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Die Erfindung betrifft eine Langzeitversorgungs-Vorrichtung
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für Pflanzen, insbesondere der Erd- und Erd-Hydro-Kombinations-Kultur
(Hetero - bzw. Doppelergänzungskultur) - als auch z. T. der Hydrokultur - , die
in Pflanzgefäßen wachsen.
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Ohne in Details\der Schwierigkeiten und Probleme einzugehen, mit denen
z. 3. allgemein die Hausfrau bei ihrer Blumenhaltung fertigferden muß - soll hier
direkt auf die Problemstellung übergeleitet werden. Es geht dem Erfinder in seiner
Produktentwicklung letztcrldlich darum, dem sehr oft anzutreffenden "botanischen
,>iotstandsgebiet" auf unseren Blumenfensterbänken eine notwendige Hilfestellung
zu erbringen. Die derzeit angebotenen Mittel und Systeme sind oftmals unzureichend
und/oder für den einzelnen Haushalt umrüstungsmäßig schlichtweg zu teuer. So müssen
die Pflanzen weiterhin vielerorts resistenz vermindernd dahinvegetieren und darren;
vor allem auch schon vor deren Verkauf an Blumenverkaufsstellen.
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Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, unter Berücksichtigung
der gesamten - z. T. schon angedeuteten - Problembandbreite, eine optimale Pflanzenversorgungs-Vorrichtung
zu erstellen.
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Erfindungsgemäß wird die Aufgabe bei der eingangs genannten Vorrichtung
dadurch gelöst, daß in einer Art Baukasten-System ein 'stationäres' Langzeitbewässerungs-Reservoir
mit einer mobilen Langzeitversorgungs-Kassette (im Unterdruck-Prinzip arbeitend)
zu erweitern ist - anfangs vornehmlich unter der Einsparung von Wasserstandsanzeigern
und Übertöpfen - bei ansehnlichem Design.
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In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt
und soll wie folgt erläutert werden: Fig. 1 zeigt eine Halbschnitt-Darstellung durch
einen besonderen Design-Pflanztopf mit hochgezogenem Boden und einer Granulatfüllung
im Bereich des Innenrandbodens. Der Pflanztopf steht in einem Design-Untersatzgefäß
mit einem relativ hoch ausgebildeten Außenschaft. Das Gefäß ist mit Wasser max.
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aufgefüllt.
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Fig. 2 zeigt eine Viertelschnitt-Darstellung entsprechend der Vorrichtung
von Fig. 1. Hinzugefügt ist ein separater Wasser-Reservoir-Behälter (Unterdruck-Prinzip),
der mit dem unteren Ende zwischen Pflanztopf und Untersatzgefäß eingestellt ist,
und mit dem oberen Ende am Pflanztopf-Oberrand eingehängt ist.
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Fig. 3 zeigt eine Halbschnitt-Darstellung durch die Vorrichtung.
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Wiederum steht ein Pflanztopf in einer Untersatz-Schale (entsprechend
Fig. 1). Die Schale bzw. das Untersatzgefäß ist im linken Bereich vergrößert ausgestaltet.
In der sich vorzustellenden Draufsicht der Schale verläuft sie im rechten Bereich
halbkreisförmig; und im linken Bereich verläuft sie halbeMipsenförmig. Dementsprechend
ist auch der links bogenförmig einstehende, zusätzliche Wasser-Vorrats-Behälter
(Unterdruckprinzip) in der Schaftwandung (links) außen halb elipsenförmig ausgestaltet,
und (rechts) innen halbrundförmig.
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Fig. 4 zeigt wiederum eine Halbschnitt-Darstellung durch die Vorrichtung.
Hier ist sie å jedoch ab der Pflanztopf-Symmetrieachse rechts zusätzlich wie die
Vorrichtung der Fig. 3 links ausgebildet, so daß ein zweiter Wasserzusatzbehälter
unterbebracht ist.
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Fig. 5 zeigt eine Schnitt-Darstellung durch einen Vorrichtungs-Großbehälter.
Links-außen ist eine LangzeitbewässerunNs-Kassette eingestellt; im mittleren -und
rechten- Bereich bodenseits einstehend ist das Bodenlangzeitbewässerungsteil des
Großbehältnisses.
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Fig. 6 zeigt eine vereinfachte perspektivische Darstellung durch eine
Großbehältnis-Vorri chtung, Hier ist die Langzeit versorgungs-Kassette nebst deren
Flankenschaft-Einstellwand-Element relativ hoch ausgestaltet.
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Fig. 7 zeigt ein Hobby-Set (in der Halbschnitt-Darstellung), bei dem
links in der Unterschale der transparente Wasservorratsbehälter frei im 'Raum' steht;
und im rechten Bereich steht der durch ein Ständer-Element etwas höher angeordnete
Pflanztopfbehälter.
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Fig. 8 zeigt die perspektivische Darstellung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung -speziell vornehmlich das Übertopfgefäß in elipsenförmiger Ausgestaltung-
. Uber zwei Griffmulden kann das relativ große Wasser-Reservoir-Element (vorne)
'herausgehoben' werden - zur einfachen (leichten) Reinigung, und vor allem zum Auffüllen
sowie zum Einlegen des "Ionenaustauscher-Päckchens11. Die Reservoir-Wasserkassette
ist vorne-rechts nicht gestrichelt gezeichnet. In diesem Bereich ist sie transparent
- was als Wasserstandsanzeiger vorgesehen ist.
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Fig. 9 zeigt die perspektivische Darstellung vornehmlich des Übertopfgefäßes
ähnlich der Fig. 8. Der Unterschied liegt lediglich darin, daß das Übertopfgefäß
nicht elipsenzylinderförmig ausgestaltet ist, sondern kreiszylinderförmig.
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Fig. 10 zeigt die Draufsicht auf eine komplette Vorrichtung.
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Im Mittelbereich sieht man auf den Pflanztopf, welcher bodenrandmäßig
nicht mit Granulat aufgefüllt ist, und in dessen Bodenzentrumsbereich sowohl die
Zwischenlage fehlt, wie auch der Gitterboden herausgetrennt ist. In zwei Boden-'Halbschalen'-Elementen
(links und rechts) ist je eine Wasser-Reservoir-Kassette eingestellt.
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Fig. 11 zeigt die perspektivische Halbschnitt-Darstellung durch die
komplette Ubertopf-Gefaß-Vorrichtung nebst der Reservoir-Kassette (links) und des
(entspr. Fig. 10) unkompletten Pflanztopfs (rechts).
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Fig. 12 zeigt die Halbschnitt-Darstellung durch die Vorrichtung. Bei
dieser Variante ist die Wasserkassette (rechts) nachträglich durch einen Durchbruch
in der Ubertopfschaftwandung in Funktion zu bringen.
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Fig. 13 und 14 zeigen die perspektivische Darstellung von zwei Übertopf-Gefäßen
in der Art der Fig. 10.
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Fig. 15 und 16 zeige4-perspektivisch- je ein Übertopf-Gefäß mit Pflanztopf
und Wassertanks, die in "exzentrische" Pflanzgefäß-Bodenausbuchtungen (3d) eingestellt
sind.
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Die Positionen zeigen: 1 den besonderen Design-Pflanztopf; 1a die
Pflanzbehältnis-Innenboden-Schaftwandung 1b die Bodenteil-Abtrennkerbnute; c die
Pflanztopf-Innenboden-Gitterlage (Großbehältnis-Inneneinatz-Boden-Gitterlagen);
1d den Großbehältnis-Inneneinsatz;
1e Trennstelle für Gitterboden
(1c) im Pflanztopf (1); den den obere Pflanztopfrandsteg; 2 die Wurzelausdehnungs-V-Tunnel
im Pflanztopf- bzw. Inneneinsatz-Boden; 2a den Durchbruch im Bodenbereich der Trennwand
zwischen Pflanztopfraum und großem Wasservorratsraum des Ubertopfgefäßes; 2b den
Durchbruch in der Übertopf-Schaftwandung; 3 das Untersatzgefäß bzw. die Unterschale;
3a das Großbehältnis-Außenteil; 3b den Boden der Unterschale; 3c obere Übertopfgefäß-Wandung;
3d kleiner Bodenraumwasserschaft in dem Übertopfgefäß/ die Übertopfgefäß-Bodenausbuchtungen;
3e Übertopf-Gefäß; 4 den Wasserreservoir-Raum im Bereich zwischen Pflanztopf (Großbehältnis-Inneneinsatz/ld)
und Bodenschale/3 tGroßbehältnis-Außenteil/3a); 5 den stationäre Wasser-Reservoir-Raum
im Bereich unterhalb des Pflanztopfbodens/1C (bzw. der Inneneinsatzbodenteile /1c);
6 den 'mobile' Wasser-Reservoir-Raum der Unterdruckprinzip-Langzeitversorgungs-Kassette;
7 Bodengranulat (Phenolharzschaum); 7a zt (Blähton oder dergl.); 7b Abdeckgranulat
(Blähton oder dergl.); 8 Trennlage aus Preßtorf, Kunststoff-Netzware (oder dergl.);
9 Raum für Wurzelballen und Substrat; 1C Unterdruck-Prinzip-Langzeitversorgungs-Kassette;
10a Wassereinfüll-Stopfen (- Pos. 10); 10b Griff-Steg des Verschlußteils (- Pos.
10a); 10c110c6 Durchbrüche (bzw. Durchbruch-Vorrichtungen) im mobilen Langzeitversorgungs-Kassetten-Unterteil;
10d
und 10e Langzeitversorgungs-Kassettengriffteile; 10f den Einhänghaken für die Kassette
(# Fig. 2); 10g das Bodeneinsatz-Element der Kassette (# Fig. 3 und 4); 10 die Schaftanformung
für den Wassereinfüllstopfen (A= Pos. 10a) 11 den Einmündungsbereich zum Sichten
des Wasserstandes im 'stationären'asser-Reservois (45) und zum Wassereinfüllen in
diesen (Bereich); 12 Schaftkörper als Ummantelungs-Element der Kassette (# Pos.
10 in 5+6); 12 ;;trukturdesignierungs-Außenfläche der Schaftkörper (^ Fig. 6); 12b
?>chaftkörper-Bodenfuß (Fig0 6); 12C Schaftkörper-Bodendurchbruch (Fig. 5) bzw.
-Bodendurchbruchschlitz (Fig. 6); 13 Pflanztopf-Winkelsteg (Fig. 3, angedeutet)
nach innen strukturiert (profiliert); 14 Abdeckteil für Schaftkörper (12/Fig. 5)
und Kassette (10/Fig. 5); 15 Darstellung der Bewegungs-Richtung der mobilen Langzeit
versorgungs-Kassette bei dessen/Herausheben aus dem Schaftbereich der Bodenschale
(Pos. 3/Fig. 3); 16 die Stützsteg-Füße des mobilen Tanks (10); 17 den Phenolharzschaum-Kern
im Stiel des Design-Pflanz tops (1,Fig. 7); 18 das Abzugsloch im Großbehältnis (für
Außenanlagen-Ver wendung); 19 Pflanztopf-Oberrand-Manschette mit Trennkerbe (angedeutet/Fig.
1); 20 das bogenförmige Schalenabdeckteil (angedeutet/Fig. 4); 21 die bodenseits
eingebrachte Kapillar-Schicht (vornehmlich für Erdkulturen/Fig. 13);
Zurückkommend
auf das oft beschränkte Budget der Hausfrau soll durch die Erfindungs-Vorrichtung
trotzdem die Möglichkeit gegeben werden, daß ohne große Geldausgaben der gesamte
Blumenbestand einer Familie langzeitversorgungsmäßig umgerüstet werden kann von
der allzeits anzutreffenden Erdkultur auf die Erd-Hydro- = Doppelergänzungs-Kultur
- oder vereinfacht gesagt Hetero-Kultur-Für eine Blume wird diesbezüglich entsprechend
der Fig. 1 im Wesentlichen ein entsprechender Design-Pflanztopf (1) mit passendem
Untersatzteil (3) nebst einer handvoll Granulat (7,7a,7b) und ein 'Teebeutel' Tonenaustauscher
benötigt, Dinge, die im Set nicht teuer sein brauchen, aber eine erstaunliche Pflanzenlangzeitversorgung
darstellen.
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Und das bei einfachster Handhabung und bester Wasser-Reservoir-Kontrolle.
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Nun ein weiterer, fundamentaler Vorteil: Nicht nur daß -wie beschrieben-
mit dem einfachen "Einstiegsmodell" entsprechend der Fig. 1 es jeder Hausfrau und
jeder Familie nahezu problemlos möglich ist, generell alle Pflanzen umzurüsten und
die Vorteile der langzeitversorgten Hausflora zu genießen - z. B. durch kräftig
grüne - und z. T. überaus ergiebig und lange blühende Blumen - ! Es ist auch mit
dem Vorrichtungs-Pflanztopf die Möglichkeit für einen weiteren Einstieg" gegeben.
Nämlich für fortschrittliche Pflanzenanzuchtbetriebe wertvolle Heterokultur-Blumen
zu produzieren, die sich durch Resistenz auf den Vermarktungsetappen bewähren -
und auch (nicht nur deshalb) einen guten Absatzmarkt bahnen.
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*) zu
Für die nich\zu\vergessende Hausfrau bzw. Familie,
welche ihre Blumen entsprechend der Fig. 1 umgerüstet hat (auf Heterokultur oder
Hydrokultur), zu besteht nun auch erfindungsgemäß die Möglichkeit nach einiger Zeit
die stationären Wasser-Reservoirs (4X5) im Bodenbereich der Pflanztöpfe (1) durch
mobile Langzertversorgungs-Wasserkassetten (10) zu ergänzen (Fig. 2,3 und 4) - Durch
lPrellnde der Hydrokultur ist es bekannt\creworden, daß dem, der einmal die phantastischen
Vorteile der Langzeitversorgung an den Pflanzen genießen konnte, die Wasserbevorratung
oft nicht groß genug vorgesehen sein kann.
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Eine weitere Ausbaumöglichkeit des erfindungsgemäßen Vorrichtungs-Systems
ist z. Bo durch Großbehältnisse möglich, wie sie beispielsweise in den Figuren 5
und 6 dargestellt sind. Die stationären Wasserreservoir-Bodenteile (1d) mit der
geringen Wasserverdrängung (# 7,7a) im Bodenbereich (Fig. 5) sind ergänzt und kombiniert
mit mobilen Kompakt-Langzeitbewässerungs-Einheiten die im Unterdruck-Prinzip arbeiten
(Fig. 5 und 6).
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Durch die Konstruktion der mobilen Unterdruckprinzip-Waervorratskassetten
(10, Fig. 2-6) tritt keine Wasserqualitätsverminderung ein (durch AuslauShemmteil4.
Die Raumausnutzung ist optimal gelöst. Die Möglichkeiten mit den mobilen Wasserkassetten
(10) sind unwahrscheinlich vielseitig. Die Service-Betriebe für die Großbehälter
(5a) könIien: a) in erheblich größeren Versorgungs-Intervallen arbeiten, und b)
durch nur Austauschen der leeren Wasserkassetten (10) durch volle Kassetten viel
Zeit sparen; und c) durch die Verwendung von Vorrichtungs-Heteropflanztöpfen (1)
saisonmäßig blühende Erdkulturblumen in Hydrogrünpflanzen-Großbehälter bildauflockernd
einsetzen.
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ach der Umrüstung aller Blumen in einem Haushalt auf Dangzeitbewässerung
und'Verheterogenisierung'der Pflanzen von der Erdkultur auf die Hetero-Doppelergänzungskultur
ist ein großer Schritt nach vorn möglich geworden durch die erfindungsgemäße Vorrichtung.
Ein Ausbau des Systems durch die Verwendung der mobilen Langzeitbewässerungs-Kassetten
(10), sowie durch die Verwendung von GroBbehältnissen (Fig. 5 und 6) - auch für
Außenanlagen zu verwenden - wird sich in einer Familie anschließen können. Durch
die vorliegende Neuheit sind die notwendigen Voraussetzungen hierfür nunmehr gegeben.
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Damit enden die Möglichkeiten der Vorrichtung bei Weitem nicht. Wer
sein Blumenhobby ausbauen möchte - vielleicht ein Mitglied der genannten Familie
- der findet in dem Set der Fig. 7 ein interessantes Betätigungsfeld. Modern ist
die transparente Langzeitversorgungs-Kassette (links) als freistehender Zylinder.
Er ist ein kompaktes Wasser-Reservoir und Wasserstandsanzeiger in einem. Der Blumentopf-Kelch
(rechts) wird über den Phenolharzschaum-Zylinder versorgt, durch welchen das Wasser
zur Pflanze gelangt.
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Darüber hinaus ist das Hinunterwachsen der Wurzelfäden durch das Bodenrandgitter
(1C) und der weitere Verlauf des Wurzelbildes in der Bodenschale für den Betrachter
einmal etwas Neues - ist doch die Wurzelbildung bei den verschiedenen Pflanzen nicht
gleich. Zudem ist durch die oben offene Bodenschale (3) eine für viele Pflanzen
notwendige Wasserverdunstung gut gegeben. Das nachfolgende 'Kapitel' bezieht sich
auf die Verwendung der vielen vorhandenen Übertöpfe in ihren meist phantastischen
Designs.
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Die Verwendung der Töpfe in Verbindung mit der vorliegenden Vorrichtung
ist grundsätzlich möglich, und zwar in zwei Stufen - je nach der gewünschten Wasserbevorratungs-Menge:
Stufe
2: Man verwendet den erftndungsgemäßen Pflanztopf (1,Fig. 1) mit dem "eingebauten"
Bodenwasser-Reservoir (5), welcher in dem Ubertopf um das Bodenrand-Wasserreservoir
(# 4) erweitert wird. Zur Wasserstandskontrolle verwendet man einen handelsüblichen
"pegunator" in der entsprechenden Größe, der zwischen Pflanztopf (1) und Ubertopf
eingesenkt wird. Das Gießwasser wird ebenfalls im Oberrandbereich zwischen den beiden
Töpfen eingefüllt Stufe 2: Sofern bei den zu verwendenden Übertöpfen nicht schon
von ihrer vorhandenen Designierung her in ihrem weiter aufsteigenden Topfschaftbereich
notwendige Durchbrüche vorhanden sind, muß vorschls(sweise ein Durchbruch (2b, Fig.
12) in der richtigen Höhe eingeschliffen/eingebohrt werden. Mit dem mobilen Tank
(10, Fig. 12) als Nachrüst-Kassette kann der gewünschte Wasservorrat erheblich erhöht
werden. Zumindest können, den Vorschlag der Fig. 12 entsprechend, ca. drei Nachrüsttanks
(10) "angekoppelt" werden - je nach Umfang des Übertopfs und zu verwendenden Nachrüst-Tank-(Jröße
.
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Die Kombinations-Varianten entsprechend der Figuren 1-4, durch die
Verwendung von z. B. transparenten Bodenschalen (n), und einem notwendigen kleinen
Übertopf-Bodendurchbruch, lassen die Benutzung von normalen Übertöpfen mit erfindungsgemäßen
Pflanztöpfen (1) zu, mit den Vorteilen der vorgenannten Stufen 1 und 2.
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Mit den standardisierten Übertopf-Gefäßen (Fig. 8-14), bei welchen
die 'mobilen' Topfblumen-Zisternen designmäßig integriert sind, soll die erfindungsgemäße
Vorrichtung (nebst vorliegender Beschreibung) "abgerundet" werden.
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Es sind bei den 'Übertopf-GefäBen' drei Typen zu unterscheiden:
A,
(Fig. 8 und 9): Hier ist je die (eine) Wassertank-Kassette (3e) designmäßig ,taus
einem Stück bestehend" mit dem Übertopfgefäß oberflächenmäßig "zusammenhängend"
entworfen worden. Der besondere Vorteil liegt darin, daß in dieser Art der Formgestaltung
überaus große Wasserbehältnisse (10) unterzubringen sind.
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B, tFiÆ. 10.13 und 14): Hier sind je Übertopf-Gefäß (3e) designmäßig
mehrere separate Kammern vorgesehen, in die wiederum einzelne vornehmlich transparente
Tanks entsprechend Pos. 10 Abb. 7 und 11 eingestellt sind. Hier sind die gravierenden
Vorteile einmal das harmonisch ansprechende -moderne- Design und zum Anderen die
gute Wasserstands-Ablesbarkeit, Sind doch die Wasser-Vorrats-Zisternen (10) gleichzeitig
optimale Wasserstands-Anz eiger.
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C. (Fig. 11): Hier ist das Übertopfgefäß (3e) in Etwa eine Kombination
aus den Modellen "A" und "B". Nach dem Aufschwenken eines transparenten Deckels
(Fig. 11,3c links/Pfeil) kann das separate Wasser-Behältnis (10) entnommen bzw.
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eingestellt werden.
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Weitere Konstruktions-Varianten, z. B. bei denen der Tank sowohl herausgenommen
werden kann, als auch über ein Scharnierelement um ca. 900 umgeschwenkt werden kann,
sind Gegenstand der Erfindung.
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Nu folgend werden zu den Figuren 1-14 notwendige Ergänzungen und Funktionsbeschreibungen
fixiert, sowie z. T. weitere Variationsmöglichkeiten aufgezeigt:
%ur
Figt 1: Im Bodenrandbereich des Pflanztopfs (1) wird Granulat (7,7a) eingefüllt.
Dann wird eine Zwischenlageschicht (2) aus z. B. Düngepreßtorf eingenegtX Nunmehr
wird in den Bereich 9 des Fflanztopfs eine Pflanze mit dem Wurzelballen erdkulturmäßig
eingepflanzt; und zwar folgendermaßen: Der Wurzelballen wird in der Regel auf die
Zwischenschicht (2) aufgesetzt - nachdem nur in dem Pflanztopfmittelbodenbereich
eine "handvoll" Erde eingestreut wurde. Dann wird rund um den Wurzelballen wieder
ein wenig Granulat (7) eingestreut, daß er den Bodenrandbereich ein wenig füllt
- um den Wurzelballen -. Nachfolgend wird Erde um den Wurzelballen eingefüllt -
'wechselweise' versteht sich -. Denn der Pflanztopfschaft ist vornehmlich - wie
in Fig. 3, Pos. 13 angedeutet -vom Oberrand bis zum Pflanztopfboden mit einigen
vornehmlich in Richtung Wurzelballen eingeprägten Wandungsstegen ausgeformt. Wechselweise
wird also zwischen den Wandungsstegen um den Wurzelballen Erde und feuchtes Granulat
(7) eingefüllt, so daß sich z. B. um den Ballen dreimal ein "Streifen" Erde und
dreimal eine Lage Granulat (7/Blähton) befindet ^- Fig. 4.
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Abgedeckt wird der Wurzelballen mit Erde - worüber wiederum Licht-
und Verdunstungsschutz-Granulat (7b/Fig. 7) gestreut wird (leichtes Andrücken des
Erdreichs vorausgesetzt). Der Pflanztopf (1) wird in die erfindungsgemäße Bodenschale
(3) eingestellt. Wasser wird entsprechend des Pfeiles (11) bis fast zur "Dreiviertel-Marke"
am Schalenoberrand (3) eingefüllt. Des Weiteren wird tröpfchenweise' das Erdreich
(= 9) nebst Wurzelballen von oben leicht angefeuchtet. Am Ort der richtigen Licht-,
Luft- und Temperaturverhältnisse für die Pflanze kann diese wurzelausdehnungsmäßig
wachsen.
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Nun sei wiederum folgender Einschub gestattet: In den Abbildungen
dieser Schrift - und den direkt zu bepflanzenden Gefäßen (1, 1d) - sind keine Schlitzdurchbruch-Einzeichnungen
vorgenommen
worden. Die sind notfalls in den Parallelanmeldungen (Zusatzanmeldungen) des Erfinders
ersichtlich.
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Durchbrüche/Schlitze sind z. B. im Pflanztopf-Schaftbereich (1, vornehmlich
unten) und in den Bodenwölbungs-Schäften (ja).
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Auf die eingetopfte Pflanze zurickkommend: Die Wurzeln wachsen durch
die Zwischenlage-Schicht (8) hindurch, wie auch durch den Gitterboden (1C) in das
Bodenwasser-Reservoir (5) hinein und weiter in den Bodenrandreservoir-Raum (4) hinein
durch die tunnelartigen Kanäle (2). Ein Teil der Wurzeln wächst abwärts durch das
Bodenrandgranuiat (7,7a) und durch die Schaftschlitze (wie zuvor erwähnt) in die
stationären 'Wasservorrats-Räume' (4,5). In den Wasser Reservoiren (unterhalb der
Zwischenbodenschicht/8) werden aus den dunklen Erdkultur-Wurzeln in ihren weiterführenden
'Verästelungen' die bekannten hellen Wasserwurzeln. - Ein Teil der Wurzeln im Bereich
des Wurzelballens dehnt sich nacn allen Seiten in der frischen Humuserde aus, um
hier die 4dichtangesiedelten' Nährstoffe aufzunehmen. Die Wasserwurzeln nehmen die
Nährstoffe durch das lonenaustauscheraufbereitete Wasser auf.
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Der Wurzelballen und das Erdreich werden permanent mäPig befeuchtet
durch die Kapillarwirkung des 30denrand-Gra.ulats (7,7a) wie auch der Kapillarwirkung
durch das Auftreten der bodenseitigen Wurzelfaserdichte. Des Weiteren wird die Humuserde
durch die Bodenwasserverdunstung (5) und den daraus resultierenden "Wasserbesokl<'t
der unteren Humuslage (8) angefeuchtet. Bei ansteigenaer Temperatur benötigt die
Pflanze mehr Wasser - und auch etwas Kühlung - , was dann auch durch diesen Kreislauf
derwesheelndeTeränderung des
Aggregatzustandes in dynamischer Intensivierung
der Pflanze zugute kommt - auch die entstehende Verdunstungskälte. Die erfindungsgemäße
Vorrichtung ist so aufgebaut, daß die Pflanze erdwurzelballenmäßig -bildlich gesprochen
weder "heiße Füße noch "kalte ?? oder "nasse Füße bekommt; der Bodenwasser-Vorrat
(4,5) sorgt hingegen auch dafür, daß die Pflanze keinen "trockenen Hals" bekommt.
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Einer der wichtigsten Faktoren der Vorrichtung für ein gutes Gedeihen
der Blume in der Heterokultur liegt in der notwendigen Wurzelbelüftung. Hier sorgen
zum Einen Schlitzaussparungen im Pflanztopf-Außenschaftbereich (i) dafür, daß Luft
an die Wurzeln kommt - besonders auch im Bereich des Humuserdreichs. Die Durchbruchschlitze
im Pflanztopf-Außenscha£tbereich (1) liegen mit ihrem oberen Ende höher als die
Oberkante der Bodenschale (3). Zum Anderen sorgt das Bodenrand-Granulat (7) um den
Wurzelballen (Fig. 4, rechts) und die Randgranulat-Lagen (7) um die Wurzelballen-Flanken
(Fig. 4, links) für eine gute Erdreich- und Wurzelbelüftung.
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Wer es optimal machen möchte, der lagert zwischen Wurzelballen und
Zwischenbodenlage (8) eine mittelfeine Schicht (Körnung z. B. 4 - 6 mm) Mischgranulat
ein (z. B. gebrochener Blähton und Phenolharzschaum / 2/3 zu 1/3). So ist gleichzeitig
für Luftzirkulation und Drainage gesorgt.
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Zum weiteren Umtopfen einer Hetero-Pflanze gibt es wie folgt beispielsweise
mehrere Möglichkeiten (mit - und ohne Ehttopfung des Pflanztopfs/1): a) Umtopfen
von z. B. einen "10er" Topf in einen "12er"-Man entfernt den anhaftenden Pflanztopf
(i) der umzupflanzenden Blume nicht. Entfernt wird lediglich der obere "Kragenrand"
(19) des kleineren Pflanztopfs (1/Fig. 1). Eine entsprechende Vorbereitung ist durch
eine Nute/Vorkerbung (19) sowie
entsprechende "Dünnstelle" (19,
Fig. 1) vorgesehen. Des Weiteren entfernt man den Gesamtboden des größeren Pflanztopfs
(1). Kerbstellen sind auch hier vorgesehen (1b). Nun wird der kleine Pflanztopf
mit der Blume und den herunterhängenden Wasserwurzeln vorsichtig in den größeren
Pflanztopf eingesenkt. Dieses ggf. unter einer leichten Drehbewegung am Ende, damit
die Wasserwurzeln nicht beschädigt werden und sich im unteren Bodenbereich "einlegen".
Vorteilhaft ist der größere Pflanztopf (1) mit entferntem Boden (1 b) vorher schon
in die passende Bodenschale (3) eingestellt worden. Der Pflanztopf (1) mit Wurzelballen
wird mit der Schaftstegkante (1 /Fig. 1) an die nach innen überstehenden Schaftprofilstege
(13/Fig. 3) 'eingeha-lgt' Er hat also hier schon die richtige Wasserwurzel-Gchutzhöhe
und ist rundum gleichmäßig zentriert. Es folgt das Einstreuen von etwas Tongranulat
(7,7a) , sowie die wechselweise Einfüllung von Erde und Granulat in die "Fächer"
zwischen den -Schaftprofilierstegen (^- 13) und das Überstreuen von (7b Granulat
) auf den Wurzelballen wie gehabt.
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b) Umtopfen von z. B. einen "10er" Topf in einen "14er": Die Arbeitsgänge:
1o Der Gitterboden (1C) des 14er Pflanztopfs (1) wird an der Trennstelle (1e) herausgenommen.
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2. Der 10er Pflanztopf (1) mit der Pflanze nebst Wurzelballen und
den herunterhängenden Wasserwurzeln wird vorsichtig -leicht drehend- in den 10er
Topf eingestellt, bis die Bodenschaftrundung unten ar 10er Topf diesen in den runden,
hochliegenden Bodenrand-Durchbruch (# 1e) wiederum zentrierend festrichtert. Es
ist darauf zu achten, daß keine Wasserwurzeln abgequetscht werden.
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tVorsorglich ist im Bereich der vorgenannten Bodenrundung (außen/unten
am Pflanztopf) und der Trennkerbe (1b) keine Schlitzdurchbruch-Weiterführung vorgenommen
worden, daß hier also auch keine Wasserwurzeln herunterhängen (müssen). Beim 10er
Topf ist das der Bereich des Oberrandstegs
des hochgezogenen Bodens
beim 10er Topf -wo der Gitterboden (1C) entfernt wurde (1e) -.] 3. Nun wird bodenseits
rundum Mischgranulat (7,7a) eingefüllt, welches auf die in der äußeren Bodenrille
(durch besagte Drehbewegung) einliegenden Wasserwurzeln fällt, und den Bereich ausfüllt.
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4. Wechselweise wird nun in die "Fächer" zwischen den Stegen (13)
je Ede und Granulat (7, 7a) eingefüllt.
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5. Erde, und abschließend Abdeckgranulat (# 7b/Fig. 7) wird aufgestreut.
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6. Das Erdreich mit dem Wurzelballen wird leicht von oben angefeuchtet.
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7. Der komplette 14er Topf mit Blume wird in die passende Bodenschane
(3) oder dergreichen eingestellt.
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8. Wasser bis zur 3/4-Marke wir& n die Bodenschale eingefüllt.
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Umtopfen z. B. von einem "10er"Topf in einen "13er": Arbeitsgänge:
1. Der Gitterboden (1C) des 13er Topfes wird im Bereich der Trennkerbung (1e) entfernt.
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2. Die Pflanze mit dem Wurzelballen wird vorsichtig enttopft, wobei
die Bodengitterplatte (1C) des 10er Topfs am Wurzelballen verbleibend abgedrückt
wird.
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[Die Durchbruchschlitze sind alle derart ausgestaltet, daß sie nach
oben hin breitetuWterdend verlaufen - im Pflanztopfaußerischaftbereich, und auch
im Bodenschaftbereich (1a). Im letzteren Bereich (1a) verlaufen sie bis zur Gitterboden-Austrennkerbe
(1e), So ist es gewährleistet, daß es von der Topfkonstruktion so wenig Wurzelbeschädigungen
wie möglich gibt.] 3. Beschädigte Wurzeln werden Glatt abgeschnitten; und ggf. wird
das Wurzelwerk (wie eine Hecke) 'ausgelichtet' und/oder zurückgeschnitten im oberen
und/oder im unteren Wurzelbereich.
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4. Die Pflanze mit dem Wurzelballen wird vorsichtig (wie bei Arbeitsgang
"b") in den 13er Topf eingesetzt, bis er sich auf den hochstehenden Bodenrand (^-
1e) aufsetzt. Tun wird die Pflanze mit Wurzelballen wieder einige (ca. 5-8) Millimeter
angehoben; und in dieser tage wird rundum Granulat (7X7a) eingestreut, bis der Wurzelballen
zentrierend abgestützt wird von dem Granulat.
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abwechselnd 5. Nun wird wie gehabt
Humus werde und Granulat je in die Fächer zwischen den Stegen (13) eingefüllt, und
der Wurzelballen wie benannt abgedeckt.
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6. Das Erdreich wird leicht angedrückt, nd ebenso nur dezent angefeuchtet.
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7. Die Pflanze mit dem 13er Topf wird nun in die passende Bodenschale
(3) oder dergleichen eingestellt.
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8. Es wird nur etwas Leitungswasser in die Schale eingefüllt, so
daß der Boden bedeckt ist. Und es wird anfangs kein Ionenaustauscher-Granulat in
das Schalenwasser (4) eingegeben, weil es die Mikrobenbildung und -ansiedlung im
Wasser fördert.
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9. ach S-1C Tagen - wenn die Wurzelschnittstellen 'verheilt' sind,
können die Wasser-Reservoirs (4,5) aufgefüllt ###### und lonenaustauscherbeutel
eingelegt werden; gelegentliches "tröpfchenweises" Anfeuchten des Erdwurzelballens
ist notwendig.
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Es ist allgemein darauf zu achten, daß der Erdwurzelballen nicht zu
feucht ist, gaze auch nicht zu trocken. Somit ist es zimmer angebracht, eine Abdeckgranulat-Freistelle
einzurichten - eine granulatfreie Stelle von ca. 2 x 3 cm -wo man sieht, ob die
Erde hell ist (also trocken) oder dunkel (also feucht). Auch kann man an diesen
besonderen Stellen im Zweifelsfalle einmal zwei Fingerkuppen auflegen.
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Empfindet man die Erde "warm", ist sie meist trocken.
-
Empfindet man sie kühl, ist sie meistens feucht. Werden die Fingerkuppen
feucht, ist auch meistens das Erdreich zu naß. - Ist das Erdreich zu naß, darf dieses
als Alarmsignal gelten, ggf. für einen klemmenden oder defekten Wasserstandsanzeiger.
Hilfe tut Not. Wasser muß aus den Vorratsräumen (4,5,6) entfernt werden nach der
Fehlerlokalisierung, bis der Wurzelballen "zurückgetrocknet" ist. Notfalls das Abdeckgranulat
(7d) vorübergehend abräumen. (Die vielseitige Funktion des Erdababdeck-Granulats
( ist z. T.
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in den 1 Parallelanmeldungen/Zusatzanmeldungen eingehender hervorgehoben
worden.) Zu trockenes Erdreich sollte gelegentlich leicht mitbefeuchtet werden,
bis der automatische "Wasserkreislauf" aus dem bodenseitig offenem System (4,5,6)
auch permanent die Erde dezent "aktiv" hält.
-
Die erfindungsgemäße Vorrichtung in ihren verschiedenen -genannten
und ungenannten- Variationen ist so ausgearbeitet und vorgesehen, daß sie als Heterokulturvorrichtung
ideal funktionieren; und daß eine permanent zu geringe oder zu hohe Befeuchtung
des Erdreichs die Ausnahme sein dürfte.
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Bei der erfindungsgemäßen Heterokultur sollen beide "Ergänzungskulturarten"
einer Pflanze ständig weiter intakt sein - ohne daß ein Bereich verkümmert bzw.
"erkrankt "erkrankt".
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Wiederrum zurückkommend 'zur Fig. 1', so können die Wasserspeicher
(4,5) ja nicht wesentlich überfüllt werden; sie laufen dann übcr. ber den zodensclalenrand
(5) nach außen.
-
Und das Erdreich bleibt 'erträglich' feucht. Fraktisch ist auch der
Wasserstand der Vorratsräume (4,5) kontrollmäßig but zu übersehen. Je nach Belieben
und Lichtverhältnissen kann im 'steilen' Blickwinkel (11) der Wasserstand eingesehen
werden, als auch im 'flachen' Blickwinkel (links und rechts längs des Pflanztopf-Bodenbereichs).
-
Die günstige Wassereinfüll-Ringrille (11) hat auch den zusätzlichen
Vorteil, daß eine für Pflanzen und Menschen positive Wasserverdunstung gegeben ist.
Die durch das erfindungsgemäße Betero-Vorrichtungs-System nunmehr gesund, resistent
und ungezieferfrei aufwachsenden Pflanzen sind auch in weiterer Hinsicht gesundheitlich
positiv für den Menschen ausgerichtet: Sie sind bestens in der Lage, für eine ideale
Ziminerklimatisierung zu sorgen; besonders auch z. B. wenn bei Sonneneinwirkung
die Klimatisierung bes. notwendig ist. -Dadurch, daß die Pflanzen bei Bedarf auf
die nicht unerheblichen Wasserreserven (4,5,6) mit z. T. konstant bleibendem Bodenwasserspiegel
(6/10C1 6) "zurückgreifen" können, sind sie auch temperaturmäßig und UV-strahlenmäßig
höher belastbar. Sie halten einfach mehr aus - leben länger als z. B.
-
"Nur-Erdkultur-Blumen". Und damit noch nicht genug. Durch die permanente
"Idealversorgung" der vorliegenden Vorrichtung kommen die Pflanzen erstaunlich lange
audh verhältnismäßig mit viel weniger Licht aus; das haben Versuche gezeigt. -Auch
erstaunt es immer wieder, wie ja geradezu 'endlos'-upa ausgiebig eteroblumen blühen.
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Durch ein bogenförmiges "Z" oder "L"-Profil (im Bereich der intensiveren
Lichteinwirkung) über der Ringspaltöffnung (4/11) kann ein Großteil des Randwasser-Reservoirs
(4) abgedeckt werden (Fig. 4,20). Dies zur teilweisen Einschränkung der 'Masserverdunstung
zur pflanzenfördernden alassermikrobenbildung und dem Wassermikrobenschutz vor UV-Strahlen.
Ferner auch als Schutzelement vor einfallenden Fremdkörpern und letztendlich um
einer Algenbildung im Wasser (4) entgegenzuwirken. - Durch den verbleibenden, der
'Zugänglichkeit' zugerichteten Freibereich (11/11a) der bogenförmigen Abdeckung
(20/Fig. 4) kann Wasser eingefüllt, und ausreichend der Wasserstand (4) eingesehen
werden.
-
Zur Fig. 2: Das Besondere hier ist die kleine, anhängbare Wasser-Kassette
mit dem bodenseitigen Nachfüll-Verschluß (10a) und dem herabreichenden Doppelrohrschaft.
Gestaltet man diesen Rohrschaft in das Behältnis (10) herein- und herausschiebbar,
dann kann mit ihm -begrenzt- der gewünschte Bodenwasserspiegel nivelliert werden.
Und es kann das Gerät im kleinen Bereich den verschiedenen Topfschafthöhen angepaßt
werden. Vorteilhaft ist hier auch die Möglichkeit, das Anhängeteil (10f) verschiebbar
auszugestalten. - Führt man den Rohrauslaufpunkt (10C) tief zum Boden hinunter,
kann ggf. ein "Flachwasser-System" für die Erdkultur-Versorgung erzielt werden.
Hierüber jedoch später etwas mehr.
-
An dieser Stelle sei es erwähnt, daß die komplette Vorrichtung der
Erfindung in ihrer gesamFteii V&riftions-Band lichtes breite (Fig. 1-14) auch
als ''ausschließliches Voll-Hydro-System" anzuwenden und zu benutzen ist, mit allen
aufgezeigten und noch aufzuzeigenden Vorteilen. Auch diese Verwendbarkeit ist Gegenstand
der Erfindung.
-
Zur Fig. 3: Schon die vereinfachte Halbschnitt-Darstellung zeigt links
die erhebliche Wasserspeicherung (6) in dem mobilen, "halbmondförmigen" Tank (10).
Die Pos. 15 zeigt die Bewegungs-Richtung, nach der bei Bedarf das Gefäß zu entnehmen
ist. Das Auffüllen des Reservoirs (10) geht denkbar einfach und schnell. Das bodenseitige
Verschluß-Teil (10a) wird abgezogen; handlich hier der Greif-Steg (10b).
-
Nun läßt man die Wasserkassette (10) vollaufen z. B. am Wasserhahn
mit handwarmen "harten Wasser. Oder man taucht die Kassette in einem llachfülleimer
unter, wobei man die luft aus dem Tank entweichen läßt. Ber Verschluß (10b) wird
wieder aufgesteckt und der 'Zisternen-Tank' (10) wird in die Gebrauchs-Lage zuruckgestellt.
Lin kurzzeitiges
Auslaufen von Wasser aus zwei recht kleingehaltenen
Durchbrüchen (10c1 6) kurz vor dem Einstellen des Tanks in die Bodenschale sollte
nicht als tragisch betrachtet werden. -Es sind in dem Beispiel der Fig. 3, Pos.
10 sechs Durchbruch-Ansätze dargestellt (10cl-6), die übereinander liegen.
-
Die Gründe dieser Durchbruch-Gestaltung sind folgende: Fabrikmäßig
werden die Durchbruch-Ansätze bis auf das Loch 10 6 geschlossen gefertigt und geliefert.
Nunmehr kann der Kunde individuell 11nach Plan" den notwendigen zweiten Durchbruch
über dem unteren Loch (10C6) rzie en.
-
Es ist pro Ansatz eine feine Ringnute mit Ausbrech-Dünnstelle vorgefertigt.
Je nach Pflanzenkulturart (Hydro-, Hetero-oder Erdkultur) und speziell der Pflanze
angepaßt, kann mit der Wahl des Durchbruchs der vornehmlich permanente Wasserstand
in den bodenseitigen Reservoirs (4,5) 'geregelt' werden. Wünscht man z. B. für eine
Hydro-Pflanze mit grofcrn Wasserverbrauch einen hohen Bodengefäß-Wasserstand, dann
bricht man das oberste 'Butzenteil' (10°1) heraus. - Will man vielleicht eine Erdkultur-Pflanze
in einem 'sockelhohen' Tonpflanztopf langzeitmäßig versorgen, dann bricht man nur
das zweite Durchbruch-Teil (10c5) heraus. - Benötigt man z. B. für die Hetero-Kultur
vorsorglich einen mittleren Wasserstand, dann kann man einen 'Butzen' aus dem Mittelbereich
(10c3-4) entfernen; und schon"bleibt' das Bodenwasser (4,5) auf dieser 'Marke' stehen.
- Es ist bei Notwendigkeit auch möglich, ein "geöffnetes" Loch wieder zu verschließen
(kleines Stopfenteil), und durch die Durchbruchwahl eines anderen Loches einen anderen
Wasserspiegel zu wählen.
-
Die Durchmesser der Durchbrüche (10C1-6) richten sich natürlich ein
wenig nach der Größe und Menge (Fig. 5 und 6) der zu versorgenden Pflanzen; jedoch
dürften sie ca. 1 - 5 mm betragen. Sie können aber auch kleiner und größer sein.
Je kleiner sie sind, desto weniger Wasser wird beim 'Einstellen'
der
Tanks (10) 'daneben laufen'. Es ist jedoch auf ein Grundprinzip zu achten, und zwar
daß vornehmlich immer zwei Durchbrüche (10C) übereinander angeordnet sind. Der Grund
ist folgender: Sinkt der Wasserspiegel im Boden-bzw. Außengefäß (3,3a,3e) unter
die "Marke des oberen -'offenen'- Durchbruchs (10C) des Tanks (10), so kann hier
Luft einströmen und den im Tank bestehenden Unterdruck ausgleichen. Gleichzeitig
läuft aus der unteren Öffnung (10C6) soviel Wasser (6) aus dem Wasserkassetten-Tank
(10) heraus, wie etwa volumenmäßig Luft einströmt. Dieser Vorgang endet praktisch
in dem Moment, wenn das ausströmende Wasser (6) das Bodengefäß (3,3a,3e) soweit
aufgefüllt hat, bis der Wasserspiegel (3,4) den oberen Durchbruch (^- 10C1/ Fig.
3) lufteintrittsmäßig wieder "verschließt". Dieser Vorschlag wiederholt sich ständig
und richtet sich hauptschlich nach der "Wasserentnahme" der Pflanze (Pflanzen) aus
den Bodenwasser-Zisternen (4,5). Das "Unterdruck-Prinzip" hängt mit dem Atmosphärendruck
zusammen; es ist nicht unbzeRannt und braucht deshalb hier nicht eingehender erläutert'iZerden.
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Der Tank (10, Fig. 3) steht im Bogen auf der äußeren Schaftkante in
der Bodenschale (3) - wie aus der vereinfachten Schnittzeichnung zu ersehen ist.
Um Abscherungen und Quert sendungen bei sich auf dem Schalenboden (3) ausbreitenden
Wasserwurzeln zu verhindern -wenn der volle Tank eingestellt wird , ist diesbezüglich
folgende Vorkehrung getroffen: Im entsprechenden Verlauf jedes Bodengefäßes (3,3e)
ist wiederum im richtigen Sicherheitsabstand zu dem jeweiligen Tankteil eine Art
'feinwasserdurchlässiger' Steg in der Höhe von ca. 12 mm vorgesehen. Die Steghöhe
richtet sich nach der Größe des Grundgefäßes (3,3e). In den entsprechenden Gefäßen
sind die Wurzelschutz-Stege nicht eingezeichnet.
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Zur Fig. 4. Hier wurde -bis auf eine Ausnahme- auf die Positionen
verzichtet. - Im Pflanztopf-Oberbereich ist andeutungsweise ein #### umgetopfter'
Wurzelballen dargestellt. - Unter Verwendung von streifenweisen Granulatlagen ("axial'
und "horizontal"), wird eine hervorragende Wurzelbelüftung erzielt. - Zum Auffüllen
der Tank-Kassetten (10) kann die 'zweigeteilte' Bodenschalen-Abdeckleiste (20) kurzfristig
zur Seite gelegt werden.
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Zur Fig. 5. Die Verwendung des Systems der erfindungsgemäßen Vorrichtung
für Großbehältnisse ist hier dargestellt worden.
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Die besonderen Vorteile liegen speziell einmal in der vorteilhaften
-geringen- Wasserverdrängung durch den Untereinsatz (1 d), und zum Anderen in einer
langzeitmäßigen Versorgung von Hydro- und Erd-Heterokulturen für die Innen-und auch
Außenanlagen-Verwendung.
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Zur Fig, 6t Die Möglichkeit einer dekorativen Ausgestaltung eines
Supergroßbehältnis-Tanks11 ist dadurch gegeben, daß die tankaufnehmende "Hülse"
(12) strukturdesignmäßig (12a) mit Korklagen umschichtet werden kann; und daß um
den Hülsenschaft (12) rankende Blumen zusätzlich angeheftet werden können.
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Zur Fig. 2: Bezeichnend ist hier wie genannt das 'frei im Raum' stehende
Klarsicht-Wasser-Reservoir (10) mit den an der Verschlußkappe (10a) mitangespritzten
Staffel-Säulen (16).
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Der "wurzelzeigende" Gitterboden (1C) des römerglas-ähnlichen Pflanztopfs
(1) - mit der 'richtigen' Zierpflanze 'komponiert' - runden diese kleine 'Spielart'
der Erfindungs-Vorrichtung ab. Sollten die sich in das Bodenwasser-Reservoir (4/5)
'abzuseilenden' Wurzeln nicht 'wissen', wo es 'längs geht', kann ihnen dadurch geholfen
werde, daß man durch den Gitterboden (1c) -gleichmäRig verteilt- einige Fäden als
Kapillarleiter durchzieht und ins Wasser hängen läßt. Sie transportieren
Wasser
in das Eodengranulat (7,7a); so auch der Phenolharzschaum-Mittelfuß-Zylinder (17).
Auch in der Fig. 7 sind die Pflanztopfschaft-Schlitze, als auch die Pflanztopfschaft-Profilier-Stege
(^- 13/Fig. 3) nicht eingezeichnet worden.
-
Zur Fig.=8 8 und L Die Wassertanks (10) als mobile Kassetten sind
vorteilhaft bei allen Ausführungen oberflächenmäßig derart ausgebildet, daß bis
auf einen - vorschlagsweise 20mm breiten Klarsichtstreifen zur Wasserstands-Sichtkontrolle
die restlichen Flächen mustermäßig gemustert/'damastziert' sind, bzw. ganz lichtundurchlässig
ausgebildet sind. Ein z. T. auf der Innengefäßwandung (10) auftretender -nicht immer
unbedingt schön aussehender- Kondenswasser-Niederschlag tritt dann bei absinkendem
Wasserspiegel ( 6) nicht sehr in Erscheinung.
-
Zur Fig. 10: Bei dieser Ausführung der Vorrichtung ist links und rechts
neben dem mittig liegenden zylindrischen Übertopfgefäß-Schaft (3) eine Rodenschalen-Ausbuchtung
(3d) mitangearbeitet, in welchen je eine Wasser-Kassette (10) eingestellt ist. Pro
Bodenschalen-Ausbuchtung (3d) ist bodenseits zum Pflanzgefäß-Raum ein kleiner Durchbruch
durch die zylinderförmige Schaftwandung eingearbeitet (2 2a, Fig. 11).
-
Zur Fig. 11: In einem separaten Übertopfgefäß-Gehäuseteil steht die
Wasser-Kassette (10). Über einen hochklappbaren Deckel (3C, links/Pfeil) kann man
die Kassette 'erreichen'.
-
Vber mehrere kleine Durchbrüche (10C1 5) ist bekanntlich der Wasserstand
im gesamten Übertopfgefäß individuell konstant zu halten. Der Wasserstand breitet
sich durch den Zwischenwand-Durchbruch (2a) auch im Nebenraum (4,5) aus. -Das Prinzip
der Fig. 11 und 6 ist z. B. auch für die Langzeitversorgung von Kleingewächshäusern
zu verwenden. -
Der Pflanztopf in Fig. 11 ist wie genannt auch
ohne Durchbruchstellen/-Schlitze gezeichnet; ferner ist der zentrale Pflanztopf-Gitterboden
(1C) an der Trennstelle (1e) herausgebrochen -entfernt- gezeichnet worden. - Beim
Einfüllen (allgemein) des Wassers (b) in die Kassetten - und zum Einstellen der
Behältnisse in das entsprechende Behältnis (3,3d) sollte kufzfristig mindestens
der obere Durchbruch (10C1 5) zugehalten werden.
-
Zur Fig. 12. Auch hier -wie in Fig. 2- soll anhand der vereinfachten
Darstellung eines "Zusatztanks" (10) 'demonstriert' werden, wie ein Üpertopf-Gefäß
(3e) nachträglich 'umgerüstet' werden kann für eine Unterdruck-Prinzip-Wasserkassette
(10).
-
Vorteilhaft wiederum auch die verschiebbare Ausgestaltung des Doppelkammer-Hahns.
Somit kann die Nachrüst-Kassette (10) den unterschiedlichen Übertöpfen - in ihren
verschiedenen Formen und Flanken-Winkeln 'angepaßt' werden.
-
Zur Fig. 15 und 14: Die Ubertopf-Gefäße zeigen in interessantem Design
oben zwei (Fig. 13) und unten drei (14) 'integrierte' Wassertank-Kammern ) mit'hochgezogenen'
Seitenschaft-Wandungen. - In der Fig. 13 ist bodenseits eine Kapillar-Lage (21)
eingelegt für die auch erfindungsgemäße reine Erdkultur-Langzeitbewässerung. Zu
diesem Zweck werden Wasserkassetten (10) entsprechend der Fig. 11 mit je nur bodenseitigem
Deckeldurchbruch (10c5/Fig. 11). - Das beidseitige 'Einstecken' eines längeren Kapillar-Bandes
(Tank und Pflanztopf) läßt die Unterdruckprinzip-Kassetten für den dominierenden
Großteil aller Erdkulturen verwendbar werden - ureter erfindungsgemäßem Umgehen
des Fallsog-Effektes!
Zur Fig. 15 und 16: Die hier gezeigten Modelle
der bertopf-Gefäße (3e mit je einer bodenseitigen Ausbuchtung nach vorne (3 ) und
den dortigen Oberwand-Durchbrüchen (^- 3C), in welchen die Wasser-Tanks (10) einstehen,
sind außerordentlich praktisch. - Fertigungsmäßig kann hier jedoch die Konstruktion
vereinfacht werden. Und zwar steht z. B. ein dünnwandig ausgebildeter Übertopf (^-
3e) mit einem kleinen Bodendurchbruch in einer 'langlochartigen' Bodenschale ( 3/3d),
so daß sie vorne einen vergrößerten 'Unterschalenbereich' (# 4) aufweist, in welche
der Tank (10) einzustellen ist. - Diese erfindungsgemäße Kombinations-Konstruktion
öffnet die Möglichkeit für interessante Wasserkassetten-Batterie-Varianten. Mit
einer großen, runden Bodenschale (3) können um einen Übertopf (A 3e) rundum Tanks
(10) aufgestellt werden. Bis auf einen transparenten 'Tank' (10) können alle lichtundurchlässig
sein. Bei gleicher Bodenwasserspiegel-Einstellung (^- 10C1-6) zeigt der eine transparente
Tank den Wasserstand aller Tank-Kassetten (10) an. Beispielsweise können bei der
Fig. 15 die äußeren beiden Tanka (10) undurchsichtig sein, und nur der mittlere
Tank transparent -bzw. z. T. transparent-. Und trotzdem kann man den Wasserstand
aller drei Kassetten (10) wissen. - Die Griffmulde (10d) bei Fig. 16 macht den großen
Tank 'griffig' und mit einer Hand bedienbar. - Bei der Konstruktion entsprechend
der Fig. 15 - allerdings ohne die Abdecklage-Schicht (3C) mit den Durchbrüchen -
in der Ubertopfgefäß-Ausbuchtung (3d) besteht auch die Möglichkeit der guten Einsicht
in die Bereiche der Bodenwasser-Reservoirs (4). Der Wasserstandsanzeiger für die
Reservoire entsprechend Pos. 4 und 5 können eingespart werden. Und es ist eine ggf.
gewünschte Wasserverdunstung gegeben. - Die Verwendung von mehreren auf dem Wasser
(# 4) schwimmenden "Styropor-Kugeln" kann eine nicht unbedingt nachteilige Wirkung
haben (Wasser-Lichtschutz und gute Wasserstandsanzeige). Die Übertopf-Gefäße (3e)
und
Wassertanks (10) - nebst Bodenschalen-Teile (A= 3,3d) und Variations-Gefäßen
entsprechend Fig. 1C, 13-16 können in kegeliger Form stapelbar gefertigt sein.
-
In den Rahmen der Erfindungs-Vorrichtung gehört auch wie z. T. schon
genannt, folgende "Nur-Erdkultur-Langzeitbewässerung".
-
Hierbei wird durch die "mobile" Langzeitbewässerungs-Kassette (ähnlich
der Pos. 10 in der Fig. 8) permanent lediglich nur ein geringer Wasserspiegel im
Schalen- oder Ubertopf-Gefaß gehalten. Durch diese "Blachwasser-Vorrichtung" - erzielt
durch lediglich einen kleinen Durchbruch (Fig. 11, 10C5/ als Rautendurchbruch gezeichnet)
kann beispielsweise permanent ein Tonpflanztopf befeuchtet werden, der dann über
seine große -komplette- Schaftwandung das Erdreich befeuchtet - ohne daß auch nur
das Bodenerdreich im Pflanztopf in 'schädliches' "Stehendwasser" gerät. - Verwendet
man in Verbindung mit dem Wasserbehältnis (^- 10/Fig. 11) und dem Erdkultur-Pflanzgefäß
irgendwelche Kapillarleiter-Schichten (z. B. dünne Phenolharzschaumplatten, Textil-
oder Filzmaterial-Streifen oder -Bahnen), dann können alle Erdkultur-Pflanzgefäße
(auch Kunststoff) und die darii tehenden Erdkulturblumen langzeitmäßig versorgt
werden; wenn z. B. der Zisternen-Tank (# 10/Fig. 11) und der Erdkulturpflanztopf
au diesem Kapillarleiter steht. - Wie folgt ein letztes Beispiel für diese Randvariationen:
Füllt man einen beliebigen Erdkultur-Pflanztopf bodenseits mit nichtsäuerndem Granulat
(7,7a) auf, des weiteren dann mit Erde und der Erdpflanze, dann kann diese Pflanze
gut versorgt werden, wenn sie in einer Bodenschale (3) steht, und mittels eines
Tanks (10) über die Wasserstands-Nivellier-Durchbrüche (10C1 6) auf einem mittleren
Wasserstand (z. B. 10C4) gehalten wird.
-
Wie folgt werden die Schutzansprüche zu einer besonderen -gerafften-
Ubersicht - wiedergegeben. Sie sind z. T. stichpunktartig abgefaßt, und -dasselbe
sagend- anders umgeschrieben.
-
Diese Art der "Schutzanspruch-Kurzbeschreibung" soll z. B.
-
eventuellen Übersetzern eine Hilfestellung leisten zum besseren Verständnis
-der Anspruch-Inhalte: 1. Pflanztopf mit hochgelagertem Gitterboden neben einer
oder mehreren mobilen Wasser-Tank-kassetten angeordnet; welche Behältnisse in einem
sie schaftmäßig ganz oder teilweise umgebenden Übertopfgefäß eingestellt sind.
-
2. Pflanztopfgitterboden -entfernbar- über Bodenwasser-Reservoir
(5) angeordnet; Pflanztopfbodenbereich ganz oder z. T. mit Granulat (7,7a) ausgefüllt.
-
3. Bodenschaftwandung (lag) verläuft doppelwandig; tunnelartige Durchbrüche
(2) mit überspannenden Wandungen.
-
4. Schlitzaussparungen in den Bodenschaft-Teilen (1,1a) 5. Schaftwandung
(1) L-, U- oder T-artig profiliert (13) und keilförmig verlaufend.
-
6. Großbehältnis-Inneneinsatz (1d) entsprechend Pos. 1 7. Zwischenkammer-Granulat-Füllung
(7, 7a/Fig, 5) und Schlitzaussparungen (A Pos. 1) 8. Schaftprofilierung (13) auch
in Großbehältnis9Einsatz (3a/Fig. 5); zwischen Schaftprofilstegen (13) Granulat
und 7) und Erde im Wechsel eingelagert.
-
9. Zwischenbodenlage (8) gelocht, aus Preßtorf etc.
-
liegt auf Reservoir-Kammer (5) und Pandgranulat (7,7a)
10.
Bodenschale hat Schafthöhe von 1/7 - 1/8 des durchsch. tflanztopfs (1); Abstand
der Schäfte (1 zu 3/10) gleich; der Abstand einige Millimeter (cm) 11. Kassetten
(10) unten mit Verschlußteil nebst VerschluB-Griff, (gewindemäßig zu öffnen, oder
im Schaft-Teil einzubringen.
-
12. Durchbruch/-brüche in Kassettenbodenbereich übereinander angeordnet
- z. T. geöffnet, z. T. zu; Durchbrüche in Bodendeckel.
-
13. Außenwasser-Kassette über doppelten Röhrchenschaft mit Bodenwasser-Raum
(4) der Schale (3) verbunden.
-
14. Wasser-Reservoir-Bodenlage (10a/Fig. 3 und 7) und Bodenverschluß
(10a) und z. T. kleinen Bohrungen verlaufen flächenparallel bzw. - unparallel; Fußstegelemente
(16) untergebracht (Fig. 7 und 12).
-
15. Kassette/n (10) mit Pflanztopf (1) im Set; - eine Kassette (10)
mit 2 - mehreren Fflanztöpfen; / ein Pflanztopf (1) mit mehreren Kassetten vorgesehen.
-
16. Kassette (10) "halbmondförmig um Topf" (1)/Schale (3) gestellt;
Kassette (10) mit Griffteil versehen.
-
17. Schaftkörper (12) z. T. mit Fußteil ausgestaltet und Durchbruchschlitz
(12C); Schaft umgibt Kompaktkassette (10) ganz o. z. T.
-
18. Außenwandstrukturierung um Schaftkörperflachen; Kassette (1C)
steht weit über Außenrand (3a) oder ist nahezu bündig mit ihm.
-
19. Abdeckungs-Flachkörper (14) über Kassette und Schaftkörper.
-
20. Tank (10) mit Scharnierteil am Schalenoberrand (3) verbunden und
über Randkante umschwenkbar/umkippbar ausgestaltet.
-
21. Bodenloch/-löcher (10C 6) haben Durchmesser von unter 1mm bis
zu mehreren Millimetern (cm); Verschlußteil im Cberbereich des mobilen Tanks.
-
22. Im Tank (10) Sichtfenster, oder sep. Sicht-Rohr, das beidseitig/-endig
mit Unterdruck-Teil-Hohlraum (6) verbunden ist.
-
Pflanzen-23. Vorrichtung für Alle Kulturen Material: Kunststoff,
Keramik bzw. Glas und Metall 24. Im Tank-Unterteil (10) nur ein Loch; von Tank-Loch
ein zum Pflanztopf (1) ist ein Rapillarleiter eingebracht; Gefäße (10,1,£= 3e) in
(ggf.) durchsichtiger - zusätzlicher Unterschale (3) eingestellt.
-
25. Übertopfgefäß (3e) bodenseits stark ausgewölbt (3c, 3d); Oberwand
der Ausbuchtung tankquerschnittsmäßig (^- 10) durchbrochen, und dort sind Tanks
(10) eingestellt, als auch Bodenreservoir-Pegulatoren und Ionenaustauscher -Batterie-
Einsätze.
-
26. Gerade- und schräggelagerte Tankbodenlagen (10a/Fig.7) 27. Tankbehältnisaufnehmende
Kammern (# 10/3d) mit seitwärts 'hochsezogenen' Schaftwandungen; dementsprechend
fehlen Vorderschaftwandunsbereiche - bodenseitige Schaftbereiche (^- 3d) bleiben
im bertopf-Behältnis; ggf. ist die gesamte TanX-Kammer-Schaftwar.dung des Übertopfgefäßes
(Fig. 13 + 14) entfernt (# Fig. 10)
(nach einer Seite) 28. Gefäß-Einheiten
schaftmäßig parallel und/oder s%6hY verjüngend (konisch) angeordnet.
-
29. Tanks- und Pflanztopf-Kammern miteinander verbunden; 8-Gefaß-Boden
insgesamt mit Kapillarleiter ausgelegt (21), oder mit Granulat; 30. Pflanztopf (1)
in römerglasähnlicher Ausgestaltung mit granulatausgefülltem (7,7a) Gitterboden;
Phenolharzschaum-Mittelsäule (17).
-
31. Tanks mit Übertopfgefäßoberwandung bündig.
-
32. 1-2-teilige, bogenförmige Abdeckung - über Bodenschalen-Rille.
-
33. In Bodenschale sind Gefäßarretierungs-Teile für Gef¢e (1,A= 3e,10)
'eingebaut.
-
34. Trenngitterstege, welche Wurzeln schutzen, angebracht zwischen
Tanks- und Tank-Kammern und Bodenwasser-Reservoirs.
-
35. Trennkerben (19) im Pflanztopf-Oberrandbereich; Schlitze -oben
breiter werdend- in den Schaftbereichen des Pflanztopfs (1).
-
36. Tongranulat (mittel) im Bereich der Zwischenbodenlage (8) bzw.
Gitterbodens und des Wurzelballens.
-
37. Röhrchenteile in den separaten Tanks (und Hakenteile) beweglich
/ verschiebbar ausgestaltet (10, Fig. 2,12) 38. Band-Kapillarleiter mit Tankboden
(10a) befestigt, und i ffi lanztopf (1) weitergeleitet.
-
Wenn einer Erfindung die notwendige Ingredienz für einen Vermarktungsdurchbruch
fehlt - und das ist statistisch bei 99,5% aller Erfindungen der Fall -, dann geht
der Erfinder leer aus. - Dieses Ingredierz-Feingefühl in Innovation umzusetzen -
also ein Produkt zu entwickeln mit dem notwendigen innovativen Kern -war die Zielsetzung
des Erfinders. Nach mehreren Zusatzanmeldungen - wovon dieses Exemplar den vorläufigen
Abschluß bildet, kann gesagt werden, daß dieses Ziel erreicht ist. Ging es doch
darum, eine optimale Langzeitversorgung für Pflanzen zu erstellen. Speziell für
Erdkulturen war dieses bisher schwierig möglich.