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DE19601703A1 - Verschiebe-Regal-Anlage - Google Patents

Verschiebe-Regal-Anlage

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Publication number
DE19601703A1
DE19601703A1 DE19601703A DE19601703A DE19601703A1 DE 19601703 A1 DE19601703 A1 DE 19601703A1 DE 19601703 A DE19601703 A DE 19601703A DE 19601703 A DE19601703 A DE 19601703A DE 19601703 A1 DE19601703 A1 DE 19601703A1
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DE
Germany
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curvature
drive
wheels
chassis
driven
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Withdrawn
Application number
DE19601703A
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English (en)
Inventor
Franz Nodes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zambelli Stahlmoebel & Co GmbH
Original Assignee
Zambelli Stahlmoebel & Co GmbH
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Publication date
Application filed by Zambelli Stahlmoebel & Co GmbH filed Critical Zambelli Stahlmoebel & Co GmbH
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Publication of DE19601703A1 publication Critical patent/DE19601703A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B53/00Cabinets or racks having several sections one behind the other
    • A47B53/02Cabinet systems, e.g. consisting of cabinets arranged in a row with means to open or close passages between adjacent cabinets

Landscapes

  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschieberegalanlage bestehend aus einer Vielzahl vermittels jeweils eines eigenen Fahrwerkes auf wenigstens zwei im oder am Gebäudeboden verlegten Laufschienen verfahrbaren Regaleinheiten, wobei jedes Fahrwerk aus einen mit wenigstens zwei Paaren von Laufrädern bestückten und einen Regalaufbau tragenden Fahrwerksrahmen besteht und wenigstens einem der Laufräder ein, insbesondere motorischer, Antrieb zuge­ ordnet ist.
Verschiebe-Regalanlagen dieser Bauart sind bekannt und werden hauptsäch­ lich in Registraturen, Archiven und Magazinen und dergl. Einrichtungen einge­ setzt, da sie eine platzsparende Unterbringung großer Mengen Materials mit einer leichten Zugänglichkeit des Materials verbinden. Dies insbesondere da­ durch, daß die Regaleinheiten dicht bei dicht liegend zusammenschiebbar sind und für den Zugang zu einem bestimmten Regal jeweils lediglich eine Gasse geöffnet werden muß, so daß für eine Vielzahl von Regaleinheiten lediglich einmal der Platzbedarf für eine Gasse entsteht. Die bekannten Bauarten sol­ cher Verschieberegalanlagen sind jeweils auf einer geradlinig verlaufenden Laufschienenanlage aufgebaut und daher sinnvollerweise nur in solchen Räumlichkeiten unterzubringen, welche eine entsprechend rechteckige oder quadratische Grundrißform aufweisen. In manchen Fällen weisen Gebäude aus architektonischen oder sonstigen gestalterischen Gründen jedoch eine Grund­ rißform auf, welche eine Unterbringung, z. B. eines Archives in Räumlichkeiten mit einer von der Rechteckform abweichenden Grundrißform erforderlich ma­ chen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Verschieberegalanlage der ein­ gangs genannten Bauart so auszubilden, daß die Regaleinheiten einzeln oder gruppenweise entlang gekrümmter Laufbahnen bzw. Laufschienen verfahrbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im Wesentlichen dadurch gelöst, daß die im oder am Boden verlegten Laufschienen einen in wenigstens einer Richtung gekrümmten Verlauf aufweisen und wenigstens die angetriebenen Laufräder jedes der Fahrwerke von dem dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der Laufschienen nächstgelegenen zu dem dem Krümmungsmittel­ punkt der Krümmung der Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad hin je Zeiteinheit unterschiedliche Wegstrecken zurücklegen. Die Tatsache, daß die Laufräder der Fahrwerke je Zeiteinheit unterschiedliche Wegstrecken zurückle­ gen versetzt die Fahrwerke der einzelnen Regaleinheiten in die Lage praktisch jeder Krümmungsform der Laufschienen in einer senkrecht zum jeweiligen Krümmungsmittelpunkt ausgerichteten Lage zu folgen, wobei die von den ein­ zelnen Laufrädern je Zeiteinheit zurückzulegenden Wegstrecken lediglich je­ weils der aus der Krümmung und dem jeweiligen Abstand der Laufschienen zum Krümmungsmittelpunkt resultierenden Verlängerung oder Verkürzung des zurückzulegenden Weges anzupassen sind.
Nach einer ersten Verwirklichungsform der Erfindung ist für den Fall, daß die im oder am Boden verlegten Laufschienen einen lediglich in einer Richtung bo­ genförmig gekrummten Verlauf aufweisen vorgesehen, daß bei einer lediglich in einer Richtung bogenförmig gekrümmte Laufschienen aufweisenden Anlage die Laufräder jedes Fahrwerkes von dessen kurveninneren zu dessen kurvenäuße­ rem Ende hin unterschiedliche Durchmesser aufweisen, derart, daß das kur­ venäußerste Laufrad den größten und das kurveninnerste Laufrad den klein­ sten Durchmesser aufweist. Die Größe der Durchmesserunterschiede zwischen den einzelnen Laufrädern ist dabei auf die beim Durchlaufen eines bestimmten Bogenwinkels aus dem Abstand der verschiedenen Laufschienen vom Krüm­ mungsmittelpunkt resultierende unterschiedliche Weglänge abgestellt.
Bei Regalanlagen der hier in Rede stehenden Bauart sind üblicherweise wenig­ stens die in Fahrwerkslängsrichtung in einer Reihe hintereinander angeordne­ ten Laufräder antreibbar, sei es mittels eines manuellen Antriebes oder sei es mittels eines Antriebsmotors. Bei einer nach der ersten durch einen lediglich in einer Richtung bogenförmig gekrümmten Verlauf der Laufschienen gekenn­ zeichneten Verwirklichungsform ist vorgesehen, daß sämtliche angetriebenen Laufräder eines Fahrwerkes vermittels einer mechanischen Antriebsverbin­ dung über einen einzigen Antrieb antreibbar sind. Im Hinblick auf die aus de­ ren unterschiedlichem Durchmesser resultierende Höhenlage der Achsen ein­ zelnen angetriebenen Laufräder ist für die Antriebsübertragung vorgesehen, daß ein allen angetriebenen Laufrädern eines Fahrwerkes zugeordneter Antrieb wenigstens eine zwei benachbarte Laufräder miteinander verbindende Kar­ danwelle umfaßt.
Bei einem drei Laufradpaare aufweisenden Fahrwerk kann dabei das bezüglich der bogenförmigen Laufschienenkrümmung innenliegende Laufrad durch den manuellen Antrieb oder den Antriebsmotor unmittelbar angetrieben sein, wobei der von dem kurveninneren Laufrad abgeleitete Antrieb für das mittlere Laufrad vermittels einer ersten Kardanwelle und der vom mittleren Laufrad abgeleitete Antrieb für das außenliegende Laufrad vermittels einer zweiten Kardanwelle übertragen wird.
Um beim Zusammenschieben der entlang einer bogenförmig gekrümmtem Laufbahn verfahrbaren Regaleinheiten ein Verkantung der Fahrwerke gegen­ über ihrer zum Krümmungsmittelpunkt senkrecht ausgerichteten Ausrichtung auszuschließen ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß jedes Fahrwerk zumindest im Bereich seines kurvenäußeren Endes mit ei­ nem sich in einer Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem am benachbarten Fahrwerk angeordneten bzw. ausgebildeten Anschlag oder dergl. zusammen­ wirkenden Abstandshalter ausgestattet ist, wobei die Länge des Abstandshal­ ters dem Krümmungsradius der Laufschienen entsprechend derart bemessen ist, daß bei zusammengeschobenen Laufwerken jedes Laufwerk in einer Senk­ rechten zum Krümmungsmittelpunkt ausgerichtet ist und an seinem kurvenin­ neren Ende ein- oder beidseitig an einem benachbarten Laufwerk anliegt bzw. einen vorgegebenen Abstand zu diesem hält. Zur Übertragung der erforderli­ chen Schubkraft beim gruppenweisen verschieben einer Anzahl von Regalein­ heiten von der jeweils gerade angetriebenen Regaleinheit auf die geschobenen Regaleinheiten ist jedes Fahrwerk zugleich auch im Bereich seines kurveninne­ ren Endes mit einem sich in Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem am benachbarten Fahrwerk angeordneten Anschlag zusammenwirkenden Ab­ standshalter ausgestattet.
Zur Sicherstellung einer ungehinderten Begehbarkeit des zwischen zwei be­ nachbarten Regaleinheiten durch deren Auseinanderfahren zu schaffenden Ar­ beitsraumes ist dabei weiterhin vorgesehen, daß die Abstandshalter durch am Fahrwerksrahmen angelenkte und in einer Rille der Laufschienen einliegend geführte Ausleger gebildet sind. Insbesondere sind die Abstandshalter durch Rohrmaterialabschnitte gebildet und einerseits am einen Fahrwerk um eine vertikale Achse schwenkbar angelenkt und an ihrem freien Ende mit einem An­ schlagpuffer ausgestattet.
In einer einfachen Abwandlung der ersten Verwirklichungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß sämtliche angetriebenen Laufräder eines Fahrwerkes über einen einzigen manuellen Kettenantrieb angetrieben sind, wobei in die Antriebsübertragung zwischen den einzelnen Laufrädern vom kurveninneren zum kurvenäußeren Ende des Fahrwerkes hin mechanische Untersetzungsstu­ fen eingeschaltet sind, derart, daß die Laufräder jedes der Fahrwerke von dem dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der Laufschienen nächstgelegenen zu dem dem Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad hin je Zeiteinheit unterschiedliche Wegstrecken zurücklegen.
Nach einer zweiten Verwirklichungsform der Erfindung ist sowohl für den Fall, daß die im oder am Boden verlegten Laufschienen einen lediglich in einer Rich­ tung bogenförmig gekrümmten Verlauf als auch für den Fall, daß die im oder am Boden verlegten Laufschienen einen in wechselnden Richtungen gekrümm­ ten Verlauf aufweisen vorgesehen, daß von den Laufrädern eines Fahrwerkes wenigstens die in Fahrwerkslängsrichtung in einer Reihe angeordneten Lauf­ räder jeweils mittels eines eigenen Antriebsmotors angetrieben sind. Eine der­ artige Ausstattung eröffnet die Möglichkeit, daß sämtliche Laufräder eines Fahrwerkes untereinander gleiche Durchmesser aufweisen, wobei dann die An­ triebsdrehzahl der den einzelnen Laufrädern zugeordneten Antriebsmotoren vom kurveninneren zum kurvenäußeren Ende des Fahrwerkes hin dem Krüm­ mungsradius der Laufschienen entsprechend erhöht ist, derart, daß die Laufrä­ der jedes der Fahrwerke von dem dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der Laufschienen nächstgelegenen zu dem dem Krümmungsmittel­ punkt der Krümmung der Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad hin je Zeiteinheit unterschiedliche Wegstrecken zurücklegen.
Bei in wechselnder Richtung gekrümmt verlaufenden Laufschienen werden die den einzelnen angetriebenen Laufrädern zugeordneten Antriebsmotoren ver­ mittels einer elektronischen Einheit in Abhängigkeit von dem dem aktuellen Standort eines Fahrwerkes zugeordneten Krümmungsverlauf der Laufschienen wechselweise unterschiedlich angesteuert, derart, daß das jeweils das kur­ venäußere Laufrad schneller angetrieben wird als das kurveninnere Laufrad.
In entsprechender Anpassung ist bei dieser Ausführungsform dann weiter vor­ gesehen, daß jedes Fahrwerk jeweils beidseitig und beidendig mit mit einem sich in Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem benachbarten Fahrwerk zu­ sammenwirkenden Abstandshalter dessen Länge den Krümmungsradien der Laufschienen entsprechend derart bemessen ist, daß bei zusammengeschobenen Laufwerken jedes Laufwerk in einer Senkrechten zum Krümmungsmittelpunkt ausgerichtet ist und an seinem kurveninneren Ende ein- oder beidseitig an einem benachbarten Laufwerk anliegt bzw. einen vorgegebenen Abstand zu diesem hält, ausgestattet ist.
Die Abstandshalter sind dabei vermittels eines von der die Ansteuerung der einzelnen angetriebenen Laufräder zugeordneten Antriebsmotoren bewirken­ den elektronischen Einheit der Fahrsituation der Fahrwerke entsprechend ak­ tivierbaren Antriebes ein- bzw. ausfahrbar am jeweiligen Fahrwerk angeordnet sind, derart, daß dem wechselnden Krümmungsverlauf der Laufschienen ent­ sprechend abwechselnd der oder die dem einen oder dem anderen Ende jedes Fahrwerkes zugeordneten Abstandshalter in eine Wirkstellung ausfahrbar sind.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im Einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zeigt die
Fig. 1 eine schematische schaubildliche Darstellung einer Verschieberegalan­ lage;
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine in einem eine teilkreisförmige Grundrißform aufweisenden Raum untergebrachte Verschieberegalanlage;
Fig. 3 eine Draufsicht auf benachbarte Fahrwerke einer Verschieberegalan­ lage nach Fig. 2 im vergrößerten Maßstab;
Fig. 4 eine Stirnansicht eines Fahrwerkes einer Regaleinheit der Verschiebe­ regalanlage nach Fig. 2 und 3;
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Abstandshalter;
Fig. 6 eine Seitenansicht des Abstandshalters nach Fig. 4.
Die Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung den Aufbau einer Verschiebere­ galanlage, deren Regaleinheiten 1 auf Fahrwerken 2 aufgebaut und über die Fahrwerke 2 auf im Boden verlegten Laufschienen 3 sowohl relativ zueinander als auch dicht bei dicht aneinanderangrenzend in Gruppen gemeinsam verfahr­ bar sind, derart, daß in beliebiger Reihenfolge zwischen zwei Gruppen von dicht bei dicht stehenden Regaleinheiten eine Gasse geöffnet werden kann. Die Fahrwerke 2 der Regaleinheiten 1 bestehen im Wesentlichen aus einer aus zwei Längsholmen 4 und einer Anzahl von die Längsholme 4 untereinander verbindenden Traversen 5 gebildeten Rahmenkonstruktion und sind einerseits über eine erste Gruppe nicht angetriebener Laufräder 6 und andererseits über eine zweite Gruppe angetriebener Laufräder 7 auf drei im Boden verlegten Laufschienen 8, 9 und 10 quer zu ihrer Längserstreckung verfahrbar abge­ stützt. In der gezeigten Ausführungsform sind die angetriebenen Laufräder 7 vermittels eines an der einen Stirnwand 11 jeder Regaleinheit 1 angeordneten Handrades 12 und eines diesem nachgeschalteten Kettentriebes 13 manuell antreibbar. Dabei ist der Kettentrieb 13 mit dem ihm nächstgelegenen ange­ triebenen Laufrad 8 unmittelbar verbunden, während der Antrieb übrigen an­ getriebenen Laufräder 9 und 10 jeweils vermittels Gelenkwellen 14 und 15 er­ folgt, in der Weise, daß die Gelenkwellen 14 und 15 jeweils einander benachbar­ te Laufräder 8 und 9 bzw. 9 und 10 antriebsmäßig miteinander verbinden. Ge­ maß den Darstellungen der Fig. 2 und 3 ist die gezeigte Verschieberegalan­ lage in einem Raum mit einem teilkreisförmigen Grundriß untergebracht und sind die Laufschienen 8, 9 und 10 entlang einer etwa halbkreisförmigen Krüm­ mung verlegt, woraus resultiert, daß die einzelnen Fahrwerke 2 beim Verfahren entlang der Laufschienen 8, 9 und 10 ausgehend von ihrem kurveninnerem En­ de zu ihrem kurvenäußeren Ende hin unterschiedliche Wegstrecken zurückle­ gen müssen. Bei der dargestellten Ausführungsform, welche einen gemeinsa­ men Antrieb und damit eine gleiche Drehzahl aller angetriebenen Laufräder vorsieht, weisen daher die der innenliegenden Laufschiene 8 zugeordneten Laufräder 7 einen kleinen und die der mittleren Laufschiene 9 zugeordneten Laufräder 7 einen mittleren sowie die der außenliegenden Laufschiene 10 zu­ geordneten Laufräder 7 einen großen Durchmesser auf, wobei die Durchmes­ serabstufung der Laufräder 7 jeweils der aus dem Abstand der jeweiligen Lauf­ schiene 8, 9 bzw. 10 zum Krümmungsmittelpunkt resultierenden Wegverlänge­ rung entsprechend getroffen ist, derart, daß die Fahrwerke 2 jeweils in einer senkrecht zum Krümmungsmittelpunkt der Laufschienenanlage ausgerichteten Stellung entlang der Laufschienen 8, 9 und 10 verfahrbar sind. Die den Laufrä­ dern 6 und 7 zugeordneten Laufschienen 8, 9 und 10 weisen eine mittig ange­ ordnete Längsnut 17 auf, während die Laufräder 6 und 7 jeweils als Zwillings­ räder ausgebildet sind. Jedes der Fahrwerke 2 ist mit einem ersten zur Nut 17 in der Laufschiene 10 deckungsgleich an ihm angeordneten Abstandshalter 18 ausgerüstet, welcher an seinem einen Ende vermittels eines Lagerbockes 20 um eine vertikale Achse 19 schwenkbar am Längsholm 4 angelenkt und über seine gesamte Länge hin innerhalb der Längsnut 17 der Laufschienen 10 auf­ genommen ist. An seinem freien Ende ist der Abstandshalter 18 mit einem Gummipuffer 21 versehen, über welchen er mit einem in die Längsnut 17 der Laufschiene 10 eingreifenden am Längsholm 4 des benachbarten Fahrwerkes 2 angeordneten Anschlag zusammenwirkt. Diese Abstandshalter 18 gewährlei­ sten zunächst, daß die außenliegenden Enden der Fahrwerke 2 beim Zusam­ menschieben oder gruppenweisen Verschieben der Regaleinheiten stets einen solchen Abstand zueinander einhalten, daß sie auch im zusammengeschobenen Zustand noch senkrecht zum Krümmungsmittelpunkt ausgerichtet sind. In Verbindung mit einem zweiten zur Nut 17 in der Laufschiene 8 deckungsgleich am Längsholm 4 jedes Fahrwerkes 2 angeordneten Abstandshalter 22, welcher in gleicher Weise vermittels eines Lagerbockes 20 um eine vertikale Achse 19 schwenkbar am Längsholm 4 angelenkt ist und über einen an seinem freien Ende angeordneten Gummipuffer 21 mit einem in die Längsnut 17 der Lauf­ schiene 10 eingreifenden, am Längsholm 4 des benachbarten Fahrwerkes 2 an­ geordneten Anschlag zusammenwirkt bilden die beiden Abstandshalter 18 und 22 auch den Antriebsübertragung beim gruppenweisen Verschieben mehrerer Regaleinheiten 1, in der Weise, daß sie die Schubkraft der gerade angetriebenen Regaleinheit 1 auf die übrigen Regaleinheiten 1 der zu verschiebenden Gruppe von Regaleinheiten übertragen.

Claims (15)

1. Verschieberegalanlage bestehend aus einer Vielzahl vermittels jeweils eines eigenen Fahrwerkes auf wenigstens zwei im oder am Gebäudeboden verleg­ ten Laufschienen verfahrbaren Regaleinheiten, wobei jedes Fahrwerk aus ei­ nem mit wenigstens zwei Paaren von Laufrädern bestückten und einen Re­ galaufbau tragenden Fahrwerksrahmen besteht und wenigstens einem der Laufräder ein, insbesondere motorischer, Antrieb zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die im oder am Boden verlegten Laufschienen einen in wenigstens einer Richtung gekrümmten Verlauf aufweisen und die Laufräder jedes der Fahr­ werke von dem dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der Laufschienen nächstgelegenen zu dem dem Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad hin je Zeiteinheit unterschiedliche Wegstrecken zurücklegen.
2. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im oder am Boden verlegten Laufschienen einen in einer Richtung bogenförmig gekrümmten Verlauf aufweisen.
3. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer lediglich in einer Richtung bogenförmig gekrümmte Laufschienen aufweisenden Anlage wenigstens die angetriebenen Laufräder jedes Fahr­ werkes von dessen kurveninneren zu dessen kurvenäußerem Ende hin unter­ schiedliche, insbesondere zunehmende, Durchmesser aufweisen.
4. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche angetriebenen Laufräder eines Fahrwerkes über einen einzigen An­ trieb, einen manuellen Kettenantrieb oder einen elektromotorischen Antrieb, und synchron angetrieben sind.
5. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehmomentübertragung eines allen angetriebenen Laufrädern eines Fahrwerkes gemeinsamen Antriebes wenigstens eine zwei benachbarte Lauf­ räder miteinander verbindende Gelenkwelle, insbesondere Kardanwelle, um­ faßt.
6. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem drei Laufradpaare aufweisenden Fahrwerk das bezüglich der bo­ genförmigen Laufschienenkrümmung innenliegende Laufrad durch den ma­ nuellen kettenantrieb oder den Antriebsmotor unmittelbar angetrieben ist und der von diesem abgeleitete Antrieb für das mittlere Laufrad vermittels einer ersten Kardanwelle sowie der vom mittleren Laufrad abgeleitete An­ trieb für das außenliegende Laufrad durch eine zweite Kardanwelle übertra­ gen wird.
7. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fahrwerk zumindest im Bereich seines kurvenäußeren Endes mit ei­ nem sich in Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem am benachbarten Fahrwerk angeordneten zusammenwirkenden Abstandshalter ausgestattet ist, wobei die Länge des Abstandshalters dem Krümmungsradius der Lauf­ schienen entsprechend derart bemessen ist, daß bei zusammengeschobenen Laufwerken jedes Laufwerk in einer Senkrechten zum Krümmungsmittel­ punkt ausgerichtet ist und an seinem kurveninneren Ende ein- oder beidseitig an einem benachbarten Laufwerk anliegt bzw. einen vorgegebenen Abstand zu diesem hält.
8. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fahrwerk zugleich auch im Bereich seines kurveninneren Endes mit einem sich in Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem am benachbarten Fahrwerk angeordneten Anschlag zusammenwirkenden Abstandshalter aus­ gestattet ist.
9. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter durch am Fahrwerksrahmen angelenkte und in einer Rille der Laufschienen einliegend gefährte Ausleger gebildet sind.
10. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche angetriebenen Laufräder eines Fahrwerkes über einen einzigen Antrieb, insbesondere einen manuellen Kettenantrieb angetrieben sind, wo­ bei in die Antriebsübertragung zwischen den einzelnen Laufrädern vom kurveninneren zum kurvenäußeren Ende des Fahrwerkes hin mechanische Untersetzungsgetriebestufen eingeschaltet sind, derart, daß die Laufräder jedes der Fahrwerke von dem dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der Laufschienen nächstgelegenen zu dem dem Krümmungs­ mittelpunkt der Krümmung der Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad hin je Zeiteinheit unterschiedliche Wegstrecken zurücklegen.
11. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den Laufrädern eines Fahrwerkes wenigstens die in Fahrwerkslängsrich­ tung in einer Reihe angeordneten Laufräder jeweils mittels eines eigenen drehzahlgeregelten Antriebsmotors angetrieben sind.
12. Verschieberegalanlage nach Anspruch 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Laufräder eines Fahrwerkes untereinander gleiche Durch­ messer aufweisen und die Antriebsdrehzahl der den einzelnen Laufrädern zugeordneten Antriebsmotoren vom kurveninneren zum kurvenäußeren Ende des Fahrwerkes hin dem Krümmungsradius der Laufschienen ent­ sprechend erhöht ist, derart, daß die Laufräder jedes der Fahrwerke von dem dem jeweiligen Krümmungsmittelpunkt der Krümmung der Lauf­ schienen nächstgelegenen zu dem dem Krümmungsmittelpunkt der Krüm­ mung der Laufschienen entfernter gelegenen Laufrad hin je Zeiteinheit un­ terschiedliche Wegstrecken zurücklegen.
13. Verschieberegalanlage nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei in wechselnder Richtung gekrümmt verlaufenden Laufschienen die den einzelnen angetriebenen Laufrädern zugeordneten Antriebsmotoren in Abhängigkeit von dem dem aktuellen Standort eines Fahrwerkes zugeord­ neten Krümmungsverlauf der Laufschienen wechselweise unterschiedlich angesteuert werden, derart, daß das jeweils das kurvenäußere Laufrad schneller angetrieben wird als das kurveninnere Laufrad.
14. Verschieberegalanlage nach Anspruch 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrwerke jeweils beidseitig und beidendig mit mit einem sich in Fahrtrichtung erstreckenden und mit einem benachbarten Fahrwerk zu­ sammenwirkenden Abstandshalter dessen Länge den Krümmungsradien der Laufschienen entsprechend derart bemessen ist, daß bei zusammenge­ schobenen Laufwerken jedes Laufwerk in einer Senkrechten zum Krüm­ mungsmittelpunkt ausgerichtet ist und an seinem kurveninneren Ende ein- oder beidseitig an einem benachbarten Laufwerk anliegt bzw. einen vorgege­ benen Abstand zu diesem hält, ausgestattet sind.
15. Verschieberegalanlage nach Anspruch 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter ein- bzw. ausfahrbar am jeweiligen Fahrwerk ange­ ordnet sind, derart, daß dem wechselnden Krümmungsverlauf der Lauf­ schienen entsprechend abwechselnd der oder die dem einen oder dem ande­ ren Ende jedes Fahrwerkes zugeordneten Abstandshalter in eine Wirkstel­ lung ausfahrbar sind.
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