noch eine sehr hohe Temperatur von etwa 1000°C haben, sind mechanische Förderanlagen sehr hoch belastet und deshalb hohem Verschleiß unterworfen.
Es sind auch bereits grundsätzlich pneumatische Förderein­ richtungen bekannt, bei denen einem in einem Förderkanal strömenden Gas das Fördergut beigemengt und von diesem mit­ genommen wird.
Pneumatische Förderanlagen haben gegenüber mechanischen För­ deranlagen den Vorteil, daß das Fördergut beim Transportvor­ gang gleichzeitig durch das Fördergas einer Behandlung unter­ zogen werden, im Falle von Zementklinker beispielsweise ge­ kühlt werden kann. Ein Nachteil pneumatischer Förderanlagen wird jedoch in deren schlechtem Wirkungsgrad gesehen. Die Strömungsenergie des in den Förderkanal eingeführten Förder­ gases muß hoch genug sein, daß die Transportaufgabe bis zum Ende des Förderkanals erfüllt wird. Dadurch ergibt sich ins­ besondere bei längeren Förderstrecken ein hoher Energiebedarf, welcher auch die hohen Turbulenz- und Reibungsverluste des im Förderkanal strömenden Gas-Feststoffgemisches mit abdeckt. Außerdem müssen am Ende des Förderkanals die Feststoffe in einem verhältnismäßig aufwendigen Verfahren von den immer noch schnell strömenden Fördergasen getrennt werden, was ge­ sonderte Abscheider oder dergleichen erforderlich macht.
Ein weiterer erheblicher Nachteil bekannter pneumatischer Fördereinrichtungen wird auch darin gesehen, daß diese in ihrer Länge begrenzt sind, da das Gas-Feststoffgemisch nach einer bestimmten Förderstrecke seine Strömungsenergie verbraucht hat. Bei längeren Förderstrecken müssen deshalb mehrere Förderstufen vorgesehen werden, wodurch sich der Bauaufwand weiter erhöhen kann.
Es sind auch schon sogenannte Luftförderrinnen bekannt. Es handelt sich dabei um Tröge, deren Boden z. B. durch ein Gewebe gebildet ist, durch das Luft in den Trog geblasen wird, so daß sich auf dem Gewebe ein fließendes Wirbel­ bett bildet. Derartige Luftförderrinnen sind für heißes und rauhes Fördergut ungeeignet. Es wurde auch schon vor­ geschlagen, den Boden einer Luftförderrinne aus porösem Keramikmaterial auszubilden. Diese Lösung ist jedoch sehr aufwendig und teuer; zudem neigt das poröse- Keramikma­ terial dazu, zu verstopfen. Ein weiterer Nachteil wird darin gesehen, daß die in die Oberfläche des Keramikbo­ dens mündenden Poren ungerichtet sind, so daß im all­ gemeinen keine Unterstützung der Förderaufgabe durch die einströmende Luft gegeben ist.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vor­ richtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 zu schaf­ fen, welche gegenüber herkömmlichen pneumatischen Förderern einen geringeren Bauaufwand und einen besseren Wirkungsgrad hat.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 beschriebenen Merkmale gelöst.
Der wesentliche Unterschied der erfindungsgemäßen Lösung gegenüber herkömmlichen Lösungen besteht in den Mitteln zum Einführen und zum Abführen des Fördergases; dieses wird nicht mehr an der Eingangsseite des Förderkanals mit hoher Energie eingeführt und an der Ausgangsseite mit immer noch hoher Energie abgeführt; vielmehr kann dank des mit Blas­ öffnungen durchsetzten Kanalbodens das Fördergas kontinuier­ lich über die gesamte Transportstrecke bei verhältilismäßig geringer Strömungsenergie von unten zugeführt und an geeig­ neten Stellen beispielsweise nach oben abgeführt werden.
Es hat sich gezeigt, daß sich auf diese Weise die Trans­ portaufgaben sowie gegebenenfalls eine Kühl- oder ander­ weitige Behandlung der Feststoffe mit wesentlich geringe­ rem Energieaufwand durchführen lassen, da hohe Turbulenz- und Strömungsverluste weitgehend vermieden werden. Die Feststoffe müssen am Ende des Förderweges nicht aus einem mit hoher Geschwindigkeit strömenden Gas-Feststoffgemisch abgeschieden werden, da die Strömungsenergie des Förder­ gases gering ist, so daß sich die Feststoffe von selbst nach unten absetzen können. Ein weiterer erheblicher Vor­ teil wird auch darin gesehen, daß dank der kontinuierlichen Zu- und gegebenenfalls Abführung des Fördergases beliebige Förde r längen realisiert werden können.
Der Aufbau einer derartigen Vorrichtung ist sehr einfach, da Kanalböden unterschiedlicher Länge und Breite durch Anordnen einer ausreichenden Anzahl gleicher Lamellen hintereinander und/oder nebeneinander aufgebaut werden können.
Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist ferner, daß der Kanalboden als hochbeanspruchtes Bauteil durch Auswechseln einzelner oder aller Bodenlamellen in einfacher Weise erneuert werden kann, so daß die Gesamtan­ lage eine lange Betriebslebenszeit erreichen kann.
Die Verbindung zwischen den Bodenlamellen und der Halte­ schienenanordnung kann beliebig gestaltet sein; die Boden­ lamellen können in der Halteschienenanordnung beispiels­ weise verschraubt oder auf andere Weise verankert werden. In einer besonders einfachen Ausgestaltung der Erfindung sind die Bodenlamellen über an diesen ausgebildete Eingriffs­ profile längsverschiebbar in entsprechenden Aufnahmeprofilen der Halteschienenanordnung gehalten. Dabei ist weiter er­ findungsgemäß vorgesehen, daß die Eingriffsprofile der Boden­ lamellen und die Aufnahmeprofile der Halteschienenanordnung jeweils so ausgebildet sind, daß die in die Halteschienen­ anordnung eingesetzten Bodenlamellen gegen Abheben und ge­ gen Kippen um eine Querachse gesichert sind. Die Boden­ lamellen werden im montierten Zustand durch davor bzw. da­ hinter angeordnete Bodenlamellen in ihrer Position fixiert und durch die Ausbildung der Eingriffs- bzw. Aufnahmepro­ file gegen Abheben und Kippen gesichert, so daß sich ein mechanisch stabiler Kanalboden ergibt.
In einer bevorzugten Ausgestaltung sind zum Halten einer Reihe von Bodenlamellen jeweils zwei zueinander beabstan­ dete, parallele Halteschienen vorgesehen, in die an den seitlichen Enden einer jeden Bodenlamelle angeordnete Eingriffsprofile eingreifen. Die Aufnahmeprofile der Hal­ teschienen einerseits und die Eingriffsprofile der Boden­ lamellen andererseits sind vorzugsweise als einfache oder mehrfache Nut- und Federprofile ausgebildet. Eine der­ artige Ausgestaltung läßt sich konstruktiv sehr einfach darstellen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorge­ sehen, daß an den seitlichen Enden der Bodenlamellen je­ weils ein die zugeordnete Halteschiene nach oben abdecken­ der Endflansch ausgebildet ist. Dadurch wird die Halte­ schienenanordnung gegen jegliche mechanische Belastung durch die zu fördernden Feststoffe wirkungsvoll geschützt, so daß im wesentlichen nur die Bodenlamellen als Ver­ schleißteile bei Bedarf ausgewechselt werden müssen.
Die Blasöffnungen können im allgemeinen Fall die Boden­ lamellen durchsetzen. In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung werden die Blasöffnungen jedoch durch zwischen den Bodenlamellen verbleibende Blasschlitze gebildet; zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Bodenlamellen im Bereich ihrer Vorderkante und/oder Hin­ terkante jeweils wenigstens einen Abstandsvorsprung auf­ weisen, welcher die Schlitzweite definiert.
Um eine gute und verlustarme Strömung durch die Blas­ schlitze hindurch zu gewährleisten, ist vorgesehen, daß die Bodenlamellen jeweils einen nach hinten abstehenden, sich über die ganze Breite der Bodenlamelle erstreckenden Fortsatz haben, welcher eine dahinter angeordnete Boden­ lamelle untergreift und mit dieser einen siphonartig konkav nach unten gekrümmten, in die Blasöffnung münden­ den Gaskanal bildet. Diese Ausgestaltung gewährleistet einerseits eine weitgehend laminare Ausströmung des För­ dergases aus den Blasschlitzen. Sie bewirkt andererseits, daß die Blasschlitze "durchfallfrei" sind, da ein Durch­ fallen von Feststoffen infolge der siphonartigen Ausbil­ dung erschwert oder unmöglich gemacht wird.
Der Gassammler hat erfindungsgemäß die Form eines unter­ halb des Kanalbodens angeordneten Kastens, welcher in mehrere in Längsrichtung des Förderkanals hintereinander­ liegende Kastenabschnitte unterteilt ist, wobei jeder Kastenabschnitt an eine Gaszuführleitung angeschlossen ist. Diese Ausbildung ermöglicht es beispielsweise, die zugeführte Gasmenge bzw. deren Strömungsgeschwindigkeit abschnittsweise an den jeweiligen Bedarf anzupassen, bei­ spielsweise vor Kurven zu erhöhen usw.
Die Mittel zum Abführen des Fördergases sind vorzugsweise durch einen oder mehrere an der Oberseite des Förderkanals von diesem abzweigende Abführkanäle gebildet. Die abgeführ­ te Gasmenge kann so abschnittsweise an die zugeführte Gas­ menge angepaßt werden. Dazu ist vorzugsweise im wesentli­ chen jedem Kastenabschnitt des Gassammlers ein Abführkanal zugeordnet.
Die Abführkanäle weisen vorzugsweise jeweils eine als Expansionskammer dienende Kanalerweiterung auf; in die­ ser verlangsamt sich die Strömung des nach oben abgeführ­ ten Gases so weit, daß es den größeren Teil der bis dahin mitgeführten Feststoffe freigibt, so daß das abgeführte Gas im wesentlichen staubfrei ist.
Um die Transportleistung des Fördergases zu verbessern, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Blasöffnungen im Kanalboden in Förderrichtung geneigt aus diesem Kanalbo­ den austreten. Auf diese Weise prallt das Fördergas auf die Feststoffe mit einer Komponente, die die Feststoffe vom Kanalboden abhebt, sowie einer Komponente, die die Feststoffe in Förderrichtung beschleunigt, auf.
Eine weitere Verbesserung der Förderleistung ergibt sich in an sich bekannter Weise dadurch, daß der Förderkanal in Förderrichtung geneigt ist.
Die Erfindung betrifft auch die Ausgestaltung der Boden­ lamellen selbst in einer Weise, daß sie die ihnen zuge­ dachte Aufgabe optimal erfüllen können, wie anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch eine Seitenansicht einer Förder­ vorrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie III-III in Fig. 1;
Fig. 4 eine Einzelheit IV im Bereich der Boden­ lamellen, in einer Längsschnittdarstellung;
Fig. 5 eine Darstellung etwa gemaß der Fig. 2 in vergrößertem Maßstab;
Fig. 6 schematisch eine perspektivische Darstellung zweier aufeinanderfolgender Bodenlamellen einer Lamellenreihe.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte pneumatische Förder­ vorrichtung 2 umfaßt einen Förderkanal 4 mit einer Eingangs­ seite 6 und einem Ausgangsende 8. An der Eingangsseite 6 sind Mittel 10 zum Einbringen der Feststoffe 12 vorgesehen. Diese können beispielsweise als Zuführtrichter oder der­ gleichen ausgebildet sein.
Am Ausgangsende 8 sind Mittel zum Entnehmen der Feststoffe 12′ angeordnet, die beispielsweise als ein nach unten offe­ ner Schütttrichter ausgebildet sind.
Der Förderkanal 4 hat einen Kanalboden 14, welcher mit Blasöffnungen 16 versehen ist. Unterhalb des Förderkanals 4 ist ein Gassammler 18 angeordnet. Der Gassammler 18 ist etwa kastenartig ausgebildet (siehe Fig. 2 und 3) und mittels Trennwänden 20 in mehrere in Förderrichtung hin­ tereinander angeordnete Kastenabschnitte 18a, 18b und 18c unterteilt. Jeder Kastenabschnitt ist über eine Gasleitung 20a, 20b, 20c mit einer nicht näher dargestellten Gas­ quelle verbunden.
Wie aus Fig. 1 zu entnehmen ist, ist im dargestellten Ausführungsbeispiel jedem Kastenabschnitt 18a bis 18c jeweils ein Gasabführkanal 22a, 22b, 22c zugeordnet. Auf diese Weise wird erreicht, daß in jedem der den Kasten­ abschnitten 18a bis 18c entsprechenden Abschnitten des Förderkanals 4 eine gleichmäßige Gasströmung herrscht, da die jeweils zugeführte Gasmenge etwa der jeweils ab­ geführten Gasmenge entspricht.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, zweigen die Abführkanäle 22a bis 22c von der Oberseite des Förderkanals 4 ab. Wie insbesondere Fig. 3 erkennen läßt, sind sie in ihrem an den Förderkanal 4 unmittelbar angrenzenden Bereich als erweiterte Expansionskammern 24a, 24b, 24c ausgebil­ det. In den Expansionskammern wird die abströmende Luft so weit verlangsamt, daß sie keine Feststoffpartikel mehr mitnehmen kann; diese setzen sich vielmehr nach unten ab und werden vom Fördergas in Förderrichtung mitgenommen.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt II-II der Fig. 1. Der Förder­ kanal 4 ist innen mit einem wärmebeständigen Mantel 26 ausgekleidet. Der Förderkanal kann aus mehreren aneinander anschließenden Kanalabschnitten gebildet sein, die mittels Flanschen 28 miteinander verbunden sind. Das Innere des Förderkanals 4 ist nicht durch Zwischenwände aufgeteilt.
Der Kanalboden besteht im Falle der Fig. 2 aus zwei neben­ einander angeordneten Reihen 30, 32 von in Längsrichtung des Förderkanals hintereinander angeordneten Bodenlamellen 34. Die genaue Ausgestaltung dieser Bodenlamellen 34 wird anhand der Fig. 4 genauer erläutert. Die Bodenlamellen 34 sind an ihren seitlichen Enden mit Eingriffsprofilen 35 aus­ gestattet, die mit komplementären Aufnahmeprofilen von am Förderkanal 4 vorgesehenen Halteschienen 36, 38, 40 zu­ sammenwirken. Die Aufnahmeprofile der Halteschienen einer­ seits und die Eingriffsprofile der Bodenlamellen andererseits sind im dargestellten Ausführungsbeispiel als einfache Nut- und Federprofile ausgebildet. Um zwei nebeneinander­ liegende Reihen von Bodenlamellen montieren zu können, sind im Beispiel der Fig. 2 zwei seitliche Halteschienen 36, 38 sowie eine mittlere Halteschiene 40 vorgesehen. Die mittlere Halteschiene 40 ist über eine Stützstruktur 42 in dem unterhalb des Förderkanals 4 angeordneten Gas­ sammler 18 befestigt. Die seitlichen Halteschienen 36, 38 sind jeweils zwischen dem Förderkanal 4 und dem Gassammler 18 angeordnet und ragen als flache Stege in den Innenraum des Förderkanals 4 hinein. Auf diese Weise können die Boden­ lamellen 34 hintereinander in die zugeordneten Halteschie­ nenanordnungen eingeschoben werden, wie Fig. 2 unmittelbar erkennen läßt.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III der Fig. 1. Sie entspricht bis auf ihren oberen Bereich, der im folgenden beschrieben wird, im wesentlichen der Fig. 2. Wie die Fig. 1 und 3 erkennen lassen, sind im Bereich der Abführkanäle 22a bis 22c jeweils oben an den Förder­ kanal 4 anschließende Expansionskammern 24a bis 24c vor­ gesehen. Das beispielsweise über den Abführkanal 22a ab­ geführte Fördergas durchläuft zunächst die Expansions­ kammer 24a und wird in dieser so weit verlangsamt, daß es keine Feststoffpartikel nach oben mitnehmen kann. Diese setzen sich vielmehr nach unten ab und werden vom För­ dergas in Förderrichtung mitgenommen. Auf diese Weise kann erreicht werden, daß das über den Abführkanal 22a abgeführte Fördergas weitgehend staubfrei ist.
Wie Fig. 3 weiter erkennen läßt, setzt sich die aus feuerfestem Material 26 bestehende Innenauskleidung auch in der Expansionskammer 24a fort.
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt durch drei hintereinander angeordnete Bodenlamellen 34a, 34b, 34c des Kanalbodens 14. Wie zu erkennen ist, ist der eigentliche Lamellenkörper 37 oben eben, so daß er mit den anderen Bodenlamellen einen im wesentlichen ebenen Boden ergibt. Nach unten ist der Lamel­ lenkörper bauchig ausgebildet. Nach hinten schließt sich an den Lamellenkörper ein über die gesamte Breite desselben sich erstreckender Fortsatz 45 an, welcher den jeweils dahinter angeordneten Lamellenkörper untergreift und mit diesem einen siphonartig nach unten konkav gekrümmten Gaskanal 44 bildet. Der gekrümmte Gaskanal 44 verhindert ein Durch­ fallen von Feststoffpartikeln durch den Kanalboden. Wie Fig. 4 ebenfalls erkennen läßt, gehen die gekrümmten Gas­ kanäle 44 in die zwischen je zwei Bodenlamellen gebilde­ ten schlitzartigen Blasöffnungen 46 über, die schräg in Förderrichtung geneigt in die Bodenebene münden. Das aus den Blasöffnungen 46 aus tretende Fördergas 48 hat eine die Feststoffe vom Kanalboden abhebende sowie eine diese in Förderrichtung bewegende Strömungskomponente.
Die Fig. 2 und 3 zeigen jeweils die Lamellenkörper 34 in einer Ansicht von hinten entsprechend dem Pfeil VI in Fig. 4.
Fig. 5 zeigt eine Darstellung etwa gemäß der Fig. 2 im Bereich des Kanalbodens. Die Bodenlamellen sind jedoch nicht in einer Ansicht von hinten sondern entsprechend einer Schnittlinie V-V in Fig. 4 gezeigt. Dieser Schnitt verläuft einerseits durch den Lamellenkörper 37 der Boden­ lamelle 34b sowie andererseits durch den Fortsatz 45c der Bodenlamelle 34c. Zwischen diesen verbleibt der Gas­ kanal 44. Fig. 5 läßt auch nochmals die seitlichen Halte­ schienen 36, 38 sowie die mittlere Halteschiene 40 er­ kennen.
Fig. 6 zeigt perspektivisch zwei hintereinander angeord­ nete Bodenlamellen 50, 52. Sie sind im wesentlichen pro­ filiert wie die in Fig. 4 dargestellten Bodenlamellen. Im Falle der Fig. 6 sind jedoch an den seitlichen Enden der Bodenlamellen 50 und 52 federartige Eingriffsprofile 54 ausgebildet, die in nutartige Aufnahmeprofile 55 von Halteschienen 56 einschiebbar sind.
An den Vorderkanten 57 der Bodenlamellen 50, 52 sind je­ weils seitlich zwei Abstandsvorsprünge 58 angeordnet, wel­ che sich an die Hinterkante 59 der jeweils nachfolgenden Bodenlamelle anlegen und auf diese Weise zwischen zwei Bo­ denlamellen eine schlitzartige Blasöffnung 60 definieren.
Fig. 6 läßt auch die vom jeweiligen Lamellenkörper 63 nach hinten abstehenden Fortsätze 62 erkennen, die den Lamellenkörper der nachfolgenden Bodenlamelle unter­ greifen und mit diesem einen Gaskanal 64 bilden, der in die Blasöffnung 60 mündet.
Wie Fig. 1 zeigt, ist der gesamte Förderkanal 4 in Förder­ richtung geneigt. Mit zunehmender Neigung übernimmt die Schwerkraft einen Teil der Förderaufgabe, so daß die er­ forderliche Strömungsenergie des Fördergases geringer ge­ halten werden kann.

Claims (17)

1. Vorrichtung zum pneumatischen Fördern von staub- oder granulatartigen Feststoffen, umfassend einen im wesent­ lichen geschlossenen Förderkanal mit an seiner Eingangs­ seite vorgesehenen Mitteln zum Einbringen der Feststof­ fe, sowie mit an seinem Ausgangsende vorgesehenen Mitteln zum Entnehmen der Feststoffe, sowie mit Mitteln zum Ein­ führen und zum Abführen eines Fördergases, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderkanal (4) einen Kanalboden (14) mit diesen durchsetzenden Blasöffnungen (16) hat, wobei der Kanalboden aus einer oder mehreren nebeneinander angeordneten Reihen (30, 32) von in Längsrichtung des Förderkanals (4) hinter­ einander angeordneten Bodenlamellen (34) gebildet ist, welche in einer sich in Längsrichtung erstreckenden Halteschienenanordnung (36, 38, 40) gehalten werden, und daß unterhalb des Kanalbodens (14) ein an einer Fördergasquelle angeschlossener Gassammler (18) ange­ ordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Bodenlamellen (34) über an diesen ausgebildete Eingriffsprofile längsverschieb­ bar in entsprechenden Aufnahmeprofilen der Halteschie­ nenanordnung (36, 38, 40) gehalten sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Eingriffsprofile (35) der Bodenlamellen (34) und die Aufnahmeprofile der Halteschie­ nenanordnung (36, 38, 40) jeweils so ausgebildet sind, daß die in die Halteschienenanordnung eingesetzten Bodenlamellen gegen Abheben und gegen Kippen um eine Querachse gesichert sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Halten einer Reihe von Bodenlamellen (50, 52) jeweils zwei zueinander beabstandete, parallele Halteschienen (56) vorgesehen sind, in die an den seitlichen Enden einer jeden Bodenlamel­ le angeordnete Eingriffsprofile (54) eingreifen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Aufnahmeprofile der Halte­ schienen (36, 38, 40) einerseits und die Eingriffs­ profile der Bodenlamellen (34) andererseits als ein­ fache oder mehrfache Nut- und Federprofile ausgebil­ det sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an den seitlichen Enden der Bodenlamellen (34) jeweils ein die zugeordnete Halteschiene (36, 38, 40) nach oben abdeckender End­ flansch (41) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenlamellen (50, 52) im Bereich ihrer Vorderkante (57) und/oder Hinterkante jeweils wenigstens einen Abstandsvorsprung (58) aufweisen, welcher zwischen zwei aufeinanderfolgen­ den Bodenlamellen (50, 52) eine im wesentlichen schlitz­ förmige Blasöffnung (60) definiert.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Bodenlamellen (34) je­ weils einen vom Lamellenkörper (37) nach hinten ab­ stehenden, sich über die ganze Breite der Bodenlamelle erstreckenden Fortsatz (45) haben, welcher eine dahinter angeordnete Bodenlamelle untergreift und mit dieser ei­ nen siphonartig konkav nach unten gekrümmten, in die Blasöffnung (46) mündenden Gaskanal (44) bildet.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Gassammler (18) die Form eines unterhalb des Kanalbodens (14) angeordneten Kastens hat, welcher in mehrere in Längs­ richtung des Förderkanals hintereinanderliegende Ka­ stenabschnitte (18a, 18b, 18c) unterteilt ist, wobei jeder Kastenabschnitt an eine Gaszuführleitung (20a, 20b, 20c) angeschlossen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Abführen des Fördergases durch einen oder mehrere an der Oberfläche des Förderkanals (4) von diesem abzweigende Abführkanäle (22a, 22b, 22c) gebildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 und Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen jedem Kastenabschnitt (18a, 18b, 18c) des Gassammlers (18) ein Abführkanal (20a, 20b, 20c) zugeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Abführkanal (22a, 22b, 22c) eine als Expansionskammer (24a, 24b, 24c) dienende Kanalerweiterung aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Blasöffnungen (46) im Kanalboden in Förderrichtung geneigt aus dem Kanalboden austreten.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderkanal (4) in Förderrichtung geneigt ist.
15. Bodenlamelle zur Bildung eines Kanalbodens für eine Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 14, da­ durch gekennzeichnet, daß sie einen im wesentlichen plattenförmig ausgebildeten Lamellenkör­ per (37) haben, der an seinen seitlichen Enden jeweils mit einem Eingriffsprofil (35) für einen Eingriff in eine zugeordnete Halteschiene (36, 40) ausgebildet ist.
16. Bodenlamelle nach Anspruch 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß sie im Bereich ihrer Vorder­ kante (57) und/oder Hinterkante jeweils wenigstens einen Abstandsvorsprung (58) aufweist, welcher zwischen zwei aufeinanderfolgenden Bodenlamellen (50, 52) eine im wesentlichen schlitzförmige Blasöffnung (60) de­ finiert.
17. Bodenlamelle nach Anspruch 15 oder 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß sie einen bezüglich der Förderrichtung nach hinten an den Lamellenkörper (63) sich anschließenden Fortsatz (62) hat, welcher eine dahinter angeordnete Bodenlamelle (52) untergreift und mit dieser einen siphonartig konkav nach unten ge­ bogenen, in die Blasöffnung (60) mündenden Gaskanal (64) bildet.
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