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DE3418266A1 - Langzeitversorgungs-vorrichtung fuer pflanzen - Google Patents

Langzeitversorgungs-vorrichtung fuer pflanzen

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Publication number
DE3418266A1
DE3418266A1 DE19843418266 DE3418266A DE3418266A1 DE 3418266 A1 DE3418266 A1 DE 3418266A1 DE 19843418266 DE19843418266 DE 19843418266 DE 3418266 A DE3418266 A DE 3418266A DE 3418266 A1 DE3418266 A1 DE 3418266A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
shaft
area
plant pot
cassette
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19843418266
Other languages
English (en)
Inventor
Hubert K. 5275 Bergneustadt Block
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE3317785A external-priority patent/DE3317785C2/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19843418266 priority Critical patent/DE3418266A1/de
Publication of DE3418266A1 publication Critical patent/DE3418266A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G31/00Soilless cultivation, e.g. hydroponics
    • A01G31/02Special apparatus therefor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P60/00Technologies relating to agriculture, livestock or agroalimentary industries
    • Y02P60/20Reduction of greenhouse gas [GHG] emissions in agriculture, e.g. CO2
    • Y02P60/21Dinitrogen oxide [N2O], e.g. using aquaponics, hydroponics or efficiency measures

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Langzeitversorgungs-Vorrichtung
  • für Pflanzen, insbesondere der Erd- und Erd-Hydro-Kombinations-Kultur (Hetero - bzw. Doppelergänzungskultur) - als auch z. T. der Hydrokultur - , die in Pflanzgefäßen wachsen.
  • Ohne in Details\der Schwierigkeiten und Probleme einzugehen, mit denen z. 3. allgemein die Hausfrau bei ihrer Blumenhaltung fertigferden muß - soll hier direkt auf die Problemstellung übergeleitet werden. Es geht dem Erfinder in seiner Produktentwicklung letztcrldlich darum, dem sehr oft anzutreffenden "botanischen ,>iotstandsgebiet" auf unseren Blumenfensterbänken eine notwendige Hilfestellung zu erbringen. Die derzeit angebotenen Mittel und Systeme sind oftmals unzureichend und/oder für den einzelnen Haushalt umrüstungsmäßig schlichtweg zu teuer. So müssen die Pflanzen weiterhin vielerorts resistenz vermindernd dahinvegetieren und darren; vor allem auch schon vor deren Verkauf an Blumenverkaufsstellen.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, unter Berücksichtigung der gesamten - z. T. schon angedeuteten - Problembandbreite, eine optimale Pflanzenversorgungs-Vorrichtung zu erstellen.
  • Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der eingangs genannten Vorrichtung dadurch gelöst, daß in einer Art Baukasten-System ein 'stationäres' Langzeitbewässerungs-Reservoir mit einer mobilen Langzeitversorgungs-Kassette (im Unterdruck-Prinzip arbeitend) zu erweitern ist - anfangs vornehmlich unter der Einsparung von Wasserstandsanzeigern und Übertöpfen - bei ansehnlichem Design.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt und soll wie folgt erläutert werden: Fig. 1 zeigt eine Halbschnitt-Darstellung durch einen besonderen Design-Pflanztopf mit hochgezogenem Boden und einer Granulatfüllung im Bereich des Innenrandbodens. Der Pflanztopf steht in einem Design-Untersatzgefäß mit einem relativ hoch ausgebildeten Außenschaft. Das Gefäß ist mit Wasser max.
  • aufgefüllt.
  • Fig. 2 zeigt eine Viertelschnitt-Darstellung entsprechend der Vorrichtung von Fig. 1. Hinzugefügt ist ein separater Wasser-Reservoir-Behälter (Unterdruck-Prinzip), der mit dem unteren Ende zwischen Pflanztopf und Untersatzgefäß eingestellt ist, und mit dem oberen Ende am Pflanztopf-Oberrand eingehängt ist.
  • Fig. 3 zeigt eine Halbschnitt-Darstellung durch die Vorrichtung.
  • Wiederum steht ein Pflanztopf in einer Untersatz-Schale (entsprechend Fig. 1). Die Schale bzw. das Untersatzgefäß ist im linken Bereich vergrößert ausgestaltet. In der sich vorzustellenden Draufsicht der Schale verläuft sie im rechten Bereich halbkreisförmig; und im linken Bereich verläuft sie halbeMipsenförmig. Dementsprechend ist auch der links bogenförmig einstehende, zusätzliche Wasser-Vorrats-Behälter (Unterdruckprinzip) in der Schaftwandung (links) außen halb elipsenförmig ausgestaltet, und (rechts) innen halbrundförmig.
  • Fig. 4 zeigt wiederum eine Halbschnitt-Darstellung durch die Vorrichtung. Hier ist sie å jedoch ab der Pflanztopf-Symmetrieachse rechts zusätzlich wie die Vorrichtung der Fig. 3 links ausgebildet, so daß ein zweiter Wasserzusatzbehälter unterbebracht ist.
  • Fig. 5 zeigt eine Schnitt-Darstellung durch einen Vorrichtungs-Großbehälter. Links-außen ist eine LangzeitbewässerunNs-Kassette eingestellt; im mittleren -und rechten- Bereich bodenseits einstehend ist das Bodenlangzeitbewässerungsteil des Großbehältnisses.
  • Fig. 6 zeigt eine vereinfachte perspektivische Darstellung durch eine Großbehältnis-Vorri chtung, Hier ist die Langzeit versorgungs-Kassette nebst deren Flankenschaft-Einstellwand-Element relativ hoch ausgestaltet.
  • Fig. 7 zeigt ein Hobby-Set (in der Halbschnitt-Darstellung), bei dem links in der Unterschale der transparente Wasservorratsbehälter frei im 'Raum' steht; und im rechten Bereich steht der durch ein Ständer-Element etwas höher angeordnete Pflanztopfbehälter.
  • Fig. 8 zeigt die perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung -speziell vornehmlich das Übertopfgefäß in elipsenförmiger Ausgestaltung- . Uber zwei Griffmulden kann das relativ große Wasser-Reservoir-Element (vorne) 'herausgehoben' werden - zur einfachen (leichten) Reinigung, und vor allem zum Auffüllen sowie zum Einlegen des "Ionenaustauscher-Päckchens11. Die Reservoir-Wasserkassette ist vorne-rechts nicht gestrichelt gezeichnet. In diesem Bereich ist sie transparent - was als Wasserstandsanzeiger vorgesehen ist.
  • Fig. 9 zeigt die perspektivische Darstellung vornehmlich des Übertopfgefäßes ähnlich der Fig. 8. Der Unterschied liegt lediglich darin, daß das Übertopfgefäß nicht elipsenzylinderförmig ausgestaltet ist, sondern kreiszylinderförmig.
  • Fig. 10 zeigt die Draufsicht auf eine komplette Vorrichtung.
  • Im Mittelbereich sieht man auf den Pflanztopf, welcher bodenrandmäßig nicht mit Granulat aufgefüllt ist, und in dessen Bodenzentrumsbereich sowohl die Zwischenlage fehlt, wie auch der Gitterboden herausgetrennt ist. In zwei Boden-'Halbschalen'-Elementen (links und rechts) ist je eine Wasser-Reservoir-Kassette eingestellt.
  • Fig. 11 zeigt die perspektivische Halbschnitt-Darstellung durch die komplette Ubertopf-Gefaß-Vorrichtung nebst der Reservoir-Kassette (links) und des (entspr. Fig. 10) unkompletten Pflanztopfs (rechts).
  • Fig. 12 zeigt die Halbschnitt-Darstellung durch die Vorrichtung. Bei dieser Variante ist die Wasserkassette (rechts) nachträglich durch einen Durchbruch in der Ubertopfschaftwandung in Funktion zu bringen.
  • Fig. 13 und 14 zeigen die perspektivische Darstellung von zwei Übertopf-Gefäßen in der Art der Fig. 10.
  • Fig. 15 und 16 zeige4-perspektivisch- je ein Übertopf-Gefäß mit Pflanztopf und Wassertanks, die in "exzentrische" Pflanzgefäß-Bodenausbuchtungen (3d) eingestellt sind.
  • Die Positionen zeigen: 1 den besonderen Design-Pflanztopf; 1a die Pflanzbehältnis-Innenboden-Schaftwandung 1b die Bodenteil-Abtrennkerbnute; c die Pflanztopf-Innenboden-Gitterlage (Großbehältnis-Inneneinatz-Boden-Gitterlagen); 1d den Großbehältnis-Inneneinsatz; 1e Trennstelle für Gitterboden (1c) im Pflanztopf (1); den den obere Pflanztopfrandsteg; 2 die Wurzelausdehnungs-V-Tunnel im Pflanztopf- bzw. Inneneinsatz-Boden; 2a den Durchbruch im Bodenbereich der Trennwand zwischen Pflanztopfraum und großem Wasservorratsraum des Ubertopfgefäßes; 2b den Durchbruch in der Übertopf-Schaftwandung; 3 das Untersatzgefäß bzw. die Unterschale; 3a das Großbehältnis-Außenteil; 3b den Boden der Unterschale; 3c obere Übertopfgefäß-Wandung; 3d kleiner Bodenraumwasserschaft in dem Übertopfgefäß/ die Übertopfgefäß-Bodenausbuchtungen; 3e Übertopf-Gefäß; 4 den Wasserreservoir-Raum im Bereich zwischen Pflanztopf (Großbehältnis-Inneneinsatz/ld) und Bodenschale/3 tGroßbehältnis-Außenteil/3a); 5 den stationäre Wasser-Reservoir-Raum im Bereich unterhalb des Pflanztopfbodens/1C (bzw. der Inneneinsatzbodenteile /1c); 6 den 'mobile' Wasser-Reservoir-Raum der Unterdruckprinzip-Langzeitversorgungs-Kassette; 7 Bodengranulat (Phenolharzschaum); 7a zt (Blähton oder dergl.); 7b Abdeckgranulat (Blähton oder dergl.); 8 Trennlage aus Preßtorf, Kunststoff-Netzware (oder dergl.); 9 Raum für Wurzelballen und Substrat; 1C Unterdruck-Prinzip-Langzeitversorgungs-Kassette; 10a Wassereinfüll-Stopfen (- Pos. 10); 10b Griff-Steg des Verschlußteils (- Pos. 10a); 10c110c6 Durchbrüche (bzw. Durchbruch-Vorrichtungen) im mobilen Langzeitversorgungs-Kassetten-Unterteil; 10d und 10e Langzeitversorgungs-Kassettengriffteile; 10f den Einhänghaken für die Kassette (# Fig. 2); 10g das Bodeneinsatz-Element der Kassette (# Fig. 3 und 4); 10 die Schaftanformung für den Wassereinfüllstopfen (A= Pos. 10a) 11 den Einmündungsbereich zum Sichten des Wasserstandes im 'stationären'asser-Reservois (45) und zum Wassereinfüllen in diesen (Bereich); 12 Schaftkörper als Ummantelungs-Element der Kassette (# Pos. 10 in 5+6); 12 ;;trukturdesignierungs-Außenfläche der Schaftkörper (^ Fig. 6); 12b ?>chaftkörper-Bodenfuß (Fig0 6); 12C Schaftkörper-Bodendurchbruch (Fig. 5) bzw. -Bodendurchbruchschlitz (Fig. 6); 13 Pflanztopf-Winkelsteg (Fig. 3, angedeutet) nach innen strukturiert (profiliert); 14 Abdeckteil für Schaftkörper (12/Fig. 5) und Kassette (10/Fig. 5); 15 Darstellung der Bewegungs-Richtung der mobilen Langzeit versorgungs-Kassette bei dessen/Herausheben aus dem Schaftbereich der Bodenschale (Pos. 3/Fig. 3); 16 die Stützsteg-Füße des mobilen Tanks (10); 17 den Phenolharzschaum-Kern im Stiel des Design-Pflanz tops (1,Fig. 7); 18 das Abzugsloch im Großbehältnis (für Außenanlagen-Ver wendung); 19 Pflanztopf-Oberrand-Manschette mit Trennkerbe (angedeutet/Fig. 1); 20 das bogenförmige Schalenabdeckteil (angedeutet/Fig. 4); 21 die bodenseits eingebrachte Kapillar-Schicht (vornehmlich für Erdkulturen/Fig. 13); Zurückkommend auf das oft beschränkte Budget der Hausfrau soll durch die Erfindungs-Vorrichtung trotzdem die Möglichkeit gegeben werden, daß ohne große Geldausgaben der gesamte Blumenbestand einer Familie langzeitversorgungsmäßig umgerüstet werden kann von der allzeits anzutreffenden Erdkultur auf die Erd-Hydro- = Doppelergänzungs-Kultur - oder vereinfacht gesagt Hetero-Kultur-Für eine Blume wird diesbezüglich entsprechend der Fig. 1 im Wesentlichen ein entsprechender Design-Pflanztopf (1) mit passendem Untersatzteil (3) nebst einer handvoll Granulat (7,7a,7b) und ein 'Teebeutel' Tonenaustauscher benötigt, Dinge, die im Set nicht teuer sein brauchen, aber eine erstaunliche Pflanzenlangzeitversorgung darstellen.
  • Und das bei einfachster Handhabung und bester Wasser-Reservoir-Kontrolle.
  • Nun ein weiterer, fundamentaler Vorteil: Nicht nur daß -wie beschrieben- mit dem einfachen "Einstiegsmodell" entsprechend der Fig. 1 es jeder Hausfrau und jeder Familie nahezu problemlos möglich ist, generell alle Pflanzen umzurüsten und die Vorteile der langzeitversorgten Hausflora zu genießen - z. B. durch kräftig grüne - und z. T. überaus ergiebig und lange blühende Blumen - ! Es ist auch mit dem Vorrichtungs-Pflanztopf die Möglichkeit für einen weiteren Einstieg" gegeben. Nämlich für fortschrittliche Pflanzenanzuchtbetriebe wertvolle Heterokultur-Blumen zu produzieren, die sich durch Resistenz auf den Vermarktungsetappen bewähren - und auch (nicht nur deshalb) einen guten Absatzmarkt bahnen.
  • *) zu Für die nich\zu\vergessende Hausfrau bzw. Familie, welche ihre Blumen entsprechend der Fig. 1 umgerüstet hat (auf Heterokultur oder Hydrokultur), zu besteht nun auch erfindungsgemäß die Möglichkeit nach einiger Zeit die stationären Wasser-Reservoirs (4X5) im Bodenbereich der Pflanztöpfe (1) durch mobile Langzertversorgungs-Wasserkassetten (10) zu ergänzen (Fig. 2,3 und 4) - Durch lPrellnde der Hydrokultur ist es bekannt\creworden, daß dem, der einmal die phantastischen Vorteile der Langzeitversorgung an den Pflanzen genießen konnte, die Wasserbevorratung oft nicht groß genug vorgesehen sein kann.
  • Eine weitere Ausbaumöglichkeit des erfindungsgemäßen Vorrichtungs-Systems ist z. Bo durch Großbehältnisse möglich, wie sie beispielsweise in den Figuren 5 und 6 dargestellt sind. Die stationären Wasserreservoir-Bodenteile (1d) mit der geringen Wasserverdrängung (# 7,7a) im Bodenbereich (Fig. 5) sind ergänzt und kombiniert mit mobilen Kompakt-Langzeitbewässerungs-Einheiten die im Unterdruck-Prinzip arbeiten (Fig. 5 und 6).
  • Durch die Konstruktion der mobilen Unterdruckprinzip-Waervorratskassetten (10, Fig. 2-6) tritt keine Wasserqualitätsverminderung ein (durch AuslauShemmteil4. Die Raumausnutzung ist optimal gelöst. Die Möglichkeiten mit den mobilen Wasserkassetten (10) sind unwahrscheinlich vielseitig. Die Service-Betriebe für die Großbehälter (5a) könIien: a) in erheblich größeren Versorgungs-Intervallen arbeiten, und b) durch nur Austauschen der leeren Wasserkassetten (10) durch volle Kassetten viel Zeit sparen; und c) durch die Verwendung von Vorrichtungs-Heteropflanztöpfen (1) saisonmäßig blühende Erdkulturblumen in Hydrogrünpflanzen-Großbehälter bildauflockernd einsetzen.
  • ach der Umrüstung aller Blumen in einem Haushalt auf Dangzeitbewässerung und'Verheterogenisierung'der Pflanzen von der Erdkultur auf die Hetero-Doppelergänzungskultur ist ein großer Schritt nach vorn möglich geworden durch die erfindungsgemäße Vorrichtung. Ein Ausbau des Systems durch die Verwendung der mobilen Langzeitbewässerungs-Kassetten (10), sowie durch die Verwendung von GroBbehältnissen (Fig. 5 und 6) - auch für Außenanlagen zu verwenden - wird sich in einer Familie anschließen können. Durch die vorliegende Neuheit sind die notwendigen Voraussetzungen hierfür nunmehr gegeben.
  • Damit enden die Möglichkeiten der Vorrichtung bei Weitem nicht. Wer sein Blumenhobby ausbauen möchte - vielleicht ein Mitglied der genannten Familie - der findet in dem Set der Fig. 7 ein interessantes Betätigungsfeld. Modern ist die transparente Langzeitversorgungs-Kassette (links) als freistehender Zylinder. Er ist ein kompaktes Wasser-Reservoir und Wasserstandsanzeiger in einem. Der Blumentopf-Kelch (rechts) wird über den Phenolharzschaum-Zylinder versorgt, durch welchen das Wasser zur Pflanze gelangt.
  • Darüber hinaus ist das Hinunterwachsen der Wurzelfäden durch das Bodenrandgitter (1C) und der weitere Verlauf des Wurzelbildes in der Bodenschale für den Betrachter einmal etwas Neues - ist doch die Wurzelbildung bei den verschiedenen Pflanzen nicht gleich. Zudem ist durch die oben offene Bodenschale (3) eine für viele Pflanzen notwendige Wasserverdunstung gut gegeben. Das nachfolgende 'Kapitel' bezieht sich auf die Verwendung der vielen vorhandenen Übertöpfe in ihren meist phantastischen Designs.
  • Die Verwendung der Töpfe in Verbindung mit der vorliegenden Vorrichtung ist grundsätzlich möglich, und zwar in zwei Stufen - je nach der gewünschten Wasserbevorratungs-Menge: Stufe 2: Man verwendet den erftndungsgemäßen Pflanztopf (1,Fig. 1) mit dem "eingebauten" Bodenwasser-Reservoir (5), welcher in dem Ubertopf um das Bodenrand-Wasserreservoir (# 4) erweitert wird. Zur Wasserstandskontrolle verwendet man einen handelsüblichen "pegunator" in der entsprechenden Größe, der zwischen Pflanztopf (1) und Ubertopf eingesenkt wird. Das Gießwasser wird ebenfalls im Oberrandbereich zwischen den beiden Töpfen eingefüllt Stufe 2: Sofern bei den zu verwendenden Übertöpfen nicht schon von ihrer vorhandenen Designierung her in ihrem weiter aufsteigenden Topfschaftbereich notwendige Durchbrüche vorhanden sind, muß vorschls(sweise ein Durchbruch (2b, Fig. 12) in der richtigen Höhe eingeschliffen/eingebohrt werden. Mit dem mobilen Tank (10, Fig. 12) als Nachrüst-Kassette kann der gewünschte Wasservorrat erheblich erhöht werden. Zumindest können, den Vorschlag der Fig. 12 entsprechend, ca. drei Nachrüsttanks (10) "angekoppelt" werden - je nach Umfang des Übertopfs und zu verwendenden Nachrüst-Tank-(Jröße .
  • Die Kombinations-Varianten entsprechend der Figuren 1-4, durch die Verwendung von z. B. transparenten Bodenschalen (n), und einem notwendigen kleinen Übertopf-Bodendurchbruch, lassen die Benutzung von normalen Übertöpfen mit erfindungsgemäßen Pflanztöpfen (1) zu, mit den Vorteilen der vorgenannten Stufen 1 und 2.
  • Mit den standardisierten Übertopf-Gefäßen (Fig. 8-14), bei welchen die 'mobilen' Topfblumen-Zisternen designmäßig integriert sind, soll die erfindungsgemäße Vorrichtung (nebst vorliegender Beschreibung) "abgerundet" werden.
  • Es sind bei den 'Übertopf-GefäBen' drei Typen zu unterscheiden: A, (Fig. 8 und 9): Hier ist je die (eine) Wassertank-Kassette (3e) designmäßig ,taus einem Stück bestehend" mit dem Übertopfgefäß oberflächenmäßig "zusammenhängend" entworfen worden. Der besondere Vorteil liegt darin, daß in dieser Art der Formgestaltung überaus große Wasserbehältnisse (10) unterzubringen sind.
  • B, tFiÆ. 10.13 und 14): Hier sind je Übertopf-Gefäß (3e) designmäßig mehrere separate Kammern vorgesehen, in die wiederum einzelne vornehmlich transparente Tanks entsprechend Pos. 10 Abb. 7 und 11 eingestellt sind. Hier sind die gravierenden Vorteile einmal das harmonisch ansprechende -moderne- Design und zum Anderen die gute Wasserstands-Ablesbarkeit, Sind doch die Wasser-Vorrats-Zisternen (10) gleichzeitig optimale Wasserstands-Anz eiger.
  • C. (Fig. 11): Hier ist das Übertopfgefäß (3e) in Etwa eine Kombination aus den Modellen "A" und "B". Nach dem Aufschwenken eines transparenten Deckels (Fig. 11,3c links/Pfeil) kann das separate Wasser-Behältnis (10) entnommen bzw.
  • eingestellt werden.
  • Weitere Konstruktions-Varianten, z. B. bei denen der Tank sowohl herausgenommen werden kann, als auch über ein Scharnierelement um ca. 900 umgeschwenkt werden kann, sind Gegenstand der Erfindung.
  • Nu folgend werden zu den Figuren 1-14 notwendige Ergänzungen und Funktionsbeschreibungen fixiert, sowie z. T. weitere Variationsmöglichkeiten aufgezeigt: %ur Figt 1: Im Bodenrandbereich des Pflanztopfs (1) wird Granulat (7,7a) eingefüllt. Dann wird eine Zwischenlageschicht (2) aus z. B. Düngepreßtorf eingenegtX Nunmehr wird in den Bereich 9 des Fflanztopfs eine Pflanze mit dem Wurzelballen erdkulturmäßig eingepflanzt; und zwar folgendermaßen: Der Wurzelballen wird in der Regel auf die Zwischenschicht (2) aufgesetzt - nachdem nur in dem Pflanztopfmittelbodenbereich eine "handvoll" Erde eingestreut wurde. Dann wird rund um den Wurzelballen wieder ein wenig Granulat (7) eingestreut, daß er den Bodenrandbereich ein wenig füllt - um den Wurzelballen -. Nachfolgend wird Erde um den Wurzelballen eingefüllt - 'wechselweise' versteht sich -. Denn der Pflanztopfschaft ist vornehmlich - wie in Fig. 3, Pos. 13 angedeutet -vom Oberrand bis zum Pflanztopfboden mit einigen vornehmlich in Richtung Wurzelballen eingeprägten Wandungsstegen ausgeformt. Wechselweise wird also zwischen den Wandungsstegen um den Wurzelballen Erde und feuchtes Granulat (7) eingefüllt, so daß sich z. B. um den Ballen dreimal ein "Streifen" Erde und dreimal eine Lage Granulat (7/Blähton) befindet ^- Fig. 4.
  • Abgedeckt wird der Wurzelballen mit Erde - worüber wiederum Licht- und Verdunstungsschutz-Granulat (7b/Fig. 7) gestreut wird (leichtes Andrücken des Erdreichs vorausgesetzt). Der Pflanztopf (1) wird in die erfindungsgemäße Bodenschale (3) eingestellt. Wasser wird entsprechend des Pfeiles (11) bis fast zur "Dreiviertel-Marke" am Schalenoberrand (3) eingefüllt. Des Weiteren wird tröpfchenweise' das Erdreich (= 9) nebst Wurzelballen von oben leicht angefeuchtet. Am Ort der richtigen Licht-, Luft- und Temperaturverhältnisse für die Pflanze kann diese wurzelausdehnungsmäßig wachsen.
  • Nun sei wiederum folgender Einschub gestattet: In den Abbildungen dieser Schrift - und den direkt zu bepflanzenden Gefäßen (1, 1d) - sind keine Schlitzdurchbruch-Einzeichnungen vorgenommen worden. Die sind notfalls in den Parallelanmeldungen (Zusatzanmeldungen) des Erfinders ersichtlich.
  • Durchbrüche/Schlitze sind z. B. im Pflanztopf-Schaftbereich (1, vornehmlich unten) und in den Bodenwölbungs-Schäften (ja).
  • Auf die eingetopfte Pflanze zurickkommend: Die Wurzeln wachsen durch die Zwischenlage-Schicht (8) hindurch, wie auch durch den Gitterboden (1C) in das Bodenwasser-Reservoir (5) hinein und weiter in den Bodenrandreservoir-Raum (4) hinein durch die tunnelartigen Kanäle (2). Ein Teil der Wurzeln wächst abwärts durch das Bodenrandgranuiat (7,7a) und durch die Schaftschlitze (wie zuvor erwähnt) in die stationären 'Wasservorrats-Räume' (4,5). In den Wasser Reservoiren (unterhalb der Zwischenbodenschicht/8) werden aus den dunklen Erdkultur-Wurzeln in ihren weiterführenden 'Verästelungen' die bekannten hellen Wasserwurzeln. - Ein Teil der Wurzeln im Bereich des Wurzelballens dehnt sich nacn allen Seiten in der frischen Humuserde aus, um hier die 4dichtangesiedelten' Nährstoffe aufzunehmen. Die Wasserwurzeln nehmen die Nährstoffe durch das lonenaustauscheraufbereitete Wasser auf.
  • Der Wurzelballen und das Erdreich werden permanent mäPig befeuchtet durch die Kapillarwirkung des 30denrand-Gra.ulats (7,7a) wie auch der Kapillarwirkung durch das Auftreten der bodenseitigen Wurzelfaserdichte. Des Weiteren wird die Humuserde durch die Bodenwasserverdunstung (5) und den daraus resultierenden "Wasserbesokl<'t der unteren Humuslage (8) angefeuchtet. Bei ansteigenaer Temperatur benötigt die Pflanze mehr Wasser - und auch etwas Kühlung - , was dann auch durch diesen Kreislauf derwesheelndeTeränderung des Aggregatzustandes in dynamischer Intensivierung der Pflanze zugute kommt - auch die entstehende Verdunstungskälte. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist so aufgebaut, daß die Pflanze erdwurzelballenmäßig -bildlich gesprochen weder "heiße Füße noch "kalte ?? oder "nasse Füße bekommt; der Bodenwasser-Vorrat (4,5) sorgt hingegen auch dafür, daß die Pflanze keinen "trockenen Hals" bekommt.
  • Einer der wichtigsten Faktoren der Vorrichtung für ein gutes Gedeihen der Blume in der Heterokultur liegt in der notwendigen Wurzelbelüftung. Hier sorgen zum Einen Schlitzaussparungen im Pflanztopf-Außenschaftbereich (i) dafür, daß Luft an die Wurzeln kommt - besonders auch im Bereich des Humuserdreichs. Die Durchbruchschlitze im Pflanztopf-Außenscha£tbereich (1) liegen mit ihrem oberen Ende höher als die Oberkante der Bodenschale (3). Zum Anderen sorgt das Bodenrand-Granulat (7) um den Wurzelballen (Fig. 4, rechts) und die Randgranulat-Lagen (7) um die Wurzelballen-Flanken (Fig. 4, links) für eine gute Erdreich- und Wurzelbelüftung.
  • Wer es optimal machen möchte, der lagert zwischen Wurzelballen und Zwischenbodenlage (8) eine mittelfeine Schicht (Körnung z. B. 4 - 6 mm) Mischgranulat ein (z. B. gebrochener Blähton und Phenolharzschaum / 2/3 zu 1/3). So ist gleichzeitig für Luftzirkulation und Drainage gesorgt.
  • Zum weiteren Umtopfen einer Hetero-Pflanze gibt es wie folgt beispielsweise mehrere Möglichkeiten (mit - und ohne Ehttopfung des Pflanztopfs/1): a) Umtopfen von z. B. einen "10er" Topf in einen "12er"-Man entfernt den anhaftenden Pflanztopf (i) der umzupflanzenden Blume nicht. Entfernt wird lediglich der obere "Kragenrand" (19) des kleineren Pflanztopfs (1/Fig. 1). Eine entsprechende Vorbereitung ist durch eine Nute/Vorkerbung (19) sowie entsprechende "Dünnstelle" (19, Fig. 1) vorgesehen. Des Weiteren entfernt man den Gesamtboden des größeren Pflanztopfs (1). Kerbstellen sind auch hier vorgesehen (1b). Nun wird der kleine Pflanztopf mit der Blume und den herunterhängenden Wasserwurzeln vorsichtig in den größeren Pflanztopf eingesenkt. Dieses ggf. unter einer leichten Drehbewegung am Ende, damit die Wasserwurzeln nicht beschädigt werden und sich im unteren Bodenbereich "einlegen". Vorteilhaft ist der größere Pflanztopf (1) mit entferntem Boden (1 b) vorher schon in die passende Bodenschale (3) eingestellt worden. Der Pflanztopf (1) mit Wurzelballen wird mit der Schaftstegkante (1 /Fig. 1) an die nach innen überstehenden Schaftprofilstege (13/Fig. 3) 'eingeha-lgt' Er hat also hier schon die richtige Wasserwurzel-Gchutzhöhe und ist rundum gleichmäßig zentriert. Es folgt das Einstreuen von etwas Tongranulat (7,7a) , sowie die wechselweise Einfüllung von Erde und Granulat in die "Fächer" zwischen den -Schaftprofilierstegen (^- 13) und das Überstreuen von (7b Granulat ) auf den Wurzelballen wie gehabt.
  • b) Umtopfen von z. B. einen "10er" Topf in einen "14er": Die Arbeitsgänge: 1o Der Gitterboden (1C) des 14er Pflanztopfs (1) wird an der Trennstelle (1e) herausgenommen.
  • 2. Der 10er Pflanztopf (1) mit der Pflanze nebst Wurzelballen und den herunterhängenden Wasserwurzeln wird vorsichtig -leicht drehend- in den 10er Topf eingestellt, bis die Bodenschaftrundung unten ar 10er Topf diesen in den runden, hochliegenden Bodenrand-Durchbruch (# 1e) wiederum zentrierend festrichtert. Es ist darauf zu achten, daß keine Wasserwurzeln abgequetscht werden.
  • tVorsorglich ist im Bereich der vorgenannten Bodenrundung (außen/unten am Pflanztopf) und der Trennkerbe (1b) keine Schlitzdurchbruch-Weiterführung vorgenommen worden, daß hier also auch keine Wasserwurzeln herunterhängen (müssen). Beim 10er Topf ist das der Bereich des Oberrandstegs des hochgezogenen Bodens beim 10er Topf -wo der Gitterboden (1C) entfernt wurde (1e) -.] 3. Nun wird bodenseits rundum Mischgranulat (7,7a) eingefüllt, welches auf die in der äußeren Bodenrille (durch besagte Drehbewegung) einliegenden Wasserwurzeln fällt, und den Bereich ausfüllt.
  • 4. Wechselweise wird nun in die "Fächer" zwischen den Stegen (13) je Ede und Granulat (7, 7a) eingefüllt.
  • 5. Erde, und abschließend Abdeckgranulat (# 7b/Fig. 7) wird aufgestreut.
  • 6. Das Erdreich mit dem Wurzelballen wird leicht von oben angefeuchtet.
  • 7. Der komplette 14er Topf mit Blume wird in die passende Bodenschane (3) oder dergreichen eingestellt.
  • 8. Wasser bis zur 3/4-Marke wir& n die Bodenschale eingefüllt.
  • Umtopfen z. B. von einem "10er"Topf in einen "13er": Arbeitsgänge: 1. Der Gitterboden (1C) des 13er Topfes wird im Bereich der Trennkerbung (1e) entfernt.
  • 2. Die Pflanze mit dem Wurzelballen wird vorsichtig enttopft, wobei die Bodengitterplatte (1C) des 10er Topfs am Wurzelballen verbleibend abgedrückt wird.
  • [Die Durchbruchschlitze sind alle derart ausgestaltet, daß sie nach oben hin breitetuWterdend verlaufen - im Pflanztopfaußerischaftbereich, und auch im Bodenschaftbereich (1a). Im letzteren Bereich (1a) verlaufen sie bis zur Gitterboden-Austrennkerbe (1e), So ist es gewährleistet, daß es von der Topfkonstruktion so wenig Wurzelbeschädigungen wie möglich gibt.] 3. Beschädigte Wurzeln werden Glatt abgeschnitten; und ggf. wird das Wurzelwerk (wie eine Hecke) 'ausgelichtet' und/oder zurückgeschnitten im oberen und/oder im unteren Wurzelbereich.
  • 4. Die Pflanze mit dem Wurzelballen wird vorsichtig (wie bei Arbeitsgang "b") in den 13er Topf eingesetzt, bis er sich auf den hochstehenden Bodenrand (^- 1e) aufsetzt. Tun wird die Pflanze mit Wurzelballen wieder einige (ca. 5-8) Millimeter angehoben; und in dieser tage wird rundum Granulat (7X7a) eingestreut, bis der Wurzelballen zentrierend abgestützt wird von dem Granulat.
  • abwechselnd 5. Nun wird wie gehabt Humus werde und Granulat je in die Fächer zwischen den Stegen (13) eingefüllt, und der Wurzelballen wie benannt abgedeckt.
  • 6. Das Erdreich wird leicht angedrückt, nd ebenso nur dezent angefeuchtet.
  • 7. Die Pflanze mit dem 13er Topf wird nun in die passende Bodenschale (3) oder dergleichen eingestellt.
  • 8. Es wird nur etwas Leitungswasser in die Schale eingefüllt, so daß der Boden bedeckt ist. Und es wird anfangs kein Ionenaustauscher-Granulat in das Schalenwasser (4) eingegeben, weil es die Mikrobenbildung und -ansiedlung im Wasser fördert.
  • 9. ach S-1C Tagen - wenn die Wurzelschnittstellen 'verheilt' sind, können die Wasser-Reservoirs (4,5) aufgefüllt ###### und lonenaustauscherbeutel eingelegt werden; gelegentliches "tröpfchenweises" Anfeuchten des Erdwurzelballens ist notwendig.
  • Es ist allgemein darauf zu achten, daß der Erdwurzelballen nicht zu feucht ist, gaze auch nicht zu trocken. Somit ist es zimmer angebracht, eine Abdeckgranulat-Freistelle einzurichten - eine granulatfreie Stelle von ca. 2 x 3 cm -wo man sieht, ob die Erde hell ist (also trocken) oder dunkel (also feucht). Auch kann man an diesen besonderen Stellen im Zweifelsfalle einmal zwei Fingerkuppen auflegen.
  • Empfindet man die Erde "warm", ist sie meist trocken.
  • Empfindet man sie kühl, ist sie meistens feucht. Werden die Fingerkuppen feucht, ist auch meistens das Erdreich zu naß. - Ist das Erdreich zu naß, darf dieses als Alarmsignal gelten, ggf. für einen klemmenden oder defekten Wasserstandsanzeiger. Hilfe tut Not. Wasser muß aus den Vorratsräumen (4,5,6) entfernt werden nach der Fehlerlokalisierung, bis der Wurzelballen "zurückgetrocknet" ist. Notfalls das Abdeckgranulat (7d) vorübergehend abräumen. (Die vielseitige Funktion des Erdababdeck-Granulats ( ist z. T.
  • in den 1 Parallelanmeldungen/Zusatzanmeldungen eingehender hervorgehoben worden.) Zu trockenes Erdreich sollte gelegentlich leicht mitbefeuchtet werden, bis der automatische "Wasserkreislauf" aus dem bodenseitig offenem System (4,5,6) auch permanent die Erde dezent "aktiv" hält.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihren verschiedenen -genannten und ungenannten- Variationen ist so ausgearbeitet und vorgesehen, daß sie als Heterokulturvorrichtung ideal funktionieren; und daß eine permanent zu geringe oder zu hohe Befeuchtung des Erdreichs die Ausnahme sein dürfte.
  • Bei der erfindungsgemäßen Heterokultur sollen beide "Ergänzungskulturarten" einer Pflanze ständig weiter intakt sein - ohne daß ein Bereich verkümmert bzw. "erkrankt "erkrankt".
  • Wiederrum zurückkommend 'zur Fig. 1', so können die Wasserspeicher (4,5) ja nicht wesentlich überfüllt werden; sie laufen dann übcr. ber den zodensclalenrand (5) nach außen.
  • Und das Erdreich bleibt 'erträglich' feucht. Fraktisch ist auch der Wasserstand der Vorratsräume (4,5) kontrollmäßig but zu übersehen. Je nach Belieben und Lichtverhältnissen kann im 'steilen' Blickwinkel (11) der Wasserstand eingesehen werden, als auch im 'flachen' Blickwinkel (links und rechts längs des Pflanztopf-Bodenbereichs). - Die günstige Wassereinfüll-Ringrille (11) hat auch den zusätzlichen Vorteil, daß eine für Pflanzen und Menschen positive Wasserverdunstung gegeben ist. Die durch das erfindungsgemäße Betero-Vorrichtungs-System nunmehr gesund, resistent und ungezieferfrei aufwachsenden Pflanzen sind auch in weiterer Hinsicht gesundheitlich positiv für den Menschen ausgerichtet: Sie sind bestens in der Lage, für eine ideale Ziminerklimatisierung zu sorgen; besonders auch z. B. wenn bei Sonneneinwirkung die Klimatisierung bes. notwendig ist. -Dadurch, daß die Pflanzen bei Bedarf auf die nicht unerheblichen Wasserreserven (4,5,6) mit z. T. konstant bleibendem Bodenwasserspiegel (6/10C1 6) "zurückgreifen" können, sind sie auch temperaturmäßig und UV-strahlenmäßig höher belastbar. Sie halten einfach mehr aus - leben länger als z. B.
  • "Nur-Erdkultur-Blumen". Und damit noch nicht genug. Durch die permanente "Idealversorgung" der vorliegenden Vorrichtung kommen die Pflanzen erstaunlich lange audh verhältnismäßig mit viel weniger Licht aus; das haben Versuche gezeigt. -Auch erstaunt es immer wieder, wie ja geradezu 'endlos'-upa ausgiebig eteroblumen blühen.
  • Durch ein bogenförmiges "Z" oder "L"-Profil (im Bereich der intensiveren Lichteinwirkung) über der Ringspaltöffnung (4/11) kann ein Großteil des Randwasser-Reservoirs (4) abgedeckt werden (Fig. 4,20). Dies zur teilweisen Einschränkung der 'Masserverdunstung zur pflanzenfördernden alassermikrobenbildung und dem Wassermikrobenschutz vor UV-Strahlen. Ferner auch als Schutzelement vor einfallenden Fremdkörpern und letztendlich um einer Algenbildung im Wasser (4) entgegenzuwirken. - Durch den verbleibenden, der 'Zugänglichkeit' zugerichteten Freibereich (11/11a) der bogenförmigen Abdeckung (20/Fig. 4) kann Wasser eingefüllt, und ausreichend der Wasserstand (4) eingesehen werden.
  • Zur Fig. 2: Das Besondere hier ist die kleine, anhängbare Wasser-Kassette mit dem bodenseitigen Nachfüll-Verschluß (10a) und dem herabreichenden Doppelrohrschaft. Gestaltet man diesen Rohrschaft in das Behältnis (10) herein- und herausschiebbar, dann kann mit ihm -begrenzt- der gewünschte Bodenwasserspiegel nivelliert werden. Und es kann das Gerät im kleinen Bereich den verschiedenen Topfschafthöhen angepaßt werden. Vorteilhaft ist hier auch die Möglichkeit, das Anhängeteil (10f) verschiebbar auszugestalten. - Führt man den Rohrauslaufpunkt (10C) tief zum Boden hinunter, kann ggf. ein "Flachwasser-System" für die Erdkultur-Versorgung erzielt werden. Hierüber jedoch später etwas mehr.
  • An dieser Stelle sei es erwähnt, daß die komplette Vorrichtung der Erfindung in ihrer gesamFteii V&riftions-Band lichtes breite (Fig. 1-14) auch als ''ausschließliches Voll-Hydro-System" anzuwenden und zu benutzen ist, mit allen aufgezeigten und noch aufzuzeigenden Vorteilen. Auch diese Verwendbarkeit ist Gegenstand der Erfindung.
  • Zur Fig. 3: Schon die vereinfachte Halbschnitt-Darstellung zeigt links die erhebliche Wasserspeicherung (6) in dem mobilen, "halbmondförmigen" Tank (10). Die Pos. 15 zeigt die Bewegungs-Richtung, nach der bei Bedarf das Gefäß zu entnehmen ist. Das Auffüllen des Reservoirs (10) geht denkbar einfach und schnell. Das bodenseitige Verschluß-Teil (10a) wird abgezogen; handlich hier der Greif-Steg (10b).
  • Nun läßt man die Wasserkassette (10) vollaufen z. B. am Wasserhahn mit handwarmen "harten Wasser. Oder man taucht die Kassette in einem llachfülleimer unter, wobei man die luft aus dem Tank entweichen läßt. Ber Verschluß (10b) wird wieder aufgesteckt und der 'Zisternen-Tank' (10) wird in die Gebrauchs-Lage zuruckgestellt. Lin kurzzeitiges Auslaufen von Wasser aus zwei recht kleingehaltenen Durchbrüchen (10c1 6) kurz vor dem Einstellen des Tanks in die Bodenschale sollte nicht als tragisch betrachtet werden. -Es sind in dem Beispiel der Fig. 3, Pos. 10 sechs Durchbruch-Ansätze dargestellt (10cl-6), die übereinander liegen.
  • Die Gründe dieser Durchbruch-Gestaltung sind folgende: Fabrikmäßig werden die Durchbruch-Ansätze bis auf das Loch 10 6 geschlossen gefertigt und geliefert. Nunmehr kann der Kunde individuell 11nach Plan" den notwendigen zweiten Durchbruch über dem unteren Loch (10C6) rzie en.
  • Es ist pro Ansatz eine feine Ringnute mit Ausbrech-Dünnstelle vorgefertigt. Je nach Pflanzenkulturart (Hydro-, Hetero-oder Erdkultur) und speziell der Pflanze angepaßt, kann mit der Wahl des Durchbruchs der vornehmlich permanente Wasserstand in den bodenseitigen Reservoirs (4,5) 'geregelt' werden. Wünscht man z. B. für eine Hydro-Pflanze mit grofcrn Wasserverbrauch einen hohen Bodengefäß-Wasserstand, dann bricht man das oberste 'Butzenteil' (10°1) heraus. - Will man vielleicht eine Erdkultur-Pflanze in einem 'sockelhohen' Tonpflanztopf langzeitmäßig versorgen, dann bricht man nur das zweite Durchbruch-Teil (10c5) heraus. - Benötigt man z. B. für die Hetero-Kultur vorsorglich einen mittleren Wasserstand, dann kann man einen 'Butzen' aus dem Mittelbereich (10c3-4) entfernen; und schon"bleibt' das Bodenwasser (4,5) auf dieser 'Marke' stehen. - Es ist bei Notwendigkeit auch möglich, ein "geöffnetes" Loch wieder zu verschließen (kleines Stopfenteil), und durch die Durchbruchwahl eines anderen Loches einen anderen Wasserspiegel zu wählen.
  • Die Durchmesser der Durchbrüche (10C1-6) richten sich natürlich ein wenig nach der Größe und Menge (Fig. 5 und 6) der zu versorgenden Pflanzen; jedoch dürften sie ca. 1 - 5 mm betragen. Sie können aber auch kleiner und größer sein. Je kleiner sie sind, desto weniger Wasser wird beim 'Einstellen' der Tanks (10) 'daneben laufen'. Es ist jedoch auf ein Grundprinzip zu achten, und zwar daß vornehmlich immer zwei Durchbrüche (10C) übereinander angeordnet sind. Der Grund ist folgender: Sinkt der Wasserspiegel im Boden-bzw. Außengefäß (3,3a,3e) unter die "Marke des oberen -'offenen'- Durchbruchs (10C) des Tanks (10), so kann hier Luft einströmen und den im Tank bestehenden Unterdruck ausgleichen. Gleichzeitig läuft aus der unteren Öffnung (10C6) soviel Wasser (6) aus dem Wasserkassetten-Tank (10) heraus, wie etwa volumenmäßig Luft einströmt. Dieser Vorgang endet praktisch in dem Moment, wenn das ausströmende Wasser (6) das Bodengefäß (3,3a,3e) soweit aufgefüllt hat, bis der Wasserspiegel (3,4) den oberen Durchbruch (^- 10C1/ Fig. 3) lufteintrittsmäßig wieder "verschließt". Dieser Vorschlag wiederholt sich ständig und richtet sich hauptschlich nach der "Wasserentnahme" der Pflanze (Pflanzen) aus den Bodenwasser-Zisternen (4,5). Das "Unterdruck-Prinzip" hängt mit dem Atmosphärendruck zusammen; es ist nicht unbzeRannt und braucht deshalb hier nicht eingehender erläutert'iZerden.
  • Der Tank (10, Fig. 3) steht im Bogen auf der äußeren Schaftkante in der Bodenschale (3) - wie aus der vereinfachten Schnittzeichnung zu ersehen ist. Um Abscherungen und Quert sendungen bei sich auf dem Schalenboden (3) ausbreitenden Wasserwurzeln zu verhindern -wenn der volle Tank eingestellt wird , ist diesbezüglich folgende Vorkehrung getroffen: Im entsprechenden Verlauf jedes Bodengefäßes (3,3e) ist wiederum im richtigen Sicherheitsabstand zu dem jeweiligen Tankteil eine Art 'feinwasserdurchlässiger' Steg in der Höhe von ca. 12 mm vorgesehen. Die Steghöhe richtet sich nach der Größe des Grundgefäßes (3,3e). In den entsprechenden Gefäßen sind die Wurzelschutz-Stege nicht eingezeichnet.
  • Zur Fig. 4. Hier wurde -bis auf eine Ausnahme- auf die Positionen verzichtet. - Im Pflanztopf-Oberbereich ist andeutungsweise ein #### umgetopfter' Wurzelballen dargestellt. - Unter Verwendung von streifenweisen Granulatlagen ("axial' und "horizontal"), wird eine hervorragende Wurzelbelüftung erzielt. - Zum Auffüllen der Tank-Kassetten (10) kann die 'zweigeteilte' Bodenschalen-Abdeckleiste (20) kurzfristig zur Seite gelegt werden.
  • Zur Fig. 5. Die Verwendung des Systems der erfindungsgemäßen Vorrichtung für Großbehältnisse ist hier dargestellt worden.
  • Die besonderen Vorteile liegen speziell einmal in der vorteilhaften -geringen- Wasserverdrängung durch den Untereinsatz (1 d), und zum Anderen in einer langzeitmäßigen Versorgung von Hydro- und Erd-Heterokulturen für die Innen-und auch Außenanlagen-Verwendung.
  • Zur Fig, 6t Die Möglichkeit einer dekorativen Ausgestaltung eines Supergroßbehältnis-Tanks11 ist dadurch gegeben, daß die tankaufnehmende "Hülse" (12) strukturdesignmäßig (12a) mit Korklagen umschichtet werden kann; und daß um den Hülsenschaft (12) rankende Blumen zusätzlich angeheftet werden können.
  • Zur Fig. 2: Bezeichnend ist hier wie genannt das 'frei im Raum' stehende Klarsicht-Wasser-Reservoir (10) mit den an der Verschlußkappe (10a) mitangespritzten Staffel-Säulen (16).
  • Der "wurzelzeigende" Gitterboden (1C) des römerglas-ähnlichen Pflanztopfs (1) - mit der 'richtigen' Zierpflanze 'komponiert' - runden diese kleine 'Spielart' der Erfindungs-Vorrichtung ab. Sollten die sich in das Bodenwasser-Reservoir (4/5) 'abzuseilenden' Wurzeln nicht 'wissen', wo es 'längs geht', kann ihnen dadurch geholfen werde, daß man durch den Gitterboden (1c) -gleichmäRig verteilt- einige Fäden als Kapillarleiter durchzieht und ins Wasser hängen läßt. Sie transportieren Wasser in das Eodengranulat (7,7a); so auch der Phenolharzschaum-Mittelfuß-Zylinder (17). Auch in der Fig. 7 sind die Pflanztopfschaft-Schlitze, als auch die Pflanztopfschaft-Profilier-Stege (^- 13/Fig. 3) nicht eingezeichnet worden.
  • Zur Fig.=8 8 und L Die Wassertanks (10) als mobile Kassetten sind vorteilhaft bei allen Ausführungen oberflächenmäßig derart ausgebildet, daß bis auf einen - vorschlagsweise 20mm breiten Klarsichtstreifen zur Wasserstands-Sichtkontrolle die restlichen Flächen mustermäßig gemustert/'damastziert' sind, bzw. ganz lichtundurchlässig ausgebildet sind. Ein z. T. auf der Innengefäßwandung (10) auftretender -nicht immer unbedingt schön aussehender- Kondenswasser-Niederschlag tritt dann bei absinkendem Wasserspiegel ( 6) nicht sehr in Erscheinung.
  • Zur Fig. 10: Bei dieser Ausführung der Vorrichtung ist links und rechts neben dem mittig liegenden zylindrischen Übertopfgefäß-Schaft (3) eine Rodenschalen-Ausbuchtung (3d) mitangearbeitet, in welchen je eine Wasser-Kassette (10) eingestellt ist. Pro Bodenschalen-Ausbuchtung (3d) ist bodenseits zum Pflanzgefäß-Raum ein kleiner Durchbruch durch die zylinderförmige Schaftwandung eingearbeitet (2 2a, Fig. 11).
  • Zur Fig. 11: In einem separaten Übertopfgefäß-Gehäuseteil steht die Wasser-Kassette (10). Über einen hochklappbaren Deckel (3C, links/Pfeil) kann man die Kassette 'erreichen'.
  • Vber mehrere kleine Durchbrüche (10C1 5) ist bekanntlich der Wasserstand im gesamten Übertopfgefäß individuell konstant zu halten. Der Wasserstand breitet sich durch den Zwischenwand-Durchbruch (2a) auch im Nebenraum (4,5) aus. -Das Prinzip der Fig. 11 und 6 ist z. B. auch für die Langzeitversorgung von Kleingewächshäusern zu verwenden. - Der Pflanztopf in Fig. 11 ist wie genannt auch ohne Durchbruchstellen/-Schlitze gezeichnet; ferner ist der zentrale Pflanztopf-Gitterboden (1C) an der Trennstelle (1e) herausgebrochen -entfernt- gezeichnet worden. - Beim Einfüllen (allgemein) des Wassers (b) in die Kassetten - und zum Einstellen der Behältnisse in das entsprechende Behältnis (3,3d) sollte kufzfristig mindestens der obere Durchbruch (10C1 5) zugehalten werden.
  • Zur Fig. 12. Auch hier -wie in Fig. 2- soll anhand der vereinfachten Darstellung eines "Zusatztanks" (10) 'demonstriert' werden, wie ein Üpertopf-Gefäß (3e) nachträglich 'umgerüstet' werden kann für eine Unterdruck-Prinzip-Wasserkassette (10).
  • Vorteilhaft wiederum auch die verschiebbare Ausgestaltung des Doppelkammer-Hahns. Somit kann die Nachrüst-Kassette (10) den unterschiedlichen Übertöpfen - in ihren verschiedenen Formen und Flanken-Winkeln 'angepaßt' werden.
  • Zur Fig. 15 und 14: Die Ubertopf-Gefäße zeigen in interessantem Design oben zwei (Fig. 13) und unten drei (14) 'integrierte' Wassertank-Kammern ) mit'hochgezogenen' Seitenschaft-Wandungen. - In der Fig. 13 ist bodenseits eine Kapillar-Lage (21) eingelegt für die auch erfindungsgemäße reine Erdkultur-Langzeitbewässerung. Zu diesem Zweck werden Wasserkassetten (10) entsprechend der Fig. 11 mit je nur bodenseitigem Deckeldurchbruch (10c5/Fig. 11). - Das beidseitige 'Einstecken' eines längeren Kapillar-Bandes (Tank und Pflanztopf) läßt die Unterdruckprinzip-Kassetten für den dominierenden Großteil aller Erdkulturen verwendbar werden - ureter erfindungsgemäßem Umgehen des Fallsog-Effektes! Zur Fig. 15 und 16: Die hier gezeigten Modelle der bertopf-Gefäße (3e mit je einer bodenseitigen Ausbuchtung nach vorne (3 ) und den dortigen Oberwand-Durchbrüchen (^- 3C), in welchen die Wasser-Tanks (10) einstehen, sind außerordentlich praktisch. - Fertigungsmäßig kann hier jedoch die Konstruktion vereinfacht werden. Und zwar steht z. B. ein dünnwandig ausgebildeter Übertopf (^- 3e) mit einem kleinen Bodendurchbruch in einer 'langlochartigen' Bodenschale ( 3/3d), so daß sie vorne einen vergrößerten 'Unterschalenbereich' (# 4) aufweist, in welche der Tank (10) einzustellen ist. - Diese erfindungsgemäße Kombinations-Konstruktion öffnet die Möglichkeit für interessante Wasserkassetten-Batterie-Varianten. Mit einer großen, runden Bodenschale (3) können um einen Übertopf (A 3e) rundum Tanks (10) aufgestellt werden. Bis auf einen transparenten 'Tank' (10) können alle lichtundurchlässig sein. Bei gleicher Bodenwasserspiegel-Einstellung (^- 10C1-6) zeigt der eine transparente Tank den Wasserstand aller Tank-Kassetten (10) an. Beispielsweise können bei der Fig. 15 die äußeren beiden Tanka (10) undurchsichtig sein, und nur der mittlere Tank transparent -bzw. z. T. transparent-. Und trotzdem kann man den Wasserstand aller drei Kassetten (10) wissen. - Die Griffmulde (10d) bei Fig. 16 macht den großen Tank 'griffig' und mit einer Hand bedienbar. - Bei der Konstruktion entsprechend der Fig. 15 - allerdings ohne die Abdecklage-Schicht (3C) mit den Durchbrüchen - in der Ubertopfgefäß-Ausbuchtung (3d) besteht auch die Möglichkeit der guten Einsicht in die Bereiche der Bodenwasser-Reservoirs (4). Der Wasserstandsanzeiger für die Reservoire entsprechend Pos. 4 und 5 können eingespart werden. Und es ist eine ggf. gewünschte Wasserverdunstung gegeben. - Die Verwendung von mehreren auf dem Wasser (# 4) schwimmenden "Styropor-Kugeln" kann eine nicht unbedingt nachteilige Wirkung haben (Wasser-Lichtschutz und gute Wasserstandsanzeige). Die Übertopf-Gefäße (3e) und Wassertanks (10) - nebst Bodenschalen-Teile (A= 3,3d) und Variations-Gefäßen entsprechend Fig. 1C, 13-16 können in kegeliger Form stapelbar gefertigt sein.
  • In den Rahmen der Erfindungs-Vorrichtung gehört auch wie z. T. schon genannt, folgende "Nur-Erdkultur-Langzeitbewässerung".
  • Hierbei wird durch die "mobile" Langzeitbewässerungs-Kassette (ähnlich der Pos. 10 in der Fig. 8) permanent lediglich nur ein geringer Wasserspiegel im Schalen- oder Ubertopf-Gefaß gehalten. Durch diese "Blachwasser-Vorrichtung" - erzielt durch lediglich einen kleinen Durchbruch (Fig. 11, 10C5/ als Rautendurchbruch gezeichnet) kann beispielsweise permanent ein Tonpflanztopf befeuchtet werden, der dann über seine große -komplette- Schaftwandung das Erdreich befeuchtet - ohne daß auch nur das Bodenerdreich im Pflanztopf in 'schädliches' "Stehendwasser" gerät. - Verwendet man in Verbindung mit dem Wasserbehältnis (^- 10/Fig. 11) und dem Erdkultur-Pflanzgefäß irgendwelche Kapillarleiter-Schichten (z. B. dünne Phenolharzschaumplatten, Textil- oder Filzmaterial-Streifen oder -Bahnen), dann können alle Erdkultur-Pflanzgefäße (auch Kunststoff) und die darii tehenden Erdkulturblumen langzeitmäßig versorgt werden; wenn z. B. der Zisternen-Tank (# 10/Fig. 11) und der Erdkulturpflanztopf au diesem Kapillarleiter steht. - Wie folgt ein letztes Beispiel für diese Randvariationen: Füllt man einen beliebigen Erdkultur-Pflanztopf bodenseits mit nichtsäuerndem Granulat (7,7a) auf, des weiteren dann mit Erde und der Erdpflanze, dann kann diese Pflanze gut versorgt werden, wenn sie in einer Bodenschale (3) steht, und mittels eines Tanks (10) über die Wasserstands-Nivellier-Durchbrüche (10C1 6) auf einem mittleren Wasserstand (z. B. 10C4) gehalten wird.
  • Wie folgt werden die Schutzansprüche zu einer besonderen -gerafften- Ubersicht - wiedergegeben. Sie sind z. T. stichpunktartig abgefaßt, und -dasselbe sagend- anders umgeschrieben.
  • Diese Art der "Schutzanspruch-Kurzbeschreibung" soll z. B.
  • eventuellen Übersetzern eine Hilfestellung leisten zum besseren Verständnis -der Anspruch-Inhalte: 1. Pflanztopf mit hochgelagertem Gitterboden neben einer oder mehreren mobilen Wasser-Tank-kassetten angeordnet; welche Behältnisse in einem sie schaftmäßig ganz oder teilweise umgebenden Übertopfgefäß eingestellt sind.
  • 2. Pflanztopfgitterboden -entfernbar- über Bodenwasser-Reservoir (5) angeordnet; Pflanztopfbodenbereich ganz oder z. T. mit Granulat (7,7a) ausgefüllt.
  • 3. Bodenschaftwandung (lag) verläuft doppelwandig; tunnelartige Durchbrüche (2) mit überspannenden Wandungen.
  • 4. Schlitzaussparungen in den Bodenschaft-Teilen (1,1a) 5. Schaftwandung (1) L-, U- oder T-artig profiliert (13) und keilförmig verlaufend.
  • 6. Großbehältnis-Inneneinsatz (1d) entsprechend Pos. 1 7. Zwischenkammer-Granulat-Füllung (7, 7a/Fig, 5) und Schlitzaussparungen (A Pos. 1) 8. Schaftprofilierung (13) auch in Großbehältnis9Einsatz (3a/Fig. 5); zwischen Schaftprofilstegen (13) Granulat und 7) und Erde im Wechsel eingelagert.
  • 9. Zwischenbodenlage (8) gelocht, aus Preßtorf etc.
  • liegt auf Reservoir-Kammer (5) und Pandgranulat (7,7a) 10. Bodenschale hat Schafthöhe von 1/7 - 1/8 des durchsch. tflanztopfs (1); Abstand der Schäfte (1 zu 3/10) gleich; der Abstand einige Millimeter (cm) 11. Kassetten (10) unten mit Verschlußteil nebst VerschluB-Griff, (gewindemäßig zu öffnen, oder im Schaft-Teil einzubringen.
  • 12. Durchbruch/-brüche in Kassettenbodenbereich übereinander angeordnet - z. T. geöffnet, z. T. zu; Durchbrüche in Bodendeckel.
  • 13. Außenwasser-Kassette über doppelten Röhrchenschaft mit Bodenwasser-Raum (4) der Schale (3) verbunden.
  • 14. Wasser-Reservoir-Bodenlage (10a/Fig. 3 und 7) und Bodenverschluß (10a) und z. T. kleinen Bohrungen verlaufen flächenparallel bzw. - unparallel; Fußstegelemente (16) untergebracht (Fig. 7 und 12).
  • 15. Kassette/n (10) mit Pflanztopf (1) im Set; - eine Kassette (10) mit 2 - mehreren Fflanztöpfen; / ein Pflanztopf (1) mit mehreren Kassetten vorgesehen.
  • 16. Kassette (10) "halbmondförmig um Topf" (1)/Schale (3) gestellt; Kassette (10) mit Griffteil versehen.
  • 17. Schaftkörper (12) z. T. mit Fußteil ausgestaltet und Durchbruchschlitz (12C); Schaft umgibt Kompaktkassette (10) ganz o. z. T.
  • 18. Außenwandstrukturierung um Schaftkörperflachen; Kassette (1C) steht weit über Außenrand (3a) oder ist nahezu bündig mit ihm.
  • 19. Abdeckungs-Flachkörper (14) über Kassette und Schaftkörper.
  • 20. Tank (10) mit Scharnierteil am Schalenoberrand (3) verbunden und über Randkante umschwenkbar/umkippbar ausgestaltet.
  • 21. Bodenloch/-löcher (10C 6) haben Durchmesser von unter 1mm bis zu mehreren Millimetern (cm); Verschlußteil im Cberbereich des mobilen Tanks.
  • 22. Im Tank (10) Sichtfenster, oder sep. Sicht-Rohr, das beidseitig/-endig mit Unterdruck-Teil-Hohlraum (6) verbunden ist.
  • Pflanzen-23. Vorrichtung für Alle Kulturen Material: Kunststoff, Keramik bzw. Glas und Metall 24. Im Tank-Unterteil (10) nur ein Loch; von Tank-Loch ein zum Pflanztopf (1) ist ein Rapillarleiter eingebracht; Gefäße (10,1,£= 3e) in (ggf.) durchsichtiger - zusätzlicher Unterschale (3) eingestellt.
  • 25. Übertopfgefäß (3e) bodenseits stark ausgewölbt (3c, 3d); Oberwand der Ausbuchtung tankquerschnittsmäßig (^- 10) durchbrochen, und dort sind Tanks (10) eingestellt, als auch Bodenreservoir-Pegulatoren und Ionenaustauscher -Batterie- Einsätze.
  • 26. Gerade- und schräggelagerte Tankbodenlagen (10a/Fig.7) 27. Tankbehältnisaufnehmende Kammern (# 10/3d) mit seitwärts 'hochsezogenen' Schaftwandungen; dementsprechend fehlen Vorderschaftwandunsbereiche - bodenseitige Schaftbereiche (^- 3d) bleiben im bertopf-Behältnis; ggf. ist die gesamte TanX-Kammer-Schaftwar.dung des Übertopfgefäßes (Fig. 13 + 14) entfernt (# Fig. 10) (nach einer Seite) 28. Gefäß-Einheiten schaftmäßig parallel und/oder s%6hY verjüngend (konisch) angeordnet.
  • 29. Tanks- und Pflanztopf-Kammern miteinander verbunden; 8-Gefaß-Boden insgesamt mit Kapillarleiter ausgelegt (21), oder mit Granulat; 30. Pflanztopf (1) in römerglasähnlicher Ausgestaltung mit granulatausgefülltem (7,7a) Gitterboden; Phenolharzschaum-Mittelsäule (17).
  • 31. Tanks mit Übertopfgefäßoberwandung bündig.
  • 32. 1-2-teilige, bogenförmige Abdeckung - über Bodenschalen-Rille.
  • 33. In Bodenschale sind Gefäßarretierungs-Teile für Gef¢e (1,A= 3e,10) 'eingebaut.
  • 34. Trenngitterstege, welche Wurzeln schutzen, angebracht zwischen Tanks- und Tank-Kammern und Bodenwasser-Reservoirs.
  • 35. Trennkerben (19) im Pflanztopf-Oberrandbereich; Schlitze -oben breiter werdend- in den Schaftbereichen des Pflanztopfs (1).
  • 36. Tongranulat (mittel) im Bereich der Zwischenbodenlage (8) bzw. Gitterbodens und des Wurzelballens.
  • 37. Röhrchenteile in den separaten Tanks (und Hakenteile) beweglich / verschiebbar ausgestaltet (10, Fig. 2,12) 38. Band-Kapillarleiter mit Tankboden (10a) befestigt, und i ffi lanztopf (1) weitergeleitet.
  • Wenn einer Erfindung die notwendige Ingredienz für einen Vermarktungsdurchbruch fehlt - und das ist statistisch bei 99,5% aller Erfindungen der Fall -, dann geht der Erfinder leer aus. - Dieses Ingredierz-Feingefühl in Innovation umzusetzen - also ein Produkt zu entwickeln mit dem notwendigen innovativen Kern -war die Zielsetzung des Erfinders. Nach mehreren Zusatzanmeldungen - wovon dieses Exemplar den vorläufigen Abschluß bildet, kann gesagt werden, daß dieses Ziel erreicht ist. Ging es doch darum, eine optimale Langzeitversorgung für Pflanzen zu erstellen. Speziell für Erdkulturen war dieses bisher schwierig möglich.

Claims (38)

  1. Langzeitversorgungs-vorrichtung für Pflanzen Patentansprüche 1. Langzeitversorgungs-Vorrichtung für Pflanzen, insbesondere solche in der Brd-, Hydro- und Heterokultur, gekennzeichnet durch einen Pflanztopf (1) mit granulatumlagertem (7, 7a), hochgelagertem (1a) festem bzw. abtrennbarem (1b/1e) oder aufgelegtem (8) Gitterboden (1C), sowie durch eine -oder mehrere- 'mobile' -herausnehmbare- ganz- oder teilweise transparente Unterdruckprinzip-Wasservorrats-Kassetten (10) mit bodenseitigen Durchbrüchen (10C 1-6 10h), die im Bereich neben/um den Pflanztopf (1) angeordnet sind, und mit ihm (1) in vornehmlich ein den Behältnissen (1,10) angepastes sie ganz oder teilweise bodenseits und seitenschaftanpassend -umgebendes/-ummantelndes Sbertopfgefäß (3,3a, 3e/3d) eingestellt und/bzw. eingehängt (10f) sind.
  2. 2. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 gekennzeichnet durch einen (Design-)Pflanztopf (1) mit hochgezogenem (1a), wasserreservoirüberspannendem (5) Topfgitterboden (1C), welcher insgesamt (1 b) bzw. z. tr. entfernbar (1e) ausgestaltet ist; und/bzw. gekennzeichnet dadurch, daß der Pflanztopfbodenbereich nicht (Fig. 10 u. 11, Pos. 1) oder ganz bzw.
    nur teilweise (Fig. 1-5, 7 und 12) mit Granulat (7,7a) ausgefüllt/aufgefüllt -auszufüllen- ist.
  3. 3. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenschaftwandung (1a) doppelwandig verlauft, und daß tunnelartige Durchbrüche (2) durch die Schaftwandungen des Topfs (1) und der Bodenwölbung (1a) je im unteren Bereich sowie durch gleichartige, durchbruchverbindende, -überspannende Wandungsausgestaltungen.
  4. 4. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 und 3 gekennzeichnet durch Schlitzaussparungen im Bodenbereich -Schaftbereichder Pflnnzbehältnisschaftwandung(en) und der Wandung(en) des Bodenschaftes (1a) (der Bodenschäfte/Fig. 5).
  5. 5. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 gekennzeichnet durch eine vornehmlich L-, U- oder T-artig ausgebildete Schaftwandungsverstegung (13) des Pflanztopfs (1), welche Verstegung nach innen und/oder außen ausstrukturiert/ausprofiliert ist, und im hauptsächlichen vom oberen Pflanztopfrand bis zum untersten Pflanztopfboden entformungsgünstig (konisch/keilförmig) verläuft.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-5 gekennzeichnet durch einen Großbehältnis-Inneneinsatz (1d) mit kammernbildenden (5) Schaftwandungen (ja), welche gitterrippenmäßig (1C) überspannt sind, und tunneldurchbruchartig (2) miteinander verbunden sind mit entsprechenden Wandungen.
  7. 7. Vorrichtung nach dem Anspruch 6 gekennzeichnet durch eine Zwischenkammergranulatfüllung (Fig. 5, Pos. 7,7a) im Bereich des Inneneinsatzes (1a) und gekennzeichnet durch schlitzartige Aussparungen im Bereich der Wölbungsschaftwandungen (1a) des Inneneinsatzes.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 7 dadurch gekennzeichnet, daß Randschaftprofilierungen (13) im Pflanztopf (1) bzw. im Einsatzteil (1&) vorhanden sind, in denen bzw. zwischen denen Verstegungen (13) Granulat (A= 7b) und Erde -im Wechsel- abgelagert ist, welche 'Ablagerungen' mit dem Wurzelballen (9) sowie der Pflanztopfwandung (1) resp.
    Vorrichtungs-Schaftwandung (1d) tangiert.
  9. 9. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 gekennzeichnet durch eine Zwischenbodenlage (8) aus vornehmlich gelochtem Preßtorf, kapillarem Zellmaterial, Phenolharzschaum, Kunststoff-Netzware oder -Vließ bzw. Kunststoffgitterlage, die auf den Wasser-Reservoir-Kammern (5) und deren Überspannungen (1C) nebst den Granulatzwischenfüllungen (7,7a) aufliegt
  10. 10. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenschale (3) eine Schaftwandungshöhe von 1/7 bis 1/2 Höhe des durchschnittlichen Pflanztopfs (1) aufweist; und daß die Schalenschaftwandung nebst dem Schalenschaftoberrand (3) den vornehmlich gleichen Abstand zu dem (ggf. Mehrzahl) einstehendem Behältnis (10/1) zeigt, welcher Abstand einige Millimeter bis Zentimeter (Dezimeter) beträgt.
  11. 11. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserreservoir-Kassetten (6/10) im unteren Bereich mit einem Verschluß-Teil (10a) nebst Griffteil (10b) ausgestattet sind, welche ggf. in entsprechende ,chaftausgestaltungen (10h) und Wassereinfüllöffnungen einmünden (Fig. 2-4) bzw. gewindemäßig zu öffnen und zu verschließen sind (Pos 10a der Fig. 5/12), und daß die Kassetten (10) vornehmlich oben ohne Öffnung besteht (Fig. 2-12).
  12. 12. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 und 11 dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserreservoir-Kassette (6/10) im Bodenbereich mit einem kleinen Durchbruch (1OC/Pig, 2,5,12) versehen ist, sowie mit einigen kleinen Durchbruchvorrichtungen (10C1 und kleinen Durchbrüchen (10C1+6) versehen ist, die ggf. übereinander angeordnet sind (Fig. 3,4,6,7,11), z. T. geöffnet und z. Te geschlossen; und daß die Durchbrüche nebst Durchbruchvorrichtungen im Boden-Wassereinfülldeckel eingebracht sind (10 c, Fige 7/11).
  13. 13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 12 dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserauslauf-Durchbruch der Vorrichtung (10C) über einen doppelten Röhrchenschaft (Fig. 2,12) mit dem Bodenwasser-Raum (4) verbunden ist.
  14. 14. Vorrichtung nach den Anspruch 1 und 12 dadurch gekennzeichnet, daß die Wasser-Resavoir-Bodenlage (10g) und/oder der diesbezügliche Bodenverschluß (1Oa/ Fig. 3 und 7) sowie z. T. die Bodendurchbrüche (10C1-6) mit dem Unterlagenboden (3,3a,3e) flächenparallel (Fig. 2,5,11,12) oder unparallel/ schräg verlaufen (Fig. 3,4,7), und daß z. T. Fußstegelemente (16) unterbaut sind (Fig. 7 und 12).
  15. 15. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß ein Pflanztopf (1) im Set mit einer Kassette (10, Fig.
    2,3,5-9,11,12) bzw. mit zwei -mehreren- Wasserkassetten (10, Fig. 4,10) versehen ist, bzw. zwei -mehrere- Pflanztöpfe (1) mit einer Wasserkassette (10) versehen sind(A= Fig.
    5 und 6).
  16. 16. Vorrichtung nach dem Anspruch 1,11 und 15 dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserreservoir-Kassette (6/10) halbbogenförmig (Fig. 2,3,8,9,10,12) im Bereich um den Pflanztopf (1) herum ausgestaltet ist -mondsichelförmig-, und vornehmlich seitwärts und/bzw. nach oben zu bewegen (zu entfernen bzw.
    einzusetzen) ist; und dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserreservoir-Kassetten (10) am oberen Ende und/bzw. im Seitenbereich mit einem Griffteil (10d, 10e versehen sind, und vornehmlich bei Großbehältern in einen Hülsenschaft (12) einzusenken sind.
  17. 17. Vorrichtung nach dem Anspruch 16 gekennzeichnet durch einen Schaftkörper (12) der zum Teil mit einem Fußteil (12b) ausgestattet ist, wie auch mit einem Durchbruch bzw. Durchbruchschlitz (12C); und daß der Schaftkörper (12) die Wasser-Kompaktkassette (10) fast allseits (Fig. 5) oder nur teilweise umschließt.
  18. 18. Vorrichtung nach dem Anspruch 17 gekennzeichnet durch eine Außenwand-Strukturierung (12a) an den Flächen des Schaftkörpers (12), und daß die Wasser-Reservoir-Kassette (10) nebst umschließender Schaftkörper (12) weit über den Gefäßaußenrand (3a) hinaufragt (Fig. 6) bzw. nahezu mit dem Rand (3a) abschließt (Fig. 5).
  19. 19. Vorrichtung nach den Ansprüchen 17 und 18 dadurch gekennzeichnet, daß die Wasser-Kassette (10) nebst Schaftkörper (12) mit einem Flachkörper (14) abgedeckt sind, der entfernbar ausgestaltet ist.
  20. 20. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Vorrats-Wasserbehälter (10/Fig. 3) mit einem Scharhierteil mit dem Schalenoberrand (3) verbunden ist, und über die Randkante umschwenkbar ausgestaltet ist.
  21. 21. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenlöcher -das Bodenloch- (10c1-6) äe einen Durchmesser von einem Bruchteil eines Millimeters bis zu mehreren Millimetern (cm) aufweist und daß die Verschluß-Vorrichtung (10a, 10h) im Oberbereich des mobilen Tanks (10) eingearbeitet ist.
  22. -aufweisen- 22. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die mobile Langzeitversorgungs-Kassette (10) mit einem Wasserstands-Sichtfenster (Fig. 8 + 9) bzw. mit einem vornehmlich axial-integrierten, transparenten Wasserstandsanzeige-Röhrchen bestückt ist, letzteres oben und unten wasserdurchlaufmäßig mit dem Reservoir (6) verbunden durch Rohraufnahmeschäft.
  23. 23. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 - 12 dadurch gekennzeichnet, daß sie für Erdkultur, Heterokultur und Hydrokultur -resp. Bonsaikultur- anzuwenden ist, und vornehmlich aus Kunststoff und/oder Keramik bzw. Glas und Metall zu fertigen ist.
  24. 24. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß sich im Kassetten-Unterteil (10) nur ein Durchbruch (10C5) befindet, und daß der pflanztopfumgebende Übertopf (^- 3e) bodenseits ebenfalls mindestens einen Durchbruch (=A 2a) aufweist; und daß zwischen Wasserkassette (10) und Pflanztopfboden ggf. durch Ubertopfbodendurchbruch- äe gefäßmäßig (1,10) eingesteckt (10C5) ein Kapillarleiter untergebracht ist, und daß die Gefäßeinheiten (10,1,2 3e) in einer designgleichen bzw. transparenten Unterschale (3) eingestellt -einzustellen- sind.
  25. 25. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 11 - 23 dadurch gekennzeichnet, daß das bertopfgefäß (3e) bodenseits stark ausgewölbt ist (3c, 3d), und dort (3C) Oberwanddurchbrüche eingearbeitet sind, in denen hauptsächlich Wasser-Tanks (10) eingestellt sind, als auch Bodenreservoir-Wasserstandsanzeiger und ggf. auch Dünge-Versorgungs-Behältnisse.
  26. 26. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 und 24 gekennzeichnet durch gerade- oder schräggelagerte Tankbodenlagen (108/Fig, 7; 10/Fig. 11).
  27. 27. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 24 und 25 gekennzeichnet durch seitwärts hochgezogene Schaftwandungen,n den Tank-Kammern (2 10/3d) der Übertopf-Gefäße (3e/Fig. 13 + 14) ausgebildet sind, und daß die Vorderbereiche der Tankkammerraum-Schäfte fehlen, und ein bodenseitiger Schaftbereich (3d) bleibt; und daß u. U. bis auf den Bodenschaftbereich (3d) die gesamte Tank-Kammer-Schaftwandung des Ubertopfgefäßes (Fig. 13 + 14) entfernt ist (A Fig. 10).
  28. 28. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 26 dadurch gekennzeichnet, daß die Gefäß-Einheiten (1,3,3a,3e/3d,10) betreffs ihrer Seitenschaftbereiche zylinderartig/parallel oder nach oben bzw. unten sich verjüngend /verengend -kegelig- ausgestaltet sind.
  29. 29. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-27 dadurch gekennzeichnet, daß der Pflanztopfkammerbereich (9) mit den Kassettenkammerbereichen (^- 10/3d) verbunden ist, und daß die Kammerbodenbereiche mit einer Kapillarmaterial-Lage (21) aus Phenolharzschaum, Textil, Filz/Preßstoff versehen sind.
  30. bzw. mit einer Granulat-Bodenschicht (7,7a) mittlerer Ausgestaltung/Körnung versehen sind 30. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 gekennzeichnet durch einen Pflanztopf (1) in "römerglasähnlicher" Ausgestaltung (Fig, 7) mit ringförmigem,granulatgefülltem Gitterboden (1C) und phenolharzschaumgefüllter (17) Topfmittelsäule.
  31. 31. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 gekennzeichnet durch Wassertanks (10), die übertopfgefäßwandungsbündig ausgebildet sind (Fig. 8 und 9)
  32. 32. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 gekennzeichnet durch eine 1-bis 2-teilige, vornehmlich bogenförmig verlaufende Bodenschalen-Oberrand-Abdeckung (20).
  33. 33. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenschale (3) bodenseits mit Gefäßzentrierteilen (A 1 und 10) ausgebildet ist.
  34. 34. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-33 dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Tank-Kassette (10) - und entsprechenden Tankkassetten-Kammern (^ 3d) - sowie dem Pflanzgefäß (1) -respektive der Pflanzgefäßkammer (~ 9) bodenseits (åe) eine wasserdurchlässige -wurzelabweisende- Abschottungs-Leiste in ein - bis doppelwandiger Ausgestaltung gefertigt ist als z. T. durchbrochene Steg- bzw. Gitterwandung.
  35. 35. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 34 gekennzeichnet durch eine Pflanztopf-Oberrand-Trennkerbe (19), sowie durch Schlitze im Topfschaftbereich -und Bodenschaftbereich (1/1a), und daß die Schlitze/Durchbrüche äe im Schlitzoberbereich breiter ausgebildet sind, also daß die Schlitze nach oben hin breiter werdend verlaufen.
  36. 36. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 - 35 gekennzeichnet durch Tongranulat ( 7) in z. T. gebrochener Körnung im Bereich über der Zwischenbodenlage (8) bzw M itterboden (1) und dem Pflanzenwurzelballen; sowie im Bodenrandbereich um den Erdwurzelballen (Fig. 4).
  37. 37. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Röhrchenteile in den separaten Tanks (10/Fig. 2,12)-als auch das Hakenteil (10f/Fig. 2)-beweglich bzw. verschiebbar ausgestaltet sind.
  38. 38. Vorrichtung nach dem Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Kapillarleiter-Band in dem Tankboden (10a) befestigt ist; und über den außerhalb des Pflanz- und Übertopfs in kleiner Schale abgestellten Tanks (10) eine Versorgung mit dem Wurzelballen herstellt.
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