DE19601703A1 - Verschiebe-Regal-Anlage - Google Patents
Verschiebe-Regal-AnlageInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschieberegalanlage bestehend aus einer
Vielzahl vermittels jeweils eines eigenen Fahrwerkes auf wenigstens zwei im
oder am Gebäudeboden verlegten Laufschienen verfahrbaren Regaleinheiten,
wobei jedes Fahrwerk aus einen mit wenigstens zwei Paaren von Laufrädern
bestückten und einen Regalaufbau tragenden Fahrwerksrahmen besteht und
wenigstens einem der Laufräder ein, insbesondere motorischer, Antrieb zuge
ordnet ist.
Verschiebe-Regalanlagen dieser Bauart sind bekannt und werden hauptsäch
lich in Registraturen, Archiven und Magazinen und dergl. Einrichtungen einge
setzt, da sie eine platzsparende Unterbringung großer Mengen Materials mit
einer leichten Zugänglichkeit des Materials verbinden. Dies insbesondere da
durch, daß die Regaleinheiten dicht bei dicht liegend zusammenschiebbar sind
und für den Zugang zu einem bestimmten Regal jeweils lediglich eine Gasse
geöffnet werden muß, so daß für eine Vielzahl von Regaleinheiten lediglich
einmal der Platzbedarf für eine Gasse entsteht. Die bekannten Bauarten sol
cher Verschieberegalanlagen sind jeweils auf einer geradlinig verlaufenden
Laufschienenanlage aufgebaut und daher sinnvollerweise nur in solchen
Räumlichkeiten unterzubringen, welche eine entsprechend rechteckige oder
quadratische Grundrißform aufweisen. In manchen Fällen weisen Gebäude aus
architektonischen oder sonstigen gestalterischen Gründen jedoch eine Grund
rißform auf, welche eine Unterbringung, z. B. eines Archives in Räumlichkeiten
mit einer von der Rechteckform abweichenden Grundrißform erforderlich ma
chen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Verschieberegalanlage der ein
gangs genannten Bauart so auszubilden, daß die Regaleinheiten einzeln oder
gruppenweise entlang gekrümmter Laufbahnen bzw. Laufschienen verfahrbar
sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch gelöst, daß die
im oder am Boden verlegten Laufschienen einen in wenigstens einer Richtung
gekrümmten Verlauf aufweisen und wenigstens die angetriebenen Laufräder
jedes der Fahrwerke von dem dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der
Krümmung der Laufschienen nächstgelegenen zu dem dem Krümmungsmittel
punkt der Krümmung der Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad hin je
Zeiteinheit unterschiedliche Wegstrecken zurücklegen. Die Tatsache, daß die
Laufräder der Fahrwerke je Zeiteinheit unterschiedliche Wegstrecken zurückle
gen versetzt die Fahrwerke der einzelnen Regaleinheiten in die Lage praktisch
jeder Krümmungsform der Laufschienen in einer senkrecht zum jeweiligen
Krümmungsmittelpunkt ausgerichteten Lage zu folgen, wobei die von den ein
zelnen Laufrädern je Zeiteinheit zurückzulegenden Wegstrecken lediglich je
weils der aus der Krümmung und dem jeweiligen Abstand der Laufschienen
zum Krümmungsmittelpunkt resultierenden Verlängerung oder Verkürzung
des zurückzulegenden Weges anzupassen sind.
Nach einer ersten Verwirklichungsform der Erfindung ist für den Fall, daß die
im oder am Boden verlegten Laufschienen einen lediglich in einer Richtung bo
genförmig gekrummten Verlauf aufweisen vorgesehen, daß bei einer lediglich in
einer Richtung bogenförmig gekrümmte Laufschienen aufweisenden Anlage die
Laufräder jedes Fahrwerkes von dessen kurveninneren zu dessen kurvenäuße
rem Ende hin unterschiedliche Durchmesser aufweisen, derart, daß das kur
venäußerste Laufrad den größten und das kurveninnerste Laufrad den klein
sten Durchmesser aufweist. Die Größe der Durchmesserunterschiede zwischen
den einzelnen Laufrädern ist dabei auf die beim Durchlaufen eines bestimmten
Bogenwinkels aus dem Abstand der verschiedenen Laufschienen vom Krüm
mungsmittelpunkt resultierende unterschiedliche Weglänge abgestellt.
Bei Regalanlagen der hier in Rede stehenden Bauart sind üblicherweise wenig
stens die in Fahrwerkslängsrichtung in einer Reihe hintereinander angeordne
ten Laufräder antreibbar, sei es mittels eines manuellen Antriebes oder sei es
mittels eines Antriebsmotors. Bei einer nach der ersten durch einen lediglich in
einer Richtung bogenförmig gekrümmten Verlauf der Laufschienen gekenn
zeichneten Verwirklichungsform ist vorgesehen, daß sämtliche angetriebenen
Laufräder eines Fahrwerkes vermittels einer mechanischen Antriebsverbin
dung über einen einzigen Antrieb antreibbar sind. Im Hinblick auf die aus de
ren unterschiedlichem Durchmesser resultierende Höhenlage der Achsen ein
zelnen angetriebenen Laufräder ist für die Antriebsübertragung vorgesehen,
daß ein allen angetriebenen Laufrädern eines Fahrwerkes zugeordneter Antrieb
wenigstens eine zwei benachbarte Laufräder miteinander verbindende Kar
danwelle umfaßt.
Bei einem drei Laufradpaare aufweisenden Fahrwerk kann dabei das bezüglich
der bogenförmigen Laufschienenkrümmung innenliegende Laufrad durch den
manuellen Antrieb oder den Antriebsmotor unmittelbar angetrieben sein, wobei
der von dem kurveninneren Laufrad abgeleitete Antrieb für das mittlere
Laufrad vermittels einer ersten Kardanwelle und der vom mittleren Laufrad
abgeleitete Antrieb für das außenliegende Laufrad vermittels einer zweiten
Kardanwelle übertragen wird.
Um beim Zusammenschieben der entlang einer bogenförmig gekrümmtem
Laufbahn verfahrbaren Regaleinheiten ein Verkantung der Fahrwerke gegen
über ihrer zum Krümmungsmittelpunkt senkrecht ausgerichteten Ausrichtung
auszuschließen ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen,
daß jedes Fahrwerk zumindest im Bereich seines kurvenäußeren Endes mit ei
nem sich in einer Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem am benachbarten
Fahrwerk angeordneten bzw. ausgebildeten Anschlag oder dergl. zusammen
wirkenden Abstandshalter ausgestattet ist, wobei die Länge des Abstandshal
ters dem Krümmungsradius der Laufschienen entsprechend derart bemessen
ist, daß bei zusammengeschobenen Laufwerken jedes Laufwerk in einer Senk
rechten zum Krümmungsmittelpunkt ausgerichtet ist und an seinem kurvenin
neren Ende ein- oder beidseitig an einem benachbarten Laufwerk anliegt bzw.
einen vorgegebenen Abstand zu diesem hält. Zur Übertragung der erforderli
chen Schubkraft beim gruppenweisen verschieben einer Anzahl von Regalein
heiten von der jeweils gerade angetriebenen Regaleinheit auf die geschobenen
Regaleinheiten ist jedes Fahrwerk zugleich auch im Bereich seines kurveninne
ren Endes mit einem sich in Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem am
benachbarten Fahrwerk angeordneten Anschlag zusammenwirkenden Ab
standshalter ausgestattet.
Zur Sicherstellung einer ungehinderten Begehbarkeit des zwischen zwei be
nachbarten Regaleinheiten durch deren Auseinanderfahren zu schaffenden Ar
beitsraumes ist dabei weiterhin vorgesehen, daß die Abstandshalter durch am
Fahrwerksrahmen angelenkte und in einer Rille der Laufschienen einliegend
geführte Ausleger gebildet sind. Insbesondere sind die Abstandshalter durch
Rohrmaterialabschnitte gebildet und einerseits am einen Fahrwerk um eine
vertikale Achse schwenkbar angelenkt und an ihrem freien Ende mit einem An
schlagpuffer ausgestattet.
In einer einfachen Abwandlung der ersten Verwirklichungsform der Erfindung
kann vorgesehen sein, daß sämtliche angetriebenen Laufräder eines Fahrwerkes
über einen einzigen manuellen Kettenantrieb angetrieben sind, wobei in die
Antriebsübertragung zwischen den einzelnen Laufrädern vom kurveninneren
zum kurvenäußeren Ende des Fahrwerkes hin mechanische Untersetzungsstu
fen eingeschaltet sind, derart, daß die Laufräder jedes der Fahrwerke von dem
dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der Laufschienen
nächstgelegenen zu dem dem Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der
Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad hin je Zeiteinheit unterschiedliche
Wegstrecken zurücklegen.
Nach einer zweiten Verwirklichungsform der Erfindung ist sowohl für den Fall,
daß die im oder am Boden verlegten Laufschienen einen lediglich in einer Rich
tung bogenförmig gekrümmten Verlauf als auch für den Fall, daß die im oder
am Boden verlegten Laufschienen einen in wechselnden Richtungen gekrümm
ten Verlauf aufweisen vorgesehen, daß von den Laufrädern eines Fahrwerkes
wenigstens die in Fahrwerkslängsrichtung in einer Reihe angeordneten Lauf
räder jeweils mittels eines eigenen Antriebsmotors angetrieben sind. Eine der
artige Ausstattung eröffnet die Möglichkeit, daß sämtliche Laufräder eines
Fahrwerkes untereinander gleiche Durchmesser aufweisen, wobei dann die An
triebsdrehzahl der den einzelnen Laufrädern zugeordneten Antriebsmotoren
vom kurveninneren zum kurvenäußeren Ende des Fahrwerkes hin dem Krüm
mungsradius der Laufschienen entsprechend erhöht ist, derart, daß die Laufrä
der jedes der Fahrwerke von dem dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der
Krümmung der Laufschienen nächstgelegenen zu dem dem Krümmungsmittel
punkt der Krümmung der Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad hin je
Zeiteinheit unterschiedliche Wegstrecken zurücklegen.
Bei in wechselnder Richtung gekrümmt verlaufenden Laufschienen werden die
den einzelnen angetriebenen Laufrädern zugeordneten Antriebsmotoren ver
mittels einer elektronischen Einheit in Abhängigkeit von dem dem aktuellen
Standort eines Fahrwerkes zugeordneten Krümmungsverlauf der Laufschienen
wechselweise unterschiedlich angesteuert, derart, daß das jeweils das kur
venäußere Laufrad schneller angetrieben wird als das kurveninnere Laufrad.
In entsprechender Anpassung ist bei dieser Ausführungsform dann weiter vor
gesehen, daß jedes Fahrwerk jeweils beidseitig und beidendig mit mit einem sich
in Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem benachbarten Fahrwerk zu
sammenwirkenden Abstandshalter dessen Länge den Krümmungsradien der
Laufschienen entsprechend derart bemessen ist, daß bei zusammengeschobenen
Laufwerken jedes Laufwerk in einer Senkrechten zum Krümmungsmittelpunkt
ausgerichtet ist und an seinem kurveninneren Ende ein- oder beidseitig an einem
benachbarten Laufwerk anliegt bzw. einen vorgegebenen Abstand zu diesem
hält, ausgestattet ist.
Die Abstandshalter sind dabei vermittels eines von der die Ansteuerung der
einzelnen angetriebenen Laufräder zugeordneten Antriebsmotoren bewirken
den elektronischen Einheit der Fahrsituation der Fahrwerke entsprechend ak
tivierbaren Antriebes ein- bzw. ausfahrbar am jeweiligen Fahrwerk angeordnet
sind, derart, daß dem wechselnden Krümmungsverlauf der Laufschienen ent
sprechend abwechselnd der oder die dem einen oder dem anderen Ende jedes
Fahrwerkes zugeordneten Abstandshalter in eine Wirkstellung ausfahrbar
sind.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen beschrieben.
In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 eine schematische schaubildliche Darstellung einer Verschieberegalan
lage;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine in einem eine teilkreisförmige Grundrißform
aufweisenden Raum untergebrachte Verschieberegalanlage;
Fig. 3 eine Draufsicht auf benachbarte Fahrwerke einer Verschieberegalan
lage nach Fig. 2 im vergrößerten Maßstab;
Fig. 4 eine Stirnansicht eines Fahrwerkes einer Regaleinheit der Verschiebe
regalanlage nach Fig. 2 und 3;
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Abstandshalter;
Fig. 6 eine Seitenansicht des Abstandshalters nach Fig. 4.
Die Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung den Aufbau einer Verschiebere
galanlage, deren Regaleinheiten 1 auf Fahrwerken 2 aufgebaut und über die
Fahrwerke 2 auf im Boden verlegten Laufschienen 3 sowohl relativ zueinander
als auch dicht bei dicht aneinanderangrenzend in Gruppen gemeinsam verfahr
bar sind, derart, daß in beliebiger Reihenfolge zwischen zwei Gruppen von dicht
bei dicht stehenden Regaleinheiten eine Gasse geöffnet werden kann. Die
Fahrwerke 2 der Regaleinheiten 1 bestehen im Wesentlichen aus einer aus
zwei Längsholmen 4 und einer Anzahl von die Längsholme 4 untereinander
verbindenden Traversen 5 gebildeten Rahmenkonstruktion und sind einerseits
über eine erste Gruppe nicht angetriebener Laufräder 6 und andererseits über
eine zweite Gruppe angetriebener Laufräder 7 auf drei im Boden verlegten
Laufschienen 8, 9 und 10 quer zu ihrer Längserstreckung verfahrbar abge
stützt. In der gezeigten Ausführungsform sind die angetriebenen Laufräder 7
vermittels eines an der einen Stirnwand 11 jeder Regaleinheit 1 angeordneten
Handrades 12 und eines diesem nachgeschalteten Kettentriebes 13 manuell
antreibbar. Dabei ist der Kettentrieb 13 mit dem ihm nächstgelegenen ange
triebenen Laufrad 8 unmittelbar verbunden, während der Antrieb übrigen an
getriebenen Laufräder 9 und 10 jeweils vermittels Gelenkwellen 14 und 15 er
folgt, in der Weise, daß die Gelenkwellen 14 und 15 jeweils einander benachbar
te Laufräder 8 und 9 bzw. 9 und 10 antriebsmäßig miteinander verbinden. Ge
maß den Darstellungen der Fig. 2 und 3 ist die gezeigte Verschieberegalan
lage in einem Raum mit einem teilkreisförmigen Grundriß untergebracht und
sind die Laufschienen 8, 9 und 10 entlang einer etwa halbkreisförmigen Krüm
mung verlegt, woraus resultiert, daß die einzelnen Fahrwerke 2 beim Verfahren
entlang der Laufschienen 8, 9 und 10 ausgehend von ihrem kurveninnerem En
de zu ihrem kurvenäußeren Ende hin unterschiedliche Wegstrecken zurückle
gen müssen. Bei der dargestellten Ausführungsform, welche einen gemeinsa
men Antrieb und damit eine gleiche Drehzahl aller angetriebenen Laufräder
vorsieht, weisen daher die der innenliegenden Laufschiene 8 zugeordneten
Laufräder 7 einen kleinen und die der mittleren Laufschiene 9 zugeordneten
Laufräder 7 einen mittleren sowie die der außenliegenden Laufschiene 10 zu
geordneten Laufräder 7 einen großen Durchmesser auf, wobei die Durchmes
serabstufung der Laufräder 7 jeweils der aus dem Abstand der jeweiligen Lauf
schiene 8, 9 bzw. 10 zum Krümmungsmittelpunkt resultierenden Wegverlänge
rung entsprechend getroffen ist, derart, daß die Fahrwerke 2 jeweils in einer
senkrecht zum Krümmungsmittelpunkt der Laufschienenanlage ausgerichteten
Stellung entlang der Laufschienen 8, 9 und 10 verfahrbar sind. Die den Laufrä
dern 6 und 7 zugeordneten Laufschienen 8, 9 und 10 weisen eine mittig ange
ordnete Längsnut 17 auf, während die Laufräder 6 und 7 jeweils als Zwillings
räder ausgebildet sind. Jedes der Fahrwerke 2 ist mit einem ersten zur Nut 17
in der Laufschiene 10 deckungsgleich an ihm angeordneten Abstandshalter 18
ausgerüstet, welcher an seinem einen Ende vermittels eines Lagerbockes 20
um eine vertikale Achse 19 schwenkbar am Längsholm 4 angelenkt und über
seine gesamte Länge hin innerhalb der Längsnut 17 der Laufschienen 10 auf
genommen ist. An seinem freien Ende ist der Abstandshalter 18 mit einem
Gummipuffer 21 versehen, über welchen er mit einem in die Längsnut 17 der
Laufschiene 10 eingreifenden am Längsholm 4 des benachbarten Fahrwerkes 2
angeordneten Anschlag zusammenwirkt. Diese Abstandshalter 18 gewährlei
sten zunächst, daß die außenliegenden Enden der Fahrwerke 2 beim Zusam
menschieben oder gruppenweisen Verschieben der Regaleinheiten stets einen
solchen Abstand zueinander einhalten, daß sie auch im zusammengeschobenen
Zustand noch senkrecht zum Krümmungsmittelpunkt ausgerichtet sind. In
Verbindung mit einem zweiten zur Nut 17 in der Laufschiene 8 deckungsgleich
am Längsholm 4 jedes Fahrwerkes 2 angeordneten Abstandshalter 22, welcher
in gleicher Weise vermittels eines Lagerbockes 20 um eine vertikale Achse 19
schwenkbar am Längsholm 4 angelenkt ist und über einen an seinem freien
Ende angeordneten Gummipuffer 21 mit einem in die Längsnut 17 der Lauf
schiene 10 eingreifenden, am Längsholm 4 des benachbarten Fahrwerkes 2 an
geordneten Anschlag zusammenwirkt bilden die beiden Abstandshalter 18 und
22 auch den Antriebsübertragung beim gruppenweisen Verschieben mehrerer
Regaleinheiten 1, in der Weise, daß sie die Schubkraft der gerade angetriebenen
Regaleinheit 1 auf die übrigen Regaleinheiten 1 der zu verschiebenden Gruppe
von Regaleinheiten übertragen.
Claims (15)
1. Verschieberegalanlage bestehend aus einer Vielzahl vermittels jeweils eines
eigenen Fahrwerkes auf wenigstens zwei im oder am Gebäudeboden verleg
ten Laufschienen verfahrbaren Regaleinheiten, wobei jedes Fahrwerk aus ei
nem mit wenigstens zwei Paaren von Laufrädern bestückten und einen Re
galaufbau tragenden Fahrwerksrahmen besteht und wenigstens einem der
Laufräder ein, insbesondere motorischer, Antrieb zugeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die im oder am Boden verlegten Laufschienen einen in wenigstens einer
Richtung gekrümmten Verlauf aufweisen und die Laufräder jedes der Fahr
werke von dem dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der
Laufschienen nächstgelegenen zu dem dem Krümmungsmittelpunkt der
Krümmung der Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad hin je Zeiteinheit
unterschiedliche Wegstrecken zurücklegen.
2. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im
oder am Boden verlegten Laufschienen einen in einer Richtung bogenförmig
gekrümmten Verlauf aufweisen.
3. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
bei einer lediglich in einer Richtung bogenförmig gekrümmte Laufschienen
aufweisenden Anlage wenigstens die angetriebenen Laufräder jedes Fahr
werkes von dessen kurveninneren zu dessen kurvenäußerem Ende hin unter
schiedliche, insbesondere zunehmende, Durchmesser aufweisen.
4. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
sämtliche angetriebenen Laufräder eines Fahrwerkes über einen einzigen An
trieb, einen manuellen Kettenantrieb oder einen elektromotorischen Antrieb,
und synchron angetrieben sind.
5. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehmomentübertragung eines allen angetriebenen Laufrädern eines
Fahrwerkes gemeinsamen Antriebes wenigstens eine zwei benachbarte Lauf
räder miteinander verbindende Gelenkwelle, insbesondere Kardanwelle, um
faßt.
6. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
bei einem drei Laufradpaare aufweisenden Fahrwerk das bezüglich der bo
genförmigen Laufschienenkrümmung innenliegende Laufrad durch den ma
nuellen kettenantrieb oder den Antriebsmotor unmittelbar angetrieben ist
und der von diesem abgeleitete Antrieb für das mittlere Laufrad vermittels
einer ersten Kardanwelle sowie der vom mittleren Laufrad abgeleitete An
trieb für das außenliegende Laufrad durch eine zweite Kardanwelle übertra
gen wird.
7. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Fahrwerk zumindest im Bereich seines kurvenäußeren Endes mit ei
nem sich in Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem am benachbarten
Fahrwerk angeordneten zusammenwirkenden Abstandshalter ausgestattet
ist, wobei die Länge des Abstandshalters dem Krümmungsradius der Lauf
schienen entsprechend derart bemessen ist, daß bei zusammengeschobenen
Laufwerken jedes Laufwerk in einer Senkrechten zum Krümmungsmittel
punkt ausgerichtet ist und an seinem kurveninneren Ende ein- oder beidseitig
an einem benachbarten Laufwerk anliegt bzw. einen vorgegebenen Abstand
zu diesem hält.
8. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
jedes Fahrwerk zugleich auch im Bereich seines kurveninneren Endes mit
einem sich in Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem am benachbarten
Fahrwerk angeordneten Anschlag zusammenwirkenden Abstandshalter aus
gestattet ist.
9. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstandshalter durch am Fahrwerksrahmen angelenkte und in einer
Rille der Laufschienen einliegend gefährte Ausleger gebildet sind.
10. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
sämtliche angetriebenen Laufräder eines Fahrwerkes über einen einzigen
Antrieb, insbesondere einen manuellen Kettenantrieb angetrieben sind, wo
bei in die Antriebsübertragung zwischen den einzelnen Laufrädern vom
kurveninneren zum kurvenäußeren Ende des Fahrwerkes hin mechanische
Untersetzungsgetriebestufen eingeschaltet sind, derart, daß die Laufräder
jedes der Fahrwerke von dem dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der
Krümmung der Laufschienen nächstgelegenen zu dem dem Krümmungs
mittelpunkt der Krümmung der Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad
hin je Zeiteinheit unterschiedliche Wegstrecken zurücklegen.
11. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von
den Laufrädern eines Fahrwerkes wenigstens die in Fahrwerkslängsrich
tung in einer Reihe angeordneten Laufräder jeweils mittels eines eigenen
drehzahlgeregelten Antriebsmotors angetrieben sind.
12. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 und 11, dadurch gekennzeichnet,
daß sämtliche Laufräder eines Fahrwerkes untereinander gleiche Durch
messer aufweisen und die Antriebsdrehzahl der den einzelnen Laufrädern
zugeordneten Antriebsmotoren vom kurveninneren zum kurvenäußeren
Ende des Fahrwerkes hin dem Krümmungsradius der Laufschienen ent
sprechend erhöht ist, derart, daß die Laufräder jedes der Fahrwerke von
dem dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der Lauf
schienen nächstgelegenen zu dem dem Krümmungsmittelpunkt der Krüm
mung der Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad hin je Zeiteinheit un
terschiedliche Wegstrecken zurücklegen.
13. Verschieberegalanlage nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet,
daß bei in wechselnder Richtung gekrümmt verlaufenden Laufschienen die
den einzelnen angetriebenen Laufrädern zugeordneten Antriebsmotoren in
Abhängigkeit von dem dem aktuellen Standort eines Fahrwerkes zugeord
neten Krümmungsverlauf der Laufschienen wechselweise unterschiedlich
angesteuert werden, derart, daß das jeweils das kurvenäußere Laufrad
schneller angetrieben wird als das kurveninnere Laufrad.
14. Verschieberegalanlage nach Anspruch 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fahrwerke jeweils beidseitig und beidendig mit mit einem sich in
Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem benachbarten Fahrwerk zu
sammenwirkenden Abstandshalter dessen Länge den Krümmungsradien
der Laufschienen entsprechend derart bemessen ist, daß bei zusammenge
schobenen Laufwerken jedes Laufwerk in einer Senkrechten zum Krüm
mungsmittelpunkt ausgerichtet ist und an seinem kurveninneren Ende ein-
oder beidseitig an einem benachbarten Laufwerk anliegt bzw. einen vorgege
benen Abstand zu diesem hält, ausgestattet sind.
15. Verschieberegalanlage nach Anspruch 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandshalter ein- bzw. ausfahrbar am jeweiligen Fahrwerk ange
ordnet sind, derart, daß dem wechselnden Krümmungsverlauf der Lauf
schienen entsprechend abwechselnd der oder die dem einen oder dem ande
ren Ende jedes Fahrwerkes zugeordneten Abstandshalter in eine Wirkstel
lung ausfahrbar sind.
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |